Forum Drachenzwinge
www.drachenzwinge.de
Teamspeakserver TS 3: drachenzwinge.de:9987
Forum Drachenzwinge
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  
Seiten: 1 2 3 [4]   Nach unten

Autor Thema: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)  (Gelesen 7148 mal)

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 15. Mai 2019, 19:55:28
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #45 am: 15. Mai 2019, 19:55:28 »

Spielabend 49 (14.05.2019):

Am nächsten Morgen beschließen die Magistraten vorerst den Verbleib der restlichen Kranich Delegation im Schloss zu klären. Als sie den Tempel verlassen fällt ihnen auch auf, dass die Straßen wieder deutlich belebter sind. Die Lethargie scheint sich immer schneller aufzulösen. Auch am Schloss sind die Wachen wieder voll besetzt und die Magistraten werden auch kurz am Tor aufgehalten, dann aber eingelassen. Ihr Weg führt sie direkt zu den Gemächern der Kranich Samurai. Hier werden sie von Doji Aoi begrüßt. Diese scheint auch Herrin der Katze und des Pinsels zu sein, den Kaizan in seinem Traum sah. Die Diplomatin erklärt auf Nachfrage dass sie sich die letzten Tage nicht wohl fühlte und daher die Verhandlungen etwas ins Stocken gerieten. Auch ist ihre Begleitung Daidoji Hina inzwischen verschwunden.

Die Magistraten entscheiden, dass sie der Kranich Samurai zumindest etwas reinen Wein einschenken und konfrontieren sie damit, dass ihre Begleitung vielleicht nicht mehr die war, die sie zu beginn ihrer Reise war. Aoi ist überrascht, räumt aber ein das ihre Yojimbo vor vier oder fünf Tagen des Nachts ein Geräusch untersuchte und dann zurückkehrte. Seitdem schien die Katze seltsam auf sie zu reagieren. Da die Beschützerin nicht unter den Leichen im Tempel war, will die Doji eine Durchsuchung des Flügels im Schloss erzwingen, um ihre Gefährtin zu finden. Zusammen mit den Magistraten ersucht sie eine Unterredung mit dem Berater des Daimyos, welcher aber erst in einer Stunde Zeit für sie hat.

Die vier Magistraten verbringen diese Zeit in der Bibliothek des Schlosses, um einen Bericht für Ide Mizaki anzufertigen, in dem sie doch recht genau werden, ohne aber die Orte zu nennen zu denen sie reisen. Der Brief wird mit Takatos Siegel verschlossen und später dem Berater übergeben, damit er dies an die Einhorn Delegation weiterleitet, welche den Bericht dann Die Mizaki überbringen kann.

Die Audienz beim Berater endet schnell mit der Zusage dessen, dass das Schloss durchsucht werde, um die Verschwundene Samurai zu finden. Doji Aoi ist daraufhin vorerst zufrieden und die Magistraten würden Nachricht erhalten, was bei der Durchsuchung herauskam.

Nachdem sie das Schloss verlassen haben erzählt Kaizan den Anderen schließlich von der Warnung der Ninja, dass sie ihn töten würde, woraufhin die Gruppe beschließt, dass Kaizan von nun an nicht mehr allein sein sollte. Vorerst werden aber noch Besorgungen gemacht, die zerstörten Gegenstände ersetzt und einige Sätze neuer Kleidung in Auftrag gegeben.

Auch die Reiseroute wird von den Magistraten bereits geplant. Da der nächste Ort in den Drachenlanden liegt, diese aber zu dieser Jahreszeit noch nicht bereist werden können, entscheidet man sich in den Ländern des Kranich Clans zu beginnen.

Erst in der Nacht erwacht Takato wieder, obwohl ihm erst nicht klar ist, weswegen. Kaizan ist  noch einmal in tiefer Meditation versunken sieht dabei einen Kranich sieht, welcher einen Tausendfüßler frisst, um sich dann in eine Wespe zu verwandeln.

Takato horcht und kann letztendlich die Quelle des leisen Trippelns ausmachen. Ein schwarzer Skorpion macht sich gerade daran auf Kaizan zu klettern. Der Shiba kann das Tier allerdings mit einem meisterhaften Schwertstreich entzwei teilen und Kaizans Leben damit retten. Dieser ist auch entsprechend dankbar. Zwar versucht Takato noch die Spur des Attentäters aufzunehmen, dieser ist aber schon über alle Berge. Der Shugenja zeichnet seinen Traum noch auf und am nächsten Morgen besprechen die Samurai die Geschehnisse der Nacht. Sie müssen noch vorsichtiger sein.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 23. Mai 2019, 19:03:24
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #46 am: 23. Mai 2019, 19:03:24 »

Spielabend 50 (21.05.2019):

Nach dem Frühstück suchen die Magistraten erneut den Tempel auf, in dem tatsächlich Nachricht eingetroffen ist. Die Leichen von Daidoji Hina und den beiden verschwundenen Wachen wurden einem nicht benutzten Teil der Katakomben unter dem Schloss gefunden. Wobei die beiden Wachen erstochen wurden, während die Kranich Samurai wohl an der Fesselung erstickt ist.

Im Anschluss ruht man sich noch etwas aus, um am Nachmittag die gefertigte Kleidung abzuholen. Nachdem dies erfolgreich getan wurde lässt man sich wieder im Gasthaus nieder und Kaizan erzählt von seinen Visionen. Einmal von der, der Katze die sich sicherlich auf die Kranich Diplomatin bezog und von der Vision des Kranichs, der einen Tausendfüßler fraß, nur um dann zu einer Wespe zu werden. Auch, wenn die Zweite Vision den Samurai Rätsel aufgibt ist Akira aus irgendwelchen Gründen seitdem etwas stiller. Aufgrund der Bedrohung durch die Ninja beschließt man noch Wachen einzuteilen.

Kaizan bemerkt dann tatsächlich in seiner Wache ein Licht, welches auf dem Flur entlanggeht. Er versucht Takato unbemerkt zu wecken, fällt dabei aber beinahe über die eigene Decke. Immerhin kann der Shiba Samurai, nachdem er wach ist die Mutter des Wirtes stellen, welche Geräusche gehört hat…auch Kaizan folgt aus dem Raum heraus. Takato ist generell misstrauisch, aber noch während sich die Wirtin rechtfertigt wird es plötzlich stockdunkel. Takato greift nach der alten Frau aber Kaizan spürt einen Stich zwischen den Rippen. Er bemerkt sofort dass er verletzt ist, aber sinkt fast sofort in die Knie. Takato verfolgt die Ninja und weckt auch noch Haru und Akira im Vorbeilaufen.

Während sich Haru um den verletzten Kaizan kümmert, verfolgen Akira und Takato die Ninja, werden aber von ihr in den dunklen Gassen Kyuden Asakos abgehängt. Haru kann derweil die Wunde schließen, aber scheinbar war die Klinge vergiftet, denn die Taubheit in den Beinen breitet sich aus und auch Kaizans Sichtfeld verschwimmt immer mehr.

Die Phoenix Shugenja spannt daraufhin den Wirt des Gasthauses ein ihr zu Helfen Takato zum Tempel zu tragen, da sie selbst das Gift nicht identifizieren kann. Zusammen mit dem Wirt und Kaizan trifft sie in den Straßen auf die Ninja. Haru verwickelt sie in ein Gespräch, sie lässt sich aber nicht auf die Argumente ein. Der Angriff der Ninja geht auch ins Leere aber dann tauchen Akira und Takato auf. Auf die Argumente des Shiba Samurais lässt sie sich schließlich ein. Eine Untersuchung des Mordes an einem Smaragdmagistraten ist scheinbar auch nicht in ihrem Sinne. So zieht sich die Ninja zurück und Kaizan kann ohne Probleme zum Tempel gebracht werden. Hier kann ihm auch geholfen werden und zur Mittagsstunde können die Samurai endlich aufbrechen.

Sie lassen Kyuden Asako hinter sich und reisen über einen kleinen Schlenker nach Kyuden Isawa zurück in das Fischerdorf in dem sie ankamen. Hier können sie ein Schiff gen Süden besteigen, auch wenn sie einmal das Schiff wechseln müssen. Auf diesem Schiff sind sie aber nicht die einzigen Passagiere. Mit ihnen reist Asako Temori, der scheinbar ein begnadeter Flötenspieler ist und Akira in weitere Melancholie zu stürzen scheint. Sie hört ihm oft zu und spielt schließlich mit ihm, wobei sie die Melodien aus den Kranichlanden zu kennen scheint.

In einer Nacht hat Akira auch einen Traum, der sie mit einer wunderschönen Frau sprechen lässt, die sie willkommen heißt und hofft, dass sie den Aufgaben die sie erwarten gewachsen ist. Akira ist überwältigt von diesem Traum und hat von der Frau auch eine Kirschblüte erhalten, die sie nun tatsächlich in der Hand hält.

Nachdem sie erst aus der Hängematte gefallen und Haru geweckt hatte, zog sie sich für die Nachtstunden auf das Deck zurück, um frische Luft zu schnappen und mehr über den Traum nachdenken zu können.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2019, 19:22:02 von Ayou »
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 07. Juni 2019, 18:33:09
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #47 am: 07. Juni 2019, 18:33:09 »

Spielabend 51 (04.06.2019):

Nach einigen Wochen der Schifffahrt legen die Magistraten endlich in Kōchi, einer kleinen Hafenstadt des Kranichs an. Man geht von Bord und entscheidet sich nach kurzer Besprechung, dass man erst einmal herausfinden sollte, ob Chuda Massada bereits hier ist. Das erste Ziel ist daher der Daimyo bzw. Stadthalter der kleinen Hafenstadt. Sie wollen ihre Ermittlungen als Smaragdmagistraten zumindest ankündigen.

Daidoji Morio empfängt sie in seinem Haus und man beginnt das Gespräch, auch, wenn der Kranich nicht erbaut darüber ist, dass seinen Magistraten durch die Blume die Fähigkeit abgesprochen wird, hier für Ordnung zu sorgen. Erst die Erzählung, dass eine Person verfolgt wird, die hier wahrscheinlich kein Verbrechen begangen hat, besänftigt ihn etwas.

Er bietet die Hilfe seiner Magistraten an. Man zeigt ihm auch die Karte die Kaizan abgezeichnet hat und er kann zumindest feststellen, dass sie wahrscheinlich 4 oder 5 Reisetage benötigen. In der Nähe liegt das Dorf Take Tomi. Allerdings wollen die jungen Samurai vorher im Hafen nach einem Schiff fragen, welches vor ihnen ankam. Der Hafenmeister gibt ihnen schließlich die Auskunft, dass nur ein Schiff nach dem Winter vor ihnen angelegt hat und das wäre vor anderthalb Wochen gewesen. Allerdings wären keine Passagiere an Bord gewesen. Nur Schriftrollenpapier und Tee. Aber den Magistraten ist auch klar, dass Chuda Massara dieses Schiff genommen haben kann, denn so viel Vorsprung hatte sie nicht.

Die Magistraten mieten sich noch Ponys für den nächsten Morgen und legen sich dann schließlich schlafen, da man am nächsten Tag früh loswill.

Vier Tage später erreichen die jungen Magistraten endlich das Dorf Take Tomi. Der Ritt hier her war ereignislos, allerdings fällt ihnen auf dem vorgelagerten Friedhof des Dorfes eine in schwarze gekleidete Gestalt auf. Der Mann scheint Ronin zu sein und wohl vor einem der Gräber zu trauern. Akiras Blick scheint magisch von diesem Mann angezogen zu werden aber Akira war ohnehin schon die letzten Tage immer stiller geworden.

Das Dorf liegt beinahe verlassen da, die Bauern scheinen zum Großteil auf den Feldern zu sein und daher kommen sie ziemlich unbemerkt zum Haus des Verwalters dieses Dorfes.

Kakita Toshimoko empfängt sie auch und stellt sich als Kranich fortgeschrittenen Alters heraus, der scheinbar allein hier lebt. Bei dem Gespräch kommt heraus, dass der vorherige Verwalter vor 10 Jahren seine Ehre verlor und daher er als neuer Verwalter bestellt wurde, nachdem er sich im Krieg bewiesen hatte. Er kennt daher die meisten Geschichten des Dorfes nicht und wüsste auch nichts von einem alten Geschichtsträchtigen Ort in der Umgebung. Er kenne das Umland aber gut, da er selbst dort jagt. Über den Ronin kann er ihnen auch wenig Auskunft geben. Er sei vor 5 oder 6 Jahren hier aufgetaucht und lebt nun wohl in der Umgebung des Dorfes, hat aber nie Ärger gemacht. Daher hat er ihn gewähren lassen.

Mehr über die Geschichten des Dorfes können die Magistraten sicher bei seinen Bauern erfahren.

Er bietet ihnen noch Unterkunft und Kost an. So vergeht der Abend dann in lockeren Gesprächen.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 19. Juni 2019, 19:07:35
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #48 am: 19. Juni 2019, 19:07:35 »

Spielabend 52 (18.06.2018):

Nach dem Essen ziehen sich die Samurai zur Nachtruhe zurück. Akira entscheidet sich allerdings die Nachtruhe aufzuschieben und noch einmal den Friedhof aufzusuchen. Sie will wissen an welchem Grab der Ronin gestanden hat. Tatsächlich findet sie das Grab, auf dem frische Lotosblüten liegen. Der Name der dort steht ist Kakita Nagisa….den Namen und das gezeichnete Bild, welches dort am Grab steht kennt sie…es ist ihre Mutter. Eine kurze Zeit bleibt die junge Frau dort stehen und erwies dem Grab und ihrer Mutter noch den Respekt. Sie hatte ihre Mutter das letzte Mal vor zehn Jahren gesehen. Im Anschluss geht sie noch einmal durch das Dorf. Sie schaut sich den Ort erneut an und findet schließlich den Ronin, welcher gerade dabei ist das Dorf zu verlassen. Sie folgt ihm bis zum Waldrand. Dort spricht sie ihn mit Kakita Kamui an. Dies scheint tatsächlich sein vollständiger Name zu sein. Im Laufe des Gesprächs enthüllt Ranko ihre Identität, was ihren Vater dazu bringt sie weinend zu umarmen. Die Zusammenführung der Familie wird nur ein wenig davon überschattet das Kamui ihr erzählt wie es damals zum Tod ihrer Mutter kam.

Offenbar gab es bereits damals ein Problem mit einem Maho Tsukai in dieser Gegend, der sich als Moshi Shugenja ausgab. Dieser tötete Nagisa und Kamui tötete den Moshi. Allerdings wurden ihm dann beide Morde angehängt und so verlor er seinen Status und ihre Familie den Halt des Clans.

Nach dieser weiteren Enthüllung erzählt Ranko ihrem Vater noch das sie nach etwas suchen, aber nicht wissen nach was genau. Kamui bietet allerdings seine Hilfe an. Nur das ihre Beziehung vorerst geheim bleiben muss, sehen beide ein. Schließlich umarmen sie sich noch einmal und versprechen gegenseitig auf sich aufzupassen, bevor Akira zurück zum Haus geht, um die Nacht lang wach zu liegen.

Früh am nächsten Morgen sieht Takato wie Kakita Toshimoko zur Jagd aufbricht. Die jungen Samurai beratschlagen beim Frühstück darüber was sie nun genau tun und entscheiden sich zuerst die alten Menschen des Dorfes nach Geschichten und Legenden zu fragen. Einige spielende Kinder weisen ihnen den Weg zur alten Nan, die am Rande des Dorfes wohnt. Bei der heruntergekommenen Hütte treffen sie zuerst auf eine junge Frau, die sie schließlich bittet hinein zu kommen. Die alte Dame sei nicht mehr sonderlich gut zu Fuß.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 12. Juli 2019, 19:25:32
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #49 am: 12. Juli 2019, 19:25:32 »

Spielabend 53 (02.07.2019):

Die jungen Samurai treffen die alte Nan, die Blind in ihrer Hütte sitzt und die Magistraten erwartet. Sie erzählt ihnen was vor zehn Jahren im Dorf geschah und das dieses Dorf schon immer von unheimlichen Phänomenen heimgesucht wurde. Die Dorfbewohner halten diese Vorfälle möglichst unter Verschluss. Das verwundert die Samurai sehr. Sie erzählt auch das der ehrenwerte Kakita Kamui und seine Frau vor zehn Jahren über das Dorf gewacht haben aber von einem Moshi Shugenja, der wohl ein Maho Tsukai war, hinters Licht geführt wurden. Genaueres über das Geschehene in den Klippen wisse niemand, da Kakita Kamui nie darüber gesprochen hätte. Auch nicht dem Jademagistraten gegenüber, der auch das Dorf besuchte. Daher wurde er aus dem Clan verbannt und verlor seinen Status. Seine Frau Kakita Nagisa soll wohl bei dem Vorfall gestorben sein und der Moshi Shugenja verschwand und tauchte nicht mehr auf. Die Male des Maho am Körper Kamuis ließen den Verdacht wohl zu, dass er selbst diese Magie angewandt hatte.
Wo genau das alles passiert ist nicht genau überliefert. Irgendwo in dem Labyrinth aus Klippen.
Kurz bevor die Magistraten gehen wollen winkt die alte Nan Akira noch zu sich. Sie fühlt über ihr Gesicht, scheint es aber nicht zu erkennen. Trotzdem bittet sie die Tsuruchi später erneut zu ihr zu kommen. Die Samurai verabschieden sich schließlich und suchen als nächstes die Klippen selbst auf. Tatsächlich hören sie aber einige Kinder, die einen Kinderreim aufsagen. Immer und immer wieder.

Hoch in den Klippen fliegt die Möwe
Stürzt nicht ab wie der Löwe
Fällt er ins schwarze Nass, landet er im Maul der Schlange
Die ihn verschluckt aber wie lange?
Auf ewig, denn es flüstert leise.
Und es flüstert: „Komm, komm folge mir auf die Reise.“


Die zerklüftete Felslandschaft scheint wirklich ein Labyrinth aus vom Wasser und Wind gegrabenen Gängen und Schluchten zu sein. Trotzdem sollen hier Fischerboote fahren. Tatsächlich entdecken sie eine Treppe, welche in den Felsen gehauen wurde. Als sie diese vorsichtig herabsteigen, entdecken sie etwa drei Meter über dem Meeresspiegel metallene Ringe. Aber auch einen schwimmenden Steg. Wie es aussieht werden hier die Boote vertäut, auch wenn den Samurai die genaue Funktion der Ringe nicht wirklich klar wird.

Haru versinkt in Meditation, da sie die Anwesenheit vieler Kami spürt. Schell antwortet ihr ein Wasserkami. Das Gespräch ist wie gewohnt kryptisch und der Kami scheint erst misstrauisch gegenüber der Shugenja. Schließlich aber willigt er ein die Samurai zu dem dunklen Ort zu führen. Sie sollen wiederkommen, wenn sie ein Boot haben.

Anschließend kehren die Samurai ins Dorf zurück, wo sie erneut auf Kinder treffen und sie nach dem Ronin fragen. Einer der Jungen weiß tatsächlich wo man den Ronin findet, wenn er nicht gerade am Friedhof zu finden ist. Er lässt sich auch überzeugen die vier Samurai zu der Hütte im Wald zu führen.

Bei der alten Köhlerhütte angekommen treffen sie allerdings den Ronin nicht sofort an. Ein Blick in die Hütte verrät aber, dass er hier tatsächlich zu Hausen scheint. Noch während die Magistraten beraten was sie nun tun, ertönt hinter ihnen die Stimme des Ronin. Das darauffolgende Gespräch ist nicht unbedingt von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Insbesondere Takato scheint dem Man nicht zu vertrauen. Insbesondere nicht, nachdem dieser eine leicht abgewandelte Geschichte der Geschehnisse vor 10 Jahren erzählt. Der Moshi Shugenja schien sich selbst als Jademagistrat ausgegeben zu haben. Dann aber die beiden Kranich Samurai verraten. Ein weiterer Jademagistrat aus dem Skorpion Clan fällte später ein Urteil über den überlebenden Kakita Kamui. Dieser wurde dadurch aus dem Clan ausgestoßen.

Zwar drohen sich Takato und Kamui gegenseitig, aber es kommt nicht zum Kampf. Am Ende bietet der Ronin den Samurai doch noch seine Hilfe an. Insbesondere im Umgang mit den Fischern, die am Abend sicher von ihren Ausfahrten zurückkehren würden. Daher verabredeten sie sich erneut am Abend.

Anschließend trennten sich die Samurai. Kaizan ging zurück ins Gasthaus, Haru wollte erneut an den Klippen meditieren und Akira und Takato hatten noch ein Gespräch miteinander, wo es um Akiras Motivation geht und dass sie sich selbst mehr fokussieren muss.

Spielabend 54 (09.07.2019):

Haru meditiert an den Klippen und spürt bald eine Präsenz, die sie zu beobachten scheint. Das Orakel Nojiko steht Rand der Klippen. Die Shugenja unterhält sich mit ihr und erfährt das der Moshi Samurai von damals nicht notwendigerweise in diesem Ort korrumpiert wurde, sondern die Dunkelheit bereits in sich trug. Zwar gibt das Orakel ihr keinen Hinweis wonach sie suchen oder wo das ist, was sie suchen, wohl aber den Hinweis das sie etwas benötigen was Licht an einen Ort bringt, an dem noch nie Licht existierte. Schließlich macht das Orakel Haru auf Takato aufmerksam, welcher in einiger Entfernung das Gespräch beobachtet. Haru winkt ihm zu und als sie sich umdreht ist das Orakel verschwunden und nur eine Wasserpfütze ist noch zurück geblieben. Takato konnte auch nur sehen, dass sich das Orakel irgendwie auflöste. Die beiden Phönixsamurai sprechen noch einmal über das Gespräch mit dem Orakel und machen sich dann gemeinsam auf den Weg zum Teehaus des Dorfes, um sich mit den Fischern und dem Ronin zu treffen.

Akira unterdessen mach sich erneut auf den Weg zur alten Nan. Hier offenbart sie sich vor der Blinden als Ranko. Da die Geschichtenerzählerin sie bereits am Gesicht und an der Stimme erkannt hatte aber erst gehofft hatte, dass es Nagisa war. Allerdings hatte sie auch nicht damit gerechnet Ranko je wieder zu sehen. Sie freut sich das die junge Samurai erneut den Weg hierher gefunden hat. Das Gespräch dreht sich darum, dass selbst wenn die Magistraten die Unschuld von Kamui beweisen können, Ranko immer noch nicht in ihr altes Leben zurückkehren, da sie die Identität eines Anderen angenommen hat. Akira ist dies bewusst, aber die alte Nan ist müde und daher verabschiedet Akira sich und macht sich ebenfalls auf den Weg ins Teehaus.

Im Teehaus selbst genießt Kaizan sich durch die Teesorten, als einige Fischer den Raum betreten und Sake bestellen. Sie erweisen Kaizan zwar Respekt, bleiben ansonsten aber unter sich. Der Moshi Shugenja setzt sich aber schließlich zu ihnen und spendiert ihnen den ein oder anderen Sake. Dafür kann er sie überzeugen, dass sie ihn und seine Mitmagistraten mit dem Boot durch die Klippen navigieren. Natürlich gegen Bezahlung und nur in soweit, dass das Boot nicht gefährdet wird. Da in den letzten Wochen zwei Schiffe an den Klippen zerschellt sind, was die vorherigen Jahre überhaupt nicht vorkam. Daher sind die Fischer vorsichtig, versprechen aber zwei Stunden nach Sonnenaufgang die Samurai an den Klippen zu erwarten.

Anschließend spendiert Kaizan ihnen weiteren Sake und wartet auf die Anderen, die auch bald darauf eintreffen. Kurz besprechen die Samurai sich noch einmal über die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Akira will noch Lampenöl kaufen und man überlegte welche Ausrüstung man sonst noch mitnimmt, sollte der Ort sich im oder unter Wasser befinden. Schließlich gehen die Samurai zu Bett, um am nächsten Tag gerüstet zu sein.

Tatsächlich treffen sie einen der Fischer am nächsten Tag an de Anlegestellen. Dieser sagt, dass er sie allein dorthin fahren würde, da nicht mehr Platz auf dem Schiff ist. So ist es auch tatsächlich. Die Samurai sitzen im Schiff eng an eng. Beim hochschauen zu den Klippen sehen Akira und Takato noch den Schatten des Ronin, der wohl nicht vorhat sie zu begleiten.

Nachdem sie abgelegt haben ruft Haru erneut den Wasserkami, welcher auch schnell erscheint und sie als Woge in den Wellen führt. Der Fischer tut sein Bestes um ihm zu folgen, auch als immer dicker werdender Nebel aufzieht.

Plötzlich finden sich die Samurai an Land wieder. Haru scheint an den Klippen erneut meditiert zu haben, während Takato und Kaizan Tee im Teehaus trinken. Akira kommt gehend neben Kamui wieder zu sich. Außerhalb des Dorfes. Sie versteht nun wieso der Ronin sie nicht begleitet hatte, da er wusste was passieren würde. Er erinnert sich selbst an nichts an diesem Ort. Auch, wenn er seit 10 Jahren versucht ihn erneut zu erreichen, waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Immer wieder geschah das was nun auch den Magistraten geschehen ist. Das einzige was ihm klar ist, dass an diesem Ort Rankos Mutter starb und er nichts dagegen tun konnte. Es fällt ihm schwer diesen Ort wieder aufzusuchen und gesteht, dass er dies vielleicht gar nicht mehr kann. Damals gelang es nur durch die Hilfe des Moshi Shugenja, der irgendetwas mit den Luftkami, oder den Kansen tat, damit der Nebel seine Wirkung nicht entfaltete. Schließlich verabschieden die beiden sich und die Magistraten treffen erneut zusammen, um festzustellen, dass sie erneut versuchen werden den Ort zu erreichen. Allerdings müssen sie dafür den Fischer erneut fragen, ob es sinnvoll ist, dass heute noch einmal zu versuchen. Dieser sitzt aktuell im Teehaus und genießt erneut Sake.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 17. Juli 2019, 18:26:33
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #50 am: 17. Juli 2019, 18:26:33 »

Spielabend 55 (16.07.2019):

Die Magistraten begeben sich noch einmal in das Teehaus, um den Fischer erneut anzusprechen, der wieder mit seinen Kumpanen Sake konsumiert. Dieser scheint ganz glücklich zu sein, sie lebend wieder zu sehen, da wohl schon einige Menschen einfach so nach dem Nebel verschwunden sind. Er erklärt sich auch bereit die Samurai noch einmal in den Nebel zu navigieren. Diesmal wollten sie ja besser vorbereitet sein.

Noch vor dem Betreten des Schiffes ruft Haru die Erdkami an, um alle vier vor dem schädlichen Einfluss der Maho Magie zu schützen. Dies gelingt bei Kaizan und Akira allerdings erst im zweiten Anlauf. Offenbar sind auch hier die Erdkami Kaizan nicht wohlgestimmt. Schließlich aber bricht man auf, wieder geführt von dem kryptischen Wasserkami, den Haru erneut beschwört. Dieser lässt sich auch noch zu einer sehr rätselhaften Aussage in Bezug auf die Hilfe der Luftkami hinreißen. Innerlich fragt sich Haru, wieso Wasserkami immer so kryptisch sein müssen.

Letztlich taucht der Nebel wieder auf und die jungen Samurai weisen den Fischer an das Boot zu stoppen. Kaizan ruft die Luftkami an und löst einen Windstoß aus, der den Nebel zwar nicht vertreibt, aber dafür sorgt das Kaizan die Balance verliert und im Wasser landet. Immerhin kann er schnell wieder an Bord kommen, aber der Nebel hat sich kein Stück gelichtet. Der Kegel den Kaizan in ihn hineingeschnitten hat, schließt sich schnell wieder. Da dieser Versuch fehlgeschlagen ist, ruft Kaizan nun erneut die Luftkami an, um sie zu bitten die Magistraten durchzulassen, der erscheinende Kami ist aber erst nicht dazu bereit. Erst mit einigen Überredungsversuchen gelingt es den launischen Kami umzustimmen. Zwar sieht es kurz so aus, als würde der Elementargeist das Boot versenken, aber schließlich hat sich doch nur der Nebel aufgelöst.

Der Fischer bringt die Samurai schließlich an einen verzierten Höhleneingang, der allerdings komplett unter Wasser zu stehen scheint und das selbst bei Ebbe. Da es zu gefährlich wäre, wenn alle gleichzeitig dort hinunter tauchen versucht es Akira zuerst allein. Die Samurai Ko nimmt eins der Taue mit und bemerkt unter Wasser aber bald, dass dieses nicht lang genug ist und ihr die Luft ausgeht. So schwimmt sie zurück. Am Schiff angekommen verlängert die Gruppe das Seil mit einem Tau aus der Takelage des Bootes und Akira versucht es dann erneut. Nach dem zweiten Anlauf gelingt es ihr dann auch tatsächlich die andere Seite des Ganges zu erreichen. Hier kann sie vorerst die Laterne entzünden und eine Steintreppe hinauf gehen. Hier kann sie das Tau an einem Stallagmiten befestigen, bevor sie wieder zurück taucht.

Jetzt können auch die Anderen nachkommen und sich am Seil durch den stockfinsteren Gang ziehen. Auf der anderen Seite werden weitere Laternen entzündet und die Halle, welche sich auftut erkundet. Man findet einen weiteren Weg, der nach oben führt und Zeichen von Tot und Maho an den Wänden. Die Treppe weiter hoch öffnet sich ihnen eine Lichtdurchflutete, scheinbar natürliche Höhle in der auch Bäume wachsen und selbst Tiere scheint es hier zu geben. Es ist der krasse Gegensatz zu dem was sie nach den Maho Zeichen erwartet haben. Aber auch hier gibt es einen Tempel, der in die Höhle gebaut wurde. Verschlossen von einem mächtigen Tor aus Stein, welche mit Symbolen des ursprünglichen Schlangenclans versehen ist. Wohl aus einer Zeit, bevor der Clan korrumpiert wurde. Dies überrascht die Samurai, aber mit gemeinsamer (also eigentlich nur Takatos) Kraft, gelingt es ihnen das Tor aufzuschieben. Dahinter befindet sich nur Dunkelheit. Als sie die Tempelhalle betreten treffen sie zuerst auf uralte Skelette, die scheinbar schon länger als 10 Jahre hier liegen. Ein Blick nach oben in die Dunkelheit offenbart aber etwas viel Schrecklicheres. Eine riesige Spinne und zehntausende kleine Spinnen bevölkern diese Halle. Erst das beherzte Eingreifen von Kaizan, der die Spinnen mit einem Flammenstrahl verbrennt und zwei Pfeile von Akira, welche die riesige Spinne von der Decke schießen, reinigt den Raum, so dass die Magistraten ihn gefahrlos durchqueren können. Sie erreichen eine weitere Steintür, in die diesmal aber Metallringe eingelassen sind. Sie öffnen auch diese Tür und betreten dahinter einen achteckigen Raum, der sich nicht einmal durch Laternen erhellen lässt. Nur die Samurai können sich selbst erhellen. Nachdem sie den Raum einmal umrundet haben, und keinen weiteren Ausgang gefunden haben, beschwört Kaizan erneut einen Feuerkami, und bittet ihn Licht zu machen. Zwar ist der Kami zögerlich, aber erfüllt die Bitte des Shugenja. Durch die Flammen, die der Kami an die Decke spuckt, wird der Raum tatsächlich erleuchtet, aber auch aufgeheizt. In der Mitte des Raumes knien noch zwei Skelette, die sich wohl gegenseitig mit einem Wakizashi erstochen haben. Ob es vorher einen Kampf gab, oder es ritueller, gemeinsamer, Selbstmord war, ist allerdings nicht mehr zu erkennen. Dafür erkennen sie auf zwei Wänden des achteckigen Raumes Zeichen, die erstaunlich den Zeichen ähneln, welche Sie bereits im Tempel in Kyuden Asako gesehen haben. Die Wand zwischen den Zeichen ist allerdings vollständig glatt. Erst durch nähere Untersuchung fällt Ihnen auf, dass die beiden Skelette in einem Kreis knien, der sich auch bewegen lässt. Die Platte scheint mit einem Mechanismus verbunden zu sein und Takato dreht sie soweit, dass sich in der Decke eine Öffnung bildet, durch die Sonnenlicht in den Raum dringt, welches auch tatsächlich die Dunkelheit vertreibt. Kaizan entlässt daraufhin den Feuerkami, da sich auch der Raum schon sehr aufgeheizt hat und die Samurai sehen sich noch einmal genauer um. Etwas muss ja hier sein.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 04. August 2019, 18:36:11
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #51 am: 04. August 2019, 18:36:11 »

Spielabend 56 (23.07.2019):

Etwas, dass sie finden zu gedenken. Immer wieder nimmt die Gruppe der vier Samurai den Raum unter Augenschein, bleibt letztlicht wieder an den beiden Skeletten hängen, die dort im ewigen Schlaf aneinander gelehnt sind. Da fällt Asako Haru ein Medaillon auf, dass der Frau des Kranichclanes um den Hals hängt. Zwar versucht sie mit einer Pfeilspitze das Amulett zu heben, allerdings ist es Tsuruchi Akira die das Medaillon nicht ohne gewisse Anstrengung vom Hals der Toten heben kann.

Im inneren offenbart das Schmuckstück einen Spiegel. Die Samurai kommen zu der These, dass es sich hierbei vielleicht um den Leichnam von Kakita Nagisa handelt, der ehemaligen Samurai-Ko die über diese Länderei wachte. Der Shungenja könnte der Moshi-Shugenja sein. Aus der Pose in welche die beiden dort immernoch Knien, wird man nicht schlau, doch als Akira das Medaillon nutzt um den Lichtstrahl einzufangen und an eine Wand zu deuten, bemerken die vier Samurai eine Karte an der Wand, welche diesen Ort mit dem verbindet der in den Landen des Einhornclanes zu finden ist. Welchen Schluss man daraus ziehen muss, erschließt sich der Gruppe nicht ganz.

Auch suchen sie den Raum noch weiter ab. Sie finden zwei Beschörungsformeln die Kaizan als Maho-Zauber identifizieren kann, da sie in der Moshi-Chiffre abgefasst sind. Was genau sie tun, erschließt sich Kaizan nicht. Doch zeichnet er sie auf und versichert, sie vor aller Augen zu verbergen. Später beschließt die Gruppe, allen voran, Shiba Takato, dass man die Toten nicht hierlassen sollte. Es wird eine Weile darüber beratschlagt, auf welchem Wege die Samurai die Leichen einäschern können, ohne einige Etha damit zu beuftragen, da sie selbst sie nicht berühren können.

Letztlich ruft Moshi Kaizan einen Feuerkami, der die Leichen einäschert, wobei die Gruppe aus Samurai passende Begräbnissegen rezitiert.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 08. August 2019, 20:39:45
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #52 am: 08. August 2019, 20:39:45 »

Spielabend 57 (06.08.2019):

Die Magistraten kehren mit dem Fischer zurück in das Dorf Take Tomi. Während die Sonne langsam untergeht stellen sie fest, dass das Amulett, welches die Samurai Ko um den Hals trug verschwunden ist. Man beschließt, dass man Kakita san zumindest von den Vorkommnissen berichten muss. So machen sie sich auf, zu dem Dorf in dem der Herr über diesen Teil der Kranichlande lebt.

Dieser ist allerdings noch immer auf seinem Jagdausflug und noch nicht zurück. Die Diener erwarten ihn am nächsten Tag. Die jungen Samurai  werden trotzdem aufgenommen und begeben sich nach einem Abendessen recht schnell zu Bett.

Nur Akira vertritt sich noch einmal die Beine und sucht den Ronin Kamui auf, welcher vor seiner Hütte sitzt und seinen Gedanken nachhängt. Die Beiden sprechen über die Vorkommnisse in dem Höhlensystem. Auch übergibt sie ihm das Amulett seiner Frau und er erzählt, dass sich Nagisa geopfert hat, um einen Maho Zauber zu beenden. Allerdings musste dafür die Hand des Moshi Shugenja ihr Herz durchbohren. So kam es letztendlich dazu, dass sie in dieser Position blieben. Der Shugenja…oder inzwischen Maho Tsukai war zu diesem Zeitpunkt schon tot. Die beiden versprechen sich noch auf sich aufzupassen, bevor sie noch einige Stunden im gemeinsamen Musizieren verbringen.

Als Ranko zurück in die Unterkunft, ihr altes Elternhaus kommt, wacht nur Takato kurz auf, um festzustellen wer da in den Raum kommt, um direkt wieder einzuschlafen.

Am nächsten Morgen trifft Takato, welcher wie so oft, als erster aufgestanden ist, den Hausherr Kakita san. Dieser scheint von seinem Ausflug zurück zu sein, wenn auch ohne Falken. Das Gespräch über die Vorkommnisse verschiebt dieser dann auf das gemeinsame Frühstück mit allen Magistraten.

Kaizan der ebenfalls früh aufgestanden ist, zeichnet indes Takato beim Training und zumindest Akira ist äußerst übernächtigt und nicht sonderlich gesprächig, bis es zu den Geschehnissen des gestrigen Tages kommt. Man erzählt Kakita san das Meiste, verschweigt aber die Maho Zauber an den Wänden. Von der Karte berichten sie ihm allerdings. Letztendlich kommt noch die Sprache auf die Unschuld von Kakita Kamui. Allerdings kann auch der jetzige Herr des Landstrichs wenig dafür tun, da sie sich wenn an den Daimyo des Kranich Clans wenden müssten und ihr Wort müsste mehr Gewicht haben, als dass des damaligen Jademagistratens Bayushi Raku. Da sie weder die Zeit, noch die Möglichkeiten haben dieses jetzt in diesem Moment zu lösen, beschließen die Magistraten nach dem Frühstück weiter in Territorium der Krabben zu reisen.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 18. September 2019, 20:04:54
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #53 am: 18. September 2019, 20:04:54 »

Spielabend 58 (17.09.2019):

Die jungen Magistraten gelangen ins Territorium den Krabbenclans und durchqueren es lange Zeit unbehelligt. Da sie wieder nicht wissen was und wo genau sie suchen müssen, kehren sie vorerst in ein Dorf namens Aki Mori ein. Ein Dorf, welches am Berghang innerhalb eines großen Talkessels erbaut wurde. Seltsam ist allerdings das die Bäume alle die Farbe von Herbstlaut tragen. Auch, wenn dieses Laub frisch ist wie Grünes und keinesfalls trocken oder verwelkt.

Einer der Bauern verweist sie an die Herrin des Dorfes, da Kaiu Schichirobei aktuell nicht im Dorf weilt. Bei dem Besuch bei Kaiu Sora, stellt sich heraus, dass sie noch sehr jung ist und noch gar nicht so lange hier lebt. Im Gegenteil, sie lebt erst seit kurzem hier und kann den Samurai daher wenig sagen. Sie verweist sie allerdings an Keishi Hida, einen alten Samurai der ebenfalls im Dorf lebt und sich mit der Geschichte deutlich besser auskennt. Außerdem übergeben sie erlesenen Tee als Geschenk.

Dazu bietet sie den Samurai ihre Gastfreundschaft im Turm des Hauses an, welche diese gerne annehmen. Bevor es dunkel wird machen sie sich dann noch zum Trainingsplatz des Hida auf und treffen ihn dort, wie er mit einem Tetsubo trainiert. Der alte Hida Samurai bemerkt sie auch erst, als sie sich in sein Sichtbereich bewegen. Der Hida ist rauer, als die Magistraten es bisher gewohnt sind, erzählt ihnen aber immerhin das es auf dem Berg jede Menge Orte der Macht gibt, die die Krabben dort zu Ehren der Kami errichtet haben. Die Bäume sind deswegen so rot, da der Gründer des Dorfes wohl ein Problem mit einem Berggeist hatte, der die Bäume daraufhin verfluchte. Erst durch einen Handel wurden die Bäume wieder fruchtbar. Aber die Herbstfarbe blieb. Immerhin schafft es Takato ihn mit seinem Sieg über den Oni soweit zu beeindrucken, dass er ihn zu einem Übungskampf herausfordert. Für weitere Besprechungen wollen sie sich nun im Teehaus des Dorfes treffen und der Kampf soll dann am nächsten Morgen stattfinden.

Die Magistraten sind einverstanden und kehren vorerst ins Teehaus zurück, wo sie Tee und Essen bestellen. Generell ist wenig Betrieb, der älteste Bauer Hiruzen ist aber wohl schon da. Sie warten allerdings mehr auf Hida Keishi, welcher schließlich auch nach dem Essen eintrifft und sich Sake bestellt. Er kann ihnen nicht viel über einen Ort der Macht erzählen. Dafür erzählt er ihnen noch ein wenig über die Art des Krabbenclans und einige Geschichten von seinen Kämpfen auf der Mauer.

Es ist spät, als die Samurai wieder zurück in ihr Quartier gehen. Dort verlassen gerade zwei weitere Samurai das Haus und Sora scheint nicht sonderlich erbaut zu sein. Die beiden Samurai stellen sich als Kuni Echiko und Kuni Oniji vor. Die Hexenjäger des Krabbenclans verabschieden sich und die junge Frau des Dorfoberhauptes bittet ihre Gäste hinein, scheint aber nicht darüber reden zu wollen, weswegen die Inquisitoren hier waren. Allerdings sagt sie, dass die Samurai ihren Mann gesucht haben. Nicht etwa was sie von ihm wollten.

Spielabend 59 (24.09.2019):


Die jungen Samurai werden am nächsten Morgen vom Duft frisch aufgebrühten Tees begrüßt. Ihre Gastgeberin hat ihnen bereits Frühstück zubereitet, was zumindest Takato überrascht. Sie gibt freimütig Preis, dass Hida Keishi bereits da war und scheinbar sehr euphorisch den Kampf erwartet. Auch warnt Kaiu San Takato vor Keishi, da dieser seine Kraft nicht immer unter Kontrolle hat. Er hat bereits beim Traning in der Hida Akademie einen Schüler beinahe getötet. Dies macht aus klar, was weshalb dieser Samurai hier ist. Nach einem guten Frühstück mit dem Tee, den sie geschenkt haben, machen sich die Samurai auf zum Hauptplatz, auf dem bereits der Hida Samurai auf Takato wartet. Dieser hat zwei lange Bokken dabei. Eins davon reicht er Takato, welcher mit dem hölzernen Übungsschwer, erst noch einige Probeschläge ausführt, bevor er sich bereit fühlt. Der Hida scheint gegenüber Takato nicht sonderlich viel Respekt zu haben, da er das Schwert nur mit einer Hand führt. Takato lässt dem älteren Hida dem Vorrang beim Schlagabtausch, was dieser auch nutzt. Der Shiba kann die wuchtigen Schläge nur mit Mühe abwehren, während seine Schläge den Hida kaum bis nicht zu beeindrucken scheinen. Der nächste Schlag des Hida wiederum zerbricht Takatos Bokken und schmettert den Shiba zu Boden.

Nachdem sich Takato wieder aufgerappelt hat sieht Haru sich die Verletzung an, entscheidet aber das ein Eingreifen der Kami hier nicht nötig sei und auch Takato reicht ein Verband und eine kühle Salbe vorerst aus. Trotz, dass er leichte Schmerzen hat. Leider hat Hida Keishi vergessen ihnen mitzuteilen, wo der Aufstieg auf den Berg beginnt. So gehen Haru, Takato und Kaizan dem Hida nach, während Akira erst einmal allein stehen gelassen wird, was sie mit einem schief gelegten Kopf und dem Versprechen Rache an Kaizan zu nehmen quittiert. Sie besorgt dann schließlich von einem Bauern vier Kletterausrüstungen. Dabei wird sie allerdings von einem der Kuni beobachtet. Kuni Oniji ist allerdings nicht sonderlich gesprächig. Nachdem ihnen Hida Keishi den Aufstieg gezeigt hat, beginnen sie mit der Kletterpartie, welch sich als schwieriger herausstellt, als gedacht. An der ersten Wand rutscht Haru ab, wird aber durch die Seilverbindung der Gruppe gerettet. Beim zweiten Aufstieg kommt Kaizan trotz der Hilfe der Steighaken nicht hoch, so dass ihn die Gruppe am Ende hochzieht. Nun steht nur noch der letzte Aufstieg an Aber dieser wird vielleicht der Schwerste sein.
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2019, 20:48:17 von Ayou »
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 02. Oktober 2019, 20:49:25
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #54 am: 02. Oktober 2019, 20:49:25 »

Spielabend 60 (01.10.2019):

Hier auf dem zweiten Plateau sind die Bäume wieder grün. Scheinbar reicht der Fluch des Kami nicht bis hier. Während des Wegs zur letzten Wand fallen die Samurai tiefe und große Fußspuren, die vielleicht von einem riesigen, eventuell gepanzerten Wesen stammen. Die Spuren scheinen schon eineinhalb bis zwei Wochen alt zu sein schätzt Akira. Man folgt den Spuren und erreichen schließlich die Wand, welche 30 Meter in die Höhe führt. Hier enden die Spuren, allerdings hat wer auch immer sich scheinbar mit bloßen Händen in den Fels gegraben und sich heraufgezogen.

Nur Kaizan fällt eine Geschichte eines Wesens aus den Drachenbergen ein, welches Fell trägt, aber eigentlich friedlich ist, wenn es keine Leute frisst.

Immerhin finden sie den gesuchten Schrein, welcher allerdings einem Wasserkami gewidmet ist und keinem Bergkami, was alle erstaunt. Als Haru ihre Fühler in die Geisterwelt ausstreckt bemerkt sie das unter dem Berg scheinbar ein mächtiger alter Wasserkami existiert, der aber zu schlafen scheint. Haru erweckt den Kami, was darin endet, dass eine riesige Wasserfontaine aus dem Boden schießt und das Gesicht des Kami als Regenbogen in den Himmel richtet.

Der Kami erzählt ihnen von dem Ort der sich auf diesem Berg befindet und auch das es sich um Orte des Wissens handelt. Da Wasserkami oft kyptische Andeutungen machen, kommt auch dieser nicht ohne aus. Neben Fragen die er den Samurai stellt damit sie ihr handeln bedenken, scheint er auch zu wissen, dass ein Schatten der Gruppe folgt und dieser Schatten am Kranich der Gruppe hängt. Da allerdings aber kein Kranich in der Gruppe ist, rätseln sie vorerst. Auf die Frage wie sie den Schatten erlegen können, ist die Antwort einfach. Töten. Aber, bevor sie weiter rätseln entlässt Haru den Kami und Akira hält es nicht länger aus. Sie beichtet ihren Begleitern ihre wahre Geschichte und erzählt ihnen von dem Vorfall auf dem Schiff und wie Kakita Ranko zu Tsuruchi Akira wurde. Alle sind geschockt, insbesondere Haru und Takato sind erschrocken und gerade Takato greift Ranko scharf dafür an. Nur Kaizan scheint weniger enttäuscht, bleibt er doch zurückhaltender. Schließlich beschließt die Gruppe aber Ranko soweit zu vertrauen das ganze Thema erst nach dem Tempel zu besprechen und sich diesen vorerst anzusehen.

Sie finden schließlich eine alte in den Stein gehauene Treppe, die sie in ein weiteres grünes Tal führt, in dessen Mitte ein altes Tempelgebäude steht.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 10. Oktober 2019, 23:20:06
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #55 am: 10. Oktober 2019, 23:20:06 »

Spielabend 61 (08.10.2019):

Die Tür zu dem Gebäudekomplex schien bereits vor einigen Wochen geöffnet worden zu sein. Denn sie steht offen und wie es scheint sind bereits kleine Pflanzen nachgewachsen. Akira schleicht sich schließlich vor und stellt fest, dass sich im Inneren erst einmal gar nichts zu bewegen scheint. Auch die Pflanzen scheinen dieses Gebiet innerhalb der Mauern zu meiden. Hier wächst nichts. Verlassen scheint der Komplex allerdings zu sein. Denn eines der Dächer ist eingesunken, aber ansonsten sieht sie wenig. Schließlich betreten alle Samurai den ummauerten Innenhof. Haru und Kaizan bemerken das die Kami in diesem Gebiet aufgeregt sind.

Während sie sich noch umgucken hören sie ein Kratzen und Schaben von Krallen aus dem größten der Gebäude. Als Takato darauf zugeht und die Tür dorthinein öffnen will explodiert die Tür in ein Regen aus Splittern und Holz, während ein Wesen wie aus einem Alptraum hervorbricht. Es verletzt nicht nur Takato, sondern im Laufe des Kampfes auch Akira und Haru schwer. Durch seine Geschwindigkeit und eine springende Fortbewegungsart ist es schwer zu erwischen, zumal es auch ziemlich widerstandsfähig zu sein scheint. Während des verwirrenden Kampfes erklingen weitere Geräusche aus dem zweiten Gebäude mit dem eingesunkenen Dach. Doch bevor klar wird, was diese zu bedeuten haben, kann Kaizan das schnelle Wesen mit einem Blitz treffen und es zu Takato hinüber zu schleudern. Dieser kann es schließlich mit seinem Katana töten, wobei es zu Asche zerfällt. Im selben Moment wird auch die zweite Tür zerstört und ein weiteres Wesen erscheint Anders, diesmal langsamer. Es fällt schließlich unter den Angriffen der Samurai. Dank Haru bleiben auch nur kleine Blessuren bei Takato zurück. Vorsichtig betreten die vier Samurai das Hauptgebäude, um sich umzusehen. Spuren eines Kampfes sind sichtbar und so sind sie weiterhin vorsichtig.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 14. November 2019, 21:09:24
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #56 am: 14. November 2019, 21:09:24 »

Spielabend 62 (22.10.2019):

Nachdem klar ist, dass die Samurai in der Eingangshalle allein sind und kein Gegner auf sie lauert nähert sich Takato vorsichtig der gegenüberliegenden Tür. Dahinter ist es dunkel und als der Shiba mit einer Fackel versucht den Raum dahinter zu erleuchten, hört er ein leises klacken aus dem Raum. Mit einer geistesgegenwärtigen Drehung zur Seite entgeht er knapp einem Bolzen der aus der Dunkelheit angeflogen kommt. Dieser schlägt in einen der Stützbalken ein und ist nur unwesentlich kürzer, als einer von Rankos Pfeilen. Vorsichtig testen die Samurai erneut, ob sich ein weiterer Bolzen löst, dies bleibt aber aus. Da auch auf Rufe niemand antwortet betreten sie den Raum, der bis auf zwei Schränke und einen Tisch leer ist. In einem der Schränke finden sie eine Vorrichtung, die den Bolzen verschossen hat, nun aber keine Munition mehr zu haben scheint. Der zweite Schrank beinhaltet ein aufrechtstehendes Skelett, welches an der Rückwand mit Ösen befestigt ist. Ansonsten entpuppt sich der Raum allerdings als leer. Seltsam ist nur das in der Eingangshalle ein Kampf stattgefunden zu haben scheint, während dieser Raum ziemlich aufgeräumt wirkt.

Die Treppe nach oben sieht nicht sonderlich vertrauenserweckend aus, daher sehen die Samurai zuerst im zweiten Raum nach und entdecken ihn vollkommen verwüstet. Außerdem gibt es ein ziemlich großes Loch im Boden, welches wohl einen Schacht nach unten darstellt. Nachdem sie den Raum durchsucht haben und auch hier eine Falle vorfinden, die aber wohl durch die Verwüstung vernichtet wurde, entscheiden sich die Magistraten vorerst das zweite Gebäude in Augenschein zu nehmen. Hier stoßen sie auf eine weitere Eingangshalle, die ebenfalls verwüstet ist und eine weitere geschlossene Tür. Vorsichtig geworden versuchen sie die Tür zu öffnen, allerdings ist diese extrem schwergängig. Erst mit vereinten Kräften gelingt es ihnen die Tür aufzuziehen, was eine weitere Falle auslöst. Ein angespitzter Baumstumpf durchschlägt die Tür, trifft aber niemanden von den Samurai. Allerdings scheint das Schwunggewicht dem angeschlagenen Dach nicht wirklich gut zu tun. Eine Durchsuchung des Raumes dahinter ergibt nur weitere Verwüstung, bevor das Knarren und Ächzen im Gebälk stärker wird. Die Gruppe entscheidet das Gebäude schnell zu verlassen. Gerade, als Akira als letzte die Schwelle überquert stürzt das Dach ein und begräbt alles unter sich, was die Magistraten möglicherweise nicht gefunden haben.

So entscheiden sie sich schließlich den Schacht hinab zu klettern. Die in den Felsen gehauenen Leitersprossen sichern sie zusätzlich mit einem Seil, nachdem sie mit einem Holzscheit festgestellt haben, dass der Schacht wohl nicht allzu tief ist. Alle können die Kletterpartie gut meistern immer wieder untermalt von einem gutturalen Brüllen und Schlägen gegen Felsen. Schließlich öffnet sich der Schacht zu einer großen Halle an deren Boden ein Becken mit sehr klarem Wasser ist. Von unten war eine männliche Stimme zu hören aber das Seil reicht nicht bis zur Wasseroberfläche. Sondern es scheinen noch 4 oder 5 Meter in die Tiefe zu sein. Noch während Haru und die anderen überlegen ruft die männliche Stimme von unten das er sie wohl bemerkt hat. Daher lässt Takato sich auch einfach fallen. Glücklicherweise ist das Becken tief genug. Noch während er auf den Rand zu schwimmt tritt Kaiu Shichirobei ins Licht der leuchtenden Steine. Er beobachtet Takato wie er aus dem Wasser steigt und fordert schließlich auch die anderen auf herunter zu kommen. Haru allerdings bindet vorher noch ein weiteres Seil an das erste, damit es bis zur Wasseroberfläche reicht. Dann klettern alle herunter und an Land angekommen beginnt Kaiu san ihnen die Wahrheit zu eröffnen.

Er erklärt ihnen das er der Wächter dieses Schreins ist und die Fallen installiert hat, um andere vom betreten dieses Ortes abzuhalten. Außerdem hat er einen guten Freund Namens Hida Ogai hier unten gefangen, da er korrumpiert worden ist und sich von diesem Schrein angezogen fühlt. Aktuell hat er in immobilisiert, aber er hat selbst nicht die Mittel in zu töten

Er zeigt ihnen noch das Herzstück des Tempels einen großen schwarzen Monolithen aus Obsidian dessen Ausstrahlung scheinbar den Körper und die Gedanken reinigt.

Die Samurai diskutieren noch kurz darüber die Kuni um Hilfe zu bitten, allerdings ist nicht klar wie lange die Falle Ogai noch halten wird. Auch macht Kaiu san klar, dass er sie nicht hier allein lassen wird. Daher beschließen die Magistraten es mit dem Hida Samurai aufzunehmen.Shichirobei führt sie durch einen gewundenen Gang in einen wirklich kleinen Runden Raum in der riesenhafte Ogai in einer massiven Plattenrüstung von ebenso massiven Ketten gehalten wird, dessen Brüllen und die massives No Dachi, die er einhändig zu führen mag, machen ihn zu einem einschüchternden Gegner.

Spielabend 63 (05.11.2019):

Die Gruppe stellte sich Ogai, nachdem Kaizan die Feuerkami gebeten hat einen Schutzkreis zu errichten und Haru sowohl Takato als auch Akira verstärkt hatte.
Takato forderte den Oger heraus Seppuku zu begehen, wenn er noch einen Funken Ehre hat. Ogai sah ihn nur aus rot leuchtenden Augen an und riss an den Ketten während Takato sein Katana zog.
Der Kampf begann. Während Takato die Gruppe schützte, griffen die anderen Ogai aus der Ferne an. Bis Ogai beide Ketten aus den Wänden riss und wie zwei eiserne peitschen durch den Raum knallte. Bis Auf Akira wurden alle getroffen, vor allem aber Takato wird schwer verletzt und ohnmächtig. Dank Haru kam er zwar wieder auf die Beine, blieb jedoch weiterhin stark verletzt.
Während Ogai von Pfeilen und Feuerpeitschen attackiert wurde, zog er unbeeindruckt sein No Dachi und überwand den Schutzkreis der Feuerkami ohne langsamer zu werden.
Wie durch ein Wunder gelang es den Angriffen des Riesen zu entgehen und durch einen letzten Angriff aus Jadesplittern konnte Haru die Kreatur bezwingen.
Nachdem dieser sich nicht bewegte, sprachen Haru und Kaiu Shishirobei ein Gebet um den Tod des Samurai zu ehren. Kaiu bedankte sich bei der Gruppe für ihre Hilfe.
Sie entschieden darauf den Körper Ogais zu verbrennen. Kaiu bat dies gleich zu tun, da Ogais Körper bereits verdorben war. Haru und Kaizan sollten das Ritual durchführen, währen Akira Holz holen ging.
Takato begann darauf den Raum zu untersuchen und fand einen Teil der Wand der unbeschädigt wirke. Es war Anfangs jedoch nicht klar warum das so war, denn der Rest der Seite war ein Stück weit aufgerissen. Der unbeschädigte Teil der Wand war eine Nische die etwa 2 Meter breit und zum Teil in der Wand eingelassen war. Darin befand sich ein kleiner Schrein.
Haru begann sich selbst und Kaizan mit ihrer Medizintasche zu heilen, was bei beiden hervorragend funktioniert hatte. Sie begaben sie sich zu Takato und sahen sich ebenfalls um. Kaizan war blind, Haru und Takato konnten jedoch eingelassene Plättchen aus Obsidian in den ganzen Wänden erkennen, nur nicht auf der Stelle die unbeschädigt blieb. Die Gruppe ging davon aus, dass diese mit Licht bestrahlt werden müssen.
Haru fragte Kaiu-San darauf ob er diese kennt, was er dann auch bestätigt hat, jedoch nicht sagen konnte was ihr Zweck sei. Er sagte jedoch, dass ein simples Feuer vermutlich nicht ausreichen würde.
Kaizan sollte einen Feuerkami darum bitten etwas Licht zu machen, nachdem das Ritual um Ogai vollendet war.
Haru sprach Kaiu-San darauf an welche Art von Nachricht er überbringen will. Dieser entschied sich für die Wahrheit mit all seinen Konsequenzen für sich selbst und das Dorf.
Takato und Haru gingen anschließend zusammen zur Seite um unter vier Augen sprechen zu können. Takato wollte über Dinge sprechen die Tsuruchi-San/Ranko betreffen. Er sagte, dass die Situation schwierig sei, weil man davon ausgehen könnte, dass alle von Anfang an wussten, dass Akira die ganze Zeit Ranko gewesen sei. Sie würde wiedererkannt werden, sollte man Gebiete betreten die man vorher bereits besucht hatte. Takato schlug vor, dass es am einfachsten wäre sich von ihr zu trennen, da sie ein großes Hindernis sei. Er war sich aber nicht sicher, ob dies die einzige Methode wäre. Haru war zögerlich, da sie immer das Gefühl hatte, dass alle vier den Auftrag von den Kami erhielten den Maho Tsukai aufzuhalten. Und sie sei sich nicht sicher ob es richtig wäre die Gruppe wegen des Problems zu ändern. Sie vertraut Ranko weiterhin, auch wenn es ihr schmerzte so lange belogen zu werden. Sie schlug vor Ranko weiterhin in der Gruppe zu behalten, jedoch nicht als Smaragdmagistratin. Das Problem bestand jedoch weiterhin, dass bereits bekannte Personen sie trotzdem als Akira erkennen würden. Takato schien einzuwilligen, sich jedoch von Ranko zu distanzieren solle dies geschehen, damit es an ihr blieb ihre Ehre wiederherzustellen. Takato bat Haru daraufhin darum ihm die Angelegenheit zu überlassen. (Außerdem hat sie ihm voll das Kompliment gemacht).
Nachdem Akira das Ende der Treppe erreicht hatte, sah sie eine morsche Holztür vor, deren Scharniere jedoch gut geölt waren. Sie fand sich darauf nicht unweit der Anlage wo die Gruppe vorher die Monster bekämpft hatte. Die Anlage war scheinbar eine Falle gewesen, welche die Gruppe irgendwie überlebt hat. Akira machte sich eiligst daran trockenes Holz zu sammeln, so viel wie sie tragen konnte.
Unten wieder angekommen, folgte sie Kaiu-San zu den anderen. Zusammen schichteten sie das Holz auf um Ogai darauf zu legen. Takato und Akira übernahmen dies, da sie noch durch Harus Erdkami geschützt wurden.
Akira sammelte darauf ihre Pfeile wieder ein, die im Raum herum lagen.
Haru und Kaizan führten das Ritual durch und warteten bis Ogai verbrannt war. Im Raum war nicht zu erkennen ob durch das helle Feuer was angezeigt wurde. Kaiu-San meinte, dass viel mehr Licht gebraucht würde.

Spielabend 64 (12.11.2019):

Nachdem der Raum sich etwas abgekühlt hatte, betraten die Saumrai ihn erneut, stellten aber fest, dass sich in ihm nichts verändert hatte. Kaizan beschwört schließlich noch einen Feuerkami der aber Brennmaterial verlangt, wenn er Kaizans Wunsch nach mehr Licht erfüllen soll. Schnell bringen die Samurai so viel Holz wie möglich in den Tempel, welches der Kami auch gierig verschlingt und gleißend den Raum erhellt. Aber auch dies bringt keine Veränderung. Nur der Raum heizt sich unglaublich auf. Schließlich verschwindet der Kami wieder und die Samurai rätseln herum. Offenbar finden sie aber keine Lösung. Spielen sogar mit dem Gedanken den Obelisken zu berühren. Glücklicherweise entscheiden sie sich dagegen und die Überlegungen von Kaiu san führen schließlich dazu, dass Ranko und Kaizan im Dunkeln den Raum betreten. Und tatsächlich scheint dies die Lösung zu sein. Die beiden Samurai finden sich nicht nur unter einem Sternehimmel wieder, nein sie finden hinter dem Schrein an der Wand auch eine weitere Karte mit einem weiteren Strich, den Kaizan sich einprägt, um ihn später auf seine Papierversion zu übertragen.

Da man an diesem Tag nicht mehr vor Anbruch der Dunkelheit bis ins Dorf kommt, entscheidet sich die Gruppe in dem Gang, welcher aus dem Tempel heraus führt zu übernachten.

In dieser Nacht haben alle vier Magistraten einen Alptraum. Allen Träumen ist gemein das sie sich zu Hause befinden und etwas, was sie liebgewonnen haben, oder jemand den sie lieben, sie tötet.

Kaizan wird von seiner Frau mit Tee vergiftet, bevor sie sich eine Hasenmaske aufsetzt.
Haru wird vom Maho Tsukai am Strand besucht. Sie kann ihre Beine nicht bewegen aber der Maho Tsukai dankt ihr für ihre Hilfe und überlässt sie dann der Flut in der sie ertrinkt. Als er geht lässt er noch eine Hasenmaske fallen. Dabei konnte sie die ganze Zeit das Gesicht desjenigen nicht sehen.
Ranko wird im Sitz ihrer Familie von Nami erdolcht, die sie eine Lügnerin schimpft und sich dann eine Hasenmaske aufsetzt. Noch während Akira ihren letzten Atem aushaucht nimmt Nami die Maske wieder ab und darunter kommt das Gesicht von Doji Lej zum Vorschein.
Takato wiederum wird von seinem Bruder Minato angegriffen, während des Kampfes wird klar, dass Minatos Körper nur ein Skelett ist. Letztendlich wird Takato von Otsuki erstochen und dieser setzt sich dann auch eine Hasenmaske auf.

Nachdem alle erwacht sind und festgestellt haben, dass alle so einen Traum hatten, gehen sie abwechselnd noch einmal in den Tempel hinab, um sich dort zu waschen. Als Kaiu san dies ebenfalls alleine tut besprechen die vier Magistraten kurz was Ranko und Kaizan im Tempel gefunden haben. Auch über Bedeutung der Träume spekulieren sie kurz, bevor der Krabben Samurai wieder zurückkehrt und die Gruppe wieder hinab ins Dorf führt.

Beim Haus des Tempelwächters wird die Gruppe von den beiden Kuni Samurai erwartet. Die Kuni wollen mit allen von Ihnen sprechen, verschieben dies aber auf den nächsten Tag, da sie heute nur mit Kaiu san sprechen wollen.

Daher ziehen sich die jungen Samurai vorerst zurück und planen die weitere Reise. Durch die weitere Linie die den Schrein in den Krabbenlanden mit dem in den Drachenlanden verbindet ergibt sich auf der Karte ein Kreuz und der Schrein in den Skorpionlanden überhaupt nicht verbunden zu sein scheint. Sie entscheiden schließlich die Stelle wo sich die Linien kreuzen für ein oder zwei Tage zu besuchen, um zu sehen ob dort etwas ist. Länger wollen sie aber keinesfalls bleiben, falls dort nichts zu sein scheint.

Dann wird die Stimmung ernster und Takato stellt Ranko vor die Wahl. Zu Kämpfen oder Sepukku zu begehen. Symbolisiert durch das Wakizashi und das Katana. In der Luft liegt eine unangenehme Spannung, aber die Ronin entscheidet sich für das Schwert und das Duell mit Takato. Der Shiba ist davon offenbar nicht überrascht, erklärt der ehemaligen Akira aber die Tragweite ihrer Entscheidung.

Für das Duell ziehen sie sich in den Trainingshof des Hauses zurück. Kaizan wird zum Schiedsrichter, während beide Samurai Stellung beziehen. In einem Intensiven Moment schätzen sich Ranko und Takato ein, bevor Kaizan das Zeichen gibt und die Stille kurz darauf von zwei Kampfschreien durchbrochen wird. Die Schwerter sausen gleichzeitig nach unten aber nur Ranko knickt kurz darauf ein, da Takato sie wohl getroffen hat. Der Shiba erklärt der ehemaligen Kranichsamurai, dass dieses Duell keine wirkliche Entscheidung gebracht hat und daher ihre zukünftigen taten über ihre Ehre entscheiden müssten. Auch Kaizan und Haru akzeptieren das Urteil. Nachdem diese Sache aus der Welt geschafft wurde, gehen die Samurai etwas u Essen suchen.
« Letzte Änderung: 28. November 2019, 20:37:42 von Ayou »
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 20. November 2019, 18:57:47
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #57 am: 20. November 2019, 18:57:47 »

Spielabend 65: (19.11.2019):

Nachdem die Samurai sich gestärkt hatten beschlossen alle Vier, dass es Zeit wäre das Badehaus aufzusuchen. Dort entspannen sie sich diesen Abend, um die Strapazen des Abstiegs aus den Knochen zu bekommen und den Kampf mit Hida Ogai ebenfalls zu kurieren. Takato und Kaizan treffen dabei auf Hida Keishi, der allerdings ebenfalls wortkarg an diesem Abend ist.

So erwachen alle am nächsten Morgen ausgeruht und Takato trifft auf Ranko beim morgendlichen Training. Haru befragt Kaiu Sora nach ihrem Mann und den Kuni. Allerdings kann sie nichts über das Ergebnis des gestrigen Gesprächs sagen, da ihr Mann und Kuni noch nicht erwacht sind. Es habe aber wohl bis spät in die Nacht gedauert. Da die Magistraten nicht darauf warten wollen, dass die Kuni aufstehen, beginnen sie mit den Reiseplanungen und besorgen Proviant in der Stadt. Erst, als sie zurück kommen erwarten die Kuni sie bereits. Kuni Echiko eröffnet den Samurai, dass sie einzeln befragt werden würden. So wurden nacheinander alle 4 Samurai zu den beiden Kuni gerufen und zu unterschiedlichen Dingen im Tempel befragt. Sei es der Kampf mit Ogai, das Gefühl das die Magistraten während ihres Aufenthalts dort hatten oder das Verhalten von Kaiu Schichirobei. Am Ende jeder Befragung legt Kuni Oniji den Samurai ein etwa fingerlanges Stück Jade auf die Hand, welches wohl die Verderbnis in Kreaturen anzeigen kann. Es scheint aber bei niemanden von Ihnen zu reagieren. Nach den Befragungen erzählt ihnen Kaiu Sora, dass ihr Mann den Tag zum meditieren nutzen wird, aber sicher am nächsten Tag zur Verabschiedung anwesend sein.

Noch bevor sich die Magistraten weiter entscheiden können was sie nun tun sollen, klopft es erneut an der Tür und ein Bote sagt das er Nachrichten für die Magistraten hätte. Diese wurden ihm von Die Sama übergeben, da Nachrichten direkt an die Samurai zu senden recht schwer ist. Er händigt allen hölzerne Zylinder aus, von denen nur der für Haru, außen verziert war. Die Drachenmotive darauf lassen die Shugenja bereits ahnen wer ihr da geschrieben hat. Die Briefe bringen Haru und Ranko zum Lächeln, Kaizan bleibt stoisch und Takato erfasst leichte Sorge, da sein Vater ihm schreibt das Minato sich längere Zeit nicht mehr gemeldet hat. Allerdings kann Takato in diesem Moment wenig tun. Ranko hat einen Brief von Nami erhalten und Haru wurde von ihrem Großvater geschrieben, der ihren Weg wohl verfolgt hat und noch eine Warnung vor dem Skorpion ausspricht. Kaizan wiederum bekommt einen Brief seiner Frau, die berichtet das ein Ronin in ihrer Gegend umhergeht und eventuell mit Toden einiger Leute zu tun hat.

Die Samurai tauschen sich noch etwas über die Briefe aus.
« Letzte Änderung: 28. November 2019, 20:36:46 von Ayou »
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 28. November 2019, 20:35:00
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #58 am: 28. November 2019, 20:35:00 »

Spielabend 66 (26.11.2019):

Am nächsten Morgen treffen Akira und Takato wieder beim Training aufeinander. Dabei werden sie schließlich vom wiedererwachten Kaiu san beobachtet. Schließlich treffen sie ihn beim Frühstück und sprechen mit ihm über die Geschehnisse und die Befragung der Kuni. Dabei offenbart der Tempelwächter, dass er tatsächlich von dem Jadestab verbrannt wurde. Dies bedeutet das er von der Verderbnis angesteckt wurde und nun Jadeblütentee trinken muss, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Auch werden die Kuni den Tempel untersuchen, um festzustellen, ob der Tempel oder nur Ogai dafür verantwortlich waren.

Letztendlich verabschieden sich die Samurai allerdings von ihm und seiner Frau um weiter nach Norden in die Skorpion Lande zu reisen. Durch Rankos Wissen über die Wildnis und die Karte können sie sagen, dass sie sich dem Ort mit dem Kreuz sehr bald nähern werden. Vorher fällt Ranko in den dichten Wald allerdings etwas auf. Nämlich ein Findling an dem sie bereits vor etwa zwei Stunden vorbeigekommen sind. Kaizan ist sich allerdings sicher, dass sie nicht im Kreis gelaufen sind. Daher beginnen die Samurai den riesigen Fels zu untersuchen. Er scheint nichts Besonderes zu sein, wobei Ranko schließlich auf ihn klettert und dort seltsame Einkerbungen und Löcher findet. Nachdem ein hineingeworfener Stein keinen Effekt erzielte hielt die Ronin eine Fackel hinein, um zu sehen wie tief das kreisrunde Loch denn sei. Es war etwa vier Meter tief und diese Aktion brachte auch die Besonderheit des Felsens hervor, denn dieser begann sich zu bewegen. Kaizan schluckte, denn er hatte bereits gefühlt, dass ihm die Erdkami hier nicht sonderlich wohlwollend gegenüberstanden. Dieser Steinriese aber lies auch überhaupt nicht mit sich reden und bewarf die Magistraten mit ausgerissenen Bäumen und versuchte sie mit der Faust zu zermalmen. Dies wäre dem Wesen auch beinahe gelungen, nachdem es Kaizan mit einem Baum niedergestreckt hatte. Nur das Eingreifen von Ranko und Takato rettete den Moshi Shugenja. Dann brachten die jungen Samurai erst einmal so viel Raum zwischen sich und dem Golem wie nur möglich. Erst als es nicht mehr zu hören ist, lieben sie stehen.

Glücklicherweise war durch Kaizans Richtungssinn klar in welche Richtung sie gelaufen waren. So entscheiden sie sich beim nächsten Versuch das Steinwesen zu umgehen und tatsächlich gelingt ihnen dies auch. Wobei sie bald wieder auf einen großen Findling treffen. Diesmal ist aber klar, dass es nicht derselbe ist, sondern nur ein ähnlicher Stein. Da die Chance groß ist, dass es sich wieder um eine Art Golem handelt, umgehen sie auch diesen und treffen kurz vor Sonnuntergang auf eine etwa 15 Meter hohe Felswand. Da die Zeit nicht mehr ausreicht diese zu erklettern schlagen sie ein Lager auf und teilen Wachen ein. Erst am nächsten Morgen erklettert Ranko die Felswand, um oben ein Seil anzubringen, welches zumindest Takato und Haru den Aufstieg ermöglicht. Kaizan lässt sich schließlich dann hochziehen. Oben auf dem Kamm können sie einen Wasserfall ausmachen, der einen kleinen See speist. An dessen Ufer liegt eine bewusstlose Person. Haru nähert sich der Frau und untersucht sie. Diese scheint äußerlich unversehrt und auch noch nicht lange dort liegen könnte. Sie schien nicht zu schlafen, sondern bewusstlos zu sein. Allerdings findet Haru keinen Grund dafür. Sie bringen sie vom User weg auf einen weicheren Liegeplatz und Haru behält die junge Frau um Auge, nachdem Takato ihr das Schwert abgenommen hat.

Dann schwimmt der Shiba Samurai zum Wasserfall und findet dahinter an der Felswand vier Clanssymbole, die um einen roten Sichelmond angeordnet sind. Die Clansymbole sind Drache, Phoenix, Kranich und Mantis. Die Samurai beratschlagen und kommen darüber überein das alle Clans anwesend sind außer der Drache,,,und über weitere Strecken fehlt auch der Kranich. Der Ort scheint besonders zu sein, aber was er genau bewirkt ist nicht klar. Auch das Berühren der Symbole hatte nicht gebracht. Haru schwimmt auch noch einmal zu den Symbolen und versucht diese zu analysieren. Aber der Zauber bringt überraschendes zu Tage. Nicht die Symbole sind besonders, sondern das Wasser selbst. Dieses scheint Visionen hervorrufen zu können, aber nur, wenn der Mond am Himmel steht. So entscheiden die Magistraten zu warten bis die Nacht anbricht. Allerdings nutzen sie die Zeit die Umgebung abzusuchen. Sie finden allerdings nichts weiter Interessantes.

In dieser Nacht steht tatsächlich ein roter Sicherlmond am Himmel. Haru, Kaizan und Ranko schauen in das nun glühende Wasser und erblicken einen mysteriösen Flötenspieler, dessen Melodie sie beinahe mitsummen können. Es ist, als fehlte nur ein kleines Stück, bevor diese eingängige Melodie ihre Herzen erobern könnte. Doch dann verschwimmt das Bild. Es tauchen nach und nach Gesichter unterschiedlicher Menschen auf. Matsuko, Nami, ein Mädchen das die Samurai an eine ältere Yuki erinnert, eine Kranich Samurai, die Kaizan eindeutig, als seine Frau identifiziert. Erst dann taucht der Flötenspieler auf, der sein Lied beendet hat und nun sie anlächelt. Erst dann weitet sich der Blick und lässt erkennen das er innerhalb von Ruinen und Asche wandelt. Die Vision endet und wieder stellt sich die Frage. War dies eine Warnung?

Plötzlich scheint die Frau, diese Gaijin verschwunden zu sein. Takato hatte nur einen winzigen Moment nicht hingesehen, als er mit den anderen Magistraten sprach, aber auch alle ihre Sachen sind weg. Gerade als sich die jungen Samurai Fragen wie das möglich ist ertönt eine weitere Stimme: „Aus dem Wasser ins Wasser.“ Ein geheimnisvoller Mann hockt auf einem der Steine am Ufer. Wer ist er? Wie kam er dorthin und was will er?
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.

Ayou

  • Dunkler Prinz
  • Drachenritter
  • Goldener Drache
  • *
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6678
  • Geschichtenmagier
  • 05. Dezember 2019, 00:23:15
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #59 am: 05. Dezember 2019, 00:23:15 »

Spielabend 67 (03.12.2019):

Die Samurai sprechen mit dem neu aufgetauchten Mann, der sich als Banjiro vorstellt. Er ist der Wächter dieses Ortes und erklärt den Samurai was sie in der Vision gesehen haben. Es war eine mögliche Zukunft. Aber da die Zukunft nicht feststeht kann sie noch geändert werden. Auch das stellt der Mann klar. Weitere Nachfragen ergeben wozu die Orte gedacht sind. Sie fungieren als Schlüssel zur Wiederbelebung und zur Vernichtung von Iuchiban. Sie können in beide Richtungen benutzt werden. Diese Quelle ist ein Ort der das letzte Puzzleteil enthält ohne das die anderen Teile aus den übrigen Tempeln wertlos sind. Allerdings macht dies erst Sinn, nachdem man alle Tempel besucht hat.

Die Samurai geben zu bedenken, dass sie aus dem Tempel in den Krabbenlanden nichts mitgenommen haben. Banjiro erwidert, dass sie dann nicht richtig hingesehen hätten. So scheinen die Stücke unterschiedliche Formen anzunehmen. Schließlich wird auch das Rätsel um die Frau gelöst. Sie war ein Test der Quelle, welche Art Herz die Samurai waren. Hätten sie das falsche Herz gehabt, hätte die Quelle ihnen nichts gezeigt.

Auf die Frage nach den Symbolen erklärt der Wächter das sie Symbole ebenfalls die Wahrheit über den darlegen der das Wasser berührt. Was dazu führt, dass die Frage aufkommt wer der Drache unter ihnen ist. Banjiro san erklärt, dass es sich hierbei um Haru handelt, die zwar dem Phoenix Clan angehört, aber von einem Drachenherz erzogen wurde.

Abschließend gibt er ihnen noch 4 Bänder in unterschiedlichen Farbrn. Weiß (Ranko), Blau (Haru), Rot (Takato) und Schwarz (Kaizan. Dann trennen sich die Samurai von dem Wächter und setzen ihren Weg in Territorium des Skorpions fort.

Dort dringen sie bald in die nebligen Berge vor und werden immer wieder von Flötenspiel begleitet, dass immer eine andere Melodie spielt. Schließlich treffen sie auf eine Skorpion Samurai, die sich als Bayushi Teiko vorstellt. Nach kurzem Gespräch bietet sie sich als Führerin zum nächsten Dorf an. Dies scheint zwei Tagesreisen entfernt zu liegen. Die Samurai willigen ein und so wird der Weg fortgesetzt.
Gespeichert
If one voice is enough,
To make sleeping giants wake up.
To make armies put their hands up.
And watch whole nations stand up.
It's one belief, one spark,
One faith and one restart.
Seiten: 1 2 3 [4]   Nach oben
 

Drachenzwinge von Arne Nax - Impressum - Datenschutz

Seite erstellt in 0.105 Sekunden mit 22 Abfragen.