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Autor Thema: Bezahlte Spielleiter?  (Gelesen 9621 mal)

Just_Flo

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  • 09. Oktober 2018, 20:44:30
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #30 am: 09. Oktober 2018, 20:44:30 »

Nachdem ich eine Zeitlang 3 mal die Woche geleitet habe und momentan bei 0 mal bin, wäre ich durchaus für dieses Modell zu haben, wenn es garantiert, dass die Leute dann auch ein Mindestinteresse haben.
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Ratnek

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  • 17. Oktober 2018, 11:53:07
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #31 am: 17. Oktober 2018, 11:53:07 »

Ich würde fürs leiten kein Cent bezahlen. Ich finde es auch rechtlich etwas schwierig sowas festzuhalten. Denn nachher erscheint der SL nicht obwohl bezahlt wurde... nein Danke.

Aber wir als Spieler der Gruppe haben etwas was anderes gemacht:
Es gibt ja auch Tools (z.B.: Roll20) zum Leiten und meistens haben diese Zusatzfunktionen für einen kleinen finanziellen monatlichen Beitrag. Nun wir haben ihn die Freude gemacht und haben ihn dabei finanzielle unterstützt diese Funktionen zu abonnieren.
Warum?
1. spielt die Gruppe schon mehrere Jahre zusammen
2. diese Zusatzfunktionen tragen wesentlich zur Atmosphäre bei
3. Warum sollte sowas auf den Schultern einer Person lasten, wenn alle davon profitieren?
4. Freundschaft

So das waren meine paar Cent zu dem Thema.
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Theorie ist wenn es nicht funktioniert und jeder weiß warum.
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Doom Shroom

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  • 17. Oktober 2018, 17:16:28
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #32 am: 17. Oktober 2018, 17:16:28 »

Ich kriege immer wieder mal zu hören (von Amis überwiegend) ich soll doch auch Geld nehmen da ich ja eh nix anderes mache als leiten. Aber ich hab da das gleiche Problem - wenn mir jemand Geld geben würde, kann er auch mehr Ansprüche stellen. Und während ich keine Probleme habe auch mit völlig Fremden zu spielen, so möchte ich doch nicht auf etwas festgelegt werden, was dann vielleicht nicht meins ist. Abgesehen davon hab ich eine Abneigung, ein Spiel, welches die Leute zusammenbringen soll, durch so eine Barriere wie Geld zu behindern. Abgesehen davon sind die meisten Leute, mit denen ich regelmässig spiele, nicht grad reich.

Für mich wäre es ok für ne Gruppe gut betuchter Spieler mal gegen Geld zu leiten - so ein Wochenende vielleicht oder in einer Firma, wie es viele der bezahlten SLs in Amiland machen. Aber nicht oft und nicht als Berfusmodell, und inzwischen gibts ja tatsächlich einige berufsmäßige SLs.

Andererseits ist es immer cool wenn Spieler mal Extramaterial spendieren oder die Pizza zahlen. Und ja, meine Australier haben mir öfter Essen ins Haus geschickt, die Lieferdiense nehmen inzwischen ja Karte oder PayPal  ;D
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Seelenschmied

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  • 17. Oktober 2018, 21:35:19
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #33 am: 17. Oktober 2018, 21:35:19 »

Ich hätte als Spieler den Anspruch dass wenn ich schon bezahle, dann will ich auch Favors. Hausregeln die mir besser gefallen, bessere Chars, bessere Ausrüstung. Denn durchschnittliche Runden mit durchschnittlichen Chars habe ich ja schon kostenlos.
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Doom Shroom

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  • 17. Oktober 2018, 23:57:41
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #34 am: 17. Oktober 2018, 23:57:41 »

Die Leute die bezahlen haben ja meist keine andere Möglichkeit, einen SL zu finden.
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Kuma

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  • 18. Oktober 2018, 05:30:17
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #35 am: 18. Oktober 2018, 05:30:17 »

Aber woher kommt das das es keine kostenlose Möglichkeit gibt also in den Amerikanischen raum? Gibt es bei denen wirklich so wenig SL 's das dafür wirklich ein "Markt" entsteht?
Als ich das erstmal davon gehört hab dachte ich mein Freund will mich vera... Aber dann hab ich mal nachgesehen und das ist ja wirklich kein Einzelfall
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bluedragon7

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  • 18. Oktober 2018, 11:04:50
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #36 am: 18. Oktober 2018, 11:04:50 »

Bezahlte Spielleiter gibts doch auch in Deutschland schon ewig, nur werden die typischerweise nicht von den Spielern direkt bezahlt sondern von Verlagen und Organisationen.
Freier Eintritt für vorangemeldete Spielleiter auf Cons ist auch eine Bezahlung. Und all die offiziellen Verlagsrunden werden zumindest irgendwie entlohnt (häufig mit Guthaben im verlagseigenen Shop)
Ich selbst wurde sogar schonmal fürs Mitspielen „bezahlt“ (SL wollte mich unbedingt als Spieler dabeihaben und hat mein Zugticket bezahlt)

Ich sehe das aber eigentlich eher als Aufwandsentschädigung, nicht wirklich als Stundenlohn.

Und gerade das vorbereiten von Onlinerunden mit virtuellenm Spieltisch ist ein ziemlicher Aufwand wenn man alle Register zieht. Wäre mir dynamic lighting und so wichtig, dann hätte ich auch kein Problem damit für den Extraaufwand zu zahlen.

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Grom

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  • 18. Oktober 2018, 14:59:49
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #37 am: 18. Oktober 2018, 14:59:49 »

Aber woher kommt das das es keine kostenlose Möglichkeit gibt also in den Amerikanischen raum? Gibt es bei denen wirklich so wenig SL 's das dafür wirklich ein "Markt" entsteht?
Als ich das erstmal davon gehört hab dachte ich mein Freund will mich vera... Aber dann hab ich mal nachgesehen und das ist ja wirklich kein Einzelfall

Der Regelfall ist das auch in den USA nicht. Und auf unserer Seite vom Teich gibt es auch regelmäßig Threads im biete Gruppe Bereich, wo 4-5 Leute nur noch nen Sl brauchen...
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Doom Shroom

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  • 18. Oktober 2018, 19:53:24
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #38 am: 18. Oktober 2018, 19:53:24 »

Es gibt eigentlich immer zuwenig SLs.
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Illadrion

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  • 20. Oktober 2018, 10:39:50
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #39 am: 20. Oktober 2018, 10:39:50 »

Ich hätte als Spieler den Anspruch dass wenn ich schon bezahle, dann will ich auch Favors. Hausregeln die mir besser gefallen, bessere Chars, bessere Ausrüstung. Denn durchschnittliche Runden mit durchschnittlichen Chars habe ich ja schon kostenlos.

Free2play im Rollenspiel.

Ideen für kostenpflichtige Leistungen in einer kostenlosen Spielrunde:
- Namensänderung
- 2. Charakterslot
- Neuverteilung der Skillpunkte
- kostenpflichtige Nebenmissionen
- kostenpflichtige rassen/klassen/professionen
- EP-Boost
- in-Game-Währung

Nur die Sache mit den Skins lässt sich nicht so gut übertragen...  ;D
Bitte nicht ernst nehmen. Oder umsetzen und davon berichten!
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ErzdrakonMomo

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  • 20. Oktober 2018, 10:53:36
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #40 am: 20. Oktober 2018, 10:53:36 »

Free2play im Rollenspiel.

Ideen für kostenpflichtige Leistungen in einer kostenlosen Spielrunde:
- Namensänderung
- 2. Charakterslot
- Neuverteilung der Skillpunkte
- kostenpflichtige Nebenmissionen
- kostenpflichtige rassen/klassen/professionen
- EP-Boost
- in-Game-Währung
Du hast Pets und Mounts vergessen  ;)
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  • 20. Oktober 2018, 11:04:17
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #41 am: 20. Oktober 2018, 11:04:17 »

Klingt lustig,  :D
ich würde euch aber bitten beim Thema zu bleiben und jetzt nicht anfangen zu trollen ;)
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ErzdrakonMomo

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  • 20. Oktober 2018, 12:16:02
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #42 am: 20. Oktober 2018, 12:16:02 »

Klingt lustig,  :D
ich würde euch aber bitten beim Thema zu bleiben und jetzt nicht anfangen zu trollen ;)
'tschuldigung, du hast ja recht.   :)

Back to Topic
Meine Meinung dazu: Als SL seine Dienste auf Bezahlbasis anzubieten ist keineswegs verwerflich da der SL ja auch, mitunter recht hohe, Anschaffungskosten (Bücher, VTT Lizenzen, Materialien, etc.) und einen hohen Freizeitaufwand (Vorbereitungszeit) hat. Ersteres (Geld ausgeben) ist lästig, letzteres (Zeitaufwand) ist eine mögliche Belastung des sozialen Umfelds. Beides rechtfertigt in meinen Augen durchaus eine Aufwandsentschädigung, die man als SL ohne sich zu schämen annehmen kann.

Sicher gibt es auch Spieler die sich Bücher beschaffen oder sich in ihrer Freizeit mit ihren Charakteren beschäftigen, aber das ist (in meiner Wahrnehmung) wohl eher die Ausnahme als die Regel und dient in erster Linie nur ihrem eigenem Spiel (obwohl es natürlich die Gruppe bereichern kann). Im Großen und Ganzen ist doch meist dieses Modell zutreffend:
  • Spielleiter - Dienstleister
  • Spieler - Konsument

Warum also als SL nicht Nägel mit Köpfen machen und bezahlte Spielrunden anbieten. Ich persönlich empfinde das nicht als verwerflich und auch nicht als Entwertung des eigenen Hobbies, eher macht man doch dadurch sein Hobby zum "Beruf" (was sowohl gut als auch schlecht sein kann, was wohl jeder für sich selbst entscheiden muss).

Interessante Fragestellung zum Thema wäre für mich auch, ob die Entlohnung des SL in Geld oder in materiellen/immateriellen Gütern erfolgen sollte. Wie weiter oben schon von jemanden erwähnt, ist es ein feiner Zug, wenn die Spieler die Roll20-Kosten des SL übernehmen oder ihm neue Spielmaterialien zur Verfügung stellen. Das stelle ich mir schon als gute Möglichkeit vor, einen SL für Arbeit und Aufwand angemessen zu entlohnen.

Zum Thema Bezahl-SL für Geld: ein SL der seine Dienste für Geld anbietet wird sicherlich nicht gezwungen werden einen Powergaming-Dungeoncrawl zu leiten, wenn er eher ein Erzählspiel-SL ist. Er wird seine Dienste natürlich mit einem Spielstil den er beherrscht anbieten, denn nur dann kann er eine Leistung abliefern die bezahlwürdig ist. Nur weil man eine Dienstleistung anbietet, muss man ja nicht jeden Auftrag annehmen. Wenn ich eine Metalband für eine Party anheuere, verlange ich ja auch nicht, dass die jetzt Freddy Quinn-Lieder spielen...
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Cifer

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  • 20. Oktober 2018, 13:29:11
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #43 am: 20. Oktober 2018, 13:29:11 »

Bezahlte Spielleiter gibts doch auch in Deutschland schon ewig, nur werden die typischerweise nicht von den Spielern direkt bezahlt sondern von Verlagen und Organisationen.
Gibt's in moderner Form auch noch direkter mittels Twitchstreams und Patreons.
Und irre ich mich oder sind Bezahlslots bei amerikanischen Conventions wie GenCon nicht eigentlich Gang und Gäbe? Ich meinte, sowas mal gelesen zu haben, auch wenn ich nicht weiß, was mit dem Geld am Ende passiert?

Allgemein gesprochen sehe ich auch absolut nichts Verwerfliches am Anbieten oder Inanspruchnehmen von Spielleitung als Bezahldienst, auch wenn mir spontan nur wenige SLs einfielen, deren Dienste ich kommerziell in Anspruch nehmen würde (und die sind auch noch so stark finanziell abgesichert, dass sie vermutlich kein Interesse daran hätten).

Was für eine Diskussion. Ich werd das ganze mal umdrehen und aus einer anderen Perspektive betrachten.

Nehmen wir an man sieht das als Usus an das SLs bezahlt zu werden haben. Was bedeutet das.

1. Man grenzt Menschen aus, vor allem die, welche im Sozialen Leben eh schon immer wieder ausgegrenzt werden. Den Harz4er, welcher nicht weiß wie er generell über die Runden kommt, den Studenten, der schon Nebenjobs macht, um sich selbst Studium zu finanzieren, die, welche im Niedriglohnsektor arbeiten dürfen und eh kaum über die Runden kommen.

2. Hobby wird schnell zu reiner Geldmacherei. Wenn Geld der Motivationsfaktor für ein SL ist, nicht das Hobby und das gemeinsame spielen, dann wir auch schnell das gesamte Verhältnis anders. Die Leute entfremden sich, das Ganze wird als Dienstleistung betrachtet, im Nachhinein gibts dann noch mehr Stress (Du hast miserabel SLt, ich will mein Geld zurück; Wegen Spieler Y hatte ich kein Spaß, ich will mein Geld zurück und hölle, mir fallen da noch viel mehr Beispiele ein).
Ich habe ein paar Künstler in meinem Freundeskreis. Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die Argumente ähneln - "Ich bin arm und es ist unfair, dass ich mir kein Bild von dir leisten kann", "Echte Künstler arbeiten nur der Kunst wegen, Geld verdirbt alles" sind allen Leuten in der Branche vertraut. Es fehlt eigentlich noch "Das ist doch auch Werbung für dich".


Mal weitergesponnen ist sicherlich bedenkenswert, was sich für Abenteuer und "Bezahlmodelle" eignen. Ich denke, es ist unstrittig, dass eine in der Mitte abgebrochene Kampagne das dämlichstmögliche Szenario ist. Oneshots sind wesentlich problemloser - eventuell könnte man, wenn man denn Kampagnen anbieten möchte, auch die vorige Teilnahme an Oneshots zur Bedingung machen, damit man als SL seine Spieler schon mal einschätzen kann.
Ebenso wäre wichtig, zu klären, ob man von jedem Spieler einzeln oder von der kompletten Gruppe angeheuert wird, was nämlich dann bedeutsam wird, wenn Spieler nicht auftauchen oder auf sonstige Weise die Gruppe sprengen.
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Macht aus Willen
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Tubalkain

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  • 22. Oktober 2018, 23:25:30
Re: Bezahlte Spielleiter?
« Antwort #44 am: 22. Oktober 2018, 23:25:30 »

Ein recht interessanter Punkt ist mir zusätzlich noch eingefallen: Der Faktor des "persönlichen Involvements".
Bezahlt die Gruppe den SL, gibt es für die Spieler eine zusätzliche Motivation, das erworbene Gut auch zu nutzen.
Das schreckt beispielsweise davor ab, zu Runden nicht oder zu spät zu erscheinen, insbesondere wenn in einem entsprechenden Vertrag (der auch mündlich erfolgen kann) klare Regelungen festgehalten worden sind, in welchem Rahmen der oder die Spieler die Dienstleistung in Anspruch nehmen können.
Dabei ist allerdings zu beachten, dass der SL im Voraus bezahlt werden muss, damit die Auftraggeber (also die Spieler) sich nicht vor der Zahlung drücken können.

Nehmen wir als Beispiel folgendes:
Ich kaufe mir eine Konzertkarte und werde beim Kauf auf die AGB und weitere Vertragsrichtlinien hingewiesen.
Jetzt kann ich entweder sämtliche Regeln des Vertrags einhalten, oder mir erwächst ein Nachteil.
Gehe ich beispielsweise einfach nicht zum Konzert, verfällt jeglicher Anspruch auf die Dienstleistung, denn das Konzert wird nicht für mich verschoben werden und die Karte ist vom nachträglichen Umtausch ausgeschlossen.
Gleiches gilt, wenn ich nach der angegebenen Einlasszeit erscheine oder bspw. nicht erlaubte Gegenstände mitführe, so dass mir der Einlass verwehrt wird.
Bin ich nun auf dem Konzert und schließe mich auf der Toilette ein, mindert das den Wert der erworbenen Ware. Gleiches gilt für Verhalten, das mit einem Rauswurf/Platzverweis geahndet wird.
Gehe ich aber zum Konzert, erscheine pünktlich und genieße einfach die Show, habe ich ein starkes Erlebnis mit Erinnerungswert, das hoffentlich den bezahlten Preis wert war.
Im Umkehrschluss gilt: Ist die Band nicht gut, kauft niemand mehr die Karten.

Das auf bezahlte Spielleiter umzudeuten, überlasse ich den fähigen Köpfen dieses Forums ;)
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