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  • [Star Wars FFG] New Horizons 18:30 Uhr: 17. Januar 2018
Seiten: [1]   Nach unten

Autor Thema: [Star Wars FFG] New Horizons (3/3)  (Gelesen 289 mal)

Iskierka

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[Star Wars FFG] New Horizons (3/3)
« am: 28. November 2017, 18:33:08 »

System: Star Wars Edge of the Empire / Age of Rebellion / Force and Destiny
Technik: Roll 20, DZ TS (aktuell Flucht in Eisenkessels Irrenhaus, wenn die DZ instabil ist)
Spieltag: unrgelmäßig (wenn alle Zeit haben und ich was vorbereitet habe) ca. 1-2x im Monat (wird im Kalender verlinkt)
Abenteuer: eigene Kampange durchsetzt mit vorgefertigten Abenteuern (Force and Destiny Abenteuer), ursprünglich sollte es mal ein Agentenabenteuer werden - glaube das wird nix mehr
Spielstil: Munteres die Welt erkunden ohne Powergaming, Hausregeln werden fast nicht gebraucht (bisher 2 kleine)

Spieler:
Iskierka: Spielleiterin - fragt sich die ganze Zeit, warum das Offensichtliche nicht gesehen wird
Bloodjack: Pon Edestus - Nautolan Guardian Protector: ein schweigsamer etwas kauziger und unerfahrener Machtnutzer
Manta_Ray: Drashky - Aleena Technican Slicer: kleine (etwas zu) neugierige Echse, die im Hacken mehr ein Spiel als eine Gefahr sieht
Raija22: Alicija Merrick - Menschliche Schmugglerin: eine recht forsche und zielstrebige Rebellin, die Mühe hat den Rest in der Reihe zu halten

Erfahrungsniveau: 105 XP (ohne Start XP)

Vorgeschichte:
Vor ca. 100 Jahren wurde im inner Rim nahe der Rimma Trade Route ein  neuer Planet entdeck: Faerilya, vermutlich blieb er dank seiner ungewöhnlichen Sensoren störenden Eigenschaften und seiner geringen Größe so lange unentdeckt. Der Planet hat sich aufgrund seiner sehr hospitablen Eigenschaften und seiner für viele Spezies sehr schönen Gestaltung bald zu einem bei Touristen sehr beliebten Ziel avanchiert, doch auch einige Unternehmen versuchen Kapital aus dem Ressourcen abbau zu schlagen. Seine Eigenschaften als Tourismus Zentrum und Beherrschung durch Konzerne führten dazu, dass sich hier viele verschiedene Kulturen und Spezien herumtreiben (darunter auch einige hochrangige Imperiale, die auch mal Urlaub wollen), das ist natürlich für alle seiten eine Spionagetechnisch interessante Situation. Die Rebellion hatte daher eine Gruppe spezialisierter Spione dort stationiert, doch diese haben sind schon seit einer Weile mit melden überfällig und Kontaktversuche scheiterten bislang. Daher beschloss die verantwortliche Agentenführerin eine Gruppe Rebellen für Nachforschungen auf den Planeten zu schicken.
Ihr Auftrag: unauffällig als Touristen getarnt herausfinden warum sich die 3 Rebellen nicht melden, und sie gegebenenfalls dort rausholen, wenn nötig sollte ein neues Savehouse errichtet werden.

Ich schaue mal wie regelmäßig ich die Zusammenfassungen hinbekomme (und hoffe dass es überhaupt irgendwen interessiert ^^ )
Achtung! Vorhandene Spoiler: "Kaltgestellt - und nun?" ist beinhaltet das Abenteuer "Lessons from the Past" aus dem Force and Destiny Core Rulebook
Viel Spaß beim Lesen :)
« Letzte Änderung: 14. Januar 2018, 16:32:11 von Iskierka »
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Iskierka

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Das Schicksal der Spione
« Antwort #1 am: 28. November 2017, 20:18:33 »

Tag 1:
Nach der Ankunft in Faerilyas Hauptstadt Sonicrest checkte die Gruppe in ihrem Hotel ein und machte sich sofort an die Ermittlung. Dafür wurde zunächst ein Informationshändler aufgesucht, der zumindest wusste, dass es verschiedene Gerüchte zu dem Laden gab: entweder haben sich die Inhaber im Streit gegenseitig erschossen oder die Imperialen haben eine Razzia durchgeführt. Der Zeitpunkt liegt etwa 3 Tage zurück. Als sie das Gebäude unauffällig passierten sahen sie, dass es abgesperrt war und von Lokalen Polizisten bewacht wurde, denen aber das Fotografieren der Szenerie durch Drashky nicht gefiel und die Löschung der Bilder verlangte. Nachdem sie für Pon eine tauglichere aber recht auffällige neue Waffe (Force Pike) besorgt hatten näherten sie sich dem Gebäude von hinten, doch als Pon und Alicija neugierig in die Gasse zwischen den Gebäuden spähten bemerkte Drashky, dass sie beobachtet worden. Daraufhin beschlossen sie erstmal in der Bar vor der der Beobachter steht zu gehen, diese entpuppte sich als wirklich schlechtes Etablissment, mit schlechter Luft und nahezu ungenießbarem Essen. Doch statt dass der Beobachter ging wurde er abgelöst und Alicija beschloss ihn abzulenken damit sie sich endlich in der Gasse umsehen konnten. Indem sie den stark betrunkenen Trandoschaner vor der Bar mit einigen Lügen dazu aufstachelte sich auf den Wachposten zu stürzen schaffte sie eine Möglichkeit sich endlich in die dunkle kleine Gasse zu begeben. Dort fanden sie ein kleines vergittertes Fenster, dass in den Laden, den die Spione als Tarnung geführt hatten, führte. Während Pon Drashky hochhob, damit sie die Schrauben lösen konnte, schob Alicija einige Kisten beiseite und stellte dabei fest, dass in einer offenbar ein Straßenkind schlief, aufgeweckt von dem Gerumpel starrte es nun Alicja an. Diese konnte das Kind beruhigen und dazu bringen ihr zu sagen, was diese die letzten Tage hier beobachtet hatte: sie wusste, dass die Mirialan Frau knapp entkommen ist und dass zuvor Männer, die keine Polizisten waren, das Haus gestürmt hatten.
Als das Gitter endlich lose war, kletterten Drashky und Alicija hindurch (Pon war leider zu groß), drinnen war alles auf den Kopf gestellt. Sie schlichen in die als Privat gekennzeichneten Räume und von dort nach oben, während Drashky mit einem besonderen Scanner nach Abhörtechnik ausschau hielt. Sie sahen sich grade in einem Büro oben um als sie bemerkten wie jemand aus den Schatten des Nebenraumes trat und mit einer Waffe auf sie deutete. er schien nicht daran interessiert zu sein sie zu töten, aber wollte sie erstmal sicher außer Gefecht gesetzt wissen. Nach einen Kurzen Schusswechsel konnte die Gruppe den Kampf für sich entscheiden. Doch als die Gruppe ihn befragen wollte, schluckte der Imperiale Agent lieber Gift.
Als sie sich noch mal umsahen fanden sie jedoch nichts mehr was ihnen weiterhalf.
Da sie nun glaubten verfolgt zu werden flüchteten sie getrennt zurück zum Hotel - wobei sich Pon allerdings verirrte und von den anderen beiden zurück dirigiert werden musste.

Tag 2:
Am Nächsten Tag veränderten sie alle mit etwas Schminke von Alicija ihr Aussehen um weniger aufzufallen und beschlossen später in einem unbelebten Restaurant mit Speparees das Datapad des Agenten zum knacken und ihre Chefin zu kontaktieren - diese war jedoch nicht erfreut über die Ergebnislose Mitteilung und beendete das Gespräch recht schnell wieder. Durch das Datapad erfuhren sie dass die anderen beiden Agenten sehr wahrscheinlich bereits tot waren.
Da es ihnen nun an Optionen mangelte suchten sie einen Kontaktmann der Rebellen auf: den Schrotthändler Arod Giarr. Dieser war ein etwas grummeliger alter Sullustaner der Kontakt zu den übrigen Rellensymphatisanten der Stadt hielt. Er stellte Kontakt zur Arkanierin Draciia her, die sich mit ihnen in einem gehobeneren Restaurant treffen wollte. Draciia wusste durch Klatsch und Tratsch den sie in der Tierarztpraxis in der sie arbeitete - und wohl auch sonst an allen Ecken aufschnappte - recht viel über das Geschehen in der Stadt. Von ihr bekamen sie recht viele Informationen (mehr als sie wissen wollten) ua. dass die verschwundene Spionin wohl bei einer der Händlerfamilien untergekommen war und versuchen wollte in die Wälder zu entkommen.

Tag 3:
Also legten sie sich bei der Ausflugsstation auf die Lauer, auch wenn der Besitzer sie zunächst als Straßenmusikanten in den Park verjagt hat.
Dort sahen sie einen ungewöhnlich gekleideten Mann, der einen Zylinder trug, mit einer Art Hund spazieren gehen, der sich loszureißen versuchte und dabei Pon fixierte. Doch der Mann musterte ihn nun und zog seinen Hund weiter wobei er auch seinen Leibwächtern ein Zeichen gab, dass nichts los sei.
Erst als es Abend wurde, tauchte die gesuchte Mirialanerin auf, doch sie schien einfach nur weg zu wollen und der Gruppe fiel auf, dass sie es geschafft hatte ihr aussehen radikal zu verändern, sodass sie nun wie ein Mensch aussah.
Sie versuchten sie auf einer der Ausflugsreisen auf dem Rücken von Dalgos weiter auszufragen, sie ist zwar gewillt ihnen zu antworten und klärt sie über das Geschehen auf: vor kurzem sei ein Inquisitorius aufgetaucht, der sie recht schnell im Visier hatte, weswegen sie Funkstille hielten und versuchten nicht aufzufallen, dennoch wurden sie in ihrem Versteck überrascht und nur ihr (Leziu) gelang es zu entkommen. Aber sie weigerte sich, zurückzukehren sondern hatte nur noch vor in die Wälder zu verschwinden egal ob das bisher für alle tödlich geendet ist. Sie waren nur noch ein kurzes Stück vom Waldrand entfernt, als sich Imperiale Speeder näherten. Als Leziu sie sah, trieb sie ihr Dalgo auf den Waldrand zu, während Pon versuchte ihr zu folgen - woran Alicija ihn zu hindern suchte doch scheiterte. Doch die Imperialen nahmen Leziu direkt ins Visier, schienen aber auch über die Anwesenheit von 3 weiteren Rebellen informiert zu sein. Drashky versuchte Schutz in der Menge zu suchen, die ihr auch Schutz bot, bis einer der Imperialen Offiziere die noch fehlende Spezies benannte, da begann sich die Menge zu Teilen und Drashky war gezwungen sich wie bereits Pon und Alicia gegen die Imperialen zu verteidigen. Pon hatte es derweiln auf einen der Speeder geschafft und räumte diesen auf, während Alicija die besatzung des anderen zu dezimieren suchte. Drashky stellte sich angesichts des Feuers durch die Imperialen irgendwann tot. Letztlich gelang es der Gruppe die Imperialen auszuschalten, die anderen Touristen waren irgendwann geflohen, als Schüsse der Imperialen einige von ihnen tödlich getroffen hatten.
Alicija kontaktierte noch einmal Dhas Hesial doch sagte ihr nur knapp und unhöflich was geschehen war.
Nach einer weile kam die bewusstlose Leziu wieder zu sich und schien alles andere als erfreut, wie leicht sich der Rest ins offene hatte treiben lassen. Erneut scheiterten Versuche, sie zur Rückkehr zu überreden. Auch der Rest schien nur geneigt zu sein in die Wälder zu flüchten. Doch als die Gruppe die Flüsse ansteuern wollte sprang Leziu kurz entschlossen aus dem in etwa 5m Höhe fliegenden Speeder und verschwand in den Wäldern.
« Letzte Änderung: 29. November 2017, 00:04:42 von Iskierka »
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Iskierka

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In den Wäldern von Faerilya
« Antwort #2 am: 29. November 2017, 00:00:02 »

Teil 1: Immer den Flüssen nach:
Mit dem Imperialen Speeder macht sich die Gruppe auf, über den Fluss tiefer in die Wälder zu gelangen, doch kaum dass sie unter den den Fluss aus der Luft verdeckenden Bäumen sind, sind auch die Sensoren des Speeders nicht mehr zu gebrauchen. und sie mussten zunehmend tief hängenden Ästen ausweichen. Die Bäume wurden schnell größer und am Abend hatten die umstehenden Bäume bereits eine Höhe von fast 30m erreicht. In der Dunkelheit wurde schnell sichtbar, dass unter den dichten Baumwipfeln vieles leuchtete. Aber Pon musste schnell feststellen, dass die Wasser hier bereits durch Industriegifte verseucht waren und die Fauna darunter litt.
Trotz der bislang nicht funktionierenden Sensoren und Coms versuchte Drashky eine Verbindung zu ihrer Vorgesetzten Dhas Hesial herzustellen, doch dieser Versuch scheiterte wie nicht anders zu erwarten und die Antenne sprühte Daraufhin Funken. Des Nachts kamen einige neugiere Tiere, die eine Mischung aus Eichhörnchen und Fuchs sein könnten ins Lager doch Pon lockte sie mit etwas Futter weiter weg. Am nächsten Tag ging es weiter Stromabwärts und der Fluss wurde zunehmend breiter und auch die Bäume wurden höher, sodass der Fluss nach wie vor in ihrem Schatten lag. Im Laufe des Tages entdeckten sie ein Schiffswrack halb im Wasser liegen. In den Hoffnung vielleicht Verwertbares zu finden landeten sie, doch als sie das Wrack betreten wollten starrten ihnen große grüne Augen entgegen und mit einem Sprung griff das Wesen an: eine große schwarze Raubkatze mit einem Kragen aus schwarz-violetten Federn und einem Büschel Federn an ihrem Schwanzende. Nach kurzer Zeit ließ sich eine weitere Kreatur dieser Art auf die Gruppe fallen. Die Gruppe bemerkte schnell, dass dieser Wald alles andere als ungefährlich war. In dem Wrack fanden sie jedoch einige nützliche Sachen, es musste sich um eine der vielen glücklosen Erkundungsmissionen gehandelt haben. Das Schiff war jedoch nicht mehr zu retten, die komplette rechte Seite war offenbar durch die Äste beim Absturz aufgeschlitzt worden.
Der nächste Tag verlief nahezu ereignisslos, von einem Beinaheabsturz durch eine Kollision mit einem Ast mal abgesehen. Als sie am Abend ihr Lager aufschlugen und die nahe Umgebung erkundeten fanden sie eine merkwürdige Säule halb begraben unter dem dichten Unterholz: sie war verziert mit seltsamen Zeichen und Symbolen, die mit einer Art Kristallkrümeln hervorgehoben wurden und als Pon sie berührte leuchteten diese leicht glitzernden Kristalle auf. Doch mehr als dass einer sie mal in einem Kinderbuch über eine Gruppe die die Jedaii genannt wurden gelesen hatte konnten sie sich dazu nicht zusammenreimen.
zwei weitere Tage vergingen mit nur kleineren typischen Waldproblemen bis sie am Abend folgenden Morgen jäh von einer bunt gemischten Gruppe aus humanoiden Völkern auf dem Rücken von diesen Raubkatzen umstellt wurden. Die Angreifer waren wie ein primitives Volk gekleidet, auch wenn sie ihren Völkern nach eigentlich durchaus fortschrittlich waren. Einige hielten auch Blaster in den Händen doch viele auch einfache Bögen. Einer von ihnen, der keine Waffe sichtbar bei sich trug forderte sie in stark Akzentlastigem Basic auf mitzukommen und drehte ihnen ohne ein weiteres Wort den Rücken zu, als ob sie schon folgen würden.

Teil 2: Das Volk in den Wäldern:
Angesichts der 6 nach wie vor drohend wirkenden Reiter und ihrer Tiere folgte die Gruppe schließlich auch. Diverse versuche mit ihren Wachen zu reden führten dazu, dass der Anführer der Gruppe (Mohe) irgendwann erklärte, dass die meisten kein oder nur sehr wenig Basic sprachen. Am Nachmittag erreichten sie schließlich den Zielort: eine große Lichtung auf dessen Mitte ein gigantischer Baum stand, der sogar noch die umstehenden fast 100m hohen Bäume noch überragte und verhinderte, dass man aus der Luft auf die Lichtung schauen konnte. Auf der Lichtung hielten sich sich einige Menschen und Nichtmenschen auf, die Mischung war ebenso bunt wie die ihrer Wachen, aber auch diverse Tiere waren auf der Lichtung zu sehen, die sich friedlich unter die Humanoiden mischten - doch was auffiel: es waren keine Kinder oder Jugendlichen zu sehen. Als sie den mächtigen Baum passiert hatten, sahen sie das Ziel: eine Art Tempel im Säulengang Baustil errichtet, er war zwar bereits stark von der Vegetation überwuchert doch er war noch immer erkennbar. Im Inneren des tempelartigen Bauwerks wurden sie in eine große Halle geführt in der auch einige Statue standen, die wieder nur aus der Kindergeschichte bekannt vorkamen. Doch bis auf die Personen am Kopfende auf einer leicht erhöhten Ebene war außer ihren Wachen niemand im Raum. Mohe sagte etwas zu dem Pantoraner, der auf dem schön geschnitzten Stuhl in der Mitte zwischen den anderen saß. Der Gruppe fiel auf, dass alle von diesen seltsamen Personen in diesem Wald Federn in ihren Haaren befestigt hatten, während ihre Wachen nur eine Handvoll jeweils trugen, hatten die Personen auf der Empore deutlich mehr und deutlich mehr verschiedenfarbige - abgesehen von den Personen zur linken des Pantoran und Mohe: diese hatten nur Schwarze und Weiße verschieden gemustert. Der Pantoran gab ihnen die Chance sich zu erklären doch nach einem kurzen Wortwechsel mit den anderen Personen sagte er sie müssten länger beraten und wies die Wachen an, sie fortzubringen.
Man brachte die Gruppe in eine Art hohlen Baum, der Innen wie eine Art Gebäude mit mehreren Ebenen ausgestaltet war, nun hinter einer schweren Holztür mit einem Riegel außen vor und ohne Ausrüstung überlegten die Charaktere wie sie da wieder rauskamen.
Als sie sich entschlossen hatten, etwas zu schlafen während einer Wache hielt, hüpfte eines dieser Eichhörnchen mit Federschopf, von denen sie schon sehr viele in diesen Wäldern gesehen hatten, herein, sah sich um und setzte sich dann in einiger Entfernung mit Blick zu Drashky, die grade Wache gehalten hatte auf den Boden. Während Drashky noch das Eichhörnchen anstarrte schien es enorm schnell die Größe eines Humanoiden anzunehmen doch im nächsten Moment war es eine junge menschliche Frau, in der Kleidung, wie die übrigen Bewohner dieses Ortes. Mit einer Geste bedeutete sie Drashky ruhig zu sein und die anderen zu wecken. In gebrochenen Basic versuchte sie der Gruppe zu erklären, dass sie nicht ihr Feind war und sie ihnen hier raushelfen wollte. In irgendeinem Zusammenhang erwähnte sie auch Leziu und Mohe, doch vieles ging in ihrer fehlenden Vertrautheit mit Basic unter. Sie warf ihnen ein noch Vibro Messer zu und verschwand wieder als Eichhörnchen. Die Gruppe versuchte daraufhin die "vergitterten" Fenster zurechtzustutzen um dort hinausklettern zu können. Nach einigem hin und her wer wann wie rausklettern sollte schafften sie es nach unten, doch schon nach kurzer Zeit erregten sie die Aufmerksamkeit einer Wache, auch wenn ihre Eichhörnchenbesucherin Sariri gesagt hatte, dass sie sie weggelockt hatte. Kurz nach der Wache kam auch Mohe hinzu und schaffte es die Wache zu überzeugen, dass er übernahm. Er versuchte die Gruppe davon zu überzeugen, dass sein Volk (Skitari) nicht vorhatte sie zu töten - was die Gruppe nicht so recht glauben wollte.
Am nächsten morgen wurden sie wieder in den "Tempel" gebracht, dieser war diesmal voller Humanoider aber im Dachgebälk saßen auch diverse Tiere: die Eichhörnchen, Baumfüchse und Falkenartige. Zwischen den Humanoiden waren auch immer wieder wolfsähnliche Wesen zu sehen, aber wie bisher waren nirgends Kinder oder Jugendliche zu sehen - die jüngsten Anwesenden waren ca. 16-17 Jahre alt.
Ohne großartig die Stimme zu heben gelang es dem Pantoran (offensichtlich der Anführer) die Menge zu beruhigen und begann in der Sprache des Volkes zu ihr zu sprechen. Die Gruppe konnte noch mal versuchen ihm ihr Ansinnen zu erklären, doch als es für die Menge übersetzt wurde, wurde diese nur wieder unruhig. Wohingegen der junge Arkanier (Cheveyo), der bereits Tags zuvor mit Mohe offenbar in Bezug auf die Gruppe gestritten hatte rief wütend etwas woraufhin er mit einem scharfen Blick von einem der Männer zur Linken des Pantoran zum schweigen gebracht wurde - der Gruppe fiel allerdings auf, dass der Mann eigentlich Blind sein musste, so milchig wie seine Augen wirkten. Der Arkanier rief nur noch etwas wütend und stürmte hinaus. Doch der Pantoran war mit Worten offenbar nicht umzustimmen und verkündete, dass die großen Geistern entschieden sollten, was mit ihnen geschah. Woraufhin die 7 Personen, von der Empore stiegen und durch den Mittelgang voranschirtten.

Teil 3: Das Urteil der großen Geister:
Noch immer nicht so ganz wissend, was damit gemeint war wurde die Gruppe umringt von den Wachen ein gutes Stück weg vom Dorf geführt wo sie aus der Ferne bereits das Rauschen mächtiger Wasserfälle hören konnten. Vor ihnen bot sich ein zumindest für Pon als Nautolaner ein beeindruckender Anblick: aus scheinbar allen Himmelsrichtungen flossen hier die Flüsse zusammen und fielen an diesem Punkt in die Tiefe und über diesem Abgrund spannte sich eine fast fragil wirktende Felsfomration in deren Mitte eine Art Insel Trohnte auf der wiederum ein mächtiger Baum stand, desser weitreichende Äste fast das gesamte Areal überspannten. Über ihnen kreisten diverse Falken, aber auch einige größere Flugreptilien und in der Gischt der Wasserfälle flogen einige Rochenartige Wesen. Aus dem was der Pantoran zu der Menge sagte, die ihnen hierher gefolgt war, konnten sie entnehmen, dass dieser Ort "Das Herz der Flüsse" genannt wurde. Viel Zeit den schönen Anblick zu genießen hatten sie nicht, denn sie sollten hinab springen. Dank dem Nautolaner überlebten Drashky und Alicija den Sprung, denn keiner von beiden kam gut mit dem Wasser zurecht. Pon störte das Wasser keineswegs und er sammelte auch ihre Ausrüstung ein, die hinterhergeflogen kam, und legte alles am Eingang zu einer Höhle ab, die sich hier unten öffnete. Beim tauchen fiel Pon auf: dieser Abgrund hatte keinen sichtbaren Boden, doch er konnte angesichts seiner bewusstlosen Kameradinnen keinen Tauchgang starten um mehr darüber zu erfahren. Auch wenn die Höhle mit den Tropfsteinen am Boden und an der Decke dem Maul einer überdimensionalen Schlange glich so schien sie der Weg hinaus zu sein.
Nach kurzer Zeit in der Höhle war der Boden auch nicht mehr überflutet, mal ging es hinauf mal hinab und in unregelmäßigen Abschnitten gabelte sich der Weg; die Gruppe erkannte schnell, dass sie dem feinen Schimmern der leuchtenden Ablagerungen in den Wänden folgen mussten - sie schienen immer nur einem Weg zugehörig zu sein auch wenn der Weg oft der unlogischere war. Doch diese Höhle schien auch ganz eigene Tücken zu beherbergen, Pon zog es in einen Raum in dem die vorher blau grauen Kristalle rot funkelten und in dem allerei Gegenstände standen, von rot schimmernden Würfeln, Utensilien, einem Käfig (der nur noch traurige Überreste enthielt) und diversen Schriftrollen. Trotz Drashkys und Alicijas Protesten konnte Pon sich nicht dran hindern hineinzugehen bis Alicija ihm heftig an den Tentakeln zog und ihn hinauszerrte - auch für sie fühlte sich der Raum böse an.
Doch es schien als hätte die Höhle noch mehr Überraschungen parat, einige seltsame Fliegende Kreaturen ließen sich noch mit Musik vertreiben. Doch der seltsame Nebel den nur Pon sehen konnte nicht, aber dieser versperrte den Weg zur nächsten Kreuzung und als die anderen beiden ihn schadlos durchschritten folgte Pon, doch ihn führte er zurück zu dem Zeitpunkt als sie den seltsamen Mann im Park gesehen hatten: von Leziu wussten sie, dass er wohl ein Inquisitorius war. Doch der Nebel zeigte, was geschehen wäre, wenn der Mann die Leine des Vornskr losgelassen hätte. Ein schier aussichtsloser Kampf, der damit endete, dass der Vornskr Pons Verteidigung durchbrach und ihn tötete. Doch in dem Moment zerriss die Szenerie: es war eine nur eine Illusion, doch eine die Pon in die Dunkelheit der Bewusstlosigkeit riss. Nach einigen Stunden hatte er sich weit genug erholt und war wieder wach.
Weiter ging es durch die Höhlen als nächstes tauchten in einem größeren Raum drei Wolfsartige Kreaturen mit Stacheln auf dem Rücken, die wie verlängerte Wirbel aussahen und Augen die rot glühten kein Trick verjagte diese Wesen und als sie sich ihnen näherten griffen sie an: jeder einen anderen. Nach einem heftigen Kampf lösten sich die Wesen in dunklen Rauch auf.
Weiter ging es durch die Höhlen den Schimmernden Kristallablagerungen nach, als nächstes führte sie der Weg durch einen dichten undurchdringlichen weißen Nebel hinab. Immer noch geprägt von dem schwarzen Nebel zögerte Pon, doch die anderen gingen bereits hindurch, diesmal erwartete sie nichts bösartiges auf der anderen Seite, stattdessen standen sie in einer großen Höhle mit eleganten Tropfsteinen aus dem hellen Gestein dieser Höhle. Ein schmaler Steinsteg führte durch diese mit klarem seichtem Wasser gefüllte Höhle. Einige Nebelbänke glitten sanft über das Wasser. Der Ort strahlte Frieden aus. Wieder hatte Pon das Bedürfnis zu einem bestimmten Ort zu gehen, diesmal eine Nebelbank in einer Ecke des Höhle, doch als er durch das Wasser watete und mit seiner Force Pike im Nebel herumstocherte war da nichts als normaler harter Grund. Kurz nach dieser Höhle sahen sie endlich ein Licht am Ende des Ganges.
Und so verließen sie die Höhle, ein Blick zurück verriet ihnen: von dieser Seite aus, sah der Höhleneingang noch mehr nach dem Kopf einer Schlange aus.
Als sie hinaus ins Tageslicht traten kam ihnen Sariri fröhlich entgegen, sie schien sich zu freuen dass sie es geschafft hatten und versuchte zu erklären was es damit auf sich hatte: jedenfalls so viel war verständlich, dass ihr Volk glaubte, dass die "Geister" (wohl etwas an das das Volk glaubt) über jene in den Höhlen richten, wen sie für Unschuldig oder würdig erachten, den lassen sie gehen, ansonsten kommt die Person einfach nicht wieder heraus.

Teil 4: Der Weg zurück in die Zivilisation
Nun wo sie Zeit hatte schien Sariri recht offen und gesprächig gegenüber der Gruppe, doch die fröhliche Stimmung hielt nicht lange: der Cheveyo der die Versammlung wütend verlassen hatte, stand auf dem Schlangenkopf und neben ihm sein Katzenartiges Reittier (dessen Federschopf ungewöhnlicherweise schwarz war). Er rief Sariri etwas in ihrer Sprache zu, doch sie stellte sich nur zwischen ihn und die Gruppe und erwiederte etwas. Mit den Worten, dass es ihm egal war, streckte er seine Hand aus und schien sie wie von unsichtbarer Hand beiseite zu werfen, wo sie bewusstlos an einem Baum zusammensackte. Nun fiel der Gruppe auch auf, dass seine Augen im Gegensatz zu denen eines normalen Arkaniers gelb waren, doch die Gruppe war mehr von seiner Waffe abgelenkt, die er zog: eine rotes Doppellichtschwert. Und er demonstrierte auch, dass er damit umzugehen verschwand, als er mit einem Satz von dem Felsen heruntersprang und Pon in den Nahkampf verwickelte und einige Schüsse von Drashky abwehrte und Pons Angriffe mit dessen Pike parierte, auch wenn Pon es schaffte ihm geschickt seine Waffe zu entwinden und Alicija stellte sich promt auf die Waffe. Doch er schien auch ganz gut ohne seine Waffe auszukommen und wiederholte den Trick den er schon gegen Sariri genutzt hatte und hielt Pon und Alicija mit unsichtbarer Hand fest.
Währenddessen kämpfte Drashky gegen die große Katze die Mühe damit hatte ihre viel zu kleine Beute zu fassen zu bekommen.
Nachdem Pon einen weiteren glücklichen Treffen gegen Cheveyo anbrachte, schien dieser nun doch ernsthafter verletzt zu sein und pfiff seine Katze zu sich und flüchtete. Mittlerweile war auch Sariri wieder zu sich gekommen und sah zur Szenerie und zu den flüchtenden Cheveyo und rief etwas offensichtliche Beleidigendes hinterher während sie ihm einige Pfeile hinterherschickte.
Sie bekräftigte noch mal ihr Angebot die Gruppe hinaus aus den Wäldern zu führen und die Gruppe nahm das Angebot auch dankbar an. Unterwegs bemerkten sie dass die Tiere des Waldes mit Sariri in der Nähe durchaus sehr friedlich waren, diese kamen auch durchaus recht nahe, was nicht allen geheuer war. Während der Reise zurück zum Waldrand erzählte sie auch einiges über ihr Volk so gut es eben ging bei der Sprachbarriere: so gab es ursprünglich mal deutlich mehr von ihnen insgesamt sieben verschiedene Clans, von denen nun drei bereits vollständig durch die Zivilisation ausgelöscht worden sind und ein weiterer die Lescia nicht mehr weit davon entfernt ist. Deswegen war Cheveyo so aufgebracht die Gruppe am Leben zu lassen, da sie verhandeln wollen und ihren Standort kennen, Cheveyo will keinen Frieden, er will Rache für seinen Stamm - womit er nicht alleine steht. Sariri berichtet von den verschiedenen Ansichten in ihrem Volk, dass es auch einfach nicht gewöhnt ist, dass die Stämme zusammen leben, doch der Wald ist ihre letzte Verteidgung und Hoffnung auf Schutz. Sie erwähnte immer wieder, dass der Wald sie beschütze und sie ihn aber auch dazu bringen könnten anzugreifen. Was das bedeutet weiß die Gruppe bisher nicht.
Unterwegs löst sie auch das Rätsel auf, warum es keine Kinder in dem Dorf gab bzw. die Gruppe keine gesehen hat: sie dachte erst Pon hätte es längst gesehen und ist überrascht, dass er ihre wahre Gestalt nicht sehen kann sondern erst als sie sie bewusst zeigt. Sie kann nicht nur ein kleines Eichhörnchen mit Federschopf sein, sondern auch eine Art Humanoide Version davon, ihre menschliche Gestalt ist eine Art Illusion. Weshalb sie glaubt, dass Pon als "von den Geistern Gesegneter" das erkennen müsste.
Auf ihrem weiteren Weg zurück zum Waldrand war Sariri weiterhin sehr gesprächig und versuchte der Gruppe ein wenig die Geschichte ihres Volkes zu erzählen, doch die Sprachbarriere stellte ein nicht unerhebliches Hindernis dar. Es war jedoch so viel zu verstehen, dass das Volk glaubt von den üblichen Tieren dieser Wälder abzustammen und dass es einst sieben statt nur noch vier Stämme gab, wobei einige fast ausgelöscht sind – was Cheveyos Hass auf Fremde erklären könnte. Auch erwähnte sie, dass es schon vor den Siedlern Besucher gab, von denen eine das Steingebäude errichtete, doch sie verjagten die ersten Eindringlinge, nachdem diese sich in die für ihr Volk heilige Bindung zwischen Mutter und Kind einmischen wollten. Die zweite Gruppe ging wohl von alleine nach einer Weile wieder. Erst später kamen wohl die eigentlichen Siedler. Genaue Zeitangaben waren für die Gruppe jedoch unverständlich.
Als sie sich am Waldrand verabschiedeten übergab sie ihnen noch eine Art geflochtene Schnur, von der viele bunte Fäden hingen, die in unregelmäßigen Abständen miteinander verknotet waren. Sie erklärte, dass es sich um eine Nachricht an die drei anderen ihres Volkes handelte, die sich in der Stadt aufhielten. Doch sie wusste nur von zweien, was sie taten: einer war ein „Bote“ und der andere ein „Wächter“.
Beim Verlassen des Waldes erschrak die Gruppe zunächst als scheinbar ein Sternenzerstörer startete, doch sie erkannten schnell, dass das Schiff dafür viel zu klein war. Alicija erkannte, dass es sich um einen neuen recht seltenen Schiffstyp handelte, der an das Aussehen eines Sternenzerstörers angelehnt war.
Nachdem sie festgestellt hatten, dass es sehr lange dauern würde, bis sie die Stadt zu Fuß erreichten, versuchten sie einen der Kontakte die sie bisher in der Stadt hatten zu erreichen. Die sehr gesprächige Tierärztin Darciia war auch gerne bereit dazu, sie abzuholen, doch sie wollte unbedingt wissen was passiert war. Während sie auf sie warteten mussten sie jedoch feststellen, dass jegliche Kontaktdaten die sie zu ihrer Agentenführerin Dhas Hesial hatten, nun nicht mehr funktionierten und sie auf sich gestellt waren.
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 14:38:45 von Iskierka »
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Kaltgestellt - und nun?
« Antwort #3 am: 20. Dezember 2017, 16:31:57 »

Teil 1: Auf sich allein gestellt
Etwas ratlos, was sie nun tun sollten nahmen sie Darciias Einladung zu sich gerne an. Auch wenn die Neugierde der Arkanierin recht anstrengend war. Sie ließ jedoch durchblicken, dass sie nichts dagegen hätte ihnen zumindest mit einem Unterschlupf zu helfen, da sie ohnehin eine eigene Praxis haben wollte. Auf die Frage wie sie sich ihren doch recht hohen Lebensstandard erhalten konnte erfuren sie, dass Darciia schon viele Artikel zu neuen Tierarten verfasst hat und ständig auf der Suche nach neuen Arten zum Beschreiben und untersuchen war. Gegen die Lieferung von neuen Tierarten, die sie auf ihren Reisen fanden, wäre sie gewillt ihnen zu helfen. Doch dafür brauchten sie erstmal ein Schiff. Von ihrem Onkel erhielt Alicija den Tipp es mal bei einem Sullustaner namens Aron zu versuchen, der Hinweis, dass er mit Raumschiffen zu tun hatte und wohl unter einem anderem Namen agierte führte sie zurück zu dem Gebrauchtschiffhändler Arod Giarr. Unterwegs erhielt Drashky eine Nachricht von einem alten Studienkollegen, der ihr mitteilte, dass er etwas sehr interessantes in den Archiven der Phelar Universität von Eriadu gefunden hatten und es sich gerne mit ihr zusammen anschauen würde.
Arbeit hatte Giarr jedoch nicht, erst als Alicija ihren Onkel Sully erwähnte änderte Giarr seine Meinung, wenn sie denn das Talent ihres Onkels hatte. Er bot ihr „Transportjobs“ an und ein Schiff, dass sie abbezahlen konnte. Pon hat sich zuerst aufgeregt, weil er mit Schmuggelei isb von verbotenen Substanzen nichts zu tun haben will, doch Alicija versicherte ihm, dass es dazu nicht kommen würde, da es vorrangig um Schiffsteile gehen sollte – wobei sie sich vorbehielt ihn von der Fracht fernzuhalten. Der Transporteuer schaut ja eh nicht in die Ware.
Nachdem das Schiff angemeldet war und Alicija den Beamten über Unstimmigkeiten hinweggetäuscht hat - ohne zu wissen, dass Drashky die Unstimmigkeiten grade beseitigt hatte – luden sie die Vorräte an Bord und informierten Arod über ihr Ziel. Arod wollte ihnen unterwegs Bescheid geben, wo sie Ware abholen konnten. Alicija schien jedoch wenig erfreut über das Ziel Eriadu.

Teil 2: Lessons From the Past – Eriadu
Auf Eriadu machte sich Drashky sofort auf um sich mit Ashur in einem kleinen Café zu treffen. Er erzählte ihr ausführlich von seinem Fund in den Archiven: einem Talisman der seltsame Kristalllinien aufwies, die mit den Berichten über die Lichtschwertkristalle übereinstimmten. Auch wenn Ashur sich nicht sicher war ob die Jedi nun ein Märchen oder doch Wirklichkeit waren fand er das Thema als Historiker äußerst spannend und wollte sich die Sache gerne mit Drashky zusammen ansehen, da er sie als zweite Meinung schätzte.
Während Drashky noch Studentenausweise für alle fälschte um in die Archive zu kommen machten sich Alicija und Pon auf den Weg um die Warenlieferung für Arod Giarr abzuholen. Diese wurde ohne Probleme auf ihr Schiff verladen. Und so machten sich die beiden wieder zurück auf den Weg zum Café, wo sich Ashur grade verabschiedete und Drashky ihnen die Studentenausweise gab. Nachdem sie noch schnell ihre Waffen und unzulässige Ausrüstung zurück zum Schiff gebracht hatten machten sie sich auf den Weg zum Archiv. Doch auf Halber Strecke sahen sie wie einige Sicherheitsleute einen Studenten hinter ein Gebäude zerrten und ihn zu Boden schlugen. Pon konnte sich da nicht länger zusammenreißen auch wenn sich Alicija und Drashky an ihn klammerten. Als klar war, dass die beiden den viel größeren Nautolaner nicht aufhalten konnten und sie sich keine zu große Aufmerksamkeit einhandeln wollten, versuchte Alicija die beiden mit der falschen Behauptung, dass jemand sie beklaut habe wegzulocken. Damit hatte sie auch Erfolg und die volle Aufmerksamkeit des geretteten Studenten. Dieser schien durchaus an Alicija interessiert zu sein und versuchte sie zu einem Kaffee später einzuladen. Doch Alicija wollte nichts mit einem Adeligen von Eriadu zu tun haben und wimmelte ihn ab.
Bei den Kontrollen wären ihre falschen Ausweise durch Pons Nervosität fast aufgeflogen doch die Empfehlung von dem Adeligen half ihnen die Bedenken der ohnehin gelangweilten Wachposten zu zerstreuen. Der Aufseher der Archive, Garai, ließ es sich jedoch nicht nehmen, sie persönlich in den Umgang mit den sensiblen Artefakten einzuführen. Es gelang allen ihn mehr oder weniger davon zu überzeugen, dass sie Studenten waren, auch wenn er scheinbar ein wenig daran zweifelte.
Im Inneren des Imposanten Baus ging es eine schier endlose Treppe nach oben und sie konnten durch die Glaswände die zahllosen regale mit den Kisten der Artefakte sehen. Auf ihrem Zielstockwerk löste Ashur eine Kiste aus und nahm sie mit auf eines der Stockwerke, in denen sich kleine Carrels befanden, in denen sie den Inhalt untersuchen konnten. In der Kiste, deren Inhalt von einem Schmuggler geborgen wurde waren verschiedenen Gegenstände: ein entzwei geteilter Helm, eine Aufzeichnung, ein Transponder, ein Droiden Kontrollkern und der Talisman. Sie grübelten eine ganze Weile über den Gegenständen und versuchten aus den Datenbanken des Archives noch einige Infos rauszuholen. Einzig zu dem Talisman wollte der Gruppe nicht viel einfallen doch immer mehr hatte Pon das Bedürfnis diesen funkelnden Talisman einfach mal anzulegen und kaum dass er das Tat sah er eine Vision: eine Jedi Meisterin, die auf einem Schiff unter Beschuss zurück bleibt und gegen eine Übermacht an Feinden kämpft und fällt. Vielleicht auch um etwas zu beschützen, was sie zuvor unter dem Boden der Halle verborgen hatte. Pon konnte es nicht über sich bringen und nutze die Gelegenheit als Alicija und Drashky kurz weg waren um den Talisman unter seiner Kleidung verschwinden zu lassen.
Während der Recherche erhielt Drashky eine Nachricht von einer Person, der sie noch Gefallen schuldete und stahl sich davon.
Währenddessen setzte die Gruppe das Puzzle zusammen und kam zu dem Schluss, dass alle Spuren nach Koler zeigten, einem Roten Supgergiganten System im Tiefen Kern.
Als sie zusammen packten erklang plötzlich der Sicherheitsalarm und die drei Sahen ihre Bilder auf sämtlichen Monitoren und mussten fliehen. Mit knapper Not verschwanden sie von Eriadu und setzen Kurs auf Koler.

Teil 3: Lessons From the Past – Das Wrack der Sanctuary
Der Sprung durch den Hyperraum gelang und nun waren sie tatsächlich dort, von wo kaum Schiffe je zurückkerten: im Tiefen Kern. Vor ihnen in Mitten eines Asteroiden und Trümmerfeldes trieb das Wrack eines schwerst beschädigten Schiffes: der Sanctuary. Fast die Hälfte des Schiffes war weggerissen und das Schiff wirkte als läge es dort schon sehr lange. Es war eine Herausforderung, sich dem Wrack zu nähern und anzudocken, doch es gelang. Überraschenderweise zeigte ein Scan, dass es an Bord sogar noch eine dünne Athmosphäre gab, auch wenn Drashky bei der manuellen Aktivierung der Luftschleuse feststellte, dass die Technik mindestens zweitausend Jahre alt war. Vorsichtig erkundeten sie das Schiff, das immer wieder unheimlich unter den Sonnenwinden knirschte und ächzte. Es schien zunächst verlassen bis auf einen kaum mehr funktionsfähigen Protokolldroiden. Doch als sie sich dran machten den hinteren Teil des Schiffes zu erkunden hörten sie ein unheimliches Heulen und standen kurz darauf einem Basilisk Kriegsdroiden gegenüber. Hals über Kopf flüchteten sie in einen Wartungsschacht und lockten ihn von dort aus in den vorderen Teil des Schiffes um sich weiter hinten ungestört umzusehen. Dort fand Pon auch den großen Ovalen Raum aus seiner Vision. Neben alten fast vergangenen Roben und einigen Rüstungsteilen die in der Mitte verstreut lagen war dieser Raum leer. Doch ehe sie sich viel länger umsehen konnten war der Basilisk zurück und stürmte zum Angriff, ein harter und kräftezehrender Kampf begann an dessen Ende der alten und vielfach geflickten Basilisken schließlich endgültig zerstört wurde.
Endlich glaubten sie sich umsehen zu können und Pon fand die verborgene Kammer in der Mitte des Raumes in der ein kleiner leuchtender Würfel ruhte. Aber die Freude über den Fund währte nicht lang: ein leises Applaudieren erklang von der Tür des Raumes. Garai, der Aufseher der Universität stand dort in Begleitung von zwei Assassinen Droiden, die dieser nun voran schickte. Er schien sich zu freuen, dass die Verfolgungsjagd nun ein so lohnendes Ende genommen hatte. Immer noch angeschlagen aus dem vorangegangen Kampf fiel es der Gruppe recht schwer sich gegen diesen Gegner zu behaupten und sie erstarrten fast vor Furcht, als Garai eine Disruptor Pistol zog. Doch all das half ihm nichts, als die Gruppe ihn schließlich überwältigte. Doch die beiden Droiden führten beharrlich ihren letzten Befehl aus und versuchten die übrigen beiden zu töten. Als auch Pon zu Boden ging gelang es Alicija endlich den letzten von ihnen zu erwischen. Doch nach diesem fast tödlich endenen Kampf ergriff die Gruppe die Flucht.
Ihr Fund auf dem Schiff stellte sich als Holocorn heraus, dass die Erinnerungen von Val Isa gespeichert hatte. Es schien bereit zu sein, Pon einiges zu lehren, doch noch steht in den Sternen, ob Pon dafür bereit ist.
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2017, 15:57:59 von Iskierka »
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