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Autor Thema: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5  (Gelesen 11183 mal)

Nin

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  • 04. Mai 2020, 08:36:06
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #15 am: 04. Mai 2020, 08:36:06 »

(...) weiteren Büchern (...)

Was ich zwar unter kommerziellen Gesichtspunkt für die Macher*innen gut verstehen kann, aus meiner Sicht aber zumindest irreführend finde.
Sauberer wäre es gewesen, wenn sie z.B. geschrieben hätten, dass es in diesem Buch primär um die Regeln geht, der Hintergrund wird in Teilen kurz angerissen, vertieft wird es dann in den Bänden Camarilla, Caitiff und Sabbath ... oder sowas in der Art. Dann wäre klar, dass es eine ganze Reihe an Bücher sind, die du zum Spiel (eigentlich) brauchst.
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  • 04. Mai 2020, 13:33:19
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #16 am: 04. Mai 2020, 13:33:19 »

(...) weiteren Büchern (...)

Was ich zwar unter kommerziellen Gesichtspunkt für die Macher*innen gut verstehen kann, aus meiner Sicht aber zumindest irreführend finde.
Sauberer wäre es gewesen, wenn sie z.B. geschrieben hätten, dass es in diesem Buch primär um die Regeln geht, der Hintergrund wird in Teilen kurz angerissen, vertieft wird es dann in den Bänden Camarilla, Caitiff und Sabbath ... oder sowas in der Art. Dann wäre klar, dass es eine ganze Reihe an Bücher sind, die du zum Spiel (eigentlich) brauchst.

Ich verstehe es auch nicht so recht. Der Verlag darf gerne weiter Produkte herausbringen, inklusive Würfel, Roll20-Module und dergleichen, irgendwie muss die Linie sich ja rechnen. Das sich Regelbücher am besten verkaufen ist kein Geheimnis, allein schon weil sie eine viel größere Zielgruppe haben als z.B. Abenteuer/SAS und dergleichen, aber es geht ja um Fluff. Im Camarilla-Buch finden sich Infos zu den Clans die sicher auch gut ins Grundregelwerk gepasst hätten (X in Mortal & Kindred Society, Sins of X...).

Im Grundregelwerk kann natürlich nicht alles enthalten sein, insbesondere bei einem alten System, aber durch das Layout wirkt der Content im Grundregelwerk schon fast gestreckt, wenn ich in Camarilla und Anarch noch weitere Informationen zu solchen Grundsätzlichkeiten bekomme.
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  • 04. Mai 2020, 15:46:07
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #17 am: 04. Mai 2020, 15:46:07 »

Was mich interessieren würde, wenn ihr durch seid, ob ihr die V5 empfehlen oder eher von abraten würdet.
Bisher klingt es eher nach 2.  :D
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Nin

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  • 04. Mai 2020, 16:29:29
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #18 am: 04. Mai 2020, 16:29:29 »

Mal schauen, ob wir das beantworten können. Bei meinen bescheidenen VtM Kenntnissen bin ich da sehr vorsichtig.

Neugierig bin ich auch eher auf den nächsten, zu lesenden Teil. Denn dann geht es um die Regelmechanik. Die kann ich dann im Vergleich zu der der cWoD oder nWoD/CofD definitiv beurteilen.
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  • 04. Mai 2020, 18:18:48
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #19 am: 04. Mai 2020, 18:18:48 »

Was mich interessieren würde, wenn ihr durch seid, ob ihr die V5 empfehlen oder eher von abraten würdet.
Bisher klingt es eher nach 2.  :D

Bisher habe ich einen positiven Eindruck von der V5 und ich plane damit eine Kampagne zu leiten, daran ändern die kritisierten Elemente nichts.

Ich rechne damit das der Eindruck positiv bleiben wird, auch wenn White Wolf kein perfektes Regelwerk abgeliefert hat. Auch wenn ich das LARP-Artwork nicht mag, ist es bei weitem nicht so mies wie das Artwork von a|state (und ich mag das System trotzdem). Auch das Clankapitel ist trotz der Kritik im Grunde gut gemacht, aber es wirkt verkürzt... der Blick ins Camarilla-Buch hat dann weitere Hinweise gegegeben, nachdem Nin bereits den Verdacht geäußert hatte. Das macht die V5 nicht schlecht, aber lässt die Herangehensweise von White Wolf nicht weniger seltsam wirken.

Einen Vergleich mit vorherigen Editionen kann ich nicht bieten, dafür hatte ich zu wenig Kontakt mit der World of Darkness.
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Cifer

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  • 05. Mai 2020, 14:46:57
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #20 am: 05. Mai 2020, 14:46:57 »

Was mich interessieren würde, wenn ihr durch seid, ob ihr die V5 empfehlen oder eher von abraten würdet.
Bisher klingt es eher nach 2.  :D
Ich finde, es ist die erste Edition von Vampire, die genau weiß, was sie sein will: ein Spiel über Monster, die einer unsterblichen Gier unterliegen und sowohl durch ihre Intrigen als auch durch ihr inneres Wesen sich selbst und die Welt um sie herum früher oder später in den Abgrund reißen (aber natürlich auch dagegen ankämpfen können). Während frühere Editionen da teils sehr generisch waren (den Blutpool könnte man im Prinzip genausogut Mana nennen), zieht sich das hier von Anfang bis Ende stringent durchs Regelwerk.

Natürlich kann das auch heißen, dass man das Spiel genau deshalb nicht mag, weil man sich lieber auf den Intrigen- oder Mysterienaspekt konzentrieren möchte und den Kern des Vampirismus (blutdürstige Kreaturen mit bestenfalls mäßiger Selbstbeherrschung) eigentlich in den Hintergrund rücken will. Im angekündigten Kompendium könnten sich ein paar Systemhacks finden, die eine Anpassung ermöglichen.
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Nin

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  • 05. Mai 2020, 15:04:45
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #21 am: 05. Mai 2020, 15:04:45 »

@Cifer: Auch, wenn du das Buch schon durchgelesen hast, hast du Lust die entsprechenden Abschnitte mit zu kommentieren?
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  • 05. Mai 2020, 15:29:16
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #22 am: 05. Mai 2020, 15:29:16 »

Lust ja, Zeit leider aktuell nicht. Sollte sich das ändern, meld ich mich!
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Nin

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  • 05. Mai 2020, 15:54:22
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #23 am: 05. Mai 2020, 15:54:22 »

Von mir aus kannst du auch gerne sporadisch deinen Eindruck beisteuern. Ganz so, wie es passt.
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Nin

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  • 08. Mai 2020, 10:54:50
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #24 am: 08. Mai 2020, 10:54:50 »

Rules + Characters (p. 115 - 173)

Teil 1 : Die Regeln

Wie gewohnt ein Pool System. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch deutlicher wird, dass die Spieler*innen mit der Charakterhandlung den Pool bestimmen und es keine Standardvorgaben der/s ST sind.
Für mich neu ist bei einem Pool die Dopplung eines Attributs. Das Beispiel im Buch ist Stärke+Stärke für einen Kraftakt.

Ansonsten finde ich das in der Edition sehr übersichtlich - da ist der Einfluss der nWoD ziemlich deutlich, finde ich.

Pool + Spezialgebiet vs 6 (50%ige Chance für einen Erfolg)
Erfolge sind 6, 7, 8, 9, 10
Pärchen von 10en gelten als insgesammt 3 Erfolge oder anders gesagt eine 10 entspricht 1,5 Erfolgen. Die Summe aller Erfolge wird dann ggf. abgerundet.

Die Schwierigkeit definiert sich dann über die Anzahl der notwendigen Erfolge (mit 3 Erfolgen für Standard Aufgaben).

Automatische Erfolge, wenn der Pool doppelt so groß ist, wie die Schwierigkeit.

Wie dicht ist das denn an Ubiquity?

Ansonsten sind die anderen Teilregeln für Gruppenaktionen, Wiederholungen etc. okay.
Schön finde ich die Option auch bei einem gescheiterten Wurf erfolgreich zu sein, allerdings mit negativen Folgen.
Der Einsatz von Willpower, um bis zu 3 Würfel neu zu würfeln, geht in Ordnung.

Beim Thema Konflikte wird zwar noch erwähnt, dass es dabei, um physischen und mentale Konflikte geht, die entsprechende Auswirkungen haben, letztlich wird aber dann doch nur auf den physischen Kampf eingegangen. Sozialer Wettstreit wird nicht erwähnt, taucht aber kurz beim Thema Schaden auf.
Gut finde ich, dass es nur noch 2 verschiedene Arten von Schaden gibt.
Etwas unelegant scheint mir, dass die gegnerischen Erfolge nun erstmal halbiert werden ("Unless otherwise stated"). Keine Ahnung, um was für eine weitere Mechanik es da geht, aber ich frag mich, ob es dann nicht einfacher gewesen wäre, den Schaden einfach zu verdoppeln. Egal, wird im weiteren Lesen vielleicht noch nachvollziehbar für mich.



Teil 2 : Die Charkter Erschaffung

Ich hab die Seiten nicht genau gezählt, aber so grob werden die Grundregeln auf ca 15 Seiten abgehandelt. Ziehe ich von der Erschaffung der Charaktere die ca. 15 Seiten über Attribute und Fertigkeiten ab, dann bleiben da vielleicht noch 50 Seiten übrig.

Die Seiten haben's in sich, finde ich. Da steckt wirklich alles drin, was das konkrete Spielen definieren kann. Nicht nur wie die einzelnen Charaktere definiert werden, sondern wie sie miteinander und anderen verbunden sind, wie die Stadt aussieht und um welche Art des gemeinsamen Spielen es für die Spieler*innen gehen soll.
Mich überzeugt jeder einzelne Abschnitt. Erschaffen des Beziehungsnetzes, Ableitung der Attribute und Fertigkeiten über das vorherige Leben als Mensch, der Einfluss von Glauben, Überzeugen und Abitionen und wie sich das Leben aufgrund des Vampir-seins verändert hat. Wie und was gejagt wird, was die Coterie ausmacht, ob es eine Domäne gibt etc.

Stark!
« Letzte Änderung: 08. Mai 2020, 11:49:02 von Nin »
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  • 10. Mai 2020, 12:19:45
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #25 am: 10. Mai 2020, 12:19:45 »

Rules:

Ich fühle mich auch an die nWoD erinnert, was definitiv nichts schlechtes ist.

Wie gewohnt ein Pool System. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch deutlicher wird, dass die Spieler*innen mit der Charakterhandlung den Pool bestimmen und es keine Standardvorgaben der/s ST sind.

Die Spieler haben zwar durch ihre Handlungen darauf Einfluss, die Traits für die (Simple) Tests werden am Ende dennoch vom Storytreller bestimmt, oder?

Zitat von: V5 p. 117
■ Describe what your character is trying to achieve and how.
■ The Storyteller tells you which of your character’s Traits to use to assemble a dice pool.

Fazit: Das System macht einen guten Eindruck und Elemente wie Automatic Wins, Taking Half und Win at a Cost wissen zu gefallen, auch die relativ frei kombinierbaren Traits finde ich gelungen. Für Three Turns and Out fehlt mir, vom reinen lesen, die Tödlichkeit im System, da halte ich One-Roll Conflict (mit seinen leichten Symbaroum Vibes) doch für die bessere Wahl, aber das sehen noch im Advanced Systems-Kapitel. Ich vermute an dieser Stelle, dass die sozialen Konflikte vielleicht mit den Extended Tests in einem Folgekapitel aufgegriffen werden, allerdings bin ich kein Freund davon die Regeln im Buch zu verstreuen, da es der Übersicht abträglich ist. Allerdings hätte White Wolf das Problem auch dadurch lösen können, die Kapitel Rules und Advanced Systems mit einem entsprechenden Hinweis aufeinanderfolgen zu lassen. Die Initiative finde ich nicht unbedingt elegant gelöst, wirkt auf mich doch etwas chaotisch. Vielleicht ist die Alternative im Kapitel Advanced Systems die bessere Wahl, ansonsten lässt sich das mit Hausregeln beheben.



Characters:

In diesem Kapitel kommt das Layout wirklich gut zum Tragen. Die Kästen mit Erklärungen zu Fragen wie Was mache ich in der V5 eigentlich? und In anderen Zeitaltern spielen? klären solche Punkte zu Beginn des Kapitels und die Beispiele zu den einzelnen Aspekten geleiten einen förmlich durch die Charaktererschaffung.

Fazit: Wirklich sehr übersichtlich gehalten, voll mit Informationen und Hinweisen. Für mich das bisher stärkste Kapitel. Sehr schön finde ich auch das Character Creation Summary zu Beginn und das Vampire: The Masquerade Summary Sheet. So etwas hätte ich mir auch im Regelkapitel gewünscht.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2020, 12:36:15 von Expacis »
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Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #26 am: 10. Mai 2020, 14:06:51 »

Die Spieler haben zwar durch ihre Handlungen darauf Einfluss, die Traits für die (Simple) Tests werden am Ende dennoch vom Storytreller bestimmt, oder?
Ja. Und das finde ich unschön und zu knapp formuliert.
Denn eigentlich geht es ja darum, dass die Charaktere ihren Attributen und Fertigkeiten gerecht handeln. Der Witz an einem Poolsystem ist ja die Kombinationsvielfalt. Beispielsweise ist es wahrscheinlich möglich jemanden physisch, mental oder sozial einzuschüchtern. Und natürlich nutzt der einschüchternde Charakter die Möglichkeit mit der er die besten Erfolgschancen hat. Mit der Formulierung im Buch kann es ganz schnell passieren, dass die Handlung oberflächlich beschrieben wird und der Storyteller auf immer wieder die selben Kombinationen zurück greift.
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  • 10. Mai 2020, 14:33:28
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #27 am: 10. Mai 2020, 14:33:28 »

Die Spieler haben zwar durch ihre Handlungen darauf Einfluss, die Traits für die (Simple) Tests werden am Ende dennoch vom Storytreller bestimmt, oder?
Ja. Und das finde ich unschön und zu knapp formuliert.
Denn eigentlich geht es ja darum, dass die Charaktere ihren Attributen und Fertigkeiten gerecht handeln. Der Witz an einem Poolsystem ist ja die Kombinationsvielfalt. Beispielsweise ist es wahrscheinlich möglich jemanden physisch, mental oder sozial einzuschüchtern. Und natürlich nutzt der einschüchternde Charakter die Möglichkeit mit der er die besten Erfolgschancen hat. Mit der Formulierung im Buch kann es ganz schnell passieren, dass die Handlung oberflächlich beschrieben wird und der Storyteller auf immer wieder die selben Kombinationen zurück greift.

Es fehlt die explizite Ausformulierung und ggfs. auch die Aufforderung, den Blick auf den Einzelfall zu richten, da stimme ich dir zu. An manchen Stellen kann man es erkennen, aber die Beispiele am Ende des Kapitels könnten auch in eine andere Richtung gedeutet werden. Insgesamt hätte ich es auch sinnvoller gefunden, eine Seite Cheatsheet mit Regelübersicht und eine weitere Seite mit Besondernheiten (wie der flexiblen Zusammensetzung der Pools durch den ST) zu bekommen, aber eine kleine Zusammenfassung der zentralen Elemente wäre da bereits viel wert gewesen.
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  • 10. Mai 2020, 15:18:40
Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #28 am: 10. Mai 2020, 15:18:40 »

(...) Die Initiative finde ich nicht unbedingt elegant gelöst, wirkt auf mich doch etwas chaotisch. (...)

Das habe ich doch glatt übersehen. Wahrscheinlich, weil es optisch abgegrenzt ist.
Chaotisch finde ich die Initiativ Regel eigentlich nicht. Die Akteure der einzelnen Distanzen handeln ja immer gleichzeitig.

Ich vermisse eine vollständige List der Angriffsmöglichkeiten. In Teilen finde ich das, aber sowas wie
- Waffenlos: Strength +Brawl
- Hieb- und Stichwaffen: Dexterity + Melee
- Schusswaffen: Composure + Firearms
- etc.
habe ich nicht entdeckt. Oder habe ich das auch übersehen?

Wenn auf eine bloße Verteidigung verzichtet wird, gibt es ja weder eine aktive noch eine passive Parade. Hat ein waffenloser Kampf dann eigentlich irgendeinen Effekt, wenn beide Kontrahenten in etwa gleich gut sind? Dann kommen am Ende wahrscheinlich sehr wenige Erfolge für den Sieger bei rum und die werden dann beim Schaden noch mal halbiert.
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Re: Wir lesen Vampire the Masquerade - V5
« Antwort #29 am: 10. Mai 2020, 15:38:28 »

Vielleicht ist die Alternative im Kapitel Advanced Systems die bessere Wahl, ansonsten lässt sich das mit Hausregeln beheben.

Sollen wir vorspringen?
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