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Autor Thema: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [7/7]  (Gelesen 21433 mal)

Clainekun

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  • 05. Juni 2022, 12:27:53
[SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [7/7]
« am: 05. Juni 2022, 12:27:53 »

Sundered Skies - Die Seelenjäger

Datum - Uhrzeit: Samstags alle 2 Wochen 20:00 - 23:00 Uhr
System / Spielwelt: Savage Worlds Abenteuer Edition - Sundered Skies (Postapokalyptische Dark-Fantasy-Welt mit schwebenden Inseln, fliegenden Schiffen und einer Macht, die langsam aber sicher Wahnsinn verursacht
Art des Abenteuers: Plot-Point-Kampagne "Eine Welt in der Hölle"

Regelkenntnisse: Da der Großteil der Gruppe Anfänger sind, sollten Fortgeschrittene oder Profis sich dessen bewusst sein und Rücksicht zeigen. ^^
Sonstiges: /

Charaktere: Wir haben bisher drei Kämpferchars, eine Wildnischarakterin und einen Magier. Soziale Charaktere sind kein Muss für den Fokus der Kampagne, aber nice to have.
Kompetenzen: /
Technik: Roll20 und Discord [Einladelink: https://discord.gg/ugum7R3uyv].

Spielleiter: Clainekun
Spieler 1: Axel (Naugrim Feuerbart - Zwerg-Ingenieur)
Spieler 2: Henralen (Sandflügel - Auserkorener Drakin-Kämpfer)
Spieler 3: Sassrabazz (Randalog - Rabenwildingsmagier)
Spieler 4: Ozoma (Yllafina Weidensang - Elfische Sangespriesterin)
Spieler 5: Tirkan (Lumi - Ungezähmter Singvogel-Wildling)
Spieler 6: Rotfuchs (Taifun Wolkenwandler- Fuchs-Windpriester-Wildling)
Spieler 7: Draco (??? - Drakin-Schütze)

Infos:

Es wird die Plot-Point-Kampagne "Eine Welt in der Hölle" bespielt werden. Eine epische Kampagne, in der es um die Rettung der Himmel geht und in der die Spieler die Himmel nach und nach erkunden und kennen lernen werden. Näheres dazu von mir im Discord bei Interesse. Es folgt eine kurze Beschreibung des Settings:

Vor Jahrtausenden wurde eine Welt zerstört und in Bruchstücke gesprengt. Die Bruchstücke treiben nun als Inseln durch eine gewaltige Leere. Obwohl diese Katastrophe unzählige Opfer verlangte, haben sich die Überlebenden mit ihrem Schicksal abgefunden und eine neue Welt erschaffen. Himmelsschiffe halten den Handel zwischen den Inseln aufrecht und der Handelsrat sorgt für Frieden.

Dennoch ist diese neue Welt, die geborstenen Himmel genannt, keine friedliche oder gar lebensfreundliche Welt. Die Ressourcen sind knapp, es mangelt vor allem an Wasser, Nahrung und Eisen. So heuern viele an Bord eines Himmelsschiffs an oder versuchen gar auf eigene Faust die alten Ruinen zu plündern. Dabei gilt, dass Dinge nur dann von Wert sind, wenn sie einen großen Nutzen haben. So sind die alten Goldmünzen recht wertlos und werden zu einfachen Münzhemden verarbeitet, die als Rüstungen gelten.

In den geborstenen Himmeln warten auch andere Gefahren, die einem schnell das Leben nehmen können. So gibt es die obligatorischen Monster, die sich – wie die Tierwelt – an die Leere anpassten. Und die Leere selbst wird von einem steten Glühen erfüllt, so dass es weder Tag noch Nacht gibt. Wer sich dem Glühen zu lange aussetzt, der wird wahnsinnig und verwandelt sich in ein gefährliches Monster.

[Quelle: https://rollenspiel.taysal.net/allgemein/sundered-skies-die-geborstenen-himmel/]
« Letzte Änderung: 15. April 2024, 23:40:35 von Clainekun »
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Clainekun

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  • 05. Juni 2022, 12:30:40
Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [7/7]
« Antwort #1 am: 05. Juni 2022, 12:30:40 »

Sandflügels Tagebuch

Kapitel 1

Mehrere Monate ist es her, dass ich Drachengrat verlassen habe um mehr von der Welt da draußen zu sehen. Der erste Halt meiner Reise fand in Brücken statt. Von den eiskalten Winden umgeben habe ich mich zügig in der Taverne Heimkehr niederlassen wollen. Zufällig traf ich da auf einen Zwerg namens Naugrim Feuerbart. Auch er hat seine Heimat verlassen, aber anders als ich wollte er mehr über die Handwerkskunst lernen. Während wir gemeinsam auf ein Getränk anstießen, gesellte sich eine Frau namens Ramelia zu uns. Sie ist eine Jägerin und war auf der Flucht aus ihrer Heimat. Die genauen Umstände sind mir aber auch nicht bekannt. Da wir alle unsere Gründe hatten weiter zu reisen war es notwendig unsere Finanzen aufzufrischen und die beste Möglichkeit dafür bot sich auf dem schwarzen Brett in der Taverne. Ein lukrativer Auftrag, der gleichzeitig die Möglichkeit bot mehr über die Welt zu erfahren hing an diesem Ort aus. Wir beschlossen uns zu einer Gruppe zusammen zu schließen um diese Aufgabe zu bewältig. Glücklicherweise besaß Naugrim bereits ein Schiff, das auf den Namen Skydancer getauft war. Es war zwar nur klein, aber für unsere Zwecke ausreichend.

Wir beschlossen also uns zum Auftraggeber zu begeben. Dieser wohnte in einem gediegenem Viertel der Stadt. Umgeben von äußerst prunkvollen Gebäuden kamen wir am Zielort an. Über etwas, dass sich wohl „Fernsprechanlage“ nennt, haben wir mit Diener des Hauses Kontakt aufgenommen. Dieser ließ uns hinein und von innen war alles noch viel prunkvoller, als von außen. Solch eine Architektur habe ich vorher noch nie zu Gesicht bekommen. Kurz darauf trafen wir auf den Auftraggeber namens Tomas Hawk. Hawk ist ein berühmter Geschäftsmann der auch schon geschäftlich viel mit Drakin zu tun hatte. Ich war die ganze Zeit etwas skeptisch was seine Person betrifft, dennoch haben wir uns am Ende auf die Details und Bezahlung des Auftrags geeinigt. Unser Ziel sollte es sein, eine nah gelegene Ruine zu erkunden und jegliche Funde an unseren Auftraggeber zu entrichten.

Da Hawk bereit war uns zusätzlich innerhalb einer Woche drei Matrosen zur Verfügung zu stellen, haben wir die Zeit unterschiedlich genutzt. Ramelia wollte die zerstörten Brücken besuchen. Vor Ort traf sie auf eine mysteriöse Pflanze, deren Verhalten äußerst ungewöhnlich war. Ich selbst habe auch noch nie vorher von solch einer Pflanze gehört. Naugrim hat indes die Zeit genutzt um die Werkstatt zu besuchen welche auch von einem Zwerg geleitet wurde. Ich selbst wollte die Glockeninsel näher untersuchen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war es mir Möglich den Tempel zu besichtigen. Auf dieser Weise konnte ich mehr über die Insel und die Herren der Winde erfahren. Während dieser Woche konnten wir zusätzlich Informationen über Tomas Hawk sammeln und feststellen, dass er ein seriöser Geschäftsmann ist.

Nach dem Tag der Abreise waren wir insgesamt vier Wochen unterwegs. Außer der entfernten Begegnung mit einem anderen Schiff ist nichts weiter passiert. Es war eine langwierige Reise.

Als wir an den Ruinen ankamen, haben wir sofort begonnen diese zu erkunden. Nicht lange nach dem Betreten trafen wir auf monströse Gestalten. Gemeinsam stürzte ich mich mit meinen neuen Kameraden in den Kampf. Der Konflikt war schnell entschieden, und wir setzten unsere Reise durch die Ruinen fort…

Kapitel 2

Nachdem wir den Raum von Monstern befreit haben, trafen wir auf weitere Gestalten in den Ruinen. Zu unserer Überraschung waren es aber keine Ungetüme sondern Reisende, welche uns erzählten, dass sie seit längerer Zeit mit einem Ruderboot unterwegs waren und zufällig hier gestrandet sind. Dabei handelte es sich um einen menschlicher Plünderer und zwei Wildlinge: Ein Rabe der Magie beherrscht und eine Fledermaus mit Heilkräften. Die drei Gestrandeten wollten einfach nur einen Weg zurück in ihre Heimat finden, also haben wir uns alle auf einen Handel geeinigt: Sie dürfen auf unserem Schiff mitfahren, wenn sie uns helfen die Ruine weiter zu erkunden. Da sie scheinbar nichts bösen im Sinn hatten, haben wir uns kurz darauf zusammengeschlossen. Auch wenn ich sie weiterhin im Auge behalten würde.

Beim folgenden Erkunden der Ruine trafen wir auf weitere monströse Wesen. Auf unsere neuen Gefährten war leider anfangs kein großer Verlass. Während Ramelia, Naugrim und ich gegen eine Gruppe Ghule kämpften, hat der Plünderer – „Talon von Eichen“ sein Name – die Zeit genutzt um seine Gier nach Schätzen zu befriedigen und uns im Stich gelassen, während der Rabe Randalog unserem Gefecht nur zugesehen hat. Einzig Kiki hat uns bei dem Kampf unterstützt. So langsam war ich mir nicht mehr sicher, ob der Handel wirklich eine gute Idee war.

Dies sollte aber nicht der letzte Konflikt sein. Als wir wenig später auf Zombies gestoßen sind, habe ich schon mit dem nächsten harten Gefecht gerechnet. Es war ein schwieriger Kampf, bis sich Randalog sich dem Geschehen angeschlossen hat. Durch seinen mächtigen Angriffszauber, wurden alle Monster in einem Augenblick vernichtet. Dass er mich um Haaresbreite auch damit geröstet hätte, hat ihn nicht weiter interessiert. Ich trau diesem Wildling einfach nicht.

Unser Rabe fand einen Schlüssel, welche es ermöglichte noch weiter ins Innere der Ruine vorzudringen. Da Kiki durch Ihre Heilmagie und die lange Reise sehr erschöpft war, ließen wir sie Ausruhen, während der Rest von uns den Weg fortsetzte

Als wir den nächsten Bereich der Ruinen betraten wurden wir in einem Raum eingeschlossen. Plötzlich erschienen Geister, Gestalten ohne einen materiellen Körper. Wie sollte man solchen Wesen beikommen? Auch hier haben wir es Randalogs mächtiger Magie zu verdanken, dass wir diesen Konflikt ohne große Verletzungen für uns entscheiden konnten. Doch hat mich seine Zauberei wieder nur um Haaresbreite verfehlt. Es schien ihm sichtlich Spaß zu machen mich zu triezen. Eines Tages werde ich mich dafür revanchieren!

Doch die Konflikte hörten nicht auf. Dieser verfallene Ort war voll von Ungetümen und auch im nächsten Raum stand uns erneut ein Kampf bevor. Wesen die dem Glühen anheimgefallen sind, standen uns Gegenüber. Es war ein äußerst Gefährlicher Kampf, aber dank der Hilfe von Talon und Randalog, welche uns aktiv beim Kampf unterstützten, konnte unsere Truppe auch hier den Sieg davontragen. Zum ersten Mal war ich froh, dass die Fremden uns bei unserer Aufgabe begleiten…

Kapitel 3

 Nach dem letzten Kampf waren wir ziemlich erschöpft. Dennoch haben wir uns entschieden weiter nach vorne zu schreiten. Im nächsten Raum hat sich unsere Gruppe getrennt ohne dies zu bemerken. Gemeinsam mit Randalog stellte ich mich einer Gruppe Zombies entgegen, während auch Naugrim und Talon in einen Kampf verwickelt wurden. Nachdem wir die Gegner besiegen konnten, eilte ich zu den anderen beiden. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass Talon schwere Wunden davontrug, als er sich mit den Bestien angelegt hat. Zum Glück war Kiki in der Lage ihn zu versorgen und das schlimmste zu verhindern. Langsam wurde mir klar, wie gefährlich dieser Auftrag war. Es bereitet mir ein schlechtes Gewissen, dass wir unsere neuen Gefährten in dieses Unterfangen  hineingezogen haben.

Aber es war keine Zeit darüber nachzudenken. Nach der Konfrontation fanden wir einen weiteren Schlüssel. Es stellte sich heraus, dass dieser Schlüssel zu dem großen Tor in der Haupthalle passte. Randalog warnte uns noch, dass er eine starke Magie auf der anderen Seite spürte. Trotz der Warnung öffnete Naugrim das Tor. Dahinter offenbarte sich uns ein Todespriester und weitere Monster. Es ist als ob sie auf uns gewartet hätten und ich konnte Naugrim gerade noch aus der Schusslinie stoßen, um das schlimmste zu verhindern. Es sollte der bis dato härteste Kampf für uns werden. Mit mächtiger Magie versuchte der Feind unsereins mit Illusion zu verwirren und in Panik zu versetzten. Unser Team konnte dem Schlimmsten wiederstehen, nur Randalog fiel der Magie des Priesters zeitweise zum Opfer. Es dauerte aber nicht lange, bis sich unser Wildling kurz darauf mit einem weiteren Blitzgewitter rächte. Diesmal war ich vorbereitet und blieb auf sicherer Entfernung.  Nach einem langwierigen Gefecht, in dem wir all unsere Fertigkeiten als Gruppe ausspielten, haben wir es geschafft den Kampf zu unseren Gunsten zu wenden. Als wir den Todespriester niederstreckten, entschieden wir uns ihn vorerst am Leben zu lassen. Unglücklicherweise verlor er bei diesem Kampf ein Auge, aber in gewisser Weise war es seine eigene Schuld. Wir fesselten den Priester um ihn später in unserem Schiff abzutransportieren.

Randalog  nutze die Zeit um den Zauberstab des Feindes genauer in Augenschein zu nehmen. An dessen Spitze war eine Kristallkugel eingelassen. Gerne hätte ich das Relikt genauer studiert doch dieses Unterfangen lag dank dem Raben kurzerhand in Scherben. Denn dieser zerstörte den Kristall. Was ihn zu diesen Verhalten bewegte war mir nicht gewahr. Während ich mich noch darüber ärgerte, untersuchte Talon und Naugrim den Raum und fanden eine Menge alter Schriften, die äußerst wertvoll aussahen. Wir entschieden uns, diese besonderen Funde gemeinsam auf die Skydancer zu bringen. Als wir uns für die Abreise vorbereiten fiel mir auf, dass der Todespriester einen merkwürdigen Stein bei sich hatte. Der Nutzen war mir anfangs allerding noch verborgen. Während der Heimreise hat sich Randalog den Stein erneut angesehen und konnte diesen als einen Seelenstein identifizieren.

Als wir wieder in Brücken ankamen, übergaben wir unsere Geisel direkt an die Kopfgeldgilde, für eine ausgesprochen unerwartet geringe Summe. Nach getaner Arbeit entschieden wir uns gemeinsam Thomas Hawk zu besuchen und unsere Belohnung einzufordern. Im Laufe des Gesprächs bot er uns einen neuen Auftrag an. Wir sollen seinen verstorbenen Sohn finden, welcher in der zerbrochenen Stadt mit seinem Schiff abgestürzt ist. Auch wenn dieser nur als Vermisst gilt, ist Hawk überzeugt, dass sein Sohn dem Glühen anheimgefallen ist. Um Gewissheit zu verschaffen sollen wir nach ihm Suchen und einen Beweis seiner Existenz mitbringen. Es tut mir in der Seele weh dies zu hören und  ich kann verstehen, dass sich unser Auftraggeber Gewissheit verschaffen möchte. Allerding sollen wir uns diesem Auftrag nicht alleine Annehmen: Zusätzlich wird uns ein Ork namens Karr Glücksfinder begleiten. Bis zu unserer Abreise dauert es ungefähr eine Woche, genug Zeit um neue Kräfte vor dem Aufbruch zu sammeln. Unsere Gruppe beschloss sich nach dem Besuch bei Hawk fürs erste in unserer Lieblingstaverne „Zur Heimkehr“ niederzulassen. Nach all den Strapazen fühlte es sich tatsächlich nach einem lang ersehnten nach Hause kommen an…

Kapitel 4

Nach einem entspannten Abend in der Taverne beschlossen wir uns für das nächste Abenteuer zu wappnen. Am nächsten Tag ging ich mit Ramelia durch die Stadt um neue Güter zu erstehen. Sie organisierte sich einen beeindruckenden Bogen, während ich die Zeit nutzte um meine persönlichen Vorräte aufzustocken.

Als die Woche vorüberzog brachen wir zu unserer Reise in Richtung der zerbrochen Stadt auf. Doch um diese zu erreichen war es nötig zuerst nach Torweg zu segeln. Wir nutzten die Erde, welche Karr Glücksfinder bei sich trug zur Navigation. Acht Wochen sollte unsere Überfahrt dauern – eine äußerst langwierige Reise. Kurz vor unserer Abreise hissten wir die Flagge von Brücken um uns während der Reise identifizieren zu können.

Nicht lange nach unserer Abreise fiel unserer Gruppe auf, dass ein Offizier an Bord fehlt. Schließlich ist unsere Mannschaft mittlerweile gewachsen und somit auch die Aufgabenbereiche. Man schlug mich für diesen Posten vor. Ich fühlte mich geehrt und habe diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Freude angetreten.

Auf der Reise begegneten wir zwei Behemoths. Riesige Wesen, welche die Zwischenlande bewohnen und meist im Rudel unterwegs sind. Die Größe der einen Kreatur war so immens, es hätte Problemlos unser Schiff verschlingen können. Glücklicherweise sind Behemoths friedliche Geschöpfe, sofern man ihnen nicht zu nahe kommt. Ich habe bereits viel von diesen Wesen gehört, aber es ist das erste Mal, dass ich Einen in voller Pracht bewundern konnte. Bei der weiteren Reise trafen wir auf andere Schiffe. Einmal handelte es sich um eine große Galeone, welche wir umschifften um kein Risiko einzugehen. Kurz vor Ende der Reise trafen wir auf ein Schiff des Handelsrats, aber außer einer kurzen Begrüßung blieb auch diese Treffen ereignislos.

Als wir in Torweg ankamen mussten wir feststellen, dass es schwierig ist an diesem Ort zu navigieren. Überall sind schwebende Felsbrocken, welche eine Durchfahrt erschweren. Wir trafen auf ein Schiff welches aus Torweg stammte. Gegen eine Gebühr waren sie bereit uns den Weg durch die Steinfelder zu zeigen. Die Sicherheit des Schiffes war der Betrag allemal wert. Als wir der Stadt näherkamen erkannten wir die einzigartige Struktur von Torweg. Es sah aus wie zwei einzelne Inseln, welche durch eine Art Kanal voneinander getrennt sind. Ein wahrlich beeindruckender Anblick. Und als wäre das nicht genug, hat dieser Ort eine besondere Architektur. Die Gebäude sind allesamt auf unterschiedlicher Weise gebaut worden, nichts passt zusammen. Es erschien mir etwas unpassend, dass Hawk ausgerechnet an diesem Ort seinen Haupthandelsposten betreibt. Möglicherweise liegt es an der Klientel, die sich an diesem Ort einfindet. Torweg ist ein beliebter Ort für Plünderer, wie wir später feststellen konnten.

Nach dem wir an Land gegangen sind beschlossen wir, uns in der nächsten Taverne niederzulassen. Diese hörte auf den Namen „Treibgut im Wind“ und war äußerst gut besucht. Als wir sie betraten und uns aufgrund mangelnder Plätze an die Bar setzten, wurden wir von zwei Elfen empfangen, welche die Bar leiten. Sie hören auf die Namen Jeche und Jarle Birkenstab und versorgten uns mit Speis und Trank. Ramelia und ich genossen das Mahl, nur Randalog war dem äußerst Skeptisch. Er hat schlechte Erfahrung mit Elfen und konnte sich nur schwer mit diesem Ort anfreunden. Ich konnte nur erahnen, was er in der Vergangenheit durchmachen musste um solch ein Misstrauen gegenüber Elfen zu entwickeln. Während wir speisten hörten wir ein lautes Rufen, welches alle anderen Geräusche übertönte. Es war ein Mann, welche diverse Predigten hielt. Joseth Wahrkünder war sein Name. Die meisten haben seine Anrufungen als Schwachsinn abgetan. Auch ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Wahrscheinlich hatte dieser Mensch einfach zu viel Wein gehabt.

Während unserer Mahlzeit äußerten Jeche und Jarle eine unerwartete Bitte: Sie haben einen Auftrag für uns und wir sollen mit ihnen im Privaten darüber sprechen. Da wir bereits eine Aufgabe vor uns haben waren wir skeptisch, aber es konnte ja nicht schaden sich die Sache zumindest mal anzuhören. Also beschlossen wir uns mit den Elfen über die Details auszutauschen.

 Als wir später mit Ihnen sprachen offenbarten sich Jeche und Jarle als Mitglieder der Astbrecher. Sie baten uns einen Auftrag an welcher mehr war, als eine normale Bitte: Gegen eine verdächtig hohe Summe sollen wir Waffen nach Herzland liefern. Randalog war äußerst ungehalten bei dem Plan, da dieser viele Schwierigkeiten bereithielt. Auch Ich und Ramelia waren diesem Unterfangen äußerst skeptisch gegenüber. Mir missfällt der Gedanke, mich in fremde Kriege einzumischen. Da wir uns zuerst unserem eigenen Auftrag widmen wollen – Hawks Sohn zu finden – räumten wir Bedenkzeit ein. Wir nutzen den Rest des Tages um uns ein wenig in der Stadt umzusehen. Torweg ist deutlich kleiner als Brücken, dementsprechend hielt sich die Länge unseres Ausflugs in Grenzen. Normalerweise liebe ich es neue Ortschaften zu erkunden, aber an diesem Tag war es anders. Ich musste die ganze Zeit an die beiden Elfen denken. Ich wusste einfach nicht mehr, was richtig und falsch ist. Nachdem ich noch ein wenig den Markt des Ortes erkundet habe, machte ich mich zurück auf den Weg zum Schiff. Ich brauche Zeit um über alles nachzudenken…
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Clainekun

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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [7/7]
« Antwort #2 am: 29. Juni 2022, 19:36:26 »

Kapitel 5

Während wir unsere Woche in Torweg verbrachten, trafen wir eines Abends in der Taverne auf zwei interessante Gestalten. Einer war ein Ork namens Gis bzw. Sigiswald. Man konnte ihm ansehen, dass er viel Kampferfahrung besitzt und schon einiges erlebt haben muss. Kurz darauf gesellte sich Polli Weichkehle zu uns, ein Sangvogel Wildling welcher wie Randalog von Herzland geflohen ist. Wir kamen mit den beiden Neuen ins Gespräch und erfuhren, dass sie uns auf unserem aktuellen Auftrag unterstützen möchten um ein paar Rad zu verdienen. Weitere Unterstützung kam uns bei diesem Auftrag gerade recht und so begaben wir uns alle zusammen zurück aufs Schiff.

An Deck wurden unsere beiden neuen Begleiter in den Auftrag eingeweiht. Kurz darauf stachen wir bereits in die Lüfte. Bei unserer Abreise baten wir erneut um Geleitschutz um das schwierige Gelände gefahrlos zu durchqueren. Als Sigiswald versuchte den Preis neu zu verhandeln, war die andere Partei nicht sonderlich erfreut und hat daraufhin die Kosten sogar angehoben. Die anschließenden Quängeleien von Polli haben die Situation nicht gerade entschärft. Ich bin mir nicht sicher, ob es so eine gute Idee war die beiden unbedacht auf unsere Mission mitzunehmen. Während ich meine Worte zu Papier bringe fällt mir auf, dass mir diese Zeile äußerst bekannt vorkommt...

Nach ein paar Tagen der Reise kamen wir an unserem Ziel an. Ein riesiges altes Schiff, welches in den weißen Steinen des Riffs zerschellt ist, war am Horizont zu sehen. Die Beschreibung entsprach dem, was Hawk uns erzählt hatte. Als wir uns dem Ort nähern wollten, lauerten uns Kletteraffen auf. Sie bewarfen die Skydancer mit Steinen, fest entschlossen ihr Territorium zu verteidigen. Da unserer Mannschaft aber keine große Alternativen blieben, näherten wir uns dem Riff mit dem Ruderboot. Während Naugrim und Polli die Ruder in die Hand nahmen nutze Ramelia ihren Bogen um die Affen außer Gefecht zu setzten, während Sigiswald sie mit seinen Fähigkeiten unterstützte. Auf dieser Weise gelang es uns, dem aufgelaufenen Kahn näher zu kommen. Als wir trotz Beschuss mit unserer Nussschale endlich nah genug waren, nutze ich die Chance um mit einem Enterhaken auf das Schiffsfrack zu gelangen. In einem Moment der Unachtsamkeit  bekam ich aber leider einen Felsbrocken ab. Fast wäre mir das Seil entglitten, doch es gelang mir mich aufzuraffen und mit einem beherzten Sprung das Schiff zu entern. Nachdem ich einen Feind ausschalten konnte, wollte Gis mir zur Hilfe eilen. Er sprang mir nach, aber das Schiffwrack war äußerst morsch und die alten Dielen brachen unter seinem Gewicht zusammen. Als schließlich der letzte Affe besiegt war, half ich Gis raus aus seiner Misere. Unsere Mannschaft hatte sich nun die Gelegenheit erkämpf um das Schiff zu erkunden.

Beim ersten Anblick war alles war voller Knochen. Egal wo man hinsah, es glich einem Geisterschiff. Als ich die nächste Ebene betreten wollte überkam mich ein abscheulicher Gestank. Ich konnte diesen schlimmen Geruch kaum aushalten und zu meiner Schande war ich der einzige, der sich dabei übergeben musste. Meine Mitstreiter kamen mit der Situation besser zurecht. Kurz nach dem Betreten des Unterdecks war sofort klar was die Ursache war: Überall lagen verwesende Skelette.

Während ich nun angeschlagen war hat der Rest das Schiff durchsucht. Dabei wurde ein Logbuch gefunden, welches von David Hawk stammt. Dabei muss es sich um Thomas Hawks Sohn gehandelt haben. Die Einträge enden Abrupt, so konnten wir nicht daraus schließen, welches Schicksal die alte Crew ereilt hat. Als unsere Truppe in die nächste Ebene vordringen wollte, waren meine Freunde der Meinung ich solle zurückbleiben und mich ausruhen. Auf keinen Fall wollte ich die anderen alleine weitergehen lassen, aber es Beschämt mich zuzugeben, dass ich in meinem aktuellen Zustand keine große Hilfe gewesen wäre. Ich zog mich also wieder aufs Oberdeck zurück um mich zu Erholen. Um auf andere Gedanken zu kommen nutze ich nun die Zeit um diesen Eintrag zu verfassen. Trotzdem hoffe ich, dass die anderen da unten zurechtkommen…
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Clainekun

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  • 10. August 2022, 20:35:22
Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #3 am: 10. August 2022, 20:35:22 »

Kapitel 6

Ich weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist, als ich wieder zu mir kam. Da meine Kameraden noch immer nicht zurückgekehrt sind, machte ich mich auf den Weg, sie zu finden. Mittlerweile konnte mich ich einigermaßen von meinem schwächlichen Zustand erholen. Mit neuer Energie begab ich mich nun in das Innere des Schiffes. Der Gestank war immer noch unerträglich, aber ich wusste mittlerweile was mich erwarten würde. Während ich weiter hinabstieg, stieß ich auf ein Rudel toter Kletteraffen. Meine Schritte wurden schneller, als ich realisierte was hier passiert war. Ich musste schnell zu meinen Freunden aufstoßen.

Als ich sie endlich finden konnte, standen sie einem grauenhaften Gegner gegenüber. Beim bloßen Anblick dieser Kreatur, packte mich das Grauen. Ich schluckte die Angst hinunter und eilte zur Hilfe. Gerade als ich ankam, schaffte es Gis den Feind niederzustrecken. Ich war völlig außer Atem, als mir die Gruppe berichtete, was in meiner Abwesenheit vorgefallen ist: Der Puppenspieler (so nannten wir die Kreatur) hatte Zombies um sich geschart, welche ursprünglich der Crew des Schiffs angehörten. Einer von ihnen trug Handschuhe, welche Hawks Sohn gehören. Es war zwar abzusehen, dennoch ist es eine unangenehme Tatsache, dass wir diese schlimme Nachricht überbringen müssen. Zwischen den Überresten des Puppenspielers erblickten wir ein Amulett, welches einen Behemoth abbildete, eine Kreatur, die ich bereits auf der Reise nach Torweg in voller Gestalt bewundern konnte. Gis nahm das Amulett vorerst an sich.

Als wir alle zum Schiff zurückkehrten, berichteten wir Karr Glücksfinder von unseren Erlebnissen. Er zeigte dabei ein äußerst großes Interesse an dem Amulett, welches Gis gefunden hatte. Karr bot einen stolzen Preis für dieses Stück, allerding wollte unser Ork dem Handel nicht zustimmen, bevor wir nicht wieder in Torweg ankamen.

Mir fiel auf, dass Karr während unserer Rückreise, die kleinen Momente von Gis Abwesenheit zum Anlass nahm um das Amulett von Nahem zu untersuchen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Karr versuchen würde es zu stehlen, aber dieses Verhalten war äußerst merkwürdig. Ich nutzte mein Arkanes Gespür, um einen Hinweis über das Amulett zu finden. Dabei fiel mir auf, dass das Amulett ein wenig Magie von sich gab, welche langsam mehr wurde. Als ich mich am zweiten Tag unserer Reise nochmals von dem Geheimnis des Amuletts vergewissern wollte, quellte dieses plötzlich über vor Magischer Energie. Karr Glücksfinder, welcher zu diesem Zeitpunkt das Amulett in der Hand hielt, wurde plötzlich in einen Geblendeten verwandelt. Dabei ertönte eine Stimme, welche sich als die des Lichtbringers herausstellte. Die folgenden Worte waren äußerst bedeutungsvoll, weshalb ich sie an dieser Stelle Zitieren muss:

„Ich bin der Gott Lichtbringer, doch vor meinem Wahn war ich Oceanius, Gott der Meere. Die Scheibe, die ihr fandet, war ein heiliges Symbol meiner Priester. Schon seit vor Anbeginn dieser Welt habe ich keines mehr gesehen. Sucht die Artefakte der Seelen als Vorbereitung auf die Endschlacht:

- Den Treibstoff des Kahns der Königin

- die Rüstung Orkenbanns;

- Festivals Harfe, die meine Anhänger ignorieren

- den Hammer des verdammten Zwergs

- und den Rabenstab

Bergt sie alle, denn bald wird der Schild wieder fallen. Beginnt eure Suche bei Joeseth Wahrkünder in Torweg…“

Karr, welcher von dem Lichtbringer nun in einen Oger verwandelt wurde, stürmte kurz danach auf uns zu. Mit Entsetzen machte auch ich mich bereit für den Kampf. Seine Angriffe waren mächtig und äußerst brutal. Nur als Team konnten wir uns gegen ihn in diesem Zustand behaupten. Als es uns endlich gelang den Oger zu schwächen nutze Ramelia ihre Chance, um ihm den Kopf abzutrennen.

Nach dem Kampf realisierten wir, was hier eben passiert ist. Wir haben unseren Kameraden getötet. Um einen vernünftigen Abschied zu ermöglichen, sprach Gis ein Gebet. Kurz danach übergaben wir Karr Glücksfinder der Leere. Nun galt es zu überlegen, wie wir die Reise fortsetzten sollen. Voller Trauer begaben wir uns weiter in Richtung Torweg.

Noch immer muss ich an die Worte des Lichtbringers denken. Den Namen Oceanos höre ich nicht zum ersten Mal…
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  • 13. September 2022, 22:30:08
Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #4 am: 13. September 2022, 22:30:08 »

Kapitel 7

Als wir wieder in Torweg ankamen, war unser erster Beschluss Joseph Wahrkünder aufzusuchen. Wir konnten ihn schnell ausfindig machen und er lud uns zu sich nach Hause ein. Es war ein merkwürdiger und unangenehmer Ort. Alles wirkte heruntergekommen und zudem stellte er diverse Schädel in Vitrinen aus. Ohne lange zu überlegen, sprach ich ihn auf den Lichtbringer an. Dabei erklärte Joseph, dass er einen Traum vom Lichtbringer hatte, wo dieser ihm unsere Ankunft vorausgesagt hatte. Über die Artefakte der Seelen, von denen der Lichtbringer auf unserem Schiff gesprochen hatte, wusste Herr Wahrkünder zumindest über den „Treibstoff des Kahns der Königin“ Bescheid. Angeblich ist der Kahn der Königin ein Schiff, welches ursprünglich mal ein gigantischer Drache war. Der Treibstoff ist die Seelenflamme dieses Schiffes.
 
Um dieses „Schiff“ zu erreichen, müssen wir zu Untoten werden. Oder genauer gesagt, wie welche aussehen. Laut Joseph existiert ein Gebräu, welcher dies ermöglicht: Der Trank der Scheinuntoten. Dabei brauchen wir einige exotische Zutaten:

•    Die Schwanzfeders eines Göttervogels auf Savanne

•    Ein Brocken Kristalleis von Frostfels

•    Etwas Dämonenholz aus Grüne Hölle

•    Einen Schädel eines Verstorbenen aus Reue

Wenigstens wusste Herr Wahrkünder, wo wir die nötigen Zutaten finden können. Sobald wir den Trank eingenommen haben, sollen wir auf dieser Weise das Schiff betreten können.  Schließlich werden nur tote Seelen an Bord geholt…

Um dieses Unterfangen zu ermöglichen, war es nötig neue Begleiter anzuwerben, da Sigiswald und Polly uns leider wieder verlassen haben. Also machten wir uns daran, einen Aushang am schwarzen Brett der Taverne „Treibgut im Wind“ anzuheften. Es dauerte nicht lange, bis sich zwei Leute bei uns meldeten. Einer davon war Lumi, ein Sangvogel-Wildling. Somit ist er Polly nicht unähnlich. Auch Lumi gelang es aus Herzland zu fliehen und suchte nun eine Abenteurergruppe. Dazu gesellte sich Yllafina Weidensang. Sie ist eine Elfe, welche Herzland verlassen hat, da sie mit der Einstellung der anderen Elfen nicht konform ging. Wie ich später feststellen konnte, ist sie sehr darauf fokussiert anderen zu helfen. Lumi und Randalog waren natürlich nicht erfreut darüber, gemeinsam mit einer Elfe loszuziehen. Dennoch konnten die beiden Yllafina fürs erste eine Chance geben. Wenn auch wiederwillig.

Gemeinsam mit unseren neuen Kameraden beschlossen wir in die Taverne zu gehen, um ein gutes Mahl zu genießen. Während wir aßen, sprachen wir darüber, wie schön es wäre eine richtige Küche an Bord zu haben. Jeche hörte das gespräch zufällig mit und verriet uns, dass er einen Smutje namens Long-Tom Woggah kannte, den er ja fragen könnte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Jeche mit so eine Berühmtheit zu tun hatte. Long-Tom war der Smutje des legendären Captain Sisco, der Kapitän des Schiffes „Letzte Chance“. Und solche eine Berühmtheit sollte uns begleiten? Jeche organisierte kurz darauf ein Treffen, da Long-Tom gerade in der Stadt war. Dieser war sogar bereit uns gegen Bezahlung zu unterstützen, da er aktuell keiner Crew angehört. Wir willigten ein.

Am nächsten Morgen beschlossen wir, endlich zu einer Entscheidung bezüglich der Waffenlieferung der Astbrecher zu kommen. Da sie uns Erde geben konnten, um nach Grüne Hölle zu reisen, wurde das Angebot lukrativer. Dort befindet sich wohl auch die Basis der Astbrecher. Wir einigten uns darauf die Waffen zu liefern, aber dennoch würden wir zuerst die Insel Brücken ansteuern, um Hawks Auftrag abzuschließen. Wir teilten den Brüdern Birkenstab unsere Entscheidung mit und einigten uns darauf, die Hälfte der Bezahlung im Voraus anzunehmen. Zur anschließenden Mittagszeit besuchte Long-Tom Woggah unser Schiff, um sein Können zu beweisen. Die Gerichte, welche er servierte waren absolut vorzüglich. Solch feine Speisen in einer kleinen Kombüse zuzubereiten…dieser Org ist wahrlich ein Meister seines Fachs. Mit einem Crewmitglied mehr und der wertvollen Fracht an Bord begaben wir uns in Richtung Brücken…
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Clainekun

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  • 30. September 2022, 20:38:07
Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #5 am: 30. September 2022, 20:38:07 »

Kapitel 8

Unsere Rückfahrt nach Brücken verlief ohne Schwierigkeiten. Während unserer Reise durch die Leere sind wir auf andere Schiffe getroffen. In beiden Fällen beschlossen wir allerdings diese zu umfahren, um unsere Fracht nicht zu gefährden. Um solche Situationen besser zu erfassen, einigte sich unsere Gruppe darauf, Schichten an Bord einzuführen. So ist eine faire Aufgabenteilung möglich und es kann gewährleistet werden, dass immer jemand in Bereitschaft ist und das Steuer übernimmt.

Nach der Ankunft begaben wir uns mit unseren neuen Gefährten direkt zu Tomas Hawke. Nach einem kurzen Empfang teilte ich ihm die schlechte Nachricht mit, dass sein Sohn verstorben ist. Hawke war dabei sehr gefasst, denn er hatte schon mit dieser Neuigkeit gerechnet. Als ich anschließend den Verlust von Karr Glücksfinder angesprochen habe, hat ihn das hingegen nicht sonderlich berührt. Ich dachte tatsächlich die beiden wären Freunde statt nur Geschäftspartner. Wir nahmen unsere Bezahlung entgegen: Insgesamt 4000 Rad. Hawke hatte zu dem aktuellen Zeitpunkt keine weiteren Aufträge zu vergeben, bot aber an uns zu kontaktieren, falls unsere Hilfe benötigt wird. Dafür brauchen wir einen Namen für unsere kleine Gruppe. Nach einer kurzen Besprechung einigten wir uns auf „Himmelssucher“. Wir verließen das Anwesen von Hawke und nutzen die Woche, um in Brücken einzukaufen und unsere Vorräte aufzufüllen. Yllafina machte uns darauf Aufmerksam, dass es doch sinnvoll wäre, Höhenkleidung für kältere Gefilden zu organisieren. Bisher habe ich noch nie eine Notwendigkeit gesehen, aber es ist besser vorbereitet zu sein. Nachdem wir alles erledigt haben, begaben wir uns an Bord und setzten die Regel in Richtung Herzland, um unsere Fracht abzuliefern.

Nach knapp einer Woche der Reise, erblickte wir am Horizont einen Einmaster. Dieser schien allerding nicht zu fahren, sondern stehen geblieben zu sein. Gemeinsam entschied sich unsere Mannschaft dem Schiff vorsichtig zu nähern. Von außen sah das Gefährt verlassen aus und leichte Beschädigungen waren an der Außenseite zu erkennen. Yllafina, Ramelia, Lumi und ich beschlossen das Schiff genauer zu untersuchen. Das Deck war auch verlassen und eingestaubt. Hier ist bereits länger niemand mehr gewesen.

Vorsichtig begaben wir uns unter Deck. Auch hier war alles verwahrlost. Ramelia ging voraus und vernahm eine leise Stimme. Bevor der Rest von uns sich einen Reim daraus machen konnte, tauchten plötzlich Verblendete und Anhänger des Lichtbringers auf. Die Feinde stürzten sich auf Ramelia. Leider war ich nicht in der Lage sie zu unterstützen, da mir weitere Gegner den Weg versperrten. Glücklicherweise eilte Yllafina zur Rettung und unterstütze Ramelia mit Zaubern, während ich mit Lumi den Feindesstrom von der Treppe aufhielt. Als wäre die Gefahr nicht schon groß genug, tauchte dann auch noch ein Fäulewandler in Begleitung eines Neophyten auf. Bei jedem Schritt des Fäulewandlers wurden die Bretter unter ihm morsch. Als der Kampf aufgrund der neuen Feinde immer gefährlicher wurde, eilte plötzlich unser Smutje Long-Tom Woggah zur Hilfe. Mit nur einem Hieb seiner Bratpfanne vernichtete er einen Gegner. Als die restlichen Kultisten dies bemerkten, versuchten sie schlagartig die Flucht zu ergreifen. Selbst der Fäulewandler hatte gegen Toms Bratpfanne keine Chance. Als sich der Kampf endlich zu unseren Gunsten wendete, stürmte ich auf den Neophyten los. Dieser war leider ein sehr mächtiger Gegner und nur mit der Hilfe meiner Kameraden gelang es uns, den Neophyten schlussendlich zu besiegen. Ich ließ ihn vorerst am Leben. Denn bestimmt hat er einige Interessante Dinge über den Lichtbringer zu erzählen. Das Schiff ist nun endlich frei von Feinden. Vielleicht lässt es sich für zukünftige Zwecke nutzen…
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Clainekun

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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #6 am: 03. November 2022, 22:31:56 »

Kapitel 9

Das Schiff, welches wir nun als unseres bezeichnen durften, war leider nach wie vor stark beschädigt. Wir beschlossen deshalb, mit der beschädigten Himmelsschaluppe zurück nach Brücken zu fahren. Um beide Schiffe parallel zu bemannen, einigten wir uns auf das Einlegen von Doppelschichten. Die doppelte Menge an Arbeit war zwar ermüdend, nichtsdestotrotz notwendig für dieses Unterfangen.

Auf den Rückweg passierte plötzlich etwas Unerwartetes: Ein Wildling fiel wie ein Stein vom Himmel und landete in unserem Segel. Er war unverletzt und stellte sich als Taifun Wolkenwandler vor, ein Fuchswildling und Windpriester. Er berichtete uns, dass er sich aufgrund einer Wette von der Insel Brücken gestürzt hat, da die Herrin der Winde ihn auffangen würde. Es war eigentlich unsereins dafür verantwortlich, dass er den Sturz überstanden hat, aber ich will ihn mal in dem Glauben lassen. Da keine Gefahr von ihm ausging, nahmen wir ihn mit nach Brücken.

Als wir wieder am Hafen von Brücken ankamen, ließen wir uns am Dock von Sheamus einen Kostenvoranschlag für die Reparatur geben. Wir nahmen das Angebot an und ließen das neue Schiff wieder instand setzten. Die Frage war nun, wie wir mit dem alten Schiff verfahren. Da Naugrim an der guten Skydancer hängt, wollten wir es noch nicht verkaufen und erstmal in Brücken aufbewahren. Taifun nutze die Ehrenschulden seines Wettpartners, damit dieser unsere alte Wolkenjolle vorerst in Obhut nimmt. Anschließend nutzten wir alle die Zeit, um uns Taifun noch einmal richtig vorzustellen. Dabei musste ich feststellen, dass er bereits vor unserem Aufeinandertreffen mehrmals in die Leere gefallen ist. Ich kann mir im besten Willen nicht erklären, wie er das überstanden hat.

Zwei Tage sollte die Schiffsreparatur dauern. Nachdem sich unsere Mannschaft etwas ausgeruht hatte, wurde es Zeit unseren gefangenen Neophyten zu befragen. Außer eine Menge bissiger Worte, hat er leider nicht viel zu erzählen, also übergaben wir ihm rasch der Kopfgeldjägergilde für einen kleinen Lohn.

Das Schiff wurde mittlerweile repariert. Es trug von nun an den Namen „Himmelssucher“. Benannt nach unserer Gruppe, welche auch an diesem Tag gewachsen ist: Taifun beschloss unsere Gruppe nach Herzland zu begleiten. Somit waren wir mittlerweile sieben Abenteurer: Naugrim, Ramelia, Tirkan, Yllafina, Randalog, Taifun und ich, Sandflügel. Wir verluden gemeinsam den Rest der Fracht und begaben uns erneut in Richtung Herzland. Bereits kurz nach Beginn der Reise eröffnete sich ein Felsenfeld vor uns. Zu dem Zeitpunkt befand sich Ramelia am Steuer und ich im Ausguck. Um Schäden zu vermeiden war es sicherer das gefährliche Gelände zu umfahren, auch wenn es uns Zeit kosten würde. Nach etwa 4 Wochen der Reise wurde es kritisch: Das Wasser wurde knapp. Aus unerklärlichem Grund waren unsere Vorräte schlecht geworden und nicht mehr verwertbar. Zwei Wochen lang mussten wir Durst leiden, bis endlich der ersehnte Regen eintrat. Ich bin unglaublich froh, dass wir letzten Endes so glimpflich davongekommen sind. Allerdings bahnte sich bereits das nächste Übel an: Zwei Schiffe mit grünen Segeln – Sicherlich aus Herzland – bewegten sich auf uns zu. Eines davon kam immer Näher und machte sich Kampfbereit. Da wir unsere Ware nicht gefährden wollten, beschlossen wir es auf einen Fluchtversuch ankommen zu lassen. Yllafina übernahm das Steuer, Taifun bremste mit seiner Magie das gegnerische Schiff aus und Ramelia bemannte die Kanone. Der Rest von uns konnte leider nicht viel ausrichten. Während wir uns von dem Schiff entfernen konnten, bewegte sich ein feindliches Falkenuntier auf uns zu. Mit einem gezielten Schuss der Kanone, gelang es unserer Schützin das Federvieh vom Himmel zu holen. Zwar trug unser Schiff ein paar Kratzer durch die holprige Flucht davon, dennoch konnten wir unbeschadet entkommen.

Nach drei weiteren Wochen der Reise erreichten wir endlich unser Ziel: Herzland. Wir steuerten den versteckten Hafen an. Da dieser mit unserem Schiff nicht erreichbar ist wurde der Inselhüpfer vorbereitet. Yllafina, Ramelia und ich begaben uns in Richtung Festland, während Lumi, Randalog und Taifun sich unter Deck versteckten. Schließlich sind die drei ursprünglich von Herzland geflohen und wollen dort nicht entdeckt werden. Während wir mit unserem kleinen Boot in Richtung Festland ruderten, nahm ich einen Aufruhr an Land wahr. Anscheinend wird dort gekämpft. Was auch immer uns dort erwartet, es scheint gefährlich zu werden…
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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #7 am: 08. Dezember 2022, 20:33:44 »

Kapitel 10

Ankunft in Herzland

Als wir an Land gingen bemerkten wir viele Wildlinge, welche schwer verletzt auf dem Boden lagen. In der Nähe lagerten Elfen und Wölfe, welche sich höchstwahrscheinlich für dieses Massaker verantwortlich zeichneten. Als diese uns bemerkten, wurden wir angegriffen. Da sich unsere Gruppe in der Unterzahl befand, war Rückzug die einzige Option, also eilten wir zum Inselhüpfer. Leider waren die Wölfe schneller als erwartet und erreichten unser Ruderboot bevor wir außer Reichweite gelangen. Naugrim und Yllafina legten sich beim Rudern ins Zeug, während Ramelia und ich die Wölfe abwehrten. Als wir die Himmelssucher endlich erreichten war keine Zeit zu verlieren. Wir erklärten unseren Wildlingsfreunden schnell die Lage und Taifun entscheid sich direkt zu helfen, während Lumi und Randalog nur widerwillig mitkamen.

Als unsere Mannschaft auf das Festland zurückkehrte hatten sich die Elfen in einem nahen Wachturm niedergelassen. Als sie uns sahen, kamen sie heraus und machten sich zum Kampf bereit. Naugrim gelang es zwei von ihnen abzulenken. Taifun nutze diesen Moment, um die Feinde mit einem mächtigen Eisangriff zu vernichten. Das erinnerte mich nur zu gut an die Macht unseres Raben. Denn auch Randalog war nicht untätig und attackierte den elfischen Neophyten mit seinen Blitzen. Ich nutze diese Gelengenheit, stürmte auf dem angeschlagenen Gegner zu und rammte ihn den Speer in den Bauch. Ramelia gab ihm anschließend den Gnadenstoß mit einem präzisen Pfeil.

Ich hätte durch den Neophyten gerne in Erfahrung gebracht, was an diesem Ort vor unserer Ankunft geschehen ist, aber leider war es dafür bereits zu spät. Auch Yllafina konnte nichts mehr gegen sein Ableben ausrichten. Unsere Gruppe machte sich also selbst auf die Suche nach Informationen. Ich durchsuchte mit Lumi den Wachturm, wo wir diverse geheime Dokumente fanden. Diese ließen darauf schließen, dass dieser Ort ein Stützpunkt der Astbrecher war. Bei der Recherche stießen wir auf den Namen Gereth. Taifun war dieser Name bekannt. Es handelt sich um einen Gemischtwarenhändler, welcher sein Geschäft in Rosenhafen führt, und im Geheimen ein wichtiges Mitglied der Astbrecher ist.

Die Frage war nun, wie wir weiter verfahren sollten. Die Astbrecher an diesem Ort waren tot und es gab niemandem, dem wir unsere Waffenlieferung überbringen könnten. Da eine Fahrt nach Rosenhafen aufgrund der örtlichen Kontrollen nicht in Frage kam, beschlossen wir vorerst auf unserem Schiff zu warten, in der Hoffnung, dass ein weiterer Astbrecher diesen Ort aufsuchen würde. Wir wollten fast Aufgeben, als nach 5 Tagen endlich jemand zu sehen war. Es handelte sich um einen einzelnen Elf und somit höchstwahrscheinlich ein Mitglied der Astbrecher. Als wir mit ihm sprachen teilte er uns mit, dass er bereits über die Lieferung informiert sei. Der Elf inspizierte die Waren und nahm sie anschließend entgegen. Auch die Entlohnung des Auftrags erhielten wir von ihm. Endlich war diese gefährliche Aufgabe bewältigt und es wurde somit Zeit sich wieder den Artefakten der Seelen zu widmen.

Doch bevor wir weitersegeln, war es an der Zeit die restlichen Mitglieder in unser Vorhaben einzuweihen. Schließlich wussten nur Randalog, Naugrim, Ramelia und ich von der Begegnung mit dem Lichtbringer. Während des gemeinsamen Mahls übernahm Randalog diese Aufgabe und erzählte den anderen von den Artefakten der Seelen und dem Grund unserer Reise. Yllafina, Lumi und Taifun beschlossen, die Reise weiterhin mit uns fortzusetzten. Das freut mich sehr.

Wir machten uns kurz darauf auf den Weg zurück nach Torweg. Schließlich hatten uns die Brüder Birkenstab Erde für „Grüne Hölle“ versprochen, das nächste Etappenziel. In der ersten Woche unserer Reise bemerkten Yllafina und Naugrim einen elfischen 4 Master am Horizont. Zur Sicherheit mieden sie ein Kontakt mit dem fremden Schiff.

Unsere Reise verlief ohne Komplikationen. Gerade als ich dachte, dass wir eine ruhige Fahrt haben würden, kam es in unserer 4. Reisewoche zu einer Notfallsituation. An Bord brach ein Feuer aus. Die Ursache war nicht eindeutig auszumachen, aber anscheinend hat sich ein brennender Funke verirrt. Mit Müh und Not gelang es unserer Crew das Feuer rasch zu löschen. Abgelenkt durch die Flammen bemerkte unser Kapitän leider zu spät, dass wir in ein enges Felsenfeld hineinsegelten. Naugrim und Yllafina taten ihr Möglichstes, um das Schiff durch das gefährliche Gelände zu navigieren. Doch es reichte nicht aus…

Ein Fels mit gigantischem Ausmaß rammte unser Schiff mit voller Wucht und brach es in zwei Hälften. Es gelang allen gerade noch rechtzeitig ins Rettungsboot zu flüchten und das wichtigste Hab und Gut mitzunehmen. Ich konnte nicht glauben was da innerhalb weniger Augenblicke passiert ist, während die „Himmelssucher“ in den tiefen der Leere verschwand. Ohne Ziel ruderten wir durch das Felsenfeld, als wir irgendwann eine Art Tempelgebäude auf einem der Felsen erblicken konnten. Wir steuerten darauf zu, in der Hoffnung irgendeine Art von Hilfe zu finden. Auch wenn die Chancen gering sind….
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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #8 am: 11. Dezember 2022, 22:41:43 »

Kapitel 11

Eine schicksalshafte Begegnung

Logbuch der Überlebenden der Himmelssucher

Im Sinne der Vollständigkeit mache ich – Taifun Wolkenwandler, Fuchs-Wildling, Windpriester und Besatzungsmitglied der Himmelssucher – diesen Logbucheintrag, da Sandflügel von seiner Schicht an den Rudern des Inselhüpfers (auf dem wir seit unserem Schiffsbruch gefangen sind) zu erschöpft war uns zu begleiten. Ramelia war übrigens auch zu ausgelaugt um auch nur ihren Bogen spannen zu können.

Nach mehreren Stunden, vielleicht auch Tagen, im Felsenfeld sichteten wir eine kleine Insel auf der die Überreste eines Gebäudes zu sehen waren. Da wir sowieso keine andere Wahl hatten landeten wir an einer geeigneten Stelle und beschlossen die Ruinen zu untersuchen. Immerhin brauchten wir ja Schutz vor dem Glühen. Und auch Lebensmittel und ganz wichtig Wasser hatten wir auch nicht viel auf dem Inselhüpfer. Vom Tempel(?) waren nur noch die Grundmauern übrig, und von der einst gewaltigen Statue standen nur noch die Beine. Unmöglich auszumachen welchen Gott oder Herrscher sie einst dargestellt haben mag.

Aber zu unser aller Erleichterung fanden wir eine Klappe im Boden, welche vermutlich in den Keller des einstigen Tempels geführt haben mag. Randalog, Yllafina und Naugrim entzündeten die Laternen welche sie von Schiff retten konnten. Naja Naugrim hatte eine Fackel und keine Laterne aber das ist ja eigentlich auch überhaupt nicht wichtig, oder?

Egal. Wie auch immer, wir gingen langsam die Stufen hinunter und kamen in einem großen Raum oder besser Saal an. Auf alle Fälle reichte unser Licht nicht aus um die genauen Ausmaße festzustellen.

In so einem Fall ist eine Richtung so gut wie die andere und wir zogen nach Backbord (also nach Links). Dort fanden wir nach einigen Metern einen Kristall unbekannter Art. Er war leicht durchsichtig, annähernd so groß wie ich. Also etwas größer war er schon. Verdammt, schon wieder so ein unwichtiges Detail.

Sei's drum. Wie von einer inneren Stimme getrieben streckte ich eine Hand – es war meine Linke, denke ich – nach dem Gebilde aus und bekam prompt „eine Gewischt“, wie man wohl sagt. Daraufhin begann der Kristall zu leuchten, und drei andere Kristalle welche ebenfalls im Raum standen, die ich aber bisher noch nicht bemerkt hatte ebenso. In der Mitte, zwischen den kristallinen Strukturen befand sich ein sechszackiger Stern auf dem Boden. Randalog erklärte mir später das diese Kristalldinger scheinbar irgendwie den Stern mit magischer Energie aufgeladen haben.

Wo war ich? Richtig. So oder so, hatte ich einen der Kristalle berührt und zwischen ihnen begannen Blitze hin und her zu zucken. Und zu meinem persönlichen Leidwesen erschienen auch noch eine Handvoll?, ja es waren fünf, also eine Handvoll Gespenster welche es auf mich abgesehen hatten. Sie bewarfen mich mit Steinen welche am Boden herumlagen. Einer traf mich an der Schulter und brachte mich aus dem Gleichgewicht. Ein anderer dann am Kopf und fügte mir eine Platzwunde zu.

Durch den aufkommenden Kampflärm vernahm ich Yllafina's Gesang, die uns mit der Macht Festivals Kraft und Zuversicht verlieh.

Mit neuem Schwung, dem Mut der Verzweiflung und vor allem anderen, dem Zorn der Gebieterin der Stürme, schleuderte ich einen vernichtenden Orkan auf vier der Geister und zerstreute ihre körperlosen Gestalten in... naja, wohin auch immer Gespenster gehen, wenn ihre Erscheinung zerstört wird. Unterdessen schlug Naugrim mehrmals auf einen der Kristalle ein, aber ohne Erfolge zu erzielen. Yllafina rief etwas was ich leider nicht verstanden habe. Immerhin ging gerade ein tosender Sturm von meinen Händen aus. Begrenzt zwar in seiner Größe, nicht aber in seiner Lautstärke.

Randalog beendete den ganzen Spuk mit einem Blitzgewitter, welches sowohl den letzten Geist als auch einen der Kristalle zerfetzte. Leider hatte sich schon einiges am Energie in dem Kristall bei dem Naugrim stand angesammelt und er explodierte in einer magischen Detonation aus und einem Scherbenregen aus scharfen Splittern.

Das Licht welches von den übrigen Kristallgebilden ausging erlosch genau so wie der mystische Stern am Boden zwischen ihnen. Unsere Sangespriesterin kümmerte sich gerade um Naugrims Wunden als wir ein tiefes „BONG“, wie von einem großen Gong der geschlagen wurde, von irgendwo her hörten.

Unsicher was es mit dem Geräusch auf sich hatte gingen wir weiter, und fanden, der Lebensmutter sei Dank, in einer Vertiefung im Boden Wasser, welches sich dort gesammelt hatte. Das kühle Nass war zwar nicht das sauberste, aber was das wichtigste war, genießbar. Also würden wir fürs erste nicht verdursten. Aber da diese Richtung eine Sackgasse war drehten wir um.

Im Eingangsbereich stieß dann Lumi zu uns und kümmerte sich um meine Kopfwunde. Oder war sie die ganze Zeit dabei und ich erinnere mich nur nicht daran wegen dem Stein den ich an den Kopf bekam? So oder so, wir gegen vom Eingang aus gesehen nun in Richtung Steuerbord (genau, Rechts). Im Schein der Laternen erschienen Gestalten vor uns, welche aber keine Anstalten machen sich uns zu Nähern oder sonst irgendwie auf uns zu reagieren. Als wir näher traten stellte sich heraus das es sich bei den Wesen um Gerippe in Rüstungen, aber ohne Kopf handelte.

Die einzige Reaktion die von ihnen ausging war wenn wir uns ihnen auf etwa ein bis zwei Meter näherten. Denn dann drehten sie sich in unsere Richtung. Keiner von uns wagte es einen von ihnen zu berühren, waren es doch ein gutes Dutzend von ihnen. Den Göttern sei dank war aber genug Platz zwischen ihnen, und so kamen wir gut voran. Da waren aber nicht nur diese Kopflosen Toten, auch eine Kiste und eine seltsame Tür konnten wir ausmachen.

Apropos Tür, ich hab ganz vergessen zu erwähnen das gegenüber der Treppe welche uns in dieses Verlies geführt hat auch noch mal eine große aber verschlossene Tür war. Aber dazu später mehr.

In der Truhe – da der der Herrin sei Dank, keine Falle war – fanden wir hochwertiges Metall welchen ungefähr 500 Räder bringen könnte. An der Tür, also die bei den Skeletten, nicht die am Eingang, kein Griff, Ring, Klinke, Scharnier oder ähnliches zu erkennen. Jedoch stellte Lumi schnell fest das unter der Tür ein Spalt war. Ich bewundere Naugrim für die Kraft in seinen Armen. Erst bekam er die Tür zwar nicht richtig zu fassen, aber beim 2. Versucht stemmte er sie hoch. Es sah so leicht bei ihm aus. Ich sollte wohl auch an meiner körperlichen Stärke arbeiten. Ich schweife schon wieder ab.

Auf der anderen Seite war ein Raum in dem es außer einigen Säulen, einem Relief in der Mitte und einer weiteren Tür ohne Griffe auf der gegenüberliegenden Seite nichts zu geben schien. Wir wollten gerade das Relief am Boden genauer in Augenschein nehmen als Lumi, warum auch immer, auf diese Platte trat und damit einen Mechanismus in Gang setzte welcher nicht nur mit einem hörbaren „Klick“ beide Türen verschloß, sondern auch dafür sorgte das die Decke sich langsam auf uns herab senkte. Am liebsten hätte ich Lumi erwürgt für ihre Neugier, aber wir hatten ganz plötzlich andere sorgen. Wie etwa, nicht vor der Deckte zerquetscht zu werden. Jeder von uns suchte wo anders nach Hebeln, versteckten Schaltern, Geheimtüren oder was weiß ich was, um dieser Todesfalle zu entkommen als einen von uns, ich weiß gar nicht mehr wer es war, ich war es jedenfalls nicht, auffiel das es in der Decke eine leichte und erst nur schwer zu erkennende Vertiefung gab. Und zwar genau über dem Relief. Gerade noch rechtzeitig versammelten wir uns auf dem Relief ehe um uns herum die Decke krachend herabstürzte. Was für eine diabolische Konstruktion. Jeder der versucht die blockierte Tür zu öffnen wird erdrückt, aber jede welche auf dem Auslöser der Falle stehen entgehen ihr.

Für einen Moment dachte ich schon wir währen jetzt alle zusammen lebendig begraben. Aber zu meiner Erleichterung, und ich denke auch der anderen, fing die Decke nach wenigen Sekunden – die sich wie eine kleine Ewigkeit anfühlten – sich wieder zu heben und die Türen wurden wieder entriegelt.

Zu unserer Überraschung vernahmen wir erneut ein „BONG“ das direkt aus den Wänden um uns herum zu kommen schien. Doch dieses mal folgte dem ersten, ein zweites „BONG“.

Wir waren schon zu weit gekommen um jetzt um zudrehen

Nachdem Naugrim auch diese massive Steintür gestemmt hatte als währe es nur eine Kiste mit Proviant... Ja, außer etwas Moos das hier und da am Boden wuchs, hatten wir noch nichts gefunden was uns den Hungertod ersparen konnte. Ach egal. In der nächsten Kammer fanden wir wieder nicht allzu viel vor. Viel leeren Platz, an der bug-wärtigen Wand zwei Truhen und davor zwei mannshohe, runde Felsen. Auf diesen Brocken waren Linien und Symbole eingraviert. In dem Augenblick als wir einen der Steine berührten erwachten sie zum Leben und der eine schlug mit seiner Faust nach unserem Zwerg. Aber Naugrim währe wohl kein echter Zwerg wenn er sich von einem Felsen so einfach bezwingen lassen würde. Der Kampf war schneller vorbei als ich überhaupt reagieren konnte. Lumi und Randalog warfen vernichtende magische Geschoße auf die beiden Erdelementare, welche sich daraufhin wieder zu Steinkugeln zusammen zogen.

Dieses mal machte es insgesamt vier mal „BONG“. Immer noch unsicher was der Ton zu bedeuten hatte durchsuchten wir die Truhen auf der suche nach Eßbarem, oder wenigstens Brauchbarem.

Neben einem Haufen kaputter, aber großteils aus Eisen bestehenden Dingen (kaputte Schwerter und so) fanden wir eine leicht verzauberte Muskete und einem mächtigen, magischen Schild. Er wurde mir angeboten, aber mit meinen kleinen dünnen Ärmchen wäre ich kaum in der Lage den auch nur herumzutragen. Ich muß wirklich zusehen Kräftiger zu werden. Fürs erste nimmt Naugrim den Schild, und ich denke das ist auch gut so. Aber vielleicht, eines Tages, wenn ich Stärker geworden bin. Wer weiß.

Zurück zu den Ereignissen unter Tage. In dieser Richtung ging es auch nicht mehr weiter, und so machten wir uns auf den Weg zurück zum Eingang. Wie sich herausstellte hatte sich die große Tür geöffnet. Wir schritten durch das Portal und fanden uns in einer Art Thronsaal wieder. Auf beiden Seiten standen Säulen mit roten Kugeln die den Raum in ein unheilvolles Licht tauchten. Zudem standen zwischen den Säulen mächtige Krieger in voller Rüstung, mit beunruhigend rotglühenden Augen. Und am Ende des Raums war ein Thron mit einem Skelett darauf. Der „Untote“ war in prächtige Gewänder gehüllt und sein Schädel war in eine Aura von grünen Flammen gekrönt. Die schiere Macht die von diesem Wesen ausging beraubte mich fast meiner Sinne.

Deswegen möge man es mir verzeihen, wenn ich mich nur bruchstückhaft an die Unterhaltung im diesem doch sehr höflichen und – zumindest seinem Benehmen nach – kultivierten Wesen erinnere.

Jedenfalls danke er (oder sie, wer kann das bei einem Gerippe schon genau sagen) uns dafür das wir ihn (ich bleib jetzt der Einfachheit halber mal dabei) befreit hätten. Er hatte sich selbst von langer Zeit hier unten eingesperrt da er seiner Ansicht nach, zuviel ins Weltgeschehen eingegriffen hätte. In seinem Exil hatte er scheinbar auch den Kataklysmus „verschlafen“ (oder was auch immer). Zudem bedanke er sich bei uns das wir ihn so gut unterhalten hatten. Er beobachtete uns wohl seit unserem Schiffsbruch. Doch beschleicht mich langsam das Gefühl das es mehr als nur Schicksal war, das bei uns an Bord gleichzeitig ein Feuer ausbrach, als wir mitten in einem Felsenfeld waren.

Aber das ist nur so ein Gefühl. Nun ja. Wie dem auch sei, er beglückwünschte uns dafür seine „Prüfungen“ bestanden zu haben und schenkte uns die Insel. Mit nur einem Schnippen seiner knochigen Finger, veränderte er nicht nur die Gestalt der Insel sondern holte auch noch die Himmelssucher aus den Tiefen wieder hervor. Ganz so als hätte es den katastrophalen Zusammenstoß nie gegeben. Dann verabschiedete er sich von uns, verschwand einfach und seine Leibwache löste sich gleich mit in Luft auf.

Wir können nur hoffen das dieses Wesen – welches gefühlt über annähernd göttliche Macht verfügt – für die Himmel mehr Segen, als denn ein Fluch ist.

Oh bitte Herrin. Mach das wir nicht versehentlich, irgendein uraltes Übel auf die Himmel losgelassen haben...

Ich beende hier meinen Eintag, denn Sandflügel und die Anderen sind wieder bei Kräften und wir wollen jetzt wieder gemeinsam die Insel untersuchen.
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  • 15. Januar 2023, 21:44:42
Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #9 am: 15. Januar 2023, 21:44:42 »

Kapitel 12

„Unsere Insel“

Nachdem ich wieder mit meinen Kameraden zusammengetroffen bin, beschlossen wir das neu entstandene Gebäude zu erkunden. In den höheren Stockwerken fanden wir einige Vorräte, welche in einem ausgezeichneten Zustand waren. Im obersten Stockwerk hingegen befand sich ein blau leuchtender Kristall. Hieroglyphen an der Wand verrieten die Verwendung des mystischen Objektes. Als Randalog dem Kristall näherkam, hielt er plötzlich an und stand regungslos da, als ob seine Seele seinen Körper verlassen hatte. Dies war ein äußerst unangenehmer Anblick. Kurz darauf gerieten Rest der Gruppe (abgesehen von Taifun und mir) in Aufruhr und rannte hinaus. Da ich wissen wollte, was es damit auf sich hat, ging ich hinterher. Draußen angekommen konnte ich es erblicken: Die komplette Insel bewegte sich langsamen Schrittes von allein. Um unser zurückgewonnenes Schiff, welches an der Insel angedockt und den gefährlichen Felsen ausgeliefert war, in Sicherheit zu bringen, beschloss ein Teil von uns mit dem Schiff im Windschatten der Insel zu segeln.

In der Zwischenzeit setzte sich auch Yllafina mit dem Kristall auseinander. Sie und Randalog berichteten später das gleiche: Sie konnten eine Art Vision wahrnehmen, welche ihnen die Räume des merkwürdigen Gebäudes zeigte, so als würden sie durch die Räumlichkeiten schweben. Nachdem die Himmelssucher das Felsenfeld hinter sich gelassen hatte, beschlossen wir die Insel vorerst zu verlassen. Sie bewegte sich schlicht viel zu langsam, als das sich eine Reise auf ihr lohnen würde. Um sie später wiederzufinden, nahm ich Erde von ihr mit. Da sie sich bewegte, als würde sie auf ein Ziel zusteuern, könnte es interessant werden, wo wir sie eines Tages wiederfinden werden. Als ich die Erde etikettieren wollte, fiel uns auf, dass wir noch keine Bezeichnung für die Insel hatten. Es gab diverse Namensvorschläge, aber am Ende entschieden wir uns einfach „Unsere Insel“ auf das Glas zu schreiben. Dies sollte von nun auch der Name dieses Ortes sein. Simpel, einprägsam und unauffällig.

Wir ließen die Insel hinter uns und machten uns auf den Weg zu unserem ursprünglichen Ziel: Torweg. Die Reise verlief anfangs ruhig, doch dann geschah etwas Unglaubliches: Ich wurde eines Tages unsanft aus der Koje geworfen, als das Schiff sich plötzlich in extreme schieflagen geraten war. Noch halb benommen kletterte ich bis auf Deck. Dort angekommen konnte ich meinen Augen nicht trauen. Ein wahrhaftiger und ausgewachsener Drache hielt sich am Schiff fest! Dieser war erschöpft und brauchte eine Pause von seinem langen Flug. Wir boten ihm an auf Deck zu kommen, damit dieser sich entsprechend Ausruhen konnte. Es dauerte eine Ewigkeit, bis ich endlich in der Lage war ein Wort herauszubringen. Ein Drache. Hier auf unserem Schiff. Das war einfach unfassbar!

Er stellte sich als Antharax vor und war auf dem Weg nach Drachengrat. Er hatte schon viele Orte in den geborstenen Himmeln gesehen und erzählte einiges über sich. Natürlich lauschte ich gespannt, bis er irgendwann vor Erschöpfung einschlief. Voller Aufregung beobachtete ich ihn weiter, bis er Stunden später wieder aufwachte. Er dankte uns für das freundschaftliche Verhalten und machte sich auf den Weg. Für mich war das ein großartiges Erlebnis, aber Randalog hat wieder nur gemeckert, dass er unser Schiff zerkratzt hat. Der Rabe versteht einfach nicht die Großartigkeit dieses Ereignisses. Immerhin Yllafina konnte meine Begeisterung nachvollziehen.

Nach 3 Wochen der Reise erreichten wir alsbald Torweg. Ohne große Umschweife begaben wir uns zu den Brüdern Birkenstab. Sie dankten uns für das Abschließen ihrer Aufgabe und überreichten uns wie zuvor abgemacht die Erde für Grüne Hölle. Sie meinten noch, dass diese Insel sehr weit entfernt sei und wir genug Vorräte für die langwierige Reise einplanen sollen.

Da wir uns aktuell in Torweg befanden lohnte es sich die Zeit zu nehmen und bei Joseph Wahrkünder vorbeizuschauen. Schließlich wollte dieser eine unserer Zutaten für den Trank der Scheinuntoten ausfindig machen. Ich finde ihn immer noch gruselig, aber es blieb nichts anderes übrig, als uns dorthin zu begeben. Tatsächlich hatte er es geschafft den Schädel einer Person, welche auf der Insel Reue gelebt hat und gestorben ist, aufzutreiben. Er war bereit uns diesen zu überlassen, sobald wir die anderen Zutaten beisammen haben. Somit konnten wir einen Punkt von unserer Liste streichen.

Die nächsten Tage in Torweg verbrachten wir damit unsere persönlichen Vorräte auf dem Markt aufzufüllen. Die Suche nach den restlichen Zutaten des Tranks wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Aufgrund dessen kam die Idee auf, ob wir nicht eventuelle Auftraggeber finden könnten, welche Bedarf an den Ressourcen unserer Zielgebiete hat. Dies würde unsere Reisen lukrativer machen. Yllafina hielt nach möglichen Interessenten in Torweg Ausschau. Sie konnte sogar jemanden finden: Einen Forscher, der nach Savanne reisen wollte, um dort alte Ruinen zu untersuchen. Wir trafen uns vollzählig mit ihm in der Taverne um die Auftragdetails zu besprechen. Der Name des Forschers war Thermand. Er behauptete sich gut in Savanne auszukennen und uns auch durch die dortigen Lande zu führen. In meinen früheren Recherchen habe ich mich viel mit Savanne beschäftigt. Der Dschungel dieser Insel ist wahrlich gefährlich und darf nur mit äußerst sorgfältiger Vorbereitung erkundet werden. Uns wurde es im Gespräch recht schnell bewusst: Dieser „Forscher“ hat kaum Ahnung von seinem Fachgebiet und wäre eher ein Klotz am Bein als eine Hilfe.

Es blieb somit beim ursprünglichen Ziel: Grüne Hölle. Wir organisierten in der hiesigen Navigatorenhalle Erden für Savanne und Frostfels. Schließlich würden wir diese zu einem späteren Zeitpunkt brauchen. Wir setzten Segel und begaben uns auf die Reise. Kurz nach dem Aufbruch sind wir zwei Schiffen begegnet, welche wir aber ignorierten. Doch bereits nach 3 Wochen der Reise kam es zu einem Vorfall. Ramelia fiel langsam dem Glühen anheim. Dies äußerte sich in einem äußerst schlechten Gemütszustand. Sie hatte nur noch gemeckert und war über jede Kleinigkeit stinksauer. Dieses Verhalten ist ein absoluter Gegensatz von ihrer sonst so ruhigen und gelassenen Art. Naugrims Angebot ihr Rum zu geben war das einzige, was sie irgendwie zu Ruhe stellen konnte.  Vom Alkohol eingenickt fesselte Naugrim sie vorerst an ihre Koje, damit sie nicht noch schlimmeres anrichten konnte. Yllafina kümmerte sich derweilen darum, den Glühwahn einzudämmen. Ich hoffe zutiefst, dass Ramelia sich davon erholen wird…
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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #10 am: 29. März 2023, 09:25:08 »

Kapitel 13

Paradies

Es brauchte etwas Zeit, aber glücklicherweise hatte Ramelia sich schnell wieder von ihrem schlechten Zustand erholen können und unsere Reise konnte ohne weitere Probleme voranschreiten. Einige Wochen später war plötzlich Land in Sicht. Es handelte sich allerdings nicht um unser Reiseziel, sondern um eine kleine Insel, welche einsam in der Leere schwebte. Da wir von weitem Häuser und sogar ein paar Fischkutter erblicken konnten, gingen wir davon aus, dass die Insel bewohnt sei. Als wir näher heranfuhren war allerdings niemand zu sehen. Wir entschieden uns an Land zu gehen und herauszufinden, was es damit auf sich hat. Am Landungssteg sahen wir ein Schild, welches den Namen der Insel verriet: „Paradies“. Wie ein Paradies sah es allerdings nicht aus. Eher wie eine Geisterstadt.

Wir erkundeten den Ort und versuchten die Bewohner zu finden. Aber selbst unsere Rufe wurden mit Stillschweigen entgegnet. In der örtlichen Taverne fanden wir endlich wonach wir suchten, aber leider waren die Menschen allesamt Ohnmächtig und lagen mit weit aufgerissenen Augen auf dem Boden. Yllafina konnte feststellen, dass die Leute an Dehydration litten, obwohl es hier genügend Wasser gab. Da uns das äußerst suspekt vorkam, nutzten Randalog und ich unsere Fähigkeiten um Magie aufzuspüren. Ich konnte nur erkennen, dass die Kranken von einer Art Magie besessen waren. Randalog hingegen vernahm Ranken, welche die Opfer befielen. Die Auswüchse waren mit Physischen Waffen nicht zu durchtrennen, also beschloss Randalog dem Weg der Ranken zu folgen und der Rest von uns tat es ihm gleich.

Diese führten aus der Stadt heraus und in den örtlichen Wald hinein. Am Rand des Waldes lagen mehrere Verblendete, welche auch von den Ranken umschlungen waren. Gerade als wir überlegen wollten, wie wir mit ihnen verfahren, wurde Taifun ohnmächtig. Ich konnte aus dem Augenwinkel noch die Gestalt eines Geistes vernehmen, ehe dieser verschwand. Was ist nur mit diesem Ort los? Zum Glück kam Taifun schnell wieder auf die Tatzen. Die Gruppe beschloss, dem ganzen auf den Grund zu gehen. Bevor wir uns in den Wald wagten, galt es aber noch die Verblendeten unschädlich zu machen. Schließlich könnten diese später eine Gefahr darstellen. Nach getaner Arbeit folgten wir der Spur der Ranken in den Wald. Ich hätte allerdings darauf verzichten können dort einen Fuß hineinzusetzen. Schließlich schien das gruselige Wesen uns zu verfolgen. Dennoch folgte ich ihnen, schließlich ist das besser als allein zurückzubleiben.

Nach einer Stunde Marsch durch den Wald fanden wir eine Hütte. Ich wartete mit Ramelia und Randalog außerhalb, während der Rest die Hütte erkundete. Als sie wieder herauskamen berichteten sie, was sie gefunden haben. Auch in der Hütte befand sich ein Mensch ohne Bewusstsein. Seinem Tagebuch nach zu urteilen stammt er aus Brücken und wollte die Insel aufgrund der übernatürlichen Ereignissen erforschen und ist nun selbst dem Fluch anheimgefallen. Aber es wurde noch etwas in der Hütte gefunden. Es handelte sich um Dokumente über eine Frau namens Marthie. Sie lebte einst ein glückliches Leben mit ihrer Familie, aber sowohl ihr Mann, als auch ihre Kinder sind durch Unfall und Krankheit verstorben. Daraufhin hat sich die Frau selbst umgebracht. Könnte diese tragische Tatsache mit den Ereignissen auf dieser Insel zusammenhängen?

Allerdings blieb keine Zeit darüber nachzudenken, da der der Geist plötzlich wieder vor uns erschien. Panisch versuchte ich auf ihn einzustechen, aber es blieb wirkungslos. Zum Glück konnte Taifun den Geist mit seiner Magie schnell erledigen. Das Wesen verschwand mit einem ohrenbetäubenden Schrei. Ich wollte mittlerweile einfach nur noch weg, aber es war notwendig tiefer in den Wald vorzudringen. Irgendwann fanden wir ein weiteres Gebäude. Es handelte sich um eine Art Stall, welcher tatsächlich noch Tiere beherbergte. Es könnte sich um den gleichen Hof handeln, der in dem Dokument über Marthie erwähnt wurde. Zudem mündete hier die Spur der Ranken, es war also nötig sich hineinzuwagen. In dem kleinen Raum stand ein Stuhl und darüber war ein Haken. Dies schien tatsächlich der Ort zu sein, an dem sich die Frau das Leben genommen hat. Es dauerte nur einen kurzen Moment, bis der Geist erneut erschien.

Lumi und Yllafina versuchten gemeinsam das übernatürliche Wesen zu schwächen.

Yllafina nutze dabei die Erkenntnisse aus dem Tagebuch, um die Familie des Geistes als Illusion wieder auferstehen zu lassen. Als es abgelenkt war erledigte Randalog mit seinen Blitzen das Gespenst. Wieder war ein qualvoller Schrei zu hören. Aber etwas war anders. Es war als würde sich eine starke Magie auflösen. Wir haben es wohl geschafft, der Spuk ist vorbei. Es dauerte allerding nur einen kurzen Moment bis plötzlich ein Klopfen an der Tür zu hören war. Trotz meiner Warnung öffnete Taifun die Tür und es sprangen Geblendete herein.

Das konnte doch nicht wahr sein. Meine Angst verwandelte sich mittlerweile in Wut. Ich attackierte den Verblendeten, aber es kamen immer mehr herein. Gemeinsam versuchten wir alle zusammen sie vom Eindringen zu hindern. Als der Strom der Feinde nicht abriss, ergriff Randalog einen waghalsigen Plan. Er nutze seine Magie, um alle Verblendeten auf einen Schlag zu erledigen. Leider stand Taifun zu diesem Zeitpunkt in der Schusslinie. Zum Glück hat dieser es gut überstanden und wurde sofort von Yllafina und Lumi versorgt.

Es war endlich Zeit ins Dorf zurückzukehren. Auf halben Weg durch den Wald vernahmen wir Geschrei aus Richtung des Dorfes. Wir rannten schneller und es ergab sich ein entsetzlicher Anblick: Durch die Aufhebung des Fluches kamen wieder alle Lebewesen zu Bewusstsein, darunter auch die Geblendeten. Das Dorf wurde von ihnen angegriffen. Yllafina versuchte eine Flammenwand als Illusion zu erzeugen um die Feinde am Vordringen zu hindern, während der Rest von uns alles tat um die Verblendeten zu bekämpfen. Schlussendlich gelang es uns nach einem harten Kampf alle Gegner auszuschalten. Das Dorf war gerettet und ich am Ende meiner Kräfte. Was bin ich froh, dass wir dieses Abenteuer überstanden haben…
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Clainekun

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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #11 am: 29. März 2023, 09:26:06 »

Kapitel 14

Am Rand von Grüne Hölle

Ich war völlig erschöpft, als wir in das Dorf zurückkehrten. Leider blieb kaum Zeit zum Ausruhen, schließlich mussten wir den Bewohnern helfen. Wir versammelten alle in der örtlichen Taverne und gaben ihnen Nahrung, damit sie wieder zu Kräften kommen konnten. Lumi erzählte den Leuten währenddessen was vorgefallen war. Ein Fluch hatte die Insel ergriffen und alle Menschen in Schockstarre versetzt. Auch wurde erwähnt, dass Viele bei diesem Vorfall ihr Leben gelassen haben. Die Bewohner waren zwar etwas erschüttert, aber akzeptierten diese Tatsache. Wir füllten unsere Vorräte auf und verließen diesen Ort. Ich nahm noch Erde der Insel mit, für den Fall, dass wir zurückkehren wollen. Es tut mir zwar leid um die Menschen hier, aber innerlich bin ich froh diesen gruseligen Ort endlich zu verlassen.

Die Reise ging somit weiter in Richtung „Grüne Hölle“. Nach vielen Wochen begegneten wir einer Fregatte. Wir beschlossen Kontakt mit dem anderen Schiff aufzunehmen. Es stellte sich heraus, dass die Crew zu dem sogenannten „Buchenhof“ gehört, eine Gruppe, aus denen die Astbrecher entstanden sind. Allerding nutzen die Mitglieder des Buchenhofs rabiatere Methoden als die uns bekannten Astbrecher, um ihre Ziele zu erreichen. Dies und mehr erzählte uns der Kapitän des fremden Schiffs. Er war ein Rattenwildling namens „Beschützer“, welcher uns freundlich empfing. Zudem teilte er mit, dass unser Reiseziel nicht mehr weit entfernt sei. Wir segelten gemeinsam mit der Fregatte in die Richtung von Grüne Hölle, während Beschützer bei uns an Bord blieb. Während der Reise erzählte er uns noch mehr über Buchenhof. So sei das Vorhaben dieser Gruppierung eine gerechte Welt zu schaffen, sowohl für Wildlinge als auch für Elfen. Ein äußerst Nobles Ziel. Was aber unsere Fragen über Grüne Hölle anbelangt, blieb er eher kryptisch. Wir mussten uns also selbst ein Bild von diesem Ort machen.

Als wir nach langer Reise endlich unser Ziel erreichten, war es ein faszinierender Anblick. Eine lange schmale Insel, welche zum Großteil von Wald bedeckt ist, schwebte in der Leere. Nur ein kleiner Teil dieses Ortes war gerodet und bot Platz für ein Dorf. Am Rande der Insel waren eine Art Magietürme, welche in regelmäßigen Abständen Blitze in den Wald schossen. Ich sehe es bereits, es gilt wieder viel zu entdecken!

Als wir eintrafen, wurden wir voller Begeisterung empfangen. Die Bewohner der Insel bestanden überwiegend aus Elfen und Wildlingen. Die viele Aufmerksamkeit war mir schon ein etwas unangenehm, auch wenn ich ein wenig Stolz spürte so beliebt zu sein. Es kehrte schnell Ruhe ein, als ein Elf mit Krone den Ort betrat um uns zu begrüßen. Er stellte sich als Alinar Schattenweide vor und führte uns in eine Taverne, um in Ruhe mit uns sprechen zu können. Vor Ort erzählte er viel über die Insel. So ist der Großteil des Waldes immer noch unerforscht und könnte diverse Geheimnisse bergen. Bezüglich des Dämonenholzes erfuhren wir, dass es sich dabei um eine Art Erdelementare handelt. Sobald eines dieser Wesen dem Dorf zu nahe kommt, wird es von einem Blitz des Magieturm ausgeschaltet. Somit ist der Zweck dieser Türme nun bekannt. Er erzählte uns noch, dass die Türme von einem Magier namens Uranius Kupferzweig errichtet und bedient werden. Ich wollte diese Bauten gerne aus nächster Nähe betrachten. Meine Freunde teilte dieselbe Meinung.

Nach dem Gespräch hatten wir endlich mal Zeit um uns auszuruhen. Ich blieb mit Randalog und Ramelia hier in der Taverne, während Naugrim, Lumi, Yllafina und Taifun die andere Taverne dieses Ortes besichtigten, um das berüchtigte grüne Bier zu probieren. Während die Vier loszogen, blieb ich mit meinen zwei verbliebenen Kameraden vor Ort. Wir nahmen ein Getränk zu uns und plauderten ein wenig miteinander. Randalog meinte, dass er trotz der aktuellen Umstände Elfen nach wie vor nicht vertrauen könne. Ramelia und ich versuchten ihn vom Gegenteil zu überzeugen, aber es blieb erfolglos. Irgendwie kann ich ihn aber auch etwas verstehen, schließlich muss er früher viel durchgemacht haben. Nach einem längeren Plausch begaben wir drei uns zur Ruhe.

Während mein Aufenthalt unaufgeregt war, erfuhr ich in späteren Erzählungen, dass in der anderen Taverne aufregendere Dinge passierten. Unsere Trinkfreudigen Lameraden versuchten sich an dem grünen Bier, allerdings war dies so stark, dass sie allesamt direkt davon betrunken und ohmächtig wurden. Mit Ausnahme von Yllafina und Long-Tom, welcher sich dazu gesellt hatte. Beide haben den starken Trunk problemlos vertragen. Faszinierend, dass ausgerechnet unsere Elfe es schafft, den Rest der Truppe unter den Tisch zu trinken. Und als wäre das nicht genug hat sie später für die anderen Gäste unsere bisherigen Abenteuer besungen. Ich finde es tatsächlich etwas schade, dieses Ereignis verpasst zu haben.

Am nächsten tag trafen wir alle wieder zusammen und begaben uns zu den Türmen. Wir konnten Uranius sehr schnell ausfindig machen. Er trug eine Robe mit dem Zeichen von Athaneum. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Zirkel von Magiern, er musste sich also gut mit Magie auskennen. Wir kamen ins Gespräch und er erklärte uns sichtlich motiviert die Funktionsweise der Türme. Wir verstanden kein Wort, selbst unser Technikexperte Naugrim war völlig irritiert. Wir kletterten die Leiter hoch und erkundeten den Turm aus nächster Nähe. Uranius erzählte uns, dass ihm die Baupläne des Turms im Traum erschienen sind. Die Hauptaufgabe des Turm besteht darin, die Dämonenhölzer am Eindringen in das Dorf zu hindern. Jetzt wo er die Funktion am Modell erläutern könnte, verstand unser Zwerg das Innenleben des Turms besser und meinte sogar, dieses Gerät mit genug Geschick nachbauen zu können. Auch wenn es mir schwerfiel den Erklärungen zu folgen, bin ich sichtlich beeindruckt von diesem Turm. Wir verabschiedeten uns von Uranius und liesen das prächtige Bauwerk hinter uns. Es ist nun Zeit die Expedition des Waldes vorzubereiten…
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Clainekun

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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #12 am: 22. April 2023, 17:45:46 »

Kapitel 15

Die Frage, die sich uns nun stellt: Wie organisiert man eine Expedition? Um diesem unbekannten Gebiet entgegenzutreten, sollten wir zuerst eine kleine Erkundung durchführen. Wir beschlossen vorerst nur den Rand des gigantischen Waldes zu erforschen, in der Hoffnung mehr über das Dämonenholz herauszufinden. Nachdem die Vorräte eingepackt waren, begaben wir uns auf den Weg.

Die ersten Stunden irrten wir durch den Wald, ohne irgendwelche besonderen Entdeckungen. Alles was ich erblicken konnte waren Bäume und noch mehr Bäume. Durch diese Monotonie wurde ich sehr unaufmerksam. Dies war ein Fehler, denn in einem unerwarteten Moment griff mich ein Dämonenholz, welches sich als Baum getarnt hatte, von hinten an. Taifun konnte gerade noch einen schützenden Sturm beschwören, bevor mich das Monster erwischte. Ohne diese Unterstützung, wäre es womöglich aus und vorbei gewesen. Lumi griff das Dämonenholz mit Magie an, während Naugrim den gefährlichen Baum mit seiner Axt zu Kleinholz verarbeitete. Der Kampf war schnell entschieden, aber leider wurde ich schwer verletzt. Zumindest konnte Lumi die Wunden versorgen. Naugrim nahm währenddessen ein großes Stück des Dämonenholzes mit. Auch dessen merkwürdig geformtes Herz nahmen wir an uns. Schließlich wussten wir nicht genau, welches Material wir für den Trank benötigen.

Auf dem Rückweg trafen wir auf weiteres Dämonenholz. Diesmal waren wir vorbereitet und konnten einen Präventivschlag ausführen. Während des Kampfes stieß ein Fäulewandler dazu. Es war dasselbe Wesen, welches damals an Bord unseres jetzigen Schiffes auf uns gelauert hatte. Beide Wesen konnten wir ohne Schwierigkeiten besiegen. Dennoch stellte sich mir eine wichtige Frage: Wieso kämpfte ein Monster, was Fäulnis über den Wald bring mit einem Baumwesen zusammen? Diese Frage lässt mich seitdem nicht mehr los.

Wir trafen wieder in der Siedlung ein. Als Erstes vereinbarte wir ein Treffen mit Alinar. Wir erzählten ihm, dass wir das Dämonenholz ausfindig machen konnten, sowie von der Begegnung mit dem Fäulewandler. Alinar empfand diese Erkenntnis als beunruhigend, konnte uns aber auch keine weiteren Informationen zum Auftreten der Fäulewandler liefern. Das Ziel Dämonenholz zu finden war nun erreicht und es wäre eigentlich Zeit für die Abreise gewesen. Dennoch konnte ich meine Neugierde nicht zügeln, schließlich wollte ich wissen, was es noch für Geheimnisse auf der Insel zu erkunden gibt. Meine Kameraden waren zum Glück auch auf meiner Seite und so teilten wir Alinar mit, dass wir gerne an einer längeren Expedition teilnehmen würden. Er stellte uns kurz darauf Isolde Blättersang vor. Sie war eine Elfe, welche die kommende Expedition leiten sollte. Bereits am folgenden Tag sollte die Erkundung starten. Ich hatte auf ein wenig mehr Zeit zum Ausruhen gehofft, aber daraus wird wohl nichts. Ich machte mich am Abend noch mit Naugrim auf, um das berühmt berüchtigte grüne Bier zu probieren. Viele Erinnerungen daran, besitze ich allerdings nicht mehr.

Leicht verkatert war es Zeit sich mit dem Erkundungstrupp zu treffen. Neben Isoldebestand der Trupp aus weiteren Elfen. Wir reisten knapp eine Woche durch den Wald. Dabei stießen wir auf einen sogenannten Fluss: Eine Ansammlung von Wasser, die einen bestimmten Pfand entlang fließt. Ein beeindruckendes und seltenes Naturschauspiel was wir mithilfe eines langen Baumstamms überqueren konnten. Kurz darauf stießen wir auf eine alte und verlassene Ruine. Es war wieder an der Zeit etwas zu erkunden!

Wir betraten die alten Gemäuer und begaben uns in die tiefere Etage. Die Gänge waren sehr eng und schmal, was die Erkundung etwas erschwerte. Am Ende eines Ganges entdeckten wir eine alte Tür. Als Naugrim diese öffnete schoss ein Flammenblitz durch den Gang und sorgte für einige Verbrennungen. Diese waren glücklicherweise nur leicht und durch die Hilfe von Yllafina und Lumi schnell geheilt. Hinter der gefährlichen Tür befand sich ein Raum, in dem sich eine Feuerkugel befand, welche sich zwischen zwei Portalen bewegte. Naugrim und ich nahmen diesen Ort genauer unter die Lupe. Sobald die Flammenkugel die eine Seite des Raumes erreichte, flog sie in das Portal und kam aus der anderen Seite des Raumes wieder heraus. Beide Portale waren miteinander verbunden. Was es mit diesem Ort auf sich hat, konnten wir beide aber nicht erklären. Aber anscheinend war es die aufgestaute Hitze der Kugel, welche uns beim Öffnen der Tür überfiel.

Wir ließen den Raum hinter uns und erkundeten weiter diesen Ort. Naugrim fand eine weitere Tür, hinter der diesmal merkwürdige Geräusche zu hören waren. Am anfang dachte ich mir nichts dabei, doch plötzlich wurde es mir klar.

Diese Geräusche erkenn ich wieder.

Es war ein grausamer Gedanke.

Nur ein Wesen klingt wie dieses. Denn diesem Monster sind wir bereits begegnet.

Gerade als ich Taifun erzählen wollte, was es damit auf sich hat, wurde die Tür von der anderen Seite aufgebrochen und der Puppenspieler kam zum Vorschein. Wir lockten die Feinde auf den Gang um sie gemeinsam zu bekämpfen. Taifun gelang es mit seiner Magie einen Großteil der Feinde auszulöschen. Naugrim war überhaupt nicht mehr aufzuhalten und metzelte in Rage viele Gegner auf einmal nieder. Als ich ihm in den Raum folgte, traf ich auf den Puppenspieler und versuchten diesen zu attackieren. Dies sollte mir allerdings zum Verhängnis werden. Das gruselige Wesen rammte mir einen Tentakel in den Bauch. Es war ein schreckliches Gefühl, ich war nicht mehr Herr über mich selbst und konnte nicht denken. Ich erkannte gerade noch wie Yllafina versuchte auf die Tentakel zu schlagen, bevor mich irgendetwas am Kopf traf. Irgendwann erlangte ich mein Bewusstsein zurück. Lumi hatte es geschafft die Tentakel mit Magie zu zerstören und ich war endlich von dem Parasiten befreit.

Jetzt wo ich meine Sinne wieder hatte, wandte ich mich wieder dem Puppenspieler zu. Ich legte alle Kraft in einen Gegenangriff, denn dieses Monster musste vernichtete werden. Am Ende gelang es uns mit vereinten Kräften diesen Kampf zu gewinnen. Hoffentlich habe ich dieses grässliche Wesen zum allerletzten Mal gesehen…
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Clainekun

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Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #13 am: 22. April 2023, 17:47:27 »

Kapitel 16

Der Weg nach Savanne

Wir drangen weiter ins Innere dieser Gemäuer vor. Der weitere Weg war mit Feinden und Fallen gepflastert, aber wir schafften es immer weiter voran. Als unsere Truppe im letzten Raum ankam fanden wir wertvolles Eisen vor. Eine wahre Rarität, welche uns in die Hände fiel. Unweit davon entfernt war auch ein Portal zu finden, welches genauso aussah wie das, welches Naugrim und ich bereits früher in dem Raum mit der Flammenkugel gesichtet haben. Da das Portal wieder zum Eingang der Ruine führte, schritten wir hindurch und ließen diesen Ort hinter uns.

Beladen mit dem Eisen beschlossen wir, in die Siedlung zurückzukehren. Eine weitere Reise mit solch schwerer Fracht durch den dichten Wald wäre nur hinderlich. Auf dem Rückweg traf unser Trupp auf weitere Dämonenhölzer. Da es viele Gegner zugleich waren, vermieden wir zur Sicherheit den Kampf und suchten einen anderen Weg. Ein paar Tage später kamen wir wieder an dem Fluss vorbei. Ein Zeichen, wir den richtigen Weg beschreiten. Der Baumstamm war glücklicherweise noch immer vorhanden und somit war das strömende Nass leicht passierbar. Im weiteren Laufe der Reise, kreuzten Fäulewandler unseren Weg, sowie weiteres Dämonenholz. Da uns die Umwege Zeit gekostet haben, nahmen wir diesmal den Kampf auf, um schneller voranzukommen. Die Gefechte stellten keine Schwierigkeiten für mich und meine Mitstreiter dar.

Nach etwas über einer Woche erreichten wir wieder die Siedlung. Den Erlös für das Eisen teilten wir mit dem Erkundungstrupp und somit ging die Expedition zu Ende. Ich konnte nur einen winzigen Bruchteil dieser Insel erforschen, allerdings musste ich mir eingestehen, dass es Zeit ist weiter zu reisen. Gerne hätte ich weitere Expeditionen unternommen, aber ich darf nicht vergessen, dass wir eine Aufgabe zu erfüllen haben. Somit ist es an der Zeit Grüne Hölle hinter uns zu lassen. Doch welches soll das nächste Ziel sein? Für unser Vorhaben, die Zutaten des Tranks zu sammeln, stehen drei Ziele zur Verfügung: Torweg, Frostfels und Savanne. Ich nahm mir Zeit, um die aktuelle Entfernung der Inseln von unserem Standpunkt zu berechnen. Dabei stellte ich fest, dass Savanne die nächstgelegene Insel ist. Wir entschieden uns also gemeinsam nach Savanne zu reisen.

Kurz nachdem wir die Segel gesetzt hatte, kam eine Flotte von sieben Schiffen entgegen. Zur Sicherheit umfuhren wir diese, aber es war noch zu erkennen, dass diese Schiffe grüne Segel gehisst haben. Es handelte sich somit Elfenschiffe, welche sich genau in Richtung Grüne Hölle bewegten. Das verheißt bestimmt nichts Gutes….

Kurz vor Ankunft an unserem Ziel trafen wir plötzlich auf Schwärme von Blutfliegen. Garstige kleine Biester, welche durch ihre Anzahl wirklich gefährlich werden können. Ich selbst konnte nichts ausrichten, aber unsere Magier haben sich um das Problem gekümmert. Wir waren alle etwas angeknabbert von den Fliegen, aber ansonsten hielt sich der Schaden in Grenzen. Long-Tom Woggah erschien kurz darauf auf Deck um die Reste der Fliegen einzusammeln und zuzubereiten.  Ich war selbst überrascht, dass Blutfliegensuppe tatsächlich schmecken könnte.

Nach 8 Wochen der Reise trafen wir in Savanne ein. Ein Drakin empfing uns am Hafen und kontrollierte die Fracht. Nach Abgabe einer kleinen Zollgebühr durften wir an Land gehen. Der Name dieses Ortes hieß Landung. Die Häuser hier waren aus rustikalem Holz gebaut und wirkten eher wie kleine Hütten, nur ein paar wenige Gebäude waren imposanter.

Unsere Gruppe beschloss sich erst einmal umzuhören. Wir brachten viele Interessante Dinge über diesen Ort in Erfahrung.

-          Die Halle der Gefallenen ist ein Gebäude in der Form eines steinernen Drachen, welcher von Drakin verwaltet wird.
-          Das Saathaus. Ein Ort der von Elfen geführt wird und wo diverse Untiere gehalten werden.
-          Wasserloch ist der Name der Taverne an diesem Ort
-          Murkies Expeditionsbedarf bietet allerlei Dinge, welche für eine Expedition vonnöten sind.
-          Hragnik Traumtänzer führt auch ein Ausrüstungsgeschäft. Allerdings mit schlechtem Ruf, da diejenigen, die da ihre Ausrüstung dort beziehen, nie zurückkehren von ihrer Expedition.
-          Die Echsenstadt ist ein Ort, an dem sogenannte Proto-Drakin leben. Diese werden aber vom Rest der Gesellschaft verstoßen
 

Unsere Gruppe teilte sich vorerst auf, da wir unterschiedliche Ziele hatten . Yllafina und Taifun gingen in die Taverne um Informationen über den Göttervogel zu sammeln. Schließlich ist dieses Wesen der Grund für unsere Reise hierher. In Wasserloch angekommen, trafen sie auf Thermand, der Forscher, welcher uns damals in Torweg für eine Expedition anheuern wollte. Dieser Kerl ist mir nach wie vor suspekt, aber wenigstens besaß er ein paar Informationen über Savanne, die er bereitwillig teilte.

In derselben Zeit machten sich Lumi, Randalog und Naugrim auf den Weg zu Hragnik um das Geschäft zu begutachten. Der Inhaber war ein Zwerg, welcher diverse Waren anbot, aber wohl etwas seltsam wirkte. Später besuchten die drei noch das Geschäft von Murkie. Dieser war ein etwas griesgrämiger Glühblüter, welcher aber zumindest zuverlässiger für die Warenbeschaffung wirkte. Dafür war die Ausrüstung auch kostspieliger als bei Hragnik.

Ich selbst wollte unbedingt die Halle der Gefallenen besichtigen. Als Drakin wurde mir Einlass gewährt und ich entdeckte eine Forschungsabteilung. Neugierig wie ich bin, machte ich mich auf. In einem Raum mit mehreren Gehegen, begegnete ich einem weiteren Drakin, welcher offensichtlich Forscher war. Ich fragte ihn nach diesem Ort und erfuhr, dass es hier sogenannte „Krokodile“ gibt. Kurz darauf sichtete ich ein Exemplar im Gehege. Ein Wesen, welches auf allen Vieren lief und die Form einer Echse hatte. Das Wesen war ursprünglich aus einem Ei geschlüpft, welches in Savanne gefunden wurde. Dieser Ort ist also dazu da, die Lebewesen dieser Insel zu erforschen. Da unsere Gruppe bereits vorhat eine Expedition durchzuführen machte ich mit dem Drakin einen Handel: Sollte ich auf der Reise weitere Eier finden, möge ich diese herbringen. Im Gegenzug erwartet mich eine Entlohnung. Besonderes Interesse galt einem Tyranno. Ein Ei dieser Kreatur ist sehr selten. Ich machte mir Notizen darüber und lies die Halle der Gefallenen hinter mir. Es wird Zeit mich wieder mit meinen Kameraden zu treffen und die nächsten Schritte zu planen…
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Clainekun

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  • 06. Mai 2023, 11:07:43
Re: [SaWo] Sundered Skies - Die Seelenjäger [6/6]
« Antwort #14 am: 06. Mai 2023, 11:07:43 »

Kapitel 17

Die Wildnis von Savanne

Die Zeit ist reif um die erste Erkundung in den Weiten von Savanne zu unternehmen. Als Verstärkung für die Expedition konnten wir weitere Drakin aus der Halle der Gefallenen gewinnen. Im Gegenzug sollten wir vor allem nach Eiern von Proto-Drachen Ausschau halten. Anführer der Erkundungstruppe war ein auserkorener Drakin namens Weißfeuer. Dieser würde uns durch die gefährliche Wildnis von Savanne führen. Dazu gesellten sich insgesamt 15 weitere Drakin, welche sich um den Transport der möglichen Funde kümmern würden.

Damit die Expedition auch ein Erfolg wird, war es an der Zeit, die nötige Ausrüstung zu organisieren. Wir statteten Murkie einen Besuch ab, um Ausrüstung und Waren zu kaufen, welche uns bis zu 60 Tage versorgen würden. Da die Expedition sich lange hinausziehen könnte, kümmerte sich jeder der Himmelssucher um das eigene Gepäck und ruhte sich etwas aus. Wir sammelten uns am Eingang von Landung und machten uns auf, in Richtung des Dschungels.

Unser Ziel galt dem Territorium der Grauschuppen. Dabei handelt es sich um einen Stamm der Proto-Drakin, welche eher freundlich gesinnt sind. Der Weg dorthin führte über die Fleischfelder. Unterwegs sahen wir in der Ferne eine große Herde an sogenannten Stachelrücken. Sie sahen etwas aus, wie urzeitliche Wesen, welche Blätterartige Stacheln auf dem Rücken trugen. Weißfeuer erzählte, dass diese Wesen meist sehr zahm sind, solange man sich nicht provoziert. Aufgrund ihrer Größe werden sie außerdem häufig gejagt, was auch den Namen dieses Ortes erklärt. Wir sind erst vor kurzem aufgebrochen und bereits jetzt solch interessanten Wesen begegnet. Diese Expedition wird sich definitiv lohnen!

Während unserer Reise wirkte Yllafina zwischenzeitlich angeschlagen. Ich hatte schon sorge, dass sie sich eine Krankheit an diesem Ort eingefangen hat, aber meine Sorgen waren glücklicherweise unbegründet. Nach insgesamt drei Tagen der Reise, trafen wir erneut auf einen Fluss. Er sah genauso aus wie damals in grüne Hölle, nur war er hier viel flacher und leicht durchquerbar. Es existieren also weitere Flüsse in den geborstenen Himmeln! Auf weiterem Wege wurden wir von einem Schwarm kleiner Insekten belästigt. Zum Glück waren diese deutlich harmloser als Blutfliegen. Diese Biester hatten es vor allem auf Ramelia abgesehen, aber verzogen sich bald wieder. Sie war es auch, die etwas später zufällig ein paar Markierungen, welche zu den Proto-Drakin gehören, entdeckte. Wir waren auf dem richtigen Weg.

Nach knapp einer Woche seit dem Aufbruch, entdeckte Taifun ein paar Wesen im Unterholz, womöglich sogar Proto-Drakin. Als er ihnen unsere Absicht mitteilen wollte, sind die Wesen allerdings geflohen. Somit blieb nichts anderes übrig, als weiter zu reisen. Es dauerte weitere fünf Tage, bis Naugrim plötzlich Proto-Drakin bemerkte. Wir beschlossen still zu bleiben, um sie nicht zu verschrecken. Bald kamen ein paar von ihnen vorsichtig auf uns zu. Erste Kommunikationsversuche scheiterten allerdings, da sie unsere Sprache nicht verstanden. Zum Glück gesellte sich kurze Zeit später ein Schamane dazu, welcher unsere Sprache mächtig war. Zumindest ein wenig.

Sie brachten uns in ihr Dorf. Dort angekommen fanden wir das eigentliche Ziel unserer Reise vor: Einen Göttervogel. Wir waren unserem Ziel somit sehr nahe. Allerdings hatten die Proto-Drakin ein Anliegen an uns. Diese sahen sich von den Proto-Drachen bedroht und baten uns, diese Wesen zu bekämpfen. Wir nahmen uns somit der Aufgabe an. Noch am selben Tag wurde in dem Dorf ein Fest veranstaltet. Auch unsere Truppe war herzlich eingeladen.

Am nächsten Tag zogen wir los. Ein Krieger der Proto-Drakin begleitete uns bei diesem Unterfangen. Wir waren eine ganze Weile unterwegs, bis wir von vier fliegenden Mäulern angegriffen wurden. Diese Wesen stellten allerdings keine große Gefahr da und waren schnell besiegt. Als wir etwas tiefer durch in den Dschungel vordrangen, vernahm Lumi plötzlich schwere Schritte in der Nähe. Ein sogenannter Schmetterschwanz bewegte sich direkt auf uns zu. Das Wesen wirkte sehr bedrohlich also versteckten wir uns alle zur Sicherheit. Bis auf Taifun. Es gelang ihm leider nicht sich in Sicherheit zu bringen und er wurde von dem Proto-Drachen bemerkt. Das große Wesen sah in Taifun keine Bedrohung und zog einfach weiter. Das war mehr Glück als Verstand.

Als wir noch etwas weiter voranschritten, trafen wir auf zwei Dreihörner. Lumi gelang es, einen von ihnen mit einem Zauber in die Flucht zu schlagen. Naugrim und Taifun erledigten währenddessen das andere Dreihorn. Auch diese Konfrontation stellte keine große Herausforderung dar. Mittlerweile wurde es recht spät und wir beschlossen vorerst in das Dorf der Proto-Drakin zurückzukehren…
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