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Autor Thema: [Masks] Ephemeral City Stories (voll)  (Gelesen 598 mal)

Herugrim

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  • 07. Februar 2020, 13:05:41
[Masks] Ephemeral City Stories (voll)
« am: 07. Februar 2020, 13:05:41 »

Ephemeral City Stories

Hier bist du also. Du hast dein Cape und dein Kostüm. Du hast deine Superkräfte. Du hast einen coolen Namen, über den du dir eine ganze Weile den Kopf zerbrochen hast. Du hast sogar ein Team mit Freunden. Und du bist in der großartigsten Stadt der Welt.
Willkommen in Ephemeral City.

Im Stile einer Comic-Reihe erzählen wir hier die Geschichte von vier jungen Superhelden und -heldinnen, ihren Konflikten, Siegen und Niederlagen.
Inspirationsquellen sind dabei vor allem Young Justice, Teen Titans und Young Avengers.
Avengers meets The Breakfast Club.

Spieltermin: Montags, ca 19:30/19:45-23:00 Uhr
Technik: Drachenzwinge TS, Roll20
Safety Tools: X-Card, Lines/Veils
Grundsätzlich bewegen wir uns etwa im Bereich PG13.
Zuhörer sind willkommen.

Spielleitung:
Herugrim
Es spielen:
Alessa
Jago
Kabelaffe
Vaizord

Unsere Spieltermine
02.03
09.03
16.03
23.03
25.03
30.03
02.04
06.04
13.04
16.04
20.04
27.04
04.05
11.05 
18.05
25.05
01.06 
08.06
15.06
22.06
29.06
06.07
13.07

Setting
Ephemeral City, eine Stadt an der Westküste der USA mit Stränden, Palmen und Promi-Feeling. Neben umliegenden Hügeln und großflächigen Parks gibt es in der Stadt eine große Medien- und Unterhaltungsindustrie, Tech-Start-Ups und Gesundheits-Apps stehen hoch im Kurs. Konsum wird groß geschrieben. Ephemeral City hat einen jungen, jungendlichen und liberalen Charme, sich längst losgesagt vom altbackenen grauen Betonklotz, stattdessen sind Gebäude dynamisch und futuristisch modern gestaltet, mit sanften Kurven und Wellen. Die Bevölkerung genießt das Leben in vollen Zügen. Stars lächeln ins Blitzlichtgewitter, Menschen jubeln und hoffen, ein Autogramm zu bekommen. In Ephemeral City scheint immer die Sonne, selbst wenn es regnet, lachen die Einwohner.
Aber nicht alles ist perfekt in Ephemeral City. Armut grassiert in den äußeren Stadtteilen und mit ihr die Kriminalität, Superschurken haben längst alle Gesellschaftsschichten infiltriert und unterwandert, um ihre jeweiligen Ziele zu erreichen. So manches Tech-Start-Up entpuppt sich als Produktionsstätte für allerlei Schurkenkram.
Der Druck auf junge Menschen, besonders junge Superhelden, ist enorm, vielleicht sogar höher als irgendwo sonst. Wie kann man Erfolg haben in einer Stadt, in der scheinbar jeder mindestens genauso erfolgreich ist?

Einzelheiten unseres Settings, Landmarken und besondere Setpieces, NSCs, andere Akteure und Fraktionen erstellen und entwickeln wir gemeinsam als Gruppe nach und nach, ganz im Geiste von PbtA.

Regeln
Wir nutzen das Masks-Regelwerk, das Einflüsse aus verschiedenen PbtA-Ablegern aufgreift und weiterentwickelt. Das Regelwerk ist simpel gehalten und eignet sich durch seinen großen Fokus auf die Handlung daher auch für Einsteiger. Battlemaps, Tabellen oder ewige Rechnerei weichen Mechaniken für flüssiges, dramatisches und spannendes Spielen ohne große Unterbrechungen. Neben dem bekannten Konzept von Moves gibt es aber auch Besonderheiten. Stats heißen in Masks "Labels". Sie spiegeln wieder, wie die Charaktere sich selbst und andere sie sehen. Weil sich das bei jungen Menschen ständig ändert, sind die Labels ebenfalls flexibel und in ständigem Wandel. Im Laufe der Zeit können die Charaktere aber sicherer werden und durch Advancements bestimmte Labels festlegen - das bedeutet auch, dass sich ihre Persönlichkeit langsam festigt.
Erfahrungspunkte, hier Potential, werden durch Fehlschläge beim Würfeln von Moves erzielt.
Beziehungen werden über Influence abgebildet, den man entweder über jemanden hat - oder eben nicht. Wenn jemand Influence über dich hat, bedeutet es, dass dir wichtig ist, was diese Person von dir hält und denkt und es gibt ihnen die Möglichkeit, dich bei deiner Entwicklung zu beeinflussen. Erwachsene haben immer Influence, die wissen (meistens), was am besten für dich ist.


Die Charaktere

Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Wurde durch Zufall Opfer eines Experiments und entwickelt seitdem besondere Kräfte. Weiß noch nichts von dem Damoklesschwert, das über ihr schwebt...
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Eine Außerirdische von der Galaktisch Technokratischen Union. Noch weiß noch niemand über ihre extraterrestrische Herkunft, aber ihre farbig-bunte Haut sorgt schon jetzt für allerlei Fragen. Kann mit ihrem Hoverboard fliegen und außerdem Dichte und Pheromone kontrollieren.
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Behält seine Identität für sich. Kann mit allen möglichen Nagetieren kommunizieren und sie kontrollieren. Ist Schülersprecher, Musterschüler und vor allem damit beschäftigt, das Superheldenleben mit den Verpflichtungen seines vollgestopften Schulprogramms und einem harmonischen Familienleben im Gleichgewicht zu halten.
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion
Sein Vater ist der berüchtigte Superschurke Hierophant, der Menschen mit dunkler Magie seinen Willen aufzwingt und einen finstren Kult führt. Seit sich seine bei der Polizei arbeitende Mutter vom Vater getrennt hat, müssen die beiden auf vieles verzichten, sind aber froh darüber, seinen Einfluss los zu sein. Kontrolliert seismische Wellen und Elektrokinese.


Momentan ist eine Kampagne geplant, die etwa 20 Sitzungen umfassen wird.
« Letzte Änderung: 31. März 2020, 14:23:42 von Herugrim »
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Herugrim

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  • 16. Februar 2020, 13:25:24
Session Zero
« Antwort #1 am: 16. Februar 2020, 13:25:24 »

Session Zero
Spieltermin: 17.02.2020, ca. 19:15 Uhr

Im Rahmen unserer Session Zero besprechen wir zuerst Lines and Veils, sowie Wünsche und Erwartungen an das Spiel.
Anschließend werden wir das Setting etablieren. Dazu nutzen wir eine für Masks angepasste Version von Microscope aus der Feder von Ben Robbins.
Hier werden vergangene Heldengenerationen, Personen der Öffentlichkeit, Ereignisse und Locations erschaffen, um unsere Welt etwas auszugestalten.

Im Anschluss folgt die Charaktererstellung, in der die Spieler die gerade erschaffenen Setpieces aufgreifen und ihre Charaktere damit verknüpfen können.
Dabei gehen wir auch auf das Team ein und klären, unter welchen Umständen das Team enstanden ist und in welchem Rahmen es agiert. Beziehungen zueinander und zu Erwachsenen, sowohl der mundanen als auch der metahumanen Art, dürfen natürlich nicht fehlen.


Golden Generation
Der erste Superheld - The Star - tritt auf. Er ist Schauspieler und es entstehen zahlreiche Filme mit ihm in der Hauptrolle, sowohl über als auch nur mit ihm. Seine Superheldenidentität verschmilzt rasch mit seinem Filmpersona. Ist er anfangs noch ein Symbol für Altruismus und Selbstlosigkeit, wandelt er sich im Laufe der zukünftigen Generationen mehr und mehr zu einer Marketingfigur. Von den Idealen von einst ist spätestens Anfang der 70er nur noch wenig übrig.
Ein weiterer Held ist Prometheus.
Helden dieser Generation sind vor allem Menschen mit erhöhter Stärke, Ausdauer und Geschicklichkeit.

Silver Generation
Das Zeitalter der silbernen Generation wird durch das sogenannte White Beach Event eingeleitet, bei dem zum ersten Mal Superhelden und Schurken mit extremen Kräften aufeinander treffen.
Vor der Küste kommt es zur Konfrontation zwischen Mr. Justice und Snowman. Im Aftermath des Kampfes glitzern die Strände weiß vom Schnee.
Gründung der Alchemist Labs.
Erstmals stellt sich die Frage, wer für den ganzen Schaden aufkommt, den Superhelden verursachen. Das Thema wird aber bald von anderen Ereignissen überschattet.
Superhelden und Schurken entwickeln zunehmend extreme Kräfte.

Bronzene Generation
Die Alchemist Labs werden unterwandert und korrumpiert. Dort werden nun Gadgets und Waffen hergestellt.
Es formiert sich zunehmend eine ablehnende Haltung in der Gesellschaft, die Superhelden als gesetzlose Vigilantes und rücksichtslose Zerstörer darstellen. Häufig geht die Kritik auch mit Wut auf den oberflächlichen Lebensstil von Ephemeral City einher. Vielen Superhelden wird vorgeworfen, eher ihrem Ego als der Stadt zu dienen.

"Who Pays The Bill - Act"
Die erste Gesetzgebung zur Regulierung von Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Dank starker Lobby durch einflussreiche Superhelden wie dem Star greift die Gesetzesinitiative nur oberflächlich.
Fähigkeiten mit besonderen Fähigkeiten werden verpflichtet, eine Versicherung abzuschließen und wer auf Verbrecherjagd gehen will, der muss einen Superhelden-Führerschein machen.
Im Zuge dieser Entwicklung entstehen zahlreiche Superhelden-Agenturen, die Helden mit verschiedenen Angeboten (Rechtsbeistand, Versicherungsschutz, Marketing und Merchandise) unterstützen.

Das Bronzene Zeitalter endet mit der öffentlichen Ermordung des Stars, der bei einer Preisverleihung auf der Bühne des großen Amphitheaters als Symbol für die Kommerzialisierung und den Wandel fort von einstigen Idealen erstochen wird.
In den folgenden Jahren kocht immer wieder die Forderung nach mehr Regulierung hoch, die mittlerweile auch mit dem Argument geführt wird, dass mehr Regeln sowohl Zivilisten als auch Helden schützen könne, besonders weil die Frage nach der Arbeit außerhalb des Gesetz immer noch nicht geklärt ist und im Kampf der verschiedenen Lobbygruppen immer wieder verschoben wird.

Die Bronzene Generation ist vor allem von der "Existential Angst" und extremen Moralkonflikten geprägt. In der Öffentlichkeit wird diese Zeit als besonders düster empfunden und zum ersten Mal steigen die Kriminalitätsraten wieder, weil Superhelden vor allem untereinander Konflikte austragen, bei denen sie sich gegenseitig moralische Verfehlungen vorwerfen.

The Modern Age
Heute.
Prominenteste Fürsprecherin für mehr Superhelden-Regulierung ist Alexandria Helena Midas, Tochter des Golden Generation Helden "Prometheus". Mit dem Geld ihrer Familie wurde das Amphitheater erbaut.
Als Stifterin, die für viele beschädigte Wahrzeichen der Stadt aufgekommen ist, gilt sie als wahrscheinlich einflussreichste Person der Stadt und repräsentiert eine neue Generation, die Superhelden zwar unterstützen, aber immer kritisch hinterfragen will.
Es kursieren Verschwörungstheorien, dass der Star gar nicht wirklich tot sei. Er habe seinen Tod inszeniert, weil ihn das Leben als Medienfigur zunehmend angewidert habe. Andere vermuten dahinter einen Versuch, sein Andenken zu nutzen, um das Leben in der Stadt bewusst zu beeinflussen und zu verändern.
« Letzte Änderung: 03. März 2020, 13:47:49 von Herugrim »
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  • 03. März 2020, 14:40:19
Re: [Masks] Ephemeral City Stories (voll)
« Antwort #2 am: 03. März 2020, 14:40:19 »

ISSUE 1: E.C., CALIFORNIA
"Are ALL the schools on your planet this horrible?" - Starfire, Teen Titans
A Song of the Soundtrack: California - Phantom Planet


Artwork by Jago

Cast
Auf dem Cover von links nach rechts -
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion



Side Cast
Yumi - Asiatisches Mädchen, Schatzmeisterin des Schülersprecher-Rats
Jordan - Sportgroßmaul und Sohn reicher Eltern
Mrs White - Klassenlehrerin von Luna und Tremor
The Mutant
Umbra - trägt schwarzen Helm und Umhang

Synopsis
Der erste Einsatz, vor etwa zwei Wochen:
Die Staatsanwältin Rebecca Kane gilt als Zeichen gegen Korruption und leuchtendes Symbol gegen Kriminalität. Sie wagt es als Erste, einen der Unterbosse anzuklagen. Im Zuge der Verhandlungen wird sie entführt.
Die Helden sind jedoch zur Stelle und können sie am Hafen aus einem Container retten.
Nachdem herauskommt, dass Tremors Vater der gefürchtete Superschurke Hierophant ist, der mithilfe dunkler Magie die Kontrolle über Menschen übernimmt, um sie für seine finsteren Zwecke zu nutzen, kommt der Skandal ins Rollen. Erste Gerüchte behaupten, dass der Hierophant seinen Sohn geschickt habe und die Staatsanwältin möglicherweise doch keine so unschuldige Person sei. Um ihre Karriere zu retten, distanziert sich die Gerettete von den jungen Helden, wirft ihnen vor, die Polizeiarbeit behindert zu haben und durch ihr Eingreifen ihr Leben in Gefahr gebracht zu haben. Spezialkräfte seien schließlich genau für solche Einsätze ausgebildet.
Weitere Ermittlungen der Presse bringen ans Tageslicht, dass offenbar keiner der jungen Helden im Superhelden-Führerschein-Register aufgeführt ist. Besonders hoch ist ihr Ansehen bei den Medien nicht.

Montagmorgen an einem angenehmen Sommertag.
Tammy, Luna, Allen und Leo beginnen ihren Tag mit Frühstück bei ihren jeweiligen Familien, bevor es zur Schule geht. Allens Mutter, die bei der Polizei arbeitet, besteht darauf, ihn zur Schule zu fahren und holt Luna und ihre Freundin Amy vom Haus am Strand ab.
Am Campusgelände, das sich tatsächlich zwei Schulen teilen, angekommen, wird Leo schon von Yumi erwartet. Am Nachmittag träfe sich das Schülergremium zur Planung des Sommerfests, das in ein paar Wochen stattfinden solle. Leo sagt zu.
In Allens und Lunas Klasse macht ein Clip die Runde, in der Ivar Erikson, etwas älterer, stadtbekannter Superhelden-Klatschkolumnist, sich in einer Morning Show über die Verantwortungslosigkeit bezüglich der Kostümwahl vieler jungen Helden auslässt. Auch dass einige noch keinen Superhelden-Führerschein hätten, sei inakzeptabel. Allen lässt sich im Wortgefecht mit Jordan dazu hinreißen, zu behaupten, er würde ja seinen Führerschein in den nächsten zwei Wochen machen. Jordan schlägt ihrer Lehrerin vor, dass man das doch vielleicht als schulweite Aktion feiern könnte und so das ganze Thema besprechen könnte. Mrs White ist begeistert und im Lauf des Schultages wird vom Lehrerkollegium eine Aktion beschlossen, bei der die entsprechenden Schüler über ihre Erfahrungen mit dem Führerschein auf der Bühne der Aula sprechen sollen.
Beim Mittagessen ist Tammy von Allens Aktion wenig begeistert. Leo belauscht die Gruppe aus der Entfernung.

Nach dem Unterricht, als sich das Gebäude gerade leert, krachen zwei Gestalten die Straße vor der Schule entlang, offenbar in einem Kampf. Schließlich brechen sie auch mit voller Wucht durch die Wand in dem Gebäude, in das Leo gerade zur Sommerfest-Planung wollte. Mühsam versuchen die jungen Helden sich ihren Weg durch die Menge zum beschädigten Gebäude zu bahnen. Dabei muss sich Leo von Yumi losreißen, die seinen Drang zum Chaos zu wollen, verwirrt und mit Unverständnis wahrnimmt. Tremor versucht sich über die Stromleitung ins Gebäude zu bewegen, aber statt durch die Leitung zu rauschen, sprühen Funken! Überall auf dem Schulgelände explodieren Glühbirnen und Leuchtleisten. Das Stromsystem ist vollkommen geschmort worden! Na klasse!
Luna fliegt mit ihrem Hoverboard direkt durch das Loch und kann die Kämpfenden, ein mutiertes Wesen und einen Menschen mit dunklem Helm und schwarzen Mantel, mit ihren Kräften für einige Momente innehalten lassen. Obsidian schafft es, drei eingeklemmte Schüler unter einer eingestürzten Wand zu befreien.
Schließlich schaffen es auf Leo und Allen ins Gebäude. Ohne Maske erkennt Allen Leo jedoch nicht und hält ihn für einen anderen Schüler.
Mit seinen Kräften versucht er die Risse in den Wänden zu schließen, doch statt dass sich die Risse schließen, stürzt nun die Decke ein! Leo stürzt, von einem Stein getroffen, ohnmächtig zu Boden. Während der Mann mit dem schwarzen Mantel versucht, die drei von Obsidian geretteten Zivilisten zu schützen, stürzen weiterhin Steine und Betonbrocken auf die Helden herab.
Obsidian, die in Panik verfällt, entfesselt ihre Kräfte. Das Dunkle, das in ihr lebt, eskaliert und vaporisiert nicht nur herabstürzende Brocken. Auch der Mutant und der Mann mit schwarzem Mantel vergehen in der schwarzen Welle, die von ihr ausgeht.
Als sich der Staub legt, sind die anderen Schüler zum Glück unversehrt, aber die Aktion scheint gehörig schiefgegangen.
Lässt sich die Katastrophe noch irgendwie retten?
« Letzte Änderung: 06. März 2020, 15:17:49 von Herugrim »
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Herugrim

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  • 10. März 2020, 16:06:59
Re: [Masks] Ephemeral City Stories (voll)
« Antwort #3 am: 10. März 2020, 16:06:59 »

ISSUE 2: Baby Steps
"Robin: You were too far forward, and Cinderblock got away because of it!
Cyborg: You saying this is my fault?" - Teen Titans

A Song from the Soundtrack: The Middle - Jimmy Eat World


Artwork by Jago
Auf dem Cover: Violet Sparrow


Cast
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Umbra
Violet Sparrow, eine jugendliche Superheldin
Leos Familie (Eltern Sara und Arthur, 8 jährige Schwester Issy)
Allens Mutter Carrie
Mrs. White
Yumi
Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitätskräfte

Kurzgefasst
Die Helden sammeln sich und fliehen vor einem Fremden aus der Ruine. Sie vermuten später, dass es sich um den Superhelden Umbra handeln könnte. In der Hoffnung, Spuren oder Umbra dort zu finden, kehren die Charaktere des Nachts zur Ruine zurück. Doch stattdessen stoßen sie auf Violet Sparrow, eine junge Superheldin, die ihrerseits in einer anderen Angelegenheit Untersuchungen anstellt.

Was dieses Mal geschah
Unsere Ausgabe beginnt direkt dort, wo das letzte Heft aufgehört hat. Die Helden stehen im teilweise eingestürzten Gebäude. Während die Helden sich sammeln und vor allem Tammy über ihre Kräfte erschüttert ist, löst sich der Aschehaufen des Mannes mit dem Helm und Mantel langsam auf. Im Erdgeschoss kümmert sich Allen um Leo, der aus seiner Ohnmacht erwacht und über eine Platzwunde am Kopf klagt, bevor die zwei im ersten Stock zu den Mädchen stoßen. Die letzten Zivilisten schaffen es in diesen Momenten aus dem Gebäude, Rettungskräfte treffen auf dem Schulgelände ein. Als sich an einer schattigen Stelle an der Wand eine tintenartige schwarze Fläche ausbreitet, aus der schließlich auch eine Hand und ein Fuß hervortreten, ergreifen die Helden die Flucht. Während sie gerade die Treppe hinunterhechten, nutzt Leo den Moment um sich von den anderen zu lösen und das Haus alleine zu verlassen. Kaum haben die Helden gerade die Tür erreicht, fällt ihnen Leos Verschwinden auf. Ob was auch immer aus der Art Schattenportal gekommen ist, ihn geschnappt hat?! Tammy und Allen zögern nicht lange und laufen zurück ins Haus, während Luna mit ihrem Hoverboard an der äußeren Hauswand empor schwebt, um einen Blick durch das Fenster im ersten Stock auf die Figur erhaschen zu können. Dort erblickt sie einen Mann, dessen Kleidung scheinbar aus einer ähnlichen tintenartigen Substanz zu bestehen scheint und der sich gerade zu dem Aschehaufen des Mutanten hinunterbeugt. Gerade noch kann sie sich unter das Fensterbrett ducken, bevor der Mann sie sieht. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, wirft Leo einen Stein, während Allen vom Fuß der Treppe nach oben ruft. Als der mysteriöse Fremde fragt, wer dort unten ist, ist Allens Mund schneller als sein Verstand und ruft “Nur ich und Tammy!”, um direkt von ihr angezischt zu werden. Die Aufforderung “Ich möchte mit euch sprechen!” zusammen mit Schritten Richtung Treppe und reichlich unheimlicher Atmosphäre lassen unsere Helden dann aber doch Reißaus nehmen und den heraneilenden Rettungskräften entgegenrennen. Hinter ihnen steht der Fremde im Türrahmen, verfolgt sie aber nicht. Tammy scheint auf dem Gesicht eines Feuerwehrmannes einen Ausdruck des Wiedererkennens zu bemerken. Im nächsten Moment ist die Silhouette verschwunden.
Diese schicken die Teenager jedoch zuerst zu den Santitätskräften. Während Tammy, Allen und Luna am Ende eines Rettungswagen sitzen und sich flüsternd über die Ereignisse unterhalten. Im Hintergrund muss sich ein junger Polizist einer Traube Lehrkräfte erwehren, die ihn mit allerlei Fragen bedrängen. Leo, der sich unter die Schaulustigen gemischt hat, wird von Mrs. White bemerkt, die ihn, besorgt um seine Kopfwunde, zum Rettungswagen bringt. Während Leo versorgt wird, planen die anderen mehr über den Fremden herauszufinden. Unter der Finte, sich bei den Feuerwehrleuten persönlich bedanken zu wollen, hoffen sie, den einen Feuerwehrmann zu finden, um über ihn an Infos zu kommen. Dazu mischt sich Allen in ein Gespräch zwischen Feuerwehr-Captain und einem Polizisten ein, die sich über die Störung ärgern und mit Blick auf das Gebäude darauf hinweisen, dass solche Sachen doch warten müssen, woraufhin Allen entrüstet reagiert. Glücklicherweise ziehen Tammy und Luna Allen entschuldigend weg, bevor er sich tiefer hineinreitet.

Beim Abendessen herrscht bei Leos Familie angespannte Atmosphäre, besonders seine kleine Schwester findet sein Schweigen komisch. Leo erzählt von dem Einsturz des Gebäudes und schafft es, das Gespräch vor allem auf die dadurch entstehenden Probleme für den Schülerschaftsrat hinzuweisen. Wie viel Arbeit jetzt auf sie zukäme! Nach einem Lob seiner Mutter zu seiner verantwortungsvollen Position driftet das Gespräch in eine ausufernde Erzählung Issys ab, die stolz erzählt, dass ihre Grundschulklasse ein Experiment zum Wasserkreislauf gestartet hat - und das, obwohl das eigentlich erst später drankäme und wie neidisch die Kinder ihrer Parallelklasse seien! Vor dem Schlafengehen textet Leo noch mit Yumi, die immer noch kein Verständnis dafür zeigt, dass er auf das Gebäude zugerannt ist, aber dass sie froh ist, dass ihm nichts schlimmeres passiert ist.
Allen spricht mit seiner Mutter über die Ereignisse und beschließt, Alexandria Midas, von der er viel hält und der er über seine Mutter einmal begegnet war, eine E-Mail an eine ihrer offiziellen Adressen zu schreiben, in der Hoffnung, dass sie die Kosten für die Schule übernimmt.

Der Unterricht der restlichen Woche ist von Problemen geprägt. Neben der Sperrung des AG-Gebäudes hat das Stromnetz erhebliche Schäden davongetragen. So sitzen die Klassen in manchen Räumen im Dunkeln und Lehrkräfte ärgern sich darüber, auf Hilfsmittel wie Beamer verzichten zu müssen.
Mitte der Woche treffen sich die Helden in ihrem Unterschlupf, einer kleinen Strandhöhle, die einige bequem ausgespülte Felsen und Steine aufweist. In ihren Superhelden-Personas findet ein Debriefing statt, bei dem sie auch Internetrecherchen anstellen. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Fremden um einen Superhelden namens Umbra, der viel Wert auf seine Anonymität legt und sich praktisch vollständig aus sämtlichen öffentlichen Aspekten des Superheldenlebens heraushält. Über ein Fanforum versuchen die Helden Kontakt aufzunehmen. Die Helden brechen noch in der gleichen Nacht auf, um in der Ruine auf dem Campus nach Spuren zu suchen - und hoffen insgeheim, dort auf Umbra zu treffen.

Das Gebäude ist von Absperrband umgeben, aber kein Hindernis für unsere Helden. Rat King lässt einige Ratten das Gebäude auskundschaften, doch niemand scheint dort zu sein. Auf leisen Sohlen schleicht das Team über staubige Böden und leere Böden, um schließlich im ersten Stock eine Spur zu finden: Der Aschehaufen des Mutanten ist ebenfalls fort!
Ein Geräusch im Erdgeschoss lässt Rat King herumfahren - noch jemand ist hier! Mit seinen Ratten findet er die Person, das Team stürmt den Raum und versucht den Eindringling zu stellen, der aufgeschreckt entkommen will. Das Mädchen, vermutlich in ihrem Alter, mit Bogen und Köcher bewaffnet, wird von Obsidian und Tremor zu Fall gebracht. Die Helden versuchen sich an ihrer ersten Befragung! Um die wenig kooperative und eher verbissene Fremde positiv zu stimmen, nimmt Tremor seine Maske ab und nennt ihr seinen echten Namen, während sein Team sich mit der Hand an die Stirn klatscht und sogar die Gefangene Spott über ihn ergießt. Dennoch löst sich die Spannung im Gespräch langsam. Das Mädchen stellt sich als Violet Sparrow vor, eine junge Superheldin, die vor etwa einem halben Jahr von Black Crow als Schülerin aufgenommen wurde. Sie ist hier, um nach Spuren zu suchen. Ihre Vermutung, dass die Schule über ihre AGs und die verschiedenen Ausstattungen Geld wäscht. Schließlich trennen sich die Wege wieder - die Helden schaffen es aber, hauptsächlich durch das gemeinsame Unverständnis gegenüber Tremors Verhalten, sich Violet Sparrows Unterstützung bei ihren Nachforschungen zu Umbra zu sichern. Sie wird sich bei Rat King melden, wenn ihr etwas zu Ohren kommt. Das Team kehrt nach Hause zurück.

Freitagvormittag, Mathe und Englisch. Die Schulsekretärin öffnet die Tür und unterbricht den Unterricht für einen Moment. Sie bittet Tammy und Allen jeweils aus ihren Klassen heraus und darum, ihr ins Rektorat zu folgen. Verunsichert und mit mächtig Bammel folgen die Beiden, während Leo und Luna den Rest der Stunde darüber nachgrübeln, was da auf sie zukommt...
« Letzte Änderung: 26. März 2020, 00:53:03 von Herugrim »
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  • 18. März 2020, 19:42:26
ISSUE 3: Days Like This
« Antwort #4 am: 18. März 2020, 19:42:26 »

ISSUE 3: Days Like This
"After all, what good is a school without students?" - Brother Blood, Teen Titans
A Song from the Soundtrack: Days Like This - Van Morrison

Cast
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Rektorin Mrs. Darby
Versicherungsmann Mr. Marthers
ein Feuerwehrmann
Tammys Familie
Allens Mutter
Mrs. White

Kurzgefasst
Die Helden werden mit den negativen Auswirkungen der Kollateralschäden konfrontiert - Die Schule verklagt Tammy und Allen auf Erstattung der Kosten zum Wiederaufbau. Luna betäubt aus Versehen ihre Lehrerin.
Das Team stellt philosophische Differenzen fest, wenn es darum geht, was Superhelden ausmacht und wie sie gemeinsam Superhelden sein wollen.

Was dieses Mal geschah
Tammy und Allen werden im Büro ihrer Rektorin befragt. Besonders der anwesende Vertreter der Schulversicherungen treibt die beiden in die Enge und schafft es, ihnen Geständnisse zu ihren Kräften und zu den Ereignissen zu entlocken. Seltsamerweise scheint die Rektorin außerordentlich gut informiert zu sein und gibt ihren Schülern die Möglichkeit, mit der Wahrheit herauszurücken. Doch die beiden verschließen sich und drücken sich drumherum. Schließlich dürfen die beiden wieder zurück in den Unterricht. Während Allen seine Wut noch an der Sekretärin auslässt, stürmt Tammy davon und schwänzt den Tag.

Luna wird nach dem Unterricht von ihrer Lehrerin zu den Farben auf ihrer Haut befragt. Sie mache sich Sorgen, ob alles in Ordnung wäre und äußert Bedenken, dass jugendliche Aktionen wie Graffiti sprayen zwar hier und da verbreitet wären, aber die Farben sicher nicht gesund wären. Luna, die mit den Bemerkungen über ihre farbenfrohe Haut nur schwer klar kommt, versucht mit dem Freisetzen von Beruhigungspheromonen aus der Situation zu kommen. Doch zu ihrem Schreck erwischt sie ihre Lehrerin zu stark. Gemeinsam mit Allen tragen sie ihre Lehrerin zur Krankenstation, während sie auf dem Gang angestarrt werden.
Die Gruppe bespricht sich in ihrem Hauptquartier, der Strandgrotte. Das Team stellt fest, dass sie alle sehr unterschiedliche Philosophien haben, was das Superhelden-Dasein angeht, besonders was Aspekte wie den Superheldenführerschein angeht, der Zugang zu speziellen Superheldenversicherungen ermöglicht, aber dafür gewisse Persönlichkeitsdaten verlangt. Ob sich diese Risse im Team vertiefen werden?
Dennoch verfolgen sie die Spur nach Umbra weiter und befragen einen der Feuerwehrleute, von denen Tammy den Eindruck hatte, dass er ihn möglicherweise kennt. Sie erfahren, dass Umbra den Feuerwehrmann vor Jahren wohl einmal aus einem brennenden Gebäude gerettet hat und er noch keine Gelegenheit hatte, sich zu bedanken. Mehr kann er ihnen aber auch nicht sagen. Etwas enttäuscht kehren die Helden nach Hause zurück. Vielleicht findet ihr Kontakt Violett Sparrow ja noch eine Spur, hoffen sie.

Der große Knall folgt nach dem Wochenende. Allen und Tammy finden ihre Eltern auf sie wartend in den jeweiligen Küchen vor, mehrere Blätter Papier auf dem Tisch liegend. Die Schule verklagt die beiden auf die Kosten zur Renovierung des AG-Gebäudes. Die Kosten sprengen jeden Rahmen und bedrohen die Existenz beider Familien. Tammy bricht vor ihren Eltern in Tränen aus und redet sich alles von der Seele, über das Experiment und ihre neuen Kräfte, ihre Sorgen und Ängste. Besonders ihre Mutter kommt nur schwer damit zurecht und macht ihr Vorwürfe nur an sich gedacht zu haben, dass sie das Haus verlieren könnten, ja vielleicht sogar wegziehen müssen und dass die Situation mehr als ernst ist. Als sich die Haushaltshilfe tröstend einmischen will, wird sie von der zornigen Mutter kurzerhand aus dem Haus geworfen, mit der Bemerkung, dass sie sich nicht in Familienangelegenheiten einzumischen habe. Tammys Vater hat mehr Verständnis und beschließt, dass sich jetzt Dinge ändern müssen - und werden, aber beide Elternteile kämpfen stark mit der Entfremdung, die ihre langen Arbeitszeiten hinterlassen haben. Es scheint, als ob auch ihre Eltern wieder lernen müssten, wie das mit dem Elternsein funktioniert.
Allen bekommt von seiner Mutter ebenfalls den Kopf gewaschen, die seit der Scheidung von seinem Schurkenvater viel Wert auf finanzielle Unabhängigkeit gelegt hat - was mit einem Polizeigehalt durchaus schwierig ist. Hausarrest ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Allen erwartet. Wovon er noch nichts ahnt: Die finanzielle Not gibt seinem reichen Schurkenvater einen mehr als guten Grund, sich wieder in die Familienbeziehungen einzumischen...
Zusätzlich muss Allen jetzt den Heldenführerschein machen. Ein Lichtblick: Er erhält die Nachricht, dass seine Bitte, ob Ms. Midas Interesse hätte, an einer Spendenaktion für das Schulgebäude teilzunehmen, von einem ihrer Beschäftigten an sie weitergereicht wurde.
Die Gruppe will sich am Strand treffen, um sich zu besprechen. Als Allen sich trotz des Hausarrests mithilfe seiner Elektrokinese durch die Stromleitung davonstehlen will, wird er von seiner Mutter erwischt, die ihm sämtliche Elektronik wegnimmt und ihn zum Lernen bei Kerzenlicht verdonnert.
Zum zweiten Treffen am Strand erscheint zum Schluss nur Luna.
Während sie am Eingang der Strandgrotte sitzt und die untergehende Sonne beobachtet, die sich in warmen Tönen auf den Wellen spiegelt, werden die Schatten hinter ihr immer länger, wachsen und tropfen bald wie schwarze Tinte von den felsigen Wänden, bis sich langsam ein Körper aus der Finsternis zu schieben scheint. Noch immer hat Luna nichts bemerkt...
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  • 24. März 2020, 21:39:15
ISSUE 4: A Chance Meeting - Part I
« Antwort #5 am: 24. März 2020, 21:39:15 »

ISSUE 4: A Chance Meeting
"Kid Flash: What's in the bag?
    Aqualad: Plan B." - Young Justice

A Song from the Soundtrack: Black Water - Timber Timbre

Cast
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Umbra
Daddy Cool, aus dem Ruhestand zurückgekehrter Superheld mit Disco-Flair und einer Menge Mojo, Baby
Issy, Leos Schwester (8)
Allens Mutter
Tammys Vater
Ms. Midas und ihr Diener
Staatsanwältin Rebecca Kane


Kurzgefasst
Das Team hat erstmals Kontakt mit Umbra, doch dieser scheint verwirrt zu sein und Gedächtnislücken zu haben. Das Team trifft den, aus dem Ruhestand zurückgekehrten, Superhelden Daddy Cool. Allen erhält eine Einladung von Ms. Midas für das ganze Team. Endlich ein Silberstreifen, um die Katastrophe der Klage abzuwenden?

Was dieses Mal geschah
Luna sitzt am Strand, hinter ihr der Eingang zur Strandgrotte des Teams, vor ihr das im Sonnenuntergang glitzernde Meer. Die Schatten am Höhleneingang zerfließen wie schwarze Tinte, kriechen über die Steine. Aus den dunklen Fetzen hinter ihr kämpft sich ein Mann, dem die teerartigen Schatten vom Körper tropfen und ihn zurück in die Finsternis zerren wollen. Luna springt auf und greift sich den Mann. Nach einem kurzen Kräftemessen schafft sie es, ihn von den Schatten loszureißen, dabei kommt sie jedoch mit der schwarzen Tinte in Kontakt. Bei der Berührung leuchtet ihr Hoverboard warnend auf und scheint ein Signal abzusetzen. Der Fremde fragt nach Ort und Zeit, hat Schwierigkeiten sich zu orientieren und scheint einen Teil seines Gedächtnisses verloren zu haben, kennt aber noch seinen Namen: Umbra. Er drängt darauf, einen Anruf machen zu müssen, leiht sich Lunas Handy, aber erreicht niemanden. Die beiden begeben sich zur Landstraße, die oberhalb des Hangs vor dem Strand vorbeiläuft. Luna kontaktiert die anderen Teammitglieder, von denen sich Rat King und Obsidian auf den Weg machen wollen. Tremor hingegen - Allen sitzt zu Hause, ohne Strom und ohne Handy und bekommt nichts davon mit.
Obsidian kann sich problemlos aus dem Haus schleichen. Während er noch seine Sachen packt, erwischt Leo seine 8 Jahre alte Schwester Issy, wie sie sich durchs dunkle Haus nach unten schleicht. Die Beiden haben ein kurzes Gespräch, bevor Issy in ihr Zimmer zurückkehrt. Als sich Leo schließlich davonstiehlt, sieht er in der Küche das schwache Licht des Kühlschranks glimmen - seine Schwester hat seine Anweisung, ins Bett zu gehen ignoriert und sich doch noch in die Küche geschlichen.
Schließlich kommen Obsidian und Rat King bei Lunas Standort an. Sie befragen Umbra, der ein wenig ruhiger wirkt, aber immer noch einen deutlich verwirrten Eindruck macht.
Nach einiger Zeit durchzieht eine bunt leuchtende Lichtspur mehrmals den Himmel und landet schließlich vor den Helden. Der etwas in die Jahre gekommene Superheld Daddy Cool, ein Mann mit dunkler Hautfarbe und leichtem Bauchansatz, buntem Kostüm mit vielen Pailletten, Glitzer und mit tiefem Ausschnitt, aus dem reichlich Brusthaar hervortritt, sowie einer sternförmigen Sonnenbrille, steht vor ihnen. Nach kurzem Kennenlernen - und seiner Frage, ob die Kids nicht im Bett sein müssten, morgen wäre ja Schule - bietet er ihnen seine Hilfe an. Während die Gruppe sich berät - den Helden drängt sich mehr und mehr ein Zeitreise-Verdacht auf - meint Umbra plötzlich, er kenne Daddy Cool oder zumindest erinnere er sich an ihn. Er hätte einen Auftritt auf der Abschlussfeier seines Sohnes gehabt. Das Team stürzt sich auf das Detail, fragen, wann das gewesen wäre. Umbra scheint still zu werden, ruhig, mit einer Spur Traurigkeit, und antwortet: 1987.
Die Helden übergeben Umbra schließlich an Daddy Cool, der verspricht, ihn in eine Klinik zu bringen. Falls die Junghelden aber Fragen hätten, so können sie ihn auf der Nummer erreichen, die er ihnen mitgibt.

In der Schule spricht Allen mit Leo, hofft, ihn für eine Spendenaktion mit Ms. Midas begeistern zu können, doch Leo ist skeptisch. Tammy meldet sich für den Superheldenführerschein an. Erste Schikanen treffen Allen, der von Jordan, dem Sport-Ass, zunehmend gehänselt wird und zusätzlich zu seinem Spitznamen Raupe (wegen schmetterlingsähnlichen Mal unter seinem Auge) auch noch “Zwei-Komma-Fünf-Millionen” genannt wird.

Bevor sich das Team am Abend zur Besprechung in ihrer Höhle trifft, erhält Allen eine Nachricht von Ms. Midas, die sich für seine Bitte nach finanzieller Hilfe zum Wiederaufbau des AG-Gebäudes empfänglich zeigt. Allerdings scheint sie gut informiert zu sein und lädt das gesamte Team zu einem teuren Abendessen am Freitagabend ein. Dabei stellt sie den Helden es frei, in zivil oder mit Maske und Kostüm zu kommen.
Allen schafft es, das Team davon zu überzeugen. Besonders bei Tammy und Allen selbst wächst zuhause der Druck wegen der Klageschrift. Während das Verhältnis Tammys zu ihrem Vater sich doch deutlich verbessert, herrscht zwischen ihrer Mutter und ihr nach wie vor Eiszeit. Ihr Vater bittet sie um die Kontaktinformationen der Eltern des anderen Schülers, verklagt wird und Tammy gibt seine Nummer im Laufe des Abends an Allen weiter, mit der Bitte um ein Gespräch.
Allen findet einen Brief seines Vaters in der Besteckschublade und konfrontiert seine Mutter. Sie erklärt ihm, dass sein Vater offenbar von den finanziellen Problemen gehört habe und bläut ihm ein, als er ihr von der möglichen Lösung mit Ms. Midas erzählt, ihr Angebot ja anzunehmen, wenn sie beide nicht wieder mit seinem Schurkenvater zu tun haben wollen.

Schließlich ist es soweit, Freitagabend. Das Team hat sich herausgeputzt - alle gehen in zivil, bis auf Rat King - und werden von einer Limousine am Strand abgeholt. Es geht in ein High-Society-Viertel und betreten schließlich ein teuer im Art-Déco-Stil eingerichtetes Restaurant. Kurz bevor sie sich zu Ms. Midas an den Tisch setzen, scheint diese noch ein Gespräch mit Rebecca Kane, der Staatsanwältin, die das Team vor einigen Wochen rettete, zu führen. Rat King kann mit seinen ausgeprägten Sinnen mithören, dass es zwischen den beiden Meinungsverschiedenheiten zu einem politischen Projekt Midas’ - der Forderung nach einer deutlich verbindlicheren Entwicklungserklärung durch den Stadtrat - gibt. Kane bemängelt vor allem die Tatsache, dass Ms. Midas im politischen Bereich zu viel mitmischt, ohne selbst eine gewählte Vertreterin zu sein.

Dann ist es soweit, die Helden sitzen mit Ms. Midas am Tisch, die ihnen in ihrem eleganten Kleid mit eingewebten Silberfäden und den goldblonden Haaren ein zwinkerndes Lächeln zuwirft. “Wie schön, dass wir uns endlich kennenlernen! Ich warte schon so lange auf so eine Gelegenheit…”

Fortsetzung folgt...
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  • 28. März 2020, 02:37:50
Re: ISSUE 5: A Chance Meeting - Part II
« Antwort #6 am: 28. März 2020, 02:37:50 »

ISSUE 5: A Chance Meeting
" Robin: How can my first mission as leader go so wrong?
    Aqualad: You do have the most experience. But perhaps that is exactly what has left you unprepared. Fighting alongside Batman, your roles are clearly defined. You two do not need to talk. But this team is new. And a leader needs to be clear, explicit. He cannot vanish and expect others to play part in an unknown plan.
    Robin: Oh, so I'm supposed to hold everyone's hand? Who am I kidding? You should lead us, Kaldur. You're the only who can.." - Young Justice

A Song from the Soundtrack: A Voice In The Dark - Blind Guardian

Cast
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Ms. Midas
Daddy Cool, aus dem Ruhestand zurückgekehrter Superheld mit Disco-Flair und einer Menge Mojo, Baby
Eine dunkle Macht
Champion, wird von Allen für den größten Superhelden gehalten. Superstärke, -geschwindigkeit und Sechster Sinn.
Umbra (erwähnt, aber abwesend)

Kurzgefasst
Die Helden erfahren im Gespräch mit Ms. Midas von ihren Plänen, ein Team zu gründen, um der Stadt ein Symbol der Hoffnung zu geben - und dass sie dieses Team sein könnten. Aber das Team ist sich uneinig und erbittet Bedenkzeit. Es herrscht Streit. Während Tammy bei der Meditation versucht, Kontakt mit etwas in ihrem Inneren aufzunehmen, offenbart sie sich einer dunklen Macht, die kurz darauf die Jagd auf sie eröffnet. In letzter Sekunde findet das Team zusammen, um sich gemeinsam mit den Erwachsenen Superhelden Daddy Cool und Champion einer heranbrandenden Welle aus schwarzen Tintenkreaturen zu stellen.


Was dieses Mal geschah
Unsere Helden essen mit Ms. Midas zu Abend. Genauso wie das im Art Déco Stil gehaltene Ambiente ist auch das Essen extravagant und außergewöhnlich. Anfangs erzählen die Helden viel von sich, Ms. Midas hat viele Fragen an sie. Erkundigt sie sich zu Beginn noch nach alltäglichen Details (“Wie läuft es in der Schule? Habt ihr viele Freunde? Geht ihr gerne hin? Wie geht es euren Eltern?”), schwenkt sie bald auf Allens Bitte um, der Schule Geld zu spenden, um die Klagen abzuwenden. Was sei denn genau passiert, dass Allen und Tammy jetzt verklagt werden? Die Helden erzählen grobe Einzelheiten. Besonders aus der Frage nach dem Heldenführerschein entwickelt sich eine Diskussion, was es heißt, ein Held zu sein und was da alles dazugehört.

Ms Midas eröffnet ihnen schließlich, dass sie ein Team gründen will und dass sie hofft, dass die Charaktere die richtigen Kandidaten wären. Dabei malt sie ein Bild von großen Maßstäben - Training, Unterstützung in allen möglichen Formen, neue und verbesserte Anzüge und Ausrüstung, ja sogar einen Unterschlupf würde sie beisteuern. Während Allen sofort begeistert ist, scheint der Rest des Teams durchaus skeptisch. Zwar deutet Ms. Midas an, dass der Superheldenführerschein zwar Pflicht wäre, sie aber bei den Identitätsmaßnahmen Einfluss ausüben könne und blickt dabei Rat King an, der als einziger des Teams seine Maske trägt. Aber die Helden sind viel mit sich beschäftigt und hören die Worte Ms. Midas’ kaum, wenn sie davon spricht, der Stadt ein neues Symbol der Hoffnung schenken zu wollen. Schon am Tisch kommen die Helden in Konflikt über ihre unterschiedlichen Vorstellungen. Schließlich verabschieden sie sich mit der Bitte um Bedenkzeit - die ihnen gewährt wird. In genau einer Woche sollen sie ihr ihre Entscheidung mitteilen.

Im Team herrscht Streit. Manch einer ist wütend, weil Allen wieder mal vorgeprescht ist. Andere trauen Ms. Midas nicht und fürchten, ein abhängiges Werkzeug und ausgenutzt zu werden. Luna kann schon mit den Ansprüchen an ein publikumswirksames Helden eher wenig anfangen. Sie ängstigt die Vorstellung, von all dem möglichen Ruhm und der Aufmerksamkeit vereinnahmt zu werden und im Zweifelsfall vor harte, moralische Entscheidungen gestellt zu werden, bei der Einfluss gegenüber Menschlichkeit steht. Die Helden sind sich in ihrer Meinung zu Ms. Midas nicht einig, können aber auch untereinander keine klare Perspektive finden. Schließlich trennt sich das Team für den Abend im Zwist und beschließt, bei anderer Gelegenheit noch einmal darüber zu sprechen.

Während Allen und Luna noch eine Weile am Strand bleiben und das Aufziehen der Sterne beobachten wollen, geht Rat King auf Verbrecherjagd und lässt seinen Frust an einer Bande Kleinkrimineller aus, denen er mit seinen Ratten einen gehörigen Schrecken einjagt. Tammy hingegen kehrt zurück in ihr Heiligtum, eine Bibliothek, deren Gebäude vor einiger Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, dann aber wegen bürokratischen Problemen noch nicht wieder geöffnet wurde. Dort versucht sie über Meditation Kontakt zu der Kraft in ihrem Inneren herzustellen. Im einen Moment sitzt sie zwischen Bücherregalen, während dunkler Nebel um sie herum aufzieht, im nächsten steht sie inmitten tiefer Finsternis. Nirgendwo Bücher oder Regale. Ihre Füße berühren kaltes, flaches Wasser. Angst steigt Tammy in der Brust auf, schnürt ihr langsam die Kehle zu, während sie ihre Nackenhaare langsam aufrichten. Sie ist nicht alleine.

Dieb”, zischt es in der Dunkelheit. “Ich sehe dich. Ich kenne dich.” Die Stimme ist rau und tief, gräbt sich Furchen in Tammys Verstand, die jetzt in Panik verfällt. Mit ganzer Konzentration denkt sie an die Bibliothek, während silberne Rauchschwaden die Umrisse der Bücherregale in den Schatten nachzeichnen. Etwas schnellt durch die Schwärze auf Tammy zu, zerwirbelt die Schwaden. Im letzten Moment kann sie sich mit ihren Kräften zurückwerfen und findet sich wieder in der Bibliothek. Bücher stürzen zu Dutzenden von den Regalen, landen auf dem Boden, manche aufgeschlagen. Die Lettern auf den Seiten zerfließen wie schwarze Tinte, tropfen teilweise vom Papier. Gehetzt nimmt Tammy Reißaus und flieht.

Sie ruft Daddy Cool an und bittet ihn darum, mit Umbra sprechen zu dürfen. Dieser zeigt sich aber sehr widerspenstig, versichert ihr aber sofort Unterstützung zu, als Tammy den Verdacht äußert, dass eine Verbindung zu bestehen scheint - und auch sie jetzt verfolgt wird. Die Schatten in den Gassen neben ihr werden länger. Treffpunkt soll die Laterne am Strand sein, bei der Daddy Cool Umbra abgeholt hatte. Während sie hektisch Nachrichten an die anderen im Team schreibt, treten nun schattenartige Wesen hinter ihr auf die Straße.

Mit einem Mal wird Tammy vom Fahrrad geworfen, während ihr Handy davonschlittert. Eine der Gestalten hat sie gerammt. Doch sie rappelt sich hoch und sprintet von ihren Kräften beschleunigt und das Handy vom Boden aufklaubend in Richtung Strand, während sich eine ganze Horde düsterer, wabernder Gestalten an ihre Fersen heftet.
Der Rest des Teams erhält die Nachrichten und eilt Richtung Strand. Rat King, der durch Häuserschluchten hastet, bemerkt eine von Dach zu Dach springende Person, ebenfalls in seine Richtung unterwegs. Schließlich kommt das Team an der Laterne zusammen, wo auch Daddy Cool zu ihnen stößt. In etwa 50 Metern Entfernung nähert sich Tammy. Die Horde schwappt nun wie eine große, unheimliche Welle hinter ihr die Straße entlang, während Leiber fast miteinander verschmelzen zu scheinen. Die Helden nehmen Tammy gerade in Empfang, da landet jemand neben ihnen, den Allen sofort erkennt. Dreipunktlandung, ein Gesichtsausdruck, der Judge Dredd alle Ehre machen würde und ein Kinn, das auch ein Marmorblock sein könnte - Champion! Ein Held mit Superstärke und -geschwindigkeit, sowie einem sechsten Sinn - den Allen für den größten Helden der Stadt hält. Doch für Gespräche bleibt keine Zeit. Die Helden wappnen sich und nehmen die Fäuste hoch, blicken ernst der heranbrandenen Welle schwarzer Tintenleiber entgegen...
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Herugrim

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  • 31. März 2020, 14:18:46
ISSUE 6: Wavebreaker
« Antwort #7 am: 31. März 2020, 14:18:46 »

ISSUE 6: Wavebreaker
"No, Robin. I won't stop. Not now, not ever. I am the thing that keeps you up at night. The evil that haunts every dark corner of your mind. I will never rest...and neither will you." - Slade Wilson zu Robin, Teen Titans
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Cast
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Schwarzes Wasser
Daddy Cool, aus dem Ruhestand zurückgekehrter Superheld mit Disco-Flair und einer Menge Mojo, Baby
Champion, wird von Allen für den größten Superhelden gehalten. Superstärke, -geschwindigkeit und Sechster Sinn.
Brian Forsyth, etwas älterer Bürgermeister mit gehörigem Sexappeal
Ms. Midas
Leos Familie
Allens Mutter
Umbra (erwähnt, aber abwesend)

Kurzgefasst
Die Helden kämpfen gegen die schwarze Welle. Dabei wird Champion jedoch verletzt und Tremor ergreift die Flucht. Dennoch gewinnt das Team. Tammy übernachtet bei Leo, was zu peinlichen Szenen zwischen Leos Eltern und ihr führt. Die Charaktere besprechen, was passiert ist, finden mögliche Hinweise, auf die sie sich keinen Reim machen können. Daddy Cool übernimmt in der Öffentlichkeit die Verantwortung für den Zwischenfall und hält sie durch sein Opfer aus den Medien heraus. Der Beginn einer neuen Superheldengeneration scheint sich anzukündigen.


Was dieses Mal geschah
Die Helden stellen sich der schwarzen, tintenartigen Welle. Aber das noch junge Team hat Schwierigkeiten, sich zu koordinieren. Champion wird vom schwarzen Wasser festgesetzt und kann sich nicht bewegen, während Luna Obsidian auf ein nahegelegenes Hausdach bringt. Nach ersten Angriffen beschwört Obsidian eine Windhose, die als Barriere zwischen den Helden und der Welle steht und ihnen Zeit erkauft. Zeit, die die Helden aber nicht nutzen. Tremor, mit dem Rat King gerade noch eine Strategie entwickeln wollte, stürzt sich durch die Windbarriere auf das Wasser, in der Hoffnung, es mit seinen Stromschlägen vollständig schocken zu können. Aber sein Opfer schlägt fehl! Blitze zucken über die Straße, der Boden reißt auf, eine Spalte frisst sich durch den Asphalt der Fahrbahn und klettert schließlich auch Häuserwände empor. Tremor hat vollkommen die Kontrolle über seine Kräfte verloren und dabei auch sein Idol, Champion, mitgeschockt, der, vom Wasser gehalten, vor und zurück wankt. Obsidian hört die grausame Stimme in ihrem Kopf, als die Welle an Tremor vorbeizurauschen versucht - auf Champion zu: “Wenn ich dich nicht haben kann, dann nehme ich eben ihn!” Dann bricht die Welle über Champion zusammen.
Luna will daraufhin mit Obsidian die Flucht ergreifen, während Rat King Obsidian zu ruft, sie solle versuchen, die Kontrolle über das Wasser zu übernehmen, in der Hoffnung, die mögliche Verbindung zwischen den beiden könnte dabei helfen. Obsidian reißt sich los von Luna und hebt die Hände gegen die Welle, doch statt die Kontrolle zu übernehmen, versucht sie dem Wasser die Lebenskraft zu entziehen, tastet nach der Energie, die es belebt oder animiert und absorbiert sie. Doch zum Entsetzen der Charaktere scheint das Wasser nur für einen Wimpernschlag geschwächt. Stattdessen bricht Champion zusammen, die Haut bleich wie Marmor und schwarze Adern, die seinen Hals empor kriechen und unter seinem Helm verschwinden. Die Dunkelheit in Obsidian wächst. Tremor, dem die Angst ins Gesicht geschrieben steht, nimmt die Beine in die Hand und flieht. Daddy Cool, der ebenfalls auf dem Hausdach steht, scheint wie gelähmt. Offenbar hat der Ruhestand seine Spuren an ihm hinterlassen. Die Helden kämpfen weiter, während die Angst langsam ihren Griff um sie legt. Rat King zerrt Champion aus der Tinte und schließlich mit Lunas Fähigkeit, die Dichte des Wassers zu verändern, sickert es in den Boden und verschwindet.
Die Helden lecken ihre Wunden, während Daddy Cool mit Champion davonrauscht, um ihn in ein Krankenhaus zu bringen. Luna versucht, die Risse in der Straße zu reparieren, aber als sich in der Ferne Sirenen nähern, ergreifen die Helden die Flucht.

Allen ist verängstigt und ruft seine Mutter auf der Arbeit an, die erst beschäftigt wird. Als sie den zitternden Tonfall ihres Sohnes hört, fragt sie nur noch nach seinem Standpunkt und ist direkt unterwegs. Sie muss später noch einmal zur Arbeit, aber Allen findet in seinem Zimmer eine Kiste mit all seinen Elektroniksachen, die sie ihm zur Aufheiterung zurückgegeben hat.
Tammy übernachtet bei Leo. Die beiden kennen sich schon seit langem, also nichts ungewöhnliches, möchte man meinen. Aber als Leos Vater die beiden im Hausflur antrifft und Leo eine Standpauke wegen der späten Uhrzeit hält, scheint bei ihm der Verdacht zu entstehen, dass zwischen den beiden möglicherweise etwas wäre. Tammy übernachtet im Gästezimmer, aber das Frühstück am nächsten Morgen ist nur schwer zu ertragen. Leos Eltern versuchen, möglichst nett und “cool” zu sein - seine Mutter umsorgt Tammy beinahe, während ihr Vater sie schließlich mit ihrer Familie zum Essen einlädt, er habe als Anwaltskollege von Tammys Mutter schon länger nichts mehr von ihr gehört.

Das Team trifft sich in der Strandhöhle. Allen entschuldigt für seine Flucht. Tammy gesteht, dass sie sie Champion verletzt hat, woraufhin Rat King ihr das ausreden will, aber Tammy beharrt darauf und zieht ein mit schwarzer Tinte verlaufenes Buch aus ihrer Bibliothek hervor, das sie im Kampf nutzen wollte, um das Wasser zu verwunden, aber leider Champion erwischt hat. Luna entdeckt auf dem nun welligen Papier - die Tinte ist fest und getrocknet - den Titel des Buches: “Die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ihre Unterfamilien”. Es scheint sich um ein Buch über Schmetterlinge, genauer über Nachtfalter, zu handeln. Auf der am schwärzesten verfärbte Seite, bei der die Tinte beinahe vollständig den Text verschluckt hat, lässt sich nur noch mit Mühe der kursive Schriftzug “Pyrrhia Umbra” entziffern. Den Charakteren stehen Fragezeichen in den Gesichtern. Eine kurze Internetrecherche zeigt, dass der Begriff Umbra für den dunkelsten Teil des Schattens bei einer Sonnenfinsternis steht, aber einen richtigen Reim können sich die Helden darauf noch nicht machen.
Eine News Push-Nachricht verweist Luna, die mit ihrem Handy recherchiert hatte, auf einen zur Zeit stattfindenden Livestream aus dem Ephemeral City Rathaus. Die Helden sammeln sich um das Handy und beobachten, wie der Bürgermeister Brian Forsyth, ein Mann Mitte 50, Anfang 60, der noch immer gehörigen Sexappeal verströmt (was seine Beliebtheit nur noch steigert), ein Statement zu den noch ungeklärten Vorfällen am gestrigen Tag in der Nähe des Strandes abgibt. Dann macht das Rednerpult frei - und Daddy Cool tritt hinten durch eine Tür und nach vorne! Seine Worte sind von Schuldgefühlen nur so durchsetzt, er wirkt beinahe ergriffen. Der Superheld gibt grob wieder, dass die Stadt von einer Art schwarzem Wasser angegriffen wurde, aber Champion und er eingegriffen hätten, wobei Champion jedoch verwundet wurde. Die jungen Helden lässt er aus und verschweigt ihre Anwesenheit. Er entschuldigt sich bei den Eigentümern der umstehenden Gebäude und deutet an, dass seine Rückkehr aus dem Ruhestand vielleicht doch ein Fehler war. Ein möglicher Rücktritt hängt in der Luft, aber Daddy Cool erbittet sich noch Bedenkzeit. Doch die Pressekonferenz ist noch nicht vorbei.
Zum Schluss tritt Ms. Midas vor die Kameras. Als wahrscheinlich einflussreichste Person der Stadt ist die Presse ganz versessen darauf, was sie zu sagen hat. Die Worte, die sie wählt, sprechen Daddy Cool und Champion zwar ihren Dank aus, aber sie formulieren noch mehr. Ms Midas spricht vom Ende einer möglichen Ära, ihrem Gefühl, dass sich die Stadt verändern müsse. Und dass es endlich Zeit werde, die Fackel in den nächsten Jahren von der älteren Generation an die jüngere weiterzureichen. Dann endet der Livestream und die Helden stehen in ihrer Höhle um Lunas Handy versammelt, fassungslos über Daddy Cools Opfer und unentschlossen darüber, was sie als nächstes tun werden.
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  • 05. April 2020, 22:44:53
ISSUE 7: A Golden Ticket
« Antwort #8 am: 05. April 2020, 22:44:53 »

ISSUE 7: A Golden Ticket
" Lex Luthor: Allow me to hire you to find out.
   Red Arrow: Your money has blood on it, and I'm not here to make a buck.
   Lex Luthor: So, you'll provide your service, but for free. I can live with that, hero. Now excuse me. I have a hemisphere to save." - Young Justice

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Cast
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

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Ms. Midas
Yumi - Asiatisches Mädchen, Schatzmeisterin des Schülersprecher-Rats
Daddy Cool, aus dem Ruhestand zurückgekehrter Superheld mit Disco-Flair und einer Menge Mojo, Baby (erwähnt)
Allens Mutter

Kurzgefasst
Das Team entscheidet sich für Ms. Midas und sie verpassen dem Deal gemeinsam den letzten Schliff, aber Rat King muss ihr seine Identität offenbaren. Luna kündigt sich Besuch von "außerhalb" an und in Tammys Familie herrscht Streit. Yumi gerät in Bedrängnis und Allens Mutter trifft sich mit einem alten Freund.

Was dieses Mal geschah
Die Helden sammeln sich, denken über die Auswirkungen des Pressekonferenz nach. Sie beschließen, Ms. Midas noch mehr Fragen zu stellen, bevor sie sich entscheiden. Fragen, die die Helden umtreiben, sind vor allem Dinge wie die Angelegenheit der Kontrolle. Sie fürchten, dass sie sich ihr ausliefern. Auch Fragen nach der zukünftigen Teamführung und die nächsten Schritte nach einer möglichen Einigung werden von den Helden per Mail übermittelt.

Im Lauf der nächsten Woche erhalten die Helden auch Antworten - Ms. Midas hat keinerlei Interesse daran, das Team selbst zu führen, sie möchte unterstützen und helfen. Zur Teamführung soll einer der Helden erwählt werden und als erste Schritte schlägt sie eine Überarbeitung bzw. Verbesserung der Kostüme, die Einrichtung einer Basis, Training für verschiedene Situationen und Konflikte und noch andere Details vor. Die Helden beschließen, auf ihr Angebot einzugehen und wollen sich zum Freitag zum Abschluss der Verhandlungen mit Ms. Midas treffen.

Bis dahin geschieht aber noch einiges. Bei Tammy zuhause herrscht Streit zwischen ihren Eltern, der immer neue Intensität erreicht. Türen knallen, zornige Stimmen hallen durch das Haus. Tammy und ihre Schwester Betty fühlen sich beide hilflos und versuchen mit lauter Musik und aufgesetzten Kopfhörern das Drama auszublenden.

Als Luna eines Abends im Bett liegt, leuchtet ihr Hoverboard, das im Ruhemodus an der Wand lehnt, plötzlich in vielen bunten Farben. Es hat eine Nachricht empfangen, die von einem automatischen Antwortsystem als Antwort auf das Signal beim Zwischenfall mit Umbra vor der Strandgrotte versendet wurde: “Investigator zum Standort unterwegs. Seien Sie vorsichtig und halten Sie durch.”

Allens Mutter hat Schwierigkeiten auf der Arbeit - Polizeibeamte in finanziellen Schwierigkeiten sind ein Risiko, das das Department mit einer einstweiligen Suspendierung, aber bei vollen Bezügen, beantwortet. Am Ende der Woche ist die Wohnung blitzblank, die Bücherregale sortiert, die Möbel im Wohnzimmer neu arrangiert und die Topfpflanzen umgetopft. Allen hilft seiner Mutter, Beschäftigungsmöglichkeiten zu finden und will sie für die Serien begeistern, die er zur Zeit schaut.
Als Allen an einem Nachmittag von der Schule nach Hause kommt, begegnet ihm kurz ein Mann, groß, von der Sonne blondiertes Haar, sportlich, etwa um die Vierzig, evtl auch jünger, im Flur. Seine Mutter, die gerade zwei Gläser abspült hatte wohl Besuch. Auf Allens Fragerei antwortet sie, dass es sich um einen alten Freund handele. Als Allen weiter nachbohrt, dreht sie den Spieß um und stellt ihrerseits Fragen. Daraufhin lässt Allen wieder ab, auch vor allem, um sich selbst vor den geschickt unangenehm gestellten Fragen seiner Mutter zu retten.

Leo wird von Yumi kontaktiert, die ein äußerst verschwörerisches Verhalten an den Tag legt. Heimlich in seinen Spind eingeworfene Zettelbotschaften führen dazu, dass die zwei sich nach der Schule hinter der Turnhalle treffen. Das Gespräch, bei dem Yumi wirkt, als wäre sie direkt einem Agentenfilm der Neunziger entsprungen, dreht sich darum, dass sie einem anonymen Hinweis nachgehen will - den Leo nach dem Zwischenfall mit Violet Sparrow selbst abgegeben hat - dass die Schule über die AG-Ausstattungen Geld gewaschen hätte. Yumi will der Sache auf den Grund gehen und schlägt Freitagabend vor, wird von Leo aber vertröstet, da dieser sich als Rat King zu diesem Zeitpunkt mit Ms. Midas und dem Team treffen will.

Endlich Freitagabend. Die Helden sitzen Ms. Midas gegenüber. Letzte Fragen - besonders rechtlichen Sorgen, denn Ms. Midas möchte eine Unterschrift der Eltern, dass diese mit der Gründung des offiziellen Teams einverstanden sind - werden geklärt. Für Rat King bietet sie ihm eine Sondermöglichkeit, um seine Identität zu wahren, fordert aber einen Vertrauensbeweis. Die Helden sind sich unsicher, was das bedeutet. Ms. Midas will sein Gesicht sehen! Rat King ist plötzlich im Mittelpunkt. Offenbart er ihr seine Identität oder bewahrt er sein so kostbares Geheimnis, verdammt aber möglicherweise die anderen Teammitglieder?
Rat King willigt schließlich ein und offenbart Ms. Midas in geschlossenem Rahmen seine Identität an. Möglicherweise traut er Allens Mundwerk immer noch nicht über den Weg, um sein Geheimnis zu bewahren. So bleiben Allen und Luna weiterhin im Dunkeln, dass Rat King tatsächlich der etwas streberhafte Junge aus der Parallelklasse ist…

Samstagabend. Luna und Allen sind im Kino, Tammy versucht ihr Glück nochmal bei Daddy Cool, der aber nicht erreichbar scheint. Leo ist zuhause und lernt, erhält aber auf einmal eine Nachricht von Yumi, die ihm Standortdaten zugeschickt hat. Leo wirft sich in dunkle Kleidung und sucht Yumi auf dem vom Vollmond leicht erhellten, aber verlassenen Campus. Die Spur führt ihn in den Biologieflügel. Mit seinen Ratten erkundet Leo das Gebäude und ortet Yumi mit seinem besonderen Gehör im Kellerbereich des Gebäudekomplexes. Sie ist nicht alleine, sondern geht scheinbar langsam rückwärts, während etwas von ungewöhnlicher Größe und mit scharfen Klauen an ihrer Fährte hängt. Im Keller findet Leo dicke, lange Haarbüschel und eine aufgebrochene Tür mit gefährlich tiefen Kratzspuren gewaltiger Pfoten. Hastig benachrichtigt er Tammy, die wiederum Luna und Allen ruft. Tammy teleportiert sich direkt zu Leo in den Keller, während Luna und Allen auf dem Hoverboard durch die Stadt rasen und nach wenigen Momenten den Campus und die Tür zum Biologieflügel erreichen.

Als ein markerschütterndes Brüllen gefolgt von einem panischen Angstschrei durch die dunklen und ausgestorbenen Kellergänge hallt, rennt das Team los, sprintet durch die Korridore, während ihnen die Herzen bis zum Hals schlagen.
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