Forum Drachenzwinge
www.drachenzwinge.de
Teamspeakserver TS 3: drachenzwinge.de:9987
Forum Drachenzwinge
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Umfrage

Welche Kampagne würde euch am Meisten interessieren?

G7 / Borbarad
- 41 (16%)
Königsmacher
- 13 (5.1%)
Jahr des Greifen
- 26 (10.2%)
Jahr des Feuers
- 13 (5.1%)
Bahamuts Ruf
- 22 (8.6%)
Phileasson-Saga
- 28 (10.9%)
Quanionsqueste
- 18 (7%)
Schleierfall + Schleiertanz
- 21 (8.2%)
Träume von Tod + Seelenernte
- 26 (10.2%)
Myranor-Fahrt
- 20 (7.8%)
Uthuria
- 12 (4.7%)
Simyala
- 16 (6.3%)

Stimmen insgesamt: 96


Seiten: 1 ... 9 10 [11]   Nach unten

Autor Thema: [DSA] Feuersturm Aventurien (6/6) ((Youtube-Runde))  (Gelesen 44820 mal)

Frostgeneral

  • Flauschy
  • Drachenritter
  • Ewiger Drache
  • *
  • Online Online
  • Beiträge: 10295
  • hat zu wenig Zeit
    • Frosty Pen&Paper
  • 02. November 2020, 19:46:46
Die Schlacht der drei Kaiser
« Antwort #150 am: 02. November 2020, 19:46:46 »

Die Schlacht der drei Kaiser


Brief der Kräuterfrau Kunhuta an den Traviageweihten Melcher für ihre Schwester

Sehr geehrter Vater Melcher,
bitte lest doch meiner Schwester Travigunde diesen Brief vor da ich weiß, dass sie des Lesens nicht kundig ist.

Liebes Schwesterlein, zu aller erst: Ich lebe ! Den Göttern sei Dank habe ich die Schrecken der
letzten Tage und Wochen überstanden und konnte dem Praioten, die mich aus unserer Dorfgemeinschaft entführten,
entkommen. Doch ich sollte von vorne beginnen wie uns unser seliger Vater ständig ermahnte. Du erinnerst dich sicherlich
noch wie dieser Praiot mich anklagte eine Hexe zu sein und mich bei lebendigem Leib verbrennen wollte. Was habe ich getan
um vom Herrn Praios so gestraft zu werden ? Ich habe doch nur Kräuter gegen Zahnweh und Rückenleiden in unserem Moor
gesammelt. Jedenfalls landete ich im Eisenkäfig mit so einem hässlichen Wasserkopf, du weißt schon diese Grolme, und
erwartete am nächsten Morgen verbrannt zu werden. Da ritten so zwei Gestalten zu Pferd heran und sprachen mit diesem Albuin
in seiner Kate. Irgendwann haben sie mich dann aus dem Käfig geholt und mich den beiden übergeben. Stell dir vor, das waren
eine Weiß-Maga und noch so ein Praiot aus dem fernen Gareth. Travia sei Dank wollten diese mich nicht verbrennen und
nahmen mich mit zur „Inspizierung“ oder so. Wir ritten dann Richtung Talf und ich durfte sogar bei der feinen Damen mitreiten, so
richtig wie so eine Baronin und so. Naja, als wir dann ankamen waren da noch zwei weitere Leute. Eine wunderschöne Rahjani aus
dem Süden, nach ihrem komischen Akzent nach, und so ein Kleinwüchsiger die Vater immer als Zwerge bezeichnete. Was ihm an Größe
fehlt macht er mit Haar- und Bartwuchs wieder mehr als wett. Die haben auch noch eine weitere Frau in einer Besenkammer mit Eisen
gefesselt weil die anscheinend eine echte böse Hexe ist.

Warum hat dieser Albuin die nicht verbrannt ? Naja, der Herr Praios wird es schon wissen warum. Dann kommen noch so zwei Gestalten herein,
die mir Angst machten. Der eine von denen ist riesig, also wirklich riesig. Noch größer als diese hässlichen Trollzacker, die hinter ihm die Gaststube
betreten und einen traviaungefälligen Lärm verbreiten. Liebe Travigunde, ich habe noch nie so viele Narben bei einem Mann oder Frau gesehen wie bei
diesem Kerl. Außerdem war da noch dieser Schwarzmagier, ja Travigunde du hörst richtig, ein Schwarzmagier der mich finster mustert dass mir Angst
und Bange wird. Der scheint wohl aus dem fernen Horasreich zu kommen seinem Akzent nach und außerdem kommen da doch wohl alle diesen
feinen Pink… ich meine Herren her. Hält sich wohl für was Besseres mit seinen feinen Manieren und sauberen Händen. Aber das sage ich ihm natürlich
nicht sonst verwandelte er mich bestimmt in einen Frosch oder so. Die feine Dame, sie nannte sich Isarun von Spogelsen, hat dann irgendwas
magisches gemacht und gesagt, dass ich keine Hexe bin. Das hätte ich ihr auch so gesagt. Der Schwarzberobte schreibt irgendwas auf ein Blatt Pergament
dass er Protogroll nannte. Dann tauschen sie wilde Geschichten untereinander aus so wie damals als wir Kinder am Lagerfeuer waren, du weißt schon in
den guten alten Zeiten. So fantasievoll waren unsere Geschichten allerdings nicht und ich bin mir ziemlich sicher dass keine davon wahr ist.
Wo kommt allerdings diese Hexe in der Besenkammer her ?

Plötzlich schreien diese Trollzacker herum, dass der Himmel brennt.  Oh liebste Schwester, ich würde dem guten Herrn Boron jeden Erdtag eine Gebet
widmen wenn ich wüsste, dass ich dadurch verhindern könnte so etwas noch einmal zu erleben.Ich fühlte mich auf einmal so schwer als wenn irgendetwas
meine Seele zu Boden drücken würde. Und dann kam es urplötzlich. Die feinen Herren und Damen nannten es später ein Alptraumgewitter und ich solle besser
nicht weiter nachfragen und es vergessen. Als wenn ich das könnte ! Bei Boron, diese Stimme die zu uns allen sprach. Wie eine Sichel die an einem Knochen
entlang gezogen wird. Nein, ich mag mich nicht mehr gern daran erinnern. Es erschien mir wie eine Ewigkeit lang dass ich diese Stimme in meinem Kopf hörte.
Und dann war es vorbei und ich fand mich weinend auf dem Boden wieder. Die Leute haben dann die Köpfe zusammengesteckt und etwas beredet dass nicht für
meine Ohren bestimmt war. Ich konnte nur sowas wie Waffen, Drache, Altzoll und Halsband verstehen. Wollen die jetzt in die schwarzen Lande reisen für ein
Schmuckstück ? Ohne mich, der liebe Herr Vater und die liebe Mutter haben keine dumme Pute aufgezogen die für nutzlosen Kirmestand ihr Leben riskiert.
Oh nein ! Ich habe aber dann doch einen großen Schreck erlebt als plötzlich so ein riesiges Wesen mit langem Bart in die gute Stube tritt, der Kleinwüchsige
nannte es einen Troll oder so, und irgend was zu den Damen und Herren sagt. Ich habe nicht recht aufgepasst da ich nur auf seinen riesigen Bart schauen konnte
und dachte mir nur was er wohl darunter trägt. Nein Travigunde, nicht diese traviaungefälligen Gedanken die du mir in der Vergangenheit unterstellt hast.
Ich frage mich ob er auch soviele Narben wie dieser Südländer hat, du weißt schon der andere riesige Kerl. Naja, auf jeden fall nimmt er diese stinkenden Trollzacker mit.
Travia sei Dank !

Sie beschließen mich nach Gareth mit zu nehmen und bieten mir für das erste eine Stelle in ihrem Haushalt an. Stell dir vor, ich reise nach Gareth und wohne in einem
feinen Haus. Wenn das unser lieber Vater noch hätte erleben dürfen ! Der Schwarzberobte erzählt unterwegs noch etwas von Untoten und Geistern in einem Wald und einem
Hügelgrab. Warum erzählt er nicht etwas über Prinzessinnen oder Feen ? Ich mag seine Geschichten nicht besonders. Sie sind so unheimlich, genau wie er.
Naja, wir haben dann einige Zeit auf der großen Strasse nach Wehrheim verbracht und die hübsche Rahjani hat Geschichten aus ihrer Heimat im Süden erzählt.
Ob sie mich mal mitnimmt in die schöne Stadt Fasar ?  Sie unterhalten sich auch über diesen Praioten Albuin und was sie dagegen unternehmen können.
Sie wollen Hand an einen Praiosgeweihten legen ? Ob das dem Herrn Praios recht ist ? Wir begegnen auch so herumstreifenden Abenteurern, wie sie sich selbst nennen.
Angesichts der hohen Herren legen sie aber ihre Rauflust ab und werden von ihnen nach Widmannshus geschickt. Achja, die Hexe haben sie in Ketten auch mitgeschleift,
also die Herren und nicht die Abenteurer. Wir kamen dann irgendwann in Avesheim an und begegnen dort so einer Hesindepriesterin und noch so einem Magier.
Die Draconiterin, ja Travigunde ich habe diesmal aufgepasst, und ihr Magus berichten von Zweimühlen und so einem ekligen Nekrodingsbumms der da herrscht.
Der Magier bietet „unserem Schwarzmagier“ etwas Pfeifenkraut an und der macht nach ein paar Zügen so ein komisches, kaum zu beschreibendes Gesicht. Merkan,
also der Draconitermagier, geht dann nach oben in sein Zimmer. Irgendwie, ich weiß nicht wie, stehen dann alle auf und gegen dem Mann hinterher und keiner erzählt mir warum,
Sie kommen dann mit verkniffen Gesichtern zurück. Wir gingen dann alle schlafen. Des Nachts werde ich dann wach als ein plumpsendes Geräusch aus dem Flur mich weckt.
Als ich nachschaue schleifen Frau von Spogelsen und der Narbenmann die Geweihte in ihr Zimmer. Ich dachte mir, dass ich wohl besser in die Schlafstube zurück gehe und
nicht weiter nachfrage. Am nächsten Morgen ist die Stimmung gedrückt was wohl auch an dieser Hesindegeweihten und der Hexe liegt.

Sie haben sich wohl nachts etwas überlegt und der Kleine, die Weißmaga, die Draconiteren und die Hexe sind wohl in der Nacht verschwunden. Was geschieht hier ?
Keiner erzählt was und ich traue mich nicht zu fragen. Irgendwann am Mittag kehren sie alle zurück, Travia weiß wo sie hin waren, und die hohen Herren veranstalten irgendeine
Art von Prozess. Sie sagen, sie sind Grafen oder so und sie dürfen dass. Naja, ich werde sie bestimmt nicht daran hindern der Hexe einen Prozess zu machen. Ich weiß ja was sich
gehört vor Praios und so. Vorher erzählen die Rückkehrer noch irgendwas von einem Heiligtum in der Nähe. Travia stehe mir bei, wo bin ich hier reingeraten ?
Der Prozess zieht sich in meinen Augen, wie die Sülze vom Alrik dem Fleischer, in die Länge und mir fallen bald die Augen zu. Können sie die Hexe nicht verurteilen und verbrennen ?
Also bei echten Hexen, nicht wie bei mir, wäre das nur Recht und Ordnung. Travigunde, du wirst mir nicht glauben wenn ich dies dir hier erzähle.
Diese Leute, die Grafen also, haben die Hexe leben gelassen und sie nur zu Ortsattest oder so verurteilt. Das heißt die Hexe darf den Ort ihres Unheils nicht wieder verlassen und auch
keine Leute mehr verhexen. Außerdem soll das so ein neuer Traviaorden der Hexe auf die Finger schauen. Ich bin ein wenig enttäuscht dass es heute keine ordentliche Verbrennung stattfindet.
Dann hätte ich dir genau schildern können wie ihr Fleisch von den Knochen schmilzt. Ja, ich weiß du magst solche Geschichten nicht. Und stell dir vor, diese niederhöllische Buhle
schlägt dem Narbenmann und dem Schwarzmagier eine letzte Liebesnacht vor bevor sie abreist. Was für eine schamlose Person ihren Richtern so ein Angebot zu machen !

Wir reiten dann weiter über Wehrheim nach Gareth und begegnen so machen finsteren Haufen Bewaffneter aber die hohen Herren und Damen kennen wohl einige von Ihnen und
so haben wir keine Probleme. Stell dir vor wir begegnen sogar dem Herausgeber des Boten, du weißt schon dieses Blatt aus dem manchmal Vater Melcher uns allen vorliest, der auf dem
Weg nach Wehrheim ist. Er scheint wohl nicht mehr richtig klar im Kopf zu sein so allein durch diese gefährliche Gegend zu reisen. Nach tagelanger Reise erreichen wir dann endlich Gareth.
Travigunde, du kannst dir nicht vorstellen wie riesig diese Stadt ist. Unser Dorf würde wohl hunderte Male hier hineinpassen und es wäre immer noch Platz frei für mehr.
Und diese Gerüche, diese Geräusche, diese Farben. Ich weiß gar nicht wo ich zuerst hinschauen soll. Wie im Traum erreichen wir dann so ein feines Viertel und betreten das herrschaftliche Haus.
Ich muss an dieser Stelle aufhören, da ich ja für die feinen Leute arbeiten soll und nicht Maulaffenfeil halten soll. So haben uns unsere Eltern nicht erzogen. Die Haushälterin weist mir
dann ein eigenes Zimmer zu. Kannst du dir das vorstellen, einen Raum nur für mich !
Ich schreib dir bald mehr von meinen Abenteuern und meinen Eindrücken aus dieser Stadt.

Deine dich liebende Kunhuta



Gespeichert
         

Frostgeneral

  • Flauschy
  • Drachenritter
  • Ewiger Drache
  • *
  • Online Online
  • Beiträge: 10295
  • hat zu wenig Zeit
    • Frosty Pen&Paper
  • 13. November 2020, 11:58:47
Die Schlacht der drei Kaiser
« Antwort #151 am: 13. November 2020, 11:58:47 »

Die Schlacht der drei Kaiser


Bericht für die Basaltfaust

Standort:  Am brennenden Arsch der Welt "Mittelreich"

Verfasser: Rafim ibn Canavar

Operationsteilnehmer:
Rafim ibn Canavar: Eisenfaust


Omer Ibn Hamil:
Status: Vermisst eventuell von Abelmir yha Mhorenis beseitigt worden. Einziger Hinsweis auf sein Verleib ein Brief den Abelmir yha Mhorenis übergab(Wenig Glauwürdig). Hat eventuell eins von Abelmir yha Mhorenis vielen Geheimnisen aufgedeckt.
Sollte in Zukunft vorsichtiger sein nicht das ich auf einmal verschwinde.
Hamil soll sich im Beisein eines gewissen Leonardos in den schwarzen Landen befinden.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich.


Bruder Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor:
Status: Aktiv
Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor: Ritter und Praiosanhänger, Mitglied des Bannstrahler Ordens, begrenzte Geldmittel, Gewaltbereit, Kein Respekt vor dem Hohen Herrn Boron,
Mutig, Handelt vorschnell, Talent als Anführer, eventuelle Liebesbeziehung mit Karinor, Kehrte seinen Anführer bei Wehrheim den Rücken zu und zock sich trotz anderer Befehle zurück. Hat sich mittels Dämonischen Trankes sein Auge wiedergeholt.
Persönliche Einstellung zu Schnattermoor: Großen Respekt für Greifenmund entwickelt könnte ein wahrer Freund werden wenn er nur in Al Anfa geboren wäre. Er ist trotzdem ein guter Verbündeter.
Greifenmund reißt sein Maul und denkt ich würde eine Bedrohung auf mein Leben vergessen da kennt er mich schlecht. Werde ihn wohl in der nächsten Schlacht los werden müssen. Oder wann immer sich eine Möglichkeit bietet.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Sehr warscheinlich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis wir Greifenmund erledigen müssen.

Langfristig: Aufgrund des baldigen Ablebens von Greifenmund keine Plannungen nötig. Werde weiter auf Bruder Yarlan achten müssen. Ich glaube seine Situation mit Praios Kirche könnte sich verschärfen. Im Notfall bereit sein Bruder Yarlan nach Al Anfa zu schaffen um sein Leben zu retten.( Auch gegen seinen Willen)

Bruder Abelmir yha Mhorenis:
Status: Aktiv
Kampfmagier, ehrebliche Kontakte in die Schwarze Gilde(genauer kein Wissen vorhaben), redet sich um Kopf und Kragen, Mutig, zu sehr auf sein Aussehen versessen,
Stolzer Horasier, Feind der Thorwaler, erhebliche Magische Kräfte,
Persönliche Einstellung zu Mhorenis: Schrullig aber Liebenswert manchmal verstehe ich sein Handeln nicht. Scheint aber durch und druch Nett zu sein. Ist mir irgendwie ungewollt ans Herz gewachsen.Man kann Mhorenis vieleicht überzeugen mir bei der beseitigung von Greifenmund zu helfen. Schreckt nicht vor dem Ermorden Unschuldiger zurück sollte es der Auftrag benötigen. Muss meinen Bruder um jeden Preis schützen. Eventuell könnte es nötig sein das einige Weißmagier verschwinden. Ich bemerke immer wieder Anfeindungen. (Nicht akzeptabel)
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich obwohl mir das "Verschwinden von Hamil in diesem Bezug sorgen macht.


Langfristig: Solange die Operation nicht dem Horasreich schadet möglich, besonders gegen Thorwaler eine gute Option als Verbündeter. Ich hoffe wir können zusammen meine Heimat besuchen.


Schwester Isarun von Spogelsen:
Status: Aktiv
Kampfmagierin, erhebliche Magische Kräfte, Pfeil des Lichts, hat Zauberhaar(was auch immer das ist), Kühler Kopf,  Treu dem Mittelreich und der weißen Gilde ergeben
Erste eigene Vermutung einer möglichen Liebschaft mit Greifenmund sind nicht zutreffend.
Persönliche Einstellung zu Spogelsen: Spogelsen erweißt sich als nützlicher kühler Kopf. Würde Sie gerne langfristig an Alanfa binden.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich allerdings könnt Sie dies mit Magischen Mitteln verbergen. Muss ich im Auge behalten.

Langfristig: Kaum zu rekrutieren wird weiter gegen die Feinde des Mittelreiches vorgehen. Nützlich gegen ungehorsame Schwarz Magier. Aufgrund von magelnder Erfahrung eventuell möglich Sie von Agenten zu Verführen zu lassen und so nach Alanfa zu ziehen.(Am besten eine Tobrischen Agenten mit Kampferfahrung). Ansonsten die von mir übergebenden Informationen bezüglich des Güldenen nutzen und eventuell das Mittelreich zu Fall zu bringen.(Eventuell eine extreme Maßnahme würde aber die Treue zum besagten Mittelreich eliminieren.) Ich denke Schwester Isarun könnte in den nächsten Jahren einen Travia Bund eingehen. Ich schreibe schon an meiner Gratulationsrede. 15 Kor Geweihte sollten sich im Hintergrund duellieren wenn ich Sie auf der Feier vortrage.  Dann kommt da wenigstens Stimmung auf. Überlege noch, ob ich mir den Asavo noch-mal zur Brust nehme. Nicht mehr als ein gebrochner Arm oder vielleicht ein Bein. Er könnte auch einen Finger opfern, ich werde das vorschlagen.
 

Bruder Kiaras Doflaminio Karinor:
Status:Vermisst
Attraktiv, Geweihter der Rahja, weiß mit Worten umzugehen, pessimistisch, Bildet ein sehr gutes Arbeitsteam mit Greifenmund, eventuelle Liebesbeziehung mit Greifenmund,
vermutlich erhebliche Geldmittel aus reihen der Familie, große Kontakte in Gareth,
Persönliche Einstellung zu Karinor: Anfangs hatte ich noch gehofft in ihm meinen Größten Verbündeten zu finden, die nähe zu Greifenmund verhindet dies. Ansonsten ein wirkliche Sonne in diesen dunkeln Tagen.Größtes Hinderniss bei der Ermordung von Greifenmund. Muss Abgelenkt werden. Denke an eine käufliche Dame zu diesem Zweck.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich man kann aber niemandem vertrauen.

Langfristig: Treue ist in Frage zu stellen, steht Greifenmund zu nah, scheint seine Bestimmung im Dieste der Götter gefunden zu haben nicht im Dienste des Heimatlandes. Keine momentanen Anzeichen eines Verrats gefunden.Wird den Verlust von Greifenmund schlecht wegstecken muss eventuell zurück ins Heimatland gerufen werden. Sollte sein Verschwinden nicht unser Werk sein, gilt es alle Maßnahmen einzuleiten ihn zu retten.



Bruder Boltax:
Status:Aktiv
 Ist ein sogenannter "Im Berg Zwerg" auch Druide für Fachunkundige genannt. Kann wohl Zaubern viel mit Elementaren. Scheint Edelsteine zu besitzen. Bruder Boltax erweist sich als eine seelische Stütze für uns alle.


Persönliche Einstellung zu Zwerg: Scheint bisher ganz nützlich muss ich weiter im Auge berhalten. Mir gefällt der Humor von Bruder Boltax. Ich wollte schon immer einen Zwergenbruder, die können wenigstens beim Saufen mithalten.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Möglich sowohl Sekte wie auch der Zwerg sind Alt.

Langfristig: Könnt vermutlich ein ganz guter Kristall-Gärtner sein. Auch Bruder Boltax scheint eine Liebschaft zu entwickeln. Zu einer Zwergendame, ich glaube Sie heißt Angroschminia. Werde mir auch Sie vorknöpfen müssen. Aber ich denke, das hat noch ein paar Jahre Zeit. Bis dahin wird sich ein Plan überlegt. Vielleicht kann ich dann den Hindernisskurs, den ich für Asavo entwickel, dann noch-mal nutzen.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich man kann aber niemandem vertrauen.

Notiz an mich: Fragen wo man Krokodile herbekommt im Mittelreich.Fragen wo man sehr große Krokodile herbekommt im Mittelreich.



Zhulamin
Status: Aktiv
Rahja Geweihte aus Farsar. Unfassbar schön, aber genauso gefährlich wie Ihre Stadt. Kann Sie schlecht einschätzen, habe mich noch wenig mit Ihr Unterhalten. Sie könnte eine Assassinen sein, ich weiß nur nicht welcher Bruder welche Schwester Ihr Ziel ist. Werde Sie weiter im Auge behalten. Sollte Sie sich als Feind entpuppen, werde ich Sie alleine beseitigen.
Persönliche Einstellung zu Zhulamin: Selbst für eine Dienerin der schönen Göttin ist Sie unfassbar schön. Ich denke Sie ist wie Rauschkraut, in geringen Dosen ein Genuss, aber gibst du dich ihr voll hin, wirst du an Ihr zerbrechen. Und ich kenne mich ja, ich kann mich schon bei Rauschkraut schlecht beherrschen. Ich werde die Finger von ihr lassen oder es zumindest versuchen.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene":  Unwahrscheinlich man kann aber niemandem vertrauen.

Langfristig: Schwierig. Ich mache mir Sorgen um Bruder Yarlan und Bruder Abelmir, Sie könnten Ihr verfallen und an Ihr zugrunde gehen.Muss auch mit Ihr einmal sprechen. Aber auch hier nicht mehr als ein gebrochner Arm.





Es ist der 24 Firun und wir alle streifen durch die Gareth. Yarlan wollte sich mit dem Eisinger treffen, er braucht wohl wieder eine neue Rüstung. Ich weiß nicht, wie er seine immer wieder kaputtmacht.
Isarun wollte mit dem Weißmagier Zwerg reden, der ist wohl immer noch wichtig. Sie sah fast ein bisschen nervös aus. Ich werde Ihr etwas aus dem Garten bringen, das entspannt Sie bestimmt.
Zhulamin wollte in ihren Tempel und den Geliebten der Göttin besuchen. Der Mann kann ganz wunderbar massieren, aber vielleicht bekommen Rahja Geweihte sogar mehr als nur eine Massage.
Abelmir kümmert sich derweil um unsere Alchemika, ist wohl was in diesem Zirkel der Freien Wissenschaften. Isarun hat nur das Gesicht verzogen und schon war Abelmir zur Tür raus.
Boltax hat den Boron Tempel besucht und herausgefunden, wann die Thron-Verweserin in den Tempel zum Beten geht.
Als wir dann alle wieder zusammen waren, sind wir in die Alte Residenz gegangen. Da kennt Abelmir wohl einen dicken Mann der Blumen sammelt, der hat uns dann reingelassen. Die Sicherheitsmaßnahmen kann man wirklich vergessen.
Kaum sind wir 10 Minuten, treffen wir auch schon einen sehr schläfrigen Selindian und der ist eigentlich sehr entspannt. Bis Zhulamin ihm sein Getränk segnet, dann ist er auf einmal sehr wütend. Und brüllt rum das er der wahre Kaiser ist und seine Schwester tot war und . ... . . . . . . . . . . . .

Er brüllt rum wie ein bockiges Kind und wie das so ist mit Kindern, schreit 1 schreien alle. Und die Kaiserin schreit auch rum wie ein bockiges Kind. Ich hasse mein Leben. Also nachdem die beiden fertig sind mit schreien, kann Yarlan den Hal Jungen überzeugen uns zu helfen. Die Kaiserin redet noch ein bisschen alleine mit Isarun. Yarlan ist angepisst, weil keine Ahnung habe nicht zugehört der Mann weint ständig seit Karinor weg ist. Machen wir es kurz. Wenn wir gewollt hätten, wären jedes sowohl die Kaiserin und auch der Kaiser tot. Wir waren mehr als 5 Minuten mit den alleine. Isarun blitzt die beiden, ich schneide ihm den Kopf ab und Yarlan Ihr. Und fertig wäre das ganze Geschrei. Ich bin aber ehrlich gesagt nicht überrascht. Diese Panther Garde ist ein Witz. Da wirst ja von 2 Besoffenen halb Tauben ohne Arme besser beschützt. Aber hey er kann sich toll teleportieren, was zwar nichts bringt, wenn er seinen Schützling 5 Minuten ungeschützt lässt aber tolle Leistung. IDIOTEN. In AlAnfa hätte man Sie hingerichtet.

Wir sollen den Botschafter von Answin befreien und dan übergeben. Aber alles im Geheimen, weil die Kaiserin das so will. Das hat jetzt eigentlich keinen Grund, aber Sie will das halt. Während der Rest von uns den Ausbruch plannt, besorgt Isarun die Drachenpaste.  Unser Ausbruch besteht aus 2 Phasen.

Phase 1: Boltax geht rein mit Magie und holt den Typen da mit Magie raus.

Phase 2: Wir reiten weg.

Ich gebe zu, das war sehr einfach. Nur hat Boltax sich wohl da unten einen Fluch eingefangen. Er geht mit Abelmir zur schwarzen Gilde und die helfen Ihm. Der rest von uns reitet schonmal vor. Und das war unser Ausbruch.

Wieder einmal sind die Sicherheitsmaßnahmen hier ein witz.



Gespeichert
         

Frostgeneral

  • Flauschy
  • Drachenritter
  • Ewiger Drache
  • *
  • Online Online
  • Beiträge: 10295
  • hat zu wenig Zeit
    • Frosty Pen&Paper
  • 12. Dezember 2020, 16:25:32
Schlacht der drei Kaiser: Der Schleier von Rahja
« Antwort #152 am: 12. Dezember 2020, 16:25:32 »

Die Schlacht der drei Kaiser


Das Krächzen des Geiers
Aus dem Vademecum von Zhulamin al’Shabra, Erwählte der Radscha Uschtammar

29. Firun 1028 BF
Wir erreichten das Dorf Rabenbrücke am 29. Firun bei leichtem Schneefall und fanden es von almadanischen Reitern überlaufen. Da Selindian uns auf der Straße nicht überholt hat, gehen wir davon aus, dass dies Truppen sind, die er zur Unterstützung seines Parteigängers Ucurian von Rabenmund hier stationiert hat, der unweit auf der Feste Hohenstein sitzt.
Wir konnten nur noch im Pferdestall unterkommen, da Isarun die Almadaner, von denen sie sich aufgrund ihres militärischen Rangs offensichtlich mehr Respekt oder auch Kooperativität erwartet hatte, nicht überzeugen konnte, ein Eckchen in der Taverne oder im Schlafsaal für uns freizumachen. Dort war es kalt, doch am Ende des Tages riechen unsere Pferde weniger abstoßend als ein Schlafsaal voll Betrunkener, deswegen war ich gar nicht so unglücklich. Mir war ohnehin nicht mehr richtig warm, seit ich in dieses seltsame Land voller seltsamer Menschen gekommen bin.
Als Boltax mich zu meiner Wache weckte, bemerkte ich erstaunt, dass auch Alwan von Unterallertissen wach war. Es scheint, als hätte Boltax ihn absichtlich aufgeweckt … was er wohl mit ihm zu besprechen hatte, das wir nicht hören sollten?


30. Firun 1028 BF – Tag der Ifirn
Der Tag der milden Ifirn empfing uns mit einer flaumig weißen Schneedecke, weißer noch als das Fell von Mira, die in kraftvollem Eisbärengalopp neben unseren Pferden hertollte, oder von Yarlans herrlichen Schimmel Vitus, der tänzelnd den Schnee unter seinen Hufen aufwühlte, weil er zu gerne losgeprescht wäre angesichts der weiten, freien Fläche vor ihm. Doch wir hatten noch einen halben Tag bis Rommillys. Vor den Toren der Stadt fanden wir das Heerlager verlassen vor, doch der Fuchs von Garetien wehte über den Zelten. Rohaja muss noch bevor wir Alwan befreit haben wieder gen Rommillys aufgebrochen sein, sonst wäre sie jetzt noch nicht hier.
Wir fanden die Torwachen von hinten ermordet. In den Gassen tobte ein Kampf zwischen dem Fuchs, dem Raben und dem Roten Mond. Auch Almadas Wappen sahen wir dort. Es schien, als seien all unsere widerwilligen Verbündeten plötzlich vor Ort und sich an die Gurgel gegangen. Klarheit brachte uns, dass sie sich alle plötzlich gemeinschaftlich gegen uns wandten und auf meinen Befehl, wenn sie keine Knechte der Dämonen seien, sollten sie die Waffen fallen lassen, in schallendes Gelächter ausbrachen. Der Geier war gekommen und seine Leute brachten vor allem mich und Abelmir in arge Bedrängnis, bis Yarlan die Gegner niederritt und wir geschlossen zur Friedensstadt durchbrechen konnte.
Dort kam uns bereits die Heilige Mutter wie eine aufgescheuchte Gans entgegengelaufen. Anstatt etwas zu TUN mit der gewaltigen Macht, die ihr Travia ihr verliehen hat, wehklagte sie, dass der Heilige Vater verwundet worden war. Sonst war ihrem Geschnatter nur wenig Hilfreiches zu entnehmen. Wie kann man so jemandem nur die Leitung einer Kirche übertragen? Wenn ich die Heilige Mutter mit Llabaduin vergleiche … aber ich schweife ab. Zum Glück nahm Boltax sich mit seiner ruhigen Art der Sache an.
Isarun und Yarlan sicherten den Eingang und ich schleppte mich blutend hinter Boltax, Abelmir und Rafim her ins Innere des Tempels. Abelmir operierte dem Heiligen Vater eine rostende Geierklaue aus dem Fleisch und Boltax wies die Heilige Mutter an, den Verwundeten mit Gänsefedern zu bedecken (wahrscheinlich um sie beschäftigt zu halten), doch noch ehe er sein Ritual beenden konnte, sprang der Heilige Vater plötzlich auf und brüllte uns an, aus seinem Tempel zu verschwinden. Ich hatte einen Heiltrank getrunken, doch er wirkte nur langsam und so weiß ich nicht, ob es der Blutverlust oder eine göttliche Eingebung war, als ich plötzlich das Krächzen des Geiers in seiner Stimme zu hören vermeinte. Ich versuchte die anderen zu warnen, doch so plötzlich wie mich der Eindruck erfasst hatte, so plötzlich verließ er mich wieder und ich war entsetzt, wie Abelmir mit dem alten Mann umsprang, der ja trotz allem das Oberhaupt einer der Zwölfgöttlichen Kirchen ist.
Es gab einiges Gerangel und Gekeife (letzteres vornehmlich vom Heiligen Vater), das erst endete, als Yarlan den Tempel betrat und mit Praios‘ Stimme Ruhe befahl. Er trieb die Herde zusammen und hinauf zur Burg, wo wir auf Assavo, die Kaiserin und ihren Ersten Hofmagus trafen. Mit Mühe und Not konnten wir Rohaja überzeugen, dass es nicht Answin und ihr Bruder waren, die sie angegriffen hatten, sondern Asmodeus‘ Leute. Rafim übergab den Heiligen Vater, den er sich wie einen Sack über die Schulter geworfen hatte, an Assavo und wir rannten hinter Rohaja her in den Thronsaal.
Dort empfing uns Asmodeus von Andergast. Neben ihm baumelte die Leiche der Fürstin Irmegunde von Rabenmund von der Decke. Doch zu unserer Überraschung schleuderte Asmodeus der Kaiserin keinen tödlichen Zauber entgegen, sondern jene hohntriefenden Worte, die uns noch lange in den Ohren klingen sollten:
„Du sollst nie eine Familie dein Eigen nennen, Königin von Gareth! Du sollst niemals Frieden finden! Du bist ebenso rastlos und verdammt wie ich, Rohaja, doch im Gegensatz zu mir weißt du es nicht!“
Wie zur Salzsäule erstarrt stand Rohaja da und so stürmten wir vor, um sie zu schützen und Asmodeus den Gar auszumachen. Rafim erreichte Asmodeus als erster, während hinter uns die Wandteppiche in Flammen standen, doch ehe er zum Schlag ausholen konnte, tockte Asmodeus mit dem Stab auf und Rafim wurde versteinert. Im Schutz der Rafim-Statue bereitete er einen weiteren Feuerball vor, doch er hatte nicht mit Yarlan gerechnet, der die Statue einfach mit dem Schild rammte, sodass Asmodeus darunter begraben wurde und ihm der Feuerball auf der Hand explodierte. Ich konnte gerade noch weghechten. Yarlan bekam einiges ab, doch nicht so viel wie Asmodeus selbst. Und dann waren auch unsere Magier da und stachen in seltener Einigkeit auf den am Boden liegenden Asmodeus ein – Schwarz und Weiß, in grausamer Harmonie.


1. Tsa 1028 BF
Ich hatte die Totenwache für Irmegunde gehalten, bis ich von einer Golgaritin mit einem harten Zug um den Mund abgelöst wurde, während meine Gefährten sich mühten, dass wieder Ordnung in der Stadt einkehrte. Draußen wurden die letzten Anhänger des Rastlosen erschlagen, drinnen wurden Irmegundes Unterlagen gesichtet.
Abelmir war ganz in seinem Element und fand heraus, dass die Schlange von Rommillys sich alle Optionen offengehalten hat. Offenbar stand sie auch in Kontakt mit Selindian Hal - ihr war nur wichtig, dass nicht Answin Kaiser wird. Doch wir waren uns alle einig, dass Rohaja das nicht zu wissen brauchte, denn ihre psychische Verfassung war nach Asmodeus‘ Worten ohnehin sehr schlecht. Ich hoffe, ich konnte ihr etwas die Furcht nehmen mit der Versicherung, dass Radscha den Fluch von ihr nehmen werde, wenn wir erst zurück in Gareth wären. Sie sagte etwas Merkwürdiges, irgendetwas davon, dass das mit dem Fluch nicht wahr sein könne, denn sie habe doch schon eine Familie. Vielleicht liegt ihr doch mehr an dem Bruder, mit dem sie sich um den Thron streitet, als sie zugeben mag? Denn sehr viel mehr Familie ist ihr ja nicht geblieben, so viel ich weiß.
Doch wichtiger als der Fluch – wenn es denn einen gibt – ist aktuell, dass sie ohne Furcht dem Schwarzen Drachen entgegentritt, denn der Fluch spielt überhaupt nur dann eine Rolle, wenn sie die Schlacht überlebt.
Unsere drei Kaiser machen mir Sorgen. Am besten, sie sehen sich erst auf dem Schlachtfeld, wenn der Schatten des Drachen bereits auf sie fällt, denn sonst fürchte ich, werden sie und ihre Armeen sich ganz ohne Zutun des Geiers wegen irgendeiner Nichtigkeit an die Kehle gehen. Das Bündnis ist fragil und sollten die drei nach der Schlacht noch leben und über Truppen verfügen, so weiß ich nicht, was geschehen wird.
Einen kleinen Schrecken bekamen wir, als Boltax uns offenbarte, dass er eine Belohnung für denjenigen ausgesetzt habe, der uns den Schädel des Heiligen Gilborn bringt, und mit unseren Namen unterschrieben habe (Yarlan und Isarun aus gutem Grunde ausgenommen). Ich weiß nicht, ob ich entsetzt sein oder lachen soll. Vielleicht warten wir einfach erst einmal ab, ob wirklich demnächst irgendwelche Abenteurer bei uns auftauchen und ihre Belohnung einfordern.

Nach wie vor gibt es viel zu tun.
Isarun, Assavo und Boltax werden sich des Heiligen Vaters annehmen, denn es könnte unvorstellbares Leid über die Stadt und das Land bringen, wenn das Oberhaupt der Travia-Kirche länger unter dem Bann des Rastlosen steht. Dazu werden sie noch einmal die Nymphe hinter dem Wasserfall aufsuchen. Assavo scheint zu wissen, was zu tun ist. Das ist gut. Argelions bannende Hand wird es richten.
Yarlan sagte uns nicht, wohin er geht, doch wir alle wissen, dass er ins Sonnenland reist, auch wenn keiner es ausspricht. Es könnte ein Wettrennen um den Schädel werden und Boltax‘ Abenteurer haben potenziell einen Vorsprung. Am Ende wird der Götterfürst entscheiden, wem er den Schädel gönnt. Trotzdem hoffe ich inständig, dass er auf die eine oder andere Art seinen Weg auf das Schlachtfeld finden wird, wenn ich weiß nicht, wie wir ohne ihn bestehen können. Zu groß ist die Macht des Schwarzen Drachen.
Abelmir, Rafim und ich eskortieren derweil Alwan von Unterallertissen zurück zu Answin von Rabenmund. Der hat mit seinem Heer inzwischen offenbar über das Ochsenwasser übergesetzt und lagert nun bei Ochsenried, wie uns Hochkönig Albrax, den wir auf dem Weg getroffen hatten, berichtete. Dubiose Berichte kursieren darüber, wie Answin Gallys eingenommen hat. Angeblich hat man ihm die Tore geöffnet, aber anscheinend hat er auch mindestens einen Nekromanten erhängt.
Nun, vielleicht werden wir morgen mehr wissen.



Gespeichert
         
Seiten: 1 ... 9 10 [11]   Nach oben
 

Drachenzwinge von Arne Nax - Impressum - Datenschutz

Seite erstellt in 0.129 Sekunden mit 25 Abfragen.