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Autor Thema: [Masks] Ephemeral City Stories (voll)  (Gelesen 1999 mal)

Herugrim

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  • 26. Mai 2020, 15:17:56
ISSUE 14: Protectors Of The Earth - Part 1
« Antwort #15 am: 26. Mai 2020, 15:17:56 »

ISSUE 14: Protectors Of The Earth - Part 1
"Tony Stark: A hostile alien army came charging through a hole in space. We're standing three hundred feet below it. We're the Avengers. We can bust arms dealers all the live long day, but, that up there? That's... that's the end game. How were you guys planning on beating that?
    Steve Rogers: Together.
Tony Stark: We'll lose.
    Steve Rogers: Then we'll do that together, too. " - The Avengers: Age Of Ultron

A Song from the Soundtrack: Teach Them How To Bleed - Motörhead

Cast - Team Lightbringer
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna aka Luminary Lilly - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Umbra
Roboter-Alien


Kurzgefasst
Das Raumschiff wird zerstört. Obsidian berührt den Stein und erhält eine Vision. Die Helden bekämpfen ein Alien. Die Bedrohung des Planeten zieht einen Graben durch das Team und die Bedrohung der eigenen Existenz führt zu trotziger Kompromisslosigkeit. Das Team geht im Streit auseinander.

Was dieses Mal geschah
Das Team kann sich nicht richtig entscheiden, was zu tun ist. Obsidian ist verschwunden, während Umbra wie von einem Schlag getroffen nach vorne fällt. Noch immer rasen die Raketen auf das Raumschiff zu. Während Luna in Betracht zieht, doch noch zum Raumschiff zu wollen, ist es Rat Kings und Tremors Ziel, Obsidian zu suchen, die Tremor in ihrer Bibliothek vermutet. Nach kurzem, hitzigen Wortwechsel, in der auch Umbra darauf besteht, dass das Raumschiff vernichtet werden müsse, fliegen die drei mit Lunas Hoverboard zur Bibliothek.

Dort hat Obsidian das Buch herausgeholt, das vor einigen Wochen beim Zwischenfall aus dem Regal gefallen war und dessen Inhalt von schwarzer Tinte nur so durchtränkt war. Mit der einen Hand streicht sie über die Seiten und packt mit der anderen den Stein, den sie Reaper abgenommen hatte.
Die Vision, die sie trifft, zeigt ihr erst Dunkelheit, dann zwei schemenhafte Figuren, humanoid, aber ohne jegliche Merkmale. Kein Geschlecht, kein Gesicht, absolut neutral, ohne Einzelheiten oder Details. Die beiden Schemen verteilen leuchtende Murmeln in der Düsternis, die sich ausbreiten und im Raum verteilen. Nach und nach scheinen auch Lebewesen diese Murmeln zu bewohnen, von den Schemen auf ihnen wie Saatkörner verteilt zu werden. Obsidian beobachtet, wie sich das Verhältnis der beiden Schemen verändert. Während die eine zu leuchten beginnt, schrumpft die andere förmlich, wird kleiner und von der anderen überragt. Unter der scheinbaren Beobachtung des hellen Schemens verknüpfen sich viele der Kugeln mit sonderbaren Fäden. Gleichzeitig widmet sich der kleinere Schemen nur einer einzigen Kugel, hält sie wie einen Schatz in den Händen, das formlose Gesicht gebannt darauf gerichtet. Wären Gesichtsmerkmale erkennbar, sie würden Stolz und Faszination zeigen. Auf der Kugel werden rituelle Stätten erbaut, Prozessionen und Zeremonien abgehalten. Dann plötzlich bilden sich Fäden von den anderen Murmeln zu dieser. Erbautes wird niedergerissen oder vergeht in sonderbarem Feuer zu Ascheflocken. Mit einem Mal steht der leuchtende Schemen neben dem kleineren, packt die Kugel mit beiden Händen und entreißt sie dem kleinen Geschwisterchen. Die Hände flehend nach der Kugel ausgestreckt, wirkt der kleine Schemen machtlos und winzig. Im nächsten Moment verblasst das Leuchten der vielen Kugeln, die Umgebung um Obsidian wird düster und dunkel, sie hört das Knirschen von Stein und Erde und ist schließlich eingeschlossen.
Sie kann sich gerade noch am Tisch festhalten, als sie sich plötzlich wieder in der Bibliothek befindet. In jenem Moment erreichen die Anderen gerade den Eingang, da erhellt ein grelles Licht für einen Wimpernschlag alles um sie herum. Dort, wo das Raumschiff am Himmel stand, ist nur ein kleiner grauer Fleck zu sehen.
Das Team sammelt sich, sind ärgerlich über Obsidian, die den Stein noch in den Händen hält, von dem eine Aura der Macht ausgeht, die fast greifbar ist. Dann blinken auch schon die Armbänder der Helden - ein Einsatz! Auf dem kleinen Display wird gezeigt, wie eine Kapsel vom Himmel stürzt und schließlich mit Getöse in einer Bürolandschaft Ephemeral Citys einschlägt. Hastig schwingen sich die Helden auf Lunas Board, um dorthin zu rasen, doch das Manöver sorgt für allerlei Unordnung, zerrissene Bücher und umgestürzte Regale beim Verlassen der Bibliothek.
Das Team erreicht die Dropzone. Die Kapsel hat ein Gebäude durchschlagen, ist über die Straße geschlittert und dann zum Stehen gekommen. Doch die Helden finden sie leer vor. Dann entdecken sie eine der maschinen-roboter-ähnlichen Gestalten vom Raumschiffsfeed, die gerade dabei ist, am Ende der Straße die Treppe zu einem der U-Bahnhöfe zu betreten und dabei Autos und andere Hindernisse einfach aus dem Weg tritt. Im nächsten Moment wird das Wesen zurückgeschleudert, als Obsidian mit ihrer Telekinese nach ihm greift, den Stein in der anderen Hand, um den die Luft zu flimmern scheint. Als sich das Wesen aus dem Auto, in das es hineingekracht ist, hochkämpft, kommt es zur gewaltsamen Auseinandersetzung.
Im daraufhin entbrennenden Kampf flieht das Alien in den U-Bahnhof. Während sich Tremor, Obsidian und Rat King mit dem Alien prügeln, es daran hindern zu wollen, hinunter zum Bahnsteig mit einer großen Traube an Fahrgästen zu gelangen, bleibt Luna unsicher an der Oberfläche und entscheidet sich dann dafür, die Kapsel zu untersuchen.

Die anderen drei können den Roboter besiegen und ihn gegen eine der Trägersäulen schmettern. Doch zu ihrem Entsetzen beginnt der Torso unheimlich zu pulsieren und zu leuchten. Mit vereinten Kräften schafften sie es die darauf folgende Explosion einzudämmen und die Zivilisten rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Unterdessen findet Luna mehr über die Mission heraus, die keinerlei Spielraum lässt. Himmelskörper, auf denen der gesuchte Stoff gefunden wird, sind zu zerstören. Dabei scheinen die Aliens Begleiter wie den Mond als zum Planeten zugehörig zu betrachten. Der Fund der Monddrohne hat dann die Reaktion ausgelöst, dass nach Protokoll die Flotte zu verständigen ist.
Als das Team wieder zusammenfindet, brennt die Luft. Luna ist der Meinung, dass die Menschen und das Team keinerlei Chancen für Gespräche gelassen haben, dass die Menschen ja zuerst gedroht haben und in ihrer Sturheit bereit sind, einen Krieg vom Zaun zu brechen. Wenn weitere Aliens kämen und das Wrack am Himmel fänden, gäbe es keinerlei Verhandlungsspielraum mehr. Obsidian und Rat King reagieren erbost darauf, sehen sich im Recht, da die Aliens, wie in der Übertragung zu sehen war, durchaus damit geplant hatten, ihren Heimatplaneten zu zerstören. Tremor versucht, zwischen den Teammitgliedern zu vermitteln, doch ohne Erfolg. Schuldzuweisungen über Lunas Weigerung, sich einmischen zu wollen, obwohl ihre Spezies der Union angehört, und über die Sturheit und romantische Verklärung und den Fatalismus Obsidians und Rat Kings, die nicht bereit sind, die Vernichtung des Mondes einfach so hinzunehmen, in der Hoffnung, dadurch den Planet retten zu können, falls es die Möglichkeit dazu bei etwaigen Verhandlungen gäbe, bestimmen das Gespräch. Schließlich beendet das Team den Einsatz im Streit.
Während Rat King noch von Obsidian den Stein fordert, gesteht er auch, dass er sich als Teamcaptain die Schuld gibt, woraufhin ihm Obsidian gut zuredet. Im gleichen Zug besteht er darauf, dass Obsidians Einschätzung, das sei alles zu viel für sie alle, falsch wäre und dass sie durchaus dazu fähig wären, ihr zu helfen und die Erde zu retten. Vor allem, dass sie alle willens seien.
Luna fliegt gen Himmel, will sich das Wrack im All ansehen, um ihre Gedanken neu zu sortieren. Doch als sie den Orbit und das Wrack erreicht, macht sie eine erschreckende Entdeckung. Sie ist nicht allein dort oben.
Gestalten in schwarzen Anzügen, die aus scheinbar dunklem, flüssigen Stoff bestehen, sind dabei, Wrackteile einzufangen und die Spuren zu beseitigen. Ihre Neugier treibt sie nah ans Geschehen heran, dann muss sie mit einem Mal hart bremsen, als sich ihr plötzlich eine Gestalt in den Weg stellt. Ein eiskalter Angstschauer überkommt sie, als Reaper nach ihrem Board greift...
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Herugrim

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  • 11. Juni 2020, 11:05:10
ISSUE 15: Life-On-Earth-Obstacles
« Antwort #16 am: 11. Juni 2020, 11:05:10 »

ISSUE 15: Life-On-Earth-Obstacles
"We'll go..."investigate" and be up ALL night and find nothing. Then you'll recharge your batteries in fifteen minutes while I get no sleep!" - Robin zu Cyborg, Teen Titans
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Side Cast
Ms Midas und ihr Butler
Lunas Vater
Roboter-Alien-Senator
Stephen, der Freund von Allens Mutter
Dave, der Surflehrer, Lunas Vormund auf der Erde
Hierophant (erwähnt)


Kurzgefasst
Bei der Galaktisch Technokratischen Union gibt es Spannungen zwischen Lunas Vater und den Roboter-Aliens, die er irrtümlich der Entführung seiner Tochter verdächtigt. Die Helden machen reinen Tisch mit Ms Midas, schöpfen aber den Verdacht, dass Hierophant möglicherweise bereits Spitzel in ihrer Umgebung hat. Die Paranoia der Helden wächst. Der ursprünglich geplante Einbruch bei Orion Polymers fällt aus, als die Helden sich beim Ausdenken von Ausreden für ihre Familien immer weiter reinreiten.


Was dieses Mal geschah
Die ersten Seiten des Comics zeigen Szenen aus der Galaktisch Technokratischen Union, die ebenfalls mit inneren Spannungen zu kämpfen hat. Lunas Vater, ein Mann von königlichem Rang, der seine Spezies im Senat vertritt, stellt den Senator der bereits bekannten Alien-Roboter zur Rede, was es mit den Flottenbewegungen auf sich habe. Während er vom Senator abgewimmelt wird, wird deutlich, dass das Verhältnis deutlich schlechter ist, als zunächst erkennbar. Lunas Verschwinden hat den König dazu geführt, die Roboter bezüglich der Entführung seiner Tochter auf ihrer letzten Urlaubsfahrt vor der Hochzeit zu verdächtigen. Luna hätte einen Prinzen heiraten sollen, um später die Kontrolle über das Militär ihrer Spezies zu übernehmen, doch dazu kam es nie. Sie verschwand spurlos und ohne Nachricht, die Sensoren der königlichen Weltraumyacht gestört und verwirrt. Dass Luna weggelaufen und nicht entführt wurde, weiß er nicht. Lunas Vater verliert die Kontrolle und wird gegenüber dem Senator gewalttätig, fordert ihn auf, ihm zu sagen, wohin er seine Tochter entführt habe, wird aber schließlich von Sicherheitskräften festgenommen. Währenddessen sind Schiffe der Roboter bereits auf dem Weg in Richtung Erde.

In der Umlaufbahn des Planeten weicht Luna Reaper aus und flieht zurück nach Ephemeral City, knipst aber ein paar verschwommene Bilder der seltsamen Bergungscrew, die sie später den anderen Teammitgliedern als Beweis für Reapers Aktion vorlegt.

In der Schule herrscht Prüfungsstress, nur noch wenige Tage bis zu den Tests. Währenddessen erlebt die Stadt einen Anstieg religiösen Pilgertums, als Menschen, vor allem ältere Generationen, zum Grab des Stars pilgern, in der Hoffnung, dort Frieden für ihre sorgengeplagten Gemüter und Schutz vor der möglichen Apokalypse zu finden. Als allererster Superheld scheint der Mythos des Stars selbst nach dem Tod noch weiter zu wachsen. Ms Midas muss sich gegenüber der Presse für das Verhalten und die Aktionen des Teams rechtfertigen, was definitiv ihren politischen Aspirationen schadet.

Die Helden ringen damit, was als Nächstes zu tun sei und fassen einen Einbruch bei Orion Polymers ins Auge, wollen jedoch vorher bei Ms Midas reinen Tisch machen. Bei dem Treffen erzählen sie ihr alles - Obsidians Schicksal, der Stein, ihr Plan bei Orion Polymers einzusteigen. Doch Ms Midas hält sie zurück und betont, die Helden hätten für den Moment genug getan und sollten sich stattdessen auf ihre Prüfungen konzentrieren. Dabei spielt sie dem Team einen Anruf von Obsidians Eltern bei ihr ab, die sich vor Sorge über Obsidians Zukunft und ihre Vernachlässigung der Schule an sie gewandt hatten. Dem Drängen des Teams bezüglich der Alienbedrohung hält sie entgegen, dass bereits Pläne geschmiedet würden, wie damit umzugehen sei. Das Team ist wenig überzeugt, gesteht jedoch zu, der Wissenschaftsabteilung den Stein noch am gleichen Abend zu übergeben. Als die Verschwörung um den Präsidenten und mögliche Infiltratoren des Hierophants zur Sprache kommen, bemerkt Tremor, wie Ms Midas’ Butler unbewusst das Gewicht von einem Fuß auf den anderen verlagert und flippt daraufhin in einem paranoiden Anfall aus. Hat Hierophant nicht nur Leute in hohen Positionen, sondern auch noch in der Nähe seines Sohnes postiert? Doch ohne Beweise ziehen die Helden schließlich ab. Sie deaktivieren das für Ms Midas bestimmte Handy und beschließen, den Stein doch nicht wie vereinbart abzugeben. Stattdessen wollen sie noch in der gleichen Nacht den Einbruch durchziehen.

Das gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, als sich die Helden, auf der Suche nach Ausreden, um spät nach Hause zu kommen, beständig selbst weiter reinreiten. Am Ende fällt der Einbruch ins Wasser und verkommt zu einem Nachtgrillen unter Daves Aufsicht, Lunas Vormund. Im Vorfeld dazu kommt es zu einem Gespräch zwischen Stephen, der Freund von Allens Mutter, der sich redlich bemüht, einen guten Draht mit Allen herzustellen und in die mögliche Vaterrolle hineinzuwachsen. Doch Allen stößt ihn vor den Kopf, weist ihn ab, bevor er sich aufmacht. Rat King bleibt dem Grillen fern und schläft sich endlich mal aus, nachdem die letzten Wochen des Doppellebens dunkle Ringe unter seinen Augen hinterlassen hatten.

Doch die Helden haben ihren Plan vom Einbruch noch nicht aufgegeben. Was sie in dieser Nacht nicht erledigen konnten, das nehmen sie sich für die Zukunft vor. Und die Prüfungen sind ihnen definitiv nicht wichtig genug, um darauf zu verzichten, alles zu versuchen, um ihrer sterbenden Freundin das Leben zu retten...
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Herugrim

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  • 14. Juni 2020, 15:43:00
ISSUE 16: Fianchetto
« Antwort #17 am: 14. Juni 2020, 15:43:00 »

ISSUE 16: Fianchetto
"Trust is a two-way street!" - Artemis, Young Justice
A Song from the Soundtrack: My russia - Wovenhead

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Side Cast
Hierophant
Violet Sparrow und ihr Mentor Black Crow
Grandmaster
Reaper


Kurzgefasst
Hierophant betritt die Bühne und will alte Gräben überwinden und gemeinsame Anstrengungen, um die Erde zu verteidigen, bittet Superhelden und Schurken, alte Feindschaften beizulegen und sich gemeinsam diesem Ziel zu verschreiben. Die Helden sind skeptisch. Obsidian hat bei einem Gespräch mit Umbra eine Vision. Violet Sparrow verschafft ihnen Zugang zur Werkstatt ihres Mentors. Luna startet einen Alleingang und dringt ohne die Anderen in Orion Polymers ein. Dabei entdeckt sie Violet Sparrow, die mit ihrem Mentor die am Hafen sichergestellten Laborstoffe an Orion Polymers übergeben.

Was dieses Mal geschah

Hierophant ergreift die Initiative. Bei einer vielgesehenen Pressekonferenz erklärt er seine Absichten, die Erde verteidigen zu wollen und appelliert an die Menschen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Alte Gräben sollen überwunden und vergangene Differenzen beigelegt werden. Alle sollen sich dem Ziel, den Planet zu schützen, verschreiben. Auch für ihn sei der Planet wichtig, Schurken und Helden müssten zusammenarbeiten, um die Herausforderung zu bestehen. Als Beweis des Vertrauens und als Zeichen seiner Loyalität spricht er offen über seinen Sohn Tremor, der seit kurzer Zeit dem neuen Superheldenteam The Lightbringers angehört und in Ephemeral City zur Schule geht. Auch habe er in der Vergangenheit schon die Sorge gehabt, dass die Erde bedroht werden könnte und deshalb begonnen, Vorbereitungen zu treffen. Firmen wie Orion Polymers hätten bereits Mittel und Strategien entwickelt, mit denen der Planet verteidigt werden kann. Die menschliche Gemeinschaft müsse zusammenkommen und er lädt alle zur Zusammenarbeit ein, die einen Beitrag leisten wollen, unabhängig davon, ob man in der Vergangenheit auf unterschiedlichen Seiten stand.

Obsidian trifft sich mit Umbra. Dieser scheint eine seltsame Entwicklung durchzumachen - seine Erinnerung fühle sich verschwommen, unecht an. Richtig klar wären sie erst ab dem Zeitpunkt, als er in der Ruine des Schulgebäudes erschienen wäre, als der Kampf bereits vorbei war. Er habe außerdem ein seltsames Gefühl, dass diese Welt, diese Stadt, die Menschen, all das fühle sich an, als ob es alles seins wäre und dass er es unbedingt verteidigen müsse, koste es, was es wolle. Obsidian kann das Gefühl sehr gut nachvollziehen. Doch als sie ihn fragt, ob es noch Hoffnung für sie gäbe, antwortet Umbra zwar mit “Ja.” - doch seine Augen sprechen andere Worte. Jene, die jede Hoffnung auf Rettung bereits aufgegeben haben. Obsidians Herz wird schwer und sie umarmt Umbra. Für einen Moment steht sie wieder in dunkler Finsternis, flaches Wasser um die Füße. Dann rauschen flimmernde Bilder an ihr vorbei, Momente aus Umbras Leben. Fröhliche und traurige Erinnerungen, zuletzt ein Schulball, Jugendliche in Anzug und Ballkleidern. Sie fühlt Stolz und Glück, klatscht in die Hände, als ein Junge und ein Mädchen die Tanzfläche betreten. Plötzlich steht sie in einer dunklen Gasse, die Tanzveranstaltung verblasst im Hintergrund. Ein Schemen greift nach ihr, sie verspürt pures Grauen, als sie zurück auf die Veranstaltung blickt. Dunkelheit. Ein Spiegel, an den Rändern gesplittert und in Mitleidenschaft gezogen. Umbra blickt ins Spiegelbild. Obsidian erkennt sich selbst und fühlt gleichzeitige Fremdheit und Distanz. Sie ringt um Kontrolle mit etwas, mit jemandem. Dann schnelle Bilder, rauhe Haut, seltsame Gliedmaßen, ein Kampf, Zerstörung. Sie gewinnt das seelische Tauziehen. Im nächsten Moment steht sie wieder auf der Dachterrasse mit Umbra, der sie anknurrt, sie hätte ihn nicht berühren dürfen. Beide haben Spuren davon getragen, dunkles Wasser ist auf ihren Wangen verschmiert. Ohne ein weiteres Wort an ihn verschwindet sie.
Die Helden sind skeptisch und sich nicht sicher, wie ehrlich die Bemühungen Hierophants wirklich sind. Beim Training mit ihrem Mentor Grandmaster, der mittlerweile wieder in der Stadt ist, wird das Thema ausführlich diskutiert. Dabei äußern die Helden den starken Verdacht, dass Hierophant irgendetwas im Schilde führt und irgendein teuflischer Plan dahinter stecke. Der Grandmaster zeichnet ihnen Yin und Yang in die Sandgrube und betont das Zusammenspiel von Gut und Böse, Licht und Schatten. In jeder dunklen Hälfte ruhe auch ein Hoffnungssplitter und jeder Mensch habe seine Momente, in denen er, auch wenn er ein Schurke sei, das richtige tut. Die Aufgabe eines Superhelden sei es, zu vertrauen und die Momente ernst zu nehmen. Denn wäre das nicht das Schlimmste - Ein Superheld, der dem Schurken im Moment innersten Wandels, aus welchen Motiven auch immer, die Chance versagte, sich zu ändern und ihm die Hand entgegenzustrecken. Ein Superheld zu sein, heiße, daran zu glauben, dass die Welt und die Menschen sich zum Besseren ändern können.

Die Helden erhalten eine Nachricht von Violett Sparrow. Leider hat Black Crow ihr nicht erlaubt, den Helden Zugang zu seiner Werkstatt zu gewähren, aber sie habe das Gefühl, dass sie den Gefallen zurückzahlen müsse. Sie könne ihnen noch diesen Abend die Möglichkeit geben, die Werkstatt ihres Mentors Black Crow zu nutzen, da sie und ihr Mentor beide außer Haus wären. Sie scheint unsicher, wann sich wieder diese Gelegenheit böte.
Die Helden sind sich uneins. Eigentlich wollten sie direkt nach dem Training bei Orion Polymers einbrechen, aber die Rede des Hierophants hat alles durcheinander gebracht. Stattdessen wollen sie die Gelegenheit, die Werkstatt zu nutzen, beim Schopf ergreifen, um die zur Strecke gebrachte Drohne auseinanderzunehmen und hoffentlich etwas Nützliches daraus zu machen. Besonders Luna stellt sich quer und weigert sich, dem Team nachzukommen. Dabei fallen zwischen ihr und Rat King fiese Worte, bevor sich das Team im Streit trennt.
Allen möchte seine Mutter zu Hierophant befragen und Obsidian bringt ihr Heiligtum, die Bibliothek, wieder in Ordnung.
Luna startet einen Alleingang und will bei Orion Polymers einbrechen. Als sie das Gelände erreicht, wird sie Zeuge, als Black Crow und Violett Sparrow auf einem Motorrad aufs Gelände fahren und Kisten, die vor einiger Zeit beim Zwischenfall am Hafen von Gangstern sichergestellt wurden, an Orion Polymers übergeben. Haben die beiden Hierophants Angebot angenommen? Die Fronten scheinen immer mehr zu verschwimmen.
Mit ihren Camouflage-Fähigkeiten dringt Luna ins Gebäudeinnere ein und kann sich mit mehreren Tricks Zugang zu Servern und Akten verschaffen, die belegen, dass Orion Polymers sowohl an Genmutationen, Waffensystemen, als auch an einem planetaren Schild arbeitet. Sind die Absichten von Orion Polymers und Hierophants am Ende doch ehrlich? Außerdem findet sie geschwärzte Akten, die den Unfall vor drei Jahren, bei dem Obsidian ihre Kräfte erlangte, zumindest belegen. Weiterhin entdeckt sie auf Gebäudeplänen einen nicht eingezeichneten Schacht. Auf der Suche nach dem verborgenen Eingang wird sie von Reaper unterbrochen und muss sich rasch zurückziehen. Dabei stolpert sie in Räume mit großen Zylindern, in denen massive Mutantenwesen in Nährflüssigkeit schwimmen. Die Ähnlichkeit mit dem vernichteten Mutanten im Schulgebäude vor einiger Zeit ist offensichtlich. Mit ihrem neuen Wissen und einer Liste an verdächtigen Mitarbeiternamen verschwindet Luna glücklicherweise ungesehen aus der Anlage und macht sich auf zur Werkstatt, um dort die Anderen zu treffen.

Die Ausgabe endet damit, dass Trägerraketen seltsame Konstruktionen ins All bringen, die sich im Schein der Sonne langsam entfalten. Die Maßnahmen, den Planeten zu schützen, beginnen.
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  • 16. Juni 2020, 18:12:28
ISSUE 17: Revelations
« Antwort #18 am: 16. Juni 2020, 18:12:28 »

ISSUE 17: Revelations
"Kid Flash: I didn't see that.
    Impulse: You don't have the Allen family eyes.
    Kid Flash: Don't make me hurt you." - Young Justice

A Song from the Soundtrack: Lazers - Blvck Ceiling

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Side Cast
Hierophant
Cassie, Allens Mutter
Schwarzes Wasser
Stephen


Kurzgefasst
Rat King berührt den Stein und hat eine Vision. Allen wird von Hierophant zu einem seltsamen Ort geführt und erfährt dort Details über die vermeintliche Entstehung des Lebens auf der Erde, den Protoplaneten Theia, die Entstehung des Mondes, Verbindungen von Hierophant zu einem ersten Planeten, der zerstört wurde und seine Verbindung zum Schwarzen Wasser. Allens Mutter versucht ihren Sohn vor Hierophant zu retten, unterliegt Hierophant jedoch, der Allen schließlich zwingen will, ihm zu gehorchen. Als der Zauber, der nur bei jenen gleicher Blutlinie wirkt, offenbart sich, dass Allen nicht der leibliche Sohn des Hierophants ist. Das restliche Team stößt über Portale hinzu und gemeinsam kann Allens Mutter gerettet und der Schurke bekämpft werden. Hierophant wird dabei unter herabstürzenden Trümmern begraben.


Was dieses Mal geschah

Gleichzeitig mit Lunas Einbruch bei Orion Polymers will Rat King die Drohne von der Standhöhle zur Werkstatt schaffen. Das stellt sich als schwieriger heraus, als zuvor angenommen. Als die Anderen auf seine Nachrichten mit “beschäftigt” reagieren - Obsidian ist noch beim Aufräumen ihrer Bibliothek und Allen auf dem Weg nach Hause, um mit seiner Mutter über Hierophant zu sprechen - holt Rat King den seltsamen Stein heraus. Bevor er ihn berührt, benachrichtigt er Obsidian bezüglich seines Vorhabens, die sich sofort zu ihm teleportiert.

Rat King hat eine Vision - Vor ihm scheinbar die Erde, aber irgendetwas stimmt nicht. Die Landmassen sind völlig anders, der blaue Planet ist nicht blau, sondern ein trockener Brocken Fels im Weltall. Er stürzt darauf zu, fällt durch die Wolkendecke, doch den Aufprall erlebt er nicht. Stattdessen umhüllt ihn Dunkelheit. Dann bilden sich nach und nach drei Murmeln vor ihm in der nebligen Umgebung, schweben auf Augenhöhe vor ihm. Instinktiv wird ihm klar, dass sie in der Reihenfolge Reaper, Umbra und Obsidian darstellen. Als sich Obsidians Murmel Umbras nähert, zerplatzt letztere. Rat King hat das Bedürfnis, ihren Platz einzunehmen und sein Blickwinkel wechselt für einige Wimpernschläge zu dem Ort, wo gerade noch Umbras Murmel schwebte, aber der Effekt ist instabil und wechselhaft. Dann befindet sich Rat King wieder in der Höhle, rutscht erschöpft zur Seite und Obsidian eilt zu ihm. Die beiden streiten sich kurz um den Stein, der eine starke Anziehungskraft auf Obsidian ausübt, die schließlich sehr genau beobachtet, in welcher Tasche Rat King den Stein verstaut.

Allen hingegen betritt die Wohnung. Die Räume sind dunkel, aber er kann die Schemen seiner Mutter und Stephens im Wohnzimmer erkennen, während der Fernseher flackernd den Raum erhellt. Als das Zimmer betritt und sie nicht auf seine Worte reagieren, schaltet er das Licht an. Mit einem Mal verschwinden ihre Formen jedoch, der Fernseher zeigt nur schwarz-weißes Rauschen. Hinter ihm bewegt sich etwas. Seine Nackenhaare stellen sich auf, sein Körper spannt sich an, bereit zu reagieren. Dann hört er die Stimme hinter sich, als Hierophant sich zu erkennen gibt. Er scheint an einem Gespräch interessiert zu sein und möchte seinem Sohn, Allen, etwas zeigen. Dieser ergreift schließlich seine Hand.
Im nächsten Moment findet er sich in einer großen Halle wieder. Riesige, aus dunklem Stein geschlagene Säulen, schmucklos aber eindeutig bearbeitet, stützen die hohe Decke. In der Mitte der Halle führen flache, runde Stufen zu einem kreisförmigen Becken. Schwarzes Wasser ruht darin. Hierophant wird von Allen geradezu mit Fragen bestürmt und projiziert mit Magie flimmernde Visionen zwischen zwei Säulen. Gemeinsam mit den Bildern erläutert er Allen, dass dieser Planet seine frühere Heimat war, dass sie vertrieben wurden und dass sie sicherstellen mussten, dass jenes, welchem sie ihr Leben verschrieben hatten, gerettet werden müsste. Er erklärt Allen, dass Leben - das Leben auf der Erde - sei nur deshalb entstanden. Der Planet habe alleine nicht die möglichen Bedingungen für Leben geboten. Hierophant zeigt ihm Visionen eines Himmelskörpers, erläutert, dass dieser von menschlichen Forschern als ein Protoplanet namens Theia bezeichnet würde, dann von einem Einschlag und wie ein vom gewaltigen Aufprall abgesplitterter Brocken schließlich begann, um die Erde zu kreisen und schließlich zum Mond wurde, wie sich Wassermassen auf dem Planeten bildeten und Landmassen hervortraten und wieder untergingen. Dabei blickt er immer wieder in das Becken, in welchem das schwarze Wasser leichte Wellen schlägt, als ob es sich am Gespräch beteiligen wolle. Hierophant erwähnt kurz, dass nach der Zerstörung des ersten Planeten mancher dunklen Pfaden nachgefolgt war und er schließlich die Spur Theias aufgenommen hatte und nun hier seine Sünden, zu denen er nichts weiter erwähnt, hinter sich lassen wollte. Noch einmal wird er diese Katastrophe nicht erleben wollen. Sind seine Absichten, die Erde zu schützen, also doch ehrlich? Allen soll ihm nachfolgen, sein Erbe antreten, denn als sein Sohn unterscheide er sich grundlegend von den anderen Menschen, die hier auf der Erde entstanden seien.
Das Gespräch der beiden wird jäh unterbrochen, als sich ganz in der Nähe ein Portal öffnet und Allens Mutter die Szene betritt. In ihren Augen lodert der Zorn, sie ist rasend vor Wut. “Hatte ich dir nicht gesagt, du sollst dich von meinem Sohn fernhalten?!” hallt durch die Halle, dann knallen bereits Blitze durch die Luft. Allen wird zu einer Säule geschleudert, die ihn schützend umarmt, jedoch festhält, während seine Mutter Cassie und Hierophant ein magisches Duell ausfechten. Säulen werden beschädigt oder desintegriert, Blitze und Flüche prallen von Schutzschilden und Gegenzauber ab. Während Allens Mutter anfangs noch die Oberhand hat, gelingt es Hierophant mit seiner kalten, analytischen Art und Weise schließlich die Verhältnisse umzukehren, bis sie am Rand der Stufen erschöpft und geschlagen zusammenbricht. Allen kann sich von der Säule lösen, will auf Hierophant zustürmen und seine Mutter davonziehen. Hierophants Miene zeigt, dass seine Geduld aufgebraucht ist. Er packt Allen, als dieser nach seiner Mutter greifen will und presst seine Hand auf dessen Gesicht, genauso, wie vor Jahren, als er Allen schon einmal unterwerfen wollte. Der Zauberspruch hallt durch die Halle, doch wieder scheint Allens Geist von einer Barriere umgeben zu sein, eine Hürde, die der Zauber nicht durchbrechen kann. “Warum willst du nicht gehorchen?!” donnert Hierophant voller Wut. Das Schluchzen der Mutter reißt die Beiden aus ihrem Zweikampf. Sie hält sich zitternd die Hand vor den Mund, will sich scheinbar selbst das Sprechen verbieten. “Der Zauber funktioniert nur... “ schluchzt sie hervor, “bei jenen gleichen Blutes…” Ihr Blick zu Allen zeigt Scham und Reue, dann beginnt sie sich langsam und wankend aufzurichten. Hierphant stößt Allen von sich, seine Gesichtszüge entgleisen, als die Wahrheit langsam in seinen Verstand sickert. Dann richtet er die Hand gegen Allens Mutter. “Du kannst mich nicht besiegen.” knurrt er mit mahlenden Kiefern. “Ich weiß, aber sie können es vielleicht.” Mit einer schnellen Handbewegung öffnen sich hinter Allen mehrere Portale. Die anderen Helden hören ihre Stimme in ihren Köpfen "Allen braucht eure Hilfe!"
Luna, Rat King und Obsidian treten durch die Tore und neben ihren Freund. Das Team steht zusammen. Dann setzen sie zum Angriff an.

Im folgenden Kampf müssen die Helden Allens Mutter vor Hierophant schützen, der vor Bitterkeit blanke Rachsucht im Gesicht stehen hat. Dabei kommt es auch zum Einsturz der Halle. Im letzten Augenblick kann Allen mit gewaltiger Macht sowohl seine Mutter aus den Händen des Hierophants an ihrem Hals retten, als auch sein Team vor herabstürzenden Teilen bewahren. Hierophant wird unter den Trümmern begraben.
Die Helden erreichen den Star Square durch ein Portal und betreten eine andächtige Szene von hunderten Menschen, die mit Kerzen und Lichtern um die Stelle stehen, an der der Star, der erste Superheld, beigesetzt wurde.
Schließlich nimmt Stephen die ganze Gruppe bei Allens Wohnung in Empfang, wo Wunden versorgt werden und rekapituliert wird, was passiert war. Stephen kümmert sich sowohl um Cassie, als auch um die jungen Superhelden und weiß scheinbar genau, was ihnen jetzt helfen wird.
Ding. Pizza Time.
« Letzte Änderung: 19. Juni 2020, 13:01:22 von Herugrim »
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Herugrim

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  • 29. Juni 2020, 14:35:09
ISSUE 18: An Empty Throne
« Antwort #19 am: 29. Juni 2020, 14:35:09 »

ISSUE 18: An Empty Throne
"Ooh! Medical drama, life and death stakes, compelling human conflict...RATINGS!" - Joker, Justice League
A Song from the Soundtrack: Deliver Us - In Flames

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Side Cast
Reaper
Champion
Umbra


Kurzgefasst
Tremor und Obsidian besuchen Champion, während Rat King und Luna Umbra einen Besuch abstatten wollen. Dort treffen sie auf Reaper. Im Kampf berührt Luna den Stein und erhält eine Vision mit einer Möglichkeit Obsidian möglicherweise zu retten. Reaper flieht und die Helden folgen mit der Macht des Steins. Sie finden sich im Mausoleum des Stars wieder. Bei der Auseinandersetzung wird klar, dass Umbra nur noch eine Hülle ist und beim Kampf im Schulgebäude vor langer Zeit vernichtet wurde, als Obsidian die Kontrolle über ihre Kräfte verloren hatte. Der Star wird erweckt, doch Obsidian kann in ihrem Moment der Wahrheit sowohl Reaper besiegen als auch den Sarkophag verschließen. Der Preis, den sie zahlt, ist immens.


Was dieses Mal geschah
Nach den Anstrengungen der letzten Nacht gehen die Helden müde in die Schule. Letzter Schultag vor den Prüfungen in der nächsten Woche.
Gegen Nachmittag erwartet die Stadt mit Spannung neue Informationen, blickt gebannt auf das Rednerpult, an dem in jedem Moment Hierophant von den neuen Fortschritten in Sachen Planetenschutz sprechen wird.
Doch er taucht nicht auf. Das Pult bleibt leer. Gegen Abend herrscht eine Atmosphäre der Nervosität in der Stadt. Ungewiss, Zweifel, ein ungutes Gefühl in der Magengegend breitet sich unter den Menschen aus.
Die Helden aber nehmen sich keine Auszeit. Während Obsidian und Tremor Champion aufsuchen, wollen Rat King und Luna zu Umbra. Obsidian will Umbra meiden, daher widmen sich die anderen Beiden dieser Sache.
Tremor und Obsidian treffen Champion am Ausgang des Krankenhauses, als dieser gerade entlassen wird. Der Superheld sitzt im Rollstuhl. Seine Tage als Held scheinen vorüber.
Obsidian bietet ihre Hilfe an und nutzt die Kräfte des dunklen Wassers zurück, um Champion seine alten Kräfte zurückzugeben. Der Versuch gelingt - teilweise. Champions Gestalt nimmt wieder die muskulöse Form von früher an, doch die Altersflecken an den Armen, Zeichen seines beschleunigten Altersprozesses, verschwinden nicht. Im anschließenden Gespräch versucht Champion die Helden in ihrer Rolle als Retter zu ermutigen, doch für Obsidian wird das alles zu viel. Sie nimmt Reißaus und flieht in ihre Bibliothek, um sich dort in der Ruhe wieder etwas sammeln zu können. Tremor, der ihr nachläuft, findet sie, doch seine Versuche, ihr gut zuzureden, gehen schief. Seine Worte sind das was, was er glaubt, das Obsidian hören will. Dazwischen stecken aber seine eigenen Zweifel. Mit einem Stich im Herzen erkennt Obsidian, dass Tremor die Hoffnung, sie zu retten, bereits aufgegeben hat.
Schließlich brechen die Beiden auf - Obsidian zur Strandhöhle, Tremor will bei Daddy Cools Penthouse zu Luna und Rat King stoßen.
Während dem Gespräch in der Bibliothek erreichen Luna und Rat King auf dem Board die Dachterrasse, wo sich im selben Moment ein Portal öffnet und Reaper versucht, Umbra zu erreichen. Die Helden greifen sofort ein und liefern sich einen intensiven Kampf mit Reaper. Während Schläge ausgeteilt werden, Geländer zerbrochen und Fliesen zersplittert durch die Gegend fliegen, bemerkt Reaper, dass Rat King den Stein bei sich trägt und versucht ihn in seine Gewalt zu bringen. Luna kann dies verhindern und als sie den Stein, der wie die Helden mittlerweile verstehen, als Shard of Theia bekannt ist, berührt erhält sie eine Vision, die möglicherweise eine Möglichkeit der Rettung beschreibt. Der Splitter muss in Anwesenheit von Theia, dem Schwarzen Wasser, Obsidians Doom, zerstört werden. Doch jene, die keine direkte Verbindung wie Obsidian haben, müssen ihre Kräfte bündeln und möglicherweise einen Preis bezahlen und dabei einen eigenen Splitter erschaffen.
Reaper, der erkennt, dass er sich zwischen dem Stein und Umbra, mit dem er was auch auch immer vor hat, entscheiden muss, greift Letzteren am Hals und teleportiert sich davon. Genau in jenem Moment erreicht Tremor die Szene.
Luna, handelt instinktiv und ohne nachzudenken. Sie nutzt den Splitter Theias und nutzt dessen Kräfte, um das gesamte Team zu Reapers neuem Standort hinterherzuteleportieren.
Im nächsten Augenblick finden sich die Helden in einem kleinen, weiß gemauerten Raum wieder. Der Boden ist übersät mit unzähligen kleinen Kerzen, deren warmer, goldener Schein sanftes Licht im sonst finsteren Raum verteilen. Den Helden gegenüber steht Reaper, Umbra noch immer am Hals gepackt, überrascht darüber, dass das Team in der Lage war, ihm nachzufolgen. Die beiden Fronten stehen getrennt voneinander - ein großer, aus hellem Marmor und reich verzierter Sarkophag, mit dem sternernen Zeichen des Stars auf der Deckplatte, steht zwischen ihnen.
Reaper fordert die Helden auf zu gehen, zu verschwinden, droht ihnen, die Sache könnte übel für sie enden. Doch das Team bleibt standhaft. Obsidian fragt ihn, was er mit Umbra vorhabe. Unter Reapers Maske wächst sein Grinsen zu einer hämischen Grimasse. “Ich habe gesehen, was du getan hast, vor einiger Zeit. Du bist nicht wirklich mächtig. Du hast dich vor allem nicht unter Kontrolle. Ein Jammer.”
Er schüttelt Umbra in seinem Griff. “Und das hier? Das ist nichts als eine Hülle. Ein Kokon. Ein Schatten. Aber nicht Umbra, nicht wirklich. Umbra hat aufgehört zu existieren, als du deine Kontrolle verloren hast, vor einiger Zeit. Du hast ihn niemals richtig kennengelernt. Hast du das nie gespürt?” Reaper genießt seine Worte, saugt die Reaktion der Helden förmlich auf.
Die Wahrheit trifft Obsidian bis ins Mark. Ihre Knie wackeln, Tremor muss sie stützen.
Am Boden des Mausoleums sammelt sich schwarzes Wasser, in wenigen Sekunden steht es den Helden bereits bis zu den Knöcheln, während die kleinen Kerzen in der finsteren Tinte auf und ab tanzen. Rat King und Luna versuchen sich einen Reim auf Reapers Aktion zu machen. Warum dieses Mausoleum? Ein schrecklicher Gedanke reift in ihren Köpfen.
Obsidian wankt. Die Last auf ihrem Gewissen wird zu viel. Das Schwarze Wasser ergreift die Kontrolle. Mit Wucht werden ihre Teammitglieder gegen die Wand geschleudert und dort mit telekinetischer Macht festgehalten. Reaper wirkt für den Bruchteil einer Sekunde überrascht, dann handelt er. Obsidian und er pressen ihre Hände auf die Deckplatte des Sarkophags, die mit knackendem Geräusch zerbricht und die Hälften zur Seite fallen. Dunkle Schlieren breiten sich von Obsidian und Reaper zum Sarkophag aus, kriechen hinein wie Fangarme. Umbra erzittert in Reapers Griff, dann beginnt er zu zerfließen, sackt in sich zusammen. Die leeren Klamotten klatschen in die Schwarze Tinte, die den Boden der Kammer bedeckt.
Absolute Stille erfüllt den Raum. Die Helden hören nicht mal ihr eigenes Atmen.
Boom. Stille. Boom Boom. Wieder Stille. Boom Boom.
Das pulsierende Geräusch eines Herzschlags.
Im nächsten Moment erhebt sich eine fahle Hand aus dem Sarkophag und greift nach dem Rand.
Obsidian erringt die Kontrolle wieder. Die Helden stürzen nach vorne zum Angriff, Tremor schießt Blitze auf Reaper und wird im gleichen Atemzug von schwarzem Wasser gefesselt.
Doch bevor Rat King oder Luna handeln können, tritt Obsidian nach vorne, blickt mit traurigen Augen zu ihren Freunden. Flüstert zu Tremor “Ich liebe dich.” Dann wendet sie sich Reaper zu und entfesselt ihre Kräfte. Ein allerletztes Mal. Aus ihren Händen fliegen dunkle Splitter, das Wasser drängt sie zurück, Reaper wird an der Wand unter dem Hagel begraben und der Sarkophag mit bis zum Rand aufgefüllt, das was sich dort erheben wollte, unter einer schweren Decke aus Obsidiansplittern begrabend.
Dann ist der Moment vorbei. Obsidian wankt und stürzt nach hinten, wird gerade noch von Rat King aufgefangen. Stille füllt langsam den Raum, als die Helden anfangen, zu verstehen.
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Herugrim

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  • 06. Juli 2020, 14:17:15
ISSUE 19 - A Far Green Country
« Antwort #20 am: 06. Juli 2020, 14:17:15 »

ISSUE 19: A Far Green Country
"Remember, I love you." - Zatara zu Zatanna, Young Justice
A Song from the Soundtrack: Blackest Pond - Kristofer Åström
Bonus Song: The Mighty Rio Grande - This Will Destroy You

Cast - Team Lightbringer
Tammy aka Obsidian - gespielt von Alessa, Playbook: The Doomed
Luna aka Luminary Lilly - gespielt von Kabelaffe, Playbook: The Outsider
Leo aka Rat King - gespielt von Jago, Playbook: The Janus
Allen aka Tremor - gespielt von Vaizord, Playbook: The Scion

Side Cast
Umbra
Violet Sparrow
Grandmaster
Ms Midas
Daddy Cool



Kurzgefasst
Obsidian nimmt Abschied von ihrem Team und ihrer Familie. Das Team ringt mit dem Verlust, findet sich jedoch wieder zusammen, um dem Ruf der Pflicht nachzukommen. Der Planet wird ja noch immer bedroht. Violet Sparrow wird eingeladen, dem Team beizutreten und Obsidians Erbe anzutreten. Eine Alienflotte erreicht das Sonnensystem. Krieg liegt in der Luft.

Was dieses Mal geschah
Das Team sammelt sich um Obsidian. Langsam wird ihnen klar, was passiert. Mit dem Stein, der Shard of Theia, teleportieren sie sich zurück zur Höhle.
Dort beginnt Obsidian, sich von ihnen zu verabschieden. Sie weiß, was jetzt kommt.
Während die Anderen noch mit der Erkenntnis ringen oder sich wie Luna oder Tremor weigern, einzusehen, dass der Versuch, ihrer Freundin das Leben zu retten, misslungen ist, greift Obsidian zum Telefon, ruft Zuhause an. Während sie sich unter Tränen von ihrem Vater verabschiedet, ahnt der Rest der Familie im Hintergrund noch nicht, was passiert ist.
Obsidian verabschiedet sich ein allerletztes Mal von ihren Freunden, umarmt sie schluchzend. Kein Auge steht tränenleer.
Dann dreht sie sich um und folgt dem Gefühl, das sie hinunter zum Strand zieht, während ihr die Anderen mit trauernden Herzen hinterherblicken. Leicht rauscht der Wind in den nahen Büschen und wiegt die Bäume und Palmen sanft hin und her. Obsidian schreitet zwischen Familien, die den Abend am Strand verbringen, hindurch, Kinder mit Wasserpistolen jagen an ihr vorbei. Sie fühlt den Sand zwischen den Zehen, während sie langsam ihren Weg zum Wasser fortsetzt. Kurz bevor sie das Wasser erreicht, spürt sie, wie jemand neben sie tritt. Ein Mann, Ende Zwanzig, blickt sie mit freundlichen Augen an. Ein junger Umbra steht neben ihr und reicht ihr lächelnd ein Surfbrett. “Keine Angst. Es wird nicht wehtun. Es wird alles gut.” beruhigt er ihre Sorgen, begleitet sie bis zum Wasser und die ersten Schritte ins Meer hinein, blickt ihr nach, als sie langsam hinaus paddelt. Um sie herum glitzert das Meer im Licht der untergehenden Sonne am Horizont, die alles in sanft rosa-orangenes Licht taucht. Der Wind spielt leicht mit ihren Haaren, als sie auf dem Board sitzt und zum Horizont blickt.
Im nächsten Moment watet sie durch Wasser auf einen weißen Strand zu. Leute sitzen im Sand um ein Lagerfeuer herum, in der Ferne wiegen sich Bäume und Palmen sanft in der abendlichen Briese.
Eine der Figuren erhebt sich und kommt auf Obsidian zu. Der junge Umbra reicht ihr die Hand, die sie schließlich ergreift. “Schön, dass du hier bist.” Er lächelt. Hier fühlt sie Frieden und Ruhe.
Gemeinsam nehmen sie am Lagerfeuer Platz.

Die Beerdigung Tammys ist viel besucht. Namhafte Superhelden wie Daddy Cool oder der Grandmaster erscheinen. Auch Ms. Midas erweist ihren Respekt.
Die Prüfungen werden vorerst ausgesetzt und in die Sommerferien verschoben, um den Schülern Zeit zu geben, den Verlust zu verarbeiten. In der Aula wird eine Wand errichtet, an der Schüler kleine Zettel anbringen, auf denen sie persönliche Sprüche und Nachrichten in Gedanken an Tammy hinterlassen.
Rat King besucht die trauernde Familie Tammys, um ihnen von Heldentaten ihrer Tochter zu erzählen.

Etwa zwei Wochen später.
Das Team findet sich unter der Anleitung des Grandmasters beim Training wieder zusammen und kontaktiert Violet Sparrow, um die Drohne, die nun in Black Crows Werkstatt untergebracht ist, mit Lunas Kräften zu modifizieren. Das Unternehmen gelingt - Luna kann ein Warngerät zusammenschrauben, das in der Lage ist, extraterrestrische Bewegung im gesamten Sonnensystem zu modifizieren. Außerdem erfahren sie von Violet Sparrow, dass sie und Black Crow die am Hafen sichergestellten Dosen eines Mutationsserums an Orion Polymers zurückzugeben. Die Beiden hatten seit längerem die Spur von Burke verfolgt, der die Lieferungen an Orion Polymers überwacht und zugestellt hatte. Nach der Rettung des Planet wollten sie die Untersuchungen wieder aufnehmen, aber für den Moment hatte Black Crow entschieden, pragmatisch zu handeln.
Das Team ist sich anfangs unschlüssig, was zu tun ist. Pläne, bei Orion Polymers einzubrechen, werden jedoch beiseite geschoben, um sich noch einmal den Ort des zerstörten Raumschiffs anzusehen. Im gleichen Zug bieten sie Violet Sparrow an, sich dem Team anzuschließen und in Obsidians Fußstapfen zu treten, da sie sich als vertrauenswürdige Verbündete bewiesen hatte.

Gemeinsam fliegen sie mit Lunas Board in den Erdorbit, wo sie in regelmäßigem Abstand verteilte Konstrukte vorfinden, deren Körper Ähnlichkeit mit der gerillten Form einer Raupe haben. Genau am Zentrum ragt eine Art großer Lauf oder Rohr heraus. Auf der Seite prangt das Logo Orion Polymers. Es scheint sich um die Maßnahmen zur Planetenverteidigung zu handeln. Während die Helden noch dabei sind, die seltsamen Konstruktionen zu untersuchen, beginnt das von Luna geschaffene Warnsystem Alarm zu schlagen. In der Nähe des Saturn scheint sich ein Wurmloch geöffnet zu haben, durch das eine Flotte an Raumschiffen das Sonnensystem betritt. Die Helden fliegen in Richtung Flotte, in der Hoffnung, sie zu erreichen, bevor die Schiffe in Reichweite der Planetenschutzsysteme geraten und jede Hoffnung auf Gespräche im Donnern eines galaktischen Krieges begraben wird.
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