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[DSA4.1] Eine abenteuerliche Reisen (3/5)
Onkel Kahin:
Zwischenspiel: Bruderzwist
Bei einem großen Geburtstagsfest zu Ehren des Hügelzwergs Pargolax treffen zwei Brüder wieder aufeinander,
die seit über 300 Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt haben. Während die anderen Helden einen Botengang für die Wirtin eines
Zwergengasthofs nachgehen, ist es an dem jungen Zwergen Schorlosch, den Streit der Brüder zu schlichten und herauszufinden, was einst
zum Zerwürfnis führte.
Dabei kommen tragische Ereignisse während der Vergangenheit ans Licht, die seit jeher in der Familie todgeschwiegen wurden. Am Ende gelingt
es unserem jungen Zwerg, sich sowohl den Respekt der beiden Greise als auch die Freundschaft der Familie zu verdienen.
- Aus den Aufzeichnungen eines anonymen Chronisten der Kirche des Aves
Spielabende: 1
Belohnung: 150 AP
Onkel Kahin:
Kapitel 6: Der Wurm von Angerberg
Das neue Jahr war endlich gekommen. Wie sehr verabscheue ich doch die Tage der Finsternis zwischen dem Mond der lieblichen Rahja und
des allgerechten Herrn Praios. Wie ich aus sicherer Quelle weiß, zeigten sich die Zwerge von Xorlosch wenig empfänglich für die Anliegen der Gefährten,
sodass es keine Berichte aus dem Inneren des heiligen Berges geben mag. Doch auch wenn in den letzten Tages des vergangenen Jahres die finstere
Chimärenschafferin Trabine von Nadoret endlich erschlagen wurde, so stellte das neue Jahr die Gefährten gleich vor neue Herausforderungen.
Durch finsteres Wirken oder eine Laune des Schicksals verirrte sich einer der Tiefenwürmer, jener drakonoiden Bestien aus den tiefsten Tiefen unserer
Welt an die Oberfläche und macht Jagd auf unschuldige Bauern, Bergarbeiter und Reisende. Auf ihrem Weg gen Süden, stießen die Gefährten auf die
Spuren dieser bleichen Bestie und machten sich sogleich daran, das Reich und die guten Menschen der Baronie westlich der Opferschlucht von diesem
Untier zu befreien. Wie mir Augenzeugen berichteten wurden einige der Gefährten beim Versuch, die Bestie zu stellen, sogar von dieser Verschlungen,
doch hatte sich die Bestie dadurch den eigenen Tod gewählt. Noch ehe die bedauerlichen Gefährten von dem Wurm verdaut und so ihrem Tod entgegen
geschickt worden wären, gelang es ihnen, sich mit Waffengewalt aus dem Leib des Untiers herauszuschneiden, sodass sie ihr Leben und durch den nun
folgenden Tod der Bestie ihren Sieg erhalten konnten. Möge Aves ihnen weiterhin gewogen sein und alle Zwölfe gepriesen sein, dass auch diese bleiche
Bestie bezwungen werden konnte. Möge für die Zukunft zu hoffen sein, dass es der letzte Tiefenwurm war, der sich an die Oberfläche verirrte.
- Aus den Aufzeichnungen eines anonymen Chronisten der Kirche des Aves
Spielabende: 7
(Basierend auf dem inoffiziellen Abenteuer: Im Schlund des Maulwurfs)
Belohnung: 100 AP
Onkel Kahin:
Kapitel 7: Eine Rabenhochzeit
Schon Rohal der Weise warnt seine Schüler vor den Schrecken, den der Zorn einer verschmähten Frau zu entfesseln vermag. Umso mehr
mag dies zutreffen, wenn es sich bei dieser Frau um eine Junghexe handelte, deren Liebhaberin ihre Liebe nicht nur verraten, sondern auch als Waffe
gegen gütige Menschen aus unserer Mitte missbrauchen wollte.
Dass solch finsteres Treiben schreckliche Rache nach sich zog, musste eine junge Braut aus Wackelwald in den Ratslanden Klippag erfahren. So hatte
sie sich eine junge Hexe als Liebhaberin gewählt, nur um eine junge Schäferin zu quälen, welche zuvor in rahjagefälliger Liebe zu jener Junghexe entflammt
war. So musste die junge Braut Tsajane feststellen, dass der Zorn einer jungen Hexe grausam und blutig sein konnte. Aus sicheren Qullen weiß ich, dass
die Junghexe, wohl eine "Jasina" einen gewaltigen Raben auf die junge Braut hetzte und nur die tapferen Gefährten und die reisende Reporterin Kerry
vom ehrenwerten Aventurischen Boten schlimmeres verhindern konnten. Was aus der Jungshexe wurde, vermochte niemand zu sagen, doch wird sie
wohl niemals in die Gegend um Wackelwald zurückkehren können. Die geschädigte Braut machte sich in vollem Zorn auf dem Weg nach Elenvina, um
der Kirche des Allgerechten von den Verbrechen zu berichten, welche die junge Hexe mit Magie an ihr begangen hatte. Von Freunden und Bekannten
der jungen Tsjane weiß ich, dass sie den Verrat, der erst den Grundstein für das Wirken der Hexe gelegt hatte, keinesfalls bereute und sich im Recht sah.
Möge Nandus ihr Einsicht schenken, auf das sie eines Tages von ihrem Hass und Zorn ablassen werde. Der Bräutigam hat sich wohl eine andere Braut
gewählt, abgeschreckt von der Heimtücke seiner Angetrauten.
- Aus den Aufzeichnungen eines anonymen Chronisten der Kirche des Aves
Spielabende: 3
(Basierend auf dem inoffiziellen Abenteuer: Die Hochzeitsretter (von Monika Höfig)
Belohnung: 100 AP
Onkel Kahin:
Kapitel 8: Zerbrochen
All die Jahre galt der Großinquisitor der Praioskirche, der ehrwürdige Amando Laconda da Vanya als Verschollen. Die letzten Lebenszeichen des
Großinquisitors hatte man nahe Nadoret gefunden, ehe sich die Spuren verloren haben. Angeblich sei er von Hexen ermordet worden.
Andere haben berichtet, er sei während der Ereignisse um den Berg Drakensang von Kultisten der Drachen gemeuchelt worden.
All das war falsch, wie den Zwölfen sei Dank nun allen offenkundig ist. Richtig war, dass der Großinquisitor von Kultisten entführt
worden war, um für finstere Pläne missbraucht zu werden. Tapferen Helden, eben jenen Helden, welche ich seit nun Monaten auf
meinen Reisen nachspüre, ist es zu verdanken, dass der Großinquisiotor sicher in die Arme der Kirche zurückgebracht werden
konnte. Sei Praios und seine zwölfgöttlichen Gesegnet!
Was genau geschah, konnte ich diesmal von einem jener Helden höchstselbst erfahren. Nach all den Monaten war es mir vergönnt,
endlich einen der Helden leibhaftig zu treffen. So berichtete mir der Zwerg Schorlosch groscho Sordolax aus dem Ambossgebirge von
dem, was sich in einer finsteren Kultistenhöhle tief in den Ingrakuppen ereignete. Er selbst habe über den Schlaf der Gefährten die
Wache gehalten, habe von seinen Gefährten erfahren, was diese in den Träumen des Großinquisitors erlebt hatten.
Denn genau das war vorgefallen. Durch finstere Alchemie und Hexerei in unheiligen Schlaf versetzt, schlief der Großinquisitor in der
Kultistenhöhle. Ziel der Diener der Drachen war es wohl, seinen Geist zu brechen und ihn zu einem der ihren zu machen. Dank der
Hilfe einer selbstlosen Hexe konnten die Helden die Träume des Inquisitors betreten und hier dem finsteren Wirken der Kultisten ein
Ende bereiten. Dabei erlebten sie wohl Episoden aus dem bewegten Leben des Großinquisitors, beginnend in der Kindheit in Almada,
gefolgt von der Jagd nach einer finsteren Hexe im Blautann, der Suche nach dem göttlichen Licht in den Novizenjahren des da Vanya
und stets bedroht durch finstere Schatten, die nur dem Namenlosen und drachischer Hexerei entsprungen sein mochten.
Während Meister Schorlosch groscho Sordolax seine Brüder in Xorlosch zu informieren gedenkt, haben sich die anderen Gefährten
bereit erklärt, den Großinquisitor nach Elenvina zu eskortieren. Voller Sorge betrachteten die Helden die sichtliche Verjüngung des
Großinquisitors. Möge Praios verhindern, dass sein Geist doch dauerhaften Schaden erlitten hat.
- Aus den Aufzeichnungen eines anonymen Chronisten der Kirche des Aves
Spielabende: 17
(Basierend auf dem Szenario: "Zerbochen" von Stefan Unteregger aus dem Aventurischen Boten 144)
Als "Teilepisoden" des Szenarios dienten unter anderem die Abenteuer "Das Grabmal von Brig-Lo", "Hexennacht" und "Ein göttlicher Funke".
Belohnung: 450 AP
Onkel Kahin:
Kapitel 9: Efferdors Fluch
All die Jahre galt der Großinquisitor der Praioskirche, der ehrwürdige Amando Laconda da Vanya als Verschollen. Die letzten Lebenszeichen des
Manch Gefahr mag auf den Wegen lauern, auch zwischen Städten, die als Horte des Praios und der nordmärkischen Ordnung gelte.
Umso trauriger stimmt es mich, dass hier ein Diener des Sturmvaters Efferd von finsteren Räubern erschlagen und sein Leichnam
geplündert wurde. Zur Strafe verfluchte der Priester den Anführer der Räuber, welcher ihm durch Efferds Zorn kurz darauf in ein frühes
Grab folgte, dazu verdammt, im Gasthof seines Todes als Geist umgehen zu müssen.
So mag es wahrhaft die Gnade der Zwölfe gewesen sein, welche die Gefährten in Begleitung einiger Reisender, die ich in Klippag
am Großen Fluss die Ehre hatte kennenzulernen, in eben jenen Gasthof führte. Von Rechtschaffenheit und dem Mitleid mit dem so
grausam gemordeten Priester Efferdor von Elenvina getrieben, erklärten sich die Helden bereit, dem Geist des Räuberhauptmanns
zu helfen, ihm selbst sowie dem armen Efferdor die letzte Ruhe zu schenken.
Angeführt von dem jungen Adelssohn Geron von Schwarzbach machten sich die Helden auf den Weg in den nahen Forst, wo die
Räuber die sterblichen Überreste des Efferdors verscharrt und seine Habe versteckt haben sollen. Am Ziel ihrer Reise, einem alten
Gutshof, angekommen, mussten sich die Helden riesiger Spinnen erwähren, konnten letztendlich aber Habe und Gebeine des armen
Priesters bergen und im nahegelegenen Zinnen am Ratsforst unter Beisein des Großinquisitors da Vanya zur letzten Ruhe betten.
Die restlichen Räuber zu stellen, würde man wohl den Männern des Herzogs überlassen müssen.
- Aus den Aufzeichnungen eines anonymen Chronisten der Kirche des Aves
Spielabende: 5
(Basierend auf dem DSA4.1-Kennenlernabenter "Efferdors Fluch")
Belohnung: 100 AP
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