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DSA mit anderen Settings

Finde ich eine spannende Idee
- 6 (23.1%)
Hm, weiß nicht vielleicht mal antesten
- 4 (15.4%)
Nein, DSA ist für mich untrennbar mit Aventurien verbunden
- 16 (61.5%)

Stimmen insgesamt: 26


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Autor Thema: DSA und andere Settings  (Gelesen 5658 mal)

Iskierka

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  • 06. August 2020, 21:40:25
DSA und andere Settings
« am: 06. August 2020, 21:40:25 »

Ich bin neugierig, ich liebäugel immer mal wieder mit DSA 4.1 aber ich bin kein Freund von festen Welten und nutze lieber meine eigenen.

Daher mal die Frage: spielt ihr DSA wegen des Systems und würdet ihr es auch mit anderen Settings spielen? Oder würdet ihr es nur mit Aventurien (bzw. die Auskopplungen davon) bespielen?
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Avalia

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  • 06. August 2020, 22:12:30
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #1 am: 06. August 2020, 22:12:30 »

Aventurien ist eine schöne Welt, DSA ist sein eher nerviger Regelanhang.

Aventurien mit fremden Regeln zu bespielen ist eine schöne Idee, die einige Gruppen hier auf der Zwinge auch umgesetzt haben.

DSA4.1 mit fremden Welten zu bespielen halte ich für keine gute Idee.
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  • 06. August 2020, 22:20:20
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #2 am: 06. August 2020, 22:20:20 »

Aventurien ist eine schöne Welt, DSA ist sein eher nerviger Regelanhang.

Aventurien mit fremden Regeln zu bespielen ist eine schöne Idee, die einige Gruppen hier auf der Zwinge auch umgesetzt haben.

DSA4.1 mit fremden Welten zu bespielen halte ich für keine gute Idee.

Das hätte ich nicht besser schreiben können.
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Salandrion

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  • 06. August 2020, 23:00:12
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #3 am: 06. August 2020, 23:00:12 »

Ich bin hinundhergerissen: Einerseits mag ich wirklich gerne das 3W20 System mit Telentwerten und ähnlichem und den simulatorischen Ansatz,
Andererseits ist er mit den unglaublich vielen Sonderregeln schon sehr speziell und überladen.
Auch das Erstellsystem ist unnötig komplex und unausgeglichen, Balancing ist kompliziert und Powergaming schnell möglich und teils "nötig", da sonst große powergefälle entstehen können. 
Gleichzeitig bietet es ein großes, in sich passendes System für viele komplexe Sonderregeln zu quasi Allem, die teilweise auch sehr unterschiedlich sein können, unterschiedliche Powerlvl und gar Settings bedienen.
(Elementare Gewalten vs. Handelsherr und Kiepenkerl / Andergast vs. Yol-Ghurmak oder die Inseln im Nebel)

DSA4.1 in seiner vollen Komplexität würde ich nicht für andere Welten nutzen, aber mir die Dinge rauspicken, die mir gefallen und es runterstutzen, insbesondere das erstellen würde ich massiv verändern,
vielleicht gar mit dem DSA5-Ansatz... (der auch bei weitem nicht perfekt ist, aber zumidnest die idee der Vergünstigung rauslässt, die alles systemisch unglaublich unausgeglichen macht)


Es kommt aber auch sehr auf die Alternativen an! Ich würde jederzeit DSA4.1 spielen wollen, wenn die Alternative D&D oder Pathfinder sind, auch W100Systeme wie Cthulhu ect. finde ich gruselig, fürchterlich sperrig und unpassend.
Die Frage ist also auch: was möchtest du denn eigentlich vom Regelsystem? Braucht es ein komplexes Regelsystem? Was erwartest du davon und wofür willst du es nutzen?

Mit den Ideen von DSA zb. kann man super einfache Systeme spielen, wenn man zb. Zauber, Götterwirken oder sowas in seiner Komplexität verstanden hat und in einfache Systeme (zb. Ubiquity) umsetzt.

« Letzte Änderung: 06. August 2020, 23:01:47 von Salandrion »
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Iskierka

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  • 06. August 2020, 23:17:33
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #4 am: 06. August 2020, 23:17:33 »

Primär interessiert mich der größere Spielerpool  ::)
Welches System ich letztlich benutze ist mir herzlich egal, solange es ein Tool gibt, dass die Abhandlungen des Würfelns flüssig macht und ich keine Symbolwürfel benutzen muss.
Da ich eine eigene Welt bespielen möchte, muss ich ohnehin jedes System zurecht biegen und ich liebe das Basteln an sich. Ich habe auch eine Adaption von D&D 5e für DragonAge geschrieben, nachdem ich das DragonAge Regelwerk schrecklich fand - auch wenn ich mein Werk noch nie ausgetestet habe. ich habe halt eine Schwäche für die Rollenspieltheorie und Mathematik, weshalb mich der Zahlendschungel von DSA überhaupt nicht abschreckt.
Wichtig ist, dass ich mit dem System Geschichten erzählen kann und es eine einigermaßen sinnvolle Logik des Zufalls ermöglicht.
So wie ich das sehe, sind mehr als 50% der DSA Regeln optional, sprich man kann sie ersatzlos streichen. Das was bleibt, dürfte gut zu verwenden sein, um damit eine Fantasy Welt abzubilden. Ich vertrete den Ansatz: Was optional ist, ist nicht notwendig, es sei denn der SL sieht das anders. In D&D verzichte ich auch auf Flanking, auch wenn viele es für eine Standardregel halten (ist es aber nicht).
Dazu muss die Mathematik dahinter für mich so weit ersichtlich sein, dass ich sie nutzen kann, um sie zu adaptieren. Magie, Götter und Normales. Einfach streichen was nicht in meine Welt passt und Kulturen und Völker auf meine Welt anpassen. Ist einiges an Aufwand, aber wie gesagt, mir macht sowas Spaß - vielleicht bastel ich das einfach aus Spaß an der Sache selbst.

Das Aventurische Setting an sich reizt mich maximal als Spieler, aber als SL will ich mich austoben, da fühlt sich eine feste Welt wie ein Korsett an. Selbst Faerun aus D&D war mir schon zu eng. Zudem kann ich es nicht leiden, wenn ein Spieler mir sagt: "Das geht so nicht, das ist hier so und so."
« Letzte Änderung: 06. August 2020, 23:20:59 von Iskierka »
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  • 06. August 2020, 23:23:25
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #5 am: 06. August 2020, 23:23:25 »

Aventurien, ist auch nur ein Kontinent  ;)   Den größtmöglichen Spielerpool wirst du mit DSA und Aventurien bekommen.

Ganz ehrlich, die Welt ist das Interessante. Wenn jemand sie mit komplett anderen Regeln bespielen will, dann kann er oder sie es gerne tun,  es ist ja immerhin das eigene und was daraus gemacht wird obliegt dem Spielleiter und denen die unter diesem spielen. Wenn es um das Regelwerk geht, da sehe ich es etwas kritischer da es auf die Welt abgestimmt wurde, was aber nicht bedeutet das mit Arbeitsaufwand es auch auf andere Settings umgemünzt werden kann. Ob das dann zum Ziel führt muss sich dann zeigen. Ich drücke dir die Daumen.
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  • 06. August 2020, 23:36:25
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #6 am: 06. August 2020, 23:36:25 »

Aventurien ist eine schöne Welt, DSA ist sein eher nerviger Regelanhang.

Aventurien mit fremden Regeln zu bespielen ist eine schöne Idee, die einige Gruppen hier auf der Zwinge auch umgesetzt haben.

DSA4.1 mit fremden Welten zu bespielen halte ich für keine gute Idee.

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Grom

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Re: DSA und andere Settings
« Antwort #7 am: 07. August 2020, 00:49:05 »

Gibt noch andere offizielle Kontinente auf der Welt von Aventurien. Auf Myranor ist noch genug Platz für allerlei.
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Salandrion

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Re: DSA und andere Settings
« Antwort #8 am: 07. August 2020, 01:41:00 »

A: wenn du den größeren spielerpool suchst, musst du schon dsa in aventurien anbieten, am besten noch viel freiheit für spieler lassen...
Also so ziemlich das gegenteil was du willst.
So suchst du Menschen, die genau diese kombi mögen und wollen und versuchst ihnen, was anderes vorzusetzen, was in den meisten fällen frustrierend scheitern wird.


B: DSA4.1 hat "optionale regeln", aber die sind mit nichten ersatzlos zu streichen, sondern erfüllen ihren zweck jeweils für verschiedenen Charaktere oder Spielstile.
Willst du nen waffenlosen kämper spielen, muss effektiv Ausdauer und distanzklassen mit hinzu kommen, sonst macht das mkonzeot nicht soviel sinn.
Willst du nen Elementaristen spielen musst du dichmit den regeln dazu auseinander setzen (oder sie komplex hausregeln).

DSA ist, auch wenn es das vorgibt, kein system, wo man sich das grundgerüst rausnimmt... es braucht die spezialregeln um seine vorteile, unter anderem komplexität und umfassendheit, abbilden und ausspielen zu können.


FAZIT: Such dir konkret spieler, die bock auf deine welt haben und offen für neues sind. Lass das mit dem "fremden Regelsystem", such dir wenn eins, was für verschiedenste Welten geeignet ist und deinen Spiel(leiter)stil gut unterstützt.

Mit deinem hier überlegten Ansatz wirst du nur megaviel frust auf beiden seiten erzeugen...
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  • 07. August 2020, 07:04:46
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #9 am: 07. August 2020, 07:04:46 »

Aventurien ist eine schöne Welt, DSA ist sein eher nerviger Regelanhang.

Besser hätte ich es auch nicht sagen können.
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Re: DSA und andere Settings
« Antwort #10 am: 07. August 2020, 08:54:03 »

Aventurien ist eine schöne Welt, DSA ist sein eher nerviger Regelanhang.

Aventurien mit fremden Regeln zu bespielen ist eine schöne Idee, die einige Gruppen hier auf der Zwinge auch umgesetzt haben.

DSA4.1 mit fremden Welten zu bespielen halte ich für keine gute Idee.

Sicherlich ist Aventurien eine reine Geschmacksfrage, aber ansonsten exakt das. Das Regelwerk würde in einem Wettbewerb kaum eine Medaille gewinnen, dafür gibt es zu viele deutlich bessere Alternativen.
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Re: DSA und andere Settings
« Antwort #11 am: 07. August 2020, 09:11:13 »

Die ganze Charaktererschaffung ist sehr stark an Aventurien angepasst. Um DSA 4.1 auf eine andere Welt umzumünzen muss man da wirklich viel ändern / umschreiben, möglicherweise streichen. Und dann geht dir der größere Spielerpool auf jeden Fall verloren.
DSA 4.1 hat einen großen Spielerpool, weil es das ist, was man kennt. Leute kennen Aventurien und wissen, dass sie dort Abenteuer erleben wollen, sie kennen entweder das System oder es ist das System, von dem sie schon einiges gehört haben. Vertrautheit ist der große Punkt. Wenn man mit DSA 4.1 in eine andere Welt geht und gleichzeitig ziemlich viel hausregelt, geht damit all das verloren, was für den größeren Spielerpool sorgt.
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Re: DSA und andere Settings
« Antwort #12 am: 07. August 2020, 09:43:52 »

Alles ist auf Aventurien fixiert. Charaktererschaffung, Fertigkeiten, Magiesystem, etc. Das umzubauen für ein neues Setting (wenn es nicht "Aventurien in blau" sein soll) wäre mehr Arbeit als schlicht ein anderes Regelwerk zu nehmen. Und wenn man Spaß daran hat, Regelwerke für bestimmte Settings zu bauen, würde ich dafür gleich was generischeres nehmen, GURPS, FATE, Hero System, Sawage Worlds, etc., die sind darauf ausgelegt, sowas zu schaffen.
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dx1

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  • 07. August 2020, 10:22:11
Re: DSA und andere Settings
« Antwort #13 am: 07. August 2020, 10:22:11 »

Und wenn man Spaß daran hat, Regelwerke für bestimmte Settings zu bauen, würde ich dafür gleich was generischeres nehmen, GURPS, FATE, Hero System, Sawage Worlds, etc., die sind darauf ausgelegt, sowas zu schaffen.
… TriStat dX (Big Eyes, Small Mouth; Silver Age Sentinels; A Song of Ice and Fire …) kommt vielleicht als Systembaukasten mit Point-Buy zum Figurenbau inkl. Bonuspunkten aus Nachteilen auch in Frage. Rulesets/Frameworks sind allerdings Mangelware.

Gemäß dem Grundsatz, dass man bei Konvertierungen das Setting ans System anpassen sollte, statt die Regeln aufs Setting zu biegen, besteht die große Chance, dass sich eine eigene Welt mit DSA bespielt so darstellt, wie Aventurien mit anderen Namen.
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Re: DSA und andere Settings
« Antwort #14 am: 07. August 2020, 10:30:30 »

Aventurien ist eine schöne Welt, DSA ist sein eher nerviger Regelanhang.

Aventurien mit fremden Regeln zu bespielen ist eine schöne Idee, die einige Gruppen hier auf der Zwinge auch umgesetzt haben.

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