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Autor Thema: Euer persönliches Rollenspielaufkommen  (Gelesen 5932 mal)

Beo

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  • 27. Juli 2020, 10:43:53
Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« am: 27. Juli 2020, 10:43:53 »

Hallo zusammen :)

Mich würde mal interessieren, wie es sich bei euch seit dem Lockdown so mit eurer "Rollenspieldichte" ergeben hat?
Habt ihr mehr gespielt oder weniger als vorher?

Gibt es eine signifikante Veränderung in eurem Rollenspielverhalten oder hat sich gar nichts geändert? Woran könnte dann letzteres liegen (weil ihr es nicht wollt ist dabei auch eine total legitime Aussage)?
Wie kommt ihr mit der etwaigen Veränderung klar? Findet ihr sie gut oder eher besorgniserregend?
Habt ihr in der letzten Zeit oder durch den Lockdown weitere Systeme für euch entdeckt? Oder euren Horizont in anderer Richtung erweitert (z.B. Abenteuer schreiben, streamen, oder, oder, oder)?

Was habt ihr für Wünsche / Vorstellungen / konkrete Vorhaben (habt ihr überhaupt welche?) bzgl. eures Rollenspielverhaltens / -dichte für die Zukunft?

Bin gespannt auf eure Antworten. :)


Bei mir waren es 4 sehr RP lastige Monate, voll mit Runden - jeden Tag.
Ich habe viel neues kennengelernt, auch durch das große Spontanrundenangebot hier. Aber teilweise war es dann auch fast schon too much. 6x die Woche und nur einen freien Abend waren teilweise schon etwas terminstreßig...aber es hat soviel Spaß gemacht.  ;)
Jetzt langsam fährt sich die Anzahl wieder runter und es haben sich bei mir neue Kampagnen-Runden ergeben, auf die ich mich freue.
Nichts desto trotz wird es aber auch einen kleinen bitteren Beigeschmack behalten, denn es ist einfach schade, dass man nicht mit all den tollen neuen Bekanntschaften in Kontakt bleiben kann und sich die rollenspielerischen Wege unweigerlich wieder teilen werden.  :D
... *schwelg*
Oh -- und ich habe mich endlich wieder für ein "Lieblingssystem" begeistern können, was sich in meiner weiteren RP-Laufbahn essenziell etablieren wird.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2020, 10:45:28 von Beo »
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  • 27. Juli 2020, 10:55:39
Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #1 am: 27. Juli 2020, 10:55:39 »

Ich hab gearbeitet, wie vor der Epidemie und in den zwei festen Runden mitgespielt, in denen ich bin.

Die Tischrunde, die ich seit Anfang des Jahres leite, hat sich allerdings weniger getroffen, als es ohne die Einschränkungen gewesen wäre. Das liegt aber auch sehr an der beruflichen Zusammensetzung der Gruppe. Meine Spieler und Spielerinnen sind selbstständige Einzelhändler, Zugbegleiterin und gleich drei Erzieher/innen, deren Arbeitsstätten nicht geschlossen waren.
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… do something right.

Hawkeye

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  • 27. Juli 2020, 11:56:23
Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #2 am: 27. Juli 2020, 11:56:23 »

Also ich hatte durch den Shutdown tatsächlich plötzlich sehr viel mehr Freizeit. Das lag ein wenig daran, dass ich abends weniger arbeiten musste, aber auch daran, dass andere Freizeitaktivitäten , wie Mannschaftssport nicht mehr möglich waren.
Gleichzeitig habe ich die Drachenzwinge wieder für mich entdeckt, da ich von meinen zwei Shadowrunrunden gelangweilt war (also nicht von den Runden an sich, sondern eher von dem System an sich. Seit Jahren spiele ich halt zweimal die Woche SR5 und sonst nichts. Somit habe ich schon ein paar Wochen vor dem Shutdown hier eine neue Runde gefunden.
Mit der neuen Freizeit habe ich zudem versucht häufiger an Spontanrunden teilzunehmen, um neue Dinge kennen zu lernen. Außerdem hat man so zumindest etwas gemeinsam mit anderen gemacht. (bei mir hat sich auch die Zeit, die ich damit verbringe mit Freunden online Videospiele zu spielen durch den Shutdown wieder erhöht)
Beides zusammen führte bei mir dann auch zu einem deutlichen Erhöhung der Zeit, die ich mit Pen & Paper verbinge. Seitdem ich frei habe, spiele ich auch quasi täglich.

Ich habe in diesem Jahr auch schon 15 verschiedene neue Systeme kennen gelernt.

Vor dem Shutdown:
2 Runden Shadowrun, eine am Tisch, eine online (wöchentlich)
alle paar Monate mal am Wochenende mit meiner Tischrunde ein anderes System ausprobiert

Kurz vor dem Shutdown:
2 Runden Shadowrun (wöchentlich)
1 Runde Star Wars (monatlich)
ca. alle 2 Wochen mal eine Spontanrunde

Seit dem Shutdown
1 Runde Shadowrun (wöchentlich)
1 Runde Schatten des Dämonenfürsten (14-tägig)
1 noch nicht gestartete Runde Vampire (14-tägig)
1 sehr flexible Runde Chtulhu (bisher immer mindestens 3 Termine im Monat)
1 Mutantrunde, die einen erdoodelten Termin pro Monat hat
fast tägliche Spontanrunden (entweder hier oder auf dem Conspiracy Discord)
zudem habe ich immer eine Shadowrun 6 Poolgruppe, die star Wars Game Nights (beide auf der Zwinge) und die Splittermond-Lounge (ein Discord-Server mit täglichen One-Shots) im Blick.

Ich führe mittlerweile auch einen Terminkalender extra für P&P und der hat abgesehen von Freitagen, die ich nie verplane, nur ganz wenige Lücken.
Ich bin mal gespannt, wie es wird, wenn meine neues P&P-Leben ab dem 10.08. wieder auf einen relativ normalen Alltag prallt.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2020, 11:59:28 von Hawkeye »
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Spielt zur Zeit:
Montag: Shadowrun 5 (wöchentlich); Dienstag: Vampire V5 (14-tägig); Donnerstag Der Schatten des Dämonenfürsten (14-tägig)
Unregelmäßig:
Cthulhu, Shadowrun 6, Splittermond, Star Wars FFG, Mutant: Jahr Null
Gerne nochmal:
Monster of the Week, Beyond the Wall, FATE, Private Eyes, One last Job, Talisman Adventures, Numenera
ausprobieren:
Spire, Desperados, Sevage Worlds, DCC

Sensei

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  • 27. Juli 2020, 11:58:14
Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #3 am: 27. Juli 2020, 11:58:14 »

Bei mir gab es keine durchgängige Veränderung oder konstante. Ja, corona hat einiges verändert. Zum einen viel mehr Zeit und zum anderen viel viel weniger Geld.
Aus persönlichen Gründen zweier Spieler hatte sich die Tischrunde schon vorher auf online verlagert.
Ich persönlich hatte in der Zeit ein riesiges persönliches Problem und hätte das Hobby rollenspiele fast gänzlich aufgegeben. Dann kam eine bestimmte online Runde und die hat alles auf den Kopf gestellt. Jetzt bin ich wieder enthusiastischer denn je unterwegs und habe neue Runden angestoßen.
Ich denke aber das alles hatte wenig mit dem lockdown zu tun.
Bei mir geht der Trend absolut zu online rollenspiel und weg von Tischrunden. Da ich sehr erzählerisch und nur mit minimalstem würfeln spiele und leite ist online für mich genauso gut wie am Tisch.
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Wilhelm von Humboldstein

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  • 27. Juli 2020, 13:35:31
Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #4 am: 27. Juli 2020, 13:35:31 »

Ich hab festgestellt das signifikant mehr Runden entstanden sind.
Normalerweise sehe ich den Effekt oft Saisonal Bedingt aber Corona bedingt außerhalb der Reihe.

Hoffe irgendwie das zumindest einige dabei bleiben.
Persönlich hat sich bei mir nix geändert.
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Neflite

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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #5 am: 27. Juli 2020, 13:42:54 »

Das einzige, was sich getan hat, ist, dass wir anfangs, als alle plötzlich daheim waren, ein paar Mal mehr gespielt haben in unserer regulären Runde :) Wir waren hyped, waren daheim und haben die Zeit so genutzt ^^
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Beo

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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #6 am: 27. Juli 2020, 13:46:24 »

Das einzige, was sich getan hat, ist, dass wir anfangs, als alle plötzlich daheim waren, ein paar Mal mehr gespielt haben in unserer regulären Runde :) Wir waren hyped, waren daheim und haben die Zeit so genutzt ^^

Und wie ist es jetzt?
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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #7 am: 27. Juli 2020, 13:58:18 »

Die Runde läuft im normalen wöchentlichen Takt weiter :)
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  • 27. Juli 2020, 14:16:46
Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #8 am: 27. Juli 2020, 14:16:46 »

Die Runde läuft im normalen wöchentlichen Takt weiter :)

Aber mehr spielen oder andere Systeme hast du jetzt nicht für dich entdeckt?  :)
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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #9 am: 27. Juli 2020, 14:29:47 »

Das mehr spielen war zeitlich begrenzt und andere Systeme habe ich während der letzten Monate nicht entdeckt. Jedenfalls nicht im außergewöhnlichen Maße und der Lage geschuldet ^^
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Danii0206

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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #10 am: 27. Juli 2020, 15:24:46 »

Vor Corona: 2 Runden / Woche online, davon 2 geleitet.
Während Corona: 2 Runden / Woche online, davon 1 geleitet.
Vorraussichtlich nach Corona: 2 Runden / Woche online, davon 0 geleitet.

Das spannende ist vielleicht, dass Corona auch eine gewisse Teilschuld hat, dass ich die Leitung der ersten Runde abgegeben habe. Da sich durch die Umstände alle amtlichen Beschlüsse und Termine verschieben, warte ich seit November letzten Jahres darauf einen bestimmten Termin zu bekommen. Der Schriftverkehr dazu kommt einer Bachelorarbeit gleich. Das zerrt in gewissen Maßen an den Nerven, sodass ich weniger Kapazitäten habe, mich intensiv aufs P&P vorzubereiten. (Weitere Ausführungen führen hier zu weit.)

Die Anzahl der Runden hat sich jedenfalls nicht geändert, aber die Intensität, mit der ich sie erlebe, ist weniger geworden.
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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #11 am: 27. Juli 2020, 17:16:18 »

So ca 50% mehr Runden.
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  • 27. Juli 2020, 17:41:20
Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #12 am: 27. Juli 2020, 17:41:20 »

Mehr Anmeldungen auch auf meine Runden kann ich bestätigen, wobei die Quote der Leute die dann auch anwesend waren gesunken ist.

Glücklicherweise haben sich sehr viele vorher abgemeldet, was lobenswert ist.

Für mich persönlich hat sich nichts geändert. Die Systeme die ich antesten wollte, hätte ich wahrscheinlich auch so gespielt.
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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #13 am: 27. Juli 2020, 17:42:16 »

Habt ihr mehr gespielt oder weniger als vorher?

Vorweg: regelmäßig und spontan habe ich nur Onlinerunden. Dazu kommen zwei Tischrunden, die etwa ein bis zwei mal im Jahr stattfinden. Die DZ-Con war fest Bestandteil, ist aber dieses Jahr ausgefallen.

Das kommt auf den Zeitraum davor an. Nehme ich nur Februar eventuell Januar als Vergleich, dann weniger gespielt. Nehme ich mehr Monate als Vergleich, dann kippt das immer weiter hin zu mehr gespielt, je mehr Monate ich dazu nehme. Das liegt aber meiner Meinung nach nicht an Corona. Die Runden im letzten Jahr einfach alle samt eher unzuverlässige Ereignisse, weil viele Termine bei unterschiedlichen Spielenden einfach nicht gingen, weil was dazwischen gekommen war. Alles samt wichtige private Dinge, aber es war halt in der Summe gehäuft, wenn auch bei keiner einzelnen Person eine Häufung vorhanden war. Wir in den Runden hatten also Pech, könnte man sagen. Kurz vor Corona, kam dann wieder etwas zu rein und es gab weniger Ausfälle. Mit Lockdownbeginn, kam es wieder zu absagen, weil viele Mitspielende Kinder haben und sie die neue Betreuungssituation erst wieder einspielen mussten. Aber das ging relativ schnell. Dennoch blieben ein paar Ausfälle.

Auch bei mir privat gab es einige Dinge, die nicht mit Corona zusammen hängen, aber doch manches durcheinander geworfen haben in der C-Zeit.

Gibt es eine signifikante Veränderung in eurem Rollenspielverhalten oder hat sich gar nichts geändert?

Nein, es hat sich nichts geändert. Ich glaube nicht, dass ich meinen Spiel- oder Leitungsstil C-bedingt verändert habe.

Woran könnte dann letzteres liegen (weil ihr es nicht wollt ist dabei auch eine total legitime Aussage)?

Die Arbeit lief weiter, nur im Homeoffice. Und ehrlich gesagt, hatte ich dann häufig keine Lust mich abends mit der Suche nach Spontanrunden auseinander zu setzten. Meine Teilnahme an Spontanrunden übers Forum ist etwas mehr geworden. Das lag sicherlich daran, dass es mehr Angebote gab. Aber das große Mehr an Angeboten, das auch ich wahrgenomme habe, konnte ich nicht wahrnehmen. Entweder es waren Dinge, die mich nicht interessiert haben, oder die Runden war für mich zu schnell voll - es gibt Zeiten in denen ich nicht täglich im Forum bin.

Wie kommt ihr mit der etwaigen Veränderung klar? Findet ihr sie gut oder eher besorgniserregend?

Rollenspielbezogen fehlen mir die Tischrunden, wie auch allgemein soziale Kontakte. Aber wem geht das nicht so? Ich dachte eigentlich, dass nun mehr online gehen könnte - so ganz am Anfang des Lockdown. Aber bis das Angebot angestiegen war, war ich etwas im Homeofficeloch versunken und/oder andere Hobbyprojekte, auch im Rollenspielbereich bin ich angegangen, weil die Zeit da war. Große Teile eines Rulesets und dazugehöriger Erweiterungen sind entstanden. Leider fehlt noch die Genehmigung vom Verlag zur Veröffentlichung. Da muss ich wohl mal wieder nachfassen...

Habt ihr in der letzten Zeit oder durch den Lockdown weitere Systeme für euch entdeckt? Oder euren Horizont in anderer Richtung erweitert (z.B. Abenteuer schreiben, streamen, oder, oder, oder)?

Ich habe ein Erzählsystem nochmals gespielt und getestet. Ein weiteres neues System kennengelernt. Das war keine Horizonterweiterung. Auch das andere, was ich oben beschrieben habe, war nichts Neues an sich. Es waren Projekte, die ich schon lange machen wollte und auch begonnen hatte, aber nun entschieden vorantreiben konnte.

Was habt ihr für Wünsche / Vorstellungen / konkrete Vorhaben (habt ihr überhaupt welche?) bzgl. eures Rollenspielverhaltens / -dichte für die Zukunft?

Ganz allgemein:

1. Regelmäßige und verlässliche Runden (lieber 2. wöchentlich, dafür aber dann konstant als wöchentlich bei geringerer Verlässlichkeit)
2. Pro Runde wäre etwas mehr Spielzeit schön. In der einen Festrunde, die ich habe, sind es pro Sitzung leider nur 2-3 Stunden. So 4-5 Stunden wären super, das geht aber in der Gruppe nicht. Deshalb verlasse ich die Gruppe aber nicht.
3. Gegen einen weiteren few-shot hätte ich nichts einzuwenden, da der aktuelle bald ausläuft. Eine weitere Festrunde, werde ich mir lange überlegen, ob ich eine Zusage gebe. Wenn ich Verlässlichkeit einfordere, will ich diese auch bieten und nicht schon nach einem halben Jahr sagen müssen: Leute ich kann das nicht mehr stemmen, hatte es mir ja auch gleich gedacht.
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DeadOperator

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Re: Euer persönliches Rollenspielaufkommen
« Antwort #14 am: 27. Juli 2020, 17:50:17 »

Unabhängig von Corona habe ich Onlinerunden vor gut einem Jahr für mich entdeckt. Ich begrenze mich aktiv auf zwei Runden die Woche, in Ausnahmefällen drei.

Was sich verändert hat, ist die Wahl der Themen. Hatte ich vor der Kriese durchaus Spaß an düsteren Themen, viel Mystery und Dystopien, so hatte ich darauf echt keine Lust in den letzten Wochen. Seither habe ich Aventurien wieder für mich entdeckt.

Nun, wo meine Tischrunde eigentlich wieder starten könnte, drängt es mich gar nicht so sehr. Es gibt hier auch so tolle Spieler*innen. Da kann ich mich gut an die Vorteile der Onlinerunden gewöhnen. Mir fehlt nur oft die Videoübertragung.
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