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Autor Thema: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)  (Gelesen 9114 mal)

Ayou

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  • 08. Januar 2020, 20:14:14
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #60 am: 08. Januar 2020, 20:14:14 »

Spielabend 68 (07.01.2020):

Die Samurai reisen weiter mit Bayushi Teiko. Diese führt die Samurai weiter durch die malerische nebelverhangene Berglandschaft und fragt die Magistraten währenddessen etwas über ihre Gründe des Hierseins aus. Schließlich aber ist es Zeit ein Nachtlager aufzuschlagen. Man entscheidet sich für Doppelte Wachen, so dass immer jemand die Skorpion Samurai im Auge behalten kann. Die meiste Zeit passiert auch tatsächlich nicht viel. Erst, als Kaizan und Haru zusammen wach sind entdecken sie durch einige herunterrollende Kiesel eine Gestalt menschlicher Größe auf dem Hang, die scheinbar ihr Lager beobachtet und sich dann beinahe lautlos entfernt.

Ranko wird bei der Wachablösung darüber informiert und man macht sich natürlich Gedanken wer sich hier herumtreiben könnte. Verschiedene Theorien werden aufgestellt, aber keine ist wirklich beruhigend. Sie restliche Nacht verstreicht aber ohne weitere Zwischenfälle.

Am nächsten Morgen wird erst Takato über den nächtlichen Besucher unterrichtet und im Anschluss auch Bayushi san darüber befragt. Deren Besorgtheit hält sich dabei in Grenzen. Laut ihr könnte es sich um jemanden aus dem Dorf, einen Bergbanditen von denen es hier einige geben soll oder einen Goblin handeln. Eine Schattenlandkreatur, die es den Geschichten zufolge auch in den Bergen geben soll.

Schließlich erreichen sie das kleine Dorf, welches zwischen den Berggipfeln liegt. Die Bauern und Handwerker hier scheint es nicht schlecht zu gehen und die Samurai werden sogleich zum Daimyo des Dorfes gebracht. Hierbei fällt auf, dass die Häuser der Samurai deutlich schöner und verzierter sind. Ein Diener lässt die Magistraten und Bayushi Teiko in das zweistöckige Haus des Fürsten. Wobei die jungen Samurai vorerst gebeten werden zu warten. Der Raum in den sie dafür gebracht werden ist nobel ausgestattet. Vorhänge verhängen die Wände und führen zu einem diffusen roten Licht. Auch die Art wie die Stoffbahnen von der Decke hängen, macht den kleinen Raum irgendwie unübersichtlich. Man bleibt daher vorsichtig und wird schließlich zum Herrscher des Dorfes gerufen.

Soshi Fuso trägt wie viele Skorpione eine Halbmaske, sein Berater Bayushi Hachiro allerdings nicht. Die Samurai berichten ihm von ihrer Suche nach einem geschichtsträchtigen Ort. Zwar ist Soshi dono unwissend bietet der Gruppe aber die Hilfe seines Beraters an und gewährt ihnen Unterkunft in seinem Gästehaus.

Dieses ist genauso luxuriös eingerichtet wie das Haus des Herrschers. Mit weichen Kissen, Tatami Matten höchster Qualität und warmen Decken. Sogar Kochmöglichkeiten gibt es hier. Vorerst legen die Samurai nur ihr Gepäck ab und machen sich auf zum Teehaus des Dorfes in dem sich die Bauern und Handwerker am Abend treffen. Zwar wird es kurz Still, als die Magistraten den Raum betreten, kurz nachdem sie sich gesetzt haben flammen die Gespräche aber wieder auf.

Sie befragen die Ehefrau des Wirtes, die schon etwas älter ist und ihnen zumindest etwas über die Bergbanditen berichten kann, die sich wohl in einem Tal westlich des Dorfes aufhalten. Auch über Goblins kann die Alte etwas erzählen. Sie hat mal einen gesehen, als sie noch sehr jung war. Diese sind nur wenig größer wie Haru, so dass die Gestalt, welche sie am Kamm gesehen haben, wohl kein Goblin war. Der einzige ihr bekannte alte Platz ist der Schrein der dem Dorfgründer geweiht ist.

Über diesen hatte bereits Bayushi Teiko gesprochen. Er hat sich das Recht verdient dieses Dorf zu gründen, da er vor langer Zeit einen Oni mit bloßen Händen erwürgt haben soll.

Nach mittelmäßigem Tee und guten Essen beschließen die Magistraten aber vorerst ihren müden Knochen eine Nacht in bequemen Betten zu gönnen und sich von den Strapazen der langen Reise zu erholen.

Die Nacht verläuft für alle bis auf Kaizan ohne weitere Zwischenfälle. Dieser wird wieder einmal von seinen Ahnen heimgesucht, die diesmal seine Decke am Boden festgenagelt haben. Erst Takato kann den Moshi Shugenja aus seiner misslichen Lage befreien. Dieser beichtet schließlich auch diesen Fluch, welchen er seit seiner Geburt mit sich trägt den anderen Drei. Wobei keiner ihm dies übelnimmt. Schließlich kann er wenig dafür.

Da sie keine Vorräte mehr haben fragen Sie im Haus des Daimyos nach einem Frühstück, welches ihnen derselbe Diener wie vom Vortag auch kurz darauf bringt.

Im Anschluss machen sie sich auf den Schrein des Dorfgründers besuchen. Dieser wird offensichtlich regelmäßig von den Dorfbewohnern besucht, da frische Blumen dort liegen und vor kurzem angezündete Räucherstäbchen ebenfalls zu finden sind.

Allerdings scheint das Grabmal nichts mit ihrer Suche zu tun zu haben. So dass sie sich entschließen noch einmal den Wirt aufzusuchen, welcher wohl einige Geschichten zu erzählen hat.
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  • 16. Januar 2020, 18:43:41
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #61 am: 16. Januar 2020, 18:43:41 »

Spielabend 69 (14.01.2020):

Die Magistraten suchen den Wirt des Teehauses auf der gerade dabei ist Instandhaltungsarbeiten vorzunehmen. Auf seine Geschichten angesprochen lädt er die Samurai zu einem Tee in den Gastraum ein. Dort erzählt er ihnen erst von Bergräubern die sich in einem versteckten Tal im Osten aufhalten sollen. Allerdings wurden diese schon lange nicht mehr gesehen. Dafür verschwinden regelmäßig Lebensmittel aus den Lagerstätten des Daimyos. Dieser scheint dies zu wissen, oder nicht zu bemerken. Da ist er sich nicht so sicher. Dies ist aber schon so, seit er sich erinnern kann.

Auch erzählt er ihnen nach etwas herumdrucksen eine Legende. Diese handelt von einem versteckten Shinsei Tempel, der irgendwo in den Bergen liegen soll. Dieser Tempel soll einst von Ronin überfallen worden sein, die alle Mönche darin töteten, um selbst dort zu leben. Allerdings schienen die Ronin im Anschluss selbst zu Mönchen zu werden. So dass die Legende aufkam, dass die Geister der Mönche von ihren Mördern Besitz ergriffen haben, um weiterhin ihr Leben zu leben. Aber dies ist nun nur eine Legende.

Die Samurai verabschieden sich, als die Frau des Wirts zurückkehrt und ihren Mann wieder zur Arbeit drängt. Takato lässt als Wiedergutmachung noch 5 Zeni dort.

Das nächste Ziel der Magistraten ist es dann einen Weg Richtung Osten in die Berge zu finden. Ohne größere Ausrüstung zum Bergsteigen machen sich die Samurai vorerst auf den Weg und finden schließlich nach mehreren Abzweigungen und Sackgassen eine Möglichkeit einen Hang hinauf zu klettern, wo es voraussichtlich weiter nach Osten geht. Unterwegs haben sie auch schon ein Stück einer Holzkiste gefunden, welches definitiv von einem Transport stammen könnte. Dieses ist auch noch nicht allzu alt. Ohne Kletterausrüstung wagt aber vorerst nur Ranko den Aufstieg und bringt ein zusätzliches Seil an. Oben angekommen findet sie einen menschlichen Totenschädel und beschließt dann nach Rücksprache mit den Anderen, die ihr vorerst nicht gefolgt sind, sich weiter auf der kleinen Ebene umzusehen.

Sie findet schließlich eine Höhle und betritt diese was der Bewohner, ein ausgewachsener Tiger, offenbar als Einladung versteht, wenn das Essen schon frei Haus geliefert wird.

Die Ronin kann das Tier allerdings mit zwei gezielten Pfeilen vorerst aus der Höhle treiben. Wird aber beim Verlassen der Höhle von dem Tier angesprungen und schwer verletzt. Glücklicherweise gelingt es ihr den Tiger mit zwei weiteren Pfeilen zu töten, so dass sie sich dann wieder zum Hang schleppen kann.

Haru macht sich sogleich daran die Steigung zu erklettern, was Takato dazu bringt ihr zu folgen. Sogar Kaizan macht sich daran den Aufstieg zu bewältigen und es gelingt auch tatsächlich allen. Sogar Kaizan. Vielleicht hat er zu viel Angst vor weiteren Tigern.

Oben angekommen kann Haru mit der Kraft der Wasserkami Rankos Wunde heilen und die Samurai beschließen sich hier weiterhin umzusehen, nachdem sie festgestellt haben, dass wohl noch ein Tigerjunges in der Höhle weilt.

Schließlich finden Sie einen weiteren Talkessel in den sie hinabsteigen, aus dem Sie aber weiter nach Osten, definitiv Kletterausrüstung benötigen. Immerhin findet Takato aber zwischen zwei Steinen ein rostiges Tanto, welches wohl schon einige Zeit hier liegt. Sie scheinen mehr oder minder auf der richtigen Fährte zu sein.

Da die Sonne bald hinter den Gipfeln versinkt entscheiden Sie in dem Tal zu übernachten und morgen zu sehen, ob es einen anderen Weg, als durch diesen Talkessel gibt.

In der Nacht sieht Akira erneut eine Schattenhafte Gestalt über Ihnen am Rand des Talkessels. Sie scheint sie erneut zu beobachten. Sie erzählt Takato davon, dieser bekommt den Schatten aber nicht mehr zu Gesicht, da die Gestalt bereits wieder im Dunkel der Nacht verschwunden ist.

Sie beschließen vorerst nichts zu tun, was aufgrund der Dunkelheit ohnehin nicht funktionieren würde. Daher entscheiden Sie sich am nächsten Morgen einen anderen Weg zu suchen. Dies scheitert allerdings an der Gebirgsstruktur, so dass Ihnen nur die Rückkehr ins Dorf bleibt.

Hier werden sie vom Diener des Daimyos empfangen, der ihnen zuerst ein Abendessen in im Gästehaus vorbereitet hat und ihnen die Einladung seines Herren zum Frühstück am nächsten Morgen überbringt. Offenbar hat der Berater etwas herausgefunden.

So lassen die Samurai das Essen schmecken und gehen anschließend schlafen.

Am nächsten Morgen empfängt Soshi Fuso sie gemeinsam mit seinem Berater zu einem Frühstück, wobei er selbst nicht isst. Auf Nachfrage erfahren die Magistraten das es die Banditen tatsächlich einmal gab. Diese allerdings schon seit Jahren nicht mehr gesehen wurden. Die Beobachter könnten allerdings seine Späher sein, die die umliegenden Berge beobachteten. Der Tempel aus der Legende ist weder ihm noch seinem Berater bekannt. Auch in den Aufzeichnungen konnte Bayushi san nichts über diesen Tempel finden. Aber er konnte eine alte Höhle ausfindig machen, die vor etwa 100 Jahren das letzte Mal erwähnt wurde, wohl aber etwa vier Tagesreisen im Westen zu finden ist. Diese soll früher ein heiliger Ort gewesen sein. Nur das kein genauer Ort verzeichnet ist. Trotzdem wollen die Samurai sich diesen ansehen. Der Daimyo schlägt das Bayushi Teiko sie begleitet, damit sie eine höhere Chance haben die Höhle in diesem Gebiet zu finden. Die Magistraten willigen ein. Allerdings ist Haru nicht entgangen das beim Thema der verschwundenen Vorräte nicht alles gesagt wurde.

Nachdem das Frühstück beendet ist, aus dem sich der Daimyo frühzeitig herausgezogen hat, beraten die Samurai noch wie all dies zusammenhängen könnte, als plötzlich eine Stimme über den Himmel donnert: „Verdammte Scheiße! Ja leck mich doch am Arsch!“
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  • 22. Januar 2020, 21:44:08
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #62 am: 22. Januar 2020, 21:44:08 »

Spielabend 70 (21.01.2020):

Die Magistraten treffen Bayushi Teiko nach dem Frühstück mit dem Daimyo, an ihrem Haus. Teiko gibt zumindest vor selbst noch nicht informiert worden zu sein. Zumindest nicht wohin sie sie führen soll. Als das dann klar wird, müssen die Magistraten noch Kletterausrüstung organisieren, während Bayushi san sich noch Vorbereiten muss. So treffen sie sich zwei Stunden später am Eingang des Dorfes. Die Skorpion Samurai ist deutlich leichter bepackt, als die Samurai, welche Proviant für zwei Wochen und alles Nötige für die Lager mitschleppen.

Die anfängliche Reise ist von Geschichten über die bisherigen Reisen der Magistraten und die wenigen Ausflüge von Bayushi Teiko geprägt. Wobei die Magistraten alles was Iuchiban anbelangt aus ihren Erzählungen heraushalten.

In der ersten Nacht ist es Ranko, die kleine fallende Steine bemerkt. Kann aber niemanden erkennen, der dies verursacht haben könnte. Vielleicht ein Tier. Vielleicht ein weiterer Beobachter? Die weitere Reise verläuft vorerst Ereignislos, bis Takato und Haru plötzlich durch loses Geröll einen Hang hinabrutschen, was glücklicherweise nur zu einige blauen Flecken führt. In dieser Zeit stellt die Gruppe auch fest, dass die Sichtweise von Bayushi Teiko auf die Samurai und ihre Rolle in Rokugan doch von denen der anderen Magistraten abweicht. Sie sieht den ganzen Samurai als Werkzeug. Nicht nur Waffen, Hämmer oder Federn. Dies mündet schließlich in einer längeren Diskussion mit Takato während der Wache.

Später auf der Reise finden sie durch das Aufblitzen der Sonne ein Wakizashi, Blutflecken, eine Gürtelschnalle und ein Stück von einer Rüstung, welches aussieht wie abgerissen. Offenbar gab es hier einen Verletzten, was noch gar nicht so lange her ist. Aber von einem Kampf ist nichts zu sehen. Langsam beginnt sich wohl auch Bayushi Teiko Sorgen zu machen.

Doch erst, als sie die erste Höhle erreichen, die noch vor ihrem eigentlichen Zielgebiet liegt, erleben sie eine Überraschung. Diese ist offenbar bewohnt. Einige Ronin haben sich dort niedergelassen und wollen die Samurai nur für die Hälfte ihres Proviants hineinlassen. Da die Magistraten davon aber weniger begeistert sind geben die Ronin schließlich nach und lassen die Samurai für einige Vorräte bei Erfolg und etwas weniger Vorräte, wenn sie nicht erfolgreich sind hinein.
« Letzte Änderung: 25. Januar 2020, 21:33:55 von Ayou »
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  • 02. Februar 2020, 21:46:38
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #63 am: 02. Februar 2020, 21:46:38 »

Spielabend 71 (28.01.2020):

Bevor die Magistraten die Höhle betreten geht Takato noch einmal zu Bayushi san zurück, die sich allerdings weigert die Höhle zu betreten. Lieber bleibt sie vor der Höhle, um nicht von den Ronin in der Höhle eingekesselt zu werden.

Die Ronin hingegen machen den Samurai Platz und lassen sie den Höhleneingang passieren. Kurz dahinter entdecken sie in einer Nebenkammer einen Verletzten Ronin zusammen mit einer Frau, die ihn offenbar pflegt. Scheinbar handelt es sich hierbei um die Person die ihr Wakizashi verlor und den Hang hinabgestürzt ist. Ranko übergibt der Ronin das Symbol der Samuraiehre und Haru heilt den Mann, dessen Wunden bereits Fieber ausgelöst haben und sich eventuell entzündet haben. Die Frage der Frau was Haru dafür wolle, versteht diese nicht, aber Ranko erklärt, dass Ronin nicht erwarten alles umsonst zu erhalten.

Die Ronin gibt ihnen noch den Hinweis, dass sie weiter geradeaus müssen, wenn sie tiefer in das Höhlensystem vordringen wollen. Im Inneren finden sie tatsächlich ein Skelett inmitten eines unterirdischen Teichs, bei welches Knochenteile durch Jade ausgetauscht wurden. Haru erspürt einen Wasserkami und eine dunkle Präsenz. Nach kurzem Überlegen beschließt sie den Kami zu rufen. Dieser erzählt ihnen das er dieses Grab beschützt. Außerdem hält er die dunkle Präsenz gefangen. Solange die Jade nicht aufgebraucht ist, kann er das tun. Auf Nachfrage erzählt er ihnen noch das die Jade regelmäßig ausgetauscht wird und der Skorpion offenbar dafür verantwortlich ist.

Schließlich entlässt Haru den Kami und die Samurai machen sich daran die Höhle zu durchsuchen. Sie finden verschiedene Skelette von Samurai deren Rüstungen scheinbar vom Schlangenclan stammen. Alle Samurai scheinen im Kampf getötet worden zu sein. Tief in der Höhle finden sie sogar eine Grabkammer deren Eingang zugemauert wurde. Hinter der Mauer befindet sich ein Samurai der scheinbar mit einer Geisha in eindeutiger Pose hier platziert wurde.

Nach längerer Beratung kommen sie zu dem Schluss, dass dies nicht die Höhle ist nach der sie suchen, sondern eine andere die der Skorpion selbst gereinigt hat. Allerdings beschließen sie trotzdem dem Soshi dono davon zu berichten, denn über die Hälfte der Jade ist bereits dunkel geworden und sollten die Shugenja die diesen Ort sicherten aus dem aufgegebenen Dorf in der Region stammen, müsste sich jemand anderes darum kümmern.

Als sie die Höhle wieder verlassen scheinen die Ronin zu schlafen und Bayushi san sitzt entspannt auf einem der Felsen. Es stellt sich heraus das sie die Ronin vergiftet hat und diese nicht mehr vor dem nächsten Sonnenaufgang erwachen werden.

Die Wut der Samurai richtet sich gegen die Skorpion Bushi, aber sie scheint nicht beeindruckt, bietet sogar eher an die Ronin vollständig zu beseitigen. Auch stellt sie auf Nachfrage klar, dass sie wusste was die Samurai finden würden. Sie aber nichts gesagt hätte, da sie nicht glaubte, dass die Samurai ihr Gehör schenken würden. Takato stellt noch einmal klar, dass sie eine Samurai ist und sie diesen Worten immer glauben würden.

Schließlich aber befinden die Samurai für heute ihr Nachtlager aufzuschlagen und teilen Wachen ein.
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  • 12. Februar 2020, 20:24:06
Re: [L5R] Kaminari no Hebi (4/4)
« Antwort #64 am: 12. Februar 2020, 20:24:06 »

Spielabend 72 (11.02.2020):

Bei der Nachtwache spricht Ranko Bayushi san noch einmal auf die Leichen in der Höhle an. Sie erklärt, dass die Leichen dem Feuer wiederstanden hätten welches damals genutzt wurde. Daher wurden die Leichen dort gelassen. Offenbar liegt es an dem Wesen welches dort versiegelt wurde.

Auch erzählt sie Ranko die Geschichte vom Frosch und dem Skorpion. Wobei der Skorpion den Frosch mitten auf einem Fluss vergiftet und beide sterben. Diese kann Ranko erstmal nicht ganz zuordnen.

Am nächsten Morgen erwachen die Ronin langsam. Sie scheinen einen heftigen Kater zu haben und das sie vergiftet wurden scheint keinem von ihnen in den Sinn zu kommen. Die Erklärung der Samurai und dass sie diesen Ort verlassen sollten, sehen auch die Ronin ein. Da Haru den Verletzten geheilt hat, können die Samurai diesen Ort tatsächlich im Laufe des Tages verlassen. Als Haru noch einmal nach dem Verletzten sieht, findet sie eine leere Sakeflasche. Die Gründlichkeit der Skorpion Bushi überrascht die Phoenix Samurai allerdings.

Nachdem sie den Ronin noch einige ihrer Vorräte überlassen haben trennen sich die Magistraten von diesen und folgen weiter Bayushi Teiko in das von Erdrutschen gefährdete Gebiet. Hier werden sie von einer Gestalt beobachtet der Ranko auch direkt nachklettert. Oben am Hang angekommen verfehlt ein Wurfmesser die Ronin nur sehr knapp. Die nachkommende Skorpion Bushi kann identifizieren das die Klinge mit Gift bestrichen ist. Sie können allerdings niemanden ausmachen der die Klinge geworfen haben könnte, obwohl es kaum Deckungsmöglichkeiten gibt. Ranko kann allerdings Fußspuren finden, die tiefer in das Gebiet bis zu einer weiteren Höhle führen. Die offensichtliche Falle erkennen die Magistraten zwar, aber trotzdem wagen sich Haru und Takato in die Höhle hinein. Kurz nachdem sie die Höhle betreten hatten löste sich tatsächlich eine Steinlawine und begrub nicht nur die Höhle, sondern auch Kaizan und Bayushi Teiko unter sich. Ranko kam glücklicherweise davon und konnte beginnen Kaizan wieder auszugraben, während die beiden Phönix Samurai feststellten, dass die Höhle außer ihnen leer war. Um sich zu befreien ruft Haru einen Erdkami, der sich zwar schwer überreden lässt, aber schließlich doch beginnt den Höhleneingang freizuräumen. Was Haru nicht einberechnet hat ist, dass der Kami dabei versucht Kaizan wieder tiefer einzugraben, was Ranko versucht zu verhindern. Schließlich können sich Haru und auch Takato durch einen Spalt aus der Falle befreien und damit beginnen Kaizan und die Skorpion Bushi wieder auszugraben. Dabei stellen sie fest, dass die Skorpion Samurai offenbar vergiftet wurde. Der weiße Schaum vor ihrem Mund lässt schlimmes vermuten aber eine Kräutermixtur von Haru hält das Gift zumindest auf.

Anschließend suchen die Magistraten einen Unterschlupf, wo sie die Nacht verbringen können. Dieser ist recht bald gefunden und die Nacht verläuft Ereignislos bis plötzlich das Wasserorakel Nojiko auftaucht. Takato ist ebenfalls wach, da Haru ihn geweckt hat. Zusammen sprechen sie mit dem Orakel und dieses weißt sie wieder einmal sehr kryptisch auf einige Dinge hin, welche die beiden Samurai nicht direkt interpretieren können. Was ihnen aber klar wird ist das sie dem Wasser folgen müssen und das sie in die falsche Richtung gehen. Auch wird klar, dass sie sich vor den Skorpionen in Acht nehmen müssen. Nicht vor dem was den Ort bewacht den sie suchen. Daraus werden sie aber nicht sonderlich schlau.

Erst am nächsten Tag beschwört Haru einen weiteren Erdkami der das Gift aus dem Körper von Bayushi Teiko zieht, so dass diese wiedererwacht. Die Stimmung der Bushi hat sich deutlich geändert. Sie erzählt den Samurai das es bei der Reise nur darum ging die Magistraten von ihrem eigentlichen Ziel fern zu halten. Einen alten Tempel der von Mönchen des Shinsei bewohnt wird. Diese berufen sich allerdings auf ein altes Dekret des Kaisers, nachdem sie dort ungestört leben dürfen. Niemandem ist der Eintritt dort gestattet und der Skorpion sorgt dafür, dass dies auch so bleibt. Sie suchen in der vollkommen falschen Richtung nach dem Tempel. Sie müssen daher zuerst zurück ins Dorf und von dort aus kann sie Ihnen eine Richtung weisen.
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