Forum Drachenzwinge
Community => Rollenspiel-Smalltalk => Thema gestartet von: Rumbaracke am 05. Februar 2026, 17:13:54
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Ich möchte heute ein Projekt teilen, an dem ich in den letzten Monaten intensiv gearbeitet habe.
REITER – Die Grenzgänger ist ein narratives Rollenspiel, inspiriert von der Tradition der World of Darkness – aber mit einem anderen Fokus.
Ausgangspunkt war eine einfache Frage:
Was wäre, wenn Tod, Hunger, Pestilenz und Krieg keine Figuren oder Antagonisten wären, sondern Notwendigkeiten?
Im Spiel geht es nicht um Machtzuwachs, Ressourcen oder PvP, sondern um Kipp-Punkte:
Situationen, die zu lange „funktioniert“ haben, obwohl sie längst grausam geworden sind.
Die Spieler und Spielerinnen verkörpern keine Reiter, sondern Grenzgänger – Menschen, die erkannt haben, dass Wegsehen irgendwann selbst zur Schuld wird.
Das Projekt ist bewusst ruhig angelegt:
– keine Energiepools
– keine Power-Eskalation
– kein klassisches Kampfsystem
Stattdessen Verantwortung, Timing und Konsequenzen.
Wir haben das Spiel jetzt über Kickstarter veröffentlicht, vor allem um Redaktion, Lektorat und Layout sauber finanzieren zu können.
Auf der Projektseite gibt es mehrere Spielszenen, die recht gut zeigen, wie sich das Spiel am Tisch anfühlt.
Kickstarter:
https://www.kickstarter.com/projects/62862039/reiter-die-grenzganger
Mich interessiert hier vor allem euer ehrliches Feedback:
– Funktioniert der Ansatz für euch?
– Würdet ihr so etwas spielen?
– Wo seht ihr Stärken oder mögliche Probleme?
Kritik ist ausdrücklich willkommen.
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Das klingt auf jeden Fall interessant.
Aus deiner Beschreibung gelingt es mir jedoch nicht, mir ein konkretes Bild zu machen. Magst du eventuell mal eine Schnupperrunde anbieten?
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Also ich fand deinen Text hier erst mal ansprechend und bin neugierig geworden.
Erzähllastige Spiele und moralische Grenzfragen mag ich bei Pen & Paper und finde sie grundsätzlich interessant. Mit World of Darkness habe ich bisher eher weniger Erfahrung, kenne aber natürlich das Setting und habe Vampir und Changling ein paar Mal gespielt.
Trotzdem bin ich ein bisschen lost, was deine Spielidee angeht. Obwohl ich mir den Kickstarter angesehen und die Beispiel gelesen habe, fehlt mir eine echte Vorstellung, was genau dein Spiel macht und wie es funktionieren soll (oder anders provokant gefragt: wofür brauche ich das? Was leistet es mehr als wenn ich einfach so eine Szene erzählerisch spiele? Wobei unterstützt es mich genau?)
Gibt so etwas wie Ablauf- oder Erzählregeln auf der Meta-Ebene? Oder konkrete spielmechanische Regeln? Ist das eher als Erweiterung zu einem System gedacht, um darin spezielle Szenen spielen zu können? Oder als komplett eigenes System, das solche Szenen inhaltlich verbindet und anspielt?
Klingt nach einem spannenden Projekt, aber lässt mich leider noch etwas ratlos zurück. Vor allem könnte ich - selbst wenn ich eine klarere Vorstellung hätte, wie es genau gedacht ist - vermutlich wenig Feedback geben, ob der Ansatz für mich funktionieren würde. Sowas kann man besser beurteilen, wenn man es mal gespielt hat.
Vielleicht magst du ja eine Testspielrunde anbieten?
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Vielleicht magst du ja eine Testspielrunde anbieten?
;D Wir haben uns nicht abgesprochen - ich schwör! ;)