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Autor Thema: Problematische Spontanrunden  (Gelesen 1549 mal)

Onkel Kahin

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  • 17. November 2020, 16:32:37
Problematische Spontanrunden
« am: 17. November 2020, 16:32:37 »

Eukaryot: Auf Wunsch des ursprünglichen Themenerstellers habe ich die ab diesem Beitrag folgende Diskussion über problematische Spontanrunden vom ursprünglichen Thema abgetrennt!


Ich muss leider sagen, dass ich über unsere Spontanrunden auch allerlei Schlechtes gehört habe, sowohl im TS als auch auf Facebook oder im DSA-Forum. Das verschreckt natürlich Neulinge und auch viele "Alte Hasen" aus den Spontanrunden. Einige scheinen da Spontanrunden wohl für Thematiken zu nutzen, die man wenn überhaupt nach Absprache in einer festen Gruppe mit sehr deutlichem P am Channel bespielen kann. Das reicht von übertriebenen Gewaltvorstellungen, über Vergewaltigungen durch NSC UND SCs bis zu Belästigung OT. Spontanrunden sind nicht dazu da, etwaige Allmachts- oder Vergewaltigungsphantasien auszuleben.

Ich bin ja jedem dankbar, der Spontanrunden anbietet... aber ein Mindestmaß an Niveau und vor allem Anstand sollte gewahrt bleiben. Und vor allem sollte man sich mit Thematiken zurückhalten, die durchaus etwas heikler sind. Wenn ich von Neulingen auf der DZ höre "Ja von XY hab ich schon gehört. In dessen Spontanrunden werden weibliche Charaktere sofort als Sexobjekt abgestempelt und sogar vergewaltigt", dann wundert es mich nicht, wenn solche Neulinge ganz schnell wieder verschwunden sind. Das gilt natürlich auch im selben Maße für etwaige Mitspieler.

Je nach dem: Da vielleicht mal an die Admins, Mods und Helfer die Bitte, auch mal versteckt in solche Runden reinzuhören. Ich fände es sehr schade, wenn die DZ als Hort von Psychos und Perversen Rape-Fanboys gesehen würde.
« Letzte Änderung: 18. November 2020, 19:26:04 von Eukaryot »
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  • 17. November 2020, 16:42:51
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #1 am: 17. November 2020, 16:42:51 »

Ich muss leider sagen, dass ich über unsere Spontanrunden auch allerlei Schlechtes gehört habe, sowohl im TS als auch auf Facebook oder im DSA-Forum. Das verschreckt natürlich Neulinge und auch viele "Alte Hasen" aus den Spontanrunden. Einige scheinen da Spontanrunden wohl für Thematiken zu nutzen, die man wenn überhaupt nach Absprache in einer festen Gruppe mit sehr deutlichem P am Channel bespielen kann. Das reicht von übertriebenen Gewaltvorstellungen, über Vergewaltigungen durch NSC UND SCs bis zu Belästigung OT. Spontanrunden sind nicht dazu da, etwaige Allmachts- oder Vergewaltigungsphantasien auszuleben.

Ich bin ja jedem dankbar, der Spontanrunden anbietet... aber ein Mindestmaß an Niveau und vor allem Anstand sollte gewahrt bleiben. Und vor allem sollte man sich mit Thematiken zurückhalten, die durchaus etwas heikler sind. Wenn ich von Neulingen auf der DZ höre "Ja von XY hab ich schon gehört. In dessen Spontanrunden werden weibliche Charaktere sofort als Sexobjekt abgestempelt und sogar vergewaltigt", dann wundert es mich nicht, wenn solche Neulinge ganz schnell wieder verschwunden sind. Das gilt natürlich auch im selben Maße für etwaige Mitspieler.

Je nach dem: Da vielleicht mal an die Admins, Mods und Helfer die Bitte, auch mal versteckt in solche Runden reinzuhören. Ich fände es sehr schade, wenn die DZ als Hort von Psychos und Perversen Rape-Fanboys gesehen würde.

 Das Problem ist uns bekannt, es gab diesbezügluch auch Maßnahmen, die hoffentlich gefruchtet haben, aber überall können wir leider nicht sein.
 Öffentlich ausgeschriebene DSA-Runden im Forum würden es aber leichter machen, erstens für uns und zweitens auch für die Spieler, einzuschätzen wer mitspielt und wer häufig viele Spieler/innen findet. Dieser Sontanchannel im TS fördert halt auch ein wenig die Anonymisierung und man kauft, wenn man so super spontan einsteigt, eben die Katze im Sack.


Ganz ehrlich, so gerne ich es sehe, dass der Spomtanbereich eine Indie-Fundgrube ist, ich fände es super wenn auch wieder mehr Mainstreamsachen angeboten würden, schon alleine, wiel ich sie dann auch mal ausprobieren könnte ;)
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Joey K

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  • 17. November 2020, 16:59:20
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #2 am: 17. November 2020, 16:59:20 »

Ich muss leider sagen, dass ich über unsere Spontanrunden auch allerlei Schlechtes gehört habe, sowohl im TS als auch auf Facebook oder im DSA-Forum. Das verschreckt natürlich Neulinge und auch viele "Alte Hasen" aus den Spontanrunden. Einige scheinen da Spontanrunden wohl für Thematiken zu nutzen, die man wenn überhaupt nach Absprache in einer festen Gruppe mit sehr deutlichem P am Channel bespielen kann. Das reicht von übertriebenen Gewaltvorstellungen, über Vergewaltigungen durch NSC UND SCs bis zu Belästigung OT. Spontanrunden sind nicht dazu da, etwaige Allmachts- oder Vergewaltigungsphantasien auszuleben.

Ich bin ja jedem dankbar, der Spontanrunden anbietet... aber ein Mindestmaß an Niveau und vor allem Anstand sollte gewahrt bleiben. Und vor allem sollte man sich mit Thematiken zurückhalten, die durchaus etwas heikler sind. Wenn ich von Neulingen auf der DZ höre "Ja von XY hab ich schon gehört. In dessen Spontanrunden werden weibliche Charaktere sofort als Sexobjekt abgestempelt und sogar vergewaltigt", dann wundert es mich nicht, wenn solche Neulinge ganz schnell wieder verschwunden sind. Das gilt natürlich auch im selben Maße für etwaige Mitspieler.

Je nach dem: Da vielleicht mal an die Admins, Mods und Helfer die Bitte, auch mal versteckt in solche Runden reinzuhören. Ich fände es sehr schade, wenn die DZ als Hort von Psychos und Perversen Rape-Fanboys gesehen würde.

 Das Problem ist uns bekannt, es gab diesbezügluch auch Maßnahmen, die hoffentlich gefruchtet haben, aber überall können wir leider nicht sein.
 Öffentlich ausgeschriebene DSA-Runden im Forum würden es aber leichter machen, erstens für uns und zweitens auch für die Spieler, einzuschätzen wer mitspielt und wer häufig viele Spieler/innen findet. Dieser Sontanchannel im TS fördert halt auch ein wenig die Anonymisierung und man kauft, wenn man so super spontan einsteigt, eben die Katze im Sack.


Ganz ehrlich, so gerne ich es sehe, dass der Spomtanbereich eine Indie-Fundgrube ist, ich fände es super wenn auch wieder mehr Mainstreamsachen angeboten würden, schon alleine, wiel ich sie dann auch mal ausprobieren könnte ;)

Ich muss sagen, dass man als Einzelperson leider weniger das Gefühl hat, das Helfer/Moderatoren da etwas tun. Eine Mitspielerin ist da mal ein solches "Opfer" geworden. Ein Typ hat sie mit der Whisperfunktion belästigt. Sie die ganze Zeit beleidigt, weil er wohl TS-Rechte von ihr haben wollte (nein, kann sie nicht vergeben, nur ganz normaler User). Als sie mir das sagte, habe ich es sofort an einen Helfer weiter geleitet. Er hörte dann zwar auf, aber ein paar Tage später hab ich den Kerl mit User-Rechten im TS gesehen, was ja wohl eigentlich nicht angehen kann.

Aber btt: Ich kenne es nur von meinen Leuten aus. Gerade wenn man schon lange spielt, hat man einen gewissen Bekannten-Pool aus denen man seine Gruppen zusammen stellt, weil man einfach die Art der Spielweise von den Personen kennt. Neue, und vor allem passende, Spieler zu finden ist schwer. Klar Spontanrunden bieten sich an, allerdings hat sich auch ein Trend dazu entwickelt schon bespielte Chars nehmen zu wollen. Heißt, viele sind unflexibel und wollen eine Extrabehandlung "Mein Schwert will ich aber behalten". Da vergeht einem auch schnell mal die Lust so eine Runde aufzustellen.
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  • 17. November 2020, 16:59:48
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #3 am: 17. November 2020, 16:59:48 »

Ich habe früher vermehrt DSA-Runden angeboten, dann aber immer öfter erlebt, dass gerade Neulinge öfter trotz Zusage dann gar nicht aufgetaucht sind, was mich dazu geführt hat, direkt Leute in meinem "Pool" an Freund*innen und Bekannten hier anzuschreiben oder in meiner eigenen Poolgruppe anzubieten, weil ich mich da auf Leute verlassen kann.

Was Onkel Kahin beschreibt, habe ich speziell in DSA-Spontis leider gerade am Anfang meiner Zeit hier auf der Drachenzwinge selbst erlebt und mit der Zeit dann Runden mit bestimmten
Personen gemieden. Dazu führte auch, dass ich mich bei anderen Systemen umgeschaut hab, einfach um nicht immer "die gleichen Pappnasen" (so sagen wir Rheinländer*innen das) zu haben und meinen Pool zu erweitern, eben um dann verschiedene Systeme probieren zu können und gleichzeitig den ein oder anderen für meine DSA-Runden zu gewinnen/begeistern.

Ich persönlich bin auch ganz froh über den Trend der vielen neuen Systeme, weil ich aktuell ein wenig DSA-müde bin und mich - gerade in Bezug auf die Regellastigkeit - einfach andere Systeme ansprechen.

Generell bestimmt wohl wie in freien Märkten die Nachfrage das Angebot und diese Runden scheinen ja zum größten Teil auch immer voll zu sein :)
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Eukaryot

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  • 17. November 2020, 17:28:33
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #4 am: 17. November 2020, 17:28:33 »

Ich möchte alle Betroffenen dazu ermutigen, sich bei solchen Vorfällen an das Drachenzwinge-Team und insbesondere an die Play-Safe-Ansprechpartner zu wenden. Wir gehen jedem gemeldeten Vorfall nach!
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Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #5 am: 17. November 2020, 17:34:37 »

Was Onkel Kahin beschreibt, habe ich speziell in DSA-Spontis leider gerade am Anfang meiner Zeit hier auf der Drachenzwinge selbst erlebt und mit der Zeit dann Runden mit bestimmten
Personen gemieden.

Bitter! Dann hoffe ich, dass unser aktuelles Team da konsequent ist und auch mal einen (ggf. vorübergehenden) Bann ausspricht.

Ansonsten biete ich gerne bei gelegenheit eine Runde D&D 5e an, wenn es wirklich Bedarf an Klassikern gibt. Von DSA5 habe ich - ehrlich gesagt - nach ein Halben Jahr schon wieder genug  ;D
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  • 17. November 2020, 19:27:53
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #6 am: 17. November 2020, 19:27:53 »

Ich habe auch den Eindruck, dass die großen Systeme wie DSA und Shadowrun vor allem den Spontanrunden-Channel auf dem TeamSpeak nutzen.

Das ist auch meine Wahrnehmung. Die Runden für die großen Systeme organisieren sich heute anders, wie noch vor 5-7 Jahren. Was hier früher im Forum lief, läuft nun im TS-Spontanrundenraum oder über Poolgruppen, die auch schon angeführt wurden.

Ich muss leider sagen, dass ich über unsere Spontanrunden auch allerlei Schlechtes gehört habe, sowohl im TS als auch auf Facebook oder im DSA-Forum. Das verschreckt natürlich Neulinge und auch viele "Alte Hasen" aus den Spontanrunden.

Was das hier negative (Spiel)Verhalten angeht: Ich hoffe auch, dass nun die Play-Safe-Regeln da besser helfen, wenn sowas vorkommt.

Das mag auch ein Grund sein, warum das Angebot zurückgegangen ist.

Ich sehe aber noch etwas anderes, was schnell als negativ beschrieben wird, obwohl ein anderes Attribut besser geeignet wäre. Ich meine die Erfahrung, die ich auch gerade bei den großen Systemen selbst gemacht habe: Das sind Spielstile, die nicht miteinander kompatibel sind. Dabei ist es ganz egal, welche Klassifikation man für die Spieltypendefinition heranzieht. Wenn Leute aus unterschiedlichen Dingen ihren Spielspaß ziehen, kann es schnell dazu kommen, dass der Spielspaß des einen, den eines anderen behindert oder sogar mindert. Nicht alle Ursprünge für Spielspaß sind miteinander kompatibel, komplementär oder befördern sich sogar gegenseitig. Es gibt auch Ursachen für Spielspaß, die sich neutral zueinander verhalten, aber sie können aber halt auch gegenläufig. Viele bezeichnen dann die Runde als schlecht oder den Spiel- und Leitungsstil als schlecht. Ich sehe das anders: Die Spielrunde, der Spielstil oder Leitungsstil war einfach mit meiner Art und Weise zu spielen nicht kompatibel.

Für eine Festrunde kann man sagen, dass es sich um eine schlecht geleitete oder organisierte Gruppe handelt, wenn auf unterschiedliche Spielstile und deren Verträglichkeit untereinander nicht geachtet wird. Für Spontranrunden ist das etwas viel verlangt. Da kann man nicht noch X Auswahlgespräche vorher führen. Da kann man bestenfalls in ner Ausschreibung dazu etwas schreiben, was man eher bedient und was nicht bzw. was man eher will oder was nicht (sowohl als Spielleitung als auch als Bewerber*in).

Das ist ein generelles Problem und erst einmal systemunabhängig. Richtig. Ich denke aber, dass es vor allem bei großen Systemen zum Tragen kommt. Die sind unter anderem deshalb so groß, weil sie viele unterschiedliche Spieltypen ansprechen. Kleinere Spielsysteme grenzen sich davon meist deutlich ab, indem sie versuchen einen bestimmten Spielstil zu fördern oder zu unterstützen. Entsprechend weniger unterschiedliche Spieltypen werden von solchen Systemen angezogen. Natürlich gibt es kleine Systeme, die auch so breit angelegt sind. Aber so richtig große Systeme, die wirklich nur einen Teil der Spielenden ansprechen wollen, kenne ich nicht, zumindest nicht in der Größe wie DnD, DSA, Shodowrun & Co.

Auch hierin mag ein Grund für Poolgruppen liegen. Hier sammeln sich Leute, die gut miteinander spielen können.
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Jan Jansen

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  • 17. November 2020, 19:49:47
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #7 am: 17. November 2020, 19:49:47 »

Ich persönlich befinde mich im regelmäßigen Austausch mit neuen Usern im Forum.
Es stimmt, dass manche der Erst-Erfahrungen durchaus negativ empfunden worden.

Hörte aber mindestens genau so oft, wie toll die ersten Runden dem Vernehmen nach abliefen.

Sollte vielleicht auch nochmal betont werden  :)

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Was würde Jan Jansen tun?

Onkel Kahin

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  • 18. November 2020, 01:08:27
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #8 am: 18. November 2020, 01:08:27 »

Ich sehe aber noch etwas anderes, was schnell als negativ beschrieben wird, obwohl ein anderes Attribut besser geeignet wäre. Ich meine die Erfahrung, die ich auch gerade bei den großen Systemen selbst gemacht habe: Das sind Spielstile, die nicht miteinander kompatibel sind. Dabei ist es ganz egal, welche Klassifikation man für die Spieltypendefinition heranzieht. Wenn Leute aus unterschiedlichen Dingen ihren Spielspaß ziehen, kann es schnell dazu kommen, dass der Spielspaß des einen, den eines anderen behindert oder sogar mindert. Nicht alle Ursprünge für Spielspaß sind miteinander kompatibel, komplementär oder befördern sich sogar gegenseitig. Es gibt auch Ursachen für Spielspaß, die sich neutral zueinander verhalten, aber sie können aber halt auch gegenläufig. Viele bezeichnen dann die Runde als schlecht oder den Spiel- und Leitungsstil als schlecht. Ich sehe das anders: Die Spielrunde, der Spielstil oder Leitungsstil war einfach mit meiner Art und Weise zu spielen nicht kompatibel.

Für eine Festrunde kann man sagen, dass es sich um eine schlecht geleitete oder organisierte Gruppe handelt, wenn auf unterschiedliche Spielstile und deren Verträglichkeit untereinander nicht geachtet wird. Für Spontranrunden ist das etwas viel verlangt. Da kann man nicht noch X Auswahlgespräche vorher führen. Da kann man bestenfalls in ner Ausschreibung dazu etwas schreiben, was man eher bedient und was nicht bzw. was man eher will oder was nicht (sowohl als Spielleitung als auch als Bewerber*in).

Das ist ein generelles Problem und erst einmal systemunabhängig. Richtig. Ich denke aber, dass es vor allem bei großen Systemen zum Tragen kommt. Die sind unter anderem deshalb so groß, weil sie viele unterschiedliche Spieltypen ansprechen. Kleinere Spielsysteme grenzen sich davon meist deutlich ab, indem sie versuchen einen bestimmten Spielstil zu fördern oder zu unterstützen. Entsprechend weniger unterschiedliche Spieltypen werden von solchen Systemen angezogen. Natürlich gibt es kleine Systeme, die auch so breit angelegt sind. Aber so richtig große Systeme, die wirklich nur einen Teil der Spielenden ansprechen wollen, kenne ich nicht, zumindest nicht in der Größe wie DnD, DSA, Shodowrun & Co.

Auch hierin mag ein Grund für Poolgruppen liegen. Hier sammeln sich Leute, die gut miteinander spielen können.

Präferierter Spielstil schön und gut, aber in Spontanrunden sollte man sich bei gewissen Themen schlicht zurückhalten. Sei es nun spezielle Arten von Gewaltdarstellung oder Darstellung und Ausleben von Sexualität. Da mag man noch so viel Spaß dran haben, aber ich sehe sowas schlicht nicht als Thematik für eine Spontanrunde, bei der man doch in den seltensten Fällen weiß, wer da nun genau vor dem PC sitzt. Hier sollte man schlicht daran denken, dass es trotz allem eine offene Runde, teilweise mit völlig Fremden ist. Es sollte halt ein Bewusstsein für "Ist als öffentliches Thema ok" und "Sollte man eher privat/in geschlossenen Gruppen halten" immer vorhanden sein.

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Frostgeneral

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  • 18. November 2020, 08:05:16
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #9 am: 18. November 2020, 08:05:16 »

Es gibt wahrlich Personen im DSA Kontext die immer und immer und immer wieder schlecht auffallen.
Alte Hasen kennen diese (vor allem drei). Neulinge rennen ins offene Messer, aber man kann denen schlecht verbieten, dass sie Spontis leiten.

Aber das ist ein wirklich anderes Thema, daher back t topic von Weltengeist
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Naitsab

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  • 18. November 2020, 08:40:54
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #10 am: 18. November 2020, 08:40:54 »

Da muss ich Frosty leider zustimmen.

Ich nutze Spontanrunden gerne um neue Konzepte und Charaktere auszuprobieren. Funktioniert das Konzept so wie ich es mir vorstelle und an welcher Schraube muss ich noch ein wenig drehen? Wenn ich also Samstags Abends während des Lockdowns zu Hause sitze und jemand bietet sind meine Fragen erstmal Was? Wo? Wann? Und welche Chars? (Speziell DSA) Warum Frage ich das? Damit ich einen passenden Charakter wählen kann. Leider macht das anscheinend nur ein kleiner Teil. Wo ist jetzt das genaue Problem ?

Es kommen Spieler an die NUR den 10K AP Krieger BGB Gladiator mit Blutrausch und Schwerter TaW 50 spielen wollen und nichts anderes. Oder der Moha Schamane weltfremd gegenüber alles 12. Hier bekommt der SL dann häufig schon den ersten Dämpfer. Gerade bei Neulingen die klar kommunizieren dass sie neu in der Rolle des SL sind führt das häufig dazu, dass sie nicht wissen wie sie mit solchen Charakteren umgehen sollen. Und das schreckt einfach ab. Flexibilität ist seitens der Spieler nicht gegeben. Nicht jeder Chat ist gut für OneShots geeignet soll aber trotzdem gespielt werden. Und hier leidet dann die Qualität.

Der nächste Punkt ist natürlich dass nicht alle Spielstile miteinander kompatibel sind. Das ist auch erstmal gar nichts schlimmes. Aber jeder der schonmal Spontis gespielt hat weiß das meist jemand auf der Strecke bleibt. Daher greift man häufig auf Spieler aus seiner persönlichen Filterblase zurück.

Ich weiß von Spielern die gar nicht über den Spontan-TS-Channel suchen oder bieten möchten, weil sie angsthaben dadurch einen Stempel aufgedrückt zu bekommen: "Wer im TS Spontis sucht, hat keine feste Gruppe weil ihn niemand haben möchte" allein dies sagt schon alles über den schlechten Ruf der Ts-spontanrunden.

ABER  es gibt auch gute Runden. Ich habe schon so manches Mal morgens um 2 auf die Uhr geguckt und gedacht "oh schon 2 Uhr, Mann was geht die Zeit schnell rum"

Mein Chef sagt immer dass wir gerne meckern können, aber nur, wenn wir auch Lösungen für die Probleme mitbringen. Was kann man also tun um solche Probleme seitens SL und Spieler zu vermeiden?

Man könnte einen Leitfaden schreiben was für Chars gut in OneShots gespielt werden können oder welche Tipps man einem SL geben kann um auch mit ungewöhnlichen Charakteren umgehen zu können. Auch sollte im Sponti-Channel auch nochmal die Play Safe Richtlinie verlinkt sein. Man könnte vermehrt SL Workshops anbieten um mehr Spieler dazu zu motivieren auch zu leiten.

An Alle Spiele die negative Erfahrungen machen: meldet euch bei den entsprechenden Helfern. Wer den Mund nicht aufmacht, darf sich auch nicht beschweren :D

Wir können alle Probleme ankreiden sollten aber lieber versuchen Lösungen dafür zu schaffen.
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Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #11 am: 18. November 2020, 08:47:42 »

Dann lass uns das Thema doch abtrennen. Das schein ja wichtig zu sein.

aber man kann denen schlecht verbieten, dass sie Spontis leiten.

Äh, warum? Es gibt doch Forenregeln. Warum kann "man" da bei wiederholten Verstößen / Auffälligkeiten nix machen? Ich persönlich war bisher nicht betroffen, aber es ist schon unangenehm, wenn ich als SL auf der Drachenzwinge dann auch unter dem schlechten Ruf der Zwinge leide. Jedenfalls wurde das von Onkel Kahin und Scafina so beschrieben. Das finde ich persönlich bedenklich.
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  • 18. November 2020, 09:51:18
Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #12 am: 18. November 2020, 09:51:18 »

Präferierter Spielstil schön und gut, aber in Spontanrunden sollte man sich bei gewissen Themen schlicht zurückhalten. Sei es nun spezielle Arten von Gewaltdarstellung oder Darstellung und Ausleben von Sexualität. Da mag man noch so viel Spaß dran haben, aber ich sehe sowas schlicht nicht als Thematik für eine Spontanrunde, bei der man doch in den seltensten Fällen weiß, wer da nun genau vor dem PC sitzt. Hier sollte man schlicht daran denken, dass es trotz allem eine offene Runde, teilweise mit völlig Fremden ist. Es sollte halt ein Bewusstsein für "Ist als öffentliches Thema ok" und "Sollte man eher privat/in geschlossenen Gruppen halten" immer vorhanden sein.

Da hast Du mich falsch verstanden. Wenn Grenzen überschritten werden, dann kann man sich nicht zu Recht auf einen solchen Spielstil berufen. Dazu haben wir ja die Play-Safe-Regeln. Aber wenn nicht gegen die Grenzen verstoßen wird, ist Spielspaß noch immer keine Garantie und eine Runde wird schnell als schlecht bezeichnet. Ist sie in meinen Augen aber nicht zwangsläufig. Aber die Folgen sind die gleichen: Es kommt zu schlechten Bewertungen, egal ob hier oder noch schlimmer auf anderen Plattformen.

Mir selbst sind die Play-Safe-Regeln wichtig. Ich achte sie auch. Und ja in Spontanrunden würde ich im Zweifelsfall auch immer weniger Themen einbringen oder sie weniger intensiv einbringen, als in Runden, in denen ich die Spielenden gut kenne und ich auch schon entsprechende Gespräche über Grenzen geführt habe.

Dann lass uns das Thema doch abtrennen. Das schein ja wichtig zu sein.

aber man kann denen schlecht verbieten, dass sie Spontis leiten.

Äh, warum? Es gibt doch Forenregeln. Warum kann "man" da bei wiederholten Verstößen / Auffälligkeiten nix machen? Ich persönlich war bisher nicht betroffen, aber es ist schon unangenehm, wenn ich als SL auf der Drachenzwinge dann auch unter dem schlechten Ruf der Zwinge leide. Jedenfalls wurde das von Onkel Kahin und Scafina so beschrieben. Das finde ich persönlich bedenklich.

Ich denke Frostgeneral meinte da nicht Verstöße gegen die Play-Safe-Regeln, sondern mehr inkompatible Spielstile.

Wenn es sich um Play-Safe-Regelverstöße handelt, die keine oder trotzt mehrmaligem Verstoß nur kurzfristige Konsequenzen haben, dann verstehe ich das auch nicht. Weil Regeln, die man nicht durchsetzt und die nicht sanktioniert oder sanktionierbar sind, die braucht kein Mensch und kann man gleich wieder streichen. Denn dann sind sie den Platz nicht wert, den sie in der Datenbank einnehmen. Sie stehen zwar dann irgendwo aber da, aber wirklich gelten tun sie nicht.

Natürlich braucht man als Team konkrete Anlässe. Daher bitte meldet solche Vorfälle, nur dann kann etwas unternommen werden, damit der "Stall" sauber bleibt und der schlechte Ruf, der ansonsten entsteht, nicht auf alle zurück fällt.
« Letzte Änderung: 18. November 2020, 10:00:29 von Lule »
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Scafina

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Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #13 am: 18. November 2020, 10:33:07 »


Äh, warum? Es gibt doch Forenregeln. Warum kann "man" da bei wiederholten Verstößen / Auffälligkeiten nix machen? Ich persönlich war bisher nicht betroffen, aber es ist schon unangenehm, wenn ich als SL auf der Drachenzwinge dann auch unter dem schlechten Ruf der Zwinge leide. Jedenfalls wurde das von Onkel Kahin und Scafina so beschrieben. Das finde ich persönlich bedenklich.

Also um das klarzustellen: ich stelle nicht jeden SL direkt unter Generalverdacht DO, und dass ich lange schon mit dir spielen will weißt du doch ;)  Klar ist jedoch, wenn ich mit einem SL oder mit Spieler*innen schlechte Erfahrungen hatte, meide ich diese Spontis und oft sind es halt leider tatsächlich aber die, die dann auch viel für Neulinge anbieten.

Was das Thema "meldet solche Vorfälle bitte" angeht: Frosty war lange Zeit der einzige Helfer, den ich als Neuling (2016) wahrgenommen habe. Nun vertraut sich Frau nicht direkt einem fremden Typen auf einem Online-Server an, vielleicht aus Scham, aus Sorge, es würde so rüberkommen, als würde sie sich anstellen, usw. Das hat sich inzwischen geändert, das stimmt. Dennoch halte ich die Schwelle für sehr hoch, sich fremden Männern/Frauen aus dem Hilfeteam direkt mit solchen intimen Themen anzuvertrauen. Ich stecke sowas weg, ich hab den damaligen Männern (leider waren es solche Erfahrungen ausschließlich mit Männern, oder besser Jungs) ordentlich die Meinung gegeigt und dann sind sie auf meiner Ignor-List gelandet, aber so tough sind vlt gerade jüngere Einsteiger*innen nicht. Ich habe schon mit vielen aus dem Helfer/Mod-Team inzwischen gesprochen und auch damals nochmal einen Anstoß gegeben, kurz danach kamen dann die Play-Safe Regeln. Dennoch hinterlässt sowas sicher Spuren, weshalb ich mich eben in anderen Systemen umgesehen habe, weil ich diese negativen Erfahrungen bisher tatsächlich zu 90% mit DSAlern hatte.

Und ein Punkt missfällt mir leider dennoch immer noch: das manche von den genannten Personen immer noch auf der Zwinge sind und sich die Neulinge abgreifen, trotz mehrfacher Vorfälle, die auch ans Team getragen worden sind.

Aber ich bin jetzt auch eher Off-Topic, Verzeihung. Falls wer noch mehr Infos will, stehe ich jederzeit per PM zur Verfügung :)
« Letzte Änderung: 18. November 2020, 11:27:06 von Scafina »
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Askhy

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Re: Problematische Spontanrunden
« Antwort #14 am: 18. November 2020, 12:07:24 »

Natürlich braucht man als Team konkrete Anlässe. Daher bitte meldet solche Vorfälle, nur dann kann etwas unternommen werden,

Ich würde diesen Satz hier gerne nochmal hervorheben und kann nur immer wieder sagen:

- Bitte sagt auch direkt in den Runden ganz konkret, wenn euch etwas in der Runde nicht behagt. Das ist nicht peinlich und es ist auch vollkommen egal, ob ihr denkt, ihr hättet da kein Recht was zu sagen, weil ihr "neu" seid. Niemand muss sich irgendetwas gefallen lassen, egal ob neu im Forum oder nicht.
- Bitte schämt euch nicht oder habt da Hemmungen, etwas direkt zu melden, sollte das Ansprechen in der Runde nichts helfen. Dafür ist das Helfer-Team ja da. Ich kann euch nur helfen, wenn ich auch weiß, dass ihr Hilfe braucht.
- Meldet Dinge auch ruhig "offiziell". Wenn ich von Sachen nur "inoffiziell" weiß und Betroffene nicht wollen, dass da was gemacht wird oder mit jemandem gesprochen wird, sondern nur informieren, dann hab ich das zwar auf dem Schirm, muss aber trotzdem warten, bis sich jemand anders dann mal konkret beschwert.

Jedem gemeldeten Fall wird auch konkret nachgegangen.

Außerdem:
Das Playsafe-Team besteht auch aus 2 Männern und 2 Frauen, ihr könnt euch also Aussuchen mit wem ihr darüber sprechen wollt, solltet ihr zB das Gefühl haben, ein Mann/eine Frau würde das Problem weniger oder besser verstehen.
Es kann darüberhinaus natürlich auch mit jedem anderen Teammitglied gesprochen werden, solltet ihr jemanden schon kennen und das lieber mit einer bekannten Stimme besprechen wollen, dann könnt ihr das auch machen.
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“All the world’s a stage... and all the men and women are frightened people blackmailed into acting upon it.”
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