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Autor Thema: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition  (Gelesen 14951 mal)

Sandmann

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  • 23. Januar 2019, 18:30:55
Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #15 am: 23. Januar 2019, 18:30:55 »

Spoiler
Ich weiß, wir sind noch nicht da, aber als Storyteller regt mich gerade etwas total auf: ES GIBT KEINE BEISPIEL HUNTSMAN-WERTE ODER WAHRE FEEN-WERTE!!!! WIE KANN MAN SOWAS MACHEN????
Fall ich die nur übersehen habe... Ich brauche das dringend!  Sagt mir bitte, wo das steht.
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« Letzte Änderung: 23. Januar 2019, 18:50:52 von Sandmann »
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Nin

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  • 23. Januar 2019, 21:21:46
Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #16 am: 23. Januar 2019, 21:21:46 »

Spoiler
Ich weiß, wir sind noch nicht da, aber als Storyteller regt mich gerade etwas total auf: ES GIBT KEINE BEISPIEL HUNTSMAN-WERTE ODER WAHRE FEEN-WERTE!!!! WIE KANN MAN SOWAS MACHEN????
Fall ich die nur übersehen habe... Ich brauche das dringend!  Sagt mir bitte, wo das steht.
Konkrete Beispiele wie bei den Hobgoblins? Das habe ich auch nicht gefunden.
Im Forum von OOP gibt es ein paar Beispiele z.B. http://forum.theonyxpath.com/forum/main-category/main-forum/the-new-world-of-darkness/changeling-the-lost/1164036-a-hodgepodge-of-hobs-2nd-ed?p=1173859#post1173859
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« Letzte Änderung: 23. Januar 2019, 21:53:40 von Nin »
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Sandmann

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  • 24. Januar 2019, 05:52:18
Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #17 am: 24. Januar 2019, 05:52:18 »

Spoiler
Ich weiß, wir sind noch nicht da, aber als Storyteller regt mich gerade etwas total auf: ES GIBT KEINE BEISPIEL HUNTSMAN-WERTE ODER WAHRE FEEN-WERTE!!!! WIE KANN MAN SOWAS MACHEN????
Fall ich die nur übersehen habe... Ich brauche das dringend!  Sagt mir bitte, wo das steht.
Konkrete Beispiele wie bei den Hobgoblins? Das habe ich auch nicht gefunden.
Im Forum von OOP gibt es ein paar Beispiele z.B. http://forum.theonyxpath.com/forum/main-category/main-forum/the-new-world-of-darkness/changeling-the-lost/1164036-a-hodgepodge-of-hobs-2nd-ed?p=1173859#post1173859
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Hobgoblins gibt es. Die werden auch direkt im Jumpstarter-Abenteuer verwendet.
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Tapam

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #18 am: 24. Januar 2019, 22:44:05 »

Die Schönsten <im ganzen Land>

Spoiler
Layout: Das Symbol, die leicht bedrohliche Pfauenfeder, ist stimmungsvoll und das Bild vom rotzigen Gör ist (wie das Seeming selbst) ein Spiel mit Erwartungen und auf Äußerlichkeiten beschränkten Vorurteilen.

Vorspann: Schöne Neuinterpretation von des „Kaisers neue Kleider“. Der innere Konflikt von denen, die scheinbar alles haben, was man haben kann, und die – auch gegen ihren Willen und ihr Bestreben – immer im Mittelpunkt stehen müssen, ist überzeugend dargestellt. Den Ansatz von den Schönsten als Triebfeder der Höfe finde ich auch spannend. Ebenso das Streben, in ihrem Umfeld eine..nettere..Version von Arkadia zu schaffen.

Once: Eine Reduktion auf ein Ding, ein Spielzeug, das letztendlich egal ist und durch Entdeckung des eigenen Selbst, ein wortwörtliches Aus-dem-Rahmen-Fallen, entfliehen kann. 

Now: Bei den Schönsten geht es darum, wahre Verbindungen zu knüpfen, das wahre Ich zu entdecken und stets wie ein Dynamo alle anderen auf einem ähnlichen Weg anzutreiben.

Tales: 1) Abkehr vom qualvollen, verkopften Ballerinatum, und etwas Schönes im vermeintlich Hässliches gefunden. Guter Ansatz.
2) Gigolo, den innerlich die Einsamkeit quält. Eher öde.
3) Ist es eine Kung-Fu-Disney-Prinzessin? Zu kryptisch, wenig hilfreich bei der Erfassung dieses Seemings.

Fähigkeiten: Den Segen hatte ich („damals“) beim ersten Lesen nicht verstanden, aber er passt irgendwie zum „Cheerleading“-Ansatz des Seemings. Irgendwie wirkt die Fähigkeit wesentlich weniger mächtig als die von den anderen Seemings, aber dafür finde ich den Fluch im Vergelich mit den anderen vermeidbarer.

Fazit: Wäre für mich vor der ersten Lektüre die klare „rote Laterne“ der Seemings gewesen, aber die Reibungspunkte im Charakter selbst und im sozialen Miteinander machen das Seeming doch eine ganze Ecke spannender. Die Tales haben wenig geholfen und Hinweise zum Aussehen wären hier sehr hilfreich gewesen, aber irgendwie erweckt das Kapitel dennoch Interesse an diesem Seeming.
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Sirion

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  • 25. Januar 2019, 17:05:54
Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #19 am: 25. Januar 2019, 17:05:54 »

Kapitel 1 - The Face in the Mirror

Die Einleitung finde ich gelungen und stimmungsvoll.

Die Biester

Spoiler
Einführungstext: Finde ich in Teilen schon recht spezifisch und unangenehm einschränkend. Sollte denn jedes Biest diesem Schema entsprechen? Als Beispiel hingegen kann ich damit gut leben. Immerhin wird hier noch angedeutet, dass sie gegen ihre Instinkte durchaus ankämpfen (können).

Damals: Eine Sammlung von Möglichkeiten, interessant.

Jetzt: Da geht es mir wie mit dem Einführungstext. Als Tendenzen mögen die beschriebenen Charakterzüge ja ihre Berechtigung haben, aber sie sind mir hier zu übertrieben und alternativlos dargestellt. Nicht jeder wird auf die Behandlung in Fairie auf dieselbe Weise reagieren. Den Vorteil finde ich passend, der Nachteil mag es auch sein, wenn man akzeptiert, dass Biester eben unverbesserliche Dumpfbacken sind, die sich einfach nicht beherrschen können.

Geschichten:
1. Diesen "Networker" kann ich mir gar nicht als Biest vorstellen. Dafür braucht es doch viel mehr als die eben noch festgelegte Fixierung auf Grundbedürfnisse. Und wer jedem auf die Zehen tritt und keine Hierarchien akzeptiert, wird wenig angesehene und einflussreiche Freunde finden.
2. Interessant, sagt aber wenig über den Charakter selbst aus
3. Sehr spannende Idee, gefällt mir.

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Die Dunklen

Spoiler
Einführungstext: Die Beschreibung finde ich gut gelungen, sie regt die Fantasie an und zeigt auch die für mich nachvollziehbaren Folgen eines solchen Schicksals in Faerie auf.

Damals: Die Ideensammlung wird in passendem düsterem Duktus fortgeführt, gefällt mir weiterhin.

Jetzt: Die Beschreibung kann ich viel besser nachvollziehen als die der Biester, Vor- und Nachteil empfinde ich als passend.

Geschichten:
1. Interessant. Ein Darkling mit Hang zum Gutmenschen, äh, -wechselbalg.
2. Noch so einer. Kommen denn alle geläutert aus der Feenwelt zurück?
3. Hmm, das Motiv aus 2., für "Gerechtigkeit" zu sorgen, findet sich auch hier wieder.
Alles in allem hätte ich mir hier zerrissenere und weniger selbstgerechte Identitäten gewünscht.

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Interessiert u.a. an: KULT, WoD/CofD

Tapam

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #20 am: 27. Januar 2019, 18:11:53 »

Die Unholde

Spoiler
Layout: Man muss das Symbol, die gesprengten Ketten und den Schild mit dem Riss/Blitz, etwas länger betrachten, aber dann passt es. Der „Eastwood-Holzfäller“ ist nichts wirklich Besonderes, aber noch okay.

Vorspann: Sehr starker Märchenanfang, auch wenn der Twist nicht ganz neu ist („Letztens“ erst wieder in Black Mirror gesehen). Unholde kämpfen gegen sich selbst und vor allem gegen das, was andere von ihnen denken. Sie wollen mehr Beschützer als herzlose Mörder sein und werden tief in ihren Herzen von den Verlockungen der maßlosen Gewalt ständig in Versuchung geführt. Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass sie dumm sind – nur weil sie kein Interesse an Lügen und Intrigen verspüren.

Once: Unholde sind in Arcadia durch und durch fürs Grobe zuständig und verrohen zusehends. Sobald sie aus ihrer Trance der sinnlosen Knechtschaft und Gewalt erwachen, nutzen sie ihre brachialen Kräfte, um zu entkommen.   

Now: Sie schützen die kleinen Freuden so wie ihr scheinbar hartes Herz und werden für ihre..pragmatischen Lösungsansätze von den Höfen geschätzt.

Tales
1)   Ein Unhold mit gutem Herzen versucht alle zu retten, die sich in die Hecke verirrt haben. Dabei kümmern ihn weder sein eigener miserabler Zustand noch seine bittere Einsamkeit. Klares, direktes Konzept, das zum Seeming passt. Auch wenn es nicht allzu innovativ ist.
2)   Ein Unhold, der die brutalen Seiten seines FBI-Jobs liebt und seine eigenen Gewalttendenzen fürs Profiling nutzt. Klingt nach einer guten TV-Serie, mit einer ordentlichen Prise Dexter und Grimm.
3)   Ein kritischer Blick auf die Höfe, ein Schläger, der sich bzw. die Intentionen und Methoden der Frühlingskönigin langsam zu hinterfragen beginnt.   

Fähigkeiten: Auf den ersten Blick liegt seine herausragende Stärke im Kampf, aber genaugenommen beendet er nicht nur einen Kampf möglichst schnell, sozusagen per Knockout, sondern er kann dies leichter tun, wenn er seine Kraft nicht für sich selbst einsetzt. Der Fluch passt sehr gut, weil es die Problematik anreißt, dass Unholde – meistens – vollkommen ungewollt furchteinflößend sind.

Fazit: Man mag hier als typischer „Gamer“ den DamageDealer vermuten, aber bekommt eher einen Tank, eventuell sogar einen Healer geboten. Denn Unholde sind nicht zwingend Freunde der Gewalt, sind eher Veteranen oder zumindest im Ruhestand und wollen (Shrek lässt grüßen) einfach nur ihre Ruhe haben von allen Grausamkeiten. Sie passen für mich genauso perfekt ins Setting und sind Ausdruck einer schönen Uminterpretation von Märchen.   
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Hutzelmännchen, Heinzelmännchen...

Spoiler
Layout: Ein verschnörkelter, verdrehter Zauberstab, gekreuzt von einem Hammer. Ein perfektes Symbol, das den Begriff „Kunstfertigkeit“ gelungen widerspiegelt. Beim ersten Betrachten des Beispielcharakters dachte ich (inspiriert durch die Kraft des Seemings), dass der Rollstuhl eine Art Webstuhl wäre und war dann irgendwie enttäuscht, weil man die Findigkeit des Kleinen Volkes als „schnöde Häkel-Magie“ darstellt.

Vorspann: Genialer, brillanter Aufhänger. Ich war beim ersten Lesen voll in dem Seeming drin! Sie sind ständig mit etwas beschäftigt, brauchen dringend eine Funktion und helfen gerne mit ihren schrägen, gerissenen oder genialen Ideen aus. Sie wollen sich nie wieder für sinnlose Aufgaben missbrauchen oder für ihre Leistungen veralbern lassen. Sie sind stark und doch mehr als zerbrechlich.

Once: Sie haben guten Grund, misstrauisch zu sein, aber halten sich am allerkleinsten Funken von Hoffnung fest. Ihrer unfassbaren Listigkeit allein verdanken sie ihr Entkommen.

Now: Auch die Kleinen bringen durch ihre handwerklichen Schöpfungen/Kreationen eine gute Portion Arcadia in die Menschenwelt und gewinnen an Selbstwertgefühl, weil sie viel Lob erhalten.

Tales
1)   Durch den „Traum-Ingenieur“ wird der Hof gestärkt und dessen Feind geschwächt. Klingt nach einem spannenden NPC, der die SC bei einem Auftrag in die Träume begleiten könnte.
2)   Ein sonderbarer (Internet-)Troll, der ein noch merkwürdigeres „Fetchbook“ gegründet hat, und Wechselbälger wie Fetches auf verwirrende Schnitzeljagden führt. Klingt nach einem spannenden Antagonisten (oder Auftraggeber?!).
3)   Eine mysteriöse Barbesitzerin, die sich mit „rumpstilzchen-artigen“ Händeln die Zeit vertreibt. Irgendwie gleichzeitig zu kryptisch und zu flach…

Fähigkeiten: Absolut faszinierende und sehr starke Fähigkeit, die jedoch gute Absprachen zwischen dem SL und dem Spieler erfordert. Der Nachteil passt gut, aber vielleicht hätte man diesen ganz eng mit den Dingen verknüpfen sollen, die durch den Vorteil geschaffen wurden…

Fazit: Für mich das spannendste Seeming überhaupt, weil die Fähigkeit so viel Potential für das Auslassen in puncto Kreativität birgt. Irgendwie weiß man am Ende aber leider nicht, wie nun das Aussehen dieses Seemings ist und die Charakterideen scheinen nicht wirklich mit einem Motley kompatibel zu sein...



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« Letzte Änderung: 27. Januar 2019, 19:49:40 von Tapam »
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Huhn

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #21 am: 28. Januar 2019, 17:22:36 »

Kurze Zwischenfrage: Wie viel Zeit planen wir/plant ihr denn für so einen Leseabschnitt ein? Ich möchte zwar gerne mitlesen, aber auch nicht alle künstlich aufhalten.
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Tapam

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #22 am: 28. Januar 2019, 17:48:40 »

Ich fand die gut 10-15 Seiten voll in Ordnung, wobei ich letzte Woche auch sehr viel zu tun hatte.

Wenn wir als nächstes die Kiths und dann die Höfe machen und jeweils ein paar Tage mit kleineren Diskussionsplateaus einfügen, sollte man eigentlich immer wieder ganz gut aufschließen und sich zu großen Teilen beteiligen können. :)

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Nin

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #23 am: 28. Januar 2019, 17:52:08 »

Kurze Zwischenfrage: Wie viel Zeit planen wir/plant ihr denn für so einen Leseabschnitt ein? Ich möchte zwar gerne mitlesen, aber auch nicht alle künstlich aufhalten.
Ich bin da ganz entspannt. :)
Mein persönliches Herangehen ist, dass ich den Textabschnitt lese und dann abschließend aufschreibe, was mir dazu durch den Kopf geht. Das geht natürlich schneller als z.B. zu jedem Seeming was zu schreiben.
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Sandmann

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #24 am: 30. Januar 2019, 06:06:29 »

Der verbitterte alte Mann sagt zu den Seemings:
Ich kann sie noch wiedererkennen. Diese jungen Seemings von heute wollen alle so hippy sein. Deswegen lernen sie die Lifehacks, die viel krasser sind als zu meiner Zeit. Es ist ja klar, dass die dann alle an der Wollmütze haben (Flüche! laufen jetzt alle auf Clarity hinaus. Das erinnert mich total an Vampire alte Editionen. Das war früher nur bei den Holden so, glaube ich. Das finde ich gut. Ich regte mich shcon über einige Designdummheiten bei den Dunklen auf. In 1st E war deren großer Nachteil, dass sie im Sonnenlicht shclechter zaubern, Oger hingegen waren bei emotionaler Verteidigung richtig aufgeschmissen. Der unfaire Vorteil der Dunklen wurde dann dadurch gelöst, dass die Kontrakte der Dunklen total langweilig und teilweise nutzlos waren. Also macht die 2ndE auch was richtig (zum Beispiel die Dunklen).
Dass das kleine Volk umgedeutet wurde, schmeckt mir nicht gut. Bei den Beast ist es genauso. Elemenals sind und bleiben konstant, ist gut. Die Kraft der Kleinen ist ... situativ cool? Das kommt mir wie eine Verschlechterung vor. Aus den Kleinen konnte man früher extreme PowerMunchkins machen. Jetzt werden sie einfach reich... Das hätte mir als Kontrakt besser gefallen.

Ich bin schon sehr auf die Kith gespannt. Die deuten die Seemings ja nochmal richtig krass um.
In der 1stE fand ich die Kith-Kräfte auch schon interessanter als die der Seemings.
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Sandmann

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #25 am: 30. Januar 2019, 06:50:03 »

Geht es weiter, in logischer Reihenfolge, zu den  Höfen?
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Tapam

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #26 am: 30. Januar 2019, 10:37:39 »

Ich fände die Kiths tatsächlich logischer, obwohl mich die Höfe mehr interessieren würden. :)
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Nin

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #27 am: 30. Januar 2019, 16:07:57 »

Ich würde mich gerne an die Struktur im Buch halten und zum nächsten Abschnitt gehen wollen. Am Ende des Kapitels lässt sich ja noch mal ein Resümee ziehen.
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Nin

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #28 am: 30. Januar 2019, 16:10:23 »

Dann geht es hiermit weiter...

Chapter 1 - The Face in the Mirror - Courts (p. 34-50)
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Tapam

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Re: Wir lesen Changeling the Lost 2nd Edition
« Antwort #29 am: 31. Januar 2019, 16:10:29 »

Also weiter mit den Höfen, und etwas weniger en détail.


Er ist’s

Spoiler
Hof des Frühlings

Wichtigste Emotion: Verlangen. Sie brauchen kein Arkadien und können ungebrochen feiern; auch wenn es manchmal gute Miene zum bösen Spiel bedeutet.

Kehrseite: Verleugnen. Sie sehen sich derselben Kritik ausgesetzt wie die Epikureer, teilweise zurecht. Insgesamt bleiben sie „Leute für gute Zeiten“, auf die man leider nicht zählen kann, wenn man keine Illusionen durchschauen muss, es keine Hoffnung mehr gibt und man roher Gewalt ausgesetzt ist.

In Ebbe und Flut: Der Frühling regiert freigebig und am Rande zur Dekadenz. Zur Regierungszeit der anderen Höfe bietet er Gesundheit und Gesellschaft, ist sozusagen Bindeglied, Schmiermittel zwischen den anderen Höfen. Wenn sie ihre Energie in Positives stecken können, werden sie ausgezeichnete Heiler, Goblinfruchtzüchter und Zeremonienmeister.

Der Pakt: Es herrscht grundsätzlich Frieden, der nur vom tiefsten Verlangen nach kriegerischer Auseinandersetzung durchdrungen werden kann. So lange ein Wechselbalg also nicht der absolute Liebling seines Halters gewesen ist, ist er außerhalb der Gefahr. Das Verlangen von anderen, auch außerhalb des Frühlingshofs, wird durchgehend anerkannt.

Legenden: Mutter Susan gab ihren größten Wunsch, den Wunsch nach einem Kind, für den Pakt des Frühlings auf. Anfangs bekriegten sich die Jahreszeiten oder schlugen sich zumindest irgendwelche Schnippchen. Durch List gelang es z.B. Rabe, dass der Frühling nach einem überlangen Winter wieder regieren konnte. Das sind mit die klarsten Legenden, während gegen Ende angedeutet wird, dass der Frühling zwar nicht selbst töten kann, aber andere dies tun können, wenn sie vollkommen vom Verlangen danach angefüllt sind.

Fazit: Der Frühling wird wohl entweder als Hofgaukler verspottet oder als die einzig wahre Methode zur Überwindung des durch die Entführung entstandenen Traumas anerkannt. Er bietet auf jeden Fall durch seinen Kontrast zur überwiegend dunklen Spielwelt immer einen spannenden Ansatz für viele düstere Charakterkonzepte, die zurück ins Leben finden müssen, und er bietet ohne Zweifel einen nachvollziehbaren Weg zurück zur Normalität, wobei es noch spannender werden kann, wenn die schier endlose Heiterkeit schal zu werden droht. 
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Und es war…


Spoiler
Hof des Sommers


Wichtigste Emotion: Zorn. Der Spieß wird wortwörtlich umgedreht. Man rächt sich für alles, was einem angetan wurde. Nie wieder Opfer sein – auch wenn man dabei das eigene Glück und Leben aufgeben muss. Zorn kann in der heutigen Zeit leicht und in großer Fülle geerntet werden, aber man muss ihn schmieden wie ein Schwert und auf das richtige Ziel richten.

Kehrseite: Wut. Diese ist als Gegenstück zum Zorn nicht zielgerichtet, spontan und kann den Leuten um einen herum und einem selbst große Erschöpfung verursachen. Nicht oft ist das Alleinsein eine Folge.

In Ebbe und Flut: Unter der Regierung durch den Sommer wird der Hof nicht zwingend militärisch, aber es werden viele Wettkämpfe abgehalten und man muss sich stetig in seinen Fähigkeiten behaupten und beweisen. In der Regel liegen Verteidigung oder Angriff im Fokus.
Regieren die anderen drei, beraten Vertreter des Sommers die Regierenden und es werden Kopfgelder für Feinde des Hofes ausgeschrieben. Was auch geschieht, der Sommer bleibt wachsam.

Der Pakt: Alle müssen bis zum letzten Mann kämpfen. Fae verwirrt diese Haltung vollkommen und sie müssen sich ihrer Unverwundbarkeit schon mehr als sicher sein, wenn sie gegen den Hof vorgehen wollen. Geradlinigkeit und Opferbereitschaft sind das A und O.

Fazit: Der bodenständige Sommer lässt sich nichts gefallen. Er ist schlichtweg der Hau-Drauf-Hof, der einfach dabei sein muss. Wer Action mag, wird den Sommer lieben.
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Schluss mit Lustig…

Spoiler
Hof des Herbstes

Wichtigste Emotion: Furcht. Sie kennen die Angst genau und verwenden diese als Waffe, was jedoch eingehende Introspektion erfordert. Sie haben erkannt, dass man den Fae durch körperliche Gewalt oder Androhung von selbiger nicht beikommen kann und erforschen deshalb Zauberei und die Regeln der Fae. Furcht ist schwierig zu ernten, weil man schnell Misstrauen erwecken kann (Fun fact: Durch Filme verursachte Furcht schmeckt nicht so pralle. :) ). 

Kehrseite: Verhandeln. Man kann es auch Selbstzweifel oder „analysis paralysis“ nennen. Falls sie keinen anderen Ausweg finden, laufen sie auch zum Feind über, was beiden Seiten wohlbekannt ist.

In Ebbe und Flut: Regeln, Versprechen und Zeremonien gewinnen immens an Bedeutung. Unter der Regierung durch den Herbst erfolgt eine genaue Bestandsaufnahme in Sachen Magie und Unwissenheit in puncto Magie wird nach Möglichkeit ausgemerzt. Feinde des Hofes werden mit schmutzigen Tricks und möglichst effizient ausgelöscht.
Unter den anderen Regierungen übernehmen sie Aufgaben der Bildung und Therapie. Sie sind ebenfalls als Wärter und Henker geeignet.

Der Pakt: Fae müssen vor Angriffen ihren Absichten klar und deutlich Ausdruck verleihen. Je größer der Angriff, desto eher muss die Warnung erfolgen. Dies erfordert viele Rituale, die jedoch die Unannehmlichkeiten für die Fae vollkommen wert sind.

Fazit: Die kryptische, vielleicht sogar sinistere, Note des Hofes, der die Geheimnisse der Magie entschlüsseln und sich vor allem selbst bewahren will, klingt sehr spannend.   
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Er naht…
Spoiler
Hof des Winters

Wichtigste Emotion
: Trauer. Sie sind so stark wie der Käfig, in den sie sich selbst eingesperrt haben und kaum mit den anderen Höfen vergleichbar. Ihre Taktik ist nicht zwingend rein defensiv, vielmehr ein kluges Belauern und Analysieren des Feindes. Das Ernten erfordert natürlich höchste Diskretion.

Kehrseite: Depression. Sie haben großes Verständnis für jede Form der Niedergeschlagenheit.

In Ebbe und Flut
: Diskretion ist das höchste Gebot, wenn der Winter auf den stürmischen Herbst folgt. Viele Dinge geschehen insgeheim und jeglicher Aufruhr der Menschen soll unterbunden werden.
Während der anderen drei Jahreszeiten zieht sich der Winter-Hof noch stärker zurück.

Der Pakt: Die Fae müssen ihre Opfer aus tiefstem Herzen betrauern. Sobald die Fae ihre Bestattungs- oder Trauerrituale beginnen, schlägt der Winter-Hof zu, ohne jede Rücksicht.

Fazit: Für alle, die gerne im Geheimen agieren, der perfekte Hof.
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Wir sind in Phase 4 nach Kübler-Ross angekommen und damit am Ende der Höfe angelangt.
Die Höfe sind für mich sowohl spieltechnisch als auch inhaltlich (vor allem als Bewältigung des Entführungstraumas) sehr aufregend.

Bin gespannt, wie sie im Vergleich mit der ersten Edition abschneiden werden – wahrscheinlich hat man auch hier den Wechselbälgern mehr Optionen und Macht mit auf den Weg gegeben. :)





« Letzte Änderung: 02. Februar 2019, 22:48:47 von Tapam »
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