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 am: 26. Oktober 2020, 18:59:41 
Begonnen von Salandrion - Letzter Beitrag von Herugrim
MMn hängt dieses Machtgefälle viel damit zusammen, wie das Hobby sich im Laufe der Zeit so entwickelt hat.
Die Hierarchie findest du noch heute im verwendeten Sprachgebrauch mancher Systeme ("Meister") oder in der Art und Weise, in der die Spielleitung vom Rest nicht nur regel- und spieltechnisch sondern auch ganz klar physisch in Form von SL-Schirmen vom Rest abgetrennt wird. Oder man "spielt am Tisch von X", ist in "Xs Spielgruppe".
Das Argument "Der Meister hat immer recht." kommt ja aus der gleichen Richtung.

Das hat bei vielen Systemen auch durchaus damit zu tun, dass der Aufwand fürs Spiel absolut einseitig und ungleich verteilt ist. Oft ist es dann noch so, dass auch noch finanzielle Ausgaben vor allem von der Spielleitung getragen werden. Wer in der Woche 3 oder mehr Stunden da sitzt, taktische Karten, Musik, Tokens, Regeln und Szenen vorbereitet, dem gesteht man vermutlich auch eher das Recht zu, im Zweifelsfall zu sagen, wos lang geht oder bestimmte Dinge festzulegen, die Moderation beim Feedback zu übernehmen, etc.
"Der bezahlt, da möchte ich mich nicht einmischen oder auf die Füße treten."

In den letzten Jahren haben aber vor allem viele Indiesysteme versucht, dieses Gefälle aufzubrechen und abzuflachen oder teilweise ganz abzuschaffen. Systeme wie PbtA sind mir da persönlich das bekannteste Beispiel, bei denen die SL mehr als weiterer Mitspieler wahrgenommen wird und weniger als die Person, die den Laden schmeißt. Und auch der Spielaufwand anders verteilt wird bzw entfällt. Natürlich haben aber auch SLs von ganz alleine durch eigene Stile dazu beigetragen, das zu verändern.
Player empowerment ist ja nicht umsonst das Buzzword der letzten Indie-Jahre. Das beschränkt sich ja nicht nur auf das, was IT passiert.
Ob dieser Trend aber bei den großen Systemen bereits Wurzeln gefasst hat, kann ich dir nur schwer beantworten. Vermutlich nicht, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Letztendlich kannst du nur durch Gespräche über Erwartungen und Vorstellungen zum Spiel die richtigen Personen suchen und so über Jahre hinweg einen Beitrag leisten, um sowas aufarbeiten. Gerade, wenn beim verwendeten System bestimmte Erwartungen vorherrschen, dann wird die Suche da sicherlich frustrierender sein, als bei Systemen, die eine andere Philosophie verfolgen. Dabei ist aber auch klar: Diese SL>Spieler-Struktur beizubehalten, ist eine absolut legitime Perspektive. Zwar aus meiner Sicht eine, die dazu beiträgt, dass viele sich wegen der hohen Anforderungen/Erwartungen nicht ans Spielleiten trauen, aber trotzdem eine legitime Perspektive und Art, das Spiel zu leiten.

Außerdem kannst du aber natürlich auch eher Systeme kaufen und spielen, die die Philosophie, dieses Machtgefälle abzubauen, fördern.

(Mein Text ist jetzt doch etwas anders, als das, was die anderen hier gepostet haben - ich hoffe mal, ich hab dich nicht irgendwie ganz falsch verstanden? :S)

 22 
 am: 26. Oktober 2020, 18:40:11 
Begonnen von Salandrion - Letzter Beitrag von boeseMuh
Ein paar der genannten Dinge mache ich als SL (außer Musik, da trau ich mich rechtettechnisch nicht dran).
Aber wie Sensei auch schon geschrieben hat, weil es mir Spaß macht. Ich leite gerne und bin dankbar, wenn ich Spieler habe. Nur dann kann ich meinem Lieblingshobby nachgehen.

Wenn ein Spieler denkt, ich müsste mehr liefern, kann er sich gerne einen für ihn besseren Spielleiter suchen. Bisher hatte ich aber viel Glück mit meinen Mitspielern.

Terminorganisation empfinde ich aber auch als stressig. Für mich hab ich das gelöst, in dem ich einen festen wöchentlichen Termin habe. Vorbei mit dem Stress. Und Probleme zwischen Spielern sind weniger geworden, seit ich im Internet und nicht im Freundeskreis spiele. Wenn die freundschaftliche Ebene wegfällt ist das Zusammenspiel deutlich einfacher.

 23 
 am: 26. Oktober 2020, 18:30:11 
Begonnen von Salandrion - Letzter Beitrag von Sensei
Ich kann mich da ebenfalls wie meine Vorredner in keinem der angesprochenen Punkten wiederfinden, und das mit jetzt über 42 Jahren als Spielleiter.

Mir scheint, es ist viel mehr ein zwischenmenschliches Thema als ein dem Rollenspiel systemimmanentes Problem.

Was ich als SL mache, tue ich ausschließlich weil es mir Spaß macht und niemals aus Zwang oder Pflicht oder Zuweisung.

Und wenn jemand meine Gruppe verlässt, dann respektiere ich das. Nicht immer kann es passen, oder immer noch passen.

Das einzige, was ich absolut nicht akzeptiere, sind persönliche Angriffe. Aber das ist ja hier nicht das Thema.


 24 
 am: 26. Oktober 2020, 18:24:44 
Begonnen von Salandrion - Letzter Beitrag von Naitsab
Also ich finde ja dass es grundsätzlich an einem selbst liegt wie viel Aufwand sich selbst macht oder abgibt.

Termine organisieren

Entweder gibt es einen fixen Termin oder man mach einen doodle.

Die Wiki sein

Man sollte schon wissen wie die eigene Welt funktioniert und ob es zwei, vier oder acht Monde gibt. Häufig bin ich als SL aber auch einfach mehr im Thema weil ich mich mehr mit der Materie oder den Hintergründen befasse. Die Übersicht behalten sollte man auch in seinem eigenem Plot. Wenn schon der SL nicht den Überblick über die Kampange hat und welche NSC welche Aufgabe übernimmt kann das doch kaum funktionieren. Man kann natürlich auch den Spielern sagen, schreibt ecuh alles auf oder tragt es irgendwo ein. In einer Runde in der ich mitspiele sollen wir als Spieler informationen nach Kanka überführen. Wenn wir das nicht machen wissen wir bald auch nicht mehr wer welcher NSC ist. Ob der SL diese Informationen nachträglich dann nochmal rausgibt bleibt dem dann slebst überlassen. In weit man selber solche Tools wie Kanka pflegt bleibt einem selbst überlassen. Ich mach es in meiner Runde selbst, da ich dann die Struktur bestimmen kann, wie detailiert man das macht ist wieder einem selbst überlassen.

Das Regelwerk kennen

Jain... ich sollte schon wissen auf welche Eigenscaften man in welcher Situation würfelt und wie die Grundmechaniken funktionieren. Häufig entscheide ich spontan wie eine Regel auszulegen ist bevor es zu Diskussionen kommt. Ich bin auch der Meinung jeder muss die Regeln kennen die den eigenen Charakter betreffen. Ich als SL habe aber immer das letzte Wort wieeine Regel ausgelegt ist, aber ich kann auch meine Spieler fragen wie die das sehen oder ob sich eine mit den Regeln auskennt. Das führt aber dann meistens zu Diskussionen und die will man ja meist vermeiden. Man muss nicht alle Regeln kennen, helfen tut es aber schon :D Perfekt beantworten muss man nicht alles sondern nur sagen "Wir machen das jetzt so und nicht anders, alles weitere können wir nach der Runde besprechen"

Gruppenaushänge organisieren

Die Gruppenbeschreibung pflege ich nicht. Warum? Keine Lust, ich bin kein Großer Schreiber. Falls man einen weiteren Spieler sucht kann das auch einer der Spieler machen. Vorrausgesetzt natürlich man traut diesen das zu.

sich mit Technik auskennen

Wenn ich will das wir in meiner Runde mit Tool 123 arbeiten meine Spieler aber immer mit XYZ spielen, dann muss ich denen auch die Grundfunktionen zeigen können. Ich erwarte aber auch dass die Spieler sich damit beschäftigen. Ich könnte FantasyGrounds benutzen aber natürlich auch Roll20. Die Frage ist aber was für dich als SL am angenehmsten ist. Meiner Erfahrung anch beschäftige ich mich als SL mehr und intemnsiver mit den Tools als die Spieler, von da her hab ich sowieso meist den besseren Einblick. man könnte sich auch einfach mal kritisch fragen ob man solche Technik überhaupt braucht oder ob man das nur macht weil es alle machen??? Wir spielen bei mir ohne VTT und es funktionierte bis jetzt eigentlich auch ganz gut. Muss ich die Musik tatsächlich über einen TS-Bot abspielen wofür ich dann erst eine virtuelle Soundkarte anlegen muss oder reicht auch einach ein Watch2gether raum?

Musik organisieren

Wenn es dir zuviel aufwand ist lass es doch einfach weg, dann kann jeder deiner Spieler sich selbst was anmachen. Ich benutze 3-4 verschiedene Standardlieder je anch situation oder einfach Ambiente. Ich suche mir nicht für jede Sitzung was neues raus. Meine Spieler wissen das da was läuft, ob die sich das anhören oder sich selbst was anmachen ist mir relativ egal. Wenn ich irgendwann mal was Plotrelevatens als Audioausgabe brauche kündige ich das einfach irgendwann mal vorher an.

perfekte Stimmungsbilder, oder -videos

Ich glaube von mir als SL das ich relativ gut ebschreiben kann, dann brauche ich sowas auch nicht. Ich finde sowieso nicht das Bild was für mich 100%-ig passt. Daher lass ich es einfach weg! Ich hatte auch schon einige Runden die VTTs nur dafür genutzt haben. Durch die Bilder sind die beschreibung des SLs allerdings meist in den hintergrund geraten, waurm soll ich mir denn noch die Beschreibung anhören wenn ich sehe wie es aussieht?? Das sind dann übrigens die Runden die eigentlich keinen VTT bräuchten. Bilder braucht nur der der schlecht beschreibt. Wenn beio offiziellen ABs schon welche dabei sind kann man die natürlich auch nehmen.

Tagebuch schreiben

Ich hatte noch nie eine Gruppe wo dies aufgabe des SLs war. Ich hab in meiner Runde die Leute immer wieder dazu verdonnert welche zu schreiben. Irgendwann war es mir egal, wir haben ja Kanka und es ist ja nicht mein Schaden. Ich hab mir die im Nachhinein sowieso nichtmehr durchgelensen. Auch wenn ich heute manchmal durch alte Einträge blättere und schmunzeln muss. Wenn der SL das macht dann ist das für mich selbst gemacht arbeit.


Moderieren wenn es zu Streitigkeiten kommt

Also wenn es häufig zu Streitigkeiten kommt möchte ich in der Runde gar nicht spielen.

nach Kritik fragen

Wenn die Spieler nicht sagen was ihnen nicht gefällt dann ist das deren Problem oder die Spieler sind einfach unfähig darin Kritik zu üben. Ja, Kritik- oder Feedbackrunden nach dem Spiel können helfen, bringen aber nichts, wenn dann alle immer sagen "Jo war alles super" auch wenn dies nicht der Fall ist. Kritikrunden auf der DZ könnten wahrscheinlich ein eigenes Thema bekommen. Ich wurde letztens dafür gelobt dass ich gesagt habe was mir nicht gefiel. Als sei das so selten dass mal jemand sagt was ihm nicht passt.... naja anderes Thema

Emparthie zeigen

Da schließe ich mich Loki an

Neue Leute anwerben

Kann man auch gut an Spieler abgeben. Kommt natürlich drauf an ob man sinen Spielern das auch so zutraut genau den auszusuchen dem man selbst aussucht.

SPRECHENDEN MENSCHEN KANN GEHOLFEN WERDEN

Ich finde nicht dass man so in Rollen denken sollte, es ist wie auf der Arbeit auch. Wenn ich alles abarbeite, dann können sich meien Kollegen zurücklehnen.

 25 
 am: 26. Oktober 2020, 18:10:45 
Begonnen von Timo - Letzter Beitrag von Emi
Hi,

leider kann ich heute nicht mitspielen.  :'(


VG
Emi

 26 
 am: 26. Oktober 2020, 18:05:29 
Begonnen von Salandrion - Letzter Beitrag von DeadOperator
Nur teilweise ...

Tatsächlich bin ich auch Spielleiter, weil mich die Performance reizt. Ich will mich ausdrücken und der Runde "meinen Stempel aufdrücken".

Andrerseits kommt es oft vor, dass meine Spieler die Regeln besser beherrschen als ich. Schon deshalb, weil mir Regeln nie so wichtig sind wie der Flow der Runde.
Ich übergebe regelmäßig das Erzählrecht (in dem Zusammenhang: Pflicht?) an meine Spielerinnen und Spieler. Nicht nur bei PbtA, auch bei DSA.
Termine machen wir gemeinsam.
Ich spiele viele Systeme in denen das Worldbuilding gemeinsam gemacht wird.

Aber natürlich liegt eine etwas höhere Last auf dem SL
Ich merke das, wenn ich 2-3 Runden in der Woche habe und plötzlich in einer Woche alle leite. Das kommt zum Glück nicht zu oft vor, aber dann wird es plötzlich Stress.

Dafür darf ich in jeder Szene mitspielen, Rampensau sein wannimmer ich will und meine Ideen voll ausleben. Ist doch auch was :D

 27 
 am: 26. Oktober 2020, 18:04:09 
Begonnen von Marot - Letzter Beitrag von Marot
Wenn es ein altes gibt, das passt kann man das ausarbeiten oder eben etwas neues das in den letzten 6 jahren geschehen ist. wir spielen ja 2028

 28 
 am: 26. Oktober 2020, 17:50:24 
Begonnen von Frostgeneral - Letzter Beitrag von Frostgeneral
Das kann nimmer werden!
Wer wirbt den Wald, heißt Bäume von der Erden
Die Wurzel lösen? Wie der Spruch entzückt!
Aufruhr ist tot, bis Birnams Waldung rückt
Bergan, und Macbeth lebt in seiner Hoheit
Bis an das Ziel der Tage, zahlt Tribut
Nur der Natur und Zeit.

 29 
 am: 26. Oktober 2020, 17:49:17 
Begonnen von Salandrion - Letzter Beitrag von Salandrion
Haha Leute!
Klar mach ich das auch nicht alles und es ist ja deutlich überspitzt.

Es geht mir mehr um diese Rolle, die eine Spielleiterin aufgedrückt "bekommt".

Seht ihr das anders? ist es nicht so, dass erstmal die Sl dafür zuständig ist?
Beispielsweise eben auch, einen gruppenvertrag zu machen, Feedbackrunden durchzuführen ect.

Genau dieses "anstoßen" finde ich shcon etwas anstrengend, aber wenn ihr das so anders seht...

Mich würden da mehr stimmen freuen :D

 30 
 am: 26. Oktober 2020, 17:43:28 
Begonnen von Jarlaxle - Letzter Beitrag von Jarlaxle
Eine nächtliche Autopanne während des Roadtrips. Was liegt da näher als kurz in dem runtergekommenen Hotel anzuhalten, um dort um Hilfe zu bitten...?

Ich biete zu Halloween eine Runde in der Schnittmenge aus Supernatural, Scooby Doo und Cthulhu/Investigation an, d.h. eine nicht immer ganz ernstgemeinte Grusel/Mysterystory (FSK maximal 16)

Technik: roll20 plus TS
Dauer: 3-5 Stunden
Regelsystem: Risus (intuitiv, 4 Seiten Regelwerk, vorgefertigte Charaktere sind vorhanden)
Start: ca. 19.30h

Bei Fragen, immer raus damit!

Cast:
1. dkex
2.
3.
4.

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