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Autor Thema: Keras Amaltheia  (Gelesen 11865 mal)

Bryon

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  • 28. November 2019, 19:39:17
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #15 am: 28. November 2019, 19:39:17 »

2. Spielabend, 20.11.2019
SL: Bryon
SC: Gilamor, Marashar, Mira, Murky, Severn

- Bericht an Meisterin Ceylani von Marashar

Meisterin Ceylani,
auf Technoban. Reise normal, keine Aussetzer. Niemand getötet.

Auf Pensington Station Zwischenfall mit Kopfgeldjägern, die “weiße Hexe” gegen hohes Kopfgeld “tot oder nur noch ein bisschen lebendig” suchen:
Hinter Schleuse zum Anlegearm (Schiff zu groß für Hangar) Empfangskommitee aus Aqualish mit Pad, Gamorreaner mit Axt und vier Menschen. Versuche, Tür wieder zu schließen, nur kurzfristig erfolgreich, trotz Einsatz R3.
Zuerst geschossen (nur Stun!). Aqualish ausgeschaltet. Voo’s Blaster fehlerhaft, Gamorreaner kommt in Nahkampfreichweite an sie heran. Rhiana und Ijuntura zurückgeblieben, um nach hinten zu sichern, müssen eingreifen. Zusammen mit Ijuntura Gamorreaner ausgeschaltet. Weitere Söldner aus Seitentüren - eindeutig geplanter Hinterhalt.

Rhiana zieht Lichtschwert und “bildet Schnittmenge” aus Unteranführer - tue gleiches.
Anführer der Kopfgeldjäger Whippet - Feigling in Deckung hinter Söldnerin; rennt, als Mehrheit Kopfgeldjäger ausgeschaltet.
Versucht, mit Granate Verfolgung zu beenden, scheitert (habe Granate durch schließende Tür zurückgeschlagen). Keine dauerhaften Schäden bei Whippet (Beleg Holodurchsage an Station - nur leicht angesengt). Noch mobile Söldner in der Zwischenzeit abgehauen, Rest kann kein Basic, daher keine weiteren Informationen, nehmen Pad mit.

Rhiana und Voo leicht verletzt, Schäden an Station vernachläßigbar, Weg zum Schiff von Protokolldroiden (C3VW) versperrt. Will Ladungsinspektion - keine Zeit, wird an Bord geschleppt.

Start von Tie-Fighter-Angriff gestört. Können nicht eingreifen (in “Passagierraum” festgesetzt, keine Schiffswaffen in Reichweite). Captain trotz Chauvinismus wohl kompetent genug, aber Schiff marode (Sicherheitsgurt bricht, Start nicht von Erdbeben zu unterscheiden); kommen davon, aber Beschleunigung und Sprung sehr holprig. Voo und ich nicht angeschnallt (Suche nach Waffen und Gurtproblem), dadurch bei Beschleunigung ungewollter Flug durch Kabine. Unverletzt (wie Kampftraining), leichte Schäden bei Voo - Ijuntura kompetent als Sanitäter. Von Captain für Passagiere verantwortlich gemacht, verspricht, für Schäden am Schiff aufzukommen (?!?).

Flug ereignislos (2 Wochen - Schiff sehr langsam) - wie versprochen in angewiesener Kabine (sehr spartanisch) meditiert, dazwischen Kampftraining.
Wiederauftauchen C3VW mit Nachricht für Rhianna (eure Daten) und Bürokratie (Ladungsinspektion) - Rhianna mehrere Tage beschäftigt mit minutiöser Kisteninspektion - ansonsten Sabacc-Spiel mit Voo und R3. Voo erklärt Falschspielertricks. Captain steht auf Voo - Gegaffe, wenn im Raum (lebt aber noch). Missverständnis zwischen Voo und R3 über Droidenplakat mit Schnurrbart aus Voos Kabine (?) - geklärt: Kunst (?) von Meister Blarin.
Ijuntura Kontaktperson zu Captain, in besseren Teil des Schiffes eingeladen. Bringt von dort guten Alkohol. Lektüre und Verhalten mehr Militär als Mediziner.
Captain Chauvinistenschwein - Frauen machen KEINEN Ärger.
 
Allgemeine Datenanalyse (eure Daten nach geheimem Sichten von Rhiana mit allen geteilt).
Voo bringt Insekten aus Rhiannas Vision mit von Forschern erwähnten “Craa” in Verbindung. Voo beantragt Lichtschwertpeitsche, da Craa wohl Blasterresistent. Auf Plänen der Forschungstation Generator und Wasserversorgung identifizieren.
Nicht sicher, was bei Personalliste nicht stimmt, aber schlechtes Gefühl bei den Wissenschaftlern. Bitte überprüfen:
- Wissenschaftlicher Forscher Usenu’Tor (Ithorianer) - Pflanzenspezialist - Bespin University
- Wissenschaftlerin Naomi Sal (Mirialaniern)  - Tiere und Humanoide - Bespin University
- Wissenschaftler Marc Osboren - Austauschwissenschaftler (woher?)
Militär als Grey Crane auf unserer Seite, daher Hoffnung auf gute Zusammenarbeit.

Abbremsen für Atmosphäreneintritt Erdbeben, Atmosphärenflug schwierig, Landung sauber. Cpt. Dumbdeer hebt nach Ausladen ab, wartet im All.
Atmosphäre extrem sandig/staubig, R3 geblendet.
Fahren mit Bikes auf Anhöhe bei Station - sieht verlassen aus, keine Energie (Analyse R3), keine Fahrzeuge. Vorsichtige Annäherung - Ijuntura kennt Militär-Protokoll und Taktik (erfreulich). Kampfspuren bei Tor im Zaun, wurde von außen niedergefahren. Dahinter Knochensplitter (archaische Waffen, tödlich), Generator gezielt gesprengt.

Hütten und Lager verlassen, teils offen, alle ausgeräumt und geplündert. In Hütte C2 unerklärlicher Fund von Herzmedallion mit meinem Bild - keine Halluzination! Momentan nicht erklärbar.

Muss stoppen - Warnung von Rhiana, dass Annäherung von Gegnern.  Insektengeräusche.

Marashar

- Bericht Ende -
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Bryon

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  • 28. November 2019, 19:41:37
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #16 am: 28. November 2019, 19:41:37 »

3. Spielabend, 27.11.2019
SL: Bryon
SC: Gilamor (abewesend), Marashar, Mira, Murky, Severn

- Bericht an Meisterin Ceylani von Rhiana


Meisterin Ceylani,

Die Ereignisse auf Technoban überschlugen sich. Als die Dunkelheit sich näherte, bemerkten wir einen riesigen Schwarm Craa, der sich auf die Station zu bewegte. Wir verschanzten uns in dem Haupthaus der Station. Dieser Schwarm war unvorstellbar groß, jedes Lebewesen, welches das Pech hatte  in dessen Weg zu sein, würde mit Sicherheit restlos vernichtet werden. Könnte das der Grund gewesen sein, warum wir keinen der Forscher angetroffen haben?

Nachdem der Schwarm vorbei gezogen war, machten wir uns auf nach Hinweisen in den Wohnquartieren zu suchen. Ich hatte plötzlich ein ungutes Gefühl, irgendjemand war bei uns. Voo und ich stellten fest, dass Marashar verschwunden war. Wir haben nur Schleifspuren entdeckt und irgendetwas griff mich mit einem Projektil an. Es stellte sich heraus, dass uns ein Trandoschaner als Beute auserkoren hatte. Nachdem er auch Voo bewusstlos geschlagen hatte, sah ich keine andere Möglichkeit ihn zu töten. Er war versessen darauf uns als Beute mit zu nehmen. Nachdem ich ihn besiegt hatte, fand ich Marashar bereits auf seinem Speeder abgelegt und befreite sie.

Meisterin Ceylani, wir müssen uns über Marashar noch einmal unterhalten. Als sie erwachte, war sie.. verändert. Ich habe eine Vermutung, aber dies würde ich gern mit euch erörtern. ebenso scheint Marashar einen der Wissenschaftler zu kennen. Marc Osboren, ein Spezialist auf dem Gebiet der Kryptografie.

Wir rasteten die Nacht und machten uns am nächsten Tag auf die Suche. R3 hatte heraus gefunden, dass der Trandoschaner den Sha Tek angehörte und er zur Jagd beordert wurde. Offensichtlich wusste jemand von uns Bescheid und hat ihn gezielt auf uns angesetzt. Da es sich um Kurzstreckenkommunikation handelte, musste der Sender der Nachricht irgendwo in der "Nähe" sich aufhalten. Tatsächlich wurden wir fündig und erwischten eine Gruppe von 6 Personen mit Speeder.  Wir schalteten die Speeder aus und versuchten so viele wie möglich aus der Gruppe gefangen zu nehmen. Ein junger Mensch mit dem Namen Phil erwies sich als der Vernünftigste und ich konnte mit ihm sprechen. Diese Gruppierung hat ihren Sitz auf einem imperialen Horchposten, ich habe diesen für euch auf der beigelegten Karte markiert und beinhaltet etwas 30 - 40 Leute. Sie haben Captain Dumbdeer gefangen gesetzt und unter Folter die Informationen über uns erfahren. Ebenso ist hier Boss ein gewisser Brek Timber. Hierzu haben wir noch keine weiteren Informationen.

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Möge die Macht mit euch sein

Rhiana

- Bericht Ende -
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Bryon

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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #17 am: 14. Januar 2020, 22:05:41 »

4. Spielabend, 18.12.2019
SL: Bryon
SC: Gilamor, Marashar, Mira, Murky, Severn


Nachricht Marashars an Meisterin Ceilany (Fortsetzung):

Drei Gefangene gemacht: 2 unhöflich, einer Phil. Rest Jäger (?) tot.

Zurück zur Basis, Phil von Rest getrennt, kooperativ.
Rest unhöflich - R3 versteckt Sensor. Beweggründe für Kidnapping der Wissenschaftler nach wie vor unklar - Aussage, dass sie im Weg und Anziehungspunkt für Leute idiotisch, da Verschwinden auffällig und größerer Anziehungspunkt.

Informationen zu Hintergrund/"großem Boss":
Befehlshaber Asano Nashanti, Anführer Blood Spectres. Imperiale Vergangenheit, hohes republikan. Kopfgeld, geringes imperial. Kopfgeld, Spezialisierung Entführung/Kidnapping, Gefangene stark gefährdet. Hauptasset: Großes Schiff (Waffenausstattung wohl gut, Jäger im näheren Umkreis).
Vermuten Insiderinformationen - Informationen über Ankunft Cpt. Dumbdeer sonst kaum möglich. Bitte Überprüfung - ggf. Zusammenhang mit Angriff auf Station?

Gegnerische Basis lokalisiert - Südlicher Ausläufer Riff Rocks, ehem. imp. Horchstation für Sektor.
Erkundungstrip zeigt, dass gut versteckt, aber mit Flakgeschütz auf Dach.
Bewegungssensoren im Umfeld, deshalb Annäherung bei Sandsturm - Vermerk: Bodenhaftung R3s bei starkem Wind mangelhaft, rate zu Upgrade.
Weg zu Eingang erkennbar, aber auf Grund von Sensoren nicht geeignet - Kletterroute von allen (tlw. mit Hilfe) ohne Schäden bewältigt.

Erkundung des Gipfels: große, sandbedeckte Iris im Boden, mglw. Hangareingang. In Nähe neben Flakgeschütz (keine Tür, nicht voll drehend) Seiteneingang. Drei Schüsseln für Überwachung. Zustand der Basis vernachlässigt, wahrsch. nur teilw. funktionsfähig.
Scan R3 - hinter Tür Kamera - kann mit gutem Timing umgangen werden. Langer Gang, Tür in Wachraum. Scan ergibt Wachen, von Sanitäter (Name "Ijuntura" - Identität bitte prüfen) mit Betäubungsgas ausgeschaltet.
T-Kreuzung, Lift in untere Geschoße. Bleiben vorläufig auf Stockwerk, anderer Gang Richtung Hangar (?).

Finden Flugkontrollraum. Kurzer Kampf, siegreich.
Stationsplan ergibt Gefangene und Basishauptteil in unterem Bereich.
Priorität zuerst Sicherung von Fluchtschiff - deshalb auf diesem Stock zu Hangar. Umlaufender Bereich unterhalb der Iris erreichbar.
Operation momentan unterbrochen, da Anflugkontrolle aktiv geworden. In Nahem Orbit imp. Fregatte.
« Letzte Änderung: 14. Januar 2020, 22:07:41 von Bryon »
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Bryon

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  • 14. Januar 2020, 22:07:22
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #18 am: 14. Januar 2020, 22:07:22 »

5. Spielabend, 08.01.2020
SL: Bryon
SC: Gilamor, Marashar, Mira, Murky, Severn

- Bericht an Meisterin Ceylani von Rhiana


Meisterin Ceylani,

wir haben die Kommandozentrale von der Horchstation erreicht und ich muss gestehen, dass mir ein wenig das Herz in die Hose gerutscht ist, als plötzlich die imperiale Fregatte im Orbit aufgetaucht ist. Ich befürchtete, dass sie uns irgendwie bemerkt hätten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Imperialen öfter nach Technoban kommen und mit einem kleineren Schiff eine Position im nördlichen Teil anfliegen. Laut dem Gefangenen, den wir in der Kommandozentrale festsetzen konnten, tauchen sie hier alle 4 bis 6 Wochen auf. Sie scheinen eine Abmachung mit dem Boss dieser Bande zu haben und versuchen sich gegenseitig nicht zu behelligen. Wir konnten eine grobe Verortung des Ziels vornehmen.

Wir haben uns weiter durch die Basis gekämpft mit dem Ziel zu den Gefangenen zu gelangen. Wir sind auf weniger Widerstand gestoßen, als ich befürchtet hatte. So haben wir diverse Hinweise bekommen, dass die Basis durchaus stark bemannt sein kann. Wobei ich diese Hinweise mit Vorsichtig betrachte.
Letztendlich erreichten wir die Gefangenenzellen und konnten die Wissenschaftler, Soldaten und auch Dumbdeer befreien. Die Frauen unter den Gefangenen waren in einem besonders schlimmen Zustand. Ich denke ich brauche die Details an dieser Stelle nicht erläutern. Es wird viel Zeit brauchen, bis alle Wunden verheilt sind und die seelischen Narben werden tief sein. Einzig Major Lenora Chelseay war nicht da. Sie sagten uns, dass sie vom Planeten und  zu einer Corvette  gebracht wurde.

Ich habe mit einem der Wissenschaftler - Marc Osborne – gesprochen und ihn nach den Geschehnissen befragt. Er erzählte, dass es nachts auf der Forschungsstation einen Alarm gab und sie von dieser Bande überfallen wurden. Er berichtete auch, dass sie versucht haben ihren Angriff zu vertuschen um den Verdacht von sich weg zu lenken. Sie haben viele getötet und nur einen Teil in die Horchstation verschleppt. Marc erzählte weiterhin, dass das Besondere an diesem Planeten ist, dass die Elemente bzw die Grundsubstanz hier eigentlich kein Leben erlaubt. Dennoch gibt es hier eine Flora und Fauna. Sie hatten Kontakt zu Einheimischen, die Inasari, und konnte mit Hilfe von Droiden mit ihnen kommunizieren. Er hat mir die Position des Dorfes genannt. Wenn es die Zeit erlaubt, möchte ich dort hin und mir selbst einen Eindruck verschaffen. Des Weiteren gibt es in der Nähe der Wissenschaftsstation eine Höhle, wo sie ein Vorkommen der schwarzen Kristalle gefunden haben. Die Zusammensetzung des Kristalls selbst ist ihm unbekannt, aber er verwies mich auf Naomi Sal, eine der anderen Wissenschaftlerinnen. Unglücklicher Weise ist sie so stark verletzt, dass ich sie noch nicht befragen konnte.

Ich habe Marc nicht erzählt in welcher Mission ich unterwegs bin oder überhaupt das ich vom Orden bin. Wir befinden uns hier noch auf unbekanntem Gebiet und wir haben noch nicht alle Informationen zur Lage auf Technoban – so mein Gefühl. Bin ich zu übervorsichtig? Oder gar schon paranoid? Gibt es für solche Fälle Vorgaben vom Orden?

Wir dem auch sei. Wir machen uns auf zur Flucht von der Basis, wir müssen die Verletzten hier weg bringen… verdammt ein Alarm! Ich melde mich sobald es wieder ruhiger ist.

Möge die Macht mit euch sein.

Rhiana
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Bryon

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  • 09. Februar 2020, 20:07:45
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #19 am: 09. Februar 2020, 20:07:45 »

6. Spielabend, 15.01.2020
SL: Bryon
SC: Gilamor, Marashar, Mira, Murky, Severn

- Bericht an Meisterin Ceylani von Marashar

(Ich geb auf - ich bekom es nicht verständlich als Marashar geschrieben. Hier die Langfassung - immer noch abrupt, aber mit viel mehr Wörtern)

Ausgangssituation:
  • Voo und vier Soldaten sicherten im mittleren Stockwerk den Ausgang zum Hangar.
  • Marashar war im Fahrstuhlschacht, um den Verwundeten nach oben zu helfen.
  • Im unteren Stockwerk kümmerten sich Ijuntura und Rhiana um die Verletzten.
  • Dann ging ein Alarm los und die Tür im untersten Stockwerk, die zu den Gemeinschaftsräumen führte, öffnete sich.

Rhiana trat einer Bande von Piraten entgegen und versuchte, sie davon zu überzeugen, aufzugeben. Der Anführer nahm sie nicht ganz ernst (da es ja seiner Meinung nach keine Jedi mehr gibt) und wurde mit einem heftigen Machtstoß eines Besseren belehrt. Die übrigen Piraten ergaben sich daraufhin und Rhiana musste die eben befreiten Soldaten davon abhalten, ihnen den Garaus zu machen. Stattdessen wurden sie in ihren eigenen Zellen festgesetzt.

Während dessen wehrten an der Tür zum Hangar Voo und die Soldaten zuerst erfolgreich einige Banditen ab, dann aber sah sich Voo mit einem Barabel konfrontiert, an dessen Haut ihre Blasterschüße abprallten. Als die zu Hilfe gerufene Marashar eintraf, lag Voo verletzt am Boden und der Barabel versuchte gerade, sie abzustechen. Durch einen einzigen Stich mit dem Lichtschwert ließ er sich aber (sehr zu ihrer Verwunderung) von Marashar ausschalten. Darauf rief sie Ijuntura, um Voo zu verarzten, der die Bemerkung machte, dass er wisse, dass Voo verletzt sei, obwohl er noch auf dem unteren Stockwerk war.

Da die verletzte Wissenschaftlerin nicht transportfähig war, wurde sie von Rhiana mit Hilfe der Macht stabilisiert, bevor alle Befreiten von Rhiana und Marashar durch den Fahrstuhl nach oben geschleust wurden.

Der Sturm auf das Schiff von Captain Dumbdeer gestaltete sich reichlich unspektakulär, da die meisten Banditen schon das Weite gesucht hatten und nur die zurückgeblieben waren, für die keine Fahrzeuge mehr vorhanden waren. Diese gaben (sehr zur Enttäuschung von Marashar) nur ein paar Pseudoschüsse auf die Gruppe ab.

Die Soldaten konnten Marashar als Sith identifizieren und Rhiana und Voo mussten sich für sie verbürgen, um einen Kampf an Bord zu verhindern.

Captain Dumbdeer gelang es, trotz seiner zerquetschen Hand mit Rhianas Hilfe das Schiff sicher zu starten, allerdings wurde das Schiff sofort nach dem Abheben von einem Sandsturm ergriffen. Trotzdem gelang es ihm, sicher bei der Forschungsstation zu landen, woraufhin er aber umzukippen drohte und Rhiana erneut mit einem eindrucksvollen Einsatz ihrer Macht eingreifen musste, um die Hand und das Leben des Captain zu retten.

R3 nahm in der Zwischenzeit mit dem Schiff (der Swiftwater) Kontakt auf, das zahlreiche technische Probleme hatte und von der Atmosphäre stark angegriffen wurde, und entwickelte einen Plan, wie das Schiff mit Mitteln aus der Forschungsstation gut abgedeckt und repariert werden könnte.

Ijuntura und Voo versorgten während des Flugs mit gewöhnlichen Mitteln die befreiten Soldaten, die gegenüber Marashar recht misstrauisch waren.

Nach der Landung brachen Ijuntura, Voo und Marashar auf, um die Speeder Bikes wieder einzusammeln, an denen Ijuntura glücklicherweise einen Peilsender befestigt hatte, sodass sie auch unter der zwischenzeitlichen Sandschicht gefunden werden konnten. Dabei wagte Marashar, noch einmal ein Blick auf die Forschungsstation zu werfen, bei der sich aber keine Aktivitäten mehr feststellen ließen. Voo fragte Ijuntura neugierig nach den Möglichkeiten aus, die er angedeutet hatte, um Personen zur Kooperation zu überreden.

Währenddessen musste Rhiana feststellen, dass sich die beiden gefangenen Piraten, die auf der Forschungsstation mit Phil zusammen eingesperrt waren, befreit hatten. Ihr Gefahreninstinkt warnte sie jedoch rechtzeitig, sodass sie den Angriff beim Öffnen der Tür im wahrsten Sinne ins Leere laufen lassen konnte. Allerdings hatten die beiden Phil böse zugerichtet und zeigten sich generell sehr uneinsichtig. Rhiana und ein Soldat setzten sie daraufhin erneut fest.

Rhianas Gespräch mit Mark Osborn und Naomi brachte einige Fakten über die Eingeborenen und den Fundort des Kristalls zutage:
  • Der Kristall war in einer Höhle gefunden worden, die nicht weit von einem Dorf der Inasaari entfernt liegt.
  • Die Wissenschaftler hatten es geschafft, mithilfe eines Übersetzungsprogrammes Kontakt zu den Inasaari herzustellen, allerdings war dieses Übersetzungsprogramm noch recht primitiv.
  • Die Inasaari sind ein eher steinzeitliche Volk, das die Kraa verehrt, und die in keinster Weise begeistert waren, als die Forscher ihnen den Kristall zeigten. Sie nannten es “Sünde, Fluch, schlimme Tat”.
  • Die Kristalle wachsen in der Höhle an der Decke.
  • Die gesamte Höhle ist von einem strengen Geruch durchzogen, der Naomi an Moor erinnerte. Sie hatte kein gutes Gefühl in der Höhle.

Während Rhiana in den Computerspeicherbänken der Forschungsstation das Übersetzungsprogramm suchte, unterhielten sich Voo und Marashar noch einmal mit den beiden wieder festgesetzten Banditen. Voo probierte ihre neu gelernten Fähigkeiten zur Schmerzerzeugung aus, musste dann aber Marashar daran hindern, einen endgültigen Schlussstrich unter das Leben der beiden zu ziehen.

In der Nacht diskutierten Rhiana und Marashar die moralische Frage, was mit den beiden zu tun sei. Rhiana errang einen Punktsieg.

Am nächsten Morgen zeigte sich Captain Dumbdeer ungewohnt freundlich gegenüber Frauen und erlaubte ihnen sogar, die weit bessere Kaffeemaschine in seinem Quartier zu benutzen.

Als alle wieder am Frühstückstisch saßen, kam es zu einer Diskussion darüber, warum Ijuntura angemerkt hatte, dass er wisse, dass Voo verwundet worden sei. Es stellte sich dabei heraus, dass er wohl telegrafisch begabt ist.

Das Gespräch wurde daraufhin unterbrochen, weil Mark Osborn in den Raum kam und Marashar plötzlich unter den Tisch verschwand.
« Letzte Änderung: 09. Februar 2020, 20:19:03 von Bryon »
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Bryon

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  • 09. Februar 2020, 20:17:37
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #20 am: 09. Februar 2020, 20:17:37 »

7. Spielabend, 22.01.2020
SL: Bryon
SC: Gilamor, Marashar, Mira, Murky, Severn



Protokoll R3

Weiterhin auf Technoban.

Nachdem Dumbdeer infolge seiner Rettung eine großzügige Menge seines persönlichen Kaffeevorrates gespendet hatte, war die Mannschaft dabei sich zu erholen.
Die mehrtägigen Reparaturen an der Swiftstar dauerten an und R3 hatte alle Hände voll zu tun, wobei er seltsames zu beobachten hatte. Vielleicht sollte er ein Modul-Update in humanoiden Emotionen und Verhaltensweisen anregen.

Der Kern der Mannschaft sitzt im Aufenthaltsraum am Tisch...Trinken Kaffee.
Anmerkung. Keine Ölbäder in Aussicht.

Prof. Osborne betritt den Raum.
Marashar verhält sich seltsam und fingiert mit 100%iger Sicherheit einen Verlust technischer Ausrüstung unter dem Tisch.
Der Prof. Zeigt Unsicherheit und blickt... fragend... zu Voo.
Voo erkundigt sich bei Marashar und weist sie darauf hin, dass Kaffeetassen nicht unter sondern auf Tischen zu finden sind.
Marashar wirkt...unglücklich... über die Reaktion.
Prof. Osborne darf sich einen Stuhl nehmen und fragt nach der Mission.
Voo verwendet die Fertigkeit Kommunikation.
Marashar flüchtet aus dem Zimmer.
Der angeheuerte Militärdoktor stellt Theorien über humanoides Paarungsverhalten auf.
Anmerkung. Benötige neues Update.
Anmerkung. Marashar scheint außerhalb des Schiffes zu sein und Kampfübungen umzusetzen.
Anmerkung. Überprüfe Scannfunktionen des Schiffes.

....

Nehme Scanner der feindlichen Fregatte wahr. Routinescan der Planetenoberfläche. Reparaturen müssen fortgesetzt werden.

[Speicherdaten werden verschlüsselt]

Übermittle Daten der Fregatte an Mannschaft. Dumbdeer ist seltsam. Fie-üps

Nachdem Marashar frustriert nach draußen geflüchtet war und eine Balance durch Kampfübungen herzustellen versucht, wird sie von Prof. Osborne angehimmelt.

Das Team diskutiert die nächsten Vorgehensweisen im Bezug auf die Höhlen, die die Kristalle beherbergen sollen. Eine Kommunikation mit den Inasari wird angestrebt, da diese in Verbindung zu den Kristallen stehen und sie scheinbar verehren.
Naomi kommt als Expertin hinzu und erkundigt sich nach weiteren Details. Ein Übersetzungsprogramm wurde bereits an R3 übermittelt, wobei die Übersetzungen im Bezug auf die Kristalle unvollständig scheinen.

Marashar lässt die Speeder Bikes checken.
Nach der Rückkehr zum Schiff werden sie von Cpt. Shar‘Tara (Weequay) begrüßt, der sich gegenüber Rhiana und den Jedi allgemein sehr kritisch äußert. Seine Vorstellung von fähigen Generälen der Jedi hat sich hier nicht bestätigt, da Rhiana nicht die Initiative ergreift, um eine Tarnung des Schiffes anzuordnen. Eine Heilerin taugt eben zu nichts...

Marashar klärt Rhiana über Cpt. Shar‘Taras Motive auf, dass es ihm nur um eine Tarnung der Swiftstar ging.

Prof. Osborne scheitert erneut bei einem erwartungsvollen Versuch mit Marashar zu kommunizieren und sinkt mutlos in sich zusammen. Während die Damen auf ihre Zimmer gehen um zu packen wendet sich Osborne verzweifelt an Ijuntura “Sie hat kein Nest gebaut!”

Rhiana wird in ungewohnt militärischer Manier von einem Soldaten angehalten sich zum Colonel  Cey Croy zu begeben. Marashar und Voo folgen zur Unterstützung. Ijuntura folgt asbald nach dem Packen.

Vor dem Schiff wird ein Gefechtsstand vorbereitet. Colonel  Cey Croy teilt Sergeant Melchion als Scout zu... man muss ja die Zivilisten schützen. Marashar zückt daraufhin vielsagend ihr Laserschwert, sehr zum Unmut ihres Gegenübers.

Dumbdeer sucht R3, da dieser augenscheinlich classified information entdeckt hat.

Die Speeder für den Besuch im Inasaari Dorf werden zugeteilt.

•   Marashar mit Naomi
•   Ijuntura mit Rhiana
•   Voo mit R3 (Übersetzer)
•   Sergeant Meltion, die Scharfschützin des grauen Kranichs

Die Koordinaten werden mitgeteilt und man nähert sich dem Dorf mit bedacht.
Nach einer kurzen Besprechung mit Naomi geht die Gruppe in Richtung des geschädigt aussehenden Dorfes.
Naomi äußert ihre Begeisterung über die Baumstammhäuser und Palisadenanlage, umringt von einem mit Harzen gefüllten Graben.

Voo stolpert kurz, was ihr sichtlich unangenehm ist.

R3 kommuniziert mit den Anwohnern von der Absperrung ausgehend.

Das Machtgefühl nutzend verdeutlicht den Anwesenden die Angst der Bewohner.

Diverse Lücken im Harzring (Kraa- Schutz) sind deutlich sichtbar.

Eine weibliche Inasaari reagiert auf die Aussagen von R3 und berichtet von einem Fluch, der von den “Großen” kommen soll. Der immerwärende Rausch “Thano-Tashak-Thai-Takahiri” rafft die Dorfbewohner dahin. Während der andauernden Gespräche steigt die Angst der Dorfbewohner. Rhiana nutzt ihre Fähigkeiten um die Lage zu entspannen. Naomi zeigt sich verwundert über den Fluch und kann sich die Geschehnisse nicht erklären.

Die Frau geht schließlich in Begleitung nach draußen und wird von Naomi als Chief “Chani'Cha” identifiziert. Man begrüßt sich gemäß der hiesigen Gebräuche.
Chani'Cha lässt die Grüße ins Dorf und führt sie zu einem der Baumhäuser, dessen Bewohner vom Fluch getroffen wurden. Weitere Untersuchungen ergeben, dass die Inasaari mit blutenden Ohren durch einen Schallangriff mit niedriger Reichweite getroffen wurden.
Marashar begibt sich auf das Dach des Hauses um Unregelmäßigkeiten im Sand auszuspähen und wird fündig. Mit Federn verzierte Stöcke scheinen die Stellen zu markieren, die mit einem Sender versehen wurden.
Der Transmitter wird von Ijuntura untersucht und zwecks Verfolgung zerstört (Antenne). Rhiana und R3 beruhigen inzwischen die Anwohner.

Voo stolpert erneut und wird von der zurück gekehrten Marashar aufgefangen. Voo gibt nun zu diverse Beschwerden zu haben und führt dies auf die Medikation von Ijuntura zurück.
Dieser sediert Voo um sie in Ruhe zu untersuchen. Die Auswertungen der Proben ergeben die Wahrscheinlichkeit einer Vergiftung. Ursache (Soldaten oder Piraten) unklar.

Chani'Cha erkundigt sich nach Voos Fluch und assoziiert diesen mit einer schwarzen glühenden Schlange. Rhiana wirkt schockiert über diese Information, da sie in ihrer Vision eine rote Laserpeitsche gesehen hatte.
Die schwarze Schlange war zuletzt vor zwei Wochen im Dorf gewesen.

Einige Dorfbewohner schlagen Alarm. Die Kraa kommen.

Alle Anwesenden flüchten in die Baumhäuser, wobei Marashar die bewusstlose Voo nach oben zu Rhiana schweben lässt. Und anschließend wieder nach unten springt um die Lücke im nun brennenden Harzring mit der Macht zu sichern. Ijuntura und die Scharfschützin sichern eine andere Lücke von oben.

Rhiana beginnt Voo zu entgiften und bemerkt dadurch nicht, dass Kraa an anderer Stelle ins Dorf eingedrungen waren und die Stützbalken des ihrigen Baumhausen angegriffen haben.
Viel zu nahe am Eingang sitzend stürzt sie in die wogende Menge, als sich das Haus zur Seite neigt.

« Letzte Änderung: 09. Februar 2020, 20:21:58 von Bryon »
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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #21 am: 09. Februar 2020, 20:21:39 »

8. Spielabend, 29.01.2020
SL: Bryon
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In den Gedanken Voos...

Boah, die Welt dreht sich und warum seh ich nur verschwommen? Warum kniet Rhiana neben mir? F*ck schmerzt mir der Schädel.
Hey, warum weichen diese Kraa-Dinger vor Rhiana und Mar zurück? Und seit wann sind die überhaupt da? Und warum verdammt noch mal, hat mich keiner zu der Party eingeladen? Ich sollte mal meinen Blaster ziehen, vielleicht kann ich noch ein wenig mitspielen.
Na toll, die verziehen sich ja - nur weil irgend so ein Geräusch ertönt ist. Was war das überhaupt? Aber wenigstens bricht wieder mehr Licht durch die Dämmerung - diese seltsame Dunkelheit war ja schon ein wenig... komisch.
Ha, an Mar ist ja glatt ein Hündchen vorbeigegangen - apportiert Stöckchen zu Jiuntura. Äh, ist dass ein Knochen?!
Immer dieses Gerede über die Kraa! Ja, dann haben sie ein Schwarmbewusstsein - und? Kann ich bald mal auf was schießen? Ja nee, war ja klar, dass Rhiana nun wieder "die Macht" dahinter vermutet - ich glaub, es gibt nichts, wo sie es nicht darin sieht. Aber das Mar auch so auf den Trip einsteigt find ich bedenklich. Zumindest passiert bei ihr nix.
Was?! Diese Bewohner verbeugen sich jetzt echt vor Rhiana und Mar. Mein Knie beuge ich aber vor niemanden! Aber das muss ich mal filmen - damit kann ich die beiden bestimmt irgendwann mal noch ärgern - äh, überraschen.
Ah, endlich ein vernünftiger Vorschlag - unsere Twilek möchte endlich die Höhle erkunden. Und einen Schirmchendrink. Sind wir jetzt auf Partyurlaub? Und Marashar hat ernsthaft so ein Schirmchen einstecken - sorry, da kann ich mein Lachen nicht unterdrücken.
Und wieder Diskussionen... mein armer Kopf... diese Insari meinten, eine Frau mit Laserpeitsche hätte ihnen Angst gebracht - möglicherweise hat sie ja den Schallemitter angebracht? Aber was zur Hölle, will das Imperium hier?
Und was markiert Marashar da mit einem "X"? Was hat das mit permanent und Imperium zu tun? Und das die Fregatte nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt hier war? Ich kapiers nicht - Rhiana scheinbar schon - möglicherweise sollte ich ihr mehr taktisches Wissen zugestehen. Aber wenn einem, dann hätte ich eingentlich Jiuntura im Kopf gehabt.
A pro pos Jiuntura, wenn er Einwände hat, soll er sie auch sagen - ansonsten hat er einfach nix zu melden bei unserer weiblichen Überzahl.
Aber wenigstens können wir endlich los - auch wenn sich Rhiana noch von ihrem Volk verabschieden muss. Fehlt nur noch, daß sie würdevoll winkt.
Hm, scheinbar nicht nur ich möchte nun endlich loslegen - Jiuntura gibt mal mächtig Gas. Hahahaha!!! Das Fahren sollte er aber mal noch üben.
Mar und Rhiana spüren mal wieder ein Kribbeln. Keine Ahnung, was die immer damit haben, ich merk nix. Jiuntura schiebt es auf den Sand in den Klamotten - guter Mann! Manchmal sind die einfachsten Erklärungen die besten.
Da ist sie endlich - diese ominöse Höhle! Jetz gehts endlich los!
Was hat Mar denn jetzt? Steht da kampfbereit mit gezogenem Lichtschwert (ich will auch so ein Ding, das ist voll cool!). Meint, daß Macht aus der Höhle kommt - Rhiana meint, es kommt von den Kristallen. Klar, deswegen sind wir doch auch hier, oder?
Warum blickt Marashar jetzt aber so unglücklich? Wahrscheinlich hat sie sich auch auf einen Kampf gefreut, der nun nicht statt finden soll. Ich versteh sie. Aber was versucht sie mir nun mit Rhiana und Kerze im Vergleich zu Höhle und Atomreaktor zu erklären? Ich nick einfach mal.
Doofer Sand, jetzt hab ich ihn auch in der Rüstung - der juckt! Aber Rhiana scheint mich zu verstehen, wahrscheinlich hat sie auch einen in die Klamotten bekommen.
Mar wirkt absolut unwohl, komisch. Denn Rhiana blickt wie nach 2 Kannen von Jirdas Kaffee.
Wäh, ist der Höhleneingang eng - ich hab keine Lust da herumzukrabbeln wie ein Insekt. Ah, zum Glück wird es nun weitläufiger.
Wow, diese Kristalle an der Decke sehen echt hübsch aus! Und endlich mal ein wenig Feuchtigkeit in der Luft nach den ganzen Tagen auf dieser trockenen Einöde! Und ein Luftzug - super.
Warum zieht Mar nun ihren Handschuh aus? Die will doch nicht ernsthaft einen der Kristalle ungeschützt berühren? Gut, sie hat es sich doch anders überlegt.
So, welchen der drei Ausgänge wird unsere Führerin nun wählen? Was sollen eigentlich die ganzen Löcher hier im Boden? Und wo kommt das Summen her?
Diesen Misston im Summen hab sogar ich gehört. Furchtbar. Aber komisch, wenn Mar sich etwas zurück zieht, wird es wieder harmonisch.
Die Wissenschaftlerin und Rhiana sind ja voll in ihrem Element - Photos, Videos, Notizen... Laaaaaangweilig!
Ob an Rhianas Vermutung, dass diese Kraa in den Löchern leben, wohl was dran ist? Zumindest find ich es gemein, daß Mar sich zurück halten soll. Verstehe, daß sie lieber zu den Bikes zurück geht. Bin unschlüssig, ob ich mit ihr gehen soll, oder ob die Höhle noch etwas Spaß bieten könnte... Warum überlässt sie aber Rhiana ihren Helm? Damit kann ich sie doch nicht mehr erreichen, wenn ich etwas lästern will... doooof!
Naomi redet wieder Wissenschaftskram, daß die Insari irgendwie meinen, daß die Kraa Leben sind. Und der Planet kein Wasser und nichts zu Leben hätte. Aber aus den Bauten der Kraa steigt Wasser auf, obwohl es laut den geologischen Aufzeichnungen kein Wasser hier gibt. Oh, nun ist es schon ein Wunder! Schnarch...
Na toll, Rhiana findet natürlich einen Abgang zu weiteren Höhlenverzweigungen. Na dann mal los. Zumindest vermutet sie Kraa hier. Könnte also doch bald lustig werden.
Sie scheint recht zu haben, hier ist ein Nest von den Dingern. Sie horten hier ihre Eier. Rhiana möchte, daß wir in ihrem Radius bleiben. Ha! Mein Blaster hat einen größeren - aber bitte, sie ist Chefin dieser Mission. Vorsichtshalber zieh ich meinen aber mal lieber, da hinten sind die Kraa.
Blablabla... Manchmal nervt Rhiana aber echt mit ihrem "Ich-bin-so-gut-Gelaber". Von Jiuntura hätte ich nun aber keine Hilfe erwartet - bringt er doch sonst keine drei Wörter über die Lippen. Aber seine Gedankengänge über mehr Geld für diese Selbstmordmission sind nicht von der Hand zu weisen. Ebenso, warum wir nicht einfach einen Kristall nehmen und wieder verschwinden. Aber wieder rutscht er in einen Militärjargon - irgendwas verheimlicht uns dieser Kerl doch. Muss ihn mal in einer ruhigen Minute genauer befragen.
Na toll, nun haben wir auch noch die "Geburtshöhle" dieser Kraa gefunden... 7
Das war knapp! Beinahe hätte ich auf das Ding vor dem Eingang geschossen. Woher soll ich denn wissen, daß es das aus Rhianas Vision ist?? Ist sie aber irre? Geht auf das Ding zu!Und nun bewegen sich auch die Klauen - los gehts! Oder auch doch nicht... Seufz.
Ich will endlich wieder nach oben! Aber nein, Frau Chefin muss noch weiter ... toll, wieder eine Höhle mit so einem Ding. Rennen diese Kraa dahinter um irgendwas im Kreis? Ganz hell sind die aber auch nicht, oder? Wo kommt der Luftzug nun her?
Endlich gehen wir wieder zurück. Ich glaub, Marashar spuckt schon Sand.
Und wieder Palaver... Gehört diese Peitschenschwingerin nun zu den Kraa? Ist sie eine Gefahr? War der entführte Major etwas besonderes (Ausbildung)? Wollen wir zum Dorf zurück und den Schallgeber weiter beobachten? Oder doch zurück zur Station? Kommt denn keiner ausser mir auf die wichtigste Frage - ist dieser entführte Major wirklich entführt worden, oder war sie ein Maulwurf. Wenigstens Mar stimmt meiner Überlegung zu.
Konnte es nicht lassen, Rhiana noch mal ein wenig zu ärgern, ob sie nicht doch ein Stückchen von dem Kristall mitnehmen möchte. Da hat die Jedi doch echt auch Gefühle! Wusste es doch, daß die nicht ohne sind. Hat sie sich jetzt aber verschluckt? Irgendwie blickt sie so - dabei gibts doch hier gar nix zu Essen.
Und wieder durch den Sandhaufen, der sich ein Planet schimpft! Wenigstens gehts zurück zur Station.
Ich brech weg! Da steht doch dieser Waschlappen von Osborne schon ganz erwartungsvoll im Empfangskomitee. Kann gar nicht verstehen, warum Mar nun noch mal die Gegend erkunden will. Dieses Problems sollte sie sich bald annehmen und entledigen.
Endlich wieder richtiger Kaffee. Man ist Mar empfindlich, was diesen Osborne betrifft....
Ich kann dieses Gerede über Macht und Kristalle nicht mehr hören. Ob hier irgendwo was hochprozentiges ist, das ich in den Kaffee mischen kann?
Jetzt hab ich fast Mitleid mit Osborne. Mar war grad schon ganz schön einschüchternd - wenn man sie nicht besser kennt. Hab sie jetzt mal aufgefordert, das mit Osborne zu klären - aber ihm einfach hinterher zu rufen, daß er sie in Ruhe lassen soll ist wohl nicht zielführend. Das sie nun schmollend  mit ihrem Pad auf dem Sofa sitzt, ist auch ein wenig übertrieben, nur weil ich ihr meine Meinung dazu gesagt hab.
Endlich mal Gerede darüber, was wir nun weiter machen. Danke Captain! Die Idee den Colonel zu der verschwundenen Major Lenora Chelsea zu befragen find ich gut. Aber warum soll ich das mit Jiuntura erledigen? Und was soll das Leuchten in seinen Augen? Ah, der steht unter dem Deckenlicht, war wohl nur ne Reflektion... glaub ich...
Verfolgt uns dieser Osborne? Langsam nervt mich der Knilch auch! Was will der nun von Jiun? Gut, er ignoriert ihn - schließlich haben wir ja auch einen Auftrag.
Whaaaaaaaaaaaat???? Jiun hat sich gerade nicht wirklich als Captain Jiuntura Tahema vorgestellt?! Captain?!?!?! Wusste doch, daß dieser Twilek noch einige Geheimnisse vor uns hat. Und nun will er ernsthaft, daß ich hier mitrede? Was soll ich sein?? Kommunikationsbeauftragte? Lach. Aber gut, für genug Geld bin ich fast alles.
Angeblich war der Colonel sechs Jahre mit dem Major in der gleichen Einheit und beschreibt sie als absolut verlässlich. Haben zusammen den Dienst quittiert und sind zu den grauen Kaninchen gegangen. Graue Kaninchen? Echt? Da erzittert ja jeder vor Angst... Mist, jetzt hab ich nicht genau mitbekommen, was er weiter erzählt hat. Konzentrier dich Voo! Ah, er beschreibt sie weiter... verlässlich, behält auch im Stress Übersicht, Auge fürs Wesentliche, hat Leute aufgebaut und geführt, tüchtig... Keine Ahung, was ich nun noch fragen könnte... Puh, zum Glück hat Jiun meinen hilfesuchenden Blick bemerkt - guter Mann! Aber wirklich  mehr fällt ihm auch nicht ein - aber der Hinweis auf die Möglichkeit eines weiteren (informellen) Gesprächs war echt gut.
Warum will der Colonel nun wissen, ob wir im Auftrag der Jedi hier sind? Ah er möchte auch von diesem Sandhaufen weg. Das kann ich verstehen.

 
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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #22 am: 19. Februar 2020, 16:10:12 »

9. Spielabend, 12.02.2020
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Nachricht an Meisterin Ceylani von Rhiana

Meisterin Ceylani,

Langsam verdichtet sich alles. Naomi - eine der Wissenschaftlerinnen von der Station - berichtete mir, dass sie die Sprachsoftware für die Inasaari verbessern konnten und R3 das neue Update aufgespielt haben. Ich habe mich jedoch entschlossen an unserem ursprünglichen Plan erst einmal festzuhalten.

Ach ja. Voo scheint sich beim Colonel als eine Art Kommunikationssprachrohr etabliert zu haben. Ich werde mit Militärs einfach nicht warm.. sie bewegen sich gedanklich auf anderen Ebenen als ich und ich merke immer wieder, wie wenig Schnittpunkte es gibt. Sei es drum. Sie berichtete jedenfalls, dass die Männer vom Colonel fast voll einsatzbereit sind und wir ihre Hilfe in Anspruch nehmen können. Aber da ist noch mehr... ich glaube Voo verbirgt etwas vor mir. Sie verhält sich seltsam. Mir ist bewusst, dass Neugier nicht immer angebracht ist. Ihr kennt mich. Es fällt mir nicht leicht dem zu widerstehen...

Jedenfalls sind wir zu der Höhle der Craa zurückgekehrt. Ich erhoffte mir, dass ich eine Kommunikation über die Macht zu ihnen aufbauen könnte. Es war mehr als deutlich, dass sie eine Verbindung zur Macht haben... diese geht sogar soweit, dass sie die Dunkle und die Helle Macht unterscheiden. Das Verhalten der Craa unterschied sich deutlich, wie sie mir begegneten und wie sie Marashar begegneten. Ihr Verhalten mir gegenüber hat mich dazu veranlasst, es zu riskieren und allein in die Höhle zu gehen. Ich habe mich im Zentrum positioniert und meinen Geist für sie geöffnet. Anfänglich war es nur ein Rauschen, aber je tiefer ich eindrang, desto mehr konnte ich spüren. Es war unglaublich. Die Craa besitzen ein kollektives Bewusstsein. Ich hatte zwar bereits vermutet, aber es so deutlich vor mir zu spüren, war eine besondere Erfahrung. Sie schienen einerseits neugierig zu sein, aber ich spürte eine Spur des Misstrauens. An dem Ort, an dem ich mich befand, war nicht der zentrale Punkt ihres Netzwerkes. Vielmehr war es ein Knotenpunkt außerhalb vom Zentrum des Netzwerkes. Ob es ein symmetrisches Netz ist, so wie ein Spinnennetz? Oder eher Sternförmig oder gar einfach nur vermascht? Jede Antwort ergibt so viele neue Fragen. In jedem Fall war es lehrreich. Marashar hat etwas vergleichbares außerhalb der Höhle gemacht und sie berichtete, dass sie eine Verletzung gespürt hat und Misstrauen. Zu dem Zeitpunkt konnten wir damit nichts anfangen und wir beschlossen noch einmal zum Dorf der Inasaari zu gehen.

Mit dem Softwareupdate von R3 haben wir mit den Eingeborenen deutlich besser kommunizieren können und es sind einige beunruhigende Erkenntnisse zu Tage getreten. Wir haben heraus gefunden, dass ein Colonel der Imperialen mit 10 Sturmtruppen und Droiden bei den Inasaari waren. Ebenso war eine schwarz gekleidete Frau mit einer Laserpeitsche dabei. Die selbe Frau, die ich in meiner Vision gesehen habe!
Sie haben vom Dort gefordert, dass sie sich unterwerfen sollen. Sie sollen Frauen und Kinder als Tribut überantworten und wurden aufgefordert jeden Fremden als Feind zu betrachten. Letzteres lässt sich mit der Nähe zur Forschungsstation erklären. Vielleicht das Imperium bereits mitbekommen, dass es auf der Forschungs-Station wieder Personal gibt oder aber sie hatten die Bande im Blick. So oder so. Das Dorf hat diese Forderungen abgelehnt und die Konsequenz daraus waren die Emitter, die einige Inasaari verletzt haben. Der Emitter war zu diesem Zeitpunkt weiter deaktiviert. Bis jetzt war niemand gekommen, um ihn zu reparieren.

Die Stammesführerin berichtete, dass ein anderer Stamm aus dem Norden sich dem Imperium unterworfen hat und diese nun unter ihrem Schutz steht. Da unser Ziel der Norden ist, hoffe ich nicht, dass wir diesem Stamm begegnen. Wenn es sich vermeiden lässt, möchte ich nicht gegen sie kämpfen müssen. Aber zurück zu unseren Erkenntnissen und warum wir nach Norden wollen.

Das "Heiligtum" der Craa befindet sich im Norden und ungefähr dort, wo wir das imperiale Schiff gesehen haben, als wir auf der Horchstation waren. Vermutlich ist es das Zentrum jenes Netzwerkes, welches ich gespürt habe. Sie nannten es auch die "Stätte der Geburt". Es ist für sie ein sehr heiliger Ort, der von den Inasaari selten besucht wird. Jene, die hingehen, kommen nicht zurück. Der Weg ist sehr gefährlich durch die wilden Tiere und natürlich durch die Craa. Das Imperium befindet sich schon mehrere Monde hier auf dem Planeten und haben scheinbar einen Weg gefunden, die Craa von sich fernzuhalten. Die Craa achten das Leben und.. hier bin ich mir noch nicht sicher, um eine fundierte Vermutung anzustellen. Wer weiß, wen die Imperialen noch auf diesem Planeten stationiert haben. Ein mächtiger Machtanwender könnte die Craa sicherlich in Schach halten, wenn sie in meiner Gegenwart - ohne dass ich etwas tun muss - bereits mehrere Meter Abstand halten.

Wir haben dem Colonel Bescheid gesagt und haben uns auf den Weg gemacht.

Wir sind 4 Scouts begegnet. Mit Voo als hervorragende Schützin und den anderen, wurden die vier schnell von ihren Speedern geholt. Einen von ihnen konnten wir befragen und haben heraus gefunden, dass sie unterwegs waren, um die Emitter zu reparieren.
Ein gewisser Captain Simmins ist der Kommandant der Forschungsstation im Norden. Der Colonel, der bei den Inasaari war, ist nicht mehr vor Ort. Er scheint zur Fregatte Black Thunder zurückgekehrt zu sein. Die Station beinhaltet ca 30 Soldaten, plus Hilfskräfte und 4 Forscher. Wie vermutet, scheint es dort eine Höhle zu geben, die sie erforschen. Das könnte jene Geburtstätte der Craa sein. Marashar bestand darauf den Gefangenen vom Colonel abholen zu lassen... sprach etwas von Kriegsgefangenen... Ich bin überrascht. Irgendwie hatte ich erwartet, dass ich die einzige bin, die sich für das Leben des Gegners interessiert.. Ich muss darüber noch einmal in mich gehen, sobald die Zeit da ist.

Wir haben die Identität von der Dame mit der Peitsche heraus gefunden: Darth Thantola

Ich werde euch über alles weitere in Kenntnis setzen

Möge die Macht mit euch sein
Rhiana

Was Rhiana nicht weiß

    Ijuntura hat einen militärischen Rang (Captain) und dies wurde in Gegenwart von Voo offenbart
    Captain Dumbdeer war ebenso beim Militär und hat in seinem Schrank eine Scout- Uniform und diverse Dinge, die darauf hindeuten. Ebenso waren in seinem Zimmer ein Bild von einer alten Frau und ein Bild von dem jungen Dumbdeer und einer jüngeren Frau. Dumbdeer hat Ijuntura einen Kommunikator gegeben, der die notwendige Reichweite besitzt
    Voo hat von Ijuntura ein Pad bekommen mit eine Art "Militär for Dummies" quasi einen Crashkurs, Informationen und persönliche Berichte, um Voo mit einem grundlegenden Know-How auszustatten
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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #23 am: 20. Februar 2020, 11:19:57 »

10. Spielabend, 19.02.2020
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Bericht von Ijuntura an Vorgesetzten


Einsatztagebucheintrag #12

I. Im Allgemeinen (Fortschreibung):

Tatsächlich ist es mir gelungen, Kontakt aufzunehmen. Es hat lange gedauert und war relativ schwierig. Die Gruppe ist sehr verschlossen und öffnet sich Außenstehenden kaum. Insofern waren die Vorabinformationen zutreffend. Gleichwohl betrachte ich die Infiltratrion derzeit als gelungen. Wenn ich jedoch gewusst hätte, dass es sich bei den Gruppenmitgliedern lediglich um einen Androiden und drei Frauen handelt, hätte ich mir wohl intensiver überlegt, ob ich nicht gegen den Befehl aufbegehre. Die Dynamik war ungleich schwerer zu beeinflußen als sonst. Nach Rückkehr ist eine Ausbildung im Umgang mit humanoiden Weibchen sicher eine hilfreiche Ergänzung.

Ich habe es geschafft, das Vertrauen der Söldnerin - Voo [Daten] - zu gewinnen, die sie für den Auftrag angeheuert haben. Ich habe sie gegenüber dem Colonel (vergleiche Tagebucheintrag #9) als Verbindungsoffizier benannt. Dabei habe ich unter anderem meinen Dienstgrad genannt, um sie davon zu überzeugen, dass sie es nicht mit einem einfachen Sanitäter zu tun hat. Aktuell gehe ich davon aus, dass sie Stillschweigen darüber wahrt und der Auftrag davon nicht gefährdert wird. Ich hab ihr ein Pad mit militärischen Informationen zur Verfügung gestellt, die nicht über das hinausgehen, was wir Rekruten aushändigen. Sie scheint mir kampferfahren, aber militärisch nicht bewandert.

Konkrete Erkenntnisse über die Machtanwenderinnen und den Droiden liegen bislang nicht vor. Erstere scheinen mir teilweise eine sehr ungewöhnliche Auslegung davon zu haben, was richtig und was falsch bedeutet. Insbesondere die Anführerin, die sich Marashar nennt, ist weiter im Auge zu behalten.

II. Im Speziellen:

Letzte Nacht unterhielten die Söldnerin und ich uns darüber, dass sie früher für Gelegenheitsjobs angeheuert worden ist. Seit kurzem sei sie jedoch mit der Gruppe unterwegs und habe diese lieb gewonnen. Eventuell ermöglicht mir das den weiteren Zugang zur übrigen Gruppe und die Beurteilung, ob diese als gefährlich einzustufen ist und größeren Schaden anrichten könnte. Leider wollte sie während des Gespräches nicht auf weitere Details eingehen. Da sie jedoch aufgrund ihrer rassespezifischen Disposition, nicht in der Lage ist zu lügen, wird sich zu einem anderen Zeitpunkt noch die Gelegenheit ergeben, sie diesbezüglich auszufragen.

III. Sonstiges - Auftrag der Gruppe:

Wir haben mittlerweile den heiligen Berg erreicht. Nach vielen Diskussionen darüber, welches militärische Vorgehen erfolgversprechender wäre, habe ich aufgegeben, Strategie und Taktik in die Gruppenunternehmung einfließen zu lassen. Gleichwohl gehe ich davon aus, dass die Kampfkraft der Gruppe so stark ist, dass auch bei dem beabsichtigten Vorgehen deren Missionsziel erreicht wird. Nun haben wir es geschafft, unentdeckt das Dorf zu erreichen, das in der Nähe der Quelle liegen soll. Dort konnten wir abermals beobachten, dass einige der indigenen Spezies andere von ihrer eigenen Sippe öffentlich "bestrafen". Ich wies darauf hin, dass wir die gruppeninternen Strukturen nicht durchblicken würden und wir nicht in der Lage seien zu beurteilen, was dort tatsächlich passiert. Einige der Individuen nutzen Waffen des Imperiums. Ob sie von diesem ausgestattet worden sind oder die Waffen durch einen Überfall auf Truppen des Imperiums erbeutet haben, ist aktuell unklar. Die Argumentationen der – grauen – Machtanwenderinnen dahingehend, dass das Imperium die nur ca. 10-20 Individuen mit Waffen ausgestattet habe, damit diese die übrigen unterdrücken können, liegt nicht allzu fern. Wir haben uns daraufhin entschlossen, das Dorf näher anzuschauen.

4. Sonstiges - Offene Fragen:

Insbesondere blieb ungeklärt, ob es sich um das Dorf handelt, welches vom Imperium korrumpiert sein soll. Darüber hinaus konnten wir auch nicht aufklären, wo die vermeintlich 30 imperialen Trooper verblieben sind.

Wir rücken weiter vor. Semper vigilans!
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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #24 am: 10. März 2020, 06:52:24 »

11. Spielabend, 19.02.2020
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Bericht an den Jedirat ...

Meisterin Ceylani,

die Ereignisse auf Technoban überschlagen sich. Mir fehlt es schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Es passieren so viele Dinge gleichzeitig, die meine Geduld aufs äußerste strapazieren, aber wir haben viele neue Erkenntnisse sammeln können.

Ich versuche die Dinge chronologisch abzuarbeiten…

Wir sind weiter nach Norden gereist und haben die Geburtsstätte gefunden. Wie erwartet hatte dort das Imperium bereits ein Lager aufgeschlagen. Der Eingang zur Höhle war durch ein großes Metalltor gesichert. Wir haben uns dazu entschlossen den leisen Weg hinein zu wählen und haben uns an den Wachen vorbei geschlichen. Marashar hat zwei der Wache geistig beeinflusst, während R3 die Tür geknackt hat. Im Inneren führte ein langer Gang tiefer hinein. An den Wänden waren zwei Reliefs/Bilder zu sehen von Inasaari. Wobei diese größer aussahen als die, die wir in den Dörfern angetroffen hatte und man konnte deutlich erkennen, dass sie im Besitz von Technologie waren. Ich habe davon Bilder gemacht, diese befinden sich im Anhang. Für genauere Analysen hatte ich keine Zeit. Vor einem der Bilder standen zwei Zivilisten – Wissenschaftler – und haben dieses studiert. Voo und Ijuntura haben beide mit einem gezielten Schuss neutralisiert… entgegen meiner Anweisung haben sie tödliche Waffengewalt angewendet. Ich werde darauf später noch einmal eingehen...

Am Ende des Ganges befanden sich zwei Fahrstühle, die sehr tief nach unten führten. Unten angekommen arbeiteten wir uns vor. Das Imperium hatte hier bereits Lichter etc. installiert. In der Mitte der Höhle befand sich ein eigenartiges Gebäude... wobei Gebäude das falsche Wort ist. Voo hatte die richtige Eingebung. Es hat sich um ein Raumschiff gehandelt. Ein Schiff, welches keiner von uns je gesehen hatte. Es muss unglaublich alt sein. Wir haben uns hineinbegeben und sind dort auf verschiedene Craa gestoßen. Kleine, große Wächter-Craa, aber auch andere Formen, die wir vorher nicht gesehen haben. An sich waren die Craa friedlich... machten aber deutlich, dass sie bereit wären sich zu verteidigen. Einen Kampf, den ich um jeden Preis vermeiden wollte. Schließlich kamen wir an einer zentralen Stelle an. Wir wurden von den Wächter-Craa umringt und aus dem Schatten offenbarte sich eine sonderbare Form eines Craa. Ich spürte, wie es sich in meinen Geist vortastete und ich ließ es gewähren. Es war unglaublich faszinierend. Es versuchte zu kommunizieren mit Hilfe von Bildern. Auch Marashar konnte diese Bilder empfangen. Ich hatte anfänglich Schwierigkeiten die Kommunikation aufzubauen, aber Marashar hatte den richtigen Riecher. Wir haben einige neue Erkenntnisse gewonnen, die… beunruhigend sind.

Die Inasaari auf den Bildern sind deutlich größer und technologisch fortgeschritten.  Sie besaßen die Möglichkeit die Craa zu kontrollieren... durch Sprache? Sie haben die Craa dazu benutzt, Dinge auf diesem Planeten zu erschaffen. Die Höhlen, die Kristalle, das ganze Ökosystem… das alles haben die Craa erschaffen. Es ist ein riesiger Kreislauf. Wenn die ‚kleinen‘ Inasaari sterben, werden sie von den Craa gefressen bzw. an diese besonderen Craa verfüttert, daraus entsteht ein sonderbarer Nebel und durch das Zusammenwirken mit den Kristallen, entsteht Wasser und damit die Grundlage für das gesamte Ökosystem. Die Craa haben das alles erschaffen, auf Befehl der ‚großen‘ Inasaari. Die Technologie dafür – wenn es denn eine Technik ist – befand sich vermutlich in diesem Schiff. Das Imperium hat dieses Schiff buchstäblich ausgeschlachtet und ist so der ‚Sprache‘ habhaft geworden. Die besondere Craa offenbarte uns auch, dass Darth Thantola diese Technik dazu genutzt hat, um die Nachfolgerin der besonderen Craa mitzunehmen. Es scheint sich dabei um ein Kind zu handeln? Das stellt uns vor zwei Problemen: Wenn die besondere Craa stirbt (vermutlich in 5 bis 8 Jahren), dann stirbt mit ihr auch der gesamte Planet. Das Ökosystem wird in sich zusammenbrechen. Das andere Problem ist, dass Darth Thantola und/oder das Imperium die kleine besondere Craa dazu nutzen kann, Dinge zu erschaffen. Die besondere Craa zeigte uns ein Bild einer künstlich erschaffenen Armee. Beides sehr sehr beunruhigend.

Die Craa sind unglaublich faszinierend und ich hätte gern mehr Zeit bei ihnen verbracht. Ihr Schwarmbewusstsein scheint sich über den gesamten Planeten zu erstrecken und ich durfte einen kleinen Hauch dessen erspüren. Ich finde kaum Worte, um dieses Gefühl zu beschreiben.

Ich vermute, dass das Imperium bereits viele Informationen gesammelt hat und denke, dass diese im Lager irgendwo gespeichert sein werden. Wir haben den unteren Bereich verlassen und sind wieder hoch. Wir schlichen uns ums Lager und wollte von hinten an die Gebäude, die wir für die Forschungs’gebäude‘ hielten. Wir konnten jemanden belauschen, der sagte, dass man in wenigen Stunden einen Bericht vom Professor erwartete (vermutlich einer derjenigen, die getötet wurden). Marashar benutzte ihr Schwert als Dosenöffner als plötzlich der Alarm los ging.

Nun zu dem Punkt, den ich vorhin angesprochen habe. Im Gang sind wir auf zwei Zivilisten – unbewaffnete – Zivilisten gestoßen. Es handelte sich dem Augenschein nach um Wissenschaftler. Voo und Ijuntura haben auf sie mit tödlicher Waffengewalt geschossen. Ich habe dies thematisiert, aber keine Einsicht hervorrufen können. Voos Argumentation war, dass sie ja mehr sein könnten, als es den Anschein hat oder ein verstecktes Messer haben könnten. Sie scheint wirklich davon überzeugt zu sein. Aber sie verschließt sich vor der Wahrheit… ebenso wie sie glaubt, dass sie keine grüne Hautfarbe hat. Ich habe Voo für diesen Auftrag mitgenommen, also trage ich auch die Verantwortung.

Ich muss euch nicht sagen, dass ich von diesem Vorfall mehr als erschüttert bin. Ich verstehe es schlichtweg nicht und dann diese fadenscheinige Ausrede… Auf die Scouts auf dem Weg zum Norden haben sie mit Betäubung geschossen… auf die Wissenschaftler nicht. War das Willkür? Oder steckt da etwas dahinter? Sollte der Professor willentlich ausgeschaltet werden?

Was mich zu Ijuntura bringt. Wer oder was ist er? Für einen Mediziner ist er erstaunlich skrupellos und lebensverachtend. Generell hat er wenig Produktives beizusteuern. Ich höre ihn viel kritisieren (insbesondere meine Person ist häufig in seinem Fokus), aber er zeigt im Gegenzug wenig Eigeninitiative oder bringt Vorschläge ein. Mich würde sehr interessieren, was den Orden dazu bewegt hat, ihn mit auf die Mission zu schicken. Nach dem aktuellen Stand meiner Kenntnisse möchte ich auf eine weitere Zusammenarbeit verzichten…

Möge die Macht mit euch sein

Rhiana
« Letzte Änderung: 21. März 2020, 11:52:08 von Bryon »
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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #25 am: 11. Juli 2020, 20:06:03 »

Datum: 08.05.2020
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Einleitung
Rhiana saß in Railyns Schiff, der Orden hatte ihr 2-3 Wochen Zeit gegeben. Die erste Woche war schon rum .. und Rhiana sah sich in ihrer Kabine noch einmal das Holo an, dass sie vor 3 Wochen erhalten hatte …

General Airen Cracken, ehemaliger Chef des republikanischen Geheimdienstes und jetzt für Sonderaufträge im Einsatz sah Rhiana an. Er seufzte … : „Der Rat hat mich beauftragt einer persönlichen Angelegenheit von Ihnen nach zu gehen … .. es geht um ihre alte Freundin … Shiri.

Leider muss ich ihnen mitteilen, dass der Geheimdienst keine Spur mehr von ihr gefunden hat. Schon wenige Wochen nachdem Sie von Meisterin Car An‘Thar zum Orden mitgenommen wurden, ist das Geschäft ihres ehemaligen Besitzers Duc den Bach runter gegangen. Duc scheint versklavt worden zu sein … .. und damit sind alle seine Besitztümer, inklusive seiner Sklaven an andere Eigentümer gegangen.

Leider lässt sich nicht herausfinden wer hinter der Versklavung Duc steckt. Sämtliche Möglichkeiten der Datenanalyse wurden akribisch vernichtet … somit bleibt uns nur der altmodische Weg ..“
Cracken seufzte wieder: „Es gibt einen Sklavenhändler der bestens über ALLES Bescheid weiß. Ein gewisser Baltha auf der Asteroiden Station Hazard 9. Nahe Outer Rim (Tatooine). Wir konnten über einen Informationshandler, einem gewissen James Darker, der auf Hazard 9 sitzt einen Termin erwerben ... – allerdings liegt Hazard 9 weit außerhalb unseres Einflussbereiches – ich muss sie also bitten sich selbst darum zu kümmern …

Die Leute akzeptieren nur Cash und Ware, es ist schon alles organsiert, was sie brauchen. Sie haben wenig Zeit – deswegen nehmen sie am besten eines der schnellsten Frachtschiffe, dass wir haben  und machen sich auf den Weg um ihr Meeting mit Baltha zu bekommen. Am besten sie weisen sich als Mitglied von IAMB aus, das eine besondere Familienzusammenführung versucht und deswegen auf der Suche nach Informationen ist.

Es geht erste Mal nur darum Duc zu finden, um die Spur von Shiri aufnehmen zu können – finden sie und einen Ansatz dem wir folgen können … um den Rest kümmern wir uns dann wieder. Mr. Boxley wird ihnen helfen ebenso wie sein Droide R3 – scheuen sie sich aber nicht bei Bedarf weitere Leute anzuheuern und kommen sie wieder heil zurück – viel Glück - möge die Macht mit Ihnen sein …“

Ein Piepen rief Rhiana wieder in die Wirklichkeit zurück. Sie kannte die Providence gut genug um zu wissen dass der Schiffscomputer das Zeichen gab, dass sie bald – regulär - aus dem Hyperraum springen würden … anscheinend hatten sie ihr Ziel erreicht …

Loguch Rhiana

Wir sind auf Hazard 9 angekommen. Ein schmieriger Ort mit noch schmierigen Typen. Ich hoffe, wir müssen nicht länger als notwendig hier bleiben. Ich bin dem Rat gefolgt und trat mit meiner Tarnidentität auf. Wieder einmal hat Railyn ihre Flugkünste bewiesen und wir sind gut gelandet. Ben bat darum hier jemanden treffen zu dürfen, da wir hier nur ein Informationsgeschäft tätigen wollten, hatte ich dies bezüglich keine Bedenken. Auch wenn er keine Details genannt hat. Nun ja. Wir haben uns nach James Darker durchgefragt und bereits bei der ersten Bedienung erfahren, wo er sich aufhielt. Nach einer kurzen Unterredung mit ihm und nach Übergabe der Waren und des Geldes führte er uns in den dubiosen Bereich von Hazard 9. Ein Bereich, der bei mir alte Erinnerungen wach rief... Jedenfalls trafen wir Baltha.. ein Oktoide?.. er war seltsam und schien .. ich fühlte mich so nackt, als würde mir für einen Moment etwas fehlen.. die Macht fehlen. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und ignoriere so gut es ging seine Abneigung gegen mich. Wir haben von ihm erfahren, dass Duc von einem Chevin Namens Visoru gekauft wurde und diesen könnten wie auf Houk Houns Hole finden. "Netterweise" gab uns Baltha eine Erkennungsmarke oder Empfehlung wie er es nannte. Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei der Sache, aber habe ich eine andere Wahl? Wir wurden mehrfach darauf hingewiesen, dass wir uns ein bisschen Backup holen sollten.. Leute die gefährlich aussahen, damit anderen nicht auf dumme Ideen kommen.
Ich habe ein Inserat online gestellt und sind über diesen Weg  Yug und Itam. Ein Profiboxer und eine Kopfgeldjägerin. Zumindest seinen Namen scheint man zu kennen. Hoffentlich reicht das um uns Probleme vom Hals zu halten.

Nachdem die Formalitäten geklärt waren, sind wir zurück zum Schiff. Ben schien etwas enttäuscht, dass wir so kurz auf Hazard 9 waren, aber auf das Angebot länger zu bleiben, ist er  nicht eingegangen. Die Person, die er besucht hat, war eine Mirilianerin zu sein und ihrem Outfit nach eine Technikerin. Warum tragen die immer so knappe Outfits? Praktisch kann das jedenfalls nicht sein. viele Taschen gabs da nicht dran...

Auf der Fahrt haben wir ein wenig die Zeit mit Sabbac vertrieben. Wenn man die Regeln und die Wahrscheinlichkeiten des Spieles einmal durchschaut hat, ist es gar nicht so schwer. Jedenfalls habe ich die anderen ordentlich abgezogen.. Für diese Abwechslung von dem, was ich heute gesehen habe, tat mir  jedenfalls gut..

Logbuch Ende


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Datum: 13.05.2020

Logbuch Rhiana
Ergänzung - Audio

Wir sind auf Houk Houns Hole gelandet und dieser Ort ist - wie zu erwarten war - schlimmer als Hazard 9. Okay Rhiana... Augen zu und durch. Nicht das Ziel aus den Augen verlieren.
Visoru scheint nicht anwesend zu sein, aber wir haben seinen Vertreter ausfindig gemacht. Carco Natürlich war er auf dem Sklavenmarkt zu finden und hat Railyn direkt 200k für mich geboten. Einmal mehr bin ich froh mit ihr unterwegs zu sein. Bei manch anderen meiner Bekanntschaften wüsste ich nicht, ob sie dieser Verlockung nicht erliegen würden...
Jedenfalls wird Carco mein Anliegen seinem Chef schreiben... Warum habe ich das Gefühl, dass das noch sehr lange dauern kann?`

Das Turnier, wo sich Yug für interessiert und angemeldet hat, hat wenig später begonnen. Der Typ schlägt sich echt gut und sein Name ist wohlverdient. Railyn und ich wahrten den Schein und haben erst einmal auf Sieg gewettet. Leider war es nicht überraschend, dass hier nicht mit fairen Mitteln gekämpft wurde. Dieses Schweinchen Brohr hat Yug mit seinem Sabber - oder etwas in seinem Sabber - vergiftet. Itam war sehr besorgt und das leider zu nicht unrecht. Das Gift wirkte schnell... Ich konnte ihn heilen und er versprach mir niemanden davon zu erzählen. Ich hoffe ich werde es nicht bereuen...

Yug schaffte es bis in Finale. Seine Gegnerin war eine Twilek. Zen'Ga. Carco kam nach meiner Behandlung auf Yug zu und bot ihm Geld. Er sollte gewinnen und verriet ihm Schwachstellen von der Twilek. Natürlich prahlte Carco mit dem Grund. Wenn sie verlieren würde, würde sie eine neue Sklavin in deren.. Harem werden. Scheinbar lief zwischen denen ein Deal. Gewinnt sie, war sie frei. Verliert sie, war ihr das Halsband gewiss. Kaum war Carco raus, habe ich auf Yug eingeredet und die anderen Mädels waren zum Glück auf meiner Seite.

Der letzte Kampf stand an und Yug machte es wirklich spannend. Aber am Ende ließ er Zen'Ga gewinnen. Itam und Yug schienen sich bei uns sehr wohl zu fühlen, jedenfalls machten sie schon Deals klar, dass die wir Twilek mitnehmen. Nun ja. Ist ja nicht so, dass ich das nicht auch angeboten hätte... Aber ich hatte einmal mehr den Eindruck, dass die beiden sich nicht als Angeheuerte sehen. Auf der anderen Seite ist es mir lieber, wenn sie selbstständig Gutes tun als durch Zwang.

Ich habe mich um die Verletzungen von Zan'Ga gekümmert und mit ihr ein wenig geredet. Sie und Yug haben durch ihre Platzierung am Turnier ein Ticket für eine große.. vermutlich super elitäre oder was auch immer... Feier. Dort werde ich hoffentlich Visoru treffen. Augen zu und durch...

Logbuch Ende

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Datum: 29.05.2020

Logbuch Rhiana
Weitere Ergänzung - Audio

Ein langer Tag. Ich brauche noch etwas um meine Gedanken zu sortieren.

Langes Schweigen, schweres Atmen

Nach dem Turnier haben wir uns ins Explosion begeben. Ich habe ne Runde geschmissen und wir haben überlegt, wie wir weiter vorgehen. Diese VIP Party war meine Chance an die Informationen zu kommen, die ich brauche. Dafür muss ich wohl gute Miene zum bösen Spiel machen... nun ja. Mir ist schon klar, dass ich mich den Gegebenheiten anpassen muss. Aber wirklich schmecken tut es mir nicht. Ich habe mir von Zen'Ga neue Klamotten geben lassen. Etwas, was diesem Schick von diesem Loch entspricht. Ben sind fast die Augen raus gefallen...

leises Seufzen

Nun ja, ich kann ihm nicht wirklich böse sein. Aber ich habe mir in dem Moment Sorgen gemacht, ob er im wichtigen Moment nicht zu sehr abgelenkt sein würde. Wie dem auch sei. Wir sind zur VIP Party aufgebrochen. Wie zu erwarten war, war es gut besucht und natürlich musste es einen Thronsaal geben mit diversen Dingen, die man zur Schau stellen wollte. Der Gastgeber war Hazzo Dando, ein Neimoidianer und.. nun zu ihm komme ich später noch einmal...
Leider hatte sich meine Befürchtung bestätigt und Ben war mehr als abgelenkt. Ich glaube Railyn ist ihm sogar auf den Fuß getreten, um ihn aus seiner Träumerei zurück zu holen.

Schweigen

Wir haben Ber'Uzo gefunden und wollten uns gerade zu einem Gespräch mit ihm begeben, als sich Itam abgesetzt hat. Ich sollte mir beim nächsten Mal die Leute, die ich anheuere, genauer ansehen. Ihren Job als Bodyguard hat sich jedenfalls schnell vergessen. Dafür ist Yug umso zuverlässiger und moralischer.
Ich habe mit Ber'Uzo einen Deal ausgehandelt, so dass wir mit Duc reden konnten. Mit 500 Creds war es sogar relativ günstig. Es dauerte jedoch mehrere Stunden, bis es zu dem Treffen kam. Wir alle hatten ein ungutes Gefühl. Das ganze stank nach Falle. Es wäre klüger gewesen, zu verschwinden. Aber ich musste unbedingt mit Duc reden.!

Schließlich wurden wir in einen Lagerraum geführt, wo Duc alleine war. Er war gerade am Putzen und .. sein Anblick hat mich sehr erschrocken. Er war nur noch ein Schatten von dem gewesen, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Das Leben hat es nicht gut mit ihm gemeint. Er hat mich natürlich erkannt und griff nach jedem Strohhalm, wollte mich direkt wieder verscherbeln und er gab mir die Schuld an den Dingen die passiert waren..... Ich.. ich hatte Mitleid mit ihm, wollte ihn frei kaufen für die Informationen über Shiri... Das wollte ich wirklich..
Er erzählte, dass ein Mandalorianer Zero Shiri mitgenommen hat. Es war auch der, der Duc generell hoch genommen hat. Die anderen kannten den Namen. Er arbeitet wohl für die Hutten und gehört zu einen der Top Kopfgeldjäger. Davon ab hält er sich normalerweise auf Nar Shadaa auf... yay..

Sie haben aus Shiri eine Trophäe gemacht und sie mitgenommen. Sie lebt wohl und .. vermutlich ist sie eine Art Köder für mich? Duc hat ihnen alles erzählt, zeigte mir seine Folternarben... ich sollte wütend sein, aber.. ich kann es nicht.. ich darf es nicht.

Wir haben uns kurz beraten und Yug und Railyn  sind raus, um mit Ber'Uzo zu verhandeln. Ich wollte mein Versprechen wahr machen. Ich weiß nicht, was genau passiert ist. Ich erhielt von Rai nur die Nachricht, dass es eine Falle war und bin zu den anderen gestürmt. Yug erzählte mir später, dass man ihm 50 k angeboten hat, wenn er die Seiten wechselt. Scheinbar wusste jemand von meiner Ankunft und hat eine Menge Kohle für mich geboten... na wer das wohl sein wird..

Verächtliches Lachen

Yug hat Hazzo als Geisel genommen und wir versuchten der Falle zu entkommen. Ich wollte Duc mitnehmen. Er hatte es nicht verdient, dort zu versauern... hatte er doch genug gelitten. Wir mussten uns zurück ziehen. Eine Übermacht ein Droiden zwang uns zum Rückzug. Duc wurde getroffen und ich wollte ihn noch zu uns ziehen. Railyn hatte im gleichen Moment den Auslöser der Tür zwischen uns und den Droiden gedrückt. Ich konnte Duc nicht mehr auf unsere Seite ziehen... sein letzter Schrei...Sein Blut klebt an meinen Händen...

Erneutes, trauriges, Seufzen

Wir haben uns zurück zum Schiff gekämpft. Trotzdem wir Hazzo als Geisel hatten, wurde weiter auf uns geschossen. Ich wurde getroffen, aber  es war mir in dem Moment egal... Einfach nur weg.. ich wollte einfach nur weg von diesem düsteren Ort... und Ben.. mein lieber Ben... deine Fürsorge ist so ein wohltuender Balsam...

Ich.. Ich muss mich um Hazzos Verletzungen kümmern.. und dann schlafen.. irgendwie...

Logbuch Ende
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  • 11. Juli 2020, 20:10:48
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #26 am: 11. Juli 2020, 20:10:48 »

Another Heaven
Datum: 03.06.2020
SL: Bryon
SC: Gilarmor, Marasahr, Mira, Murky, Savena

Logbuch

Eintrag AU#018-N01
- Auftragsdetails erhalten
- Pensington Station, dann Elrood-System
- weiterer Passagier und Fracht angekündigt


Eintrag PR#012
Jem ist bei Dad untergebracht, er überredet sie hoffentlich für ein paar Tage heimzufliegen, damit sie sich von dem Schrecken erholen kann. Er kann sehr überzeugend sein, wenn man ihn lässt. Ich gebe mich da mal zuversichtlich.

Hellford ist zurück auf der Sundance und hat seinen eigenen Auftrag. Treffen uns bei der Pensington Station und fliegen von dort gemeinsam weiter.
Wir kriegen noch irgendeinen ominösen Passagier mit Fracht an Bord, der irgendwo abgeliefert werden muss, ehe wir zur Pensington weiterfliegen und von dort ins Elrood-System, um ein paar Kinder einzusammeln und in Sicherheit zu bringen. Nicht zu vergessen, dass auch noch eine Sith eingefangen werden muss. Und was auch immer dann noch hinter geschlossenen Türen zwischen den heimlichtuerischen Jedis besprochen wurde, damit gilt es sich dann sicher auch noch herumzuschlagen. Also alles wie immer. Chaos vorprogrammiert.

Die Einkaufsliste ist zumindest fertiggestellt und in Bearbeitung. Jetzt bleibt nur abzuwarten, wer sich da als Passagier ankündigt.


Eintrag AU#018-N02
- Zwischenstopp Sluis Van, danach Pensington Station
- Personen- und Frachttransport; und Droide


Eintrag PR#014
Ceylani. Das war ja klar. Glauben Jedis eigentlich, dass man sich nicht zu beschäftigen weiß auf Flügen, sodass sie einer Partei gar nichts sagen, einzelnen Personen dann ein wenig was und wieder anderen ein anderes Stück an Information mitgeben, damit man schön beisammensitzen und alles zusammenpuzzeln muss, was für den aktuellen Auftrag an Information vielleicht wichtig sein könnte? Was ist denn bitte so schwer daran, gleich zu sagen: Hey, ihr bekommt einen Arzt an Bord, mit seiner Schwester, die in Karbonit "eingepackt" ist zu aller Sicherheit, weil das Imperium an ihr Experimente durchgeführt hat. Sie haben einen K-Droiden als Schutz dabei und müssen schnellstmöglich in eine bestimmte Klinik gebracht werden. Ach und sie sind vor dem Imperium auf der Flucht.
Ist doch ganz einfach. Was stimmt mit euch Jedis nicht?! Wieso muss das alles immer unnötig kompliziert gemacht werden?!
Und da ist noch nicht mal die Information enthalten, dass der Doc total verschroben ist und sich bei Nervosität oder Angst offenbar gerne betrinkt und sich damit selbst ausschaltet. Das verlangt ja gar keiner, aber wenigstens das Grundlegendste?

Dafür hatte er ein paar nette Ideen, muss mich mal erkundigen, ob man Aquarien an Bord haben kann, und wenn nicht das, dann vielleicht so wechselnde Hintergrundlandschaften für die Lounge.

Hmmm.

PS: Elende Sonntagsflieger. Der hat uns mit voller Absicht gerammt. Aber R3 ist schon dran. Der kriegt eine fette Rechnung, sobald der Kleine rausgefunden hat, wer uns da geschrammt hat. Würde mich nicht wundern, wenn R3 ihm gleich noch einen Steckbrief verpasst, das ist seine Spezialität.


Eintrag PR#015
Huiiii...
Ok. Nie wieder.


Eintrag PR#018

1. Marashars Akzent kommt raus, wenn sie in ganzen Sätzen redet!

2. Sie ruinieren mein Schiff mit ihren Zielübungen! Wird Zeit für Übungsblaster mit Gummigeschossen, gibt es sowas?

3. Offenbar sind wir vom körperlichen zum geistigen Training übergegangen. Krieg' Kopfschmerzen vom angestrengten ... was auch immer ich da tue. Aber wird wohl wichtig sein.


Eintrag PR#019
Scheint, als wäre der Doc jetzt schon seit 6 Wochen auf der Flucht. Ist sicher nicht leicht, die Schwester tagein tagaus in Karbonit gekleidet zu sehen. Hat ihn zwei Jahre gekostet, die ganze Befreiungsaktion zu planen und vorzubereiten. Keine Ahnung, was das Imperium mit ihr angestellt hat. Muss schlimm sein, wenn nicht einmal Ceylani helfen konnte. Hoffentlich können sie in der Klinik was machen. Das arme Ding.


Voicelog PR#022

Gepolter, Klirren, Aufschrei, dröhnender Alarm

SCHEISSE...

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Datum: 10.06.2020

Logbuch Rhiana
Audio

Was für ein abruptes und schmerzhaftes Ende der Nachtruhe. Ich kann mich nur schemenhaft erinnern. Primär erinnere ich mich an Schmerzen, den Boden meiner Kabine und... irgendetwas.. nein irgendwer hatte mich gepackt.. Ein mir leider nur zu bekanntes Gefühl und keines der angenehmen Sorte. Ich höre noch dumpf Railyns Stimme über Com und das ganze Schiff wackelt permanent. Wie sich später herausstellte sind wir durch aufgetauchte Asteroiden aus dem Hyperraum geflogen und es war sehr.. sehr.. knapp. Es hat schon seine Gründe, warum es so wenig Erfahrungsberichte von solchen Situationen gibt. Wir können von Glück reden, dass Railyn eine so gute Pilotin ist und dass sie und Ben diejenigen waren, die das alles halbwegs unbeschadet überstanden haben. Nicht auszudenken, wenn es die beiden erwischt hätte, wie die anderen der Crew.

ich habe notdürftig den Doc versorgt, um meine Verletzungen musste sich Ben kümmern. Ich war gespannt, was er von meinem Crashkurs behalten hat und ich muss sagen, er hat sich als gelehriger Schüler erwiesen. Nach der ganzen Aufregung war es ein ... schöner Moment, um runter zukommen. Trotz der Schmerzen.

kurzes Schweigen

Er hat mich.. er fragte, ob ich weitere Schmerzen hätte und berührte mich an der Stelle... ginge es ihm nur um die Schmerzen, hätte er doch einfach fragen können ohne zu berühren?.. Dieses Gefühl ist mir beinahe unbekannt und doch von der angenehmen Sorte... Fokus Rhiana, Fokus!

Räuspern

Die Schadensliste vom Schiff war lang und Railyn wirkte echt fertig. Am Ende war die Bilanz sehr ernüchternd. Wir würden nicht mehr weit kommen. Die Lebenserhaltung hielt noch 32 Stunden, kein Hyperantrieb und nur noch 45 % Geschwindigkeit. Es gab es ein System mit einem Raumhafen. Klein, abgelegen.. aber unsere beste Chance. System 65 AC Planet Detox. Er klingt schon so sehr nach Arsch der Welt und eine Recherche bestätigte das. Man konnte so gut wie nichts herausfinden. Er war 23 Stunden entfernt. Machbar.

Die Fahrt selbst war recht ruhig. Mar, Voo und ich haben noch über das Karbonitmädchen gesprochen und unsere Gedanken ausgetauscht. Ein wenig Neugierig bin ich schon.. aber wenn selbst Meisterin Ceylani es für richtig hält, sie in diesem.. Gefängnis zu belassen.. sollte mir das Warnung genug sein.

Wir landeten schließlich auf dem Scandville Spaceport auf Detox. Der Planet erinnerte mich sehr an Technoban. Irgendwie alles grau in grau und.. ja schon ein wenig trostlos. Zum Glück konnten wir eine Technikerin vor Ort finden. Tania Scoleskr Sie machte einen ehrlichen Eindruck und fachsimpelte mit Railyn während die die Schäden begutachteten. Tania will das Lager checken und meinte, dass eventuelle fehlende Teile von Tod mitgebracht werden. Er auch immer das ist. .. klingt ja eigentlich recht optimistisch .. oder?

Während der Wartezeit gingen wir in das Heaven. Eine Art Bar. Tania warnte uns vor. Frauen gäbe es hier nicht oft und ... das übliche halt. Die Bar war ganz gut besucht, dennoch war genug Platz für uns. Heute stand obskurer Burger auf der Speisekarte..
Der Typ hinter der Bar .. also das sieht man auch nicht alle Tage. Ein dünner Hutte der Basic spricht. Chadda hieß er und auch er machte einen netten Eindruck. Generell machen die alle einen.. netten Eindruck und sind furchtbar neugierig. Jeder hat gefragt, was wir hier tun. Hatte ein wenig etwas von Zoo. Aber wen wundert es. Vermutlich kommen hier monatelang keine neuen Gesichter her ..
Dann war da noch dieser Typ von der Minengilde. Ryan Droster. Er setzte sich zu uns an den Tisch und nun ja, Railyn und er schienen einen guten Draht zueinander zu haben.

kurzes Schweigen

Das hielt nicht sehr lang an. Ein paar Kommentare über Voos Hautfarbe später... also ich muss Voo für ihre Willensstärke wirklich honorieren. Ich konnte die Schlagader an der Schläfe bereits pochen sehen und mich hätte es nicht überrascht, wenn sie ihren Blaster gezogen hätte, um Ryan über den Haufen zu schießen. Stattdessen verließ sie die Bar und Railyn folgte ihr. Und ich? Ja, ich konnte mal wieder die metaphorischen Scherben zusammen kehren und irgendwie driftete das Gespräch schnell in eine... seltsame.. Richtung ab. Daran ist mein lieber Padawan leider nicht ganz unschuldig.

Seufz

Aber wie es scheint, ist Tania mit der Sichtung des Lagers fertig.

Logbuch Ende

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Datum: 17.06.2020

PersLog:

Dieser Planet scheint mir reichlich abgewirtschaftet. Minenarbeiter, die die wenige Zeit, die ihnen gegeben ist, damit zubringen, für andere nach irgendetwas zu schürfen, von dem sie noch nicht einmal selbst wissen, was es ist. Arme Teufel!

Nur verständlich, dass sich keine vernünftige Frau je freiwillig in diese Einöde verirren würde. Da braucht es wohl einen Meteoritenschauer, um der örtlichen Mechanikerin – von Vernunft kann bei ihr tatsächlich keine Rede sein – ein Rudel Weiblichkeit ins Netz zu spülen und damit die örtliche Quote zu erhöhen.

Es war daher auch nur eine Frage der Zeit, bis wir im Haven – der örtlichen Spelunke – von den Herren dieses Erzklumpens im All behelligt worden sind. Dass diese sich im Zaum haben halten können, war wohl der Tatsache geschuldet, dass auch die Einheimischen ein gerüttet Maß an Anspruch haben. Mir scheint, dass einige der Damen der „Mannschaft“ ihre Wirkung auf das andere Geschlecht und insbesondere auf andere Spezies grandios überschätzen. Der tätliche Angriff des „grünen Drachen“ in der Nasszelle nach vorangegangener Distanzlosigkeit ihrerseits mag hierfür beredtes Zeugnis ablegen. Ich dokumentiere die beigebrachte Verletzung mit den beiden anliegenden Bildern.

Apropos Unvernunft: Die Mechanikerin kann das Schiff wohl in anderthalb Tagen reparieren. Dafür muss es aber für 18 Stunden komplett abgeschaltet werden. Auch die Nasszellen. Zum Glück wird das Carbonit mit einer eigenen Energiequelle versorgt. Gleichwohl soll Summer vor den Augen Fremder verborgen bleiben – also bleiben wir an Bord und bewachen sie, bis das Schiff wieder in Stand gesetzt worden ist. Ein gewisser Telkiar soll währenddessen die Versorgung der Crew übernehmen. Wir könnten uns nach dem Meteoritenschauer glücklich schätzen, noch zu leben, meinte die Mechanikerin. Als ob die etwas von Leben und Glück wüsste!?

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Datum: 24.06.2020

...
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Murky

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  • 11. Juli 2020, 20:14:15
Re: Keras Amaltheia
« Antwort #27 am: 11. Juli 2020, 20:14:15 »

Data Heist
Datum: 01.07.2020
SL: Marasahr
SC: Bryon (Ben Boxley), Mira (Voo), Murky (Rhiana), Savena (Railyn) Severn (R4), Sven (Treworr)

Logbuch: Padawan Ben Boxley
1688, 26 a.b.Y, meine Kabine in der Providence


Die Neverwhere – passender Name für ein Schiff des Geheimdienstes , dass sich im nirgendwo aufhält – ist eine alte Corvette der Hammerhead - Klasse und befindet sich immer noch nahe dem unbekannten Raum hinter dem Hut-Space… Nun bin ich schon zum zweiten Mal hier und es geht wieder um dieses Vogelvolk der Trililik …

Railyn hat uns hergebracht. Uns, dass heißt Rhiana, Voo und mich. Ich bin wohl extra angefordert worden. In Anbetracht meiner Erinnerungen, vor allem meinem Fast-Tod, den ich hier vor mehr als einem Jahre erleben musste, nicht unbedingt der Ort, an dem ich zurückkehren möchte, aber andererseits die Geburt dessen, was ich jetzt bin – ein Padawan …

Im Briefing hat uns Admiral Tyrell einen gewissen Dykory Treworr vorgestellt (Mensch), der ein Datentechniker des Geheimdienstes ist. In seinem Schlepptau befand sich ein R4 Droide. Gemeinsam werden wir auf die Mission geschickt, Daten von der Raumstation der sogenannten Freihandelsfraktion abzuzapfen. Das ist eine Gruppierung dieser Trililik Vogelmenschen, und zwar jene, die dem Imperiums-nahe ist. Ihr Anführer ist immer noch dieser General Madhu. Sie stecken hinter dem Verkauf machtsensitiver Kinder an das Imperium, den wir das letzte Mal aufgedeckt haben. Man  möchte mehr über die Sache herausbekommen. Und damit die Aktionen gegen diese Fraktion erfolgreich sind,  soll unsere Mission geheim laufen und möglichst unentdeckt bleiben.

Erste Infos wurden uns vorab geliefert. Wir können uns die gesuchten Daten über das (schwer gesicherte) Polizeirevier besorgen oder über sogenannte Datenkerne. Dazu soll ich erst einmal mich mit einem Stealth-Schiff „anschleichen“ an die o.g. Raumstation. Die R4 Einheit soll dann eine Datenleitungs-Verbindung außen an der Raumstation etablieren (das scheint Innen nicht so gut zu gehen) und dann sollen wir uns auf die Suche machen. Beim Datenkern brauchen wir wohl satte 10 Minuten für den Download. Wenn ich das richtig sehe ist also meine Aufgabe der geheime Anflug, Treworr und R4 sind fürs Hacking zuständig, Railyn den Transport hin und zurück sowie die weiße Veste, Rhiana für Heilung und das Gewissen und Voo fürs Trouble-Making …

Wird ein harter Auftrag – wenn wir da nicht eine Lücke entdecken können und mit viel bedacht vorgehen, geht das in die Hose … - vor allem haben wir es in der Polizeistation wohl mit unzähligen Polizisten zu tun und ihrem Anführer Captain Itu

Wir haben eine große Liste zusammengestellt, was wir benötigen und über eine Lt. Sona besorgen lassen. Voo hat ihre Lieblingsspielbälle (Termaldetonatoren) nicht bekommen, aber mit diesem Treworr vielleicht ein Ersatzspielzeug. Zumindest scheint sie mit ihm gut zurecht zu kommen. Diese R4 Einheit ist auch richtig aufgeweckt. Wird wohl interessant werden, wenn Voo nicht gleich wieder den Blaster bei der 1. Gelegenheit zieht – wie auch schon in der Kantine, um Treworr zu beeindrucken …

Voo hat dann auch noch den Vorschlag gemacht vielleicht als Sklavin aufzutreten – das find ich sehr gut als Idee, denn ein Sklavenhändler passt einfach in das Klischee des Huttenraums. Positiver Nebeneffekt ist, Voo mal wider in kurz und knapp zu sehen. Schade das R3 nicht da ist, um wieder Nahaufnahmen zu machen.
Dann könnte ich endlich mal das Bild von Voo im Sklavenkettchen-Outfit von Tatooine auf der Innenseite meiner Spind-Tür auf Tython austauschen … Vielleicht ein Bild wo sich vorbeugt … aus beiden Perspektiven (vorn und hinten) sicher interessant und nicht so knochig wie das von dieser Marashar … dieser Hungermucken hat es nicht mal in mein Fotoarchiv geschafft.

Man stelle sich vor, ich habe in der GalaxyDating-App sogar mal eine Anfrage gelese,n wo ein Professor Liebestoll nach einer weißhaarigen, hageren Frau Ende 20 gefragt hat ... Ich frage mich wie man auf Haut und Knochen mit Oma-Haaren stehen kann ... neu war mir, dass dieser Tyrell von Marashar als "Mitarbeiterin" gesprochen hat ... ich dachte immer sie sei Freelancer ...

Ob dieser Treworr bei einem aufreizenden Anblick von Voo noch zu einem Gedanken fähig ist? Ich hoffe es. Zumindest sollte R4 gegen gewisse Gefühle immun sein.
Was würde wohl passieren wenn ich (wieder) Meisterin Rhiana in so einem Hauch von Nichts sehen würde … Es wäre auf jeden Fall spannend …

Andererseits besser nicht, wer weiß ob ich mich konzentrieren könnte oder wieder den Drang bekomme aus dem Fenster zu springen vor lauter Gefühlen in mir. Ihre Nähe verunsichert mich erst, ab weniger als 5 Zentimeter Abstand – aber dann ziemlich … und ich bekomme immer noch nicht das Bild aus dem Kopf, dass sie Meisterin Ceylani geküsst hat … dass, dass passt nicht, war irgendwie falsch und …. und weckt … Schmerzen?

Und wenn ich an Ryloth denke – ich glaube wenn sie dieses Mal von Imperialen begrabscht würde, könnte ich zu sehr … schlimmen Taten verleitet werden … ungewöhnliches Gefühl …

Also besser Abstand halten … .. in 2-3 Jahren bin ich durch und dann sehen wir weiter … ..

War mal wieder schön Susu vor ein paar Wochen zu sehen. Irgendwie fehlt sie mir … vielleicht habe ich nach diesen Reisen mal Zeit für mich – hoffe das moderne Jedi auch mal Urlaub haben …

So jetzt erst mal ausruhen. Hatte heute einen interessanten Tag, Training mit der Meisterin, Sabbac-Turnier in der Kaffeeküche und morgen sind wir dann da …

Logbuch: Ende

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Datum: 08.07.2020

In Voos Gedanken:

Fuck! Was war das für ein seltsamer Traum?! Ich war doch bei der Zerstörung Ryloths und des Widerstands gar nicht dabei... andererseits hatte ich auch eher einen Blickwinkel von oben... nicht direkt "dabei"... Säuberungen auf Mirilan - auch das hab ich definitiv nicht miterlebt! Oder?! Ich hab doch keinen Erinnerung an meine Kindheit... nur an die Piraten und Corouscant.... Verdammt! Was tut mir jetzt meine Schulter weh! Ich hab doch gar keine Verletzung! Aber das brennt! So stell ich mir eine Blasterwunde vor... die füg ich lieber zu, als sie selbst zu erhalten! Und dann, dieser runde Holotisch mit den Personen aussen herum. Irgendwie glaube ich, ich sollte dort gar nicht sein und war es doch. Erkennen konnte ich aber niemanden. Außer dieses verpixelte Hologram in Uniform, das einen Blaster (puh, was für ein altes Modell!) auf eine Familie richtet. Die haben echt Angst, so wie die sich aneinander klammern. Und dann wirft sich der Vater vor sie... ist er getroffen?! Nun, er sackt zumindest zusammen... Kein Wunder, daß ich schweißgebadet aufgewacht bin... Sollte ich Rhiana von dem Traum erzählen? Aber dann fragt sie wieder so viel über Gefühle und Vergangenheit und Blaaaaaaaaa... vielleicht nach dem Auftrag, wenn es wieder ruhiger ist. Halb fünf... schlafen lohnt nun auch nicht mehr. Ich glaub, ich geh schon mal Kaffee kochen.
Eigentlich wollte ich dieses Kettenungetüm ja im Eck verstauben lassen. Aber hey, was tut man nicht alles für den Auftrag?! Na gut, vielleicht auch ein wenig, um Rhiana zu ärgern. Die macht ja ein Getue um ein wenig nackter Haut! Dabei scheint ihr Körper unter diesem unförmigen Bademantel ja gar nicht mal so schlecht zu sein. Haben diese Handwedler vielleicht auch so eine Art Keuschheitsgelübde abgelegt? Da muss ich mal Ben bei Gelegenheit fragen. Zumindest sind ihm vorhin die Augen schier rausgefallen, wie ich in meiner neuen Verkleidung erschienen bin... gut, vielleicht hätte ich ihn auch nicht derart reizen sollen. Aber ich habe kein Problem mit dem Vorbau oder meinem Hinterteil. Und wenn ich mich nicht alles täusche, hat er auch versucht, mindestens ein Photo heimlich zu schießen. Aber meine Ohren sind gut! Das leise "Snipp" hab ich in einer Gesprächspause wahr genommen. Ist er nun wirklich so "brav" geworden, oder spielt er das nur, weil seine "Meisterin" in der Nähe ist? Die behält ihn ja in solchen Situationen mit Argusaugen im Blick... Ich hätte mich zumindest sehr gefreut, wenn Ben den Sklavenhändler gespielt hätte, verstehe aber, daß wir seine Flugkünste für das heimliche Andockmanöver benötigen. Bin mal gespannt, wie sich R4 dabei schlägt. Bisher scheint er ja ein ganz patentes kleines Kerlchen zu sein - wenn ich mir auch nicht sicher bin, ob er nicht eine kleine gemeine Ader hat *lacht*.
Rhiana hat Farbe aufgelegt! Blau steht ihr auch gut, allerdings nahm ich an, daß sie als Sklavin ebenfalls etwas leichter gekleidet ist. Hat sie vielleicht so viele Narben wie Hellford und schämt sich ihrer? Ich würde sie wahrscheinlich mit Ehre tragen - wie meine Tattoos. Aber wer weiß, vielleicht ist sie ja unter ihrer Handwedler-Gutjedigkeit doch ein wenig eitel? Zumindest scheint sie Erfahrung mit Unterwürfigkeit zu haben - so wie sie meine Haltung korrigiert hat, scheint es ihr nicht fremd zu sein. Da muss ich sie mal bei ein oder zwei Schirmchendrinks zu befragen - wenn wir hier wieder heil rauskommen. Ich versteh immer noch nicht, warum die ausgerechnet uns auf eine Heimlichkeitsmission schicken... da muss doch irgendwas in deren Datenbank falsch gelaufen sein. A propos Datenbank: dieser Treworr ist mir ein kleines Rätsel... Ein Datensammler, der angeblich noch nie auf Aussenmission war. Und dann behauptet er vorhin, er war doch schon. Seltsam. Und mit einem Blaster kann er auch gar nicht mal so schlecht umgehen, mit ein wenig Übung und Training... Ich schweife ab! Ich soll ein Tablett mit warmen, feuchten Handtüchern als "Gastgabe" tragen... als ob ich nicht bemerkt habe, daß das Ding spiegelt. Wahrscheinlich soll ich es deshalb in genau diesem Winkel halten. Gut gespielt Treworr, gut gespielt, aber ich habs durchblickt!
Endlich mal wieder Boden unter den Füßen... können wir bald mal loslegen?? Aber immer dieser Bürokratenkram bei der Einreise... Langweilig! Was?! Das hat er nicht?! Was glaubt der?! Haustier?! Gepäckstück?! Ruhig Voo! Tief ein- und ausatmen! Heimlichkeitsmissionen scheitern in der Regel, wenn man den Bürokraten in den ersten fünf Minuten umlegt. Aber diesem Treworr scheint es fast Spaß zu machen! Hat der gerade gegrinst, als er uns den Barcode aufgeklebt hat? Na warte, wenn die Mission um ist! Ich merk mir sowas!! Aber jetzt... schön fünf Schritte dahinter... hey, diese zwei kleinen Ratten! Den Trick mit ablenken, anrempeln und beklauen kenn ich doch. Hab ich doch selbst schon oft genug abgezogen. Aber nicht mit mir! Hehe, jetzt sehen sie ganz schön frustriert aus. Diese Tänzerin beobachtet uns aber auch - die gehört bestimmt dazu.


Was Voo nicht mitbekam:
Ben erhielt von Rhiana eine längere Jedi-Verhaltens-Unterweisung
Ben und R4 konnten sich unter dem Radar der Station nähern und andocken


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<<Logbuch Aufnahme - Start>>

Verdammt war das kurz vor dem Aufwachen ein realer Traum gewesen – wieder dieser Sith. Und er hat mich erneut halb zerteilt. Bin danach total durcheinander gewesen… .. habe dann erst mal Rhiana aufgesucht … Meisterin Pealotis… .. hat es mit der Macht zu tun? Habe ich sie deswegen aufgesucht? Es war gut mit ihr zu reden … andererseits – ich muss mich an die neue Situation gewöhnen … stehe immer noch neben mir. Ich glaube einfach nur in den Arm genommen zu werden hätte auch geholfen – oder auch nicht. Ihre Nähe verwirrt mich immer noch.

Ich habe erst mal versucht zu meditieren. Hat nicht viel gebracht. Es war wie ein Misston, oder wie im Fadenkreuz eines Scharfschützengewehrs zu sitzen, es zu spüren ohne zu wissen woher der Schuss kommt - im Visier eines Kopfgeldjägers der nur darauf warte abzudrücken... ich war noch mal bei meiner Meisterin … sie gab mir noch einmal Hinweise … leider konnten wir das Rätsel nicht entflechten. Selbst ihre Kräfte reichten nicht aus … - andererseits ist sie auch recht jung … hätte Meisterin Ceylani Car An‘Thar mehr herausgefunden? Möglich … aber unerheblich. Meisterin Pealotis war wenigstens gleich für mich da …

Ich habe schließlich doch noch etwas Schlaf gefunden. Sehr lange – nur um dann als Letztes in die Dusche zu kommen und nur noch kaltes Wasser zu haben – so ein Mist … beim nächsten Mal gehe ich als erstes rein oder stell mich bei jemanden dazu solange noch warmes Wasser da ist … ..

Wir haben auf dem Flug noch über einiges diskutiert. Vor allem wie wir vorgehen. Voo hat ihr Sklavenkostüm gezeigt. Man(n) hat fast alles gesehen … Das war wirklich Fantasie-anregend. Wenn das hier so weitergeht muss ich irgendwas vernaschen oder mir einen Knoten unter der Gürtellinie machen – ich wäre beinahe noch einmal kalt duschen gegangen. Zum Glück habe ich mich weitgehend im griff- Bin aber nicht darum herum gekommen ein paar Fotos zu machen. Dann folgte ich Meisterin Pealotis, um ihr beim Bemalen der Hautfarbe zu helfen.

Dabei hat sich die Meisterin entschieden auch als Sklavin aufzutreten. Ich habe das erst mitbekommen als ich in ihre Kabine gekommen bin und sie in einem Hauch von Nichts gesehen habe … sie hatte mir vorher die Wahl gelassen, ob ich ihr dabei helfe… .. mein „altes Ich“ hat gleich im Jubel aufgeschrien und hätte am liebsten jeden Winkel ihres Körpers berührt, um jedes Fleckchen zu erkunden und im Rausch der Erregung zu ertrinken …

Aber … aber ich kann nicht mehr. Früher waren all diese Berührungen ein einfaches Vergnügen … jetzt liegen darin Verlangen, die ich vorher nicht kannte – da ist irgendetwas in mir, das schreit nach mehr … .. aber in anderer Intensität … .. und es verlangt nach unbedingtem Vertrauen … habe ich das …?

In Bezug auf Frauen konnte ich das bisher selbst nicht leisten … - Fühlt sich an wie von einem Rankor zerrissen zu werden…

Ich habe Rhiana – Meisterin Pealotis dann eingecremt – den Rücken … habe es sogar geschafft ruhig zu bleiben. Auch wenn in mir die Gefühle getobt haben wie ein Sandsturm auf Tatooine. Am liebsten hätte ich sie in die Arme genommen … und noch mehr …

Irgendwann war der Rücken bemalt - sie hat mit danach entlassen – besser so...

Hätte ich sie noch mehr berührt, weiß ich nicht ob ich meine alten Begierden hätte im Zaum halten können. Ich glaube das nächste Mal trägt lieber jemand anders die Farbe auf … ihr so nah zu sein ist wie auf der Schneide einer Vibroklinge zu tanzen – ich habe Angst abzurutschen auch wenn sich ein Teil danach sehnt ... Sie ist meine … Meisterin … die Eide binden mich … am besten ich denke an Rhiana erst wieder, wenn diese Schüler – Meister Beziehung vorbei ist …

seufz

Im Moment ist für Gefühle kein Platz …

Habe mich dann in die Arbeit mit R4 gestürzt um das Andocken vorzubereiten – ist ein lustiger kleiner Kerl. Scheint auch so etwas wie eine eigene Persönlichkeit entwickelt zu haben, wenn auch viel „netter“ als R3 … fast wie ein Mädchen. Was wohl passieren würde, wenn er/sie mal auf R3 treffen würde? Der Flug lief problemlos. Wir sind ohne entdeckt zu werden an die Station gekommen und ich konnte den X-Flügler ruhig abstellen. R4 hat es schließlich geschafft seine Box zu setzen. Jetzt gehen wir rein … mal sehen was uns in diesem Ding erwartet…

<<Logbuch Aufnahme - Ende>>
« Letzte Änderung: 14. Juli 2020, 08:57:37 von Murky »
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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #28 am: 17. Juli 2020, 11:35:56 »

Datum: 15.07.2020
Einsatzbericht
Feldeinsatz TR-041672 Dykory Treworr
Verwendung nur für das Debriefing


Streng Vertraulich

Auftragsvergabeort, Fregatte Neverwhere
Vergabe durch Admiral Tyrell, CO

Anwesende Agenten:
Dykory Treworr, Datenbeschaffung, iS.
R4-D4, Datenbeschaffung, iS.
Rhiana Pealotis, Spezialist Medizin, SE.
Ben Boxley, Spezialist Pilot, SE.
Railyn Hawkins, Spezialist Pilot, SE.
Voo, Specialist Sicherheit und Angriff, SE.

Auftragsübergabe:
Unkompliziert, die Soziale Dynamik der Freiberufler deutet auf eine gewisse Vertrautheit, aber auch interne Spannungen hin. Gefährdung des Auftrags durch diese Spannungen, ermittelt durch R4-D4, bei 9,3418 %.
Wie befohlen habe ich mich aus den meisten Gesprächen herausgehalten und beobachtet. Ich kann mit Maschinen zwar besser, aber auch für Lebewesen habe ich ein Auge. Diese Gruppe ist länger gemeinsam im Einsatz, zwischen R.P., V. und B.B. bestehen Verbindungen alter Natur. R.P. scheint sich in der Gruppe als Anführer zu positionieren, während B.B. dies durch Anmerkungen und Gesprächsthemenänderung in Richtung V. torpediert.
Dennoch setzt sich R.P. durch. V. scheint ein hohes Aggressionspotential zu besitzen. Eine Anfrage auf bezüglich Thermaldetonatoren habe ich vehement abgelehnt, nicht nur aufgrund der Natur des Auftrags, heimlich an die Daten heran zu kommen, auch die Kollateralschäden an Bord einer Raumstation sind nicht auszudenken. Auf welcher Seite stehen diese Freiberufler eigentlich?

Persönliche Anmerkung, [Verschlüsselung XC267-35-DT]
Admiral, ich möchte mich in aller Form für das Einführern der Verbotenen Ware, Holovid-Spiele, siehe meine persönliche Akte, in aller Form entschuldigen. Ich werde Abstand von weiteren Versuchen nehmen, solche Spiele auf der Neverwhere einzuführen. Ich möchte auf persönlicher Ebene darauf hinweisen, dass ein solcher Feldeinsatz, auch wenn er sowieso anstand, damit ich meine Eignung nicht verliere, mit diesen Personen, wahrlich eine Strafe ist, die ich als übermäßig hart empfinde. Ich hoffe darauf, mir, mit der Erfüllung dieses Auftrags, ihr Wohlwollen zurück zu verdienen.
[Verschlüsselung Ende]


Transport zum Austragsort: Transporter Providence
Reisezeit: 2 Tage

Bericht:
V. ist bemüht mich abzuchecken und in widersprüchliche Informationen zu verstricken. Interessant. Die anderen sind eher zurückgezogen und kümmern sich eher um ihre private Suche nach Erleuchtung.
Mittlerweile hat man sich auch auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. B.B. wird mit dem getarnten X-Wing und R4 im Funkschatten an die Station andocken und das Kommunikation-Relay-Modul anbringen, danach werden sie durch eine Luftschleuse ins Innere der Station eindringen. Der Plan den sich die Frauen der Runde ausgedacht haben, ist für mich eher verwirrend, schränkt er doch unsere Bewegungsfreiheit ein. Sie erklären mich zum Sklavenbesitzer und sich selbst zu meinen Sklavinnen. Einzig R.H. wird keine erweiterte Persona annehmen, sie tritt lediglich in der Rolle meines Geschäftspartners auf. Nachdem V. ein wenig mit ihren Reizen gespielt hat um B.B. aus der Fassung zu bringen – oder ihn vielleicht gegen seine „Mentorin(?)“ aufzubringen – musste ich ihr die Konsequenz ihres Plans und ihres Handelns nahe bringen. Ich glaube sie weiß gar nicht was es bedeutet Sklave zu sein, eingesperrt zu sein, oder gar etwas tun zu müssen, was andere von jemandem wollen. Ihre aufsässige Art ist eine Gefahr für den ganzen Auftrag. R.P. scheint Erfahrung mit solchen Situationen zu haben, sie war eindeutig eine Hilfe V. in ihre Rolle einzuweisen.

Verknüpfung anfragen [Verschlüsselung XC267-35-DT]
Fordere Auszüge aus Personalakte Rhiana Pealotis an, vergleiche histologische Daten mit entsprechenden Ereignissen „Sklave“, „Versklavung“, „Dienstpersonal“, „Gefangenschaft“. Psychologische Profil – Traumata durch Freiheitsentzug.
[Verschlüsselung Ende]


Bevor die Aufteilung der Gruppe stattfand überprüfte ich Ordnungsgemäß R4-D4. Nach einer Auswertung unserer Chancen zur Auftragserfüllung und einer Steigerung auf 82% eines Gelingens, fiel mir auf, dass R4 einen gesperrten Speicherbereich mit Bilddaten hinterlegt hat. Damit werde ich mich wohl nach dem Auftrag beschäftigen müssen. Außerdem erfuhr ich, dass V. alkoholisiert Aufträge beginnt.

Verknüpfung anfragen [Verschlüsselung XC267-35-DT]
Einschätzungsbericht Voo – Erfolgsrate von Aufträgen – bekannte Vorstrafen.
[Verschlüsselung Ende]


Als Gruppe von 3 – V., R.P. und ich betraten die Station. In der Rolle des gelangweilten, reichen Schnösels überwand ich die Einreiseformalitäten. Ich hoffe das dies ausreichend war entsprechende Digitale Spuren zu vermeiden. Mein Gesicht allerdings wird sicher in den Datenbanken verbleiben. R4-D4 muss alle Aufzeichnungen löschen, sofern die Zeit verbleibt.

Beginn des Auftrags:
Umsetzungszeit: 1 Tag

Ein langer Weg durch die Station zum Nachtclub, der als Einstiegpunkt für B.B. und R4-D4 vorgesehen ist. Der Weg war interessant, auf einmal waren R.P. und V. voll und ganz in ihrer Rolle, sie umschwirren mich wie emsige kleine Bienen. So trafen wir in diesem Club ein. Immerhin lief keine verdammte Cantina-Musik, es war fast genauso schlimm. Ich empfehle alle Außendienstagenten mit selektiven Geräuschfiltern auszustatten. Dieser Feder-Vogel-Pop ist fast noch schlimmer. Licht, Schweiß, Lärm, ein Miasma, dass ich lange hinter mir gelassen glaubte. Natürlich erregten wir Aufmerksamkeit.  Eine Trililik und eine Twilek kamen auf mich zu und wollten die Gruppe zum Boss bringen. Ich versuchte V. und R.P. die Möglichkeit verschaffen unbemerkt zur Luftschleuse zu kommen. Wie ich später erfuhr, wurden sie aufgehalten. In dieser Zeit stieß auch R.H. zu den beiden. Ich indessen durfte beim Boss vorsprechen. Sie sind überall gleich. Warum hat das Zielmemo keine Hinweise auf die existierende Unterwelt der Station enthalten?

Verknüpfung anfragen [Verschlüsselung XC267-35-DT]
Freihandelsstation Trililik – System Trililik – Unterwelt – Verknüpfungen und bekannte Handelspartner.
[Verschlüsselung Ende]


Der Boss hat mir seine Regeln erklärt, und egal wie unfreundlich er sich gegeben hat, für einen Vogel, war er zumindest höflicher als die Bosse die ich sonst kennen gelernt habe. Leider hat mir meine Erfahrung hier nicht weitergeholfen, da mir sowohl ein Dossier über die Trililik als auch über diesen Boss fehlten. Nach einem kurzen Gespräch wurde ich entlassen, und wir konnten als Gruppe in Richtung der Außenluke vorstoßen. Währen R.P. sich um das Eindringen von B.B. und R4-D4 kümmerte gab V. unter vollem Körpereinsatz und R.H. in eher ruhigerer Runde eine entsprechende Ablenkung. Die Infiltration gelang. Über den Kontaktpunkt Bobo’s Fett fand die komplette Gruppe zu einander. Vor Ort begannen wir nach verschiedenen neuen Erkenntnissen, das weitere Vorgehen zu besprechen und haben drei mögliche wege Identifiziert.
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Murky

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Re: Keras Amaltheia
« Antwort #29 am: 31. Juli 2020, 13:13:16 »

Datum: 29.07.2020
-Log Ben Boxley Anfang-

Beim Rat der Meister,  das war mal eine ewige Diskussion bis wir endlich eine finale Vorgehensweise hatten für den Datenklau. Wir hatten uns bei Bobo’s Fett es gemütlich gemacht und uns von Voo bedienen lassen. Sie hat die Sklaven Nummer echt drauf. Auch wenn meine Meisterin um einiges „heißer“ aussieht. Hätte sich Rhiana so vorgebeugt wie Voo beim abstellen der Burger, dann wäre ich über den Tisch gesprungen … war besser so – hat dann nur 2 Minuten gebraucht bis das Blut wieder im Hirn war.

Ich bin so oder ungewohnt locker geblieben in Rhianas Gegenwart in diesem betörenden Gewand - war wohl die Anspannung vor dem Einsatz. Treworr konnte einiges an Daten herausfinden und R4 war ebenfalls mit von der Partie bei der Datensuche. Hat gepasst mit den beiden, wenn es um die Infosuche ging. Die Pläne wurden mehrfach über den Haufen geworfen, vor allem als dann noch ein imperialer Kreuzer kam. Aber zum Schluss stand der Ablauf und die Aufteilung.

Wir sind dann zurück zum Schiff – auf dem Weg hat eine Imperiale Gruppe die Mädels angemacht – der Rädelsführer muss auf grün gestanden haben, dass er sich an Voo gewendet hat … aber gut steht nicht jeder Imp auf Aliens und Twileks sind eben noch ein wenig „außerirdischer“ mit ihren Lekkus … wenn man die noch sieht – gut das Rhiana immer den Kopf gesenkt hat. So merkt sie nicht dass ich bei dem Outfit echt Probleme habe ihr in die Augen zu sehen …
Auf dem Schiff haben wir uns alle umgezogen und es ging dann los …

Railyn hat am Anfang die Aussencrew, R4, Treworr und mich unterstützt, um problemlos zu der Schleuse zu kommen mit der wir in den IT Bereich der Polizei eindringen können um uns unsere Infos zu ziehen. Das vorerst einzige Problem dort werden hoffentlich die Kameras sein. Ich bin mir aber sicher dass sich noch viel mehr Probleme ergeben … vor allem sind drei Droiden dort, einer mit doppelten Armen und Laserkanonen … Wenn alles glatt geht, dann sind wir fix wieder draußen – wenn ich zum Einsatz komme,  ist etwas schief gelaufen ...

Voo und Rhiana sollten für die Ablenkung in der Bar sorgen. Railyn schmiere stehen an der Polizei. Soweit ich mitbekommen habe hat das mit den Abführmitteln bei den Barbesuchern, vor allem Imperialen gut geklappt. Rhiana hat die Emotionen hochgepeitscht und es ist abgegangen - Massenschlägerei. Die Polizei wurde gerufen – und wir haben uns an den Einstieg gemacht. Voo musste dann wohl noch ihre Emotionen rausbrüllen (wohl um noch mal aufzuheizen) - hat ihr leider auch viel Aufmerksmakeit gebracht - so viel zum Thema unauffällig ... einmal mit Profis ...

Soweit ich mitbekommen habe sind Rhiana und Voo dann endlich losgezogen, um sich mit Railyn zusammen zu tun und ggf. in die Polizeistation zu gehen um dort für Ablenkung zu sorgen. Umso weniger Leute Aufmerksamkeit auf die Überwachungskameras hat umso einfacher wird es für uns … Vielleicht hätte Rhiana unter der Robe das Kettchen Kostüm von Voo tragen sollen. Damit hätte sie in der Polizeistation zumindest alle lebenden männlichen Organismen ablenken können … ob Trililik-Männchen dann noch fliegen können ... genug der Fantasien wir müssen jetzt da rein – und danach gibt es Außen-Spaziergänge und hoffentlich den klamm heimlichen Abflug … muss schon mal kucken wie ich mich davon machen kann ohne dass die Sensoren des Kreuzers mich ins Visier bekommen … Alles ein bisschen heftig .. möge die Macht mit uns sein

-Log Ben Boxley Ende-
« Letzte Änderung: 31. Juli 2020, 13:23:44 von Murky »
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