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Autor Thema: [D&D 5e] Dragonquest (4/4)  (Gelesen 2034 mal)

Bloodjack

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  • 03. Oktober 2019, 23:19:34
Neue Stadt, neue Serienmörder und neue Freunde
« Antwort #15 am: 03. Oktober 2019, 23:19:34 »

musterteppichs Tagebucheintrag:

Endlich waren die Heldinnen in Baldurs Gate angekommen. Es schlug ihnen der Gestank des Hafens entgegen, die Möwen kreischte und geschäftigste Gedränge herrschte auf den Stegen.
Die Stadt schien ziemlich heruntergekommen und Ren und Shii bemerkten schnell, dass kleine Gestalten in den Schatten der Gruppe hin und her huschten und ihnen offensichtlich folgten. Ren fühlte sich an ihre Kindheit erinnert und hielt ein klares Auge auf die dunklen Nebengassen. Ziel der Heldinnen war ihr Kontaktmann, Ackyn Selebon, der außerhalb der Stadt seinen Karawanenausstatter betrieb.
Auf einem großen Marktplatz angekommen erweckte ein Zirkus Shiis Aufmerksamkeit. Ein abgemagerter Bär wurde von einem Halbling zum Tanzen gezwungen, was die umher stehende Menge begeistert bejubelte- und ihre Münzgaben weniger als Beifallsregen und mehr als Wurfobjekte nahm.

Shii griff ein und begann den Bär magisch zu befragen und sich nebenbei eine Diskussionsgefecht mit dem herbeigeeilten Zirkusdirektor zu liefern. Die Lage spitzte sich zu und fünf Zirkusmänner fürs Grobe kamen heran. Ren sah sich zum Handeln gezwungen und schlich sich durch die Menge in den Rücken der Schläger. Gyda hingegen hielt bei den Zügeln der Pferde Wache und betrachtete die Szene aufmerksam.
Shii löste die Szene und Gewaltbereitschaft abschätzig auf und kaufte den Bären für 100 Gold frei. Dieses Geld schmiss sie auf den Boden und brachte Meister Petz zurück zu den Pferde, während sich in ihrem Rücken sowohl die Zirkusmenschen als auch die Menge auf die Münzen stürzten.
     
Doch erste Einblicke in die Strukturen von Baldurs Gate hatten die Heldinnen bereits bekommen, zumal der Zirkusdirektor immer wieder beteuerte dass er eine Lizenz für den Bären erworben und bei sich hätte. Lizenzen und Passagierscheine regierten die Stadt, was offenkundig beim Passieren in das Händlerviertel wurde. Dort bewachten die Söldner der Flammenden Faust die Tore. Nach einigem Handeln erworben die Heldinnen eine Passierlizenz: Sowohl für sich, die Pferde als auch den Bären. Wie selbstverständlich wurde ein Aufpreis für Shii und Meister Petz berechnet und zusätzlich wurde für den Weg durch das Händlerviertel Begleitschutz gewährt.
Dieses Viertel erschien Schmuck und sauber und wurde zu dem von der eigentlichen Stadtwache beschützt, welche den 4 ansässigen Händlerfamilien unterstellt war. Ohne weitere Probleme gelangte die Gruppe aus den Außentoren und fanden auch schnell Ackyn- Dieser machte praktischerweise durch einen Werbeschreier auf sich aufmerksam.

Durch das Gewusel der Vorstadt und der Karawanen kam die Gruppe zu dem Laden und ließen sowohl Pferde als auch Bär an der Pferdetränke. Shiis magische Pferd und Begleiterin passte auf diesen auf zudem wurde er noch ausreichend mit Rationen versorgt.
In der Hoffnung, später alles ruhig vorzufinden, begaben sich die Heldinnen durch die Salontüren in den kleinen Laden.
Dort fand sich ein Mensch mit Rauschebart und durchdringender Stimme: Ackyn Seleborn. Dieser schickte seinen Gehilfen, einen kleinen Zwergjunge, zum Pferde- und Bär versorgen und führte die Damen unter einem Vorwand ins Hinterzimmer. Dort wechselte sowohl sein Auftreten als auch sein Verhalten und er gab sich als Harfner zu erkennen. Er zwinkerte viel mit Shii, die sich als Mitglied des Geheimordnens zu erkennen gab.
Ackyn gab der Gruppe weitere Informationen über die Stadt und ihre Mission. So erzählte vom Stand der Stadt, dass die Händlerfamilien immer wieder die Vororte niederbrannte sobald deren Wohnraum die Handelsstraße beengte aber auch wo die Bank, der Schmied und ein Magier zu finden war.
Aber er hatte auch ein Bitte: Er sprach von einem Übel und ungünstigen Umständen, die die Harfner in Baldurs Gate betroffen hatten und bat die Heldinnen am Abend in die Taverne Elvensong (wo es spuken sollte) eine weitere Agentin zu treffen.

Vorher jedoch brachte Shii den Bären zurück in den Wald und die Natur und erhielt nach kurzem Gespräch den Passierschein- denn Ren und Gyda nahmen an, weniger ohne die Vorurteile gegen Drow bezahlen zu müssen. Ren und Gyda erworben einen weitere Lizenz, wechselten Geld in der Bank und machten beim Magier – beziehungsweise dessen Gnomgehilfen Geschäfte. Die geschäftigen Zwerge der Bank wollten den Zweien ein Konto anbieten, welches jedoch erst nach zehn Jahren Zinsen zahlen würde. Ren setzte sich stark gegen das Einrichten eines solchens ein- die Gruppe sei viel zu viel unterwegs. Gyda war überrascht, wie leicht sie den verfluchten Hexenspiegel trotz Preisaufstockung verkaufen konnte, doch der Magier wollte nicht handeln. Stattdessen winkte in dem psychedelischen Haus eine kleine Gestalt den Zweien, der besagte Gnomgehilfe. Trotz Rens Unwohlgefühl in dem surrealen Haus entschlossen die Beiden sich zu folgen und stockten Tränke und Schriftrollen auf. Gyda übernahm dabei die Verhandlungen und fühlte sich bestärkt, denn Ren übernahm die Rolle der Begleitschützerin und achtete auf ihren Rücken und die Umgebung.
Während der Himmel sich bereits rötlich färbte, traf die Gruppe vor der Taverne zusammen. Gyda hatte erfolgreich für Shii miteingekauft, die wiederum erfolgreich den Bären in die Natur und zu einem Gefährten gebracht hatte.

Als die Heldinnen in die Taverne eintraten, bemerkte sie sofort die feine elfische Architektur: Ranken und Schnitzereien, die sich durch das Holz zogen, und zudem ein melancholische, geisterhaftes Lied.
Der elfische Gesang ließ sowohl bei Ren als auch Gyda die Tränen ausbrechen und der routinierte Barkeeper entschuldigte sich: Dies sei beim ersten Mal in der Taverne häufiger so. Er lud die zwei auf einen Wein ein- aufs Haus.
Shii war etwas überrascht und irritiert von dem Verhalten ihrer Begleiterinnen, denn sie war gänzlich unberührt.
In einem kleinem Separee in der Taverne traf sie auf die weitere Harfneragentin: Remallia Haventree. Während Ren und Gyda sich in dem Armen lagen und beim schurkisch wirkenden Elfenburschen an der Theke ausheulten, bekam Shii unbemerkt zwei dringende Missionen. Diese führten sie weit fort, in fremde Landen und nach einigem Zögern nahm sie diese schweren Herzens an. Sie kehrte zu den Zweien am Tresen zurück, welche sich langsam beruhigt hatten und die Effekte des Liedes abschüttelten, aber nur um die nächste bedrückende Nachricht zu verkünden: Dass sie sich nun verabschiede und sofort aufbrechen müsse. Schweren Herzens nahm die Gruppe Abschied und nahm sich gegenseitig die Versprechen ab, auf sich aufzupassen, Tiamat zu schaden und sich irgendwann irgendwo einmal wiederzusehen.

Shii verließ mit festen Schritte die Taverne, holte ihr treues Pferd und ließ sich von einem Magier in die Fremde mitnehmen.
Währenddessen rief Remallia Ren und Gyda zu ihrem Tisch und Separee und schloss erneut den Vorhang. Erst dann berichtete sie von der Misere der Harfner: bereits drei ihrer Agenten waren blutig ermordet worden. Außer ihr und Ackyn seien nur noch zwei übrig. Ein Rätsel war das wie: Wie wurde drei völlig fremde Menschen in unterschiedlichen Stadtvierteln enttarnt und wie waren sie so bestialisch ermordet worden. Ren und Gyda sagten zu, die Morde zu untersuchen – zumal die nächsten Karawanen erst in einem Zehntag aufbrechen würden. Neben einem Erkennungsmerkmal für die zwei verbleibenden Harfner gab Remallia auch einen weiteren Hinweis mit: Ein weißer Dragonborn sei verdächtigerweise kurz vor Beginn der Morde in der Stadt angekommen- noch verdächtiger war die Tatsache, dass er nur zeitlich passen nach dem der Kult gen Norden aufgebrochen war in die Stadt kam.
Die verbliebenen Heldinnen nahmen sich ein Zimmer und brachen am nächsten Morgen zum ersten Tatort auf: Marten Konstanz, einem Händler im Brampton, einem östlichen Viertel der Docks.

Währenddessen wurde besagter Dragonborn von einem Straßenkind informiert, dass die seltsamen Kultisten/Drachentypen wieder da seine- allerdings nur zu zweit. Killin fragte sich, ob die zwei zurück zu ihrem Tatort kehrten. Vielleicht hatten sie etwas vergessen?
Ren und Gyda hatten sich derweil den Tatort von Außen besehen- ein einzeln stehendes Haus, die Fenster vernagelt, die Tür verschlossen, ein Schild: Im Nahmen der Flammenden Faust versiegelt. Dann stellten sich ihnen die Nackenhaare auf- jemand beobachtete sie. Sie sahen sich um und bemerkten rasch die weiße Nase einen Dragonborns, welcher sich hinter einem Haus versuchte zu verstecken.
Killin hatte sich versucht nach einer Wache um zu sehen und bemerkte seinerseits, dass er entdeckt wurde.

Geistesgegenwärtige knackte Ren im Schatten Gydas, welche sich taktisch vor sie stellte, das Schloss und die beiden verschwanden geschwind im Inneren, wo sie sich versteckten und warteten, ob ihr Verfolger ihnen folgen würde. Killin folgte nach einigem Zögern, doch er war nicht allein: ein schwarzer Panther namens Naamah folgte ihm.
Glücklicherweise ließ sich nach einigen Missverständnis klar stellen, dass alle auf einer Seite waren: Ren hatte ein Panthergesicht und -zähne vor der Nase und Killin wurde von Gyda mit ihrem (Wander-)Stab bedroht. Killin war seinerseits auf Wegen, Tiamat zu schaden und hatte Gydas erbeuteten Umhang der Purpurträgerin erkannt, welchen sie als Satteldecke nutzte.

Gemeinsam sahen sich die neuen Verbündeten (Rens kleine Begleiterin war wenig von dem großkatzen Gruppenmitglied begeistert) im Raum um. Es gab einige Hinweise: der Angreifer schien riesig und über zwei Meter zu sein. Er schien sehr stark und war durch Wände gegangen,hatte gesicherte und verriegelte Türe aufgerissen und schien sein blutendes Opfer durch das Haus gehetzt zu haben. Auf den Boden war ein Abdruck: Der Täter war barfuß gewesen und hatte 5 Zehen mit Krallen. Zudem fiel in der völlig zerstörten Einrichtung eine einzelne unbeschädigte Vase auf, die prompt als Beweismittel gesichtet und von Killin mitgenommen wurde.
Im ersten Stock wurde nicht nur eine große Blutlache sondern auch ein ebenso großes Loch in der Wand gefunden. Der Angreifer schien durch die Wand hinausgesprungen zu sein und hatte sich in der Luft am nächsten Haus abgestützt und Spuren hinterlassen. Vielleicht kann der Täter, war zumindest annähernd humanoid fliegen?
In den Trümmern in der Gasse fand die Gruppe ein einzelnes langes, weißes Haar- dicker als Gydas. Naamath roch an dem Fundstück und vermittelte ihre Abscheu. Es stand zu vermuten, dass der ursprüngliche Träger unnatürlich sei.

Unten in der Gasse schlossen die Untersucher einen vorsichtigen Pakt: Man wollte nun die Tatorte von Illyria Swiller, einer Kerzenmacherin, und Halfred Teawind, einem Barden, untersuchen und den Täter finden.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2019, 23:41:53 von Bloodjack »
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Bloodjack

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  • 09. Oktober 2019, 20:32:47
Auf den Fersen des Mörders
« Antwort #16 am: 09. Oktober 2019, 20:32:47 »

Calandrians Tagebucheintrag:

So machte sich also die neu geformte Zweckgemeinschaft auf den Tatort weiter zu untersuchen, und zwar mit Gydas „Magischer Brille“ um weitere Einzelheiten über den Hergang des Verbrechens in Erfahrung bringen zu können. Bei der Investigation fand Gyda im ersten Stock einen abgetrennten Arm und einen Spruch an der Wand, welcher sich wie folgt laß: „Die Münze in der Hand zwischen all dem Tant.“ Logisch, dass die verschlossene Hand als nächstes untersucht wurde und nachdem diese „geöffnet“ wurde offenbarte sie eine große, runde, grünstichige Münze, fast so als wäre sie bereits leicht korrodiert, deren Herkunft aber vollkommen unbekannt war.

Ren, aufmerksam wie immer, hörte plötzlich ein Geräusch vom Erdgeschoss, fast so als sei die Gruppe verfolgt worden. Naamah und Killin wurden, nach dem Hinweis von Ren, ebenfalls auf den Krach aufmerksam. Nach kurzem warten schien es aber so als würde, was oder wer auch immer da unten war, keine Anstalten machen nach oben zu kommen. Kurzerhand entschloss sich die Gruppe für einen kurzen Aufklärungsgang von zwei Seiten. Ren sprang aus dem Fenster und landete geschickt auf ihren Beinen um besagte Verfolger von der Seite zu flankieren. Naamah und Killin schlichen gleichzeitig die Treppe hinunter um die Spione aus dem Haus heraus konfrontieren zu können.
Gyda verweilte währenddessen im Zimmer und stellte zusätzliche Untersuchungen an. Sie konnte dabei aber weder eine Leiche noch weitere brauchbare Details bei der Durchsuchung finden, nur ein paar Münzen waren der karge Lohn für ihre Mühen.
Ren, natürlich schneller und mobiler als Naamah und Killin konnte sich in der Zwischenzeit der Hausecke nähern und einen verstohlenen Blick riskieren. In der Tat waren es zwei Individuen die Ren erblicken konnte: Eine weibliche Gnomin und ein Hase inklusive Horn, etwa von der gleichen Größe, die es sich auf der Veranda bzw. dem Eingangsbereich des Hauses gemütlich gemacht hatten. Die Gnomin, welche wir bald als Tasha kennen lernen werden, wurde etwas ungeduldig und warf einen Blick, über ihre Schulter, in das Innere des Hauses wo sie Naamah und Killin schleichend in der Mitte des Raumes sah welche auch sofort erstarrten.

Plötzlich veränderte sich jedoch die Situation dramatisch und spitze sich zu. Sechs Individuen kamen die Straße entlang und warfen Tasha einige böse Worte zu, ja griffen sie schon fast verbal an. Diese Gruppe gab sich als Brampton Boys zu erkennen und gab an sie wären eine Art Schutzpatrouillie für eben jenes Viertel. Die Brampton Boys beschimpften Tasha weiter und weder ihre Einschüchterungsversuche, mit einer flammenden Wand die sie zwischen den Freischärlern erzeugte, noch die Drohgebärden von Killin, welcher Mittlerweile ebenfalls aus dem Haus gekommen war, konnten die wütende Meute zum Rückzug bewegen. Gyda überhörte die wilden Rufe von unten bzw. von der Straße natürlich nicht und verschaffte sich bereits jetzt einen guten taktischen Überblick über die Situation.
Trotz all den beschriebenen Versuchen eine gewaltlose Lösung zu finden kam es zum Äußersten und ein Kampf, inmitten der Stadt, entbrannte. Obgleich sich fast niemand von den Anwesenden sicher sein konnte wer nun wirklich Freund und wer Feind war kämpften Gyda, Ren, Tasha, ihr Hase Moonpie, Naamah und Killin als geschlossene Front gegen die Brampton Boys. Alle gaben ihr Bestes und obwohl auch die meisten von „uns“ Verletzungen erlitten schlugen „wir“ kräftig zurück. Es war kein leichter Kampf, doch ging die „Gruppe“ siegreich hervor. Fünf von ihnen gingen wieder zu den Göttern und nur einer ergab sich und flüchtete anschließend.

Die gröbsten Wunden wurden versorgt, Tasha, hatte es wohl, neben Naamah, am schlimmsten erwischt, aber nach einer kleinen Heilung von Killin machte sich die Gnomin gleich daran sich und ihren Hasen vor zu stellen. Zusätzlich machte sich Tasha auch gleich, zum leichten Leidwesen von Killin, mit Naamah vertraut die ihr sehr gewogen schien. Killin nutze die Zeit beim Entfernen der Kampfszenearie um Hugo, einen seiner guten Bekannten mit „alternativem Lebensstil“, zu beauftragen die Ereignisse hier „kreativ abzuändern“ sollte die Flammende Faust Fragen stellen.

Während sich die vier bzw. sechs Individuen auf den Weg an einen etwas geschützteren Ort machten wurden die Namen ausgetauscht und erste Gemeinsamkeiten traten zu Tage. Tasha gehört wohl zu eben jener Interessengemeinschaft zu der sich auch Gyda und Ren verpflichtet fühlen um gegen Tiamat vor zu gehen. Abseits der Straßen und ein wenig versteckt hielten die Protagonisten kurz inne um zu Rasten und weitere Basisinformationen auszutauschen. Ren`s unbezahlbare Sinne wurden gewahr, dass sich ein oder mehrere Beobachter in der Nähe befanden. Es stellte sich schlussendlich heraus, dass viele rot funkelnde Augen von Ratten sie und aus einem Warenhaus heraus musterten was die Rast ein wenig verkürzte, worauf sich die Zweckgemeinschaft kurzerhand auf zum nächsten Tatort machte.

Da es an Tatort Nummer zwei nicht ganz so ruhig zuging wie an Tatort Nummer eins entschloss sich Gyda rasch mit Geschichten sowohl die Aufmerksamkeit der anwesenden Bevölkerung als auch der Individuen der Gendarme der Vier, auf sich zu ziehen welche sich vor dem Haus versammelt hatten woraufhin sich sofort eine Menge an ZuhörerInnen bildete. Gyda wurde nur wenige Momente darauf in ein Gespräch mit Titch Furrycaller vom „Baldurs Mouth“ hinein gezogen und auch Killin konnte sich der Faszination der Stimme und der Worte von Gyda nicht erwehren und folgte ihr in den, mit den Worten des Erzählers, „Auflauf“ (*schmatz*)

Ren und Tasha konnten die Ablenkung nutzen und schlichen sich in das Haus hinein welches auch gleich kompetent und gründlich untersucht wurde. Tasha und Ren bemerkten einen Kopf und ein Lampe die auf eben diesen gerichtet war. Eine weitere scheußliche Entdeckung, um die die beiden nicht zu beneiden sind, war eine Halbelfe welche dort saß und schien als würde sie beten. Ihre Hände und ihr Rachen waren voll von Wachs. Ren fand heraus, dass die Frau mit einer Klinge von oben nach unten aufgeschlitzt worden war, aber es wurden auch weitere Wunden am Bauch gefunden. Als wäre dies nicht schon genug gewesen wurden noch weitere Indizien gefunden: Kinderzähne, rote Farbe, Blut und Krallenabdrücke. Unbeirrt und fokussiert wurde dennoch weiter geforscht und Fußabdrücke von Kindern konnten ebenfalls bemerkt werden, was auf die Anwesenheit einer weiteren Person am Tatort schließen ließ und in der Tat, eine Zwergin, ebenfalls Gendarme der Vier war anwesend.

Die kleine Versammlung draußen wurde nach wie vor weiter von Gyda gut unterhalten, deren Bewegungsfreiheit mittlerweile leicht eingeschränkt war da sich Killin um ihre Beine gekuschelt hatte und bewundernd ihren Ausführungen lauschte. Gyda entschied sich aber dann dennoch, dass es nun an der Zeit war zu gehen und löste sich aus der „Umarmumg/Umbeinung“.

Was auch immer die Zwergendame, Brunnwinn wie bald darauf festgestellt werden sollte, welche zuvor von Ren und Tasha entdeckt worden war, vor hatte, es kam zu keinen Verhandlungen oder Gesprächen. Ein beherzter Schlag von Ren reichte aus um die Zwergin bewusstlos zu schlagen, gleichsam aber auch die Laterne, welche die Dame in der Hand hielt, zu Boden fallen ließ. Geistesgegenwärtig konnte das Feuer von Ren und Tasha gelöscht werden und sie sahen sich weiter am Tatort und im ersten Stock um.
Neben einigen Habseligkeiten die nun neuen BesitzerInnen zugeführt wurden konnte Tasha eine Art Geheimgang entdecken welcher in eine kleine Bibliothek führte. Die ausgebreiteten Notizen ließen darauf schließen, dass Ramalia wohl eine wichtige Person zu sein scheint. Rasch wurden die Pergamente verstaut und auch ein Buch, „Orte legendärer Schlachten“ wechselte den Besitzer. Ein paar weitere Personen, vermutlich Kollegen von Brunnwinn, waren den Beiden gefolgt woraufhin sich Ren und Tasha versuchten aus dem Staub zu machen.

Ein Sprung aus dem Badezimmerfenster schien der einzige Ausweg zu sein. Katzenhaft landete Ren auf ihren Beinen und fing anschließend Tasha auf, obgleich es dabei zu leichten Prellungen bei Ren kam. Noch nicht sicher, aber immerhin auf der Straße, kam plötzlich Moonpie angehoppelt und schleifte Tasha in Sicherheit. Ren entschwand der Situation elegant und die neu geformte Truppe traf sich in einer etwas abgelegeneren Gasse um die weiteren Schritte zu planen.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2019, 02:02:01 von Bloodjack »
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