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Autor Thema: [DSA] Feuersturm Aventurien (6/6) ((Youtube-Runde))  (Gelesen 64986 mal)

Frostgeneral

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  • 25. Juni 2019, 13:49:33
Goldener Schein
« Antwort #105 am: 25. Juni 2019, 13:49:33 »

Goldener Schein

    Diarium des Abelmir yha Mhorenis

7. Ingerimm im Jahre 1027 nach Bosparans Fall

Ich hatte diese Nacht Alpträume. Ich träumte von endlosen Gebein-Feldern über denen ein niederhöllischer Wind weht. Ein ständiges Heulen aus tausenden
gemarterten Körpern, die ihr ewiges Leid klagen. Ich wachte auf als eine skelettierte Hand nach meinem Fußknöchel schnappt und die Kälte des Untodes
durch meinen Körper fuhr.  Wie es aussieht war ich nicht der Einzige mit unheiligen Träumen. Alle schauen übernächtigt und gereizt aus.
Der geplante Besuch bei der Inquisitionsrätin tat ihr Übriges um schlechte Stimmung aufkommen zu lassen. Rafim stahl sich aus der Verantwortung und
wollte die Avesgeweihte Aviana und die thorwalsche Firungeweihte Frunja aufsuchen. Ich frage mich ob meine Gefährten nichts dazu gelernt haben bei dem letzten Versuch
mit einer Thorwalerin einen Pass zu überwinden. Wie es aussieht muss ich mich demütig in mein Schicksal fügen und versuchen diese Dame zu ignorieren.
Boltax, unser neuer Geodengefährte begleitete ihn mit Kiaras. Sie erzählen mir am Abend, dass Boltax ihnen ein paar Geschichten aus seiner Vergangenheit
erzählte. Wie üblich wurden unserem Geoden sofort Halbwahrheiten über mich aufgetischt. Ich hoffe er ist klug genug zwischen den Zeilen zu lesen um zu erkennen,
dass diese Anschuldigungen nur auf Neid, Verleumdung und einer Spur Bitterkeit beruhen.

Ich begab mich mit Isarun und Yarlan zur Inquisitionsrätin um sicher zu stellen, das Yarlan endlich Mut genug aufbrachte ein längst überfälliges Urteil
über den Ketzer Alrik von der Drachenzwinge zu sprechen. Ich finde es immer noch überraschend das die Inquisitorin die Urteilsfindung und Vollstreckung
in Yarlans Hände legte. Warum hat Sie dies getan, nachdem Yarlan sich solange vor einer Entscheidung gedrückt hatte ? Außerdem teilte Sie ihm mit
das er wohl in absehbarer Zeit in Gareth nicht geweiht wird und auch unsere Verfehlungen und der dazugehörige Steckbrief in Perricum nicht zurückgenommen
werden. Nachdem er endlich das Urteil, den Tod durch Verbrennung auf dem Scheiterhaufen, gefällt hat wurde in kurzer Zeit dieser in der Stadt des Lichts
aufgebaut. Aus irgendeinem mir nicht verständlichen Grund brachte Isarun die letzten Worte zu Papier um sie danach den Flammen zu übergeben. Dies muss
wohl in Ihrem peniblen Naturell liegen. Die Flammen züngeln hoch und auch Praios selbst nahm Anteil am Feuertod des Ketzers denn ein einzelner Sonnenstrahl
durchbrach die dichte Wolkendecke und so fuhr der Dämonendiener mit purpurnen Rauch in die Niederhöllen.

Ich beschloß die Überreste von Yarline, meinem treuen aber nun toten Pferd, dem Abdecker zu übergeben und beauftragte ein paar Burschen
für einige Silbermünzen dieses für mich zu erledigen. Ich bin mir sicher Kiaras würde dies nicht gutheißen und so, im Sinne unserer Freundschaft,
entschiede Ich mich Ihn nicht mit unnötigen Details über den Verbleib meines Pferdes zu belasten. Oemer hat, wie ich später erfahre eine Kiste aus
Unmetall an genau jener Stelle platziert, zusammen mit einem Brief in dem er ankündigte mit Leonardo die Stadt zu verlassen.
Was wohl Leonardo mit Oemer anfangen will ? Er erwies sich zwar in der Vergangenheit als hilfreich, allerdings ist dies wohl kaum  der rechte Umgang
für einen gelehrten Herren. Ich befestigte danach noch ein Schreiben am Notizbrett des Perainetempels um endlich das leidige Problem
mit der fehlenden Haushaltshilfe zu lösen. Ich vermisse Frau Prutz und ihre tatkräftigen Hände und meine Gefährten vergrößern eher die Unordnung
als diese zu beheben. So kann es nicht weitergehen. Wie sich nachher herausstellte ging Isarun direkt zur Garether Akademie dieses weißmagischen
Angroscho um sich, zwecks Austreibung aus ihrem Dolch, den Namen des Dämons zu besorgen der Sie so plagt. Ich bin gespannt was sich daraus noch
entwickelt. Diese Dämone sind äußerst hinterhältig und besitzergreifend. Yarlan blieb wohl im Tempel um in der Meditation Kraft, Ruhe und hoffentlich
endlich Entschlossenheit zu finden. Danach, so sagte er es zumindest, wollte er noch zu Thorn Eisinger um seine Rüstung zu reparieren oder eine neue zu
bekommen. Wie sich  herausstellte hatte er mit beidem kein Glück.

Rafim bekam nach dem Versuch den Bären zu klauen einen Pfeil in das Bein. Was sind das für Manieren ? Ich frage mich was mich wohl auf der Reise
erwarten darf mit solch unhöflichen Weibsvolk. Boltax hat wohl nach Isarun auch den grimmen, kleinen Magier aufgesucht um etwas mit Ihm zu besprechen.
Was dies wohl war ? Geheimnisse aus Foslarins Vergangenheit ? Ich muss versuchen genaueres zu erfahren. Vielleicht ergibt sich daraus eine Chance für mich.
Rafim stattete den wiederheimgekehrten Besitzer und Hausherr der Villa Karinor einen Besuch ab um für Mittel für den Wiederaufbau des Garether Kortempel zu
werben. Er nahm meine Idee eines Festes zum Vorbild und will dieses in seiner Heimatstadt Al`Anfa wiederholen. Ich finde es aus irgendeinem Grunde befriedigend,
dass meine Ideen Anklang finden und gleichzeitig frustriert es mich das Ich dafür nicht ausreichend gewürdigt werde.  Nun ja, sie werden es schon noch lernen.
Früher oder später. Am Abend stellten sich zahlreiche Frauen und Männer auf meine Anzeige für die Haushaltsstelle vor. Unser Ruf ist offensichtlich so groß wie ich
es mir erhofft habe. Nach geraumer Zeit schälte sich meine Favoritin für den Posten heraus, eine gewisse Madalena Grabensalb, die schon in einigen Adelshaushalten
ihren Dienst verrichtet hat und Akoluthin der Travia ist. Hoffentlich hat Sie einen guten Einfluss auf Kiaras und bringt diesen Hallodri zur Räson.

Ich beauftrage Sie mit der Zubereitung eines Abendmahls um auch meine Gefährten zu überzeugen, dass eine Haushälterin das Mindestmaß an Dienerschaft in einem
solch großen Haushalt ist. Kiaras und Rafim beklagen sich dass Wir für Personal gar kein Geld hätten. Dabei bedenken Sie gar nicht dass fehlendes Personal unserem
hart erarbeiteten Ruf in der Garether Gesellschaft schadet. Undenkbar falls ruchbar wird das wir ohne Dienerschaft in einer Villa wohnen. Nachdem Ich die Zweifel über
unsere finanzielle Lage zerstreut habe halten Wir einen kurzen Plausch über die Zimmerverteilung, die finale Lösung über das Problem mit der Enduriumrüstung und
ähnliche Banalitäten. Ich beschloss Boltax die Beschwörung eines Elementares zu überlassen. So konnte ich mir ein klareres Bild über seine magischen Fähigkeiten
machen und gleichzeitig meine, in letzter Zeit arg strapazierten Kraftreserven, schonen. Ich schlug dem Angroscho vor sich die Rüstung anzuschauen und so schlugen
Wir alle zusammen den Weg zu Meister Eisinger ein. Dort angekommen erklärte Boltax das ein elementarer Diener ausreichend für diesen Zweck wäre. Mein Vorschlag
noch ein wenig zu warten damit Ich in Angrenzenden Geschäften noch ein paar Paraphernalien besorgen kann wurde zu meinem Erstaunen angenommen.
Yarlan plapperte irgendetwas von Zeit- und Geldverschwendung, bewies damit wie immer sein Unverständnis für alles was mit Magie zu tun hat. Leider erwies sich mein
Münzbeutel als leerer als von mir angenommen. Ich muss wohl in letzter Zeit vergessen dies sorgsam zu prüfen, und so beschloss Ich mir bei Meister Störrebrandt
ein paar Goldstücke zu leihen. Die Schatzkammer war leider verschlossen sonst wäre dieser Aufwand gar nicht nötig. Leider fand Ich keinen Laden für Dinge, die zur
Anrufung nicht unbedingt notwendig aber hilfreich sind, und so musste Ich mit leeren Händen zurückkehren. Boltax hat es trotzdem geschafft und sein Elementar brach
die Rüstung auf und Wir konnten den Leichnam zur Beerdigung übergeben und die Rüstung in sichere Hände übergeben.

8. Ingerimm im Jahre 1027 nach Bosparans Fall

Wir sind am Morgen aus Gareth aufgebrochen. Yarlan berichtet unseren noch nicht unterrichteten Gefährten und den beiden Geweihten, dass Er sowie Kiaras und Ich in
Perricum steckbrieflich gesucht werden. Das scheint die beiden Geweihten aber nicht weiter zu stören. Seltsam, Ich denke ich werde diese beiden genau im Auge behalten
müssen.  Frunja, die Firungeweihte, teilt uns mit das keine Tiere weit und breit zu sehen sind und Sie dieses seltsam findet. Was hat Sie denn erwartet beim Absturz der
schwarzen Festung und der anschließenden dämonischen Verseuchung ? Sie schlägt sich in die Wälder um dieses näher zu untersuchen.
Isarun fällt vom Pferd, nachdem angeblich ein Wildschwein ihren Weg kreuzte. Seltsam, niemand anderes hat dieses Borstenviech gesehen. Wahrscheinlich
war es Ihr nur peinlich und so suchte Sie eine Ausrede. Dieser Sturz und das darauf bockende Pferd kam allerdings Yarlan auf seiner Quadriga gefährlich nahe
und zwang Ihn über einen großen Stein zu fahren. Das Rad wurde dadurch beschädigt. Zu seinem und Unserem Glück verfüge Ich über das Wissen und die Erfahrung diese
Malaise zu reparieren und so können Wir, nachdem Kiaras Isaruns Bauchwunde versorgt hatte weiterfahren.
Wie hat Sie es geschafft sich den eigenen Dolch in den Bauch zu rammen ? So ein ungeschicktes Frauenzimmer ! Vor einem verlassenen Dorf finden Wir eine
aufgespießte Leiche auf einem Speer mit einer Rune des Rastlosen. Nachdem die Leiche von der Rune befreit wurde beerdigen Wir den Toten und
Yarlan spricht ein kurzes Gebet um den Toten Boron anzuempfehlen. Nach etwa drei Stunden erreichen Wir das Dorf Natternquell. Auch hier sind die Häuser verlassen, teilweise
niedergebrannt und die Schreine und Tempel verwüstet. Nach kurzer Überlegung betreten Wir das Herrenhaus des Dorfes um hier die Nacht zu verbringen.

Bei der ersten Wache, die Ich zusammen mit Rafim halte, sehen Wir wie die Firungeweihte mit zwei Gestalten die Straße heraufkommt. Die beiden stellen sich als Phexarius und
Dargunde Ochsenweide von Rabenmund vor. Die Frau hat einen Arm, der wie verdorrt wirkt und bei dessen Betrachtung sich mir die Nackenhaare aufstellen. Dargunde berichtet das
Sie von einem unheimlichen Wesen angegriffen wurde der Ihr diese Wunde beibrachte. Isarun stellt nach einem kurzen magischen Blick fest das der fragliche Arm
dämonisch verseucht ist, eine mächtige Wesenheit der Präzentorin der heulenden Finsternis war hier am Werk. Boltax will den Arm mit seiner Naturzauberei retten.
Ich sehe aber keine andere Möglichkeit als den Arm komplett zu amputieren damit die Verseuchung sich nicht weiter ausbreiten kann.
Ich untersuche den Arm und beginne dann mit einem scharfen Dolch den Gelenkknochen  und das Fleisch zu durchschneiden. Ein wahrlich blutiges Werk das Ich hier verrichte und bei
dem mich Ihr Mann und Rafim unterstützen indem sie die Frau stillhalten. Sie fällt kurze Zeit nach meinem ersten Schnitt in Ohnmacht. Wir hätten sowieso keine Schmerzmittel
zur Verfügung.

Eine finstere Wolke zieht kurz nach meinem Werk am Himmel auf mit grünen Blitzen und keinem Donnergrollen. Diese Thorwalerin sagt, dass dies das Werk des schwarzen Mannes ist, ein
Dämon aus TGT`s Domäne. Woher haben diese Laien immer solches Wissen ? Kurze Zeit später beginnt der Alptraum …
Ich möchte mich nicht an die Träume, Visionen oder Schauergestalten erinnern und hoffe das Ich dies mit Borons Hilfe vergessen kann.
Ich erinnere mich aber, dass eine Stimme uns befiehlt den schwarzen Drachen Rhazzazor aufzuhalten und sein Werk zu verhindern.
Eine seltsame Eindringlichkeit lag in diesem Befehl !
Wir beschließen die Reichsstraße nach Rommilys zu verlassen und uns weiter südlich nach Perricum durchzuschlagen und so überqueren Wir den Fluss Natter.




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Frostgeneral

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  • 17. Juli 2019, 21:08:12
Goldener Schein
« Antwort #106 am: 17. Juli 2019, 21:08:12 »

Goldener Schein

 Bericht für die Basaltfaust

Standort:  Am Arsch der Welt "Pericum"

Verfasser: Rafim ibn Canavar

Operationsteilnehmer:
Rafim ibn Canavar: Eisenfaust


Omer Ibn Hamil:
Status: Vermisst eventuell von Abelmir yha Mhorenis beseitigt worden. Einziger Hinsweis auf sein Verleib ein Brief den Abelmir yha Mhorenis übergab(Wenig Glauwürdig). Hat eventuell eins von Abelmir yha Mhorenis vielen Geheimnisen aufgedeckt.
Sollte in Zukunft vorsichtiger sein nicht das ich auf einmal verschwinde.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich.



Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor:
Status: Aktiv
Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor: Ritter und Praiosanhänger, Mitglied des Bannstrahler Ordens, begrenzte Geldmittel, Gewaltbereit, Kein Respekt vor dem Hohen Herrn Boron,
Mutig, Handelt vorschnell, Talent als Anführer, eventuelle Liebesbeziehung mit Karinor, Kehrte seinen Anführer bei Wehrheim den Rücken zu und zock sich trotz anderer Befehle zurück. Hat sich mittels Dämonischen Trankes sein Auge wiedergeholt.
Persönliche Einstellung zu Schnattermoor: Großen Respekt für Greifenmund entwickelt könnte ein wahrer Freund werden wenn er nur in Al Anfa geboren wäre. Er ist trotzdem ein guter Verbündeter.
 Greifenmund reißt sein Maul und denkt ich würde eine Bedrohung auf mein Leben vergessen da kennt er mich schlecht. Werde ihn wohl in der nächsten Schlacht los werden müssen. Oder wann immer sich eine Möglichkeit bietet.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Sehr warscheinlich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis wir Greifenmund erledigen müssen.

Langfristig: Aufgrund des baldigen Ablebens von Greifenmund keine Plannungen nötig.

Abelmir yha Mhorenis:
Status: Aktiv
Kampfmagier, ehrebliche Kontakte in die Schwarze Gilde(genauer kein Wissen vorhaben), redet sich um Kopf und Kragen, Mutig, zu sehr auf sein Aussehen versessen,
Stolzer Horasier, Feind der Thorwaler, erhebliche Magische Kräfte,
Persönliche Einstellung zu Mhorenis: Schrullig aber Liebenswert manchmal verstehe ich sein Handeln nicht. Scheint aber durch und druch Nett zu sein. Ist mir irgendwie ungewollt ans Herz gewachsen.Man kann Mhorenis vieleicht überzeugen mir bei der beseitigung von Greifenmund zu helfen. Schreckt nicht vor dem Ermorden Unschuldiger zurück sollte es der Auftrag benötigen.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich obwohl mir das "Verschwinden von Hamil in diesem Bezug sorgen macht.


Langfristig: Solange die Operation nicht dem Horasreich schadet möglich, besonders gegen Thorwaler eine gute Option als Verbündeter.


Isarun von Spogelsen:
Status: Aktiv
Kampfmagierin, erhebliche Magische Kräfte, Pfeil des Lichts, hat Zauberhaar(was auch immer das ist), Kühler Kopf,  Treu dem Mittelreich und der weißen Gilde ergeben
Erste eigene Vermutung einer möglichen Liebschaft mit Greifenmund sind nicht zutreffend.
Persönliche Einstellung zu Spogelsen: Spogelsen erweißt sich als nützlicher kühler Kopf. Würde Sie gerne langfristig an Alanfa binden.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich allerdings könnt Sie dies mit Magischen Mitteln verbergen. Muss ich im Auge behalten.

Langfristig: Kaum zu rekrutieren wird weiter gegen die Feinde des Mittelreiches vorgehen. Nützlich gegen ungehorsame Schwarz Magier. Aufgrund von magelnder Erfahrung eventuell möglich Sie von Agenten zu Verführen zu lassen und so nach Alanfa zu ziehen.(Am besten eine Tobrischen Agenten mit Kampferfahrung). Ansonsten die von mir übergebenden Informationen bezüglich des Güldenen nutzen und eventuell das Mittelreich zu Fall zu bringen.(Eventuell eine extreme Maßnahme würde aber die Treue zum besagten Mittelreich eliminieren.)
 


Kiaras Doflaminio Karinor:
Status:Aktiv
Attraktiv, Geweihter der Rahja, weiß mit Worten umzugehen, pessimistisch, Bildet ein sehr gutes Arbeitsteam mit Greifenmund, eventuelle Liebesbeziehung mit Greifenmund,
vermutlich erhebliche Geldmittel aus reihen der Familie, große Kontakte in Gareth,
Persönliche Einstellung zu Karinor: Anfangs hatte ich noch gehofft in ihm meinen Größten Verbündeten zu finden, die nähe zu Greifenmund verhindet dies. Ansonsten ein wirkliche Sonne in diesen dunkeln Tagen.Größtes Hinderniss bei der Ermordung von Greifenmund. Muss Abgelenkt werden. Denke an eine käufliche Dame zu diesem Zweck.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich man kann aber niemandem Vertrauen.

Langfristig: Treue ist in Frage zu stellen, steht Greifenmund zu nah, scheint seine Bestimmung im Dieste der Götter gefunden zu haben nicht im Dienste des Heimatlandes. Keine momentanen Anzeichen eines Verrats gefunden.Wird den Verlust von Greifenmund schlecht wegstecken muss eventuell zurück ins Heimatland gerufen werden.



Zwerg:
Status:Aktiv
 Ist ein sogenannter "Im Berg Zwerg" auch Druide für Fachunkundige genannt. Kann wohl Zaubern viel mit Elementaren. Scheint Edelsteine zu besitzen.
Persönliche Einstellung zu Zwerg: Scheint bisher ganz nützlich muss ich weiter im Auge berhalten.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Möglich sowohl Sekte wie auch der Zwerg sind Alt.

Langfristig: Könnt vermutlich ein ganz guter Gärtner sein.


Achja Brüder und Schwestern wenn Ihr mal in Gareth seid könnt Ihr gerne meine Villa benutzen. Müsst einfach nur an der neuen Residenz vorbei und dann direkt greadeaus. Fragt einfach nach Rafim oder dem Korschrein im Keller.

Tagebuch von Rafim


So Tagebuch es ist der 9 Ingerimm und wir latschen durch die Wildnis. Ich hasse Reisen.......
Also wir kommen in so einem kack Dorf an. Da ist nen Taverne die nur Bier ausschenkt ja super.  Also wir sitzen da und ich quatsche ein bisschen mit dem Zwergen. Der erzählt aber auch nur Mist.
Naja aber ich habe heute auch nochmal mit der Firun Geweihten geredet. Und jetzt pass auf Tagebuch dieses ganze Jahr bisher war ja nur ein Scheißhaufen bis zum andern Scheißhaufen. Aber die Alte hat mich den Bären berhalten lassen.


Junge ich habe einen Bären ist das nicht einfach super geil. Ich denke auch noch über einen Namen nach. Vieleicht Kor-Bär oder Kor-Schnee oder Kor-Firun weil ist ein Firunsbär der freut sich bestimmt auf Alanfa. Aber vieleicht sollte ich einen bessern Namen wählen sowas wie Kor-Maximus oder der Schlächter oder Bluttrinker. Achja der Bär liebt übrigens Blut also sind wir da voll auf einer Liene. Ich freue mich schon darauf wenn Abelmir das nächste Mal meditiert dann schleichen wir uns darin und dann gibts Futter bis der Heiler kommt. Das wird Bärtastisch.
Wie alt werden eigentlich Bären schon so 30 Jahre oder?
Muss ich mal nachfragen.
Also ich freue mich auf jeden Fall das wird so wie mit Jatik von früher den haben wir ja auch aufgezogen bis er gehängt wurde aber egal. Soll einer probieren mir meinen Bären abzunehmen. Da wirds dann ordentlich aufs Maul geben.
Aber wo war ich genau wir Reisen durch die Wildnis.


Langweilig. Arschkalt. Nass. Das fasst unsere Reise zusammen. Es ist halt einfach scheiße hier im Mittelreich.

Auf dem Weg nach Pericum sehen wir nochmal Tausende von Flüchtligen die alle im Fluss ersaufen oder in kleinen Booten übersetzen. Naja sieht ein bisschen so aus der wir der Sklavenaufstand vor 5 Jahren wo die alle über den Fluss geflohen sind.
Aber wir haben damals keinen Entkommen lassen. Sie schön eingekesselt und alle Gehängt.  Dumme Sklaven. Dumme Mittelreicher.

Aber wir reiten weiter haben wohl keine Zeit den zu helfen. Wir sind ja auch Reichsritter und so also total wichtig und so.
Am 16 Ingerimm erreichen wir endlich die Stadt also diesen Riesigen Haufen von scheiße der wohl eine Stadt sein soll. Hier sitzt gefühlt nochmal halb Gareth vor der Stadt und wartet auf Einlas.
Aber kein Problem wir haben die erstklassige Vordränglerin Isarun von Spogelsen in unsern Reihen. Die maschiert da einfach vorbei und haut raus wie hart und krass und wichtig Sie ist. Da zieht der Typ auch ganz schnell den Schwanz ein.
Die Stadt stinkt im Innern noch viel schlimmer als außen aber egal auf Yarlans anweisung suchen wir uns ein Schiff. Wir finden auch eins gehört wohl einem Rafim. Guter Name. Bin mir aber nicht sicher ob das Schiff groß genug für 2 Rafims ist.

Also wir und Rafim vereinbaren das er uns dahin fährt und draußen noch die Idioten aufsammelt die in Pericum gesucht sind. Sind da wohl aus dem Knast geflohen.

Aber das war es auch schon wieder. Ich gehe jetzt den Bären unterhalten. Ich muss mal das Geschlecht von dem Bären rausfinden. Nicht das der mitten in der Nacht Abelmir bespringt.  Das wäre schlecht und ein bisschen Lustig.
Wo ich drüber nachdenke ich muss Karinor von meinem Bären fernhalten der bespringt ja alles was nicht schnell genug wegläuft.

Ich glaube ich gehe jetzt erstmal vorsorglich Karinor treten.








« Letzte Änderung: 26. Juli 2019, 16:09:41 von Frostgeneral »
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  • 26. Juli 2019, 16:11:48
Der Schwur des letzten Sultans
« Antwort #107 am: 26. Juli 2019, 16:11:48 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen, datiert auf den 16. Ingerimm 1027 BF


[...] Es dauerte geradezu eine Ewigkeit, bis unser neuer Gefährte Boltax wieder bei der Träne von Thalusa erschien. Die Besatzung schien schon zu befürchten, dass das Geschäft mit der Überfahrt nach Zorgan ins Wasser fallen könnte. Wenn man die stinkende, milchig-schorfige Brühe, die rings um Perricum ans Ufer schwappte, denn noch so nennen konnte. Währenddessen fand sich der Rest der Mannschaft ein und brachte eine Ziege an Bord. Die Götter allein wissen, was sie mit diesem Tier vorhaben. Ein Handelsgut wird sie nicht sein. Ich vermutete, dass diese Seeleute Schmuggelgut im Magen der Ziege verstecken, um so an den Zollstellen vorbeizukommen, aber nach den nicht abreißen wollenden Ereignissen der letzten Monde brachte ich nicht mehr die Kraft auf, mich um ein im Vergleich mit den aktuellen Geschehnissen unbedeutendes potentielles Verbrechen zu kümmern. Der Herr Praios möge es mir verzeihen, doch ich könnte es nicht ertragen, würde ich durch allzu misstrauisches Vorgehen unsere Überfahrtgelegenheit zunichte machen und damit unsere Mission in Aranien gefährden.

Die Mannschaft machte sich nun ans Ablegen, doch der Angroscho blieb wie angewurzelt vor der Planke stehen, die den Kai mit der Träne von Thalusa verband, denn das Meer war ihm nicht geheuer. Vielleicht hätte er doch in seinem Berg bleiben sollen... doch aus Respekt vor Hochkönig Albrax, der offenbar große Stücke auf seinen Neffen (Neffe oder "Neffe"? Ich verstehe immer noch nicht ganz, wann Oheim/Neffe bei den Zwergen eine Verwandtschaftsbezeichnung ist und wann nicht.) hält, erwähnte ich dies nicht. Zumal er, abgesehen von seinen Problemen mit Oberst-Spektabilität Foslarin einmal abgesehen, ein recht angenehmer und hilfsbereiter Zeitgenosse zu sein schien. Rafim wurde auch schon ungeduldig, doch nach etwas gutem Zureden und einer taktischen Provokation kroch Boltax schließlich über die Planke an Bord, sodass wir endlich ablegen und die überfüllte Stadt Perricum hinter uns lassen konnten.

Ein gutes Stundenglas (und einen Eimer voller Zwergenkotze) später lasen wir den Rest unserer Gefährten südlich von Perricum auf. Die Seeleute ließen ein großes Beiboot zu Wasser und schipperten Pferde, Streitwagen, Gepäck und Männer vom Ufer zum Schiff. Inzwischen senkte sich die Praiosscheibe schon dem Horizont entgegen und die Seeleute sahen zu, dass wir endlich Fahrt in Richtung Zorgan aufnahmen. Kapitän Rafim ibn Omjaid erklärte uns die Bordregeln und Kiaras redete Boltax gut zu, damit er seine Furcht vor dem Meer verlor, was auch hervorragend funktionierte. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit auch einmal das Gespräch mit dem Rahjani suchen, um gewisse Kriegserlebnisse aufzuarbeiten.

Abelmir hatte mal wieder eine fixe Idee: er wollte unbedingt ein Sonnensegel für die an Deck befindlichen Pferde basteln. Nach einer Weile ließ er dann von Yarlan (zu hilfsbereit oder mit dem Ziel, Kiaras mit seiner Körperkraft zu beeindrucken?) ein großes Segel herbeischleppen, das in Rot und Schwarz die Dämonenkrone des Sphärenschänders zierte! Dieses wollte der Horasier doch glatt gut sichtbar für alle passierenden Schiffe und die Zorganer Hafenwächter aufspannen! Glücklicherweise konnten wir ihm dies ausreden und Abelmir entsann sich eines der Eitelkeits-Canti, mit denen er seine Erscheinung aufzuhübschen pflegt. Mit diesem wandelte er das Dämonenkronensegel in ein hübsches, grün-weißes Segel mit dem Zeichen unserer Herrin Hesinde um. Ich hätte niemals gedacht, dass ein Accuratum einmal einem göttergefälligen Zwecke dienen könnte, doch war ich dieses eine Mal tatsächlich erfreut, dass Abelmir diesen albernen Zauber gelernt hatte. Unglücklicherweise war dem Herrn yha Mhorenis jedoch wohl mittlerweile auch von Ungebildeten anzusehen, dass er alles andere als ein rechtschaffener Weißmagier war, und so bekamen es die Seeleute mit der Angst zu tun. Sie dachten wohl, dass er einen Dämonen beschwören oder sie alle in Kröten verwandeln wolle, das abergläubische Pack. Vor Schreck stürzte einer der Matrosen aus der Takelage und prallte unglücklich aufs Deck, sodass Abelmir sich nun nicht nur als magischer Flickschuster, sondern auch als magischer Feldscher betätigen musste.

Währenddessen spielte Rafim mit seinem ungezogenen Bären (der Herr Firun allein mag wissen, wohin das noch führen soll) und überlegte laut, welchen Namen er ihm geben sollte, während besagtes Tier ihm einen Teil seines Ohres abbiss. Das schien der Al'Anfaner niedlich zu finden, jedenfalls lachte er und tätschelte dem Bärenkind den pelzigen Schädel. Ich wandte mich nur noch fassungslos ab.

Mit Einbruch der Dunkelheit verzogen sich unsere Gefährten zum Schlafen unter Deck, während Kiaras und ich die erste Wache übernahmen. Am Horizont zuckten zunächst grüne Blitze, doch das Gewitter löste sich nach einiger Zeit auf. Wolken zogen auf und es begann zu regnen. Die Träne von Thalusa glitt beinahe geräuschlos durch die Wellen, nur die Segel knatterten im Wind. Es mochte etwas über die Hälfte unserer Wache vergangen sein, als der Kapitän plötzlich eilig die Segel einholen ließ und uns bedeutete, still zu sein. Er deutete auf ein unheilvolles rotes Leuchten in einiger Entfernung im Wasser vor uns und flüsterte uns zu, dass wir möglichst leise sein müssten, dann würde "es" uns nicht bemerken.

"Es" stellte sich als achtgehörnter Vhatacheor heraus: Meister des brennenden Wassers, ein spinnengestaltiger Unterwasserdämon der Unbarmherzigen Ersäuferin, der mit einer Berührung seiner Beine Schiffe und selbst Wasser zu entzünden vermag. Ich verblieb skeptisch, ob der Dämon uns wirklich ignorieren würde und bereitete mich darauf vor, die Thalukke mit einem Gardianum contra daemones einzuhüllen. Kiaras verschwand unter Deck, um unsere Gefährten zu wecken. Währenddessen wies der Kapitän mich auf seltsame, backbord befindliche Salzschlieren hin, welche auf die Anwesenheit eines Ma'hay'tams hinweisen würden. Die Vermutung des Kapitäns hinsichtlich des Stillhaltens stellte sich als bloßer Aberglaube heraus, denn der Dämon hielt schnurstracks auf das Schiff zu.

Inzwischen hatten sich auch meine Gefährten an Deck eingefunden und wir berieten leise über das Vorgehen. Der Vhatacheor war inzwischen auf zehn Schritt kopfüber an der Wasseroberfläche herangekrochen, so dass es nun an der Zeit war, meine Kraft in die vorbereitete Zaubermatrix fließen zu lassen. Doch zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass mir kein Laut über die Lippen kommen wollte! Erst vermutete ich den Fehler bei mir selbst, doch als ich mich umblickte, schien es meinen Gefährten genauso zu gehen. Ich wollte gerade schon Abelmir beim Kragen packen, da ich vermutete, dass er aus Furcht vor dem Dämon einen Silentium gewirkt haben könnte, doch wurde ich von Yarlan abgelenkt, der versuchte mir irgendetwas zu sagen. Er begann merkwürdig mit seinen Fingern vor meinem Gesicht herumzufuchteln und sah mich auffordernd an. Ob das wohl diese Gaunerzeichensprache war? Da ich jedoch Dringlicheres zu tun hatte als mich darüber zu wundern, warum ein tobrischer Ritter und Bannstrahler solcherlei lichtscheue Kunst beherrschte und warum er von mir erwartete dasselbe zu tun, ignorierte ich ihn fürs Erste und wirkte mit einiger Anstrengung meinen Cantus – gerade noch rechtzeitig, denn wenige Augenblicke später erreichte der Vhatacheor die Träne von Thalusa. Feuertropfende Spinnenbeine streckten sich nach dem schimmernden Schild aus und Tausende winziger Feuerspinnen begannen an seiner Oberfläche empor zu krabbeln. Es fühlte sich an, als würde eine jede davon auf meiner bloßen Haut umherkrabbeln und sich die Beine des Vhatacheor nadelgleich in meine Haut bohren – eines der unangenehmsten Gefühle, das ich jemals gespürt hatte.

Einen das gesamte Schiff einhüllenden Gardianum gegen einen Achtgehörnten aufrecht zu erhalten erforderte fast meine gesamte Konzentration, sodass ich gerade noch dem Kapitän bedeuten konnte, die Segel wieder aufziehen zu lassen und dem normalerweise nur mit Laufgeschwindigkeit über den Meeresboden kriechenden Dämon davonzufahren. Ob er mich verstand, wusste ich nicht, doch glücklicherweise hatten meine Gefährten den gleichen Gedanken und machten dem Kapitän Beine, dass er alle Segel setzen lassen und möglichst schnell wieder Fahrt aufnehmen solle. Abelmir versuchte zu helfen, indem er sich als Wettermagier betätigte und eine tüchtige Brise heraufzubeschwören versuchte, mit deren Hilfe wir schneller vom Fleck kommen sollten.

Außerdem versuchte ich meinen Gefährten durch Gesten zu erklären, dass der Kapitän eine Dämonenarche in der Nähe vermutete, weshalb wir auf keinen Fall an Ort und Stelle verharren sollten. Boltax wirkte ratlos, doch Yarlan schien sich auf meine Gesten einen Reim machen zu können. Vielleicht sind seine Kenntnisse im Gauner-Fingerwackeln doch ganz nützlich... Er zerrte sogleich Kiaras zur Reling und fuchtelte wieder mit den Fingern, doch der Rahjani schien damit genauso wenig anfangen zu können wie ich.

Wenig später musste ich jedoch meinen Gardianum aufgeben, als wir den Dämon passierten und der Achtgehörnte begann mich unaufhaltsam über das Deck zu ziehen, bis ich schließlich, trotz Abelmirs und Rafims Versuchen mich festzuhalten, eine Tür am Heck des Schiffes durchbrach und wir schließlich in der Heckwand stecken blieben. Als der Schild zusammenbrach, regnete es winzige Feuerspinnen auf Segel und Planken, die kleine Brandlöcher verursachten. Boltax wirkte geistesgegenwärtig einen Bannzauber, welcher sich später als Feuerbann herausstellte – ein in der aktuellen Situation ausgesprochen nützlicher Cantus. Die übrigen Feuerspinnen wurden flink von meinen Gefährten und der Mannschaft zertreten, bevor sie größere Schäden anrichten konnten.

Nachdem wir dem Vhatacheor entkommen waren, stellte sich heraus, dass es unser zwergischer Begleiter war, der den Silentium gewirkt hatte. Die seltsamen Salzschlieren, welche Yarlan "Wurzelzeichen" nannte, waren glücklicherweise nicht mehr zu sehen, sodass wohl fürs Erste nicht mehr mit dem Auftauchen einer Dämonenarche zu rechnen war. Abelmir schwatzte daraufhin dem Kapitän einen Gefallen für die Rettung seines Schiffes ab. Wie ähnlich sich diese horasischen und tulamidischen Krämerseelen doch sind!

Wer nicht gerade zur Wache eingeteilt war, legte sich sodann schlafen. Auch ich kroch todmüde in eine der Hängematten und obgleich ich mich von dem Netzmaterial eingeengt fühlte wie einer von Großmutters Rollbraten, schlief ich recht bald ein. Ach, wie herrlich wäre es, noch einmal einen saftigen Rollbraten zu essen, schön gefüllt mit Pilzen und wilden Zwiebeln... Die Leckereien der Turnierfestlichkeiten waren nur noch eine blasse Erinnerung, die ewig zurückzuliegen schien, obgleich doch kaum zwei Monate vergangen waren.

Doch allzu bald wurden wir wieder von Boltax und Yarlan geweckt, die entdeckt hatten, dass sich das Schiff bugwärts abgesenkt hatte und nun in Schieflage durch das Wasser glitt. Nach einigem Suchen entdeckten wir in einem übelriechenden kleinen Raum ganz unten am Bug eine abscheuliche schwarze, wachsartige Substanz, welche sich nach kurzer Analyse als von dämonischer Natur herausstellte und die Astralkörper von uns Zauberkundigen anzapfte, um sich von unserer Madagabe zu ernähren. Während ich einen Gardianum contra daemones sprach, "hustete" die Substanz einmal und eine Ladung schwarzer Sporenschleim landete in Yarlans Gesicht. Dieser wurde zwar, genauso wie die gesamte dämonische Substanz, wenige Augenblicke später von meinem Schild fortgerissen ... aber leider auch einen Teil der Haut, sodass Yarlan nun aussah, als hätte Rafims Bär ihm ein Dutzend Mal kräftig ins Gesicht gebissen. Abelmir spielte einmal mehr den Feldscher und plünderte meine Feldapotheke, um Yarlan zu verarzten. Um ganz sicher zu gehen, dass sich nirgendwo sonst weiterer dämonischer Schleim eingenistet hatte, führte der schiffskundige Kiaras mich mit meinem Gardianum entlang sämtlicher Bordwände. Wir fanden jedoch glücklicherweise keine Anzeichen eines weiteren dämonischen Befalls, worüber ich sehr erleichtert war, konnte ich doch vor Müdigkeit kaum noch meine Augen offen halten. Andererseits wusste ich nun auch, dass ich einen dämonenbannenden Gardianum mittlerweile im Schlaf sprechen konnte...


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  • 01. August 2019, 16:33:30
Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg
« Antwort #108 am: 01. August 2019, 16:33:30 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

18. ING

Ich erinnere mich noch gut an mein erstes mal in Zorgan. Bereits bei unserer Ankunft trugen die Stadgarden zur Schau, dass ihnen die weitreichenden Befugnisse durch das herrschende Kriegsrecht (immerhin wurde die Stadt seit geraumer Zeit von Dimionas Truppen belagert. Ein Glück wenn man es genau betrachtet, denn unter Haffax Führung hätten wir sicherlich nicht genügend Zeit gehabt unsere Vorhaben hier umzusetzen.)
zu Kopfe gesteigen waren. Abgsehen von diesem kleineren Makel offenbarte die Stadt sich allerdings ganz und gar nicht so als tobte vor ihren Mauern der Krieg, war der Markt mit allerlei Händlern und Waren gefüllt und gingen die Leute recht unbekümmert auf den Straßen ihr Tagwerk nach. Weder schienen Güter und Waren in großem Maße beschlagnahmt worden zu sein, noch die Bevölkerung auf Sparsamkeit oder Waychsamkeit eingeschworen zu sein.
So verflüchtigte sich mein erster Eindruck recht schnell wieder, als man uns Fremdländer auf unseren Weg zum Tempel der Rahja kaum einmal des woher und wohin befragte.

Unsere Pferde verstaut und Kiaras Karinor zumindest vom örtlichen Tempel der Rahja einigermaßen verzückt kehrten wir ins Rote(nicht weiße) Kamel zur Nacht ein, aber auch hier fanden wir keine Ruhe vor einem Händler, der uns mit Ortsüblicher Kleibung und Schmuck versorgen wollte.
Unter der Betrachtung, dass wir möglicherweise mit den örtlichen Potentaten (regiert wird die Stadt, wie man uns sagt, von einer "Palastvisirin") verhandeln müssen um unsere Ziele zu erreichen entschlossen wir uns alles mehr oder minder den örtlichen Gebräuchen entsprechend zu kleiden.

19. ING

Das Mittelreich nun endgültig verlassen begaben wir uns zunächst zum Tempel des Phex (dem sogenannten "Mondsilbernen Palast") und dem daran angeschlossenen Wechselhaus der Mada Basari, wo wir unsere Wechsel einlösen und in, wenn schon nicht leichter transportables, zumindest leichter einzusetzendes Vermögen eintauschten.
Nach kurzer Befragung einiger Geweihter (und anschließend einiger Straßenräuber) fanden wir uns in einer kleinen Bruchbude wieder, in welcher ein Bekannter der J. Melenaar wohnen sollte. Umso mehr war Phex uns aber hold als wir die Geweihte höchstselbst in einer Bibliothek im inneren des Bauwerks vorfanden. Ebenjener Raum offenbarte sich
nicht als eigentlicher Teil des Hauses (was ob der schieren Größe auch kaum Möglich schien) sondern als acht mal gepriesene Schöpfung der Herrin Hesinde, in welchem sie ihrer treuen Dienerin unterschlupf vor Haffax' Schergen gewährte.

Die Geweihte selbst ist wohl eine alte Bekannte des Helme Haffax, kann sich aber auch wenig Reim darauf machen was er gerade mit ihr anzufangen gedenkt oder warum er dafür einen solch hohen preis zu zahlen bereit ist. Allerdings ist sich bereit ihr Leben und gar ihr Seelenheil aufs Spiel zu setzen wenn das Reich damit zu retten sei.
Bislang bereitet uns die gesamte Nachforschung mehr Fragen als Antworten und ich fürchte dass wir witere unwägbarkeiten in Kauf nehmen müssen während wir unseren Weg durch die Belagerung nach Barbryck planen.
Es gibt viele Vorschläge(Die meisten beinhalten den Einsatz von Magie, aber es hat sich bedauernswerter Weise gezeigt, dass man die Werke der Niederhöllen oft nur unter Nutzung Madas verfluchter Gabe wirksam bekämpfen kann.), viele davon sehr weit hergegriffen.

Wir werden schlau vorgehen müssen, wenn diese Tat gelingen soll, aber Phex verflucht den der glaubt er sei listiger als Helme Haffax.


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  • 18. September 2019, 16:45:00
Schule des Seienden Scheins zu Zorgan
« Antwort #109 am: 18. September 2019, 16:45:00 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Fasar, im zweiundzwanzigsten Herrscherjahr des Kalifen Malkillah des Dritten

Lichtstrahlen durchbrachen das Dämmerlicht, dass in den engen Gassen Fasars vorherrschte. In dieser Dämmerung bewegte sich eine Gestalt einsam durch die
Straßen, denn die Sonne stand im Zenit über den gekalkten Häusern und die Hitze des Praiosgestirns strahlte von den Mauern. Jeder Mann, jede Frau und selbst die
Tiere zogen sich in die Schatten zurück, die die Stadt zuließ. Die Gestalt stützte sich auf einen knorrigen Stab und setzte müde einen Fuß vor den anderen. Kurz verharrte
sie vor einer Kreuzung, unschlüssig welche Gasse sie zu ihrem Ziel bringen mochte. Kopfschüttelnd entschied sie sich für eine Gasse, die tief in das Viertel der Goldschmiede
führte. Die Gasse war sauber gefegt und links und rechts waren Geschäfte, in deren Auslagen Ringe und Armreifen lagen, bewacht von kräftigen Männern welche mit
Adleraugen Fremde im Viertel musterten und zugleich abschätzten welche von ihnen gut betucht waren um in die Geschäfte ihrer Herren eingelassen zu werden.
Dies kümmerte die Gestalt nicht und sie zog weiter bis zu einem Brunnen, der einst von einem reichen Händler gespendet wurde um ein Unrecht zu sühnen und jetzt den
Reisenden kühles Nass spendete sowie einen marmornen Sitzplatz um sich von den Geschäften zu erholen. Dies war das Ziel der Gestalt. Sie setzte sich erschöpft auf die Bank
und man konnte nun erkennen dass es ein alter Mann war, bekleidet mit einem Kaftan der schon bessere Zeiten gesehen hatte und die dürre Gestalt verhüllte. Mit einem Schnaufen
schöpfte der alte Mann mit der bloßen Hand etwas Wasser aus dem Brunnen. Ein Junge, auf der Schwelle zum Mann, trat an den Alten heran.

 >> Herr, lasst mich euch helfen. Hier nehmt diese Schöpfkelle. Die Schmiede in diesem Viertel sehen es nicht gerne wenn man diesen Brunnen verschmutzt <<
>> Habt Dank, junger Effendi. Wie ist euer Name ? <<
>> Farouk, Sohn des Silberschmiedes Barabbas. Was verschlägt euch denn in diesen Teil des Basares ? Verzeiht mir meine Unverblümtheit, ihr seht nicht so aus als könntet ihr
euch nur den allerkleinsten Silberlöffel leisten <<
>> Du hast recht, Sohn des Scharfsinns. Ich möchte mich nur kurz ausruhen. Wisst ihr, mein Name ist Mahmoud und ich bin ein Haimamud. Zum Dank für deinen großes Herz
möchte ich dir eine Geschichte erzählen, die ich den Gassen Zorgans hörte und die vor einigen Götterläufen in eben jener Stadt ihren Anfang nahm.  <<

>> Vor vielen Jahren als die schöne und gütige  Maharani Eleonora im Lande Aranien herrschte, da geschah es, dass sechs Streiter aus dem hohen Norden kamen. Diese
vernahmen das Wehklagen und das Leid der armen Bauern in diesem Lande und beschlossen den Leidenden zu helfen. Denn ihr müsst wissen, dass zu jener Zeit eine böse
Zauberin einen Teil dieses wunderschönen Landes beherrschte und mit Ifriitimmacht die Menschen knechtete. Ihre Macht war so groß, dass kein Sterblicher gegen sie bestehen
konnte und so beschloss die weise Maharani Hilfe in fernen Landen zu suchen. Auf ihren Ruf erschienen sechs Gharbistani aus dem fernen Norden das zauberischen Treiben der
bösen Zauberin zu beenden. So geschah es, dass die sechs den Kampf aufnahmen und gegen die Ifriiti stritten. Es stellte sich aber heraus, dass auch sie nicht gegen die
Zaubermacht bestehen konnten und so suchten jene die Hilfe eines grausamen Sheiks der Bannlande, der weise und erfahren im Kampf gegen die unheilvolle Mondmacht war.

Nachdem sie diesen Sheik aufsuchten forderte dieser als Gegenleistung dafür eine Prinzessin, die der Sheik begehrte aber die durch Göttermacht geschützt war.
Die sechs tapferen Streiter sollten ihm diese Prinzessin beschaffen und dafür würde er ihnen helfen die böse Zauberin zu besiegen. Sie suchen lange und hingebungsvoll nach ihr
und fanden die schöne Prinzessin schließlich in einer verborgenen Zauberwelt, deren Zutritt gut versteckt  im Basar der wunderschönen Stadt Zorgan lag. Aber die Prinzessin konnte
nur durch einen Kuss der wahren Leidenschaft und Liebe aus der Zauberwelt gerettet werden. Fünf der sechs tapferen Recken versuchten sich an diese Aufgabe doch nur dem sechsten
und  letzten der Gharbistani gelang dies. Dieser Recke war ein machtvoller Zauberer und mit reinen Herzen und edlem Gemüt vermochte er, dass zu vollbringen was den anderen verwehrt war.
Die Prinzessin sank in die Arme des Zauberers und gemeinsam verließen sie die Zauberwelt.

Sie reisten zusammen mit den anderen Recken durch die endlosen Weiten des Landes, durch Wüsten und Steppen, durch Sandstürme und Kälte, bedroht von wilden Tieren und
räuberischen Ferkinastämmen, verfolgt von den Häschern der bösen Zauberin. Kurz bevor sie den Sheik erreichten erschien ein gewaltiger Ifriit, ausgesandt von der
Zauberin die Recken zu erschlagen und die Prinzessin zu verspeisen. Es gelang ihnen aber den Ifriit mit Hilfe von Mondmacht und Stahl zu erschlagen.
Nach diesem Kampf erreichten sie schließlich den als grausam verschrienen Sheik.  Doch es stellte sich heraus das dieser gar nicht böse war, sondern ein Opfer eines dunklen Fluchs
war, den nur die Prinzessin erlösen konnte. Und so, nachdem der Sheik von seinem Fluch erlöst wurde, half er den Streitern der Maharani die böse Zauberin zu vernichten.
Doch dies ist eine andere Geschichte. <<

>> Habt Dank, guter Farouk. Ich muss nun weiterziehen, denn die Geschichten finden mich nur wenn ich den Staub der Strassen und Gassen auf meinen Lippen schmecke. Falls Ihr wissen
wollt wie es weitergeht, so besucht mich doch heute Abend auf dem Platz der Morgenröte. Dort werde ich sein um euch den Ausgang der Geschichte zu erzählen.
Wer weiß ob es die tapferen Recken schaffen werden die böse Zauberin zu besiegen ? <<

Mit einem erneuten Schnaufen erhob sich der alte Mann von der Bank und strebte, nun erholt und mit festerem Schritt als zuvor, dem Ausgang der Gasse entgegen.




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  • 18. September 2019, 16:45:52
Zu gut für den Tod
« Antwort #110 am: 18. September 2019, 16:45:52 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Auszüge des Logbuches: Der Fall von Oron 1027 BF
von:
Kiaras Doflaminio Karinor, Lehrer der Leidenschaft, Mitglied des Heldenrates, Ehrenritter zu Gareth

20. INGerimm 1027 BF

[…] Nach dieser doch eher unangenehmen Begegnung haben wir uns schließlich niedergelassen in einem kleinen verlassenen Häuschen gelegen in einem Wadi, dem ausgetrockneten Fluss.
Unser nun werter Praios-gesegneter Ritter versucht noch immer über die neusten Erkenntnisse zu meditieren und hat sich bereit erklärt auf die Gefangene aufzupassen.
Kann man es glauben? Unter den Drogen der Paktiererin habe ich doch tatsächlich Traumsteine entdecken können! Ein weiteres Problem um das ich mich kümmern muss.
Doch viel mehr Sorgen mache ich mir tatsächlich über unseren großen Bären Rafim, hinter der fröhlichen Fassade versteckt sich viel Schmerz und wohl auch Schuld.
Zwar konnte mir unser guter Boltax helfen das sich Rafim wieder mit Abelmir versöhnt, größtenteils, doch fürchte ich das Problem ist nicht leicht zu beheben.
Er wünscht zu Kor zu gehen. Und bei Rahja ich kann ihn verstehen. Doch wir haben noch eine  Aufgabe zu erfüllen.
Wer weiß, vielleicht wird sich sein Wunsch schon morgen erfüllen denn morgen treten wir in die Höhle der Löwin, hoffentlich mit Rondras beistand.
...
Sollte dies der letzte Eintrag in diesem Buch sein, so hoffe ich das unsere Taten etwas gutes vollbracht haben, doch das ist für den Leser zu beurteilen.
Nur einige wenige Worte zur Verteidigung: Es schien eine gute Idee zu diesem Zeitpunkt.


21. INGerimm 1027 BF

Wir haben überlebt.
Zwar sind wir betrunken und ich versuche immer noch vehement nicht zu erfahren wer nun die Armbrust erfunden hat, doch wir leben noch.
Meine Hand zittert noch immer leicht wenn ich daran zurückdenke.
Das meinen Gelehrte also wenn sie sagen sie sind an Satinavs Puls oder das Hesindes Auge auf ihnen ruht. Doch lasst mich von vorn beginnen.

Wir haben unseren Ritter Yarlan zurückgelassen bei der Gefangenen, er war noch immer sehr vertieft in seine Meditation und schien kurz vor einem Durchbruch.
Wir ließen die Avesgeweihte Avianda Falkenflug uns den Wadi entlang führen, die Reise dauerte nur zwei Stunden, doch verbrachten wir jeden Augenblick mit Planung und Diskussion.
Dann kam endlich Barbrück in Blick, oder das was davon noch über war. Vor der Ortschaft an dem Fluss Barun Ulah bleiben wir stehen.
Wir zögerten, konnten sehen wie gewaltige Dämonen an Leinen abgeführt wurden und hörten schließlich eine Melodie, ein Lied der Reinheit nannten sie es.
Schließlich konnten wir uns doch durchringen auf die Ortschaft zuzureiten.

Wir wurden relativ freundlich empfangen von Admiralskomtur Sarastro Dorkstein, Bruder von Perdido Dorkstein, und einem Mann namens Harlijin.
Unsere Waffen und Pferde ließen wir zurück, sie hätten uns nicht viel geholfen im folgenden, und folgen Dorkstein in die Tiefen des feindlichen Lagers.
Er versicherte uns das wir als Diplomaten behandelt werden, unter dem Schutz der Flagge der Tsa stehen und tatsächlich ein elfischer Frieden herrscht.
Vorbei den an Überresten der Barbrücker Verteidiger , einst wohl eine stolze Reiterkompanie, wurden wir zu einem kleineren Zelt geführt.
Darin begrüßte uns jedoch nicht der Heptarch, sondern eine Elfe. Sie stellte sich vor als Azaril Scharlachkraut, Hohepriesterin der Borbaradkirche.

Allein daran zurück zu denken , komme ich nicht darüber hinweg die Bedeutung dieses Treffens, die Implikationen dahinter immer wieder zu überdenken.
Vom Charakter her war sie erschreckend menschlich, leicht zu mögen und erschien aufrichtig und offen uns gegenüber.
Sie erzählte uns von dem Fürstkomtur Helme Hafax, dem Splitter in seinem Streitkolben der in unberechenbar und jähzornig macht und seinen Zielen.
Hafax will, ihren Angaben nach, die Dämonen aus eigenen Reihen her bekämpfen und sein Ziel ist es die anderen Heptarchen zu vernichten.
Dafür hat er sein Wissen und seinen Verstand wohl auf verschiedene Personen aufgespalten in einer Art Geistiger Vereinigung.
Mit Hilfe der Geweihten Jasina Melenaar will er die elburischen Tafeln nutzen um Maraskan von den dämonischen Echsen zu befreien und für sich zu erobern.
Außerdem hat er ihren Angaben nach vor alle anderen dämonischen Machthaber zu beseitigen, darunter Xeraan, Darion Paligan und Belharion Menning.
Azaril selbst berichtet uns das sie am Hofe Xeraans geweilt hatte, doch dieser sich von Borbarad entfernt hat und sich ganz dem Erzdämon der Gier unterworfen hat.

Ich muss zu meiner Bescheidenheit zugeben, das ich die kurze Diskussion mit ihr genossen habe und sie doch um einiges geholfen hat meine Nerven zu beruhigen.
Wir wurden in ein schwer bewachtes Zelt gebracht und standen dann dem Fürstkomtur persönlich gegenüber. Und wurden in die Kniekehlen getreten.
So viel zu diplomatischer Immunität.
Die Verhandlungen waren kurz und auf den Punkt und es gelang mit tatsächlich einige Bedingungen einzubauen.
Hafax mit seinen Truppen verlässt Aranien und übergibt uns den Splitter im Besitz der Dimiona von Zorgan. Dabei wird er vermutlich ihren Truppen in den Rücken fallen.
Wir übergeben ihm die Geweihte Melenaar, welche dem freiwillig zugestimmt hat, damit er seine Aufmerksamkeit auf Maraskan lenkt.
Er stellt uns die Bedingung, für einen langfristigen Waffenstillstand und ein mögliches Bündnis gegen Razzasor müssen wir Wehrheim zurückerobern.
Für die Übergabe sollten uns sowohl Azaril Scharlachkraut, als auch Sarastro Dorkstein begleiten und wir garantieren ihre diplomatische Immunität.

Danach ging alles sehr schnell. Wir verließen das feindliche Lager so schnell wie möglich und kehrten zurück zu der kleinen Hütte am Wadi.
Unseren Ritter konnten wir jedoch nirgendwo entdecken.
Boltax erklärte sich bereit die Gefangene oronische Kriegerin zu fragen und begann promt damit ihr zwergische Geschichte zu rezitieren.
Rafim und Abelmir schienen außerordentlich begeistert von dieser Lehrstunde, zu meiner größten Überraschung, dich ich zog mich mit Isarun leiebr schnell zurück.
Bald schon brach die Gefangene, Verspertilita Venchel ihr Name, unter der „grausamen Folter“ des Zwergen und begann zu singen wie ein Paradisvogel.
Scheinbar ist Yarlan gülden leuchtend in die Wüste gerannt. Wir werden ihn morgen früh wieder einsammeln.
Ich für meinen Teil werde nun noch einen tiefen Schluck nehmen bevor die drei Geschichtsliebhaber mit ihren Gesprächen über Armbrüste und Zwergendamen herkommen.





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  • 18. September 2019, 16:46:56
Vernichtung Angbars
« Antwort #111 am: 18. September 2019, 16:46:56 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

21. ING

Während der Herr Praios mir unter seinem brennenden Auge seine Weisheiten offenbarte haben meine Kameraden scheinbar bereits eine Abmachung mit Haffax ausgehandelt.
Trotz meines und Boltax Drängen nach Norden zu müssen um Rhazzazor gegenüberzutreten sind meine Begleiter fest entschlossen, den Handel einzuhalten und Jesina Melenaar an
den Fürstkomtur auszuliefern. Zu diesem Zwecke hat ebenjener nicht nur die falsche Schlange Azaril Scharlachkraut mit uns geschickt, sondern auch noch den mittlerweile zum Admiral
erhobenen Sarastro Dorkstein, der eine wesentlich angenehmere wenn auch nicht weniger überhebliche Reisegesellschaft darstellt und einiges über seine Arche, die Boransdorn welche sich in zwei
Teile spalten kann, zu berichten weiß.

22. ING


Unsere Ankunft in Zorgan gestaltet sich sowohl reichlich problem- wie auch ereignislos wenn man von den Ranken schwarzen Weins absieht, die mittlerweile gut sichtbar an der Stadtmauer wuchern.
Zurück in der Bibliothek fanden wir ihre Gnaden Melenaar im Gespräch, wohl zum Abscheid, mit dem Kaiserdrachen Agapyr. Nachdem Boltax auf die kluge Idee kam, sie in diesem Hort des Wissens nach ebensolchem
gegen Rhazzazor zu fragen zog die Geweihte tatsächlich eine Märchenbuch herbei in welchem sich folgende Geschichte fand:

"Dschadir, der Sohn der Kühnheit, trat hin vor den Schwarzen Drachen
und sprach: “Nun lasse ab von den Schätzen des Sultans, den 77 geraubten
Jungfrauen und dem Stern der Nacht. Sonst wirst du Harm und Unbill
erfahren müssen, Schwarzgeschuppter!” Wie es Sitte war, spie er vor dem
Ungeheuer aus. Der Drache aber höhnte: “Du drohst mir, Menschling?
Womit?” Und Dschadir der Kühne entgegnete: “Mit deinem Namen, Kurungur.”
Beim Klang des Namens erstarrte der Wurm."

So gewappnet machten wir uns also daran, Jesina zur übergeben. In der Taverne Madala nahm Azaril Scharlachkraut sie in Empfang und transversalisierte dann auch Prompt fort. Sarastro blieb zurück und eröterte uns noch einmal die Ausführung von Haffax' Plan:
Die Bluttempler, welche sich bereits nach Barbrück zurückgezogen hatten werden binnen drei Tagen nach Oron einrücken. Diese Lücke wird das Entsatzherr aus Baburin (verstärkt von einigen Ferkinas) nutzen um die Belagerer an den Mauern zu zereiben.

Mit froher Botschaft konnten wir nun also der Maharani die Aufwartung machen und ihr von der nahenden Rettung berichten. Gleichzeitig konnte sie Überzeugt werden, uns 100 Reiter zur Verfügung zu stelen um nach Oron einzufallen und Dimiona von Zorgan in Keshal Tarif zu stellen.
Arkos Shah gründete zu diesem Zwecke sogar einen eigenen Ritterorden und bot Kiaras Karinor sogleich die Ehre des ersten Ritters an. In einem Moment der Übermut lies ich verlauten, dass Karinor wohl kaum ohne mich in einen Ritterorden eintreten würde.
Als mir der Shah daraufhin prompt die Mitgliedschaft im Orden anbot konnte ich schlecht abschlagen ohne den Mann zu beleidigen und musste annehmen.

Nun bereiten wir uns auf die kommende Schlacht vor uns hoffen bei allen Göttern, dass Haffax sein Wort hält und wir nicht wie Hochstapler da stehen...



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  • 18. September 2019, 16:47:58
Ein Lied von Krieg und Zerstörung
« Antwort #112 am: 18. September 2019, 16:47:58 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Rafims Tagebuch


Wir sind in dieser alten scheiß stadt namens irgendwas keine ahnung.
Also mir geht es auf jeden Fall wieder besser aber ich glaube das liegt an diesem kleinen Jungen der ist echt ziemlich gut.
Aber egal lass mich dir erzählen was mir wieder für eine scheiße passiert ist. Also erstmal ist wieder rumsitzen angesagt weil wir auf die Schlacht warten. In dieser Zeit sind einige dinge passiert ich gebe dir mal die kurzfassung.
Boltax und Abelmir haben sich wieder mit diesen Zauber wesen unterhalten. Irgendwelche Elementa oder so was keine ahnung. Abelmir war auf jeden Fall stolz wie bolle. Kiaras hat unsere Rüstung gesegnet, irgendwas bringt das aber ich habe keine Ahnung was genau aber hey wird schon was bringen denke ich.
Also Isarun hat irgendwelche schlauen Bücher gelesen und was von Dämonen gefasselt. Und ich dachte solche Bücher liest man nicht. Naja vieleicht darf man das ja als Pfeil des Lichts.
Yarlan hat sich währendessen wohl Weihen lassen. Naja ist halt auch ne Praios weihe die bekommt bestimmt jeder der einmal dolle "Hier" Schreit.
Und Yarlan hat jetzt einen neuen Namen er heißt jetzt wohl einfach "Greif" oder wie ein Greif ach keine Ahnung der Junge quatscht einfach zuviel.

Also während die andern also irgendeinen absoluten voll Müll gemacht haben. Musst ich mich wieder um alles wichtige Kümmern. Zum Glück war nichts wichtiges zu tun also hatte ich viel Zeit.

Ich habe noch meinen ersten Schwur im Kor Tempel abgelegt und einen Finger verloren aber ich denke das sollte in meiner Biografa (Abelmir bringt mir wieder neue Wörter bei) erwähnt werden. Das ist dann wohl ein Buch nur über mich das kann ja nur spitze werden. Dann habe ich mich natürlich um ein schönes Schläfchen bemüht das gelang mir auch ganz gut.

Nachdem wir den ersten Schlachtenlärm draußen hören stürzen wir uns hinter Kiaras und seine Rosenrittern aus dem Tor. Dann kommt wie immer erstmal Dämonenscheiße aber die Spogelsen hat wie immer mit dem Finger geschnipst und dann war alles gut. Die ist echt praktisch. Vieleicht hätte ich auch Magier werden sollen. Ich frag mal Abelmir ob er da ne Idee hat vieleicht wird das ja nochwas.
Also wir reiten raus auf son Zirkel von Hexen zu und Isarun und Abelmir hauen mal richtig den Schwanz aufn Tisch und kloppen da 2 Feuerbälle raus. Das hat die Hexen gut flambiert. Also sind wir hin und haben die Hexen alle kalt gemacht.
Yarlan kommt dabei aber echt komisch rüber dieses Grinsen. Da bekommt man ja Angst um die Hexen.
Aber als ich greade wieder einer von diesen Dämonenanbetern den Kopf abriss da hören wir einen Schrei. Der Zwerg hat sich wohl gedacht hey riesiges Dämonenvieh lass mich das regeln und hat dann Böse aufs Maul bekommen. Naja Isarun hat ihn wohl irgendwie gerettet ich war greade damit beschäftigt jemaden die Eingeweide rauszureißen. Habe das also nicht so genau gesehen. Aber wird schon Isarun gewesen sein.
Und dann naja war das noch ein ganz netter Nachmittag. Ich sollte aber wirklich mehr auf die Beine zielen, ist einfach ein traumhafter anblick wie die Umfallen wie son Betrunkener Penner.

Dann kommt wieder die große Langeweile weil wir auf irgendwas warten keine Ahung was. Wollte aber auch nicht mehr nachfragen die wirken alle so gereizt. Also habe ich mit dem Bären gespielt. Der Bär ist braun ich weiß nicht warum aber wird schon okay sein.

So dann endlich am 28 können wir los reiten. Wenig überraschend sieht das Land hier genauso scheiße aus wie der rest von diesem Aranien. Bloß das hier alle Tod sind also ist schon irgendwie besser. Aber wurscht Abelmir lässt sich fast vom Skorpion killen und naja lebt jetzt halt doch.So endlich wird es wieder spannend denn wir stehen vor dem Palast der blöden F***** die wir umbringen weil irgendwas habe ich schon wieder vergessen aber wir haben bestimmt unsere Gründe denke ich. Also wir und diese Rosenritter labern wieder 2 Stunden dumme scheiße und dann betet Kiaras einmal ganz laut und aus dem Palast kommen so komische Manwider geschossen. Die schlachten wir dann ab.

So weit so gut. Jetzt müssen wir noch darein um diese Blöde  F***** umzubringen.

Während die andern reinstürmen schließe ich mich den Rosenrittern an und verusche so viele von diesen Paktieren platt zu machen wie ich kann.


Bis bald Tagebuch das ist jetzt wohl ein "Cliffhänger" (hat mir auch der Abelmir beigebracht der kennt so viele wörter)




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  • 18. September 2019, 16:48:54
Magie des Insanctum
« Antwort #113 am: 18. September 2019, 16:48:54 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Auszüge aus einem Briefwechsel zwischen den Geoden Ondralasch und Boltax


Aufzeichnungen über die Nachwehen des Falls der Dimiona von Zorgan, 1 Raja 1027


[…] sodass Arkos seinen Säbel in ihren Halse trieb und das Blut nur so spritzte. Wir allerdings blieben im Hintergrund bis eine Kakophonie von Geistern anzuschwellen begann die sich wiedernatürlich in ekler Lust wanden. Ich gestehe meine Bannkraft reichte bei weitem nicht aus um ihnen Herr zu werden, doch mein Verstand sagte mir dass die Shaz-Man-Yat wohl dafür ursächlich sein müsste und so rief ich meinen treuen Erzdschinn herbei und entledigte mich ihr ein für allemal. Zu Recht kann man also einmal wieder sehen dass die Macht der Elemente die der Dämonen b ei weitem übertrifft.  Die anderen hatten sich derweil um das Diadem von Dimiona versammelt und Yarlan hielt es empor so dass wir es alle sehen konnten. Nach eingehender Analyse des zentralen Steins durch meine kundigen Augen und die Magie unserer Gildenmagier war uns schnell klar , das diese wunderhübsche, optimal geschliffene Edelstein, auch wenn er perfekt anmutet , doch der Splitter sein musste den uns Haffax liefern wollte. Wir entschlossen uns ihn Kiaras zu überlassen, der ihn, gut in seinem Geldbeutel verpackt, schließlich an Arkos und Eleonora übergab.

 Da wurden Alarmschreie laut denn eine weitere Bewaffnete Partei erschien auf der Bildfläche. Doch diese stellte sich entgegen erste Vermutungen nicht als Haffax heraus, sondern handelte es sich hierbei um die Deli Iphemia von Nahurabad. Schnell hatten wir einen Plan entwickelt. Wir wollten sie zur Aufgabe überreden, falls sie uns dabei hintergehen sollte so würden wir den Damm sprengen. Prompt wurde Abelmir mit einer etwas streng riechenden Dame zum Damm losgeschickt, Isarun sollte indes im Notfall das Zeichen geben, ich hätte einen Wasserbann gewirkt und Yarlan wäre auch da gewesen. Dieser clever ersonnene Plan war aber letztlich bedeutungslos, stellte sich doch heraus das diese Frau zutiefst Opportunistischer Natur war und sich uns  an den Hals warf wie eine Straßendirne einem reichen Freier. Oh weh, habe ich das wirklich geschrieben, dieses verderbte Oron hat mehr Einfluss auf mich als ich dachte.  Arkos und Eleonora beschlossen in der Begleitung ihrer Rosenritter wieder gen Zorgan zu reisen, wird machten uns mit der Beli  nach Elburum auf, um dort die Schule der Schmerzen zu zerstören und all das unheilige Treiben zu beenden.

 Durch eine von mir ersonnene List gelang dieser Streich im Handumdrehen und die Machthaberin fiel meinem gut gezielten Archofaxius zum Opfer, Isarun und Kiaras beendeten ihr Regime dann entgültig. Doch ist dieses Elburum verderbter als man glauben mag, sah ich dort doch eine Vielzahl an gierigen Grolmen. Während die anderen in der Schule der Schmerzen damit beschäftigt waren alle Magier zusammenzutreiben und wegzusperren malte ich mir schon aus wie wir uns dieser Grolmenbedrohung stellen könnten. Doch meine Überlegungen wurden jeh durch die Zankerei von Abelmir, Isarun und Yarlan gestört die unterschiedlich mit den gefangenen verfahren wollten. Yarlan wollte sie ohne Prozess richten, was irgentwie merkwürdig ist, er faselt doch immer soviel von Gerechtigkeit. Isarun wollte für die weißen ein Verfahren , was Abelmir genau wollte habe ich nicht ganz verstanden, aber es ging um die grauen und die schwarzen. Kompliziert. Als ich mich dann einmischte und einen hilfreichen Ratschalg geben wollte wurde es den anderen zu viel und Isarun zog sich entnervt zurück. Sie hat einfach keine Geduld, das habe ich schon gemerkt als ich einmal von der zwergischen Geschichte angefangen habe. Kaum drei Minuten konnte sie stillsitzen bevor sie getürmt ist...

In der Nacht ist dann etwas komisches passiert, die Gefangenen wurden getötet. Das war vor allem für Isarun frustrierend und so durften sich die Wachen eine ordentliche Standpauke anhören. Als ich meine Hilfe anbot, in die Vergangenheit zu blicken, wurde ich von den beiden Gildenmagiern vertröstet, wollten die doch erst ihre Analysen durchführen.Na gut, wer nicht will der hat schon... Wie zu erwarten kam dabei nichts rum. Sind halt nur Gildenmagier. Ich hatte mir mit Yarlan derweil einen Überblick über dieses Grolmenhaus verschafft, da war eine Menge Gold im Keller dass sie wohl der gütigen Sumu abgepresst hatten. Wir beschlossen das dagegen etwas zu tun sei. Also beratschlagten wir alle wie wir vorgehen wollen. Abelmir sollte seinen Dschinn des Feuers benutzen um das alles einzuschmelzen. Doch der Stümper muss wohl die Kontrolle verloren haben. Natürlich wer den Urkräften der Elemente nicht den nötigen Respekt entgegen bringt, dem beugen sie sich auch nicht- zwar wütete der Dschinn im Grolmenhaus doch diese bezwangen ihn.

Voller Entrüstung wie sie mit einem Wesen reiner elementarer Macht umgingen, stürmten ich und der von rechtschaffendem Zorn wohl ebenso erfüllte Yarlan das Haus. Dort trafen wir auf einen Grolm der uns geradeheraus das Haus zum Verkauf anbot. Welcher Hohn da aus ihm sprach, welche Genugtuung in seinen gierigen Augen blitzte einen Dschinn vernichtet zu haben. So wies ich ihn zurecht, er solle gehen oder die Konsequenzen tragen. In meiner Güte bot ich ihm einen Edelstein an, oder aber er würde den fürchterlichen elementaren Zorn in Form eines Archeofaxius erdulden müssen. Daraufhin drohte er mir mit einer Vertragsstrafe oder Armbrustbolzen die mich jeh durchbohrten. Auf diese Provokation gab es nur eine Antwort, meinen Zauber und Yarlans Schwert. Der Grolm und viele seiner Art sind nicht mehr. Jetzt fehlt mir zwar gegenwärtig die Kraft um in der Zeit zurückzublicken und den den Mörder der Magier zu finden aber Abelmir und Isarun werden das schon verstehen. Nun aber war die Zeit gekommen, dass in Elburum […]





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« Antwort #114 am: 18. September 2019, 16:50:49 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen


03.Rahja 1027 BF

Saupack! Wegen der disziplinlosen Zerstörungen und Gewaltandrohungen sowie -taten rund um dieses "Goldziggurat" der vermaledeiten Grolme warf uns diese Beli Iphemia von Narhuabad, die sich über Nacht scheinbar zur neuen Herrin von Elburum aufgeschwungen hatte, hochkant aus der Stadt. Am liebsten hätte ich diesem Weib mit der blanken Klinge gezeigt, was ich von zweifachen Überläuferinnen halte. Sie hat jedoch nicht ganz unrecht: wie sich einige meiner Gefährten in der gerade eroberten Stadt aufführten, hatte nichts mehr mit dem Wiedereinzug der guten Sitten und der Göttertreue zu tun. Doch angesichts der mehr als angespannten Nahrungssituation in unserem geliebten Reich und der im Spiegelpalast zu Zorgan in Aussicht gestellten Lieferungen an Getreide und Früchten (ganz zu schweigen von den 3 Bannern Narhuabader Bewaffneten) gab ich zähneknirschend nach und verließ mit meinen Gefährten noch am selben Tag die Stadt.



06. Rahja 1027 BF

Während der Reise zurück nach Zorgan hatte ich wenigstens die Gelegenheit meine Notizen bezüglich meiner Magusarbeit zu ordnen und zu ergänzen. Inzwischen habe ich auch ein grobes Manuskript skizziert, das natürlich noch weiter ausgeführt werden muss. Auch wird mir immer klarer, dass es eines weiteren Besuchs der abgestürzten Fliegenden Festung bedarf... nun ja, das wird warten müssen, bis ich wieder nach Gareth zurückkehre. In Zorgan angekommen, begaben wir uns zunächst in den Rahjatempel, doch nach einem Bad hatte ich keine Ruhe noch länger zu verweilen. Deshalb erstattete ich noch am Nachmittag Bericht im Spiegelpalast. Mhaharani Eleonora scheint dem selbsternannten Fürstkomtur von Maraskan doch größeren Unmut entgegen zu bringen als erwartet, ballte sie doch die Faust und fauchte "Dieser Verräter!", als ich Haffax' Namen nannte. Als Dank für unsere Rolle bei der Zerschlagung des Belagerungsrings um Zorgan und die Rückeroberung von Elburum überließ uns die aranische Königin eine Villa in Zorgan und versprach uns die Bürger- sowie Gewerberechte der Stadt.



07. Rahja 1027 BF

Am Vormittag trafen wir uns alle wieder im Hotel Alt-Zorgan und berieten über das weitere Vorgehen. Währenddessen besuchte uns ein Grolm der Mada Basari und überreichte uns die Übereignungsurkunde für die Residenz des Fadil ibn Kamal (Gültigkeit: 100 Jahre) sowie die Urkunden über unsere neuen Bürger- und Gewerberechte in Zorgan. Kurz darauf besichtigten wir das besagte Gebäude, das wohl vierhundert Götterläufe alt sein mag und recht überwuchert, ja beinahe verwunschen wirkte. Sie ist typsich tulamidischer Bauart mit einem Innenhof und sogar einem sogenannten "Haremszimmer" aus den barbarischen Zeiten, als hier noch die rückständige Gesellschaftsform des Patriarchats herrschte. In seiner Unkenntnis über die Macht der Namen posaunte unser geodischer Begleiter erneut den Namen von Rahjas Erzfeindin hinaus! Mir lief es kalt den Rücken hinunter, waren mir die Abscheulichkeiten in Keshal Taref doch noch deutlichst in der Erinnerung. Ignar schien von der Residenz recht angetan zu sein und bat darum, dort bleiben zu dürfen. Er möchte "Sachen bauen" und dadurch seinen gefallenen Freund Torgosch ehren. Ich denke, uns allen war wohler bei dem Gedanken, dass unser liebgewonnener zwergischer Freund hier die Stellung halten und nach dem Rechten sehen wollte, und so stimmten wir selbstverständlich zu.

Kiaras holte im Traviatempel Empfehlungen zu verlässlichen Dienstboten ein und stellte eine Reihe von ihnen ein, um die Villa wieder auf Vordermann zu bringen und in Schuss zu halten, während wir nicht in Zorgan weilen. Jasina, welche wir aus Keshal Taref befreiten, soll als Hauswirtschafterin in der Residenz verbleiben und sich mit traviagefälliger Arbeit sowie der Unterstützung des Rahjatempels gleich gegenüber von den Schrecken ihrer Vergangenheit erholen. Ferner stellte Kiaras einen herausragenden Koch namens Hamid, eine ferkinische Wäscherin und Hauswirtschafterin namens Bördar, die zwei Schritt große Lehrmeisterin und "Balayan" (das ist wohl eine Art Schwertgesellin, wenn ich das richtig verstanden habe) Mirya sowie einen Kerl namens Yussuf, der als Gärtner, Informant, Kammerherr und Stallknecht wohl das Mädchen für alles ist. Außerdem fand er vier Waisenkinder, denen er in unserer Residenz ein neues Heim bot: Demirhan, Hassan, Yussuf (noch einer) und Nahema (das arme Mädchen, wer hat es nur mit einem solchen Namen gestraft?).

Am Nachmittag versuchte sich Boltax mit den Rosendschinnen im Heiligen Rosengarten zu versöhnen, scheiterte daran wohl jedoch. In der Ruhe des vorzüglichen Hotels Alt-Zorgan setzte ich mich wieder an meine hesindegefällige Forschungsarbeit zu der abgestürzten Fliegenden Festung.



08. Rahja 1027 BF

Dieser Sohn der Narretei, wie wohl die Aranier in ihrer blumigen Sprache sagen würden! Der Adeptus yha Mhorenis tauchte heute Morgen verkatert, nicht gerade frisch riechend und in verknitterter Kleidung im Hotel auf - dafür aber mit einem Traviabändchen um das Handgelenk! Er erzählte wirr, dass er wohl mit dieser Kriegerin Isha saba Kerimé angebandelt habe, sie ihm daraufhin einen Heiratsantrag gemacht, mit Alkohol und Drogen abgefüllt, in den Traviatempel gebracht und dann ins Krak al'Shah geschleppt habe, wo er soeben aufgewacht sei. Außerdem müsse er nun "nie wieder denken", da er von nun an auf der Arangenplantage der Familie seiner Braut leben und  "Arangenbäume pflanzen" solle (? ? ?). Dass der Collega schon seit längerem einen gewissen Knacks im Oberstübchen hat, ist ja hinlänglich bekannt, aber dass es so weit kommt... nun ja. Wenn die Herrin Travia dieser Verbindung ihren Segen gegeben hat, werde ich die Letzte sein, die daran Kritik übt. Die Gütige Mutter weiß (im Gegensatz zu Abelmir offensichtlich) schließlich, was sie tut.




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  • 22. September 2019, 13:11:09
Gericht
« Antwort #115 am: 22. September 2019, 13:11:09 »

Der Schwur des letzten Sultans :: 35-Tage-Krieg

Auszüge des Logbuches: Der Fall von Oron 1027 BF
von:
Kiaras Doflaminio Karinor, Lehrer der Leidenschaft, Mitglied des Heldenrates, Erster Ritter der Rose. Ehrenritter zu Gareth

8. RAHja 1027 BF

Es ist also Tatsächlich dazu gekommen, Mitglieder unserer Gruppe wurden vor ein Gericht gerufen für Brandschatzung in von Dämonen verseuchtem Gebiet.
Es wäre wahrlich zum lachen wenn die Lage nicht so ernst wäre.
Doch es zeigt uns auch ganz gut wie schnell wir uns doch auf simple Methoden verlassen, anstatt ordnungsgemäß nach den Regeln der Götter handeln.
Hoffen wir das dies bei einem Weckruf bleibt.
Auf jeden Fall haben wir diesen Tag genutzt uns so gut wie möglich auf die kommende Verhandlung vorzubereiten. Naja, einige von uns.
Doch fange ich lieber von vorne an.
Es wurde recht schnell offensichtlich, dass das wichtigste war, einen Rechtsbeistand zu finden, bevorzugt natürlich eine Frau. Isarun hat sich vehement geweigert in irgendeiner weise zu helfen und ich kann es ihr nicht verübeln.
Doch auf dem Weg in Richtung des Praiostempels mussten wir etwas gar schockierendes über das hiesige Rechtssystem erfahren.
Öffentliche Schandmäuler werden gefeiert und es ist eine Tradition den Ruf seines Gegenübers so weit wie möglich in den Dreck zu ziehen!
Und selbstverständlich sind unsere drei Angeklagten, Yarlan, Abelmir und Boltax sofort darauf angesprungen.
Auch ist klar geworden, welche Tricks die paktierenden Grolme in der Verhandlung anwenden wollen. Sie tarnen ihr Unheiligtum als niedergebranntes Waisenhaus!

Ich für meinen Teil habe mich natürlich darauf konzentriert meine eigene Zeugenaussage vorzubereiten, von daher bin ich mir nicht in der Gesammtheit sicher was alles Vorbereitet wurde.
Alles was mir zu Ohren kam sind bezahlte Zeugenaussagen, einen Haufen Leumundszeugen, Flugblätter und ein vorzügliches Gedicht von unserem Zwerg.

(Auf einem dazwischengeschobenem Blatt geschrieben:)
      Verehrtes Publikum, jetzt kein Verdruss, die Grolme reden doch nur Stuss,
      Die Wahrheit eine goldene Legende,
      unter ihrer Hand nimmt sie ein bittres Ende,
      Wir alle stehn enttäuschst und sehn verzagt,
      die Aufrechten und guten von den Grolmen angeklagt.
      Dabei ist unser Leumund optimal,
      Der Gromlenleumen höchsten ist nur schal.
      Wir sind die Helden in dem Krieg,
      durch uns gelang der große Sieg.
      Diamonia ist nicht mehr,
      verehrte Leute höret her.
      Und jedes Wort der Grolme ist voll Lug,
      voll Bitterkeit und voller Trug.
      Gute Leute glaubt den Grolem nie,
      sie sind so falsch wie Rattenvieh.

Die nächsten Tage werden wohl eenso im Flug vergehen, zumindest haben wir eine Rechtsvertretung gefunden.
Die lichte der Leumünder sieht auch immer länger auf mit namen wie:
Raterla Sanin (den ich wirklich nicht sehen muss), Avianda Falkenflug, verschiedene aranische Offiziere, die Mada Basari, die Phex- und Efferdkirche und natürlich den Mitgliedern unserer Gemeinschaft.
Hoffen wir das es reicht.

(Anhang)
Ich war übrigens so frei mir eine Mitschrift der Gerichtsverhandlung durch ein wenig... rahjanische Überzeugungskraft zu organisieren.



Protokoll des Schiedsverfahrens zum 10. Rahja 1027BF
Das Volk in Verteidigung der Waisen gegen die Brandstifter Abelmir yah Mhorenis, Yarlan Ucurian Greifenmund und Boltax groscho Rugram

Gerichtsschreiberin Yasmina saba Yasine

Das Publikum tritt ein.
Gefolgt von dem Ankläger, GumMur Grolm erster Klasse.
Gefolgt von den Angeklagten, Abelmir yah Mhorenis, Yarlan Ucurian Greifenmund und Boltax groscho Rugram.
Gefolgt von dem Gildentribunal, Magister Khorena saba Merisa, Magister Airina die Hexe, Magister Fereschte den Gaukler.

Die Verhandlung beginnt mit dem Eintreffen der geehrten Richter: Sherizeth saba Damara, Zivil Richterin von Zorgan, und Aurosch groscho Segrimel, Oberster Rechtssprecher der brillianten Handelverbindung in Aranien und Diener Phexens unter funkelndem Berg.

Die Anklage, vorgetragen von GumMur:
„(nutzlose Plattitüden) ...Klagen wir, die Grolme, diese Schandtäter dort drüben. Diese drei begaben sich in bösartiger Absicht, mit Moredeslust auf den Lippen auf ein Gebäude zu, bewohnt von Grolem, bevor es demnächst in die Hände sihrer eigentlichen Besitzer übergeht. Zwei menschlicher Kinder, es ist ein Waisenhaus. Verkauft wurde es am 30. INGerimm 1027BF. Daraufhin sind (reihe auswandernder Beleidigungen) die Angeklagten mit Magie, mit Schand und mit Gewalt vorgerückt um das Haus zu beschlagnahmen, sich selbst einzuverleiben, um zu plündern und zu morden!
Und jetzt hier und heute, nachdem meine Brüder und Schwestern sich nicht mehr selbst hier einfingen konnten, weil sie nicht mehr Reisefähig sind, weil sie schwersten Verletzungen beinahe erlegen sind, mussten wir uns hier heute versammeln um Recht zu sprechen.
(lange peinliche Pause)
Und ich hoffe das hier heute nicht nur ein Zeichen für die Menschen gesetzt wird, nein, auch für Grolme... (patriotisches Gebrabbel).“

Die verehrte Richterin ruft die Angeklagten auf sich vorzustellen.
Der Geweihte des Praios Ucurian tritt vor.
„(Begrüßung). Sicherlich sind unsere Namen und Gesichter nicht zuletzt durch durch die Maßnahmen der Ankläger in der Stadt bekannt. Wohl sicherlich aber auch durch das, was wir eigentlich tun, nämlich dadurch das wir heldenhaft nicht nur Aranien vor der Vernichtung gerettet haben, sondern auch Oron wieder heim in eure Reihen holen konnten. Ich bin Yarlan Greifenmund und der Herr Praios hat mich auserwählt die Sünder, die Paktierer und die Bösen zu schlagen, (Wie kann ein Mann nur so von sich selbst eingenommen sein?)“

Die verehrte Richterin ruft den „langen Lulatsch in dem Kleid“ auf sich vorzustellen.
Der Magier stellt sich vor.
„Abemir yah Mhorenis, ordentliches Mitglied der grauen Gilde des Geistes (war der nicht Schwarzmagier?), zweifacher Drachentöter, Held von Gareth, Vernichter der schwarzen Festung, Dämonenarchenschlächter. Was gibt es mehr zu sagen? (Auch ziemlich einge... und natürlich redet er nach einer solchen Frage weiter.)
Unser Beitrag im Kampf gegen die schwarzen Lande ist wohl einzigartig.“

Die nun genervte ehrenwerte Richterin ruft wortlos den Zwerg auf sich vorzustellen.
Dieser stellt sich zunächst dem Zwergenrichter vor.
„Ich glaube ich muss mich gar nicht so viel vorstellen, mein Name ist Boltax groscho Rugram. Um.  Einige der Brilliantzwerge werden mich sicherlich kennen, ich war unter anderem Beteiligt an der Evakuierung Logoloschs (wird das so geschrieben?) und habe hier im Krieg gegen Dimiona auch gut geholfen. Ansonsten bin ich ein bescheidener Diener der Elemente und mehr gibt es eigentlich vorerst nicht zu mir zu sagen (unverständliches Gebrummel).“


Die Angeklagten werden nun einzeln in den Zeugenstand gerufen um vom Ankläger befragt zu werden.
Der Praiosgeweihte Ucurian tritt vor und erbittet sich selbst schneiden zu dürfen als Wahrheitsschwur. (welch eine Sauerei) Die ehrenwerte Richterin erlaubt es gnädigerweise.
„Nun so schwöre ich vor diesem lichte, vor dem Fürsten der Götter und seinen elf Geschwistern, das ich die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen werde. Soll ich mich der Lüge schuldig machen sollen sich die Tore Alverans aufmachen und soll mich der Herr Praios selbst mit seinem Bannstrahl hinfort schlagen.“

Der Ankläger GumMur beginnt mit seinen Fragen.
Die erste Frage gilt dem Namen des Zeugen und wird beantwortet.
Danach wird der Zeuge gebeten seine Handschuhe auszuziehen. Der Geweihte leistet Folge und zeigt eine schrecklich verfärbte schwarze Hand zur Schau.
Er wird gefragt ob diese Veränderung durch ein dämonisches Artefakt entstanden ist. Er antwortet damit das es eine Kriegsverletzung ist.
Sofort wird er gefragt ob er etwa nicht der Herr einer Dämonenarche war. Einspruch ob der Bewandnis. Die Frage wird beantwortet bevor sie Richterin ein Urteil fällen kann. Der Zeuge sagt er war nicht der Herr, wohl aber der Kapitän.
Die nächste Frage richtet sich gegen seinen Status als Gesuchter in Perricum. Einspruch ob der Identität der Suchenden. Erneut wird die Richterin übergangen (Unerhörtheit!).
Der Ankläger wird bei der folgenden Frage, ob sich der Geweihte einem Gericht stellen würde von der Richterin ermahnt, er solle sich auf die Anklage konzentrieren. Ihro Gnaden Ucurian bejaht das er sich einem ordentlichen Gericht stellen würde.
Der Angeklagte wird folgend gefragt die Geschehnisse der Tat zu schildern. Sofort wird verneint jemals ein Waisenhaus betreten zu haben, woraufhin ihm der Kaufvertrag gezeigt wird.
Sofort bezichtigt der Geweihte den Vertrag als Null und Nichtig, sei er doch nicht ein fairer Austausch von gleichem Wert, eine Dukate für ein ganzes, sehr prächtiges und dämonenverseuchtes Haus. Folgend erklärt er das kein Kind in dem Haus anwesend war, stattdessen Grolme die ihrem Handwerk nachgingen. Der Geweihte erhebt unerhörterweise seine Stimme und schreit im Gerichtssaal. Die ausbrechende Diskussion wir von der ehrenwerten Richterin richtigerweise unterbrochen.
Die nächste Frage stellt sich der Natur des ausbrechenden Feuers, ob der Feuerelementar gesehen wurde und aus welcher Richtung. Der Geweihte verneint ein Elementar gesehen zu haben.
Der Nachfrage ob der Magier yah Mhorenis ein Flammenwesen beschworen hat und Kontrolle über dieses verloren hat, verweigert der Angeklagte die Aussage, gibt jedoch zu wissen darüber zu haben das die nötigen Fähigkeiten vorhanden sind, auch das zuvor schon ein solches beschworen wurde.
Auf nachfrage berichtet ihro Gnaden Ucurian das er aufgrund der magischen Geschehnisse das „Grolenhaus“ (dies forderte ein neues eingreifen um eine Diskussion vorzubeugen) gestürmt habe, jedoch nicht seine Waffe gezogen hat. Er fährt fort zu berichten das sie auf einen Grolm getroffen sind, der sie auch zusätzlich angegriffen hat, woraufhin er dann erst seine Waffe gezogen hat.
Er verneint eine Verhandlung zwischen dem Zwergen Boltax und dem anwesenden Grolm verstanden zu haben aufgrund sprachlicher Differenzen und verneint auch den Zauber „Archofaxus“ vernommen zu haben. Ihro Gnaden bestätigt das er Grolme angegriffen hat, die mit Magie gegen ihn vorgegangen sind.
Zu Protokoll gegeben vom Ankläger: Um euch selbst zu Zitieren „Aufgrund meiner mangelnden Magiekenntnisse konntet ihr gerade keine Aussage treffen“ und jetzt wollt ihr eure Magiekenntnisse herbeiführen um Aussagen zu treffen um tätlich Angriffe auszuführen“
Der Geweihte definiert seine Aussagen, das er nicht wisse welche Art von Magie wirkt, jedoch wohl, dass Magie wirkt.
Laut Zeugenaussage habe der Geweihte auf die forderung eines gerichts geantwortet mit: „Was für ein Richter, ihr seht ihn vor euch“ (Bei Praios!)
Der Ankläger und der Angeklagte diskutieren über die Definition darüber ob es einem Bannstrahler erlaubt ist in Dämonenlanden Recht zu sprechen zur Empörung der ehrenwerten Richterin. (Muss die ehrenwerte Richterin gar mehrmals beide Parteien ermahnen sich nicht gegenseitig zu unterbrechen!)
Ihro Gnaden Ucurian widerspricht der Anschuldigung das sie die Grolme vorsätzlich angegriffen haben, sondern das sie vorhatten das Dämonenmaterial neutralisieren wollten, genauer verseuchtes Blutgold. Er wiederholt das die Grolme nicht unbewaffnet waren und aktiv das Dämonenmaterial verteidigt haben.
Der Zeuge wird entlassen

Boltax groscho Rugram wird als nächstes in den Zeugenstand gerufen und der ehrenwerte Richter  Aurosch groscho Segrimel übernimmt die Verhandlung.
Der Ankläger GumMur beginnt mit seinen Fragen.
(An dieser stelle wird festgehalten das es möglicherweise deutliche augenscheinliche Bevorzugung unter den Zwergen gibt, des könnte jedoch auch kulturell bedingt sein.)
Zunächst führt der Ankläger die Befragung zu dem Elementar, woraufhin der Zwerg zustimmt anwesend gewesen zu sein. Auch bestätigt er das er wissen über elementare Wesen hat (und wird dabei unnötig philosophisch). Jedoch auch er bestätigt das Feuerelementar nicht gesehen zu haben und es daher nicht identifizieren zu können.
Es wird darüber geredet unter welchen Umständen in das Haus eingedrungen wurde bevor von dem zwergischen Richter (endlich) eine Ermahnung kommt, das der Zeuge keine Fragen stellen soll.
Herr Boltax berichtet das, als sie das Haus betreten haben, der anwesende Grolm versucht habe ihnen das Haus zu verkaufen, was seltsam sei, da es ja wohl schon verkauft war.
Das Gespräch schweift stark ab, woraufhin eine erneute Ermahnung kommt.
Der Zwerg erklärt das er dem Grolm einen Edelstein angeboten hat um seinen „geschäftssinn“ (sehr diplomatisch ausgedrückt) anzuregen und ihn schnell zu evakuieren. Erneut gibt er als rund dafür einen großen Vorrat an dämonisch verseuchtem Gold.
Auf nachfrage hin woher die Information für dieses Gold kommt, konnte der Angeklagte nur antworten das er die Information von Herrn yha Mhorenis bekommen hat.
Auf die Frage hin ob er den Grolm mit einem Archofaxus bedroht hat, behauptet er dies sei nur ein Mittel gewesen um erneut den Grolm zum gehen zu überzeugen, erfolglos. Zusätzlich auf weitere nachfrage bestätigt der Zwerg niemals diesen Zauber in seinem Leben gesprochen zu haben.
Auf ewiges hin und her über die Natur des Zaubers ermahnt der ehrenwerte Richter (endlich) zur nächsten Frage fortzufahren.
Noch kurz wird gefragt ob der Herr Boltax Aussagen tätigen kann ob der Natur des Feuerwesens, woraufhin dieser schwerstens den Unterschied zwischen Elementaren und Dämonen betont, jedoch auf den Magier yha Mhorenes verweist, welcher das Wesen beschworen hat.
Der Zeuge wird entlassen und das Gericht geht zurück an Richterin Sherizeth saba Damara.

Abelmir yha Mhorenis wird in den Zeugenstandstand Gerufen.
Die ehrenwerte Richterin liest einen Auslöseantrag vor des Gildentribunals, das alle magischen Angelegenheiten in einem späteren Gericht beschlossen werden und hier nur auf profane Verbrechen eingegangen und gerichtet wird.
Der Zeuge tritt vor.
Zunächst jedoch wird er von Magister Khorena saba Merisa, Mitglied der Gildentribunals, gefragt ob er zum aktuellen Zeitpunkt unter magischen Einfluss stünde. Daraufhin antwortet er das er weder zum Zeitpunkt der Tat noch zum aktuellen Zeitpunkt unter dem wissentlichen Einfluss von Magie stünde. Eine schwarze Katze wird (scheinbar die Vertraute der Hexe so mir gesagt wurde) genutzt um die Aussage zu bestätigen. (Nun sieht der ehrenwerte zwergische Richter mehr als missbilligend drein)
Der Angeklagte wird zu aller erst befragt über seine Teilnahme an der Flucht in Perricum und hinterfragt wieso dies jedoch hinterfragt wird. Ein Einspruch ob der Bewandtnis wird nicht stattgegeben. Herr yha Mhorenis besteht darauf zu erzählen was seiner Ansicht nach geschehen ist und bezeichnet Erzadmiral Rudolf von Mendena als verräterischen Admiral.
Der Magier wird gefragt warum er also nicht rechtlich gegen den Admiral vorgegangen ist, jedoch ermahnt die ehrenwerte Richterin den Ankläger zu den eigentlichen Anklagen zurück zu kehren.
Es wird gefragt weshalb in das Haus eingedrungen wurde. Herr yha Mhorenes berichtet, dass das Ziel einen Dämonenhort war, ein Unheiligtum das es zu beseitigen galt und berichtet das ihro Gnaden Karinor bestätigt hatte, dass das Haus ein Unheiligtum war. Weiterhin erzählt Herr yha Mhorenes von einem Bericht von Iphemia von Elburum, der bestätigt das blutiges Gold im Keller gefunden wurde, jedoch die anwesenden Kinder keine Male hatten und nicht verurteilt wurden.
Es wurde jedoch der erwähnte Bericht nicht und auch kein ähnlicher Bericht diesem Gericht vorgebracht.
Die ehrenwerte Richterin muss weiterführend den Angeklagten ermahnen, alle Grolme der Boshaftigkeit zu beschimpfen und muss ihn kurz daraufhin erneut ermahnen als es zu diesem Thema zu einem Schlagabtausch kommt. (Das auch wahrlich niemand ordentlichem Protokoll folgen kann. Männer.)
Die Befragung wird oberflächlich auf das beschworene Elementar geführt und der Magier erklärt das er dieses in der tat beschworen hat u dämonisches Material zu vernichten und das Elementar in Anwesenheit von dämonischen Energien außer Kontrolle geraten ist.
Erneut versichert Herr yha Mhorenes mehrfach das ihre Gnaden Karinor und ihro Gnaden Ucurian die Anwesenheit eines Unheiligtums bestätigt haben.
Auf folgende Fragen seiner Handlungen antwortet der Magier yha Mhorenes sehr ausweichend. Er geht in eine Rede (eine sehr rassistische Triade) über, bei der er alle Grolme in Elburum beschuldigt am blutigen geschäft beteiligt zu sein.
Er wird von der ehrenwerten Richterin daraufhin entlassen.

Das Gericht geht in eine (wohl verdiente) Pause über.

Das Gericht wird fortgesetzt und die ehrenwerte Richterin verlangt sofort nach einer Liste der geladenen Zeugen.
Zunächst werden zehn schriftliche Zeugenaussagen aufgenommen die allesamt (aus grolmischer Sicht) die Geschehnisse beschreiben wie das Waisenhaus angegriffen wurde. Zwei weitere Berichte stammen von Grolmen die dem Haus flüchten konnten und beschreiben diverse magische Phänomene mit denen sie attackiert wurden.
Eine weitere schriftliche Zeugenaussage wird eingereicht von Iphemia von Elburum, ihre Fähigkeit als Leumundszeugin wird von ihro Gnaden Ucurian jedoch in frage gestellt, wobei er auf ihre Handlungen unter oronischer Herrschaft hindeutet. Jedoch beantragt er das seine Aussage gestrichen wird, woraufhin Einspruch erhoben wurde das er unter List geritten ist und die ehrenwerte Richterin hat diesen Einwurf stattgegeben. (und so musste ich diesen ganzen Absatz doppelt schreiben musste!)
Die Zeugenaussage der Iphemia von Elburum besagt das die Angeklagten aus der Stadt verbannt wurden um einer Hängung wegen Brandschatzung zu entgehen.
Bevor die nächste Zeugen aufgerufen werden konnte, brechen plötzlich zwei Männer in den Gerichtssaal ein und fordern die allgemeine Aufmerksamkeit. (Also wirklich. Männer! Ein solches Chaos mussten wir ja noch nie erdulden!)
Sie drängen sich vor in den Zeugenstand und werden (missbilligend) vorgerufen.

Admiral Rateral Sanin wird in den Zeugenstand gerufen.
Er wird von der ehrenwerten Richterin eingeschworen( und hat doch tatsächlich die Nerven sie zu unterbrechen!)
Der Admiral berichtet wie er den Geweihten Ucurian als Ruderer kennen lernte und daraufhin über viele jahre hinweg in gemeinsamen Kampf auf der blutigen See und Maraksan gekämpft hat. Der Admiral bestätigt das göttergefällige Handeln der Geweihten mit seinem Namen.
Die Befragung geht auf den Ankläger GumMur über.
Er wird gefragt seine Beteuerung genauer zu definieren und bestätigt das sowohl ihro Gnaden Ucurian als auch Herr yha Mhorenis immer im Sinne des Mittelreises gehandelt haben. Danach berichtet er wie sowohl er als auch der Geweihte Ucurian gemeinsam gekämpft haben auf Rulat.
Der Zeuge wird entlassen.

Kiaras Karinor wird in den Zeugenstand gerufen.
Jedoch drängelt sich Resorik Sturmtaucher vor.
Zitat der ehrenwerten Richterin: „...Männer.“
Sie bittet den Rahjageweihten vorerst wieder platz zu nehmen

Resorik Sturmtaucher, Bordkaplan der Seeadler, wird in den Zeugenstand gerufen.
Auf nachfrage von ihro Gnaden Ucurian hin beginnt Sturmtaucher zu berichten von einer Schlacht vor Khunchom, bei der die Stadt von zwei Dämonenarchen angegriffen wurde. Die Angeklagten und ihre Kamaraden sind auf die Seeadler gestiegen und mit dieser in die Bucht gesegelt um dort anschließend eine der Archen zu vernichten.
Der Zwerg Boltax fragt den Kaplan was die beste Vorgehensmethode gegen verdorbene Elemente ist als Experte, woraufhin dieser antwortet mit sofortiger Vernichtung, solange sie nicht zurückgeführt werden können in die Heiligkeit.
Der Ankläger GumMur möchte beginnen fragen zu stellen, doch der Geweihte weigert sich vehement (und extrem ungezügelt) mit Grolmen zu sprechen. Der Anwesende Praios Geweihte (dessen Namen ich immer vergesse) soll als Übersetzer dienen.
Der Kaplan wird gefragt wie eine Dämonenarche gelenkt werden kann (eine rückführung darauf das der Angeklagte wohl eine solche Arche kontrolliert hat) und bekommt als Antwort das dies nur mit einem Pakt möglich ist. Auf nachfrage hin ob es einen solchen Paktierer gab, gibt es einen Einspruch von ihro Gnaden Ucurian das die Seele geläutert wurde und rein ist. Dem Einspruch wird jedoch nicht stattgegeben.
Der Kaplan bestätigt das ein Paktierer auf der Arche anwesend war und dessen Seele gereinigt wurde.
Der Zeuge wird entlassen.

Als nächstes in den Zeugenstand gerufen wird Kiaras Doflaminio Karinor – Radschan Tarefsun – Diener der Rahja, Mitglied des Heldenrates, Erster Ritter des Ordens der Rose, Ehrenritter zu Gareth, Archentöter, Drachentöter, Heptarchentöter.
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((An dieser stelle wurden teile des Berichtes stark Zensiert und gestrichen, scheinbar hat die Protokollantin nicht aufgepasst und über den Geweihten geschwärmt und dies ausführlich niedergeschrieben. Wir bitten um Verzeihung.))

(Ahem... wo war ich stehen geblieben)

Serina saba Haramil wird in den Zeugenstand gerufen.
Das junge Mädchen berichtet auf Nachfrage von den Ereignissen in Khunchom und bestätigt das die Angeklagten bei der Verteidigung der Stadt anwesend waren und eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Die zeugen wird ohne Gegenfragen entlassen.

GumMur, Grolm erster Klasse, wird in den Zeugenstand gerufen.
Der Angeklagte Boltax übernimmt die Befragung, woraufhin der ehrenwerte Richter Aurosch groscho Segrimel erneut die Leitung des Gerichts übernimmt.
Der Herr Boltax hinterfragt das der Ankläger die Aussagen der Golme bestätigt.
Es kommt zu einer ausgedehnten Diskussion, die mehrfach von dem ehrenwerten Richter ermahnt wird.

Das Gericht wird unterbrochen von einem Mitglied des Gildentribunals, der Hexe und Magister Airina, aufgrund von Befangenheit. Sie berichtet davon das der Angeklagte Abelmir yha Mhorenis persönlich beteiligt war an den Ereignissen die zum Tot ihrer Mutter Satrapa geführt haben.
Die Verhandlung von Abelmir yha Mhorenes wird vertagt und in die Hände eines Magiergerichts gegeben.

Boltax rust seine eigene verteidigerin in den Zeugenstand und stellt ihr Fragen Rechtlicher Grundlage. Er stellt die Frage wie phexisch und rechtlich der Waisenhaus Vertrag ist. Sie antwortet das es nicht phexisch ist und sehr unüblich.
Sie wird als bezahlt und befangen bezeichnet.
Stattdessen wird der Praios Geweihte vorgerufen. Er wird gefragt Plünderung zu definieren, ob dämonisches Material Besitz sein kann und ob Dschinne als Rechtspersonen gelten.
Avianda Falkenflug und Isha werden noch einmal vorgerufen und bestätigt Kiaras Aussagen.

Die Angeklagten und der Ankläger tragen ihre abschließenden Reden vor.

Boltax groscho Rugram wird verurteilt mit dem Ausschluss aus der Xorloscher Bierbrauer Gilde, dem Ausschluss aus der Pilzsucher und Begutachter Gilde und beauftragt mit einer Pilgerreise in den nächsten 50 Götterläufen zu der Heiligen Halle von Angrosch für Auffrischer der Lehren über das Feuer.
(Zwerge....)

Abelmir yha Mhorenes wird verbannt aus Aranien. Seine Schuld magischen Missbrauchs soll zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt werden.

Yarlan Ucurian Greifenmund wird verurteilt binnen eines Jahres und eines Tages nach Beilunk zu reisen und den Heptarchen Xeraan zu töten oder bei dem Versuch zu sterben.

Die Verhandlung ist geschlossen.



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  • 22. September 2019, 13:13:08
Im Schatten der Gans
« Antwort #116 am: 22. September 2019, 13:13:08 »

Im Schatten der Gans


Diarium des Abelmir yha Mhorenis
12. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Wir verließen heute auf der „Seeadler von Beilunk“ des Admirals Sanin Zorgan. Sein 1.Offizier Baron Wilbur Kornplotz begrüßte uns vergleichsweise freundlich.
Dies ist nicht unbedingt selbstverständlich nach den Geschehnissen auf Rulat. Der Bord-Efferdi Resovik Sturmtaucher verlangte einen Eid auf Sanin für die Dauer der Reise,
den die meisten von uns sogleich ablegten. Lediglich Kiaras weigerte sich diesen zu leisten mit der Begründung, dass der Admiral am Verlust des nachtblauen Splitters der
Dämonenkrone schuld sei. Ich verstehe diesen Gedankengang bei unserem Rahjani nicht, da eine Untergebene Sanins den Verrat beging. Sicher, man könnte argumentieren,
dass der Admiral für seine Offiziere verantwortlich ist aber andererseits möchte ich nicht für Fehltritte meiner Gefährten oder meiner Untergebenen schuldig sein.
Es scheint mir eher, dass Kiaras irgendeinen tiefergehenden Groll gegen den Admiral hegt. Der Efferdi sagte uns klipp und klar das Kiaras ohne Eid nicht an Bord kann und wir
somit gezwungen wären den Weg zu Fuß oder zu Pferd hinter uns bringen. Ich beschloss nach dieser unschönen Vorstellung bei der Hafenmeisterei nachzufragen ob ein anderes
Schiff Richtung Perricum ausläuft und nahm zu meinem Schutz Rafim mit. Ich traue dieser Stadt nach den letzten Vorkommnissen nicht mehr. Wir fanden heraus, dass ein
gewisser Kapitän Shadir die Stadt in dieser Nacht Richtung Norden auslaufen wollte.

Yarlan begleitete Kiaras zum Rahjatempel dieser Stadt der dort meditieren wollte um seine „innere Harmonie“, wie er es ausdrückte, wiederzufinden.
Aviana, die Avesgeweihte in unserer Begleitung, begleitete die beiden und erzählte den Beiden, dass Sie uns wahrscheinlich bald verlassen wolle. Isarun und Boltax gingen zurück
zu unserer Villa um alles für den Aufbruch auf dem Landweg klar zu machen. Boltax schnitzte außerdem aus einen  Gwen-Petryl-Stein ein efferdgefälliges Amulett mit gegenläufigen
Tropfen und Efferdsymbolen in der Mitte. Dieser kleine Gnom ist erstaunlich geschickt mit seinen Händen. Schade, dass er seine Begabung für diesen Krimskrams  verschleudert.
Nach einer Weile ist Kiaras dann wohl besserer Laune, wohl Dank rahjanischer Massagen. Dieser kleine Wüstling. Um sich doch noch auf Sanin einschwören zu lassen begaben
sich die drei zum Efferdtempel, fanden aber Resovik nicht mehr an. Also begaben sie sich weiter zur Seeadler um dort den Schwur abzulegen. Dort trafen sie allerdings auf
Viburn „den Stählernen“, seines Zeichens zweiter Offizier. Er verweigerte ihnen auch prompt den Zutritt zum Schiff. Und so mussten wir, anstelle von Kiaras, Abbitte und Fürsprache
für unseren Gefährten beim Admiral leisten. Was reitet diesen Rahjani bloß manchmal ? Nach einer Weile verwies uns Sanin an Fusakel, offensichtlich der Geschützmeister des
Schiffes und dass dieser irgendetwas mit einem Fass machen solle. Genauere Informationen blieb er uns schuldig.

Damit Kiaras überhaupt an Bord kommen durfte nahm ihm Yarlan in Gegenwart von Viburn den Schwur auf Sanin ab, bekam allerdings eine grimmig aussehende Mohawache zugeteilt
solange er an Bord war. Dies kann Rafim als Al`Anfaner so nicht auf sich beruhen lassen und ernannte sich selbst zur zweiten Wache Kiaras. Er schrie irgendetwas von Granden und
dass man sie so nicht behandeln kann und darf. Als sich Yarlan nach dem Fass erkundigte kanzelte ihn Fusakel ab und sagt ihm dass er für „so `nen Kack“ keine Zeit habe und er
dass Fass selbst unter Deck holen solle. Da ich mich zu langweilen begann inspizierte ich die Geschütze an Deck und machte Bekanntschaft mit dem Richtschützen Prüttel, der in weit
intimerer Beziehung zu seinen Geschützen ist als Ingerimm oder gar Rahja gutheißen würde. Nach einer eingehenden Untersuchung des Geschützes und seiner Mechanik,
zu deren Zweck ich in das Geschütz kriechen musste, schrak ich kurzzeitig vor einer merkwürdigen Krokodils-artigen Gestalt zurück.
Er stellte sich als Lido Kork vor, der eigentliche Kapitän des Schiffes. Offensichtlich zählt dieses Wesen zur Gattung der Klabautermänner, einer Unterart des gemeinen Kobolds, die hinlänglich
bekannt für allerlei derbe Späße mit ihnen unliebsamen Wesen sind. Ich beschloss die ganze Kraft meines Charmes und meiner angenehmen Wesensart zu nutzen und konnte auf diese Art
dieses Wesen für mich einnehmen. Er stellte sich als freundlicher, aber leicht verrückter Gesprächspartner heraus und ernannte mich zuerst zum 1.Offizier und im Laufe des Gesprächs bis
zum 4.Offizier. Offensichtlich hatte dieses Wesen keine Ahnung über die Befehlsstruktur auf einem Schiff. Er sagte mir das ein gewisser Ragnar ihm noch ein Buch schulde und er bis dahin
keinerlei Bücher mehr verleihen würde. Was sich wohl in der Bibliothek dieses merkwürdigen Wesens wohl befindet ?

Isarun traf eine alte Bekannte aus Garether Zeiten, eine Helena Fackelhand, die wohl mit ihr zusammen studiert hat. Sie stellte Isarun die erste Bordmaga mit Namen Trismagena vor, die
anscheinend  gildenlos ist da sie keine Gildensiegel trägt. Seltsamerweise hatte Isarun keine Probleme damit. Yarlan schleppte in der Zwischenzeit das Wasserfass mit geweihtem Wasser
hoch und tunkte Kiaras Hand hinein. Dies reichte dem Efferdi anscheinend nicht und er fragte Yarlan ob er ihn verar… wolle, der Rahjani solle gefälligst in das Fass steigen. Yarlan kippte darauf
das Fass über Kiaras aus um zu beweisen, dass er kein Paktierer sei. Resovik fluchte daraufhin fürchterlich, zog sich die Gewänder vom Körper und sprang nackt über Bord.
Was für ein verrückter Kerl ! Nach einigen Stunden werden wir dann in einem Ruderboot ausgesetzt um in der Nähe von Perricum an Land gehen zu können. Wie sich herausstellte
waren wir nördlich von Perricum in der Nähe der Trollzacken. 

13. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einem langen Fußmarsch erreichten wir das Dorf Dergelmund nördlich der Stadt. Als Bewaffnete wurden wir mürrisch vom
Dorfschulzen begrüßt und nach unserem Wohin befragt. Nach einer kurzen, aber wie es scheint zufriedenstellenden Antwort wurde uns gesagt, dass wir in einer kleinen Scheune nächtigen können.
Isarun erkannte das ein kleiner Kahn den Fluss herab kam mit einer merkwürdig aussehenden Gestalt. Sie stellte sich Aluide die Piratin vor und stellte uns auch ihren Bekannten vor, einem Lachs !
Bin ich nur von Verrückten umgeben ?
Sie faselte irgendetwas von einem grauen Mann im Fluss, einem Flusskönig oder sowas. Ich fragte mich insgeheim ob diese Person nicht vielleicht aus dem Trakt für Geisteskranke in der
Perricumer Akademie entflohen war. Boltax sprang allerdings voll auf diese merkwürdige Geschichte an und wollte mit den Flussgeistern reden. Ob er wohl im Laufe der Seereise unbemerkt einen
Schlag auf den Kopf abbekommen hat ? Aluide zog sich darauf nackt vor allen aus, völlig schamlos dieses Weib, und Boltax steckte nach kurzen Bartgemurmel seinen Kopf unter Wasser. Vielleicht
wollte er sich ertränken nach dem Rausschmiss aus der Pilzzüchtergemeinde oder sowas. Es sind doch nur verdammte Pilze ! Der Büttel steckte uns das die Person gesucht wird und ein Kopfgeld
von 30 Silbertalern auf sie ausgeschrieben ist. Sahen wir wirklich dermaßen arm aus, dass wir schon für Kopfgeldjäger gehalten wurden ?
Die Frau wollte uns auf ihrer Nussschale Richtung Perricum bringen, als Belohnung sollten wir Ihr spannende Geschichten erzählen. Allerdings konnte sie nur ein paar Leute mitnehmen so dass ich
mit Kiaras und Rafim für eine Nacht hier bleiben mussten.

14. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einer ruhigen Nacht reinigte ich mich und Kiaras auf magischen Wege von den Unbillen dieses Strohlagers und wartete, dass diese Verrückte wiederkommt.
Sie brachte uns dann zu Lennards Mühle, einem Ort im Nirgendwo kurz vor Rommilys. Dort lagerten Rondrianer und Golgariten gemeinsam in einem Zeltlager. Die Wache führte uns zur Befehlshaberin,
einer Rodrageweihten namens Rondirai von Leuentreu. Die Männer und Frauen unter ihrem Kommando sind alle verstümmelt oder schwer verletzt. Sie setzte uns in Kenntnis, dass Rommilys gefallen war
und ein Entsatzheer unter Yelnan von Dunkelstein auf dem Weg nach Rommilys ist um die feindlichen Truppen zu verstärken. Asmodeus von Andergast, mein alter Feind aus Yol-Ghurmak führt
das Kommando. Das Schicksal des hohen Paares der Traviakirche und das der Fürstin von Darpatien, Irmegunde von Rabenmund ist unbekannt.
Wir beratschlagten wie wir nach Rommilys hineinkommen und was wir dort  erreichen wollen.  Wir beschlossen, dass der einfachste Weg wohl über Neu-Rommilys am anderen Flussufer führen würde.
Am nächsten Morgen soll es losgehen.

Mögen die Zwölfe uns behüten !



« Letzte Änderung: 23. September 2019, 21:33:26 von Frostgeneral »
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  • 05. November 2019, 17:43:56
Im Schatten der Gans
« Antwort #117 am: 05. November 2019, 17:43:56 »

Im Schatten der Gans


Auszüge des Logbuches: Der Fall von Oron 1027 BF
von:
Kiaras Doflaminio Karinor, Lehrer der Leidenschaft, Mitglied des Heldenrates, Erster Ritter der Rose. Ehrenritter zu Gareth

Nachtrag des Logbuches
8. RAHja 1027 BF

Es ist also Tatsächlich dazu gekommen, Mitglieder unserer Gruppe wurden vor ein Gericht gerufen für Brandschatzung in von Dämonen verseuchtem Gebiet.
Es wäre wahrlich zum lachen wenn die Lage nicht so ernst wäre.
Doch es zeigt uns auch ganz gut wie schnell wir uns doch auf simple Methoden verlassen, anstatt ordnungsgemäß nach den Regeln der Götter handeln.
Hoffen wir das dies bei einem Weckruf bleibt.
Auf jeden Fall haben wir diesen Tag genutzt uns so gut wie möglich auf die kommende Verhandlung vorzubereiten. Naja, einige von uns.
Doch fange ich lieber von vorne an.
Es wurde recht schnell offensichtlich, dass das wichtigste war, einen Rechtsbeistand zu finden, bevorzugt natürlich eine Frau. Isarun hat sich vehement geweigert in irgendeiner weise zu helfen und ich kann es ihr nicht verübeln.
Doch auf dem Weg in Richtung des Praiostempels mussten wir etwas gar schockierendes über das hiesige Rechtssystem erfahren.
Öffentliche Schandmäuler werden gefeiert und es ist eine Tradition den Ruf seines Gegenübers so weit wie möglich in den Dreck zu ziehen!
Und selbstverständlich sind unsere drei Angeklagten, Yarlan, Abelmir und Boltax sofort darauf angesprungen.
Auch ist klar geworden, welche Tricks die paktierenden Grolme in der Verhandlung anwenden wollen. Sie tarnen ihr Unheiligtum als niedergebranntes Waisenhaus!

Ich für meinen Teil habe mich natürlich darauf konzentriert meine eigene Zeugenaussage vorzubereiten, von daher bin ich mir nicht in der Gesammtheit sicher was alles Vorbereitet wurde.
Alles was mir zu Ohren kam sind bezahlte Zeugenaussagen, einen Haufen Leumundszeugen, Flugblätter und ein vorzügliches Gedicht von unserem Zwerg.

(Auf einem dazwischengeschobenem Blatt geschrieben:)
      Verehrtes Publikum, jetzt kein Verdruss, die Grolme reden doch nur Stuss,
      Die Wahrheit eine goldene Legende,
      unter ihrer Hand nimmt sie ein bittres Ende,
      Wir alle stehn enttäuschst und sehn verzagt,
      die Aufrechten und guten von den Grolmen angeklagt.
      Dabei ist unser Leumund optimal,
      Der Gromlenleumen höchsten ist nur schal.
      Wir sind die Helden in dem Krieg,
      durch uns gelang der große Sieg.
      Diamonia ist nicht mehr,
      verehrte Leute höret her.
      Und jedes Wort der Grolme ist voll Lug,
      voll Bitterkeit und voller Trug.
      Gute Leute glaubt den Grolem nie,
      sie sind so falsch wie Rattenvieh.

Die nächsten Tage werden wohl eenso im Flug vergehen, zumindest haben wir eine Rechtsvertretung gefunden.
Die lichte der Leumünder sieht auch immer länger auf mit namen wie:
Raterla Sanin (den ich wirklich nicht sehen muss), Avianda Falkenflug, verschiedene aranische Offiziere, die Mada Basari, die Phex- und Efferdkirche und natürlich den Mitgliedern unserer Gemeinschaft.
Hoffen wir das es reicht.

(Anhang)
Ich war übrigens so frei mir eine Mitschrift der Gerichtsverhandlung durch ein wenig... rahjanische Überzeugungskraft zu organisieren.[/font][/i]


Protokoll des Schiedsverfahrens zum 10. Rahja 1027BF
Das Volk in Verteidigung der Waisen gegen die Brandstifter Abelmir yah Mhorenis, Yarlan Ucurian Greifenmund und Boltax groscho Rugram

Gerichtsschreiberin Yasmina saba Yasine

Das Publikum tritt ein.
Gefolgt von dem Ankläger, GumMur Grolm erster Klasse.
Gefolgt von den Angeklagten, Abelmir yah Mhorenis, Yarlan Ucurian Greifenmund und Boltax groscho Rugram.
Gefolgt von dem Gildentribunal, Magister Khorena saba Merisa, Magister Airina die Hexe, Magister Fereschte den Gaukler.

Die Verhandlung beginnt mit dem Eintreffen der geehrten Richter: Sherizeth saba Damara, Zivil Richterin von Zorgan, und Aurosch groscho Segrimel, Oberster Rechtssprecher der brillianten Handelverbindung in Aranien und Diener Phexens unter funkelndem Berg.

Die Anklage, vorgetragen von GumMur:
„(nutzlose Plattitüden) ...Klagen wir, die Grolme, diese Schandtäter dort drüben. Diese drei begaben sich in bösartiger Absicht, mit Moredeslust auf den Lippen auf ein Gebäude zu, bewohnt von Grolem, bevor es demnächst in die Hände sihrer eigentlichen Besitzer übergeht. Zwei menschlicher Kinder, es ist ein Waisenhaus. Verkauft wurde es am 30. INGerimm 1027BF. Daraufhin sind (reihe auswandernder Beleidigungen) die Angeklagten mit Magie, mit Schand und mit Gewalt vorgerückt um das Haus zu beschlagnahmen, sich selbst einzuverleiben, um zu plündern und zu morden!
Und jetzt hier und heute, nachdem meine Brüder und Schwestern sich nicht mehr selbst hier einfingen konnten, weil sie nicht mehr Reisefähig sind, weil sie schwersten Verletzungen beinahe erlegen sind, mussten wir uns hier heute versammeln um Recht zu sprechen.
(lange peinliche Pause)
Und ich hoffe das hier heute nicht nur ein Zeichen für die Menschen gesetzt wird, nein, auch für Grolme... (patriotisches Gebrabbel).“

Die verehrte Richterin ruft die Angeklagten auf sich vorzustellen.
Der Geweihte des Praios Ucurian tritt vor.
„(Begrüßung). Sicherlich sind unsere Namen und Gesichter nicht zuletzt durch durch die Maßnahmen der Ankläger in der Stadt bekannt. Wohl sicherlich aber auch durch das, was wir eigentlich tun, nämlich dadurch das wir heldenhaft nicht nur Aranien vor der Vernichtung gerettet haben, sondern auch Oron wieder heim in eure Reihen holen konnten. Ich bin Yarlan Greifenmund und der Herr Praios hat mich auserwählt die Sünder, die Paktierer und die Bösen zu schlagen, (Wie kann ein Mann nur so von sich selbst eingenommen sein?)“

Die verehrte Richterin ruft den „langen Lulatsch in dem Kleid“ auf sich vorzustellen.
Der Magier stellt sich vor.
„Abemir yah Mhorenis, ordentliches Mitglied der grauen Gilde des Geistes (war der nicht Schwarzmagier?), zweifacher Drachentöter, Held von Gareth, Vernichter der schwarzen Festung, Dämonenarchenschlächter. Was gibt es mehr zu sagen? (Auch ziemlich einge... und natürlich redet er nach einer solchen Frage weiter.)
Unser Beitrag im Kampf gegen die schwarzen Lande ist wohl einzigartig.“

Die nun genervte ehrenwerte Richterin ruft wortlos den Zwerg auf sich vorzustellen.
Dieser stellt sich zunächst dem Zwergenrichter vor.
„Ich glaube ich muss mich gar nicht so viel vorstellen, mein Name ist Boltax groscho Rugram. Um.  Einige der Brilliantzwerge werden mich sicherlich kennen, ich war unter anderem Beteiligt an der Evakuierung Logoloschs (wird das so geschrieben?) und habe hier im Krieg gegen Dimiona auch gut geholfen. Ansonsten bin ich ein bescheidener Diener der Elemente und mehr gibt es eigentlich vorerst nicht zu mir zu sagen (unverständliches Gebrummel).“


Die Angeklagten werden nun einzeln in den Zeugenstand gerufen um vom Ankläger befragt zu werden.
Der Praiosgeweihte Ucurian tritt vor und erbittet sich selbst schneiden zu dürfen als Wahrheitsschwur. (welch eine Sauerei) Die ehrenwerte Richterin erlaubt es gnädigerweise.
„Nun so schwöre ich vor diesem lichte, vor dem Fürsten der Götter und seinen elf Geschwistern, das ich die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen werde. Soll ich mich der Lüge schuldig machen sollen sich die Tore Alverans aufmachen und soll mich der Herr Praios selbst mit seinem Bannstrahl hinfort schlagen.“

Der Ankläger GumMur beginnt mit seinen Fragen.
Die erste Frage gilt dem Namen des Zeugen und wird beantwortet.
Danach wird der Zeuge gebeten seine Handschuhe auszuziehen. Der Geweihte leistet Folge und zeigt eine schrecklich verfärbte schwarze Hand zur Schau.
Er wird gefragt ob diese Veränderung durch ein dämonisches Artefakt entstanden ist. Er antwortet damit das es eine Kriegsverletzung ist.
Sofort wird er gefragt ob er etwa nicht der Herr einer Dämonenarche war. Einspruch ob der Bewandnis. Die Frage wird beantwortet bevor sie Richterin ein Urteil fällen kann. Der Zeuge sagt er war nicht der Herr, wohl aber der Kapitän.
Die nächste Frage richtet sich gegen seinen Status als Gesuchter in Perricum. Einspruch ob der Identität der Suchenden. Erneut wird die Richterin übergangen (Unerhörtheit!).
Der Ankläger wird bei der folgenden Frage, ob sich der Geweihte einem Gericht stellen würde von der Richterin ermahnt, er solle sich auf die Anklage konzentrieren. Ihro Gnaden Ucurian bejaht das er sich einem ordentlichen Gericht stellen würde.
Der Angeklagte wird folgend gefragt die Geschehnisse der Tat zu schildern. Sofort wird verneint jemals ein Waisenhaus betreten zu haben, woraufhin ihm der Kaufvertrag gezeigt wird.
Sofort bezichtigt der Geweihte den Vertrag als Null und Nichtig, sei er doch nicht ein fairer Austausch von gleichem Wert, eine Dukate für ein ganzes, sehr prächtiges und dämonenverseuchtes Haus. Folgend erklärt er das kein Kind in dem Haus anwesend war, stattdessen Grolme die ihrem Handwerk nachgingen. Der Geweihte erhebt unerhörterweise seine Stimme und schreit im Gerichtssaal. Die ausbrechende Diskussion wir von der ehrenwerten Richterin richtigerweise unterbrochen.
Die nächste Frage stellt sich der Natur des ausbrechenden Feuers, ob der Feuerelementar gesehen wurde und aus welcher Richtung. Der Geweihte verneint ein Elementar gesehen zu haben.
Der Nachfrage ob der Magier yah Mhorenis ein Flammenwesen beschworen hat und Kontrolle über dieses verloren hat, verweigert der Angeklagte die Aussage, gibt jedoch zu wissen darüber zu haben das die nötigen Fähigkeiten vorhanden sind, auch das zuvor schon ein solches beschworen wurde.
Auf nachfrage berichtet ihro Gnaden Ucurian das er aufgrund der magischen Geschehnisse das „Grolenhaus“ (dies forderte ein neues eingreifen um eine Diskussion vorzubeugen) gestürmt habe, jedoch nicht seine Waffe gezogen hat. Er fährt fort zu berichten das sie auf einen Grolm getroffen sind, der sie auch zusätzlich angegriffen hat, woraufhin er dann erst seine Waffe gezogen hat.
Er verneint eine Verhandlung zwischen dem Zwergen Boltax und dem anwesenden Grolm verstanden zu haben aufgrund sprachlicher Differenzen und verneint auch den Zauber „Archofaxus“ vernommen zu haben. Ihro Gnaden bestätigt das er Grolme angegriffen hat, die mit Magie gegen ihn vorgegangen sind.
Zu Protokoll gegeben vom Ankläger: Um euch selbst zu Zitieren „Aufgrund meiner mangelnden Magiekenntnisse konntet ihr gerade keine Aussage treffen“ und jetzt wollt ihr eure Magiekenntnisse herbeiführen um Aussagen zu treffen um tätlich Angriffe auszuführen“
Der Geweihte definiert seine Aussagen, das er nicht wisse welche Art von Magie wirkt, jedoch wohl, dass Magie wirkt.
Laut Zeugenaussage habe der Geweihte auf die forderung eines gerichts geantwortet mit: „Was für ein Richter, ihr seht ihn vor euch“ (Bei Praios!)
Der Ankläger und der Angeklagte diskutieren über die Definition darüber ob es einem Bannstrahler erlaubt ist in Dämonenlanden Recht zu sprechen zur Empörung der ehrenwerten Richterin. (Muss die ehrenwerte Richterin gar mehrmals beide Parteien ermahnen sich nicht gegenseitig zu unterbrechen!)
Ihro Gnaden Ucurian widerspricht der Anschuldigung das sie die Grolme vorsätzlich angegriffen haben, sondern das sie vorhatten das Dämonenmaterial neutralisieren wollten, genauer verseuchtes Blutgold. Er wiederholt das die Grolme nicht unbewaffnet waren und aktiv das Dämonenmaterial verteidigt haben.
Der Zeuge wird entlassen

Boltax groscho Rugram wird als nächstes in den Zeugenstand gerufen und der ehrenwerte Richter  Aurosch groscho Segrimel übernimmt die Verhandlung.
Der Ankläger GumMur beginnt mit seinen Fragen.
(An dieser stelle wird festgehalten das es möglicherweise deutliche augenscheinliche Bevorzugung unter den Zwergen gibt, des könnte jedoch auch kulturell bedingt sein.)
Zunächst führt der Ankläger die Befragung zu dem Elementar, woraufhin der Zwerg zustimmt anwesend gewesen zu sein. Auch bestätigt er das er wissen über elementare Wesen hat (und wird dabei unnötig philosophisch). Jedoch auch er bestätigt das Feuerelementar nicht gesehen zu haben und es daher nicht identifizieren zu können.
Es wird darüber geredet unter welchen Umständen in das Haus eingedrungen wurde bevor von dem zwergischen Richter (endlich) eine Ermahnung kommt, das der Zeuge keine Fragen stellen soll.
Herr Boltax berichtet das, als sie das Haus betreten haben, der anwesende Grolm versucht habe ihnen das Haus zu verkaufen, was seltsam sei, da es ja wohl schon verkauft war.
Das Gespräch schweift stark ab, woraufhin eine erneute Ermahnung kommt.
Der Zwerg erklärt das er dem Grolm einen Edelstein angeboten hat um seinen „geschäftssinn“ (sehr diplomatisch ausgedrückt) anzuregen und ihn schnell zu evakuieren. Erneut gibt er als rund dafür einen großen Vorrat an dämonisch verseuchtem Gold.
Auf nachfrage hin woher die Information für dieses Gold kommt, konnte der Angeklagte nur antworten das er die Information von Herrn yha Mhorenis bekommen hat.
Auf die Frage hin ob er den Grolm mit einem Archofaxus bedroht hat, behauptet er dies sei nur ein Mittel gewesen um erneut den Grolm zum gehen zu überzeugen, erfolglos. Zusätzlich auf weitere nachfrage bestätigt der Zwerg niemals diesen Zauber in seinem Leben gesprochen zu haben.
Auf ewiges hin und her über die Natur des Zaubers ermahnt der ehrenwerte Richter (endlich) zur nächsten Frage fortzufahren.
Noch kurz wird gefragt ob der Herr Boltax Aussagen tätigen kann ob der Natur des Feuerwesens, woraufhin dieser schwerstens den Unterschied zwischen Elementaren und Dämonen betont, jedoch auf den Magier yha Mhorenes verweist, welcher das Wesen beschworen hat.
Der Zeuge wird entlassen und das Gericht geht zurück an Richterin Sherizeth saba Damara.

Abelmir yha Mhorenis wird in den Zeugenstandstand Gerufen.
Die ehrenwerte Richterin liest einen Auslöseantrag vor des Gildentribunals, das alle magischen Angelegenheiten in einem späteren Gericht beschlossen werden und hier nur auf profane Verbrechen eingegangen und gerichtet wird.
Der Zeuge tritt vor.
Zunächst jedoch wird er von Magister Khorena saba Merisa, Mitglied der Gildentribunals, gefragt ob er zum aktuellen Zeitpunkt unter magischen Einfluss stünde. Daraufhin antwortet er das er weder zum Zeitpunkt der Tat noch zum aktuellen Zeitpunkt unter dem wissentlichen Einfluss von Magie stünde. Eine schwarze Katze wird (scheinbar die Vertraute der Hexe so mir gesagt wurde) genutzt um die Aussage zu bestätigen. (Nun sieht der ehrenwerte zwergische Richter mehr als missbilligend drein)
Der Angeklagte wird zu aller erst befragt über seine Teilnahme an der Flucht in Perricum und hinterfragt wieso dies jedoch hinterfragt wird. Ein Einspruch ob der Bewandtnis wird nicht stattgegeben. Herr yha Mhorenis besteht darauf zu erzählen was seiner Ansicht nach geschehen ist und bezeichnet Erzadmiral Rudolf von Mendena als verräterischen Admiral.
Der Magier wird gefragt warum er also nicht rechtlich gegen den Admiral vorgegangen ist, jedoch ermahnt die ehrenwerte Richterin den Ankläger zu den eigentlichen Anklagen zurück zu kehren.
Es wird gefragt weshalb in das Haus eingedrungen wurde. Herr yha Mhorenes berichtet, dass das Ziel einen Dämonenhort war, ein Unheiligtum das es zu beseitigen galt und berichtet das ihro Gnaden Karinor bestätigt hatte, dass das Haus ein Unheiligtum war. Weiterhin erzählt Herr yha Mhorenes von einem Bericht von Iphemia von Elburum, der bestätigt das blutiges Gold im Keller gefunden wurde, jedoch die anwesenden Kinder keine Male hatten und nicht verurteilt wurden.
Es wurde jedoch der erwähnte Bericht nicht und auch kein ähnlicher Bericht diesem Gericht vorgebracht.
Die ehrenwerte Richterin muss weiterführend den Angeklagten ermahnen, alle Grolme der Boshaftigkeit zu beschimpfen und muss ihn kurz daraufhin erneut ermahnen als es zu diesem Thema zu einem Schlagabtausch kommt. (Das auch wahrlich niemand ordentlichem Protokoll folgen kann. Männer.)
Die Befragung wird oberflächlich auf das beschworene Elementar geführt und der Magier erklärt das er dieses in der tat beschworen hat u dämonisches Material zu vernichten und das Elementar in Anwesenheit von dämonischen Energien außer Kontrolle geraten ist.
Erneut versichert Herr yha Mhorenes mehrfach das ihre Gnaden Karinor und ihro Gnaden Ucurian die Anwesenheit eines Unheiligtums bestätigt haben.
Auf folgende Fragen seiner Handlungen antwortet der Magier yha Mhorenes sehr ausweichend. Er geht in eine Rede (eine sehr rassistische Triade) über, bei der er alle Grolme in Elburum beschuldigt am blutigen geschäft beteiligt zu sein.
Er wird von der ehrenwerten Richterin daraufhin entlassen.

Das Gericht geht in eine (wohl verdiente) Pause über.

Das Gericht wird fortgesetzt und die ehrenwerte Richterin verlangt sofort nach einer Liste der geladenen Zeugen.
Zunächst werden zehn schriftliche Zeugenaussagen aufgenommen die allesamt (aus grolmischer Sicht) die Geschehnisse beschreiben wie das Waisenhaus angegriffen wurde. Zwei weitere Berichte stammen von Grolmen die dem Haus flüchten konnten und beschreiben diverse magische Phänomene mit denen sie attackiert wurden.
Eine weitere schriftliche Zeugenaussage wird eingereicht von Iphemia von Elburum, ihre Fähigkeit als Leumundszeugin wird von ihro Gnaden Ucurian jedoch in frage gestellt, wobei er auf ihre Handlungen unter oronischer Herrschaft hindeutet. Jedoch beantragt er das seine Aussage gestrichen wird, woraufhin Einspruch erhoben wurde das er unter List geritten ist und die ehrenwerte Richterin hat diesen Einwurf stattgegeben. (und so musste ich diesen ganzen Absatz doppelt schreiben musste!)
Die Zeugenaussage der Iphemia von Elburum besagt das die Angeklagten aus der Stadt verbannt wurden um einer Hängung wegen Brandschatzung zu entgehen.
Bevor die nächste Zeugen aufgerufen werden konnte, brechen plötzlich zwei Männer in den Gerichtssaal ein und fordern die allgemeine Aufmerksamkeit. (Also wirklich. Männer! Ein solches Chaos mussten wir ja noch nie erdulden!)
Sie drängen sich vor in den Zeugenstand und werden (missbilligend) vorgerufen.

Admiral Rateral Sanin wird in den Zeugenstand gerufen.
Er wird von der ehrenwerten Richterin eingeschworen( und hat doch tatsächlich die Nerven sie zu unterbrechen!)
Der Admiral berichtet wie er den Geweihten Ucurian als Ruderer kennen lernte und daraufhin über viele jahre hinweg in gemeinsamen Kampf auf der blutigen See und Maraksan gekämpft hat. Der Admiral bestätigt das göttergefällige Handeln der Geweihten mit seinem Namen.
Die Befragung geht auf den Ankläger GumMur über.
Er wird gefragt seine Beteuerung genauer zu definieren und bestätigt das sowohl ihro Gnaden Ucurian als auch Herr yha Mhorenis immer im Sinne des Mittelreises gehandelt haben. Danach berichtet er wie sowohl er als auch der Geweihte Ucurian gemeinsam gekämpft haben auf Rulat.
Der Zeuge wird entlassen.

Kiaras Karinor wird in den Zeugenstand gerufen.
Jedoch drängelt sich Resorik Sturmtaucher vor.
Zitat der ehrenwerten Richterin: „...Männer.“
Sie bittet den Rahjageweihten vorerst wieder platz zu nehmen

Resorik Sturmtaucher, Bordkaplan der Seeadler, wird in den Zeugenstand gerufen.
Auf nachfrage von ihro Gnaden Ucurian hin beginnt Sturmtaucher zu berichten von einer Schlacht vor Khunchom, bei der die Stadt von zwei Dämonenarchen angegriffen wurde. Die Angeklagten und ihre Kamaraden sind auf die Seeadler gestiegen und mit dieser in die Bucht gesegelt um dort anschließend eine der Archen zu vernichten.
Der Zwerg Boltax fragt den Kaplan was die beste Vorgehensmethode gegen verdorbene Elemente ist als Experte, woraufhin dieser antwortet mit sofortiger Vernichtung, solange sie nicht zurückgeführt werden können in die Heiligkeit.
Der Ankläger GumMur möchte beginnen fragen zu stellen, doch der Geweihte weigert sich vehement (und extrem ungezügelt) mit Grolmen zu sprechen. Der Anwesende Praios Geweihte (dessen Namen ich immer vergesse) soll als Übersetzer dienen.
Der Kaplan wird gefragt wie eine Dämonenarche gelenkt werden kann (eine rückführung darauf das der Angeklagte wohl eine solche Arche kontrolliert hat) und bekommt als Antwort das dies nur mit einem Pakt möglich ist. Auf nachfrage hin ob es einen solchen Paktierer gab, gibt es einen Einspruch von ihro Gnaden Ucurian das die Seele geläutert wurde und rein ist. Dem Einspruch wird jedoch nicht stattgegeben.
Der Kaplan bestätigt das ein Paktierer auf der Arche anwesend war und dessen Seele gereinigt wurde.
Der Zeuge wird entlassen.

Als nächstes in den Zeugenstand gerufen wird Kiaras Doflaminio Karinor – Radschan Tarefsun – Diener der Rahja, Mitglied des Heldenrates, Erster Ritter des Ordens der Rose, Ehrenritter zu Gareth, Archentöter, Drachentöter, Heptarchentöter.
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((An dieser stelle wurden teile des Berichtes stark Zensiert und gestrichen, scheinbar hat die Protokollantin nicht aufgepasst und über den Geweihten geschwärmt und dies ausführlich niedergeschrieben. Wir bitten um Verzeihung.))

(Ahem... wo war ich stehen geblieben)

Serina saba Haramil wird in den Zeugenstand gerufen.
Das junge Mädchen berichtet auf Nachfrage von den Ereignissen in Khunchom und bestätigt das die Angeklagten bei der Verteidigung der Stadt anwesend waren und eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Die zeugen wird ohne Gegenfragen entlassen.

GumMur, Grolm erster Klasse, wird in den Zeugenstand gerufen.
Der Angeklagte Boltax übernimmt die Befragung, woraufhin der ehrenwerte Richter Aurosch groscho Segrimel erneut die Leitung des Gerichts übernimmt.
Der Herr Boltax hinterfragt das der Ankläger die Aussagen der Golme bestätigt.
Es kommt zu einer ausgedehnten Diskussion, die mehrfach von dem ehrenwerten Richter ermahnt wird.

Das Gericht wird unterbrochen von einem Mitglied des Gildentribunals, der Hexe und Magister Airina, aufgrund von Befangenheit. Sie berichtet davon das der Angeklagte Abelmir yha Mhorenis persönlich beteiligt war an den Ereignissen die zum Tot ihrer Mutter Satrapa geführt haben.
Die Verhandlung von Abelmir yha Mhorenes wird vertagt und in die Hände eines Magiergerichts gegeben.

Boltax rust seine eigene verteidigerin in den Zeugenstand und stellt ihr Fragen Rechtlicher Grundlage. Er stellt die Frage wie phexisch und rechtlich der Waisenhaus Vertrag ist. Sie antwortet das es nicht phexisch ist und sehr unüblich.
Sie wird als bezahlt und befangen bezeichnet.
Stattdessen wird der Praios Geweihte vorgerufen. Er wird gefragt Plünderung zu definieren, ob dämonisches Material Besitz sein kann und ob Dschinne als Rechtspersonen gelten.
Avianda Falkenflug und Isha werden noch einmal vorgerufen und bestätigt Kiaras Aussagen.

Die Angeklagten und der Ankläger tragen ihre abschließenden Reden vor.

Boltax groscho Rugram wird verurteilt mit dem Ausschluss aus der Xorloscher Bierbrauer Gilde, dem Ausschluss aus der Pilzsucher und Begutachter Gilde und beauftragt mit einer Pilgerreise in den nächsten 50 Götterläufen zu der Heiligen Halle von Angrosch für Auffrischer der Lehren über das Feuer.
(Zwerge....)

Abelmir yha Mhorenes wird verbannt aus Aranien. Seine Schuld magischen Missbrauchs soll zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt werden.

Yarlan Ucurian Greifenmund wird verurteilt binnen eines Jahres und eines Tages nach Beilunk zu reisen und den Heptarchen Xeraan zu töten oder bei dem Versuch zu sterben.

Die Verhandlung ist geschlossen.

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Unterwegs in den Resten vom ehemaligen Mittelreich von Rafim ibn Canavar

Bericht des Rafim ibn Canavar/ Mira ibn Canavar

14 Rahja- 16 Rahja 1027 BF

Wir sind weiter Unterwegs in den Resten des Mittelreichs. Als nächstes Ziel wird die von Asmodsus( Keine Ahnung irgendeine Magier Hure wer es genau wissen will soll halt Abelmir fragen) gehaltene Stadt Rommilys befreit.
Wir beginn mit einer Plannung um die Stadt zu befreien. Die Stadt soll von rund 300 Söldner und Dämonen besetzt sein. Genauere Zahlen wussten die Örtlichen Verbündeten leider nicht. Leider war auch kein Kor Geweihter vor Ort.

Als wir greade aufbrechen wollen kommt ein Dämonenvogel oder sowas aus der Stadt geflogen. Dieser hält direkt vor Isarun und gibt Ihr einen Brief dieser scheint verschlüsselt. Abelmir ist in der Lage diesen zu entschlüsseln und in dem Brief geht es wohl um die Magier vor Ort die wollen das wir Sie besuchen. Also so genau weiß ich es nicht weil ich den Brief ja nicht lesen konnte. Aber ich will Abelmir mal glauben.

Um die feindlichen Kräfte nicht unötig auf unser Vorhaben hinzuweisen haben wir den Stadtteil Neu-Rommilys umkreist und nach einem Boot gesucht und haben wie zu erwarten nichts gefunden. Da die Magier wiedereinmal nichts Sinnvolles mit Magie beherschen oder sich weigern uns mit dieser Zutritt zur Stadt zu verschaffen müssen wir eine Art Boot selber bauen. Zu diesem Ziel werden unsere Schlausten Köpfe also Abelmir und ich eingesetzt während die andern sich am Arsch kratzen. Keine Ahnung was dieser Haufen macht wenn Abelmir und ich nicht da sind vermutlich in der Ecke sitzen und weinen. Naja leider ist Abelmir beim "Boots" bau abgelenkt, vermutlich denkt er wieder nur an Schweinkram. Also muss ich diese Aufgabe allein bewältigen. Und das Endprodukt ist ein wenn ich das so sagen darf großer Haufen scheiße. Also wirklich dieses Boot ist nichts wert und eignet sich Maximal um sich damit zu ersaufen.

Aber da der Herr von Zorgan umbedingt auf Magie verzichten will weil er eine kleine F**** ist. Müssen wir wohl doch diesen Müllhaufen von Boot nehmen. Naja während Abelmir und ich draußen wichtige Dinge getan haben. War Ihre Gnaden Kiaras Doflaminio Karinor allein durch sein dasein in der Lage den Innenraum des Bauernhauses aufzuwerten. Greifenmund und Fräulein Feuerball haben sich in der Zeit wohl mit irgendwelchen Bauern beschäftigt die noch in der Hütte gelebt haben, weil Ach keine Ahnung warum diese dummen Bauern so eine scheiße machen. A habe ich nicht zugehört und B können die mich mal am Arsch lecken mit Ihrem dummen Gelaber.

Kurz darauf wird wieder einmal klar warum das Mittelreich fallen wird. Dieses kleine hässliche Mistblag von Bauernkind hat es doch tatsälich gewagt den Herrn Karinor zu belästigen. Ich wollte dem Jungen greade beide Arme und Beine brechen da möchte Ihre Gnaden Kiaras Doflaminio Karinor das ich das nicht mache. Schade aber auch hätte das Mistblag schon verdient. Naja das hier keine Erziehung herrscht geht ja schon aus frühren Berichten hervor. Greade als Fräulein Feuerball mit der einen Bauern Alten redet da spuckt die Ihr ins Gesicht. Was ich schon irgendwie ganz witzig fand. Aber naja ich bin dem Mistblag hinterher. Als ich wieder da bin haben die andern wohl einen Dämonen platt gemacht. Was für einen keine Ahnung aber kann nicht so schwer gewesen sein wenn die das ohne mich geschafft haben.

Nachdem der Dämon tot ist fragen wir die Bauern endlich nach Informationen. Und siehe da es kommt eine Patrouille ab und zu am Haus vorbei. Und wir beschließen die alle umzubringen. Oder wir wollen auch gefangene nehmen ich bin nicht ganz sicher ich wollte auf jeden Fall ein paar Töten. Also legen wir uns auf die Lauer und naja es kommt wie es kommen muss und  Fräulein Feuerball knallt den Typen dermaßen was vor den Latz das die Hälfte einfach wegstirbt. Ihre Gnaden Kiaras Doflaminio Karinor hat in der Zeit sich mit dem Paktierer geschlagen und naja ich habe Ihm geholfen und wir haben den Platt gemacht.

Also die Typen sind alle Tod und wir verhören einen Typen der uns eine ganze Menge scheiß erzählt aber vorallem wissen wir nun das 40 Man Neu-Rommilys halten also greifen wir dort an und gehen danach gehen wir durch den Geheimtunnel der uns weiter in die Stadt bringt. Also ich greade den Typen töten wollte da hat Greifenmund sich vorgedrängelt. Und uns alle gebeten den Raum zu verlassen. Naja der Typ ist tot und wir machen uns bereit anzugreifen.

Alles in allem lief das ganze gar nicht so schlecht.

Und nun zum WIchtigen mit Mira läuft alles sehr gut und ich bin mit den Fortschritten sehr zufrieden. Wir haben weiter am Sturmangriff gearbeitet und Sie beißt nicht mehr so oft. Sitz und Platz und bleib sind noch in Arbeit.

Sie wächst und ich denke in 2-3 Monaten werden wir das alles perfektioniert haben.






« Letzte Änderung: 05. November 2019, 17:47:08 von Frostgeneral »
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Frostgeneral

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Schatten der Gans
« Antwort #118 am: 14. November 2019, 13:27:27 »

Im Schatten der Gans

17. RAH

Am Morgen beschlossen wir das von Abelmir gezimmerte Floß einem Test zu unterziehen. Unglücklicherweise erwies sich in diesem Streit zwischen den
Domänen der Herren Efferd und Ingerimm das Wasser als Siegreich und wir mussten abspringen. Isarun musste gar aus den Kalten Fluten des Darpat gezogen werden und wir alle
in variirenden Zuständen des Nass seins den Heimweg antreten. Morgen werden wir einen Weg nach neu-Romilys hinein suchen, nachdem der Weg zur anderen Flussseite uns nun vorerst verwehrt bleibt.

18. RAH (?)

Phexverfluchter Mist!
Wir hätten ahnen können, dass Asmodeus und sein Geierkind Verrat in allen Formen wittern können. Des Nachts drang eine scharzbekuttete Gestalt die Anumtete als trüge sie einen Schnabel im Gesicht in den Schuppen
ein in dem die Leiche des Irrhalktengardisten bis zu seiner Bestattung aufgebahrt werden sollte. Isarun und ich konnten dem Drang sofort fort zu rennen widerstehen und die Flucht vom Bauernhof konnte geordneterweise erfolgen.
Avianda wird die Bauern nach Neuborn bringen und nach ihrer Rückkehr am Bauernhaus auf weitere Flüchtlinge warten, die wir in ihre Richtung senden, nachdem wir entschieden haben dass es innerhalb der Stadt zu gefährlich für sie sein wird.
ich wünschte nur wir hätten dem Gardisten die Bestattung ermöglichen können die ihm zugestanden hätte, aber dafür ist es nun recht deutlich zu spät. Wir mwerden neu Rommilys noch heute Nacht angehen um den Schmugglertunnel zu finden,
von dem die Bäuerin sprach, hier draußen ist es derzeit zu unsicher um lange zu rasten.

-

Praios steh uns bei!
Unser Einstieg in die Stadt verlief wie am Schnürchen und wir konnten unerkannt bis zur Stellmacherei vordringen in der wir uns allerdings vor verschlossenen Türen standen. Nach einem
bisschen Pech (Phex missfällt es wohl dass ein Diener des Lichts in seiner Domäne wildert) flog die Sache auf und [der große Rest des Absatzes ist bis zur Unleserlichkeit überkritzelt]
[...] schlugen wir den überlebenden Zivilisten vor sich in der Mühle zu verbergen bis die Luft rein sei und machten uns mitsamt des Schlüssels auf in die mittlerweile Verlassene
Stellmacherei in der wir zügig den Einstieg in den Tunnel wagten (Abelmirs Protesten über irgendwelche "Faulgase" zum trotz). Was anfangs tatsächlich nur ein grob gegrabener Schmugglertunnel
war entpuppte sich allerdings sehr bald als Eingang in die Kanalisation, oder was auch immer von ihr noch übrig war...

(Der Worte auf der nächsten Seite weisen die irritierende Eigenschaft auf sich von selbst zu ketzerischen Thesen umzuformen wenn man einen Moment lang nicht hinsieht und die Seite kann nur mit
Genehmigung von I.E. Steinhauer aus den Bleikammern entnommen werden)





« Letzte Änderung: 27. November 2019, 19:43:06 von Frostgeneral »
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Frostgeneral

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Schatten der Gans
« Antwort #119 am: 27. November 2019, 19:46:23 »

Im Schatten der Gans

Auszüge aus einem Briefwechsel zwischen den Geoden Ondralasch und Boltax


Aufzeichnungen über die umkämpfte Stadt Rommilys, 18 Raja 1027

[…] und die Elementare sprachen von einem verheerten Land, von Riesen und Drachen, man will es kaum glauben, 
und eine Blutkerbe an der Sumus Leib bluten würde und so beschloss ich wieder zu meinen Reisegefährten zu stoßen.
Was sich als nicht ganz so einfach herausstellte, zwar konnte ich ihr Ziel grob absehen, doch wusste weder wann sie ankommen würden noch ob sie überhaupt
ohne meine kundige Führung und meine sagenhaften Kräfte einen Weg in die Stadt finden würden. Das, was die beiden Zauberkundigen Magie nennen,
reicht allerhöchstens um im Kampf zu brillieren, in einer Umwelt die nicht aggressiv ist, sehen sie mit ihrer Kampfzauberei kein Land…
Diese komische Redewendung hat mir der Klaubautergeist Lido  auf dem Schiff beigebracht, hier ist sie sehr angemessen finde ich...
Weil es ja einen Fluss zu überqueren galt.. Aber ich schweife ab, jedenfalls wo war ich? Genau, meine Reise nach Rommilys verlief ohne größere Probleme,
ich mied die großen Straßen und besah mir stadtessen was von der einstmals blühenden darpatischen Schönheit der Landschaft geblieben ist.


[Hier folgt eine längere ausführlichere und teilweise ausschweifende beschreibung darpatischer Vorgebirge und des Hinterlandes]


An einem günstigen Punkt, nutze ich meinen Schlangenring um den Fluss zu unterwandern, und beschloss mich zunächst Richtung Angroschtempel durchzuschlagen.
Was war ich erfreut, als ich dort nicht nur die Geräusche von Hammer auf Abboss vernehmen konnte sondern auch eine Priesterin des Angrosch, oder Ingrim,
wie die Großlinge ihn nennen ,vorfand. In raschen Worten verdeutlichte ich ihr meine Erkenntnisse aus den Gesprächen mit den Geistern von Fels, Erz und Stein,
im Gegenzug teilte sie mit mir ihr Wissen um die Lage in der Stadt. Sehr verdrießlich, vorallem, dass sich wohl in der Kanalisation unter der Stadt eine Art
Globule des ewig Rastlosen gebildet hatte… Welch arme verzweifelte Seele ihr Heil in einem Abstieg in die Kanalisation suchen würde, es würde ihr ganz furchtbar bekommen.
Die Geweihte war außerdem in Begleitung zweier Recken, einem „vom See“ und einem „vom Donnerhaus“. Und als ob es in dem beschaulichen Tempel
nicht schon voll genung gewesen wäre platzen just in dem Moment auch noch meine Reisegefährten herein.

 Nach einem kurzen und herzlichen Wiedersehen wurde sehr hektisch die Entscheidung gefällt man wolle doch nach einem gangbaren Weg durch die Stadt suchen,
welches Ziel sie jetzt anstrebten, die Friedensstadt, das Magier-Institut oder die von den Rondrianern gehaltenen Donnerfelder erschloss sich mir nicht. Aber so ist die Jugend halt,
hat einfach keine Zeit irgendwas zu erklären und will immer gleich mit dem Kopf durch die Wand. Und genauso überhastet ging es los, mir ist ja klar das die Zeit hier ein kritischer Faktor ist ,
aber wohlüberlegt wirkte das alles nicht. Also mehr aufs gerateherwohl einen Weg einschlagen, und es kam wie es kommen musste. Wir hörten Schmerzensschreie von einem
Platz und nach kurzer Bedenkzeit und Abwägung erkannten die meisten den Charakter einer Falle.

Ich wiederum hatte die großartige Idee, den Fallenstellern ihrerseits eine Falle zu stellen, was jedoch von Abelmirs Unvermögen bewegliche Illusionen zu schaffen torpediert wurde-
da lernt er schon einen solchen Zauber und dann kann er nicht mal das. So entschlossen wir uns, einen besseren Überblick zu gewinnen und eins der Häuser zu betreten von
denen wir annahmen das dort Heckenschützen auf arglistige Weise auf der Lauer lagen. Ich beschwor noch alle, wir sollten den Silentium nutzen damit wir auch wirklich still
und effizient vorgehen könnten, aber abermals wurde mein guter Rat abgelehnt. Stadtdessen wollte Yralan vorausschleichen und was auch immer tun. Nun es kam wie es kommen musste,
als hätte ich es nicht vorhergesehen...


 Yarlan tat das was er so häufig tut und machte viel Lärm um nichts… Wortwörtlich – so alamiert entbrannte ein Kampf bei dem jeder nunja das tat was er am besten konnte:
Rafim zermatschte einen Dämon, Kiaras zeigte auf sehr ansehnliche aber wenig Effektive Weise wozu ein Zahnstocherschwert in der Lage ist, Isarun beeinflusste den schwachen Geist der Übeltäter,
ich rettete die Zivielisten die Gefangen waren und Yarlan ging K.O. unterm Strich alles wie immer. Nur Abelmir musste mal wieder aus der Reihe fallen, wobei ich schon zugeben muss,
beeindrukt zu sein- er schaltete mit einer körperlichen Effizienz und Grandlinigkeit einen Gegner aus , wie ich es eher von einem bornländischen Ringer oder einem Fasarer Schaukämpfer erwartet hätte.
Der dabei veranlasste Wechsel einer horizontalenen Ebene stellte sich als besonders Effektiv gegen den Unhold heraus, vielleicht kann man aus dieser
Beobachtung unter Zuhilfename weiterer Zauber einen Vollkörperkontaktangriffsstil entwickeln.


 [Hier folgen einige wide Spekulationen über einen Angriff Fetter Magier und der verwendung von des Nihilogravo und Paralys]



Jedenfalls konnten wir die drei Gefangenen retten indem meine Gefährten all die Unholde erschlugen, die Geretteten brachten wir zum Tempel zurück.
Sie stellten sich als der Botenreiter Praiodan Schnitter, der Bettler Alrik und die Torwache Hitta vor und gaben uns Auskunft über die Lage in der Stadt.
Der Botenreiter unterbreitete uns sogar den Vorschlag , wir sollen doch einen Häuserlauf wagen, um den gefahren am Boden zu entgehen.
Der arme hat wohl nicht nur einen Pfeil ins Knie sondern auch in sein Denkorgan bekommen. Ich halte so einen Häuserlauf für die dümmste aller Ideen-
da gehe ich eher durch die Erde. Er berichtete uns auch von Scharfschützen am Markt, von vielen Irrhalkengardisten und von einem Schließer namens Erzian,
bei diesem Vornamen bestimmt ein feiner Kerl, den wir als Kontaktperson aufsuchen könnten. Dann war es an der Zeit darüber zu entscheiden wie wir nun vorgehen wollten, also[…] 





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