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Warum wird der Begriff "man" benutzt, wenn der Charakter aus der Ich-Perspektive spricht ?

Keine Ahnung, aber ich versuche es zu vermeiden, weil es die Immersion stört.
- 22 (16.3%)
Ich trenne mein Ich streng vom Charakter und rede deshalb so (Meta-Ebene, Barriere schaffen)
- 6 (4.4%)
Ich mache es unbewusst (Mir ist es egal was aus meinem Mund kommt)
- 12 (8.9%)
Ich bin Anfänger und weiß nicht wie ich es sonst sagen soll
- 0 (0%)
Ich beschreibe die Handlungen meines Charakters immer so (Dialekt, Gewohnheit, Geschmack, Spielstil)
- 6 (4.4%)
Ich mache es, weil ich damit eine belanglose Aktion meines Charakters beschreiben will
- 11 (8.1%)
Ich habe Schwierigkeiten meine Gedanken verständllich auszudrücken und sage es deshalb (Logopädisches Problem)
- 0 (0%)
Ich rede grundsätzlich nicht in der Man-Form
- 78 (57.8%)

Stimmen insgesamt: 110


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Autor Thema: Warum sagt ihr "man" anstelle von "ich" wenn ihr als euer Charakter sprecht?  (Gelesen 23490 mal)

Saalko

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  • 19. April 2017, 12:03:47

"man" ist mir noch nicht aufgefallen. Finde ich auch eine recht ungewöhnliche Art etwas auszudrücken. Ich bzw. er/sie/es sind wohl wesentlich gebräuchlicher in den Runden.
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War mein Fehler....Saalko und Toolan haben natürlich recht...

Eukaryot

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  • 19. April 2017, 12:16:22

Zitat von: Eukaryot
Sollte das deine Immersion nicht erleichtern, wenn ich als dein Mitspieler meinen Charakter in der dritten Person beschreibe, also so, wie dein Charakter ihn wahrnimmt? Der Spielleiter beschreibt alle Nichtspielercharaktere immerhin üblicherweise auch in der dritten Person.

Ich glaube, dass das ein Gedankenfehler ist. In der Beschreibung deines Charakters übernimmst du in diesem Moment die Rolle des Spielleiters.
Ich lasse meinen Spielern ganz oft diese Freiheiten, Dinge zu beschreiben, um aktiv das Spiel mitgestalten zu können (Gruppenvereinbarung).
OT teilte mir ein Spieler mit, dass sein Charakter (Graumagier der Akademie der Verformungen in Lowangen) gerne eine Stadtführung durch Lowangen für seine Gefährten machen möchte. Ich gab ihm das Hintergrundmaterial und lies ihn gewähren. Es war das Highlight des Spieltages.
Ansonsten wäre es tatsächlich Aufgabe des Spielleiters den Charakter wie einen NSC zu beschreiben, solange sich die Charaktere noch nicht kennen oder die Story es erforderlich macht.

Ich halte es für eine allgemeine Rollenspielkonvention, dass die äußere Beschreibung des eigenen Spielercharakters und dessen Handlungen die explizite Aufgabe des jeweiligen Spielers ist. Wenn das Aufgabe des Spielleiters wäre, würde er ganz alleine eine Geschichte erzählen und das wäre kein Rollenspiel. Also beschreibe ich als Spieler meinen Spielercharakter und dessen Handlungen genau so, wie der Spielleiter die Nichtspielercharaktere und deren Handlungen beschreibt, nämlich in der dritten Person. Das ist für mich absolut logisch und konsequent. Wo siehst du hier also einen Denkfehler?

Zitat von: Ravno
Nein du weißt nicht wie mein Char deinen Char wahrnimmt, das ist etwas was ich in diesem Moment entscheide. Und auf das du auch keinen Einfluss nehmen kannst ;)
Ja, das sehe ich auch so. Deswegen halte ich es zum Teil auch für risikoreich, wenn Spieler ihre Charaktere für andere beschreiben. Da ist schon einiges schief gelaufen.

Ihr seid also der Meinung, dass es keinen Einfluss auf die Wahrnehmung eures Charakters hat, wenn ich beschreibe, was mein Charakter tut? Wie bemerkt euer Charakter denn sonst, dass mein Charakter etwas tut? Nur wenn der Spielleiter dasselbe explizit noch einmal für euch beschreibt? Ich habe in 13 Jahren Rollenspiel noch keine Runde erlebt, die das tun würde. Das würde dann ja ungefähr so klingen:
Spieler von Alrik: "Ich betrete das Wirtshaus."
Spielleiter: "Ihr seht, dass Alrik das Wirtshaus betritt."
Spieler von Alrik: "Ich gehe an die Bar und winke den Wirt herbei."
Spielleiter: "Ihr seht, dass Alrik an die Bar geht und winkt."
Ich kann nicht glauben, dass jemand ernsthaft so rollenspielt! ;D
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Frostgeneral

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  • 19. April 2017, 12:22:08

Wie beschreibst du als SL denn eine Wahrnehmung?

Du siehst den Gegner auf dich zukommen
Du riechst das Parfüm von der Dame

Direkt angesprochen mit du, darauf reagiere ich mit einem ich.

Ich würde nicht sagen "dein Charakter riecht das Parfüm" bzw "Bob sieht den Gegner auf sich zustürmen"

Wie machst du das Eukaryot?
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Eukaryot

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  • 19. April 2017, 12:41:53

Wie beschreibst du als SL denn eine Wahrnehmung?

Du siehst den Gegner auf dich zukommen
Du riechst das Parfüm von der Dame

Direkt angesprochen mit du, darauf reagiere ich mit einem ich.

Ich würde nicht sagen "dein Charakter riecht das Parfüm" bzw "Bob sieht den Gegner auf sich zustürmen"

Wie machst du das Eukaryot?

Ich würde diese Szenen so beschreiben:
"Der Gegner kommt auf Alrik zu."
"Die Dame riecht nach Parfüm."
etc.

In der Spielpraxis halte ich meine Erzählperspektive natürlich nicht immer korrekt ein, aber das ist das Ideal, nach dem ich strebe und das ich versuche, einzuhalten. Denn es ergibt für mich am meisten Sinn. Ich habe allerdings auch kein Problem mit anderen Erzählperspektiven, ich wehre mich nur dagegen, dass meine Präferenz in diesem Thema zum "Anfängerfehler" erklärt wird. ;)
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Flammraijl

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  • 19. April 2017, 12:53:16

Zitat von: Eukaryot
Ich halte es für eine allgemeine Rollenspielkonvention, dass die äußere Beschreibung des eigenen Spielercharakters und dessen Handlungen die explizite Aufgabe des jeweiligen Spielers ist.
Ja, und das ist auch völlig in Ordnung. Das sehe ich genau so wie du.
Zitat von: Eukaryot
Wo siehst du hier also einen Denkfehler?
Im genannten Beitrag ging es um den Eindruck (Gefühle?), den ein anderer Charakter von deinem Charakter hat. Diese kannst du mit der Beschreibung des Äußerlichen nicht beeinflussen (so ja auch die Einschätzung von Ravno). Darin liegt m.E. der DenkBetrachtungsfehler.
Ist aber inzwischen Offtopic.

Zitat von: Eukaryot
Ihr seid also der Meinung, dass es keinen Einfluss auf die Wahrnehmung eures Charakters hat, wenn ich beschreibe, was mein Charakter tut?
Ist Offtopic, bitte bei meinem Thema bleiben. Kannst ja gerne einen neuen Beitrag öffnen.
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  • 19. April 2017, 13:06:09

Ist Offtopic, bitte bei meinem Thema bleiben. Kannst ja gerne einen neuen Beitrag öffnen.

Ich habe das Thema hier als Diskussion über Erzählperspektiven verstanden, wenn du es wirklich nur auf die Frage nach dem "man" beschränken willst, sind sich denke ich alle einig, dass das keine schöne Angewohnheit ist. Aber das ist ein rein sprachlicher Fehler. "Man" bezieht sich laut Duden auf die Allgemeinheit, die Öffentlichkeit oder eine Gruppe. Als Beschreibung der Handlung eines einzelnen Spielercharakters ist es damit sprachlich unpassend. Und mehr habe ich dazu dann auch nicht mehr zu sagen. :)
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Battlecookie

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  • 19. April 2017, 13:13:32

Also, ich oute mich dann jetzt mal - Ich beschreibe selber regelmäßig mit "Man tut XY" das, was mein Charakter tut. Auch meinen Mitspielern und auch als SL passiert es meinen Spielern häufiger mal. Ich habe auch noch nie sonderlich drauf geachtet und dem auch keinen besonderen Wert beigemessen.

Ich wusste, bis das Thema hier jetzt aufkam, nicht einmal, dass Leute dem einen besonderen Stellenwert zumessen. Ich denke, jeder sollte es tun, wie er / sie es möchte, und ich persönlich schmeiße alle 3 Formen "Ich / Er - Sie - Es / Man" regelmäßig durcheinander und es hat noch nie jemanden gestört (Soweit ich es weiß) geschweige denn bin ich der Meinung, dass es der Immersion auch nur im Geringsten Abbruch tut. Stört mich nicht, hat mich nie gestört und soll jeder so machen, wie er / sie es will, in meinen Augen.
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  • 19. April 2017, 13:43:53

Ich persönlich betrachte mich und den Charakter nicht als die selbe Person.
Wenn ich also Umstände beschreibe spreche ich immer vom Charakter, nicht von mir. Aber eher mir seinem Namen, nicht mit "man".
Das hilft mir auch ein wenig, Spielerwissen und Charakterwissen zu trennen.

Allerdings spreche ich bei direkten Aktionen, wie zum Beispiel einem Angriff, immer von mir.
Wahrscheinlich weil ja ich die Würfel zur Hand nehme und nicht mein Charakter!  ;D

Viel schlimmer finde ich aber die "würde" Sünde!
"Ich würde dann dieses oder jenes tun."
Diese Möglichkeitsform stört mich irgendwie, tu es oder lass es!  ;)
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Ich habe auf duden.de nach "Ninja" gesucht und als Resultat "Ninja kann nicht gefunden werden" erhalten.
Man, sind Ninjas gut!

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  • 19. April 2017, 13:49:03

Viel schlimmer finde ich aber die "würde" Sünde!
"Ich würde dann dieses oder jenes tun."
Diese Möglichkeitsform stört mich irgendwie, tu es oder lass es!  ;)

Das "würde" wird wohl eher verwendet in Situationen, wo man als Spieler davon ausgeht, dass der Meister da was gegen einwenden könnte. "Ich würde mal die Tür öffnen." (Gedankliche Ergänzung: "Wenn es geht") - SL: "Nein, geht nicht, sie ist verschlossen."
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  • 19. April 2017, 14:14:44

Wäre da nicht "Ich gehe zur Tür und versuche sie (mit der Klinke) zu öffnen." sinnvoll ?

Ach ja: offtopic  ;D
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  • 19. April 2017, 14:36:42

Ich denke man sollte es einfach so halten, wie man Bock drauf hat. Es gibt eine riesige Vielfalt an Rollenspieltypen, da jetzt die eine Art als unschön oder falsch zu betrachten ist subjektiv natürlich in Ordnung (fällt dann ja schließlich in die Kategorie "Geschmack"), aber Objektiv natürlich nonsense.
Wenn eine Gruppe mit direkter oder indirekter Rede spielt, und dabei Spaß hat, ist die erfolgreich und hat Spaß. Darauf kommt es in einer Gruppe an, egal wie viel Immersion dabei ist und egal wie sehr sie "richtiges Rollenspiel"® betreiben.

Mein Geschmack trifft das "man" nicht unbedingt. Aber ich muss hier Olzberg zustimmen, ich kenne es als Antwort, wenn ein Spieler genervt ist.
SL: "Sorry, aber du hast die Probe so richtig versemmelt und schaffst es nicht Madame de Pampelmouse zu bezirzen. Sie ist sogar ein bisschen angewidert von dir."
Spieler: "*Seufz* Jaja, man setzt sich an die Bar und lässt sich vollaufen...".
Aber ob man jetzt sagt "Bernhard (mein Charakter) geht in die Bar und schaut sich mal um" oder "Ich gehe in die Bar und schaue mich mal um" ist reine Stilfrage. In eigentlich jeder Gruppe, in der ich bisher war wurde das immer gemischt...und wir hatten am Ende trotzdem Spaß :D
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Avalia

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  • 19. April 2017, 15:01:48

Ich kenne das böse M-Wort in zwei korrekten Verwendungen und erwische mich regelmäßig auch dabei, wenn Handlungen für Charakter und oder Geschehen nicht wichtig sind und eher Hintergrundrauschen der Man-Allgemeinheit (siehe Duden-Herleitung @Frostgeneral) sein sollen.

Die erste Verwendung ... "man trifft sich dann wieder am Auto." als Feststellung für die Allgemeinheit der Gruppe, damit eben nicht jeder einzelne bestätigen und/oder beschreiben muss, dass und wie sein/ihr Charakter zum Auto kommt.
Die zweite Verwendung als eher offene Frage geht in eine ähnliche Richtung. Anstelle von wir oder die Gruppe ein "man" zu verwenden ist sprachlich (leider) adäquat und im Sinne des Wortes.

Beim Schreiben ist mir allerdings noch eine dritte Sache aufgefallen: Viele Systeme erlauben bei gewöhnlichen Tätigkeiten mittels Take-10, dem Kaufen von Erfolgen o.ä. Würfelproben abzukürzen. "Schafft man das?" ist also eine legitime Frage, die meist deutlich weniger Zweifel ausdrückt als "Schafft mein Charakter das?", "Schaffe ich das?" bzw. "Schafft er/Name das?"
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Ravno

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  • 19. April 2017, 16:01:47

ich geb zu das wir da wohl gestern ein bisschen off topic waren, sorry.

Aber ich fand die Debatte echt spannend vorallem da mir Eukaryot Sichtweise bis dato voellig unbekannt war. Ich meine diesen Standpunkt im allgemeinen.

Einen Austausch bei diesem Thema kann uns alle eig nur bereichern und zu besseren Spieler/innen oder SL's machen. Gerade da solche Sichtweisen in den Runden eigentlich nie besprochen werden. Wir spielen zwar alle aber keiner weiss bei dem anderen warum er/sie etwas bestimmtes macht. Das das Gegenueber sich bei einer bestimmten Formulierung etwas besonders gedacht ist uns im Eifer des Gefechts wahrscheinlich garnicht klar. Oder nur selten ;)

Glaub wir sind aber mehrheitlich einig das "man" in diesem Zusammenhang voll Moppelkotze ist :D
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Seelenschmied

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  • 19. April 2017, 23:39:28

"Man" lernte ich auf dem Mittelaltermarkt kennen mit seinem bescheuerten 'Marktsprech'. Wahrscheinlich fand das einer toll und hats mitgebracht auf die DZ und alle denken jetzt man muss so reden. Ist mir bislang nur vermehrt in DSA-Runden aufgefallen (im RL auf Rollenspielcons, hier auf der DZ höre ich mir waaah kein DSA an...).
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  • 20. April 2017, 11:09:24

Mir ist diese Unart auch schon aufgefallen, allerdings auch bei DnD Spielern. Ich empfinde es als äußerst störend, sowohl als Spieler als auch als Spielleiter. Anfangs hab ich mich gefragt, ob derjenige nur für sich sprechen will oder für die Gruppe. Irgendwann hab ich das als Sprachfehler abgetan, aber scheint ja wenn ein äußerst ansteckender zu sein.
Das man in die Dritte Person abrutscht verstehe ich ja noch und mache ich selber immer wieder, insb. wenn ich nebenbei noch ein Haustier spiele, sonst kommen sehr lustige Sachen dabei raus. ^^

Ich bin ja gespannt ob sich einer dieser "Man-Sager" mal zu Wort meldet. Ansonsten stelle ich mir die Frage, ob sie sich dessen vielleicht gar nicht bewusst sind.

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