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Autor Thema:  (Gelesen 1072 mal)

Reju

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  • 11. Januar 2019, 00:24:07
Welches Rollenspielsystem?
« am: 11. Januar 2019, 00:24:07 »

Ja, ich weiß, dass die Frage vermutlich dutzende Male gestellt wurde und nicht so einfach zu beantworten ist. ;D
Trotzdem stelle ich sie. In der Hoffnung für mich persönlich etwas rausfinden zu können.

Im Allgemeinen steht die Frage bereits im Thema. Da ich allerdings keine blinde Auflistung der Systeme suche folgende Frage:

Bisher habe ich lediglich zu zweit gespielt. (1 Spieler, 1 Leiter - mich - ) Genutzt haben wir dafür vorgefertigte Abenteuer. (2 Stk, wovon eins mangels Zeit abgebrochen wurde.) Über Youtube Videos habe ich auch einen sehr guten Einblick darauf worauf ich mich einlasse. Letztendlich überlege ich allerdings seit Ewigkeiten welchem System ich mich widme. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass es Genre-Technisch wohl auch kaum nur ein System werden wird. Trotzdem interessiert mich der Beginn.

Gespielt haben wir bisher der einfachheit wegen ein "how-to-be-a-hero"-Spiel. Ohne Tiefgang, lediglich um sich das alles mal anzuschauen. Außerdem haben wir über die Schnellstarter-Anleitung mit Cthulhu angefangen. Hier waren wir vom Regelwerk ganz angetan, die Charaktergestaltung speziell auch durch freie Fertigkeiten gefiel mir. So konnten wir uns schnell und sauber Charaktere erstellen und loslegen. (Der Punkt ist wichtig.) Lediglich mit Magie und Geisteszuständen haben wir uns zu Beginn erstmal nicht beschäftigt. Gekämpft wurde leider auch nicht. Im Allgemeinen ging das erstellen des Charakters allerdings relativ smooth von statten.

Nun, irgendwo hatte ich außerdem gelesen - und die schiere Masse an Ergebnissen unterstrich das - das DSA wohl das am häufigsten gespielte Pen and Paper ist. Schnell-starter Set heruntergeladen und los gehts! (DSA 5) Dachte ich zumindest. Hier fehlte mir Tiefe, trotz allem hat das grobe Thema mir zugesagt: Also bestelle ich über den Hersteller die PDF zum Download. (Grundregelwerk - DSA 5) Heute haben wir versucht unsere Charaktere zu erstellen. Ehrlich gesagt war das eine reine Tortur. Zum einen empfinde ich es als wirklich anstrengend 400 Seiten durchzulesen in denen es nur um Regeln geht und zum anderen war all das so unglaublich vielfältig, dass wir schnell an unsere Grenzen kamen. (Trotz selbst rechnender Charakterbögen die ich gekauft habe.) Der Charakter ist zwar erstellt, das positive Gefühl aber verschwunden. Die Welt ist einfach zu groß um sich selbst ein Abenteuer auszudenken. Und der Spaß am Charakter irgendwie sicher auch verschwunden.


Logisch wäre natürlich jetzt: Cthulhu kaufen und weiter spielen. Ich finde das Setting in den 1920ern zwar durchaus interessant: Aber eher für Spiele nebenbei. Daher weiß ich nicht wie viel Spaß mir das langfristig macht. Und wie schwer das Regelwerk noch wird? Ob das alles weiterhin so simpel bleibt? Und darüber hinaus: Aborea habe ich mir ebenfalls grob angeguckt, es wird von einigen Leuten als Einsteigerfreundliche Fantasy Alternative erwähnt. Wäre das etwas für mich? Gibt es ggf. eine Möglichkeit DSA wieder interessanter zu machen? Mir persönlich gefällt z.b. der Gedanke nicht elementare Regeln zu streichen.

Letztendlich bin ich aktuell komplett unsicher welchem System wir uns widmen sollen. So wirklich entscheiden kann ich mich nicht. Mir gefällt das Cthulhu Setting schon - aber langfristig könnte mir die Fantasy Orientierung fehlen. (Wäre das ein gutes System für nebenher? Abwechslung?)  Außerdem gefällt mir die tiefe Komplexität nicht von DSA. In einer 400 Seitigen PDF Regeln nachzulesen stört mich. Weil es den Fluss stoppt. Gleichzeitig mag ich den Gedanken nicht ein System stark vereinfacht zu spielen. (Zumindest bei elementaren Dingen wie der Charaktererstellung, gegen kleine Anpassungen habe ich nichts.) Es sollte also etwas vielseitiges sein, aber doch relativ simpel. Andererseits ist DSA hier ja, denke ich, ganz beliebt und man findet vergleichsweise schnell Mitspieler. (Mein Eindruck)  :dontknow:

Im Endeffekt habe ich genug ausgeschweift. Das intensive beschäftigen mit dem Thema hat mich ganz mürbe gemacht. Eine Entscheidung fällt mir nicht leicht, speziell weil ich gerne fix anfangen würde - ohne mich in ein System tief einzuarbeiten um dann festzustellen, dass es das falsche ist. (Auch wenn es da natürlich nie garantieren gibt.)

Also was meint ihr, welches System?

Vielen Dank für eure Hilfe.

« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 00:26:46 von Reju »
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Ravno

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  • 11. Januar 2019, 00:47:48
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #1 am: 11. Januar 2019, 00:47:48 »

Klarer Fall von such dir / euch Spontanrunden und testet die Spiele und Spielweisen an. Einsteigerrunden gibt es im Spontanrundenbereich. Ansonsten schreibt die Spielleiter an wenn sie nicht dazu geschrieben haben: "Hey muss ich das Regelwerk kennen um bei dir mitspielen zu duerfen?"

https://www.drachenzwinge.de/forum/index.php?topic=136944.0  CoC Einsteigerrunde
https://www.drachenzwinge.de/forum/index.php?topic=137162.0 Hexxen 1733

sind erstmal nur 2 Beispiele.

So nen komplettes Regelwerk sich draufschaffen zu wollen, ich wuerde auch behaupten das echt anstrengend ohne Spielpraxis. Erstmal weniger kaufen mehr spielen. Ausserdem gibt es wirklich viele deutlich preiswertere Systeme. Und wenn du nen paar hundert Spielstunden hast in einer richtigen Gruppe dann kannst dir das immer noch kaufen. ;)
« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 00:49:22 von Ravno »
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Nin

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  • 11. Januar 2019, 00:48:32
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #2 am: 11. Januar 2019, 00:48:32 »

Wenn dir das System von Cthulhu gefällt (aber nicht das Setting), dann könntest du dir die Fantasy Settings ansehen, die das sogenannte "Basic Role-Playing System" verwenden.

Geht es um den schnellen Einstieg, übersichtliche Regeln, Kampf ... passt dann vielleicht Dungeon Slayers?
Regeln und Abenteuer gibt es auf Deutsch: http://www.dungeonslayers.net/
« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 01:04:02 von Nin »
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Eukaryot

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  • 11. Januar 2019, 08:40:17
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #3 am: 11. Januar 2019, 08:40:17 »

Servus Reju, herzlich willkommen auf der Drachenzwinge! :)

Wenn du ein Fantasy-Rollenspiel mit einer weiten Verbreitung suchst, kommen wahrscheinlich Das Schwarze Auge, Dungeons & Dragons, Splittermond und Pathfinder infrage. Wenn du gleichzeitig ein möglichst einfaches Regelsystem suchst, würde ich von denen am ehesten zu D&D in seiner aktuellen fünften Edition raten. Das ist meiner Meinung nach das am wenigsten komplizierte, große Fantasy-Rollenspiel. DIe Basic Rules von D&D 5 sind kostenlos herunterladbar. Falls du ein deutsches Produkt haben möchtest, ist das Einsteigerset die günstigste Option. Oder du suchst dir hier auf der Drachenzwinge einfach eine Einsteiger- oder Spontanrunde. Ravnos Tipp, auf die Art und Weise verschiedene Rollenspiele kennenzulernen, ist nämlich der beste, den auch ich dir geben kann! ;)

Wenn dir das Regelsystem von Cthulhu gut gefällt, du aber lieber im Fantasy-Genre spielen möchtest, schließe ich mich dem Tipp von Nin an. Das Fantasy-Pendant zu Cthulhu heißt RuneQuest und du kannst hier den kostenlosen Schnellstarter dafür finden. Die aktuelle Edition von RuneQuest gibt es im Moment nur auf Englisch, sie soll jedoch dieses Jahr auch auf Deutsch im Uhrwerk-Verlag erscheinen. Dir muss allerdings bewusst sein, dass RuneQuest in keinster Weise an die Verbreitung der oben genannten großen Fantasy-Rollenspiele herankommt. Trotzdem will ich dich unbedingt ermutigen, das zu spielen, was dir gefällt und nicht das, was populär ist. Hier auf der Drachenzwinge findest du mit etwas Geduld die richtigen Mitspieler für jedes Rollenspiel, davon bin ich überzeugt!
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Monatliche Einsteigerrunde für Turbo-Fate

DeadOperator

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  • 11. Januar 2019, 08:52:59
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #4 am: 11. Januar 2019, 08:52:59 »

Hallo Reju,

erst mal danke,dass du deine Erfahrungen und Eindrücke hier so gut wiedergibst. Ich finde es total spannend zu sehen, wie Neue und Quereinsteiger dieses schöne Hobby wahrnehmen, wenn sie mit frischem Blick darauf schauen.

Ich finde, eingefleischte Rollenspieler reden viel zu viel über Systeme und Mechaniken. Eigentlich geht es doch darum, eine möglichst spannende Geschichte zu erzählen und möglichst viel Saß dabei zu haben. Es gibt Rollenspieler, die dabei gerne und viel würfeln, weil sie das "Brettspielartige" an dem Spiel mögen. Andere möchten sich damit wenig aufhalten und lieber möglichst viel durch die Erzählung selbst regeln. Es gibt Systeme, bei denen auch für Kleinigkeiten (z.B. Einkaufen gehen) Regeln angeboten werden. Andere Systeme regeln nur ganz grub die Erzählrechte, wer also wann erzählen darf, wie die Geschichte weiter geht. Und natürlich alles dazwischen.

Im Grunde geht es bei Regeln nur darum, dass man die gemeinsam erzählte Geschichte als "Fair" empfindet. Man also eine Regel hat, die einen etwas durch die Geschichte oder das Spiel leitet.

Ich bezweifele, dass Du über eine Diskussion hier im Forum "das" System findest, weil jeder einen anderen Spielstil hat und sich mit anderen Sachen wohlfühlt. Noch dazu ist DSA hier in Deutschland so stark vertreten, dass viele einfach nichts anderes kennen, oder sich da besonders wohl fühlen, weil sie mit der Welt und dem system "groß geworden" sind. Das ist einfach historisch gewachsen und aufgrund der Präsenz, die DSA hat, mittlerweile teilweise auch eine selbsterfüllende Prophezeiung. Lass dich davon nicht abschrecken. Ich hoffe wirklich, dass neue Formate, wie die Bohnen, da ein wenig frischen Wind rein bringen.

Zu deiner Frage etwas genauer:
Wenn die sehr regellastige Systeme (wie DSA) zu viel sind, gibt es reichlich Alternativen. Dazu muss ich aber zunächst fragen, ob Du auch englische Systeme lesen kannst / willst?
Willst Du weiterhin zu zweit spielen? Wenn ja, schränkt das die System stark ein. Es gibt kaum Systeme, die darauf ausgelegt sind. Natürlich kann man praktisch alle Systeme zu zweit spielen. Viele Systeme werden aber erst stark, wenn man sie in der Gruppe von 3-6 Personen spielt.
Hier kommt immer wieder die Frage nach dem Genre auf. Das ist interessant, weil viele Systeme Regeln für Dinge in einer Welt oder für eine bestimmt Art von Spiel mitbringen. Der Klassiker sind Regeln für Magie. Oder die Regeln für Kampf. Du hast ja geschrieben, das Du eigentlich gerne mal kämpfen würdest. Geht es Dir da um die Spannung in der Geschichte (Passiert mir was?) oder geht es Dir um die Simulation eines Kampfes durch Würfeln oder andere Mechaniken?

Ich weiß, viele Fragen, aber nur so kann ich Dir helfen.

Sonst können wir uns gerne auch mal im TeamSpeak austauschen. Das Wochenende steht ja vor der Tür.

EDIT:
Trotzdem will ich dich unbedingt ermutigen, das zu spielen, was dir gefällt und nicht das, was populär ist. Hier auf der Drachenzwinge findest du mit etwas Geduld die richtigen Mitspieler für jedes Rollenspiel, davon bin ich überzeugt!

JA! Das möchte ich auf jeden Fall auch unterstreichen. Mach Dir die Mühe, unterschiedliche Systeme zu testen. Wenn Du auch online spielen möchtest, findest Du hier Mitspieler. Versprochen! Wenn es dir darum geht, etwas für deine persönliche Runde zu finden, dann unterhalte Dich gerne mit erfahrenen Spielern zu "ihrem" System und hör dir an, warum sie die spielen. Wie du ja merkst, sind wir hier alle recht offen im Umgang und jeder erzählt gerne von seinem Hobby ;)
« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 08:57:53 von DeadOperator »
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Reju

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  • 11. Januar 2019, 08:57:32
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #5 am: 11. Januar 2019, 08:57:32 »

Hallo,

Danke für eure Hilfe und eure Mühen.
Die Sache mit den Einsteigerrunden ist natürlich auch eine Überlegung von mir gewesen. (Sowohl hier als auch draußen in der echten Welt.) Letztendlich ist das aber immer zeitlich eine Sache aktuell. Bisher hat da (leider) nie etwas so ganz gepasst und deshalb wollten wir zu zweit eben was (sehr) spontanes anfangen.

Aus dem Grund haben wir gestern eben einen Charakter erstellt und festgestellt, dass das mit DSA 5 echt anstrengend ist. Selbst die selbstrechnenden Charakterbögen haben mit 13 Seiten eine sehr hohe Vielfalt. Und da gibts für uns eben 2 Nachteile: 1) Komplexität und 2) können keine eigenen Ideen eingebracht werden. (Letzteres ist bei einem funktionierendem System weniger schlimm.) Die Archetypen gefallen mir weniger. Eigene Kreativität kommt da zu kurz.

Letztendlich hat uns die restliche komplexität nicht so viel ausgemacht. Bei DSA war es wirklich fast nur die Schwierigkeit der Charakter-Erstellung. (Und durch die Größe und vorgebenheit der Welt ist die Geschichte recht vielseitig. Aber da würden wir wohl erstmal vorgefertigte Abenteuer nehmen.)

@DeadOperator
Danke erstmal. Ich spring grad zur Arbeit und geh auf deinen Beitrag (Der erschien während ich meinen hier tippe) gleich ein. Danke dir!
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DeadOperator

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  • 11. Januar 2019, 09:19:42
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #6 am: 11. Januar 2019, 09:19:42 »

Die Archetypen gefallen mir weniger. Eigene Kreativität kommt da zu kurz.

Unabhängig von den Diskussionen um das System, macht mein Herz bei solchen Aussagen immer einen kleinen Hüpfer der Freude. Das ist es, was unser Hobby ausmacht. Kreativität und Freiheit. Alles ist möglich und wir spielen wieder frei wie Kinder :D. Klingt kitschig, ist aber ganau, warum ich dieses Hobby so liebe.

Letztendlich hat uns die restliche komplexität nicht so viel ausgemacht. Bei DSA war es wirklich fast nur die Schwierigkeit der Charakter-Erstellung. (Und durch die Größe und vorgebenheit der Welt ist die Geschichte recht vielseitig. Aber da würden wir wohl erstmal vorgefertigte Abenteuer nehmen.)

Hm, wenn ich das so lese, könnte D&D5  tatsächlich was für Euch sein. Charaktererschaffung geht etwas schneller als in DSA. Gibt es auf Deutsch. Ist sonst auch recht umfangreich mit Material und Regeln ausgestattet. Kämpfe nehmen einen relativ hohen Stellenwert ein (was mir persönlich eher nicht so gefällt) Hat eine riesige Community.

Ich persönlich spiele es auch, allerdings eher, wenn mir nach Brettspiel ist ;P.
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  • 11. Januar 2019, 09:27:47
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #7 am: 11. Januar 2019, 09:27:47 »

Für eigene Ideen in einem Fantasy Setting mit wenig komplexen Regeln werfe ich mal Dungeon World in den Ring. Dort gibt es im Gegensatz zu DSA keine vorgefertigte Welt. Ihr könnt eurer Kreativität also freien Lauf lassen.

Wenn's aber doch die große bestehende Welt sein soll, hier ein Tipp zu Archetypen: Nehmt die Werte, aber denkt euch eine eigene Geschichte dazu aus. ;)

Einen Charakter komplett neu erstellen dauert bei mir in DSA etwa 4 Stunden - und ich habe schon ein wenig Erfahrung damit. Für spontan mal eben ist das vermutlich keine zielführende Herangehensweise. Für längere Kampagnen finde ich es ok. :D
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Hendrix

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  • 11. Januar 2019, 09:52:36
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #8 am: 11. Januar 2019, 09:52:36 »

Klarer Fall von such dir / euch Spontanrunden und testet die Spiele und Spielweisen an. Einsteigerrunden gibt es im Spontanrundenbereich. Ansonsten schreibt die Spielleiter an wenn sie nicht dazu geschrieben haben: "Hey muss ich das Regelwerk kennen um bei dir mitspielen zu duerfen?"

https://www.drachenzwinge.de/forum/index.php?topic=136944.0  CoC Einsteigerrunde
https://www.drachenzwinge.de/forum/index.php?topic=137162.0 Hexxen 1733

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So nen komplettes Regelwerk sich draufschaffen zu wollen, ich wuerde auch behaupten das echt anstrengend ohne Spielpraxis. Erstmal weniger kaufen mehr spielen. Ausserdem gibt es wirklich viele deutlich preiswertere Systeme. Und wenn du nen paar hundert Spielstunden hast in einer richtigen Gruppe dann kannst dir das immer noch kaufen. ;)

Absolute Zustimmung und Dank an Ravno für die Werbung für meine Hexxen-Runde ;) !
Falls du, Reju,  Lust hast, bei der Runde mitzumachen, bist du herzlich eingeladen. Termin ist noch offen, Vorkenntnis nicht erforderlich ;)
Sollten sich für HeXXen die nächsten Tage zuwenig Spieler melden, würde ich alternativ nen DnD5-OneShot anbieten - auch da wärst du willkommen, ich hab immer gerne mit Einsteigern gespielt.
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Hier gehts zu meiner Vorstellung:  http://www.drachenzwinge.de/forum/index.php?topic=111493.0

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  • 11. Januar 2019, 09:54:32
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #9 am: 11. Januar 2019, 09:54:32 »

Auch wenn ich eigentlich eher im Bereich Cthulhu und Fate unterwegs bin (Letzteres ist tendenziell sogar zugänglicher für echte Neulinge als für „alte Hasen“ im Rollenspiel), möchte ich im Fantasybereich bei den großen Systemen doch Splittermond nennen. Das ist meinem Gefühl nach einfacher gestrickt als DnD5, und sicherlich auch einfacher als DSA 5. Bei den kleinen Systemen ist Dungeonslayer sicher nicht zu verachten, außerdem gibt es eine ganze Reihe einfach gestrickter FantasySysteme.

Bevor du die ein Regelwerk für teures Geld zulegst, würde ich aber auch auf jeden Fall empfehlen, ein paar Proberunden zu spielen, ob dir das System überhaupt liegt. Dafür kann man hier auf der Drachenzwinge im Spontanrundenbereich oft Runden entdecken, die auch für Einsteiger geeignet sind, dies aber nicht unbedingt im Titel der Ausschreibung angeben. Notfalls übers Forum beim Spielleiter anfragen.

Oder, je nachdem wo du in Deutschland wohnst: vielleicht gibt's in nächster Zeit eine Con in deiner Gegend, wo man dann auch viele verschiedene Systeme ausprobieren könnte. Zum Beispiel ist jetzt an diesem Wochenende (ab Freitagabend bis Sonntagabend) in Herne im Stadtteilzentrum Pluto die Morpheus – die sogar freien Eintritt bietet. Auch findet man häufiger auf Cons andere Drachenzwingler, um mit Ihnen mal zu klönen.
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  • 11. Januar 2019, 10:16:29
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #10 am: 11. Januar 2019, 10:16:29 »

Der Tipp mit den Cons von Roach ist meines Erachtens auch ein sehr guter. Im März gibt es im hohen Norden zum Beispiel die HeinzCon, die "Haus-Con" des Uhrwerk-Verlags. Da wird vor allem Splittermond gespielt, es gibt aber wie bei jeder anderen Con auch immer viele Runden anderer Systeme, traditionell zum Beispiel auch immer Dungeonslayers. Norden-Norddeich liegt allerdings nicht unbedingt im Aktionsradius vieler Rollenspieler, die Anreise lohnt sich meines Erachtens aber sehr (auch weil der Verlag Tickets zusammen mit einer Unterbringung in Ferienwohnungen anbietet, die das Erkunden des Areals abseits der Con nahelegen).

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« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 10:18:28 von Loki »
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  • 11. Januar 2019, 12:33:23
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #11 am: 11. Januar 2019, 12:33:23 »

Diese süße Unschuld. DSA besteht nicht aus vierhundert Seiten! Rechne eher mit zwanzigtausend. :P
Das ist eben seit den achtzigern geboren. Und hey - es ist ein deutsches Rollenspielsystem.

Für meinen Geschmack ist es auch zu überladen. Dennoch ist es das meistgespielte System hierzulande.

Für CoC braucht man keine Ahnung von der Magie zu haben. Ebenso muss man die geistige Stabilität nicht streng "nach System" abarbeiten. Auch finde ich die Charaktererstellung im Schnellstarterheft tausendmal besser als im Regelbuch (wo ausgewürfelt werden soll). CoC ist vor allem für kurze Abenteuer geeignet. Es gibt aber auch erfahrene Spielleiter (Eukaryot z.B.) die ganze Kampagnen leiten.
Im Endeffekt bietet CoC ein ganz angenehmes Würfel- und Charaktererlebnis, aber eben in einer sehr realen Welt. Das macht eben die Hintergründe erstmal sehr einfach. Alles was darüber hinaus geht muss nicht nach Regelwerk gehen, sondern unterliegt der Willkür und der Fantasie des Spielleiters. Horror lebt eh vom Unbekannten - also bringe was Unbekanntes rein. Eventuell bekommst du so deinen Schuss Fantasy ins Spiel.

Liebe Grüße!
« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 13:30:28 von Merlchenmietz »
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Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #12 am: 11. Januar 2019, 14:04:19 »

re:CoC
Auch finde ich die Charaktererstellung im Schnellstarterheft tausendmal besser als im Regelbuch (wo ausgewürfelt werden soll)

Einspruch, Euer Ehren!

Ich habe mir mal das englische PDF vorgenommen – die deutsche Ausgabe ist ja eine gute Übersetzung, hat aber den Nachteil, dass sie schon in meinem Koffer steckt für die Fahrt zur Morpheus. Da gibt es für die Erstellung der Eigenschaften insgesamt fünf verschiedene Methoden – die meisten davon in den „optionalen Regeln“ am Ende des Kapitels über die Charaktererschaffung. Da gibt es die Optionen, schlechte erwürfelte Investigatoren komplett neu zu würfeln, schlechte Werte mit einem Bonuswürfel zu modifizieren, erst nach dem Würfeln aller Werte diese zuzuordnen, oder auch Punkte zuzuweisen – insgesamt 460 oder auch die Zehnerschritte, die auch im Schnellstarter zu finden sind. Als Kind der OSR gehört natürlich der rein zufällige Erschaffungsprozess mit dazu, ist aber alles andere als verpflichtend.

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  • 11. Januar 2019, 14:20:49
Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #13 am: 11. Januar 2019, 14:20:49 »

OSR -> Oneshotregeln?
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Re: Welches Rollenspielsystem?
« Antwort #14 am: 11. Januar 2019, 14:22:42 »

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