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Autor Thema: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community  (Gelesen 11309 mal)

Tomira

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  • 24. November 2016, 11:09:53


Es soll Weihnacht werden auf der Drachenzwinge!     

Frei nach dem Motto:
Weihnachten oder ähnliche Feste/Feierlichkeiten kann es überall und zu jeder Zeit geben,
haben wir aufgerufen uns bis zum 24. Dezember kleine winterlich/ weihnachtliche Einblicke in diverse Spielwelten zu
gewähren, oder die Community sonst irgendwie kreativ zu beschenken!

:occasion1: :icon_santa:

Die Ausgestaltung dabei war ziemlich frei:
Von Gedichten bis zu Kurzgeschichten, über Bilder bis zu Grundrissen ist viel bis alles denkbar gewesen!

Es soll pro Tag einen Post geben- wir hoffen, dass wir das erfüllen können!
Sollte es sogar mehr Geschichten/ Gedichte/ Momentaufnahmen/ Anekdoten geben, hängen wir die
hinten dran, zur Not bis nächstes Weihnachten! :D

Der Austausch dazu findet  hier http://www.drachenzwinge.de/forum/index.php?topic=110529.0 statt:
Kreative Schenkwillige weiter gesucht!

Los geht es ab dem 1. Dezember um 18 Uhr täglich neu!!
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2016, 14:48:43 von Tomira »
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Tomira

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  • 01. Dezember 2016, 18:00:12
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #1 am: 01. Dezember 2016, 18:00:12 »

:icon_santa:  1. :occasion1:


Hallo und herzlich willkommen geneigte Besucher!
Unser erstes Kalendertürchen birst schon fast über - den Inhalt
haben sich die User der Drachenzwinge selbst zum Geschenk
gemacht, da sie aktiv und zahlreich bei der Jubiläumsumfrage teilgenommen haben.
Der eine oder andere Mythos zu uns schrägen Online-Pen&-Paper-Rollenspielern wird gelüftet!
Manches bewahrheitet sich, anderes muss ins Reich der Fabeln verbannt werden.



Hallo liebe Drachenzwinge-User!

Nachdem es am Anfang gar nicht danach aussah, haben 540 User der Drachenzwinge zwischen dem 14.09.2016 und dem 05.10.2016 an der Drachenzwinge Jubiläumsumfrage teilgenommen und uns eine große Menge an Daten beschert. Natürlich brauchte ich ein wenig Zeit, um das auszuwerten und zu formatieren, doch nur rund zwei Monate nach dem Ende der Umfrage haben wir nun für euch die ausgewerteten Ergebnisse der Umfrage im bequemen PDF-Format. Und für die ganz Hektischen unter uns gibt es die Zusammenfassung der Umfrage auch zum Hören: von ScarSacul aufgenommen, geschnitten und verarbeitet, und von mir gesprochen (es ist meine erste Aufnahme dieser Art, seid also gnädig ;) ).



Die zusammengefassten Ergebnisse zum Anhören: ► Link zur Umfrage als mp3
Verwendete Intro/Outro Musik:
Pioneers von http://audionautix.com
created by Jason Shaw, released under Creative Commons License 3.0


Die ausführlicheren Ergebnisse zum Lesen: ► Link zur Umfrage als PDF


Thread für Anmerkungen und Kommentare zur Auswertung der Umfrage: ► Link für Anmerkungen und Kommentare



Nach dem Ende der Umfrage hat besonders das Auswerten des freien Textfeldes am Ende einiges an Zeit gebraucht, denn eure Anregungen, eure Kritik aber auch euer Lob und euer Dank sollte auch den Rest des Teams erreichen und so waren es besonders diese Textbeiträge, welche am Teamtreffen im November Diskussionspotenzial geboten haben und uns eine große Menge an Input, an Einblicken und an Erkenntnissen geliefert.

Doch nicht nur das Textfeld am Ende war für uns interessant. Alle Angaben haben uns einen guten Blick gegeben, was die User der Drachenzwinge bewegt, wie sie spielen, wann sie spielen und auch mit was oder wem sie so spielen. Sie lieferten einen interessanten Einblick in unsere doch so unterschiedliche Gemeinschaft und lieferten als Bonus auch einen Überblick, wie sie das Spielen in der digitalen Umwelt gegenüber dem Spielen am Tisch sahen.

Es war die erste Umfrage dieser Art und so haben sich die dazugehörigen Teammitglieder einige Gedanken machen müssen, was man denn so erfragen könnte, was wichtig wäre zu erfragen und was wohl zu weit gehen würde ;) . Ich denke am Ende konnte ich diese Gedanken gut aufnehmen und in eine sinnigen Fragebogen packen, auch wenn bei einer erneuten Umfrage einige Fragen anders gestellt (ja ich weiß jetzt, dass es "MapTool" heißt, und nicht "Maptools") werden würden und einige Fragen wegfallen würden. Doch für die erste Umfrage dieser Art, war sie sicherlich gut gelungen.

Daher möchte ich an dieser Stelle im Namen des Teams als der selbst ernannte Umfragebeauftrage allen Teilnehmern für ihre Teilnahme an der Umfrage danken. Doch auch all jenen ist zu danken, die den Umfragelink geteilt haben, denn ohne sie hätten wir nicht die nötige Teilnehmerzahl gehabt. Und zuletzt noch der Tomira, denn sie hatte erst die Idee für die Umfrage und hat tatkräftig beim Fragenstellen geholfen, und dem Scar, für Aufnahme und Tonbearbeitung.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen oder Hören der Ergebnisse und wünsche eine besinnliche Adventszeit.


- Euer Shogoth64
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2016, 18:08:29 von ScarSacul »
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Tajjabba

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  • 02. Dezember 2016, 18:00:04
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #2 am: 02. Dezember 2016, 18:00:04 »

:icon_santa:  2. :occasion1:


Halli hallo, liebe Naschi- und Plätzchenstöberer.
Ein Plätzchen ist zwar nicht zu finden, aber die
traurig schöne Geschichte einer Winternacht, die
Beo erschuf. Nehmt euren wärmenden Kakao und
genießt das Gedicht.



Flocken fallen - Winternacht,     
hat die dunkle Zeit gebracht.
Schneegestöber, Einsamkeit
und die Heimat ach so weit!

Eiseskälte - weiße Welt,
Wanderer auf weitem Feld.
Spuren stapfen - blaue Zeh'n,
musst beständig weiter geh'n.

Feuer funkeln, Lichterglanz,
lachend Spiel und fröhlich Tanz,
heimelige Friedlichkeit
klingen durch die Dunkelheit.

Malerisch Tavernenhaus,
lockst mit Trunk und heißem Schmaus.
Warmes Feuer - Harmonie!
Und der Ruhe Synfonie.

Wolfsgeheul und Sturmgeschrei!
Schnell ist doch der Traum vorbei.
Winterhexe - lauter Ruf,
bitterbös den Schein sie schuf.
Ab vom Wege, eisig Kuss
armer Wand'rer sterben muss.

Zimtgeruch und Plätzchenduft,
wohlig Stimmung in der Luft.
Liebend Herz, in Sehnsucht oft,
sie auf ihren Liebsten hofft.

Frisch gebacken Früchtebrot,
schaut sie in das Abendrot.
Dräuend Wolken - sorgenvoll
sie dann drauß' erblicken soll.

"Wird schon, wird schon." denkt sie sich,
putzt die Stube ordentlich.
Hoffnung, Freude, Sinnlichkeit,
macht sie sich für ihn bereit.

Gaben, Speisen, festlich Baum
schmücken ihren warmen Raum.
Tobend Schneesturm um das Haus,
löscht sie bald die Lichter aus.

Tränen fließen, Herz so schwer,
wünscht sie ihren Liebsten her.
Hochzeitswunsch und Liebelein,
sollt das Fest der Feste sein!

Doch der Winter streng und kalt
macht nicht vor der Liebe halt!

(Beo 2016)
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Vorstellung

Tomira

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  • 03. Dezember 2016, 18:00:01
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #3 am: 03. Dezember 2016, 18:00:01 »

:icon_santa:  3. :occasion1:


Hinter unserem 3. Türchen versteckt sich nicht etwa
ein einziges Schmankerl, nein, es ist ein weiterer kompletter Kalender mit 24 Türchen.
Ein Adventskalender 2.0 sozusagen ;) Mit solchen Erweiterungen kennen wir uns ja alle bestens aus.
Für all diejenigen, denen ein Adventskalender nicht reicht, genau das Richtige! Aber nicht schummeln!


Du hast an einem bierseligen Abend eine im Nachhinein betrachtet ziemlich blödsinnige Wette mit
einigen anderen abgeschlossen: Du musst eine Nacht in einer berühmt-berüchtigen Geistervilla
verbringen. Angeblich sollen in dem Haus finstere Mächte am Werk sein. Mehrere Geister und
schaurige Kreaturen bevölkern es, so die Gerüchte, nach Mitternacht. Natürlich hältst du das alles
für hanebüchenen Unfug und siehst deinem Aufenthalt lächelnd entgegen.

Viele liebe Grüße vom adventskalenderliebenden Huhn :)

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Tomira

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  • 04. Dezember 2016, 18:00:01
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #4 am: 04. Dezember 2016, 18:00:01 »

:icon_santa:  4. :occasion1:


Heute geht es in das weitaus ernster anmutende Setting der neu enstehenden Welt
namens Nethergard. Goody nutzt die Gelegenheit um euch Anzufüttern! Verfolgt also
in einem separaten Thread im Allgemeinen Board,
wie sich die Geschichte, deren Anfang ihr hier bekommt, weiter entwickelt!
Cliffhanger läßt grüßen - aber das ist ja nun nichts Neues für Rollenspieler. ;)




Hallo liebe Besucher und Drachenzwingler,

hier habt ihr jetzt das erste Kapitel meiner Weihnachtsstory. Ich folge mit der Idee etwas dem Grundgedanken des Kalenders. Ich hab erst eine kurze Story schreiben wollen, doch dann wurde es immer mehr und so hab ich angefangen es in Kapitel zu teilen. Ich hab mich daraufhin mit Tomira abgesprochen und wir kamen nun dazu das hier im Kalender das erste Kapitel erscheint. Morgen wird es dann ein neues Thema hier im Board geben wo die Story dann fortgesetzt wird und jeden Tag um ein Kapitel erweitert wird sodass sie dann am 24. Dezember ihr Ende findet. Ich werde schauen das ich jeden Tag es bis 12 Uhr schaffe das neue Kapitel hochzuladen. Falls ich es nicht rechtzeitig schaffe werde ich euch drüber informieren und bitte das zu entschuldigen.

Was die Geschichte selbst angeht ist sie angesiedelt in der Welt von Nethergard vom gleichnamigen Rollenspiel. Jenes befindet sich gerade noch in der Entwicklung und wird von mir wahrscheinlich im Januar zu ein paar Proberunden ausgeschrieben und geht dann hoffentlich Anfang des nächsten Jahres in die offene Beta. Dazu aber an anderer Stelle mehr. Die Geschichte an sich wird in diesem etwas düsteren Grundton starten doch schnell Fahrt aufnehmen und langsam zu einem schönen und besinnlichen Weihnachtsfest hinleiten. Doch wissen wir alle, gerade die Vorweihnachtszeit ist meist anstrengend und beschwerlich. Anregungen und Feedback zur Entwicklung der Geschichte werden auch gerne gesehen (per PN an mich).

So und nun  wünsche ich euch allen eine besinnliche Zeit.

Euer Goody



Es wurde langsam Winter. Die Bäume begannen ihr winterliches braun-goldenes Kleid anzulegen und alles wurde ruhiger und stiller. Zumindest konnte man diesem Gefühl erliegen wenn man in die Natur blickte. Varen konnte dem Winter jedoch nicht viel abgewinnen. So wie die meisten aus seinem Dorf, war es kaum verwunderlich, sie waren Sklaven. Gezwungen in der Kälte zu arbeiten und Leistung zu bringen. Wenn sie aufgrund der Kälte klamme Finger bekamen mussten sie trotzdem effektiv sein. Die Strafen waren immer schmerzhaft und es passierte nicht selten, dass ihre Häscher so viel Spaß daran fanden, dass sie jemanden dabei töteten.
Dies rief sich Varen auch wieder ins Gedächtnis als er durch das Läuten der Glocke geweckt wurde. Er lag in einem Feldbett in einer Hütte zusammen mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester. Sein Vater wurde nun bereits vor über 3 Jahren umgebracht. Er hatte versucht ihn und seine Schwester irgendwie weg aus diesem Leben zu bringen. Er wollte etwas Besseres für Sie und musste dafür mit dem Leben bezahlen. Jedem erging es so der Anstalten machte sich erheben zu wollen. So wurde er und die anderen klein gehalten. Bei sich dachte er sich wenn sich alle nur erheben würden hätten sie eine Chance doch die meisten hatten zu viel Angst und so änderte sich nichts an ihren Leben. Sie waren weiter dazu verdammt zuzusehen und zu leiden.

"Du musst aufstehen Varen." riss ihn seine Mutter dann aus seinen Gedanken. Er setze sich langsam auf und nickte nur leicht. "Ja, ich weiß Mutter." Er seuftze leise und ließ den Kopf etwas hängen. Seine Mutter kam langsam zu ihm und legte ihm eine Hand auf die Wange. "Hey mein Schatz. Schau nicht so. Ich weiß es ist nicht einfach und du wünscht dir, dass es anderes wird. Aber du kannst auch nichts daran ändern. Niemand kann das. So ist es nunmal." Varen spührte die Wärme der Hand seiner Mutter und musste sehr leicht lächeln. Sie bekam es immer mit wenn es ihm schlecht ging. Sie wusste immer was mit ihm los war. Und sie war immer für ihn da. Hielt ihn in den Armen wenn er traurig war und weinte oder brachte ihn zum lächeln wenn die Dunkelheit um ihn herum zu stark wurde und ihn zu verschlingen drohte. "Ich weiß ... danke." kam es dann leise von Varen und er sah seiner Mutter in die Augen. Die rehbraunen Augen die auch seine Schwester hatte. Er selbst hatte etwas dunklere Augen die fast schon ins schwarze tendierten. "Welchen Tag haben wir heute ?" fragt er dann ruhig. Ihm kam jeder Tag wie der andere vor und so verlor er schnell das Gefühl von Zeit. Trotzdem gab es Unterschiede. An Sonntagen mussten sie nicht arbeiten. Als er noch kleiner war dachte er es sei weil dieser Tag etwas Besonderes war, mitlerweile hatte er herrausgefunden, dass es nur war, weil das Erz das sie schürften und die Sachen die sie herstellten, Sonntags nicht abgeholt wurden und sich sonst alles zu sehr stauen würde. "Wir haben Donnerstag mein Schatz. Wir haben den 1.Dezember. Bald ist Weihnachten."

"Was ist den Weihnachten ?" meldete sich nun die verschlafene Stimme von Selina zu Wort. Seine kleine Schwester war noch immer mehr oder weniger am Schlafen und hatte wohl erst jetzt wirklich von ihrem Gespräch mitbekommen. Varen wie auch seine Mutter drehten sich dann zu ihr. Beide schenkten ihr ein warmes Lächeln ehe seine Mutter begann zu sprechen. "Weihnachten ist ein Fest. Es ist immer im Winter. Es ist noch aus der alten Zeit und stammte von unseren Vorfahren. Es wird überliefert das an Weihnachten ein Kind geboren wurde was unser Volk erretten sollte. Und um das zu feiern kommt man zusammen.Es gibt noch einige andere Bräuche aber vieles wurde bereits vergessen. Ich kann euch beiden heute Abend mehr erzählen. Aber nun müsst ihr Essen. Die Arbeit beginnt bald."

Nun zerplatzte auch Varens Traumwelt wieder. Seine Mutter schaffte es immer wieder ihn von all dem schlechten Abzulenken das um sie herum geschah. Doch nun war er sich dessen wieder bewusst. Sie lebten nicht in einer Welt in der es Feste gab, in denen es Besinnichkeit und Freude gab. Für Sie, war soetwas Luxus und weit entfernt. Er nahm sich dann die Schüssel mit Brei die seine Mutter ihm eingefüllt hatte und begann sie langsam zu Essen. Als dann langsam schwere Schritte näher kamen horchte er auf. Er kannte diese Art von Schritten. Es waren die schweren Stiefel der Garde die die Mauern bewachten und die unter dem direkten Befehl des Anführers standen. Die Stiefel kamen schwer immer näher und blieben dann vor der Tür stehen. Es ertönte erst ein Pochen ehe der Soldat die Tür einfach aufstieß. Der Soldat war in eine vollkommene Rüstung gehüllt und durch den Spalt bei dem die Augen waren, glomm es in einem dunklen Grün. Der Soldat sah sich einen langen Moment um und deutete dann auf Varen. "Du, mitkommen." mehr hatte der Soldat nicht zu sagen.

Varen sah sich erst verwirrt etwas um, er war gemeint. Er sah zu seiner Mutter doch jener schienen nur langsam Tränen in die Augen aufzusteigen doch sie traute sich nicht sich zu bewegen. Nicht bis sie mitbekam das Selina sich regte und wohl etwas sagen wollte. Daher zog sie jene einfach an sich um sie zum Schweigen zu bringen bevor sie alles nur noch schlimmer machte. Der Soldat wendete sich dann um, in Erwartung, dass man ihm folgte. Und das tat Varen auch. Er erhob sich und ließ die Schüssel mit dem Brei zurück und folgte dem Soldaten ....
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Tomira

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  • 05. Dezember 2016, 17:42:09
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #5 am: 05. Dezember 2016, 17:42:09 »

:icon_santa:  5. :occasion1:


Die Drachenzwinge wird auch als Portal genutzt, auf dem sich Rollenspieler austauschen
zu ihrem liebsten Zeitvertreib! Darum dachte uhu79 wohl, dass er euch mit einem Spielbericht erfreut,
in dem es um das weihnachtliche Setting der Krippe zu Bethlehem geht, und euch zeigt,
was Rollenspieler so daraus machen.  >:D
Vermutlich hat sich die Spielleiterin das ursprünglich ein wenig anders gedacht!





Ein weihnachtlicher Spielbericht

Zum Hintergrund: Lukas, Markus und Johannes spielen auf drachenzwinge.de (wo sonst) Online-Rollenspiel. In ihrem aktuellen Abenteuer verkörpern sie einfache Hirten in einem antiken High-Fantasysetting. Ein Regelwerk gibt es auch, aber das ist (ihnen und uns) nicht so wichtig. Ihre Spielleiterin heißt Eva.

Hier also der Spielbericht der letzten Sitzung von Lukas – versehen mit Kommentaren seiner Mitspieler Markus und Johannes.

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld (Markus: weil Lukas seine Wildnisleben-Probe nicht geschafft hat, das hieß verminderte Regeneration  >:() und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr (Johannes: was voll die Spielleiter-Willkür und voll gerailroadet war, weil mein Char eigentlich sehr mutig ist, aber Eva ließ mich nicht mal würfeln), der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. (Johannes: hahaha, ich weiß noch wie Markus meinte, dass diese Queste schon jetzt sehr „beschissen“ klingt)

Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer (Markus: verdammt, das hatte ich überhört – hätten wir da kämpfen können?), das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren (Johannes: Lukas, du hast da ein kleines Detail ausgelassen, nämlich, dass du versucht hast, dem Engel mit deiner Schleuder eins zu verpassen, damit er die goldene Harfe fallen lässt…), sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. (Markus: so haben wir das sicher nicht gesagt  :P)

So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. (Johannes: äh, da fehlt wieder so Einiges. Man merkt, dass du dann schon fast geschlafen hast, Lukas. Also folgendes: wir haben den Weg nicht gleich gefunden, da hätte ein Stern leuchten sollen, aber keiner hatte Sternkunde als Fertigkeit gewählt und so stolperten wir völlig planlos durch die Gegend. Zum Glück trafen wir dann drei Typen, die sich sehr wohl mit Sternkunde auskannten und die hatten auch jede Menge Schätze dabei.) (Markus: Ja genau, und das war dann auch der eine Kampf an dem Abend, der war echt cool, aber ich glaube, Eva hatte den so nicht geplant…) (Johannes: Wie auch immer, wir haben die Jungs mit Nachdruck nach dem Weg gefragt und sie gaben uns dann auch noch die Geschenke für das Baby mit  >:D)

Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. (Johannes: Ja und wie die gestaunt haben, vor allem über die derben Sprüche – aber ehrlich, eine Jungfrau und ein Kind? Eva, das musste dir klar sein ;D) Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. (Markus: oh-oh, das klingt nach einer Drohung, die treffen wir nochmal wieder, ich tippe auf die Jungfrau als Bossgegner) Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. (Johannes: sag ich ja, railroading…)

Quellenangaben: Die Bibel (Einheitsübersetzung - Lukas 2, 8-20) und uhu79
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  • 06. Dezember 2016, 17:36:51
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #6 am: 06. Dezember 2016, 17:36:51 »

:icon_santa:  6. :occasion1:


Hohoho! Als kleinen weihnachtlichen Vorboten
schickt XII (genannt: Eleven) euch heute seinen selbst kreierten Zanta Claus vorbei.

Stellvertretend für den Nikolaus (oder doch eher Knecht Ruprecht?) ,
und gleichermaßen ein Gruß aus den Niederhöllen  >:D
Mit Wärme und Feuer kennen die sich ja bestens aus.
Vielleicht findet ihr Verwendung für ihn in euren Runden!
Oder er findet Verwendung für die Spieler :D




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  • 07. Dezember 2016, 17:05:41
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #7 am: 07. Dezember 2016, 17:05:41 »

:icon_santa:  7. :occasion1:


Schöne Vorweihnachtszeit wünscht euch heute unsere Doom Shroom
mit einer Geschichte von den Deadlands. Sie kann von merkwürdigen Allianzen berichten im Angesicht übler Zeiten.
Heimelig in einer anderen Variante sozusagen :D


Das Pferd sprang schon wieder erschrocken zur Seite und schnaubte entrüstet. Es ließ sich tänzelnd wieder vorwärts treiben, aber schielte immer wieder nach hinten und legte durchgehend die Ohren an.

"Dämlicher Gaul," motzte Dag zum wiederholten Mal. "Einen Baum ziehen ist doch nicht so viel anders als einen Wagen oder Schlitten!"

Häuptling Blanke Platte versuchte, sein Gesicht so ausdruckslos wie möglich zu halten. "Ein Baum hat keine Räder. Oder Kufen. Dafür viele raschelnde Äste. Aber kann man ja von euch Bleichgesichtern nicht erwarten, den Unterschied zu kapieren."

"Es ist nur eine verflixte Tanne! Die hat das dumme Ding schon tausendmal gesehen," Dag rammte dem Pferd die Hacken in die Seite, was dieses zu einem entsetzten Sprung veranlasste bei dem er fast aus dem Sattel fiel.

"Eine Fichte. Wie schafft ihr Typen es nur, hier zu überleben? Man sollte meinen, die Manitous und Tiere dieser Erde hätten euch schon lange erledigt." Der Indianer schüttelte den Kopf.

Es begann erneut zu schneien, aber zum Glück tauchte vor ihnen endlich das Licht der Hütte auf, in die sich die Gruppe für den Winter geflüchtet hatte. Die Fichte, die voller Schnee war, veranlasste das Pferd erneut zu Panik, und Dag glitt unelegant aus dem Sattel, was Blanke Platte zu einem Kichern verleitete. "Brauchst nicht so zu tun," grummelte der Huckster. "Ich wollte so oder so absteigen." Mit etwas Mühe richtete er den Baum auf und schüttelte ihn. "Könntest mir ruhig was helfen."

Erneut schüttelte der Indianer den Kopf. "Das ist euer komisches Fest. Wenn ihr unbedingt einen Baum töten müsst, nur um ihn seltsam herzurichten und ihn die Hütte vollnadeln zu lassen, ist das ganz und gar nicht mein Problem. Hoffentlich lässt er sich später noch als Brennholz verarbeiten. Ich bring die Pferde in den Stall."

"Jaja, schon Gut. Kitty, wir sind da, mach die Tür endlich auf."

Lautlos schwang die Tür zur Seite, und eine dick vermummelte Gestalt erschien, die nur mit Mühe als Frau zu erkennen war. "Na endlich. Rob hat den Kamin noch nicht wieder in Gang bekommen, aber wenigstens können wir den Baum schmücken. Und meine Name ist nicht Kitty, ich heiße A-L-E-X-A," buchstabierte die Dame.

"Schätzchen, bei und heißen alle Nutten Kitty," erklärte Dag und begann den Baum ins Haus zu ziehen.

Drinnen wurde er fast von Roger umgerannt. "Kamin zieht, wir können uns wieder wie normale Leute anziehen." Mit geübten Griffen nahm er Dag den Baum ab und begann ihn in einem seltsamen Gestell in der Mitte des kleinen Wohn-Koch-und Arbeitsraumes aufzustellen.

"Bist du sicher das hält?" fragte Alexa skeptisch.

"Na aber sicher! Ich habe einen Signalturm gebaut, einen Dampfkessel für die Bahngesellschaft und bin alles in allem der beste Erfinder..."

"...südlich von Dreadhill?" unterbrach Blanke Platte.

Der Erfinder guckte skeptisch. "Liegt das nicht direkt am Meer? Du willst mich wohl verarschen?"

Der Indianer nickte. "Wenn du das kapiert hast, ist ja vielleicht noch Hoffnung." Er warf den albernen Tirolerhut, den er von seinem deutschen Freund geschenkt bekommen hatte, auf den Tisch und strich sich über die Glatze, die ihm seinen Namen verlieh. "Wo ist eigentlich unser Revolverheld?"

Das war das Stichwort für panisches Geschrei das aus der Richtung des gewissen Örtchens hinter dem Haus zu kommen schien. "Das ist wieder mal so typisch," feixte Dag. "Er lässt sich mit runtergezogenen Hosen erwischen. Aber mit ein paar Wölfen wird er ja wohl..." Ein Blick aus dem Fenster, vor dem der Schnee in der beginnenden Dunkelheit jetzt heftiger fiel, ließ ihn jedoch ernst werden. Ein einsamer Schuss knallte durch die Luft und erstickte im Schnee. "Scheiße, Mann! Das sind keine Wölfe."

"Sicher? Wer Tannen mit Fichten verwechselt..."

"Ja, ganz sicher." Dag nahm seine Spielkarten aus der Tasche, ließ sie fließend durch die Hände gleiten und begann, eine Hand aufzuziehen. Die Magie knisterte bereits. "Es sei denn, Wölfe gehen schwankend auf zwei Beinen und sind ganz leise."

"Er hat recht." Rob hatte den Baum sein lassen und starrte ebenfalls durch das Fenster. "Das sind Zombies. Wo auch immer die wieder herkommen."

"Ich weiß, wo sie hingehen." Blanke Platte begann bereits damit, die Geister seiner Ahnen um Hilfe zu bitten.

In dem Moment fiel der Baum langsam um und landete krachend mit der Spitze im grade erst angefachten Kamin. Alexa sprang mit einem Quieks zur Seite und bekam die Hintertür in den Rücken, als mit einem weiteren Schuss und noch nicht wieder befestigtem Hosengürtel das vermisste Mitglied der Gruppe in den Raum sprang. "Zo...zo...Zombies," zitterte er.

"Jaja, das haben wir gleich." Roger zielte mit einem seltsam aussehenden Schießeisen durch die Tür nach draußen. "Ist ja nicht das erste Mal." Es zischte und knallte, und dann drehte er sich zu den anderen um. "Frohe Weihnachten!"
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  • 08. Dezember 2016, 17:42:33
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #8 am: 08. Dezember 2016, 17:42:33 »

:icon_santa:  8. :occasion1:


Beste vorweihnachtliche Grüße sendet euch hier Riankan
mit ihrer Geschichte, aus dem verschneiten Bornland.
Hier weiß man ganz genau, was man gegen die Einsamkeit
und den grimmen Frost tun sollte.
Ein Schelm wer an Übles dabei denkt oder gar an krudes Feenwerk! ;)


Kuchen , Feen und Versäumnisse zur Wintersonnwende

Es war doch zum Schreien !
Jedes Mal aufs Neue, wenn er ehrlich sein sollte. Nicht etwa, dass er nicht damit gerechnet hätte...
Aber es wäre doch nicht zuviel verlangt gewesen, ihm wenigstens eine Notiz zu hinterlassen ?
Sie waren beide oft und viel beschäftigt und er hatte gewusst, dass sie die Festlichkeiten wahrscheinlich
einfach vergessen würde. Aber es konnte doch nicht sein, dass sie ständig alles aus dem Kopfe verbannte,
wenn man ihr sogar mehrfach Notizen und Nachrichten schickte, um sie daran zu erinnern, dass sie eingeladen
war und dass man sich auf ihr Kommen freute.

Andererseits.... sie war eine seltsame Person. Geliebt und bewundert von vielen hier, aber dennoch... seltsam.
Anders konnte man es nichts sagen. Wirklich nicht. Wie sonst sollte man jemanden nennen, der sich gern und oft
in alten Büchern, Grabstätten und sogar mit Echsen herumtrieb und das nur, um zu lernen, wie man vor langer Zeit
einmal gesprochen und geschrieben hatte?

Es war ja nicht so, als wenn sie damit irgendetwas Schlimmes oder Verbotenes getan hätte und es war auch nicht so,
als wenn er nicht ebenso interessiert gewesen wäre ... aber es war dennoch immer wieder ein Stich in der Brust , wenn
man merkte, dass ihre Studien ihr auch über die persönliche Verbindung zu ihm ging. Es war.... es war einfach nicht schön.
So konnte man das mit Sicherheit sagen.

Seufzend drehte er sich um und musterte den Raum, in dem alles festlich geschmückt war. Winterlich kalt war es draussen,
der Schnee lag, wie im Bornland nicht anders zu erwarten, hoch und tief, oftmals verharrscht und sicherlich war es nächtens
kalt genug dort draussen, dass selbst die heulenden und hungrigen Wölfe sich etwas abfrieren konnten.
Aber hier drinnen ? Hier flackerte das Kaminfeuer, es war warm und heimelig.

Schnitzereien der Gänse Travias überm Türsturz und der Herren Phex und Firun überm Studierzimmer. Hesinde schmückte in einem
wirklich wundervollen Kunstwerk, das wirkte, als würde es einem bald vom Kamin entgegenkommen, selbigen.
Lächelnd betrachtete die Herrin der Weisheit und des Lernens und Lehrens, was sich zu ihren Füßen abspielte. Das Fell vorm Kamin,
vom Braunbären, der sie vor zwei Götterläufen attackiert hatte und die Sessel, bequem und einer davon zwergisch , nicht nur in Größe, sondern
auch Machart.

Weiche Läufer mit göttergefälligen Motiven, die den Rest des Boden bedeckten und dafür sorgten, dass die steinernen Kacheln nicht kalt gegen die
Füße strahlten. Alles sehr bequem. Immer. Aber wenn man dazu noch die grünen Zweige und roten wie weißen Beeren betrachtete, die zu Kränzen
und Ranken gewunden und mit glitzerndem Tand aus aller Herren Länder verziert von einer Seite der Decke zur Anderen gewunden waren, teils an
den Deckenbalken entlang und teils einfach in weichen Bögen von Balken zu Balken , dann konnte doch festliche Stimmung aufkommen. Er betrachtete
einige Blütenfeen , die sich dort herumtrieben. Die Kleinen hatte er auf Wunsch der grade schmerzlich Vermissten schon vor Jahren aufgenommen.
Jeden Winter kamen sie mit dem ersten Frost, brachten das gesamte Haus durcheinander und wirbelten durch seinen Wintergarten. Und stets, wenn er
etwas schmückte, waren sie da und betrachteten und kommentierten alles mehr als neugierig und interessiert. Aber er konnte es den fröhlichen kleinen
Dingern nicht verdenken. Also sollten sie ruhig, selbst schimmernd und flirrend, umherwirbeln und in Gewändern aus leichter , bunter Seide und hellen
Blättern den Raumschmuck erkunden und sich lachend darauf niederlassen, um zu schaukeln ,dass glitzernde Glaskugeln
und bunt bemalte Figuren aus hellem Holz fröhlich schwankten und wankten, während die Ranken fest in ihren Verankerungen verblieben.

Schließlich hatte er gelernt, nachdem sie im ersten Jahr geschaukelt hatten und die Ranken überm Kamin abgestürzt waren und beinahe das Haus in Brand
gesteckt hatten. Fingerhüte voller Saft und Wein hatten sie im Versuch zu helfen darüber geschüttet, während er sich mühte, auch damals allein ,weil er wieder
vergessen worden war, die Sache anderweitig und wirkungsvoller zu beseitigen , indem er sie mit dem Schürhaken in den Kamin beförderte, wo sie brennen
konnte, ohne Schaden anzurichten. Es war bedauerlich gewesen und ärgerlich , aber die Feenwesen hatten sich im Frühjahr dafür
entschuldigt, indem sie seinen Garten regelrecht erblühen ließen, bevor überhaupt anderswo auch nur Knospen zu sehen gewesen waren.

Seitdem wuchsen vorm Haus Heilkräuter und Zierpflanzen, die er sonst noch nirgends im Dorf oder der Umgebung gesehen hatte. Alles , was er nicht benötigte,
konnte er verkaufen und es war eine Freude, wenn er sah, dass er irgendwie zu helfen vermochte, nur weil ein paar Feenwesen ihm einen Gefallen hatten tun
wollen. Es kam dem ganzen Dorf zugute und konnte damit doch nur den Göttern gefällig sein, nicht wahr.

Diese Gedanken erheiterten ihn. Ebenso wie die Blütenfeen, die grade ein geschnitztes Holzross in fröhlichem Gelb bemalt,
von der Girlande lösten und damit durch den Raum ritten, immer grade außer Reichweite der großen Scheunenkatzen, die
sich hier irgendwann vor Jahren eingerichtet hatten.  Die beiden grau getigerten Jägerinnen waren allerdings grade ohnehin
nicht interessiert daran, die Feenwesen zu jagen. Das Kaminfeuer behagte ihnen zu sehr und der Pelz war doch besser
warm als gesträubt, also schlugen beide nur träge mit den Schwänzen und blickten hin und wieder blinzelnd hinterdrein,
wie die Feenwesen und das Holzpferdchen durch die Luft gallopierten.

Das leise Klingeln und Singen wies darauf hin, dass sich auch der Rest der kleinen Sippe irgendwo im Gebälk aufhielt
und in Feierstimmung und trunken von Honig und Naschwerk umhersirrte und mit den zarten Schellen und Flöten musizierte
und dazu in ihrer eigenen , schönen Sprache sangen.
Es war nett. Draussen war es finster und hier drinnen hell und warm. Der Schnee , der die Umgebung bedeckte, war ,
wenn man hinausblickte, eine durchgehende und unberührt wirkende Decke. Wunderschön. Allerdings auch entmutigend
in dieser Unberührtheit, die ihm sagte, dass sie schon wieder nicht kommen würde. Trotz aller Versprechen und
Entschuldigungen von ihrer Seite.

Seufzend ließ er sich in einen der Sessel fallen und beobachtete das Spiel der Feenwesen.

Und dann , als er schon nicht mehr damit rechnete, dass Braten und Kuchen , Kekse und Wein auf
dem Tisch noch angerührt werden würden, grade da pochte jemand an die Türe und er sprang regelrecht
auf, eilte dorthin, beinahe über einen der Läufer fallend und mit der wehenden Hausrobe fast am Bärenschädel
vorm Kamin hängen bleibend. Aber ohne Unfälle kam er an und in einem Schwarm bunter Lichter
und fröhlichen Lachens wirbelten die Blütenfeen um ihn herum, als er die Tür aufriss und sich nicht nur in
einer Umarmung der so schmerzlich Vermissten wiederfand, sondern gleich dazu noch helle Kinderstimmen
und andächtiges Murmeln hörte.

Sie strahlte ihn an, schob ihn und ihre Mitbringsel in Form von durchgefroren wirkenden Leuten in den Raum
und scheuchte die Kinder sofort in die Wohnstube,wo es sich vor Licht und Wärme sofort gut anfühlte und wo
genügend Platz war. Er blinzelte, ein wenig erschlagen vom Dank der Wanderer, die sie aufgelesen hatte und
die ihm nun erklärten, dass es wirklich der Travia gefällig wäre , wie er sich bereit erklärte, sie zu bewirten und
keine Widerworte, denn seine Gefährtin strahlte ihn mit leuchtend grünen Augen über die Köpfe hinweg an und
die Kappe mit den Glöckchen klimperte fröhlich und in den leuchtenden grünen, gelben und roten Flicken
schien sich das Licht des Feuers zu fangen, während eine Blütenfee sofort mit Begeisterung dabei war,
ihr tsagefällig buntes Haar zu Zöpfen zu winden und das holzpferdchen dort anzubinden, damit es ihnen
nicht davon gallopierte, wie die kleine Person ernsthaft erklärte.

Lachend nahm sie es hin, kam näher , auch die Schellen an den spitzen Schuhen , zweifarbig wie stets,
gaben munteres Klimpern von sich und er wunderte sich einen Moment, wie sie es wohl angestellt hatte,
nicht von Schnee bedeckt und verklebt zu sein. Aber nun , sie sei hungrig und die Gäste auch und
gemeinsam feiere es sich doch viel schöner als allein, habe sie sich gedacht und so waren sie nun
eben mehr als zwei und man müsse sich nicht sorgen, denn Zweisamkeit würden sie die nächsten
Tage noch genug genießen können, nicht wahr?

Richtig, nickte er nur, richtig. Soviel sie wollte, wann sie wollte, wo sie wollte. Es war egal ! Sie war da und
hatte es nicht vergessen und sie würden gemeinsam feiern und da konnten es soviele Gäste werden,
wie sie wollte. Die Feen, die Katzen , die Wanderer ! Seinetwegen auch noch ein Haufen Zwerge, Kobolde
und Elfen. Aber dann würde er anbauen müssen!

Sie lachte und er begriff, dass er das laut gesagt hatte und lachte ebenfalls und ließ sich in die Stube ziehen,
wo grade die Kinder ermahnt wurden, sich ordentlich zu setzen und man ihn dann mit leuchtenden Augen
betrachtete. Das war doch wundervoll! Sie hatte Recht ! Die leuchtenden Kinderaugen, die schnurrenden Katzen ,
die lachenden Blütenfeen und die dankbaren Erwachsenen. Aber etwas fehlte .... was nur , ja was ?

Während des Essens, gemeinsam und alle genießend und ausreichend bekommend, stellte er es für sich fest
und musterte kurz Kinder und Eltern und die Gefährtin in ihrer bunten und fröhlichen Aufmachung, bevor er
aufstand und sich entschuldigte und nach oben eilte, ohne auf ihre verdutzte Frage zu antworten, ob etwas
nicht in Ordnung sei.

Aber er würde nicht lange brauchen. Wie hatte er sich damals gefreut und wie würden sich die dort unten erst freuen,
wenn er es nur wiederfände und wenn... wo war es denn ?!
Verphext noch eins, das konnte doch nicht wahr sein, dass er nicht fand, was er suchte und ... Moment !
Da leuchtete ihm eine kleine Blütenfee den Weg und schon hatte er es und räumte es frei und grinste die Fee an ,
deren fröhliches Lachen Antwort genug war.

Das würde Freude bringen und ihnen gefallen. Also eilte er wieder hinab, umschwirrt von seiner kleinen Retterin,
kam in den Raum und hielt den Schatz, den er gefunden hatte, eng an die Brust gepresst. Was wurden die
Kinderaugen groß, als seine Gefährten zu lachen begann und was wurden die Augen der Eltern groß, als er
das schwere , alte Buch aufschlug und ihnen beinahe lebendig wirkende Bilder und Landschaften und
 Leute zeigten. Noch zusätzlich beleuchtet und geziert von den Blütenfeen, die über jede neue Seite
stolzierten und tobten und sich anpassten, als würden sie in die Geschichten und Märchen gehören.
Und da machte er es sich bequem und schlug schließlich die Seite auf , die er gesucht hatte und alle
bekamen etwas Warmes zu trinken und machten es sich bei ihm am Kamin bequem und dann konnte
der Abend lang und angenehm werden, als er den Folianten aufschlug, ein verschneites
Schloss enthüllend und das begeisterte Murmelnder Gäste hörte und die fröhliche Umarmung
der Gefährtin spürte, deren Magie leise und heimlich dafür sorgte, dass wie aus weiter Ferne
Fanfaren und Pferdegewieher erklangen und alles untermalten, während er zu erzählen begann
und ihnen Geschichten erzählte, die sei beide vor langer Zeit, als sie beide noch jung und
unbedarft gewesen waren, erlebt hatten. Aber nicht von ihnen beiden sprach er.

Stattdessen wurde begonnen mit einem geheimnisvollen :" Es war einmal , hoch oben im Norden,
noch weit hinter den Landen der Nivesen und ihrer Karene und Wölfe.... " während er hinter dem
eigenen ,weißen Barte hervor lächelte und die Stimme tiefer klingen ließ. Und schon hatte er
ihrer aller Aufmerksamkeit und wusste, dass bis zum Morgen Geschichte um Geschichte
folgen würde, weil er noch nie hatte nein sagen können , wenn sie ihn darum bat, noch
eine Weitere folgen zu lassen. Aber wen kümmerte es an einem Abend wie diesem,
 wo Travia und ihre Geschwister zu lächeln schienen und es einfach nur
ein netter Winterabend war?

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  • 09. Dezember 2016, 15:21:05
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #9 am: 09. Dezember 2016, 15:21:05 »

:icon_santa:  9. :occasion1:


Natürlich gibt es auch zahlreiche Songs
die uns in dieser vorweihnachtlichen Zeit als Ohrwürmer "beglücken".
Einen davon hat unser bfmo18 genommen, um ihn passend für Shadowrun
umzudichten. Laßt euch gern ebenfalls inspierieren.
Wir hatten hier im Team schon viel Spaß damit! :D


Dazu bitte Jingle Bells denken ;)

Ein ganz normaler Run,
nicht viel Security,
Danny hackt die Kameras
mit seinem Tsurugi
Ritschie fliegt in der Luft,
in seinem Flying Eye,
hält für uns die Augen auf,
soweit ist alles frei

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit,
die Schatten sind bereit
knallt den roten Mann dort ab,
der die Geschenke verteilt!

Hey!

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit,
die Schatten sind bereit
knallt den roten Mann dort ab,
der die Geschenke verteilt!

Sammy pfeift ein Lied,
Ritschie entfährt ein Fluch
und klinkt sich aus der Drohne aus
denn wir kriegen Besuch
Tobi zieht die Pred
denn Ritschie schlägt Alarm
Karl wirft schnell nen Feuerball
und zündet die Jungs an

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit,
die Schatten sind bereit
knallt den roten Mann dort ab,
der die Geschenke verteilt!

Hey!

Weihnachtszeit, Weihnachtszeit,
die Schatten sind bereit
knallt den roten Mann dort ab,
der die Geschenke verteilt!

Sammy schnappt die Chips,
und Tobi ballert rum,
Ritschie holt den Bulldog ran
und fährt noch einen um
So heizen wir davon,
die Daten sind befreit,
ja, mein Freund, wir wünschen dir
ne frohe Weihnachtszeit!
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  • 10. Dezember 2016, 17:19:08
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #10 am: 10. Dezember 2016, 17:19:08 »

:icon_santa:  10. :occasion1:


Ethion, bekanntes Zeichentalent und Teil unserer
Community, entbietet euch hier winterlich verspielte Grüße
durch ihre zwei Eisdrachen. Ach, und falls ihr noch Inspirationen für
Weihnachten sucht, besucht doch ihre Homepage!


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  • 11. Dezember 2016, 17:35:55
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #11 am: 11. Dezember 2016, 17:35:55 »

:icon_santa:  11. :occasion1:


Mit dem heutigen Inhalt unseres Adventskalenders für Rollenspieler
erhaltet ihr ein umfangreiches Paket speziell für die Spielleiter unter euch.
Niniane überreicht euch nämlich mit ihrem Beitrag gleich einen ganzen Run
für die Shadowrun Fans oder die, die es mal antesten wollten.
Also, bringt euch in Stimmung und werft euch ins Getümmel.


« Letzte Änderung: 12. Dezember 2016, 08:27:38 von Tomira »
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  • 12. Dezember 2016, 17:25:14
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #12 am: 12. Dezember 2016, 17:25:14 »

:icon_santa:  12. :occasion1:


Hier schickt euch hinter Türchen Nummer 12
Krissa ihre Geschichte mit den besten Weihnachtsgrüßen.
Gibt ja nicht überall helfende Elfen!



Sanft und voller Zärtlichkeit drückt sie ihr Bündel an sich, doch Tränen laufen ihr aus den Augen. Alle hatten sie gewarnt. Elfen kann man nicht trauen. Sie kommen und gehen. Genieße die Zeit mit ihnen, aber verliebe dich nicht, und vor allem, werde nicht schwanger. Nun wurden sie und ihr Kind immer nur böse angestarrt und Schutzzeichen in ihre Richtung gemacht. Auch ihre Stelle hatte sie verloren. Und der liebe, liebe Anton aus dem Nachbardorf, der sie vergöttert hatte und dem sie versprochen gewesen war, wie sollte sie ihm je wieder unter die Augen treten?

Wegen einer Schwärmerei, denn mehr war es nicht gewesen, immerhin so viel hatte sie inzwischen begriffen, hatte sie alles verloren, was ihr wichtig war und was sie liebte.

Aber ihre Tochter, dieser wundervolle kleine Mensch, hatte all ihre Liebe nötig und sie würde sie nie hergeben. Auch wenn sie die Zeit zurückdrehen könnte. Sie ging nach Hause, wieder einmal hatte sie nichts zu Essen, und den letzten Holzscheit am morgen verbrannt. Sie hatte so gehofft, dass an diesem heiligen Tag die Menschen gütiger sein würden, aber sie sahen sie nicht einmal. An der Ecke zu ihrem Haus hockt ein alter Mann, mit weniger Kleidung als sie an. Der Arme. Sie hat zwar nichts, aber immerhin ein Dach über dem Kopf. Sie spricht ihn an, sie nimmt ihn mit zu sich. Sie teilt den letzten Rest ihres Eintopfs von Vorgestern und das schimmelige Brot mit ihm. Er hat ein bisschen Holz dabei, so dass sie es ein wenig warm haben in der Stube. Erschöpft schläft sie beim Stillen ein. Als sie wach wird ist sie mit ihrem Kind. Der arme Mann, so unruhig. Sie betet für ihn, möge er in dieser eiskalten Nacht nicht den Tod finden.

Sie zündet ein Stück Holz an und singt ihrer Kleinen Weihnachtslieder, als sie plötzlich vor dem Haus ein Radau hört, sie sieht Fackeln und hört viele Stimmen. Sie bekommt Angst. Ist es der Mob, der sie nun endgültig vertreiben sollte?

Es pocht an der Tür. Sie macht nicht auf. Sie fängt an zu beten. Nicht für sich, sie betet zu allen guten Göttern, dass sie doch ihre Tochter beschützen mögen. Die Tritte gegen die Tür werden immer stärker, bis die Tür nachgibt. Ein Schwall Menschen schwappt hinein, mit Fackeln in den Händen. Der erste Mann groß, mit verhülltem Gesicht und breiten Schultern läuft auf sie zu. Sie weint und bettelt um das Leben und die Sicherheit ihrer Tochter. Der Mann geht unerbittlich auf sie zu, packt sie an den Schultern und hebt sie hoch. Weinend sieht sie hoch und ihm in die Augen.

Augen, grün wie die Hoffnung, und mit Tränen in ihnen, die gütig auf sie herabschauen. Augen, die sie kannte. Sachte drückt er sie an sich, vorsichtig um ihre Tochter nicht zu quetschen. "Willst du mich denn immer noch heiraten, meine Liebe?" Sie glaubt ihren Ohren kaum und ihre Beine sacken ihr weg. Ihr Anton. Er liebt sie noch! Stumm nickt sie, ihr Glück kaum fassend.

Dreckig und verfroren wie sie ist werden sie sofort vom Geistlichen, der mitgekommen war, getraut. Alle Freunde Antons sind mitgekommen. Der alte Mann hat sie erkannt und war ins Nachbardorf gerannt um Anton Bescheid zu sagen. Und Anton versteht sie, liebt sie und verzeiht ihr. Nimmt mitten am heiligen Abend all seine Freunde und kommt sie holen. Ihre Eltern versuchen noch die Mitnahme zu verhindern und brabbeln etwas von Mitgift, aber die Menge an Männern und die Vorwürfe vom Geistlichen, die Fragen wie man denn die eigene Tochter und Enkel so hausen lassen könnte, lassen sie bald verstummen.

Das alles ist mittlerweile ein Jahr her. Sie wohnt glücklich mit Anton und schmückt gerade den Weihnachtsbaum, ihr runder Bauch ihr ständig im Weg, glücklich mit sich und der Welt im Reinen. Der alte Mann, der Friedrich heißt, wohnt im Winter immer bei ihnen und spielt gerade mit der Tochter, die trotz ihrer Spitzen Ohren von Anton als eigenes Kind anerkannt wurde.


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  • 13. Dezember 2016, 18:22:00
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #13 am: 13. Dezember 2016, 18:22:00 »

:icon_santa:  13. :occasion1:


Mit den besten weihnachtlichen
Grüßen von eurem Drachenzwingen Moderator ScarSacul!
Heute dürft ihr euch auf die Suche nach Mr. Claus machen
und müßt zur Not eigenhändig das Weihnachtsfest retten.
Ob das gut geht?  :o





„4XMas - Auf der Suche nach Mr. Claus“
                                                                                                 


Das Szenario:

Der Nordpol ist in Aufruhr.  Mr. Claus ist unauffindbar, doch Weihnachten steht vor der Türe! Eine Gruppe von tapferen helfenden Elfencharakteren macht sich auf die Suche nach ihm. Hat sich Mr. Claus einfach nur wieder in der Spielzeugfabrik verirrt? Oder steckt hinter seinem Verschwinden gar der garstige Osterhase dahinter, der schon lange scharf darauf ist, sein Osterfest auf die einschaltstärkere Weihnachtszeit zu verlagern? Was geschieht, wenn Mr. Claus nicht rechtzeitig gefunden werden kann? Gelingt es den Elfen dabei noch den Rentierschlittenschein zu erwerben, ohne diesen sie sonst keine Flugerlaubnis bekommen? Und welcher der Elfen kann sich glaubhaft als Weihnachtsmann ausgeben?


Die Charaktere:

Sami Elf – der Tapfere. Mutig und wagemutig. Schwäche für Rentierrennen.

Elina Elf – die Kluge. Weise und belesen. Schwäche für Gedichte.

Jarno Elf – der Vergessliche. Optimistisch und … Schwäche für..ähm..

Linnea Elf – die Kreative. Erfinderisch und Bastelaffin. Schwäche für Schneemänner.


Die Orte:

Die Spielzeugfabrik – Hier treffen die Elfencharaktere aufeinander. Zeit sich für ihre Suche nach Mr. Claus vorzubereiten und auszustatten. Doch können sie Arne Elf, den Gründer der Spielfabrik Spielfabrikgründer davon überzeugen, dass die Suche nach Mr. Claus nun Priorität vor ihrer zugeteilten Arbeit in der Spielwarenabteilung hat?

Der Rentierschuppen – Myrmi  der Oberelf vergibt hier die Rentierfluglizenzen, doch bestehen die Elfencharaktere die Fahrprüfung oder müssen Sie gar dabei mogeln, um an ihre Flugrechte zu gelangen?

Das Fotolabor – Wie kommen die Elfencharaktere an ihre biometrischen Passbilder, die sie so dringend für die Ausstellung der Fluglizenz benötigen?  Es ist schwer diese im Sammelsurium von Liwi Elfs Fotolabor zu finden.

Die Höhle des Osterhasen – Tief in der Höhle des Osterhasen sind arme Häschen in den knallbunten Malminen zur Knechtschaft  verdammt. Befindet sich Mr. Claus hier? Kommt es zur Auseinandersetzung mit dem Osterhasen?

Die Weihnachtsfahrt – Manchmal müssen Elfen knallhart im Austeilen sein. Schaffen sie es, Geschenke für jedes Kind zu verteilen? Wenn sie es nicht schaffen, wer bekommt dieses Jahr keine (oder „nur“ verspätet seine) Geschenke? Heiße Grundsatzdebatten stellen die Elfencharaktere auf eine schwere Probe.


Mögliche Erfolge:

Arne Elf überzeugen – 100 EP*

Erlangung des Rentierschlittenflugscheins – 250 EP*

Rettung von 100% / 75% / 50% Weihnachten 1000 / 750 / 500 EP*

*EP = Elfenfleißpunkte
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Tomira

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  • 14. Dezember 2016, 11:15:17
Re: Adventskalender - Gemeinschaftswerk der Drachenzwinge Community
« Antwort #14 am: 14. Dezember 2016, 11:15:17 »

:icon_santa:  14. :occasion1:


Natürlich ist Weihnachten
oder all das was man sonst um diese Zeit herum feiert,
vor allem ein Fest von Menschen, für Menschen.
Aber wir vergessen dabei leicht,
dass es andere Wesen gibt, die ebenfalls einen großen
Anteil an unserem Wohlbefinden haben!
Ich möchte darum euren Blick nach Aventurien,
genauer nach Weiden lenken,
wo man seit jeher enger mit den Tieren
und der Natur zusammen lebt.





Sorgfältig reinigte Orpheus seine Pfoten. Dann natürlich auch noch die feinen Mordwerkzeuge seiner Rasse. Akribisch genau setzte er dabei seine Zähne zur Hilfe ein. Zufrieden mit dem Ergebnis leckte er sich schließlich noch das schwarze, seidig glänzende Fell. Dann rollte er sich, nach mehrfachem prüfen und zurecht drücken der alten Decke, endlich zusammen. Seine bernsteinfarbenen Augen ließ er nur noch ein wenig geöffnet. Er lag auf dem Brandschrank, in sicherer Höhe. Dösend konnte er so die Feiergemeinschaft im großen Zimmer beäugen. Warm war es und schummrige Dunkelheit herrschte im Raum. Der Duft von Gebratenem lag noch in der Luft und diesen unsägllich stinkenden weißen Knollen, die die Weidener zu jedem und allem meinten fressen zu müssen. Zusammen mit den Zweigen und Zapfen der Föhren, die die Zweibeiner knisternd im Feuer verbrannten, ein dennoch recht annehmbarer Geruch. Besser als die Höhlen manch anderer Freunde seiner Mia. Allerdings war es ihm viel zu laut hier. All die Stimmen!

Mias Freunde waren bisweilen so erbärmlich tollpatschig in ihrem Tun! Vor allem die Kleineren unter ihnen. Das konnte er wirklich nur mit vollem Bauch ertragen. Reste hatte es genug gegeben bei der Feier. Der Hofhund war zu langsam gewesen, um ihn ernsthaft daran zu hindern, sich die besten Stücke zu stehlen. Auf leisen Sohlen hatte er ihm direkt vor der Nase die Leckerbissen entrissen. Zufrieden mit sich, begann er zu schnurren über seine Beute. Stinkender Köter, bellender Nichtsnutz. Wozu Zweibeiner diese tumpen Gesellen brauchen konnten,  war ihm sowieso ein Rätsel.

Ein Geräusch ließ ihn aufmerken. Er öffnete träge ein Auge. Überall rannten die Bälger herum, unerzogen und völlig unfähig. Wären sie seinem Wurf entsprungen, hätte er sie im Nacken gepackt und ordentlich durchgeschüttelt, bis sie wüssten, wer der Herr im Haus war und das sie lernen müssten, allein zurecht zu kommen. Aber hier…! Nein, man hatte ihnen nur den Kopf getätschelt und dümmliche Grimassen geschnitten.

Der eine hier, dieser kleinste mit dem hellen Fell, der kaum laufen konnte zum Beispiel. Immerzu war er ihm hinterher gewankt und wollte ihn erreichen. Lästig! Sie waren oft hier, also wußte er, dass jener sicher schon einen Herbst und einen halben Sommer hinter sich hatte. Stramme junge Katzen konnten mit einem halben Sommer schon klettern, und Mäuse jagen. Was nur konnte der? Mehr als entsetzlich schrille Laute und völlig unelegante Bewegungen hatte er bislang keine von ihm gesehen.
Angeblich, das hatte seine Mia zu ihm gesagt, feierten sie heute das Fest des Sieges der Weisheit über die Dummheit, und die Kinder seien aufgeregt, weil bald die alten Geschichten am Feuer erzählt würden.

So ein Blödsinn! Als ob die je was Lernen würden! Die Dummheit hatte die Zweibeiner viel zu lange im Griff. Manche schienen nie zu lernen. Der Zweibeinkater, der seine Mia haben wollte zum Beispiel. Er verstand einfach nicht, dass sie sich paarte mit wem sie wollte. Kätzinnen machten das nun einmal so! Wenn sie in Stimmung waren, dann riefen sie ihre Sehnsucht heraus, und wer sich als würdig erwies, kam zum Zuge. Aufgeregt schlug sein Schwanz hin und her beim Gedanken an den Frühling und die hitzige Zeit, die dann wieder anbrechen würde.

Dieser weidener Kater erzählte ihr immer was von Bünden und Treue. Der merkte gar nicht, wie sie das langweilte! Sie gehörte nicht zu denen, die so dumm waren sich eine Schar an Welpen von nur einem Kater zulegen, um sich an seinen Bau binden zu lassen. Seine Mia war schließlich klug! Sie hielt es da wie er selbst. In der Ferne könnte die beste Beute, eine unwiderstehliche Kätzin, die schönste Scheune zum Schlummern sein, doch wer nicht fort zog, würde dies nicht finden. Der fremde Kater sollte sich mit dem begnügen, was sie ihm freiwillig gab. Sie besuchte ihn ja leider immer wieder.

Ein scharrendes Geräusch am Fuß des Brandschrankes ließ ihn nach unten schauen. Unglaublich, da war dieser Welpe mit dem hellen Fell und kletterte doch tatsächlich auf die Truhe. Was wollte der nur da? So ungeschickt wie er war würde er sicher abstürzen. Hochmütig schloß der rabenschwarze Kater mit den bernsteinfarbenen Augen wieder die Lider, und beschloß so zu tun, als würde er die Störung nicht wahrnehmen.

Von drunten waren angestrengte Laute zu vernehmen, auch ein oder zwei dumpfe Geräusche, als der Tollpatsch ausgerutscht war und unsanfte Bekanntschaft mit dem harten Holz gemacht hatte. Doch was auch immer sein Antrieb war, der Welpe hatte wohl ein Ziel. Wenigstens das! Als es still wurde öffnete Orpheus misstrauisch wieder die Augen und musste zu seiner Überraschung feststellen, dass der Welpe jetzt wirklich auf dem Deckel der Truhe saß. Angestrengt atmend. Augen hell wie der Himmel an einem Wintertag schauten zu ihm hoch und scheinbar redete er ihn auch an. Eine Hand hatte er zur Faust geschlossen und schien ihm irgendetwas damit sagen zu wollen.

Unfassbar! Mit sowas musste er sich abgeben. Seine Mia saß lachend am Feuer im Arm dieses dummen Katers, der sie alleine für sich haben wollte, und er wurde von so einem stinkenden, sabbernden Balg belagert. Aber hier oben war es so bequem, dass er nicht daran dachte seinen Platz aufzugeben.
Betont langsam stand er auf, drehte und streckte sich, damit der Welpe sehen konnte, wen er da mit seiner Anwesenheit belästigen wollte, und rollte sich dann so ein, dass er sich das Schauspiel nicht mehr länger anschauen musste. Gestraft mit Missachtung, jawohl. Langsam glitt sein Bewusstsein hinweg, dahin, wo es Mäuse in Hülle und Fülle gab, Kätzinnen, die über weiches Moos rollten, und seine Mia, die mit ihm auf Reisen war und neue Gegenden erkundete und sein Revier dadurch unendlich groß wurde in dem er der herrlichste aller Kater war.

BAMM! Hellwach sprang er auf alle Viere und sträubte Fell und Schwanz. Seine Gestalt wuchs dabei auf seine doppelte Größe an. Wer wagte es…!
Die Rechte schon leicht entlastet stand er, bereit den Angreifer sofort mit seinen geschärften Krallen anzufallen und ihn das Fürchten zu lehren. Doch was oder vielmehr wen er stattdessen sah, war die verkrampfte Faust des Winzlings, der sich gerade mit aberwitzigen Bewegungen versuchte auf den Schrank zu ziehen. Ihn erinnerten diese Zuckungen an Fische auf dem Trockenen. Er roch nach Schweiß und atmete angestrengt. Am Feuer hatte keiner sein Treiben bemerkt. Wie auch, alle anderen Zweibeinwelpen saßen dort drüben. Langsam legte sich sein Fell wieder, und er begann den geordneten Rückzug. Wobei...? Er hielt inne, das war SEIN Platz! Schon immer gewesen. Sollte er ihn nicht lieber kratzen und anfauchen?

Doch der helle Fellschopf mühte sich unbeeindruckt mit hochrotem Gesicht ab, nicht in die Tiefe zu fallen. Das wäre auch vermutlich ungut ausgegangen. Er konnte sich erinnern wie sogar seine Mia schmerzhafte Blessuren hinnehmen musste, als sie einmal von ihrem Besen geplumpst war.
Doch die saß da drüben am Feuer und bekam von all dem, was er hier mit dem Zweibein erdulden musste, nichts mit. Das würde sie wieder gut machen müssen, oh ja! Einen ganzen Vormittag würde sie ihn entschädigen müssen mit Liebkosungen.

Geduldig setzte sich er sich also in einigem Abstand hin und wartete ab, bis die jämmerlichen Bemühungen des Welpen ein Ende gefunden hatten. Es hatte es schließlich geschafft - leider konnte er sich nicht mitteilen, nicht wie mit Mia. Denn was half es schon dem Welpen hier oben zu sein? Wie immer war es die wahre Kunst auch sicher wieder hinab zu kommen! Und Katzen und Kater, dass waren die Könige in dieser Disziplin. Sicher nicht tolpatschige Zweibeiner die nicht einmal ihre Hände zu nutzen wussten. Irritiert schaute er auf die noch immer geschlossene rechte Hand des Kleinen. Ob er krank war?

Der plapperte jetzt auf Zweibeinart auch schon munter auf ihn ein. Dann ließ er sich plötzlich unversehens nach vorne fallen und aus der Hand rutschte etwas vor seine Füße.
Mißtrauisch war der prächtige Kater aufgestanden, doch der Geruch lockte ihn wieder an. Konnte das sein? Er sog den Duft ein und schaute verdutzt. Der Welpe deutete weiter auf die Brocken, die er da hingelegt hatte und machte eindeutig schmatzende Geräusche.

Er hatte ihm getrockneten Fisch gebracht? Völlig verwundert, und in seinen Grundfesten der Meinung über diese zweibeinigen Welpen erschüttert, reagierte er auch zu spät, um den Annährungsversuchen des Hellfells auszuweichen. Der hatte seinen Kopf, erstaunlicher Weise nach Katzenart, an seinem gerieben und schaute ihn aus diesen strahlend blauen Augen jetzt einfach nur an. Erstaunlich! Ein Welpe mit mehr Verstand als manch' Zweibeinkater! Orpheus war verblüfft.

Höflich schnupperte der prächtige Kater jetzt an den Leckereien, die völlig verdrückt, aber dennoch köstlich duftend vor ihm lagen. Immerhin hatte er ein Schläfchen gehalten, und so eine Köstlichkeit bekam man nicht alle Tage.

Der Kleine schien jetzt auch die Decke zu sehen, und gab weitere, wie er annahm begeisterte Laute von sich, derweil er, bevor das Zweibein es sich anders überlegte, den Fisch fraß. Doch der hatte andere Pläne. Er zog und zerrte mit ungelenken Bewegungen an dem weichen Tuch und schaffte es die schön bequeme Liegestatt damit zu zerstören. Na prima! Stattdessen nahm der Welpe das eine Ecke der Decke in die Hand und ließ sich dann ungeschickt einfach seitlich an die Wand gekuschelt darauf fallen. Es sah mich an, und zeigte seine Zähne, wie Mia es tat, wenn sie zufrieden oder glücklich war. Seltsamer Welpe! Er gab noch einige unverständliche Laute von sich, und rieb sich ausgiebig die Augen. Dann rollte sich Hellfell schließlich doch ein.  Er wirkte erschöpft und die Lider begannen zu flackern. Schon nach kurzer Zeit blieben seine Augen dann geschlossen. Auch sein Atem war wieder ruhig und still.

Unschlüssig stand Orpheus jetzt da. Der Platz war an sich zu gut um ihn aufzugeben, und bis auf den Welpen, der völlig ermattet schlief, hatte sich ja nichts geändert. Vorsichtig testete er die Liegestatt an. Mit ein wenig Mühe würde er es sich gemütlich machen können. Schnurrend, damit der kleine Zweibeiner nicht aufwachte, schob und drückte er alles zurecht, und rollte sich schließlich ebenfalls wieder auf der Decke, ganz nah bei Hellfell, zusammen. Er roch gar nicht so schlecht der Kleine, und immerhin hatte er heute wirklich wichtige Dinge gelernt, an diesem Fest der Zweibeiner. Vielleicht sollte er sich immer wenn sie hier waren dieses Welpen annehmen? Scheinbar einer der wenigen, der nicht völlig verblödet war. Ohne kätzische Hilfe würden seine Talente vermutlich verkümmern! Mit dieser Erkenntnis schlummerte der imposante Kater schließlich ein.

Die Tochter Satuarias, Mia die Schöne genannt, staunte nicht schlecht, als sie Orpheus ihren Kater von seinem Lieblingsplatz holen wollte. Da lag doch tatsächlich der kleine Bernwulf friedlich zusammen gerollt ebenfalls bei ihm und lächelte seelig. Sein linker Arm bildete dabei eine Höhlung, die der Kater fast völlig einnahm. Doch scheinbar war es bequem genug, dass ihr Freund darin schlafen konnte.

Nachdenklich sah sie zu Ihrem Gefährten am Feuer hin und dann wieder zu Orpheus. Sie dachte immer, er hasste die Abende in Weiden. Nachdenklich blieb sie stehen und ließ das Bild und die Stimmung auf sich wirken. Eine Gewissheit vertrieb die sonst in ihr tobende Rastlosigkeit, und Friede kehrte ein in ihr Gemüt. Nun gut, wenn sogar Orpheus eine Einsicht hatte, dann wollte sie eben auch das Wagnis eingehen, Kinder in dieses Aventurien zu entlassen. Auf das Satuarias Herrlichkeit weiter gelobt würde! Beschwingt und froh solch einen Fingerzeig von ihrem Vertrauten erhalten zu haben, gesellte sich Mia wieder zu der Gesellschaft der Feiernden, und freute sich auf ein neues Jahr voller Veränderungen.

Tomira 2016
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2016, 11:40:39 von Tomira »
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Intoleranz ist ein kleines Tierchen, das nachts den Horizont enger näht.
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