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Autor Thema: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....  (Gelesen 853 mal)

Chris1303

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Der Bericht kann kleinere Spoiler zum Jahr des Feuers beinhalten, das Abenteuer ist aber zum größten Teil anonymisiert.

Wir sind eine Spielrunde, die sich vor zwei Jahren hier auf der Drachenzwinge zusammen gefunden hat um gemeinsam unserem Hobby zu frönen. Mit mehr oder minder großem Erfolg haben wir uns durch die DSA Kampagne des „Jahr des Feuers“ gekämpft. Bis auf zwei kleine personelle Veränderungen, als uns ein Mitglied verließ und gleich zwei neue hinzu kamen, blieb die Runde über die gesamte Zeit unverändert. Nun neigte sich die Kampagne dem Ende zu und irgendwann kam bei den obligatorischen Gesprächsrunden vor und nach der Spielsitzung die Idee auf, das Finale live zu spielen.
Unsere Gruppe hat sich geographisch schön breit über Deutschland verteilt, also lag es nahe, einen Ort irgendwo in der Mitte Deutschlands zu suchen und da ich im Harz wohne, fiel die Wahl auf Quedlinburg, die 'Hauptstadt' des deutschen Mittelalters.

In der Vergangenheit habe ich durch meinen damaligen Beruf viele kulturelle Veranstaltungen geplant und durchgeführt und so habe ich es mir zum Anliegen gemacht, für meine Spieler das Finale der Kampagne zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Immerhin fahren einige Hunderte von Kilometern weit und andere opfern dafür die letzten Urlaubstage des Jahres.
Eigentlich bedeutet Rollenspiel, sich im Wohnzimmer zu versammeln und beim Vertilgen von Fertigpizza Orks, Oger und Trolle in die ewigen Jagdgründe zu prügeln. Wenn der Spielleiter einen guten Tag hat, findet das ganze sogar bei Kerzenschein statt.

Irgendwie schwebte mir etwas anderes vor.

Also begann die Planung. Unterkunft, Essen und natürlich das Abenteuer mussten vorbereitet werden. Um die Spieler zu überraschen gab es nur wenige Infos im Vorfeld, was wir genau unternehmen würden. Sie erhielten nur einen groben Plan, für wann ich Rollenspiel eingeplant hatte und wann ich ihnen Kultur mit der groben Kelle um die Ohren hauen würde. Erstaunlicherweise haben sie sich auf diesen „Überraschungsurlaub“ eingelassen und so konnte ich am Mittwoch dem 2.8.17 zum ersten Mal die Spieler meiner Spielrunde kennen lernen.

Die Ersten kamen um 14.00 Uhr an, die Letzten gegen 18.30 Uhr. Es war jedes Mal eine Überraschung, wenn sich zu der Stimme, die man seit Jahren kennt, plötzlich ein Gesicht zeigt. Zum Glück habe ich keine böse Überraschung erlebt, aber wie sollte ich das auch? Rollenspieler sind ja per Definition sympathisch und so hat die Runde schon nach wenigen Minuten einen völlig entspannten Umgang miteinander gefunden.
Der erste Abend war nicht zum Rollenspielen eingeteilt. Es sollte Zeit geben, dass alle sich in entspannter Runde kennen lernen (auf neudeutsch ein come together) und daher habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten ein mittelalterliches Festmenü zusammengestellt. Brotsuppe im selbst gebackenen Brotlaib serviert, gebackener Fenchel mit knusprigem Speck, Knoblauchhuhn und zum Abschluss einen mittelalterlichen Birnenpudding. Dazu gab es ein mittelalterlich gebrautes Dünnbier. Ja, dieser Abend war eindeutig als Sturmangriff auf jede Art von Bikinifigur angedacht.



Am nächsten Morgen gab es, weil sich ja am Vorabend niemand satt essen konnte  ;) , ein umfangreiches britisches Frühstück und dann ging es zum ersten Kulturteil nach Halberstadt – der Dom bietet einen der umfangreichsten Domschätze weltweit.



Der Hintergedanke des Spielleiters war natürlich, die Spieler mit ein wenig realem Mittelalter auf die kommenden Ereignisse einzustimmen. Ich denke, das hat ganz gut funktioniert.
Und dann habe ich mich dazu entschieden, meinen Spielern als Spielstätte meine ehemalige Arbeitsstätte anzubieten: Die Roseburg bei Ballenstedt.



Im Gegensatz zum Halberstädter Dom ist auf dieser Burganlage nichts, aber auch so gar nichts wirklich historisch. Die Burg ist aus Beton, der Baubeginn war erst 1907 und die wenigen Stilelemente, die echt sind, sind in einer Art zusammengestellt, dass sich jeder Kunsthistoriker mit Grausen abwendet. Da ich die Burg wie meine Westentasche kenne, habe ich noch eine kleine Führung durch die Parkanlagen gemacht, ehe wir uns dann auf einer der Sichtachsen der Burg zum Spielen breitmachten. So konnten wir beim Rollenspiel das Ambiente der Burg genießen, bis wir mit der Schließung der Parkanlage leider nach Hause umziehen mussten. Eigentlich war eine Nutzung der Burg bis zum Sonnenuntergang vereinbart, aber Vereine haben so die Angewohnheit Dinge durcheinander zu bringen ….

So haben wir dann auf unserem Hof gesessen, als ich einen unserer Spieler in einen Seelenpakt mit einem Erzdämon getrieben und die Gruppe damit in ein moralisches Dilemma gestürzt habe. Ich glaube, alle haben sich bis mitten in die Nacht ganz köstlich amüsiert. Zumindest haben alle sehr viel gelacht … und das obwohl der härteste Alkohol auf dem Tisch aus Marzipankonfekt mit Rum-Aroma bestand.



Der Freitagmorgen hat uns mit ganz kleinen Augen erwischt.
Die Nacht war kurz.

Dann ging es nach Quedlinburg in die Stiftskirche Sankt Servatii, eines der besterhaltenen romanischen Bauensemble der Welt.




In diesem Fall hatte ich einen externen Stadtführer engagiert, der eine Führung speziell für am Mittelalter interessierte anbietet. Eine gute Entscheidung denn mit klaren ruhigen Worten erfuhren wir viel über Heinrich I., an dessen Grablege wir standen, und seine Bedeutung für die Vereinigung der deutschen Stämme zu einer deutschen Nation. Und natürlich wurde auch über die wie in einem Thriller anmutende Jagd nach dem Schatz der Stiftskirche gesprochen.
Danach hatten wir die Erlaubnis der Stiftskirche, diesen 800 Jahre alten und sehr bedeutungsschweren Sakralbau für unser Rollenspiel zu nutzen. Die Gruppe hat sich aber nach kurzer Absprache dafür entschieden, die Ruhe und Würde des Ortes auf sich wirken zu lassen und auf eine Spielrunde zu verzichten.

Stattdessen haben wir uns auf dem Friedhof Sankt Wiperti mittelalterliche in mehreren Etagen angelegte Grüfte angesehen, die bis heute in Benutzung sind.


Dann ging es zu unserem nächsten Spielort. Dabei handelt es sich um einen sehr markanten und beeindruckenden Sandsteinfelsen, der sich bei Timmenrode gen Himmel erstreckt.
Diesen Ort hatte ich an dem vorherigen Abend innerhalb des Rollenspieles als einen mystischen Ort beschrieben, den Seher und Druiden regelmäßig aufsuchen um dort die Prophezeiungen und Traumgesichte zu hinterlegen die sie selbst nicht deuten können. In unserer Welt kennt man den Felsen unter dem Namen „Hamburger Wappen“, seine aventurische Entsprechung habe ich südlich von Rommilys angesiedelt und natürlich hat er auch einen anderen Namen bekommen.



 
Der Fels ist von der Straße aus nicht zu sehen und auch auf dem Wanderweg sieht man ihn erst auf den letzten Metern. Es war mir eine wirkliche Freude als meine Spieler plötzlich stehen blieben und fast ungläubig den Felsen anstarrten und dabei immer wieder den aventurischen Namen des Felsens „Dreifingerstein“ murmelten. Unterhalb dieses Felsens gibt es eine Höhle, die unsere Spielstätte wurde.

Vor Jahren hat irgendein Vandale einen fast ein Meter großen Raben mit einer Krone in den weichen Sandstein des Felsens geritzt. Wer die Ereignisse des aventurischen „Jahr des Feuers“ kennt, weiß, dass das eine Steilvorlage für einen Meister ist. Genau unter diesem Symbol fanden die Spieler im real life Mengen von Prophezeiungen, Orakelsprüchen und Traumgesichtern. Manche hilfreich, die meisten verwirrend. Gerade, als die Spieler über den tieferen Sinn der Texte brüteten, erschien (ebenfalls real) ein leicht schottisch angehauchter Druide, der in dröhnendem Bass seine Hilfe anbot.

An dieser Stelle durchbrachen die Helden einen Belagerungsring und brachten dann mit Hilfe eines Fluches den Belagerern die Niederlage.

Nach einem in Windeseile eingenommenen Abendessen fuhren wir zu der Kirche „St. Marien auf dem Münzenberg“.



Selbst wenn die Kirche nur wenige kennen, den Blick von ihr zum Quedlinburger Schloss kennen sehr viele, denn es ist das Wahrzeichen der Stadt.



Sankt Marien ist ebenfalls ein romanischer Kirchenbau aus dem Jahr 968. Nachdem die Kirche seit 1525 nicht mehr als Sakralbau genutzt wurde, wurden die oberen Stockwerke überbaut, so dass die heute erhaltenen Gebäudeteile vollständig von bewohnten Häusern eingeschlossen sind. Nach einer kurzen Führung durch das Museum, bekamen wir noch die Erklärung, dass wir innerhalb der Kirche auf Dutzenden Gräbern stehen würden. (Einige waren frei gelegt. Der Anblick der Skelette hat unseren Nekromanten auf merkwürdige Gedanken gebracht, was wir ihm aber schnell wieder ausgetrieben haben.) Dann überließ man uns die mit Kerzen ausgeleuchtete Krypta aus dem Jahr 977 (nein, da fehlt keine 1 davor) zur alleinigen Nutzung, um dort unserem Rollenspiel zu frönen. Bevor man uns allein ließ, bekamen wir noch den Hinweis, dass der Ort unseres Spiels als Gedächtnisort für Kaiser Otto II. gebaut wurde und daher Kaiserin Theophano (oder Theophanu) diesen Ort vermutlich regelmäßig zum Gebet aufgesucht hat.

Ob durch die historischen Räumlichkeiten beindruckt, oder doch durch den drohenden Tod in der sich abzeichnenden Endschlacht bedrückt, haben sich zwei Spielercharaktere spontan entschlossen den Traviabund einzugehen (für nicht DSA-Spieler: zu heiraten). Die spontan improvisierte Zeremonie hat wohl nicht nur mich tief berührt, denn das für unsere Spielrunde übliche Geraune und Getuschel erstarb währenddessen vollständig.

Nachdem wir die Kirche bis 23.00 Uhr genutzt haben, beschlossen wir die Geduld des Schließers nicht weiter zu ermüden und uns langsam zu verabschieden. Aber ein nächtlicher Stadtrundgang, durch die von Fachwerkhäusern flankierten dunklen Straßen, musste noch sein.



Es gab Erklärungen zu den Baustilen von Fachwerkhäusern, Taubentürme und das älteste Rathaus Deutschlands, ehe es nach einem selbstgemachten Eis ins Bett ging.


Der Morgen des Samstages brachte uns in die Kirche meines Heimatortes.



Diese ist zwar nicht sonderlich historisch bedeutend, hat aber eine phantastische Akustik, was sich bei dem geplanten Streitgespräch zwischen unseren Helden und einem Verräter sehr positiv bemerkbar machte. Da wir die Kirche für uns alleine hatten, ließen wir unsere Stimmen hallen und schallen. Am Ende dieser Spielsitzung erfuhren einige Spielercharaktere, dass ihr nächstes Reiseziel südwestlich von Rommilys im kleinen Ort Falkenstein liegt, da in der Mittelsäule der neu im Turm eingebauten Wendeltreppe ein Geheimnis verborgen ist. Kaum hatten die Helden diese Erkenntnis gewonnen, haben wir unsere Sachen zusammengepackt und sind nach Falkenstein gefahren. Zufälligerweise gibt es einen Ort gleichen Namens auch hier in der Nähe, der auch eine Burg mit einer Wendeltreppe hat … einige Spieler konnten sich bei der Führung das Grinsen nicht verkneifen.



Eigentlich war es gedacht, dass wir Outdoor spielen. Mit einem Blick auf die Falknerei. Aber die dunklen Wolken machten mir echte Bedenken, so dass wir in die Stube neben der schwarzen Küche umgezogen sind.



Der Burgverwalter meinte nur, dass wir uns die Burgbesucher nur auf eine Art vom Leibe halten könnten: indem wir uns einschlossen. Mit dieser Bemerkung übergab er uns den Generalschlüssel zu dieser wunderschönen Wehrburg aus dem Jahr 1180.
Hier konnten die Spieler das Geheimnis um die Statue lüften, die ein böswilliger Spielleiter bereits Monate vorher direkt vor ihrem Wohnhaus in Gareth positioniert hatte. Darauf folgte ein wirklich böser Nervenzusammenbruch, den zu spielen mir enorm viel Spaß gemacht hat.
Mit dem Schließen der Burg wurden wir zum Burgtor gebeten, wo uns der mittelalterlich verkleidete Knecht und der Musikant der Burg erwarteten. Der Spielabend ging fließend in ein Ritteressen über. Bis 23.00 Uhr unterhielten uns die beiden mit derben Späßen, herrlich unkorrekten Bemerkungen und mittelalterlicher Musik.
Dann gab es zum Glück einen Shuttleserive zurück zum Parkplatz, so dass wir nicht durch den unbeleuchteten Harzwald stolpern mussten. Da der Bus nur für 7 Personen ausgelegt war, wir aber inzwischen 9 Personen waren, haben wir spontan den Begriff „Spiel-Gruppen-Kuscheln“ erfunden.
Nach einem kleinen Absacker ging der Samstag dann zu Ende.

Der Sonntag war als Ausklang gedacht. Es standen keine auswärtigen Spielorte mehr auf dem Plan, denn alle hatten nur Packen und Aufbruch im Sinn und das sollte nicht noch durch Reisen zu anderen Orten unterbrochen werden. Dafür stand uns die Zeit für eine lange Spielrunde zur Verfügung. Die Helden schafften es eine im Skript eigentlich vorgesehene Schlacht zu verhindern, aber da stattdessen andere heroische Taten und Szenen mit Gänsehautfaktor geschahen, haben wir die Schlacht nicht vermisst.

Die Kampagne steht unter der andauernden Drohung, dass ein Drache das Mittelreich verwüsten würde, denn er hat sich bereits angekündigt. Also habe ich bei der Anreise der Spieler bekannt gegeben: egal, was ihr tut, am Sonntag um 12.00 Uhr kommt der Drache. Eher unbeabsichtigt habe ich das Abenteuer zeitlich so abgestimmt, dass der Drache sich Sonntag um 11.58 Uhr angedeutet hat und 12.03 Uhr ist er vor den Helden auf den Boden geschlagen um ihnen eine heroische Endschlacht zu bereiten. Nach dem Ende des Drachen gab es noch einen selbst auf die Gruppe umgeschriebenen Epilog, an dessen Ende mich die Spieler mit einem spontanen Applaus überrascht haben, der mir so naheging, dass die seit zwei Stunden bei all den ergreifenden Szenen mühsam zurück gehaltenen Tränen sich nun unaufhaltsam ihren Weg bahnen.

Vor vier Tagen kamen Fremde zu Besuch aber nun verabschiedeten sich Freunde.
Egal, wie viel Arbeit in die Vorbereitung des Treffens geflossen ist, es war jede Sekunde wert.
Ich bin mir ganz sicher, dass ich das Ende der nächsten Kampagne, das vielleicht im 2018 oder auch erst im Jahr danach kommen wird wieder so organisieren werde.

Rollenspiel ist ein Hobby fürs Leben und auch beim online Spielen kann man echte Freunde finden.




*Augrund des Wunsches meiner Spieler sind diese auf den Bildern nicht zu sehen*


Ich danke für die Bildrechte der Bilder, die ich nicht selbst aufgenommen habe:
Frank Sacher, ArtTour Quedlinburg
den Mitgliedern des Fotoclub Quedlinburg und
den Veranstaltern des Ritteressens Burg Falkenstein, Lutz Jerusel (Auch bekannt als der HEROLD).
Das Bild der Burg Falkenstein und der Stiftskirche Quedlinburg steht unter Creative Common License - Autor Brunswyk
« Letzte Änderung: 10. August 2017, 08:59:37 von Chris1303 »
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Caleb

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #1 am: 09. August 2017, 22:05:07 »

Danke für diesen großartigen Bericht. Das werden unvergessliche Tage für euch alle bleiben.  :)
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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #2 am: 10. August 2017, 08:50:16 »

Sehr cooler Bericht.
Auch die Fotos machen sehr neidisch.

Ich wünsch euch alles gute auf dem weiteren Weg
Soviele Heptarchen folgen noch
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Chris1303

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #3 am: 10. August 2017, 09:06:04 »

Vielen Dank für die positive Resonanz.

Ich denke wirklich, alle hatten viel Spaß.
(Zumindest bekomme ich seither so viele Anfragen für Plätze in meiner Spielrunde, dass ich glatt eine zweite Runde aufmachen könnte. Was ich evtl auch tun werde.)
Von Heptarchen nehmen wir uns erstmal eine Auszeit.

Die Fotos müssen nicht neidisch machen, denn:
Ich hatte an der Organisation des Events so viel Spaß, dass ich überlege, ähnliche Rollenspielevents künftig 1-2 mal pro Jahr exklusiv für Gruppen der Zwinge zum Selbstkostenpreis anzubieten.
(Viele der Burgen wollten ausser dem regulären Eintritt keinerlei Nutzungsgebühr, so dass die gesamte Tour inklusive 11 Essen - also Vollverpflegung- keine 150 Euro pro Nase gekostet hat.)
Wir haben noch viele Burgen, Schlösser und Klöster, die ebenso alt sind und aus dem einen oder anderen Grund nicht berücksichtigt werden konnten, aber grundsätzlich Bereitschaft signanisiert haben.

Mal sehen, was draus wird

Chris
« Letzte Änderung: 10. August 2017, 09:33:57 von Chris1303 »
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Sinwist

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #4 am: 14. August 2017, 11:54:40 »

Da habt ihr etwas großartiges erlebt. Danke, dass wir teilhaben konnten. Jetzt will meine Tischrunde das auch😊.

Horrido Sinwist
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Ich spielte DDZ Halbgott-Schmiede.
Folge nicht den Fußspuren der Meister: Suche, was sie gesucht haben.

Olzberg

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #5 am: 23. August 2017, 10:29:53 »

Unverpickbar,

Was für eine episch zelebrierte Runde, sowas kann man kaum glauben.

Was hat den Burgverwalter geritten das er die Tour aus eurer Küche ausgesperrt hat? Sowas muss doch Ärger geben.

Olz
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Sie (outgame): Was mache ich denn mit meinen Konzern-Gebräuchen?
Er (ingame): Verheimlichen!

Tomira

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #6 am: 23. August 2017, 10:37:18 »

Well done! Schöne Location, schöne Bilder! Danke fürs Teilen mit uns.

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Intoleranz ist ein kleines Tierchen, das nachts den Horizont enger näht.

Flammraijl

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #7 am: 23. August 2017, 15:21:49 »

Well done! Schöne Location, schöne Bilder! Danke fürs Teilen mit uns.

Erinnerungen als Salz des Lebens...  :icon_cheers:

Aber sowas von Daumen hoch !!
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Bei einigen Kommentaren muss ich mir immer Papier und Bleistift zurechtlegen, um mir die "Perlen von Weisheiten" zu notieren.

Es gibt nur zwei Fehler, die du auf dem Weg zur Wahrheit machen kannst: Ihn nicht zu Ende zu gehen oder ihn gar nicht erst zu beschreiten!

jungbluth

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #8 am: 26. September 2017, 23:26:01 »

Falls sowas wieder holen willst könnte ich dir das Orkenspalter Kochbuch empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=p0K0Y5BdACM
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Alte SL Weisheit: "Wür­fele eine Zahl von Wür­feln, die sich gut anfühlt, gegen einen Mindest­wurf, der sich gut anhört, igno­riere das Ergeb­nis und sage das, was der Story am besten dient"

Huhn

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Re: Wenn Onlinespieler zum ersten Mal eine Tischrunde bilden....
« Antwort #9 am: 27. September 2017, 23:03:50 »

*sabbert* Ist das goooiiil. :o Also in mehrfacher Hinsicht! Die ganzen Besichtigungen alleine haken mir schon den Schnabel aus. Und dabei noch Rollenspiel! Das ist ja wohl mal der epischste Rundenbericht, der je hier online gestellt wurde. Meine Fresse. Jetzt will ich sowas auch. Bloß für die WoD. *träum*

Magst du vielleicht noch einen SL-Bericht schreiben, in dem du erläuterst, wie und was du da alles vorbereitet hast?
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