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  • [DSA] Aves' Novizen - 20.00 Uhr [Sturmchronik - G7]: 10. Dezember 2019
  • [DSA] Aves' Novizen - 20.00 Uhr [Sturmchronik - G7]: 17. Dezember 2019
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Autor Thema: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7  (Gelesen 39702 mal)

Gelron

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  • 04. Juni 2020, 10:18:32
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #285 am: 04. Juni 2020, 10:18:32 »

27. Praios Abend, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(280. Runde, G7)

Das Rumpeln wurde durch einen Einsturz hervorgerufen, der zur Konsternation aller den Rückweg zum Lift versperrt und noch schlimmer, den Dämon ans Licht gebracht hat. Mutig stellen die Helden sich dem Kampf, mühen sich allerdings an seiner sehr robusten Haut ab. Doch schlussendlich bricht Roger mit Rondras Segen und etwas magischer Hilfe aus dem Elementarreich durch. Der Dämon zerfällt zu Staub.
Während die Kämpfer noch um Atem ringen, entlässt Alriko dankbar den Luftdjinn aus seinen Diensten und Orelio macht sich wieder an der Hinterlassenschaft der Beschwörer zu schaffen. Dabei entdeckt er einen Ring mit seltsamen Symbolen, lächelnde und traurige Lippen, sowie ein magisches Glöcklein. Letzteres können die Magier schnell als Beschwörungsgegenstand für einen dämonischen Botenvogel identifizieren. Die Funktion des Rings erschliesst sich ihnen hingegen nicht. Doch beides muss mit Lebensenergie als Quelle arbeiten, darin sind sie sich einig. Etwas aufschlussreicher sind dann die Briefe, welche Alriko findet. Ein sogenannter Haschnaba ibn Haimamud hat sich mit Sulman al Venisch ausgetauscht. Letzterer ist den Helden als Verräter bekannt, der für ihre letzte Maraskanexpedition das Hilfspersonal gestellt hatte, welches schliesslich versuchte, die Gefährten zu Boron zu befördern.
Haschnaba hatte anscheinend die Aufgabe den Dämon zu beaufsichtigen und das abgebaute Endurium mittels des Rings zu Sulman zu schicken. Die Magier vermuten, dass er sich dabei selbst überschätzt hat und dem Lebensentzug zum Opfer gefallen ist. Des Weiteren entdecken sie die nicht zugestellte Lieferung an Endurium und beschliessen, diese für’s Erste einzustecken.
Doch nun werden die beiden Magier auf die, bis anhin vergeblichen, Versuche der anderen drei aufmerksam, den Einsturz beiseite zu räumen. Es ist schlichtweg zuviel Material im Weg. Die Gefährten suchen nun in jedem Winkel nach einem Ausgang, leider ohne Erfolg. Doch plötzlich erscheinen wieder die schemenhaften Gestalten und lassen für Kalea einen Schriftzug an den Wänden erscheinen; «Nehmt den Weg des Todes». Den Helden erschliesst sich die Lösung nicht sofort, doch dann bemerken sie einen alten Einsturz, durch den ein Lufthauch zieht. Kalea, Lika und Roger schaffen es schliesslich ein Schlupfloch durch das Material zu graben und so gelangen die Helden komplett erschöpft wieder an die frische Luft. Draussen hat sich glücklicherweise nichts getan, weshalb die Gruppe die Nachtwache den Rebellen überlässt und alsobald in den Schlaf der Gerechten fallen.
Einzig Kalea scheint unruhig zu schlafen, äusserst ungewöhnlich für eine Angroscha. Doch Orelio, der sich noch mit den Briefen des Beschwörers beschäftigt, lässt sie durchschlafen. Am nächsten Morgen berichtet die Zwergin dann von einer Vision. Sie stand im Traum auf der Brücke vor der Holzpalisade der Mine und sah sich einer grösseren Schar an blasen Gestalten gegenüber. Einer der Schelme, in der Uniform eines Offiziers der Drachengarde, löste sich aus der Masse. Er hielt ein Enduriumnugget in der Hand und sprach; «Folgt dem Tod nach Süden über den Pass und helft uns, unseren Tod zu rächen.» Dann verblaste er und das Nugget viel zu Boden. Sie konnte es jedoch nicht aufheben und erwachte dann. Als sie im Wachzustand nachschauen ging, fand sie allerdings ein Enduriumnugget im Staub jenseits der Brücke.
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[DSA] Aves' Novizen [G7-Kampagne]: Die Sturmchronik und Gruppenbeschreibung
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Gelron

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  • 20. Juni 2020, 13:20:04
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #286 am: 20. Juni 2020, 13:20:04 »

28. Praios – 5. Rondra, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(281. Runde, G7)

Die Gruppe ist sich nun nicht sicher, welchen Weg sie einschlagen soll. Orelio möchte zur Achazruine von Sel’Atach reisen, Roger das Übel in Tuzak an der Wurzel packen und Kalea den Geistern zum Pass folgen. Schliesslich einigen sich die Freunde, zuerst der Enduriumkaravanne über den Pass zu folgen, denn auch das Dienstbuch der Mine erwähnte, dass Praiotin von Rallerau dorthin aufgebrochen sei, was eigentlich nicht der direkte Weg nach Tuzak ist, welcher mit der Enduriumlieferung sonst genommen wird.
Doch bevor die Gruppe abreisen kann, besteht Kalea noch darauf, dass alle Leichen gesammelt und dem reinigenden Feuer zugebracht werden. Roger und Lika unterstützen sie dabei, während Alriko und Orelio Verpflegung zusammensammeln, die noch essbar ist. So verabschieden sich die Helden am späteren Vormittag von ihren maraskanischen Begleiter und folgen der Maraskankette südwärts.
Glücklicherweise treffen sie am nächsten Tag auf eine Strasse mit einem Wegmarker «Boran». Sie folgen der Strasse ostwärts und erreichen zur Praiosstunde eine Schlucht mit einer abgerissenen Brücke. Am Boden der Schlucht erspäht Lika einen Wagen und zwei Tote. Es handelt sich um Soldaten der Drachengarde, die Briefe an ihre Geliebten bei sich haben. Nebst den normalen Floskeln entdeckt Orelio beim Lesen auch Hinweise auf seltsame Befehle, welche die Garde erhalten haben soll. Was für Befehle das genau waren, steht jedoch nicht. Indessen sorgen Kalea und Lika mit einem Seil dafür, dass die Gruppe den Abgrund überwinden kann. Sie entscheiden sich gegen eine Beerdigung der Leichen, da Roger zur Eile drängt.
So erreichen sich am selben Abend noch die Passfeste des Mittelreiches. Die mächtige Oktagon-Festung ist ein Mahnmal der Standhaftigkeit des Mittelreiches, denn hier hat der legendäre Raedri Kunchobar den Pass gegen maraskanische Rebellen behauptet. Die Freunde sind sich nicht sicher, ob die Steckbriefe des Fürsten schon bis hierher gefunden haben. Doch es führt kein versteckter Weg an der Festung vorbei und da die Dämmerung bereits einsetzt, nähern sie sich der Wache offen. Glücklicherweise scheint man sie hier nicht festsetzen zu wollen und obwohl Oberst Turika Heimbauer misstrauisch ist, gewährt sie der Gruppe Obdach. Als Kalea ihr dann vom Auftrag der Boronkirche erzählt, bestätigte die Offizierin, dass die Drachengarde unter der Führung von Praiotin von Rallerau die Festung ostwärts passiert habe. Daraufhin äussert Kalea die Vermutung der Gruppe, dass beim Transport nicht alles mit rechten Dingen zuging, die Offizierin winkt aber ab. Es habe schon ein Deserteur der Drachengarde dasselbe behauptet, als er vor einem Mond zurückgekrochen kam. Die Drachengarde sei aber über alle Zweifel erhaben und deshalb habe man ihm nicht geglaubt, was für ihn den Tod bedeutete. Kalea ist etwas bestürzt, dass der Mann nicht mehr befragt werden kann, verspricht aber, dass man der Sache auf den Grund gehen will. Die Offizierin scheint unbesorgt, willigt aber ein, indessen die beiden Toten aus der Schlucht zu bergen und die Korrespondenz an die Liebsten weiterzuleiten.
Roger, Lika und Kalea wohnen dann noch der abendlichen Rondraanacht bei und hören von einer Prophezeiung, welche in der Feste bewahrt wird. Sie erzählt von zwei Händen desselben Lebens, von Antwortern und Vergeltern, von schwarz und rot und das aus dem Herz der Kette etwas entspringen wird. Der Vorbetende, allem Anschein nach ein Laienpriester, mahnt die anwesenden Soldaten deshalb zur aufmerksamen Wacht. Auch die Helden verinnerlichen seine Worte, denn sie fürchten, dass das Übel Borborads dieses Etwas sein könnte.
Am nächsten Morgen macht sich die Gruppe früh wieder auf den Weg und kämpft sich durch den glitschigen Pass, der alsobald wieder in den Dschungel Maraskans eintaucht. Die Helden folgen der Strasse bis zu einer Ansammlung an Strohhütten, wo arm gekleidete Achaz ihren täglichen Arbeiten nachgehen. Orelio kann ihnen in ihrer eigenen Sprache entlocken, dass sie jüngst eine grosse Gruppe an Menschen gesehen haben, die unweit von hier die Strasse gen Küste verlassen haben. Lika kann tatsächlich die Spur aufnehmen und führt die Gruppe zum Fuss eines Hügels, über dem Krähen kreisen.
Erneut kommen die Helden zu spät und stehen in Mitten eines Massakers. Irgendetwas hat das 4. Banner der Drachengarde im Schlaf überwältigt und ohne äussere Wunden getötet. Nur einige wenige, wohl die nächtlichen Wachen, weisen Wunden von Klingenwaffen auf. Doch von Praiotin oder dem Endurium fehlt jede Spur. Aber auch hier findet die Gruppe ein Dienstbuch. Der erste Eintrag von Relevanz findet sich am 20. Phex, wo Praiotin von Rallerau auf Anordnung des fürstlichen Beraters Delian von Wiedbrück das Kommando des 4. Banners übernahm und die Enduriumlieferung nach Dinoda an der Ostküste umleitete. Der eintragende Offizier war etwas misstrauisch, da die Anordnung aber von offizieller Stelle kam, fügt er sich den Anordnungen.
Während die Magier, Roger und Kalea die weiteren Einträge des Dienstbuches lesen, schaut sich Lika etwas um. Nicht weit vom Lager folgt sie einem eindringlichen Gestank zu einem Gebüsch, wo sie die Überreste von zwei Ghulen findet. Diese haben die Soldaten wohl im Schlaf getötet und wurden nach getaner Arbeit beseitigt. Ausserdem nimmt sie noch die Spur einer kleinen Gruppe auf, welche das Lager gen Küste verlassen haben.
Nachdem Roger und Kalea alle Leichen dem reinigenden Feuer zugebracht haben, macht sie die Gruppe ebenfalls Richtung Küste auf. Ihr Weg führt sie durch dichtest Unterholz zu einer seltsamen Bucht oder besser gesagt ein von Klippen eingesäumter Mangrovenwald. Das Seltsame dabei ist nicht das Gehölz an sich, sondern die gigantischen Seeschlangenknochen, die aus dem Morast hervorragen. Auf der gegenüberliegenden Klippe entdecken die Helden dann auch eine merkwürdige Pflanzenformation, die sich, durch Likas Fernrohr betrachtet, als Steinpyramide entpuppt. Noch weiter in der Ferne entdeckt die Thorwalerin ein schwarzes Schiff, welches vor Anker liegt.
Auf dem Weg zur Pyramide werden die Helden im nun lichten Gehölz von maraskanischen Kriegern überrascht und können sich erst nach ernsthaften Verletzungen der beiden entledigen. Bei einer genaueren Untersuchung der Leichen stellt sich heraus, dass es sich um Kämpfer der Uliakim handelt und dass diese wohl mit Magie von den Toten erweckt wurden. Dies würde auch ihre ungläubliche Kampfeskraft erklären.
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  • 15. Juli 2020, 21:52:51
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #287 am: 15. Juli 2020, 21:52:51 »

5. Rondra, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(282. Runde, G7)

Nachdem sich die Gruppe wieder zusammengeflickt und etwas ausgeruht hat, nähert sie sich der überwucherten Pyramide. Drei Achaz halten Wache vor dem Eingang, doch sie lassen die Gefährten ohne Kommentar passieren, als Orelio bei der Annäherung meint, dass sie spät dran seien mit dem Endurium. Anscheinend halten die Achaz sie für Mitglieder des hiesigen Kults. Im Innern findet die Gruppe vier Räume.
Zuerst betreten sie die Schmiede, wo vor kurzem wohl noch gearbeitet worden ist. Es ist noch rohes Endurium und eine unfertige Rüstung aus selbigem vorhanden, was Kalea sorgsam in und an ihrem Rucksack verstaut sowie festbindet. Orelio schaut sich indessen die Aufzeichnungen auf der Werkbank an. Leider sind die Schriftzeichen eine Mischung aus Rogolan und Thorwalsch. Aus dem Teil der Zwergenrunen kann Kalea allerdings abschätzen, dass dies die Aufzeichnungen der Schmiede waren. Sie haben das Endurium in drei Schwerter verschmiedet, die je einem Erzdämonen gewidmet wurden.
Eine Türe weiter befindet sich der Aufenthaltsraum, die Küche und dahinter ein Schlafsaal. In letzterem finden die Gefährten in der Ecke einen Haufen aus achtlos fortgeworfener Uniformen der Drachengarde. Praiotin hat wohl einige Soldaten auf seine Seite ziehen können. Im nächsten Raum, einer kleinen Schlafkammer, liegt ein sterbender Mann im Bett. Kalea sieht sofort, dass der arme Kerl an Dunklungspest erkrankt ist, weshalb Roger ihn von seinem Leiden befreit.
Die letzte Türe auf dieser Ebene führt zu einer grossen Halle, dessen Wände deutlich Spuren der Zeit zeigen. Grosse Risse ziehen sich durch die Steine und Seetang hängt von der Decke hinunter. Es ist hier auch deutlich feuchter und kälter. Trotzdem nähern sich die Helden dem mächtigen Quader, welcher in der Mitte des Raumes steht und bis zur Decke reicht. Seine Wände sind mit schwarzen Schuppen verziert, von welchen sich Orelio sowie Alriko einige abklauben und mitnehmen. Indessen ist Lika bereits weitergegangen und hat an der Rückseite des Quaders ein Portal mit einer Treppe gefunden. Die Pforte ist wie ein Krakenmaul geformt und lässt den Gefährten das nackte Grauen den Rücken hinunterlaufen. Einzig Orelio scheint nicht von diesem Schrecken erfasst zu sein und überredet schliesslich Kalea die Steinverzierung abzuschlagen. Noch während die Steinbrocken zu Boden fallen, fällt auch das Grauen von der Gruppe ab. Sie nehmen sich ein Herz und steigen die glitschigen Stufen zum Eingang einer grossen Grotte hinunter.
Die Kaverne hat sicher einen Durchmesser von 50 Schritt und ist mit kniehohem Wasser gefüllt. An den sichtbaren Wänden sind kunstvolle Verzierungen der Achaz zu sehen. Doch die Augen der Helden richten sich auf die drei magischen Portale, welche an den Seiten der Grotte geöffnet wurden. Das eine ist komplett Algenverhangen und wird von einem schwarzen Strudel dominiert. Das zweite wird umschlungen von kahlen Bäumen und zeigt einen toten Wald. Das dritte ist noch in der Entstehung, wird jedoch von Eisblöcken gehalten. Erst jetzt lenkt sich der Blick der Gruppe auf die Mitte der Kaverne, wo einige Kultisten, teils mit bekannten Gesichter, um einen Stab mit einer leuchtenden Kugel herumstehen. Im Hintergrund können die Freunde noch drei Gehölze sehen, die auf dem Rücken Schwerter tragen und herumlaufen.
Die Gefährten vermuten, dass sie hier das 11. Siegel gefunden haben und werfen deshalb das Tongefäss der Gesandten von Achrabal zu Boden, aus dessen Scherben sich ein Schmetterling erhebt. Doch die Gefährten sind bereits damit beschäftigt, wie sie sich gegen die Vielzahl an Kultisten und Dämonen behaupten sollen, bis Verstärkung eintrifft. Orelio hat dazu einen genialen Plan. Er wird das knietiefe Wasser so stark erhitzen, dass es sich in Wasserdämpf verwandelt und die Kultisten gezwungen sind, kühler Luft zu suchen. Dann müssen die Gefährten nur warten, bis sie einzeln zur Treppe gestürmt kommen.
Der erste Teil des Plans klappt auch einwandfrei und einige Kultisten erliegenden den hohen Temperaturen sogar. Doch als sich die überlebenden Kultisten sowie die Dämonen der Treppe nähern, stürmt Lika aus der Reihe und hinterlässt ein klaffendes Loch. Praiotin von Rallerau lässt sich diese Chance nicht entgehen und verletzt Alriko mit einem Hieb lebensgefährlich, als er ihm den Arm abschlägt. Auch Lika geht zu Boden, als sie von allen Seiten angegriffen wird. Roger und Kalea können die ehemaligen Soldaten der Drachengarde sowie einen Baumdämonen gerade noch so in Schach halten und geben Orelio Zeit, mit Zauberhand das 11. Siegel in seine Hände fliegen zu lassen. Doch im gleichen Moment als sich seine Finger um das Szepter schliessen, erklingt vom andern Ende der Kaverne ein ohrenbetäubendes Grollen. Eine Riesenkracke bahnt sich ihren Weg durch den ehemals kleinen Ausgang zur See. In diesem Moment treffen die Gesandten Achrabals ein und helfen Kalea den Baumdämonen zu entästen, während Roger Lika die Treppe hochhilft. Kalea schnappt sich das nun freie Dämonenschwert, Alrikos abgetrennten Arm und wirft sich den Magier über die Schulter, bevor sie ebenfalls die Flucht ergreift. Orelio bildet die Nachhut und denkt sogar noch daran, nebst dem 11. Siegel Alrikos Stab mitzunehmen.
Kaum haben sich die Helden aus der Pyramide auf die Landzunge gerettet, müssen sie mitansehen, wie mächtige Krackenarme das Gebäude umschliessen und es in die Tiefen der See reissen. In der Ferne können die Helden auch beobachten, wie ein schwarzes Schiff davonschippert. Mehr als nur etwas geschockt und teils schwer verwundet, bauen die Gefährten dann ein provisorisches Lager auf. Wären Alrikos Lebensretter nicht gewesen, stünden der Magier wie auch die Thorwalerin nun in den Hallen Borons.
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  • 17. Juli 2020, 21:34:52
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #288 am: 17. Juli 2020, 21:34:52 »

6. – 8. Rondra, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(283. Runde, G7)

Der Schreck sitzt den Helden merklich in den Knochen. Deshalb wirft wohl nicht einmal Orelio Fragen auf, also die Achaz die Gruppe am nächsten Tag nach Sel’Atach einlädt. Die Reise dorthin kommt den Helden wie ein Traum vor. Die Achaz haben einen Zauber genutzt, der die Gefährten unglaublich schnell laufen lässt, ohne dass sie Erschöpfung spüren. So erreichen sie das nördlich von Boran liegende Sel’Atach noch am nächsten Abend. Der im Dunkel liegende echsische Tempel leuchtet in einem unheimlichen Blau und gibt schliesslich den Blick auf ein gänzlich zerstörtes Lager von Menschen frei.
Die Gesandten Achrabals verabschieden sich nun und verschwinden im Dschungel bevor die Helden auch nur ein Wort herausbringen. Einige Momente später erscheinen gut gerüstete Achaz, die einen Leviathan begleiten. Orelio begrüsst sie in der Zunge der alten Echsen. Der Leviathan N’Chriss’zhay fordert von der Gruppe das 11. Siegel sowie ein Duell bis aufs Blut. Orelio interpretiert, dass die Achaz zur Genugtuung ein Blutopfer wollen, geht jedoch nicht davon aus, dass das Duell bis auf den Tod sein soll. Roger stelt sich deshalb zur Verfügung. Kaum hat er die Herausforderung angenommen, wird er sowie seine Freunde in eine wabernde Arena teleportiert. Die Gruppe macht sich kaum Gedanken darum, weil sie von Übelkeit übermannt werden, insbesondere auch, weil Roger schon beim ersten Angriff des Leviathans schwer getroffen zu Boden geht.
Doch so schnell es angefangen hat, ist es auch schon wieder vorbei. Die Gruppe kniet auf dem Waldboden in der Ruine und ringt mit dem Atem. Doch Roger, der sich schon in den Armen Borons sah, stellt zu seinem Erstaunen fest, dass die Wunde nicht so schlimm ist, wie er erst befürchtet hat. N’Chriss’zhay erklärt den Blutzoll als beglichen und zieht mit seinen Wachen ab.
Die Freunde sind erleichtert und rappelt sich auf. Kalea schlägt vor, erst einmal ein Lager aufzuschlagen und sich etwas zu erholen. Doch der Rest der Gruppe denkt nicht einmal im Traum daran, in dieser gespenstischen Ruine mit tödlichen Achaz zu nächtigen. So machen sich die Gefährten noch am selben Abend Richtung Zivilisation auf. Der Reisezauber der Achaz scheint noch anzuhalten, weshalb die Gruppe sich ein Augenzwinkern später auf einer Strasse mit einem Marker wiederfindet. Dieser zeigt den Reisenden an, dass es nur noch zwei Stunden bis nach Tuzak sind.
Nun schlagen sich die Helden doch in den Dschungel und schlagen dort ihr Lager auf. Sie wollen nicht einer Patroullie in die Arme laufen und Roger zeigt Anzeichen von Fieber. Am nächsten Morgen ist der arme Kerl nicht einmal mehr ansprechbar, weshalb Kalea bei ihm bleibt und auch das Endurium bewacht, während die andern versuchen, unbemerkt nach Tuzak zu kommen.
Die Gruppe hat Glück. Tuzak wurde auf einem kleinen Hochplateau erbaut, weshalb neuere Teile der Stadt wie auch der Boronacker mit dem zugehörigen Tempel tiefer liegen und nicht von Stadtmauern umgeben sind. So können sie sich unbemerkt in den Borontempel schleichen und werden zu Donna Fiarella, der hiesigen Hochgeweihten, gebracht. Alriko erläutert der schweigsamen Dame die Vorkomnisse, worauf diese der Gruppe ein Versteck anbietet und verspricht, die Informationen an ihren Haupttempel in Al’Anfa zu übermitteln.
Die Gefährte nehmen das Angebot gerne an und kehren einige Stunden später in voller Zahl in den Tempel zurück. Dort werden sie bereits von Donna Fiarella erwartet, welche schlechte Nachrichten für sie hat. Sie hat zwar alle Informationen via göttlicher Verständigung übermitteln können und versichert den Freunden, dass Verstärkung bereits auf dem Weg ist. Doch gleich danach ist die Verbindung abgebrochen und seither konnte sie keinen Kontakt mehr aufnehmen. Irgendetwas blockiert die göttliche Verständigung und auch auf profane Weise ist die Stadt abgekapselt, da Fürst Herdin den Hafen sperren liess. Die Helden sind im höchsten Masse beunruhigt, als ihnen die Mächte gewiss werden, gegen die sie hier ankämpfen sollen.
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  • 31. Juli 2020, 18:18:21
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #289 am: 31. Juli 2020, 18:18:21 »

9. Rondra – 7. Efferd, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(284. Runde, G7)

In den nächsten Tagen verstecken sich die Gefährten im Borontempel und versuchen so viel wie möglich über die Stadt zu erfahren. Donna Fiarella zeigt ihnen auf Anfrage auch einen groben Stadtplan zur Orientierung und bestätigt, dass die Stadt eine Kanalisaton hat. Leider sei diese gut bewacht und nur für autorisierte Personen zugänglich. Deshalb beschliessen die Freunde, momentan kein Risiko einzugehen und auf die Verstärkung zu warten, inbesondere weil die Belohnung für ihre Köpfe nun bei 500 Dukaten liegt und doch recht verlockend sein dürfte für einfache Leute.
Sie erfahren über die Tage auch, dass die öffentliche Hand die Schlinge um die Maraskaner immer enger zieht. Sogar die im Rur und Gror Glauben so wichtige Diskusstafette wurde von Fürst Herdin untersagt und alle Dekrete werden mit äusserster Härte durchgesetzt.
Ende Rondra findet das Warten in gewisser Weise ein Ende. Ein Besatzungsmitglied der Perlbeisser hat die Helden im Borontempel aufgesucht. Er erzählt, dass nach der Abreise der Gruppe mittelländische Truppen eingetrafen und den Kapitän gefangen nahmen, sowie die meisten Besatzungsmitglieder töteten. Im gleichen Fischzug löschten sie auch einen grossen Teil der Wipfeltiger aus und setzten den Anführer Orsijin fest. Nun hat der arme Mann erfahren, dass die beiden am 1. Efferd als Exempel auf dem Stadtplatz öffentlich hingerichtet werden sollen. Er bittet die Helden, die beiden vor diesem Schicksal zu bewahren.
Die Freunde beraten sich und kommen zum Schluss, dass sie die Gefangenen aus der Wachgarnison befreien müssen. Denn auf offener Strasse haben sie gegen die Zahl der Stadtwache kaum eine Chance und die Wachgarnison liegt glücklicherweise gleich an der Stadtmauer, welche dem Borontempel zugewandt ist. So beschwört Alriko einen Steindjinn und lässt diesen einen Tunnel vom Fusse der Klippe bis in den Keller der Garnison graben. Unbehelligt im Keller angekommen, müssen die Helden aber leider feststellen, dass weder der Kapitän noch Orsijin in den Zellen sind, sondern ihnen nur der Gestank von Leichen entgegenschlägt. Arliko bezierts daraufhin die Kerkerwache und bekommt heraus, dass die beiden Gefangenen bereits auf dem Weg zu ihrer Exekution sind. Die Stadtwache nutzt dazu neuerdings die Kanalisation, da sie sich nicht dem Mob auf der Strasse präsentieren wollen.
Diesen Umstand nutzen die Gefährten und verfolgen den Gefangenentransport in die Tiefe. Es dauert nicht lange, bis sie den Trupp eingeholt und überwältigt haben. Die beiden Gefangenen sind in einem sehr schlechten Zustand, weshalb die Gruppe sie zuerst zur Stärkung in den Borontempel bringt. Von da aus werden sie nach einer Mahlzeit in den Dschungel geleitet, wo sie auf eigene Faust ihr Glück versuchen. Die Helden verstecken sich unterdessen wieder im Tempel und müssen zeitweilig sogar in Sarkophargen ausharren, weil die Garde auch vor einer Untersuchung der geheiligten Hallen nicht Halt macht.
Eine Woche später werden sie dann von Donna Fiarella gebeten, sich reisefertig zu machen. Sie sollen sich in einer nahen Bucht mit der eintreffenden Verstärkung treffen.
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