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Autor Thema: [DSA] Feuersturm Aventurien (6/6) ((Youtube-Runde))  (Gelesen 42989 mal)

Frostgeneral

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  • 03. Mai 2018, 16:32:46
Stadt der 1000 Augen
« Antwort #60 am: 03. Mai 2018, 16:32:46 »

Stadt der 1000 Augen


Gareth eine Stadt zum Fernbleiben


Also meine lieben Zwergenbrüder und Schwestern lasst euch von mir eine Geschichte erzählen wie sie nur mir Torgosch Sohn des Xolmasch passieren kann.

Alles beginnt am 25. Firun die Sonne ist schon Untergegangen und ob ihr glaubt oder nicht die Stadt ist dunkel nur hier und dort brennt noch das Licht aus den Festern. Doch ich und mein treuer Freund Ignar Sohn des Agram sitzen in einem besonders feinen Zimmer. Ihr könnt mir glauben Luxus wohin man blickt es soll wohl das Selander sein. Mir gegenüber sitzt ein junger Bub Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor  und wir beiden erholen uns von der letzten Schlacht gegen fiese Drachenmagie.
Doch kaum haben wir die ersten 3 Humpen Bier getrunken da klopft es auch schon. Und dort stehen sie 3 Stadtwachen sehen so aus als wären sie erst im letzten Jahr geboren und wollen mir sagen wir müssten ihn jetzt folgen. Komisch nicht wahr?
Aber egal der Bub Yarlan folgt ihnen also lasse auch ich mich breitschlagen ihnen zu Folgen. Draußen stehen noch mehr von ihnen und sie führne uns in das nächste Haus das so aus sieht als würde es beim nächsten Windhauch zusammenfallen.

Dort drinnen sitz der nächste Langbeiner doch der hier gefällt mir den es scheint das er wenigstens einmal diesem Bub von Yarlan einmal denn Kopf gewaschen hat. Er behandelt ihn nämlich mit Respekt vieleicht ist dieser Yarlan ja doch nicht so ungehobelt wie gedacht. Der Mann ist wohl der Hauptmann Angenbruch und ist greade dabei gegen Drachenmagie vorzugehen die versucht die Stadt zu vernichten. Endlich mal ein guter Mann. Aber weiter in der Geschichte wir sitzen also da und Dissuktieren darüber was wir am besten tun. Ich bin mir zwar nicht wirklich sicher aber die beiden Langbeiner scheinen überzeugt zu sein.

Kaum haben wir das Gebäude verlassen treffen wir auch noch mehr Freunde von dem Bub Yarlan ach wisst ihr was ich stelle euch die Langbeiner mal vor:

Oemer ibn Hamil
Scheint mir von allen Langbeiner am sympathischsten er ist zwar noch sehr jung scheint mir aber ein guter Junge mit dem Herz am rechten Fleck zu sein.

Abelmir yha Mhorenis
Scheint ein Magier von diesen Weißen zu sein aber naja Magier sind halt Magier die Drachenmagie verdirbt sie. Wir können nur hoffen das er im Kampf stirbt bevor das passiert. Er scheint es auch mit den Gesetzen nicht so genau zu nehmen ich denke er ist ein Schmuggler und veruscht den Armen Omer ibn Hamil zu verderben. Aber keine Sorge das werde ich nicht zulassen.

Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson
Naja was soll man dazu sagen der Mann ist ein Drachentöter und scheint mir auch kein Hochstapler zu sein. Ich bin schon richtig gespannt auf die Geschichten die ein weitgereister Mann wie er kennt. Er und Oemer ibn Hamil scheinen gute Freunde zu sein und er scheitn mir genauso Hilfsbereit wie Oemer ibn Hamil er hilft sogar den Verletzten auf der Straße wieder hoch.

Iolaus Rahjenÿsios Phÿrikos
Noch so ein Magier ein Freund von Abelmir yha Mhorenis sonst weiß ich fast nichts über ihn. Aber vermutlich betreiben er und Abelmir den Schmugglerring zusammen. Verdammte Drachenmagier anhänger.

Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor
Er scheint mit dem Schwert in der Hand geboren und ein wahrer Krieger zu sein(für einen Menschen). Eigentlich ist der ganz freundlich aber wie er Oemer ibn Hamil behandelt gefällt mir nicht ist selber noch keine 50 Jahre alt und fängt dann an so zu reden. Naja er ist ja noch ein Bub vieleicht bekommen wir das ja noch in seinen Kopf. Sonst erzählt er nie von seinen Taten vieleicht schämt er sich oder vieleicht hat er auch noch nicht viel Erlebt. Er ist ja noch Jung.

So jetzt am 26 Firun geht es mal weiter nachdem wir geschlafen haben bringen mich Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson und Oemer ibn Hamil zum Ingrimm Tempel. Auf dem Weg werden wir wieder von Drachemagie verfolgt aber wir waren Siegreich meine Freunde. Es schienen wieder so komische Langbeiner zu sein aber irgendwie wieder keine echten ach ich weiß auch nicht alles Komisch in dieser Stadt.  Danach konnte ich Beten vor einem Angrosch Schrein. Eindlich mal ein ruhiger Moment in Gareth. Ich und Ignar Sohn des Agram gehen danach ein bisschen den Tempel inspizieren. Diese paar Stunden könnten nur besser sein wenn ich Untertage wäre.

So jetzt kommen Oemer ibn Hamil und Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson kommen und holen mich wieder und dann auf einmal Stürmen die beiden davon wie von vom Wühlschrat gebießen. Ich verusche hinterher zukommen und dann sehe ich wie Oemer ibn Hamil im Kampf mit einer Frau ist während Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson sich mti einem andern man Prügelt. Ich merke wie Oemer ibn Hamil schreit die Frau sei ein Drachenmagier also Stürme ich auf sie und sie versucht mich zu Stechen mit einem Dolch ich kann sie abwehren und steche sie 3 Mal mit meinem Speer bis zu Boden fällt doch bevor ich sie was fragen kann taucht auf dem Platz hinter uns ein Drache auf. Sofort stürme ich davon und greife das Monster Heldenhaft an mein guter Freund Ignar Sohn des Agram ist im Maul des Monsters. Ich versuche das Monster mit einem gezielten Stich direkt zu töten. Ich ziele auf das Auge und kaum trifft mein Speer das Auge und der Drache verschwindet.
Stolz gehe ich zurück zum Salander und dort treffe ich wieder auf die ganzen Langbeiner.

Wir greifen nun endlich die Quelle der Drachemagie an sie ist in einem alten Gebäude und Oemer ibn Hamil und Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson bilden die Speer Spitze und kundschaften den Feind aus ich stehe gespannt um die Ecke nach ein paar Minuten kehren die beiden zurück und berichten von Drachemagie im Gebäude und Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor beschließt sofort anzugreifen um dem ein Ende zu setzen. Er gefällt mir doch immer besser der junge Spund.
Wir brechen Todesmutig durch die Tür und vernichten die ersten Feinde auch sie verschwinden wenn man sie trifft. Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson gibt mri eine Maske ich weiß nicht wofür sie gut ist aber ich setze sie auf der Mann scheint zu wissen was er tut.

Jetzt kommt das grauen überall tauchen Langbeiner auf die dann wieder verschwinden es braucht meine ganze Energie um mich ruhig zu halten und nicht loszustürem und so viele zu Vernichten wie ich kann. Danach klettern wir nachoben und dem Feind entgegen wir sehen eine seltsame Pflanze die ich vernichte die Pflanze und wir gehen weiter wir kommen in einem Raum voll mit Mondsilber und ich glaube Drachentöter Ragnar "Heldenmund" Ogilsson versucht ein Stück davon mit zunehmen legt es dann aber wieder weg. Wir sehen greade durch den Raum und dann öffnet sich die Tür und es ist ein ...



So aber den Rest erzähle ich erst wenn ich meinen Humpen ausgetrunken habe. Also Geduld meine Brüder und Schwestern.






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  • 07. Mai 2018, 15:47:33
Stadt der 1000 Augen
« Antwort #61 am: 07. Mai 2018, 15:47:33 »

Stadt der 1000 Augen

26.Firun 1026nBF

Endlich sind wir im Fuchsbau um Goldmund Quarzen, welcher für die Illusionen in der Stadt zuständig ist, zu stellen. Der feige Hund versteckt sich hinter Illusionen und Attrapen
um uns hinzuhalten und dann schickt er uns auch noch seine Bedienstete entgegen, welcher ich die Informationen zum Aufenthaltortes des Mannes entlocken konnte. Fachmännisch nehmen
Oemer und ich die Frau gefangen und ich spüre investigativ den Raum durch, um sicher zustellen, dass nichts und niemand diesen Raum ohne mein Mitwissen verschwindet.

Danach begleite ich die anderen mit nach oben, wo Quarzen neben einer seltsamen Apparatur steht. Er fordert erneut zum Zweikampf und da es ein Kampf der Ehre ist, kann ich
natürlich nicht abschlagen und trete ihm entgegen. Mit meinem Streitkolben in der Hand meine ich ihm gewappnet zu sein, doch dann verdreifacht der Schuft sich auf einmal so
als hätte ich dem guten Weine ein wenig zuviel zugesprochen. Nicht verzagend und in Rondra vertrauend erschlug ich den Rechten und parierte mit Glück die beiden Streiche meiner anderen Gegner.
Zum Glück war der Mann kein guter Kämpfer und ich konnte sie schnell nacheinander ausschalten, doch das nächste Übel bahnte sich bereits an.

Die komische Apparatur begann zu brodeln und zu köcheln. Nach kurzer Überlegung entschied ich, es sei das Beste den Fuchsbau zu evakulivieren oder wie das heißt.


Als wir den Fuchsbau in aller Hatz verliessen, ich musste meine Verletzten Kameraden hinaus tragen, flog dieser hinter uns bereits in die Luft und die stolze Wache Gareths tauchte auf,
um uns zu einem Freund zu geleiten, welchen nur Yarlan und ich bis dahin kannten. Die Stadtwache war sogar so nett, mir einen Schlaftrunk zu verabreichen und mich zu tragen.
Bei unserem Freund angekommen gab dieser uns eine neue Mission, einen Brief an Ludalf von Wertlingen übergeben, welcher Totenwache über dem Grabe von Brin von Gareth hielt.

Natürlich hat euer aller Freund Ragnar sich entschieden diesen Mann aufzusuchen und ihm den Brief persönlich zu übergeben.
In dem Brief stand, dass sein Vater sich endlich wieder der Seite der Guten zuwenden wollte und dafür die Hilfe von Ludalf benötigte.
Dieser wollte jedoch nicht der Totenwache weichen und so übergab er uns die wichtige Aufgabe seinen Vater aus
Yol-Ghurmak nach Gareth zu eskotirieren. Natürlich als Rondra-Gläubiger nahm ich diese Aufgabe sofort an. Dann war das weitere Ziel von unserer Heldenmundgruppe erst einmal
alles mögliche über Yol-Ghurmak in Erfahrung zu bringen. So entschied ich mich als Kopf der Runde mit einem alten Freund zu palavern, welcher sich heutzutage Lasterbald der
Lächelnde nennt. Ich also zu einem kleinen Plausch mit ihm gegangen hab dann von so einem dummen Hurensohn die Unterstellung bekommen, dass ich angeblich für den Drecksverein
Rosskuppeler Rotte sei. Natürlich haben ich und meine Freunde von den Meilergrunder Mantikore dem Bastard gezeigt wies bei uns abläuft und er trägt den Immanschläger wahrscheinlich
heute noch als drittes Bein im After. Jedenfalls hab ich mich dann mit meinem Kumpel zurück gezogen und wir haben einige sehr relevante Themen für den Aufenthalt in den
Schwarzen Landen beschwatzt, wie man da grüßt und so. Klingt nach nem ganz schön gefährlichen Ort wenn ihr mich fragt, aber ich wär ja kein Held wenn ich da nicht hingehen würde
so hab ich mich also entschlossen zu meiner Unterge... Kollegen zurück zu kehren und ihnen klar zu machen wat Sache ist. Naja und nu hocken wir hier auf einander und planen wat
wir alles mitnehmen, irgendwer meinte warme Kleidung wär nicht so schlecht.






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  • 23. Mai 2018, 16:48:02
Alptraum ohne Ende
« Antwort #62 am: 23. Mai 2018, 16:48:02 »

Alptraum ohne Ende

29. Firun
Aufbruch. Wir lassen die eherenen Mauern Gareths hinter uns. Ich bin froh diese Stadt wieder zu verlassen, die die größte und prächtigste des Reiches sein soll und doch so hohl und verkommen wirkt.
Ich bin fast froh in meine alte Heimat zurück zu kehren, zumindest auf der Durchreise, um dem Dreck, den selbstgefälligen "Bürgern" und der Bürokratie zu entkommen.
Unsere Reise wird uns durch Landstriche führen, in denen Götterfurcht, Standesbewusstsein und handfester Tatendrang noch das Leben bestimmen. Ich hoffe nur, dass wir diesen Tugenden auch in den verlorenen
Landen wieder ein Stück weit auf die Beine helfen können, und sei es nur in uns selbst.

Als wir uns am Wehrheimer Tor sammelten hörte ich wie eine Gruppe Ritter meinen Namen erwähnte und so stellte ich mich vor, zugegebenermaßen auch von der Neugier getrieben, und stellte fest,
dass sich wohl einige Geschichten über meine und unsere Taten auch hierher ins Herz des Reiches verbreitet haben. Wie es mit Heldengeschichten und Seemannsgarn so ist sind natürlich viele maßlose Übertreibungen darunter, aber es scheint meinen Standesgenossen Mut zu machen zu hören, dass auch unsereins in dieser Welt noch etwas bewegen kann. Wir werden zumindest bis Baliho gemeinsam Reisen. Einerseits stimmt es mich froh einmal wieder in Standesgemäßger  Begleitung unterwegs zu sein, doch muss ich mich ein ums andere Mal für das mangelhafte Auftreten meiner Begleitung entschuldigen.

Jeder von uns wählte sich einen Neuen Namen, den wir zum Zwecke der Tarnung in den schwarzen Landen tragen werden, Phex behüte und Praios vergib uns!
Ich selbst werde unter dem Deckmantel des Ritters Yerodin von Dunkelstein reisen und vorgeben, auf dem Weg in meine Erbheimat bei Mendena das Turnier bestreiten zu wollen.
Die Decknamen meiner Kamaraden verzeichne ich hier:


Magister Iolaus    -> Amenelaos Sphareïos
Magister Abelmir    -> Alricio nintangiel
Torgosch       -> Eiseman Sohn des Storax
Oemer          -> Abdulon
Ragnar          -> (Rangar? Er scheint sich um eine ernstzunehmende Antwort zu drücken, vielleicht grämt ihn das Ablegen des eigenen Names so sehr wie mich, ich sollte mit ihm sprechen)
► Starkad



3. Tsa

Die Schneeschmelze muss Flussaufwärts eingesetzt haben, denn noch mehr als zu jeder anderen Zeit ist der Dergel ein reißendes, unüberwindbares Hindernis. Fast mehr noch als das Eiserne Wehrheim selbst ist er Garetien ein Bollwerk gegen den Ork aus dem Norden. Entpsrechend gut lässen die Fährmänner sich ihre Dienste Bezahlen und erhöhten jüngst den Zoll auf 8 Kreuzer je Bein und Rad. Obwohl dies für Leute unserer Anstellung eine vernachlässigbare Summe ist schien Ragnar versessen darauf zu sein seine seltsame Bootskonstruktion allein über den Dergel zu steuern. Vielleicht hat ihm einer der Bootsmänner eine Wette angeboten.
Wie zu erwarten war gelang es ihm nicht, die reißende Ströumg zu navigieren und noch vor dem halben Weg kenterte sein Boot und er versank. Weder seine eigenen Schwimmkünste noch ein eilig zugeworfenes Seil schienen fähig, ihn aus den Fluten zu erretten, bis endlich einer der Bootsleute sich erbarmte und ihn mit seinem eigenen Kahn aus der Misere zog, was Magister Abelmir die Summer von 50 Talern kostete, die Ragnar ob des Verlustes seiner Habseligkeiten nicht zu erstatten vermochte.
Von diesem Leichtsinn und der Bedrohung die ebensolcher für unsere Unternehmung darstellt gereizt war ich einen Moment lang geneigt ihn auf dieser Seite des Flusses zurück zu lassen, vor allem
da er Magister Abelmir die Finanzierung seiner Rettung mit Respektlosigkeit dankte.  Immerhin werden wir alle die Nacht in einer warmen Gaststube verbringen können...

10. Tsa
Baliho. Das was man mittlerweile den vierten Orkensturm nennt bricht wohl dieser Tage vollends über die nördlichen Provinzen hinein. Man sagte mir sogar, dass der Ork sich anschickt einen Belagerungsring um Trallop zu ziehen, während Dradentodt und Rhodenstein bereits in arger Not seien.  Unsere mitreisenden Ritter verkünden mir, dass sie uns in Braunsfurt wohl verlassen werden, um dem Weg gen Norden in Richtung Feind zu folgen. Ich muss mich einerseits grämen ihnen nicht in den kampf folgen zu können und andererseits doch beten und hoffen, dass unser Weg über Braunsfurt nach Osten ohne größere Zwischenfälle bleibt, haben wir doch ungleich größere Taten für das Reich zu vollbringen.

12. Tsa
Lux Triumphat! Gegen Abend trafen wir in einem Gasthof auf einen Trupp Bannstrahler und Inquisitoren unter dem geheimen Inquisitionsrat Amando Laconda da Vanya.
Wir wurden von ihm mit dem gebotenen Misstrauen empfangen, obwohl ich nicht umhinkam zu vermuten, dass er mir gegenüber immer noch einen gewissen Groll hegt, weil der damals
in Perrricum den falschen Beschuldigungen des Erzadmirals aufsaß, ebenso lassen eingie seiner Leute den gebotenen Respekt im Umgang mit den Herren von Praios Gnaden vermissen.
Nichtsdestotrotz wurden wir nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten in Travias Namen wilkommen geheißen die Nacht zu Verbringen welche abgesehen von Ragnars und Oemers üblichen Querelen bei
Anwesenheit von Dienern dess Herrn Praios Ereignislos verlief.

14. Tsa

Regel Nummer 9: Was dich nicht tötet, macht dich stark.
Ich muss trotzdem zugeben, dass es viel zu knapp war. Ein kurzer Tauchgang um ein Mühlrad wieder in Gang zu bringen entwickelte sich zu einer sehr nahen Begegnung mit einer Wasserleiche, vor denen ich mich hier in den Bergen eigentlich sicher wähnte.
Glücklicherweise konnte das unheilige Weses durch das beherzte eingreifen meiner treuen Kameraden zurück zu Boron geschickt werden und das Mühlrad läuft wieder. Immerhin der Schmied scheint damit
zufrieden zu sein uns Magister Iolaus versichert mir, dass die Erfrierungen durch seine Heilmagie nur mit sehr geringem Aufwand abheilen werden...

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  • 04. Juni 2018, 14:31:45
Sichelstieg
« Antwort #63 am: 04. Juni 2018, 14:31:45 »

Sichelstieg


14. TSA 1026 BF
Yarlan hat dem zwergischen Schmied geholfen, ein Untoter hat sich im inneren der Mechanik der Wassermühle verfangen gehabt und Yarlan auch noch fast erwürgt. Zum Glück konnte ich ihn gerade noch rechtzeitig aus dem Wasser ziehen, sonst wäre er jetzt ins Borons Hallen. Ein paar Handgriffe die selbst einen Medicus erstaunen lassen würden von mir später, und schon atmet Yarlan wieder, der Zwerg ist mit unserer Arbeit zufrieden und er lässt uns bei sich einkaufen. Meine Vorbereitungen auf die Reise sind aber so was von ausgesprochen gut und professionell, das ich seine zwergischen Ramschwaren nicht brauche.
Wir entschlossen uns noch zu übernachten.

15. TSA 1026 BF
Wir Reisen weiter und circa zwei Stundengläser bevor wir das Dorf Balcken erreichen finden wir endlich einen dieser Räuber-Barone die wanderern ihr Geld abnehmen, ich schleiche geschickt aussen herum während die anderen einen halben Silber pro Bein zahlen. Die Räuber hatten wohl schon gut Beute gemacht, denn sie waren drei Berittene, sechs Schützen, drei vom Leichten Fußvolk und der “Baron” selber.
Beim betreten des Dorfes Balcken wird auch klar woher die Räuber ihren personellen Nachschub erhalten, es gibt hier dutzende Zwangsarbeiter, ehemalige Verbrecher die sich zu tode arbeiten sollen. Nach ein paar kurzen Gesprächen wird klar, wenn einer der Zwangsarbeiter entflieht, wird ihm nicht nachgejagt, es wird davon einfach ausgegangen, das er in den Bergen verhungern würde, aber die Räuberpopulation beweist gegenteiliges.
Das es erst Mittags ist, machen wir nur eine kurze Rast und füllen unser Wasser auf, danach geht es weiter. Das Dorf Wolfshag hat eine Taverne, die aber anscheinend geschlossen ist, meine phexischen Instinkte lassen mich glauben dass die Tavernenbesitzer hier noch leben, und nach ein wenig umschauen, lässt uns die Besitzern durch die Hintertür der Küche herein. Das Mobiliar im Hauptraum ist verwüstet, Jurga eine Thorwalsche Fremdenführerin hat laut ihrer Beschreibung ab und an mal ein paar Wutausbrüche, und das hier war ihr letzter in der Taverne. Kaum erklärt uns Ragnar das das rote Kopftuch Jurgas welches die Wirtin beschrieb nicht nur Mode sei, sondern das so in Thorwal Wahlwütige gekennzeichnet werden, Menschen die in ihrer Wut keine Zügelung kennen, kommt sie auch so gleich und poltert lautstark gegen die Tür. Die Wartin lässt sie angsterfüllt ein und Jurga bestellt ein Bier und freundet sich mit Ragnar an, ich genehmiger mir ein wenig Essen und Ruhe, in den Gesprächen mit Ragnar bekommt man schon mit das er sich sehr vorsichtig zurück hält. Einer der Magier scheint auf einmal Jurga beleidigt zu haben und stellt die beiden Lautstark in der Küche zum reden, das ganze eskaliert, aber Yarlan ist ja direkt neben den beiden Magiern um ihnen zu helfen. Was dann allerdings so hier passiert ist, wäre in den Tulamidenlanden anders abgelaufen. Wenn dort ein normal Sterblicher die Hand gegen einen Kophtanim [Tulamidisch für Zauberer] hat nur im besten Fall mit der Todesstrafe, ausgeführt durch den Kophta oder seine Handlanger selbst zu rechnen, im schlimmsten Fall verwandeln sie dich in irgend etwas und versklaven dich dann noch, nur um dich für die ewigkeit zu knechten. Hier allerdings scheinen die Dinge anders zu laufen, hier verprügelt Jurga erst die beiden Magier, knallt dem Ritter Yarlan noch eine, steckt die beiden Magier außerhalb der Taverne in den Schnee, wie Schneemänner die ihren Arsch in die Luft recken wollen. Zur Belohnung verbietet Yarlan den beiden Magiern auch noch sich an ihr Rächen zu dürfen und bezahlt ihr zwei Silber pro Tag dafür das sie uns durch die Berge führt.
Die Kophtanim haben es nicht geschafft sich gegen Yarlan durch zu setzen!
Die Tavernenbesitzerin und der örtliche Büttel setzen sich auch nicht gegen Jurga durch, hier herrscht das Recht des stärkeren, und kein Praios scheiss von wegen Gerechtigkeit für alle, Yarlan kann sich seinen verlogenen Praios scheiss in die Haare schmieren!
Wir übernachten hier und morgen reisen wir weiter, und Jurga führt uns.

16. TSA 1026 BF
Wir erreichen ohne große Probleme die Kleinstadt Salthel, hier übernachten wir.
Jetzt wird es erst richtig schwer, von nun an gibt es nur noch schlechte Wege und wenig Siedlungen bis Yol-Ghurmak.

17. TSA 1026 BF
Während unserer Reise sehen wir am späten Nachmittag eine Gestalt die humanoid ist, aber einen großen Schnabel im Gesicht hat und einen Ziegenbock frisst, als sie uns bemerkt wie wir sie beim fressen beobachten, löst sie sich in Rauch und Schatten auf.
Laut den Geschichten der Einheimischen war das der schwarze Mann.
Wir reisen noch einige Stunden weiter und schlagen dann auf Jurgas geheiß hin die Zelte auf.
Während der Nachtwache von Yarlan und mir kommt es zu einer verwechselung, wir haben geglaubt das ein Untoter unser Lager überfallen will, dabei hat Yarlan den vermeintlichen Untoten einen schweren Treffer zu gefügt. Es stellt sich heraus das der verletzte ein schlafwandelnder Boroni ist, der wohl des nächtens seinen beiden Golgariten begleitern ausgebüchst ist. Das missverständnis des Angriffs lässt sich gut aufklären und Iolaus heilt den Boroni mit seiner Sternenkraft.
Die zweite nächtliche unterbrechung rührt durch Wölfe, zumindest vermeintlich Wölfe. Es wird von zwei mal vier rot leuchtenden Augenpaaren erzählt, aber wir finden dazu nur zwei mal vier Pfoten abdrücke im Schnee. Entweder sind es Wölfe mit zwei Köpfen oder unsere Nachtwache hat es nicht richtig gesehen, und rot leuchtende Augen sind auch nicht für Wölfe normal.

18. TSA 1026 BF
Am nächsten morgen sind wir alle gereizt und unausgeschlafen, aber wir reisen weiter.
Ein komischer Wagen wie die des reisenden Volkes begegnet uns, ein kleiner Zwerg mit einer fistel Stimme mit zu großem Kopf und ohne Bart erklärt uns freundlich das er Waren verkauft und kein Zwerg sondern ein Grolm sei. Yarlan kauf ein Buch “Alles über die Grolme” und ich erstehe ein paar leckere Würste, etwas Käse und ein paar Trauben, und das war eines der besten erlebnisse in meinem Leben. Rahja persönlich hat mich eingeladen zum Genuss, dieses Essen war so unbeschreiblich gut, ich würde es immer wieder kaufen. Nachts träume ich sogar von diesem Festschmaus, beim nächsten Treffen werde ich noch mehr Wurst kaufen, das ist gewiss. Er oder sie heißt Rngx.

19. TSA 1026 BF
Immer mal wieder kann man weiße Wölfe sehen mit zwei Köpfen die uns zu verfolgen scheinen. Wir legen eine Jagdpause ein und Yarlan und ich gehen getrennt auf die Jagd, die Gemüter haben sich schwer aufgeladen und jeder scheint Wütend zu sein. Yarlan sieht eines dieser Wolfsbiester mit zwei Köpfen und schießt einen Pfeil seines Langbogens ab und trifft, dann setzt das Biest zum Sprint an und will ihm die Kehle durchbeißen.



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  • 09. Juni 2018, 22:33:50
Weißtobrien
« Antwort #64 am: 09. Juni 2018, 22:33:50 »

Weißtobrien


Diarium des Abelmir yha Mhorenis

19. Tsa 1026 nach Bosparans Fall:

Die Tage in der Schwarzen Sichel sind kalt und die Nächte noch kälter. Zudem gehen gottlose Kreaturen um deren Schreie uns das Blut in den Adern
gefrieren lassen. Heute erschlug Yarlan oder besser gesagt Yerodin von Dunkelstein, wie er sich in den Schwarzen Landen nennen lässt, zwei
unheilige Kreaturen mit einem Wolfskörper und zwei Köpfen, die uns unvermittelt bei unserer Wanderung über den Sichelstieg angriffen.
Zu unserem Glück zog er sich nur leichte Wunden zu, die ich schnell reinigen und verbinden konnte. Die beiden Angroschim, die mir in Gareth das Leben
retteten, begleiten uns seit neuestem. Sie nennen sich Torgosch, Sohn des Xolmasch und Ignar. Ich habe noch nicht herausgefunden warum der zweite Zwerg keinen
Sippennamen trägt. Vielleicht steckt ein familiäres Unglück dahinter.
Oemer, der Bettler aus Khunchom begleitet uns ebenfalls sowie ein Thorwaler namens Ragnar Heldenmund, ein Aufschneider und Tunichtgut wie man
ihn wohl nur bei diesem Piratengesindel findet. Was habe ich den Zwölfen angetan das Sie mich derart hart strafen ?

Die Stimmung ist seit Tagen gereizt und angespannt. Ich führe dies auf die Anwesenheit einer Gebirgsgängerin zurück, die uns über die Sichel führen soll.
Yarlan hat dieses Mistst Frauenzimmer in Salthel angeheuert obwohl ihm bewusst sein musste das Sie Ärger verursachen wird. Aber dazu später.
Nach dem Kampf lagerten wir erst einmal abseits der Leichen und Jurga, die Halbogerin und unsere Führerin, häutete die Daimoniden um für Yarlan einen Fellüberwurf
daraus zu machen. Nur Tobrier kämen wohl auf eine solche Idee.
Oemer stimmt ein tulamidische Weise an und auch Yarlan singt am Lagerfeuer Ein Lied über Yarlak den Waidmann. Ragnar versucht sein Glück bei Jurga.
Das einzige was er davon hat ist das Angebot seine schwarze Hand zu tätowieren. Wo er die wohl her hat ? Ich werde dieser Spur nachgehen.
Die Stimmung hellt sich dadurch ein wenig auf. Und so sind wir am nächsten Morgen aufbruchsbereit.

20. Tsa 1026 nach Bosparans Fall:

Wir kommen zu einer maroden Brücke, die über einen eiskalten Bach führt. Daneben bemerken wir einen Schrein, der anscheinend Boron geweiht ist.
Wir finden ein kleine zerbrochene Statue eines Raben mit einer seltsamen Inschrift auf Aureliani, der Sprache meiner Vorfahren. Ich übersetze es
für meine Gefährten, die dieser Sprache nicht mächtig sind.

Die Erde riecht nach Grab heut' Nacht
ein Leib durchstößt die Kälte
Hand, die sich in Blätter krallt
ein Irrlicht friert den Pfad

Pochen...in der Tiefe
ein bleiches Licht im Nebel
ein Gesicht, das sich mit jeder Nähe selbst entfernt
Pochen...in der Tiefe
ein bleiches Licht im Nebel
ein Gesicht, das dich in die Tiefe zerrt

Frostnacht
Windschweigend nimmt der Schnee die Spuren
Irrlicht
Fern warst du mir nicht


Eine rätselhafte Inschrift, die wir mir scheint Geheimnisse über dieses Land beinhaltet, die uns noch verborgen sind. Beizeiten muss ich einen Experten
in Gareth in dieser Sache konsultieren. Wir entschließen uns die Furt neben der Brücke zu benutzen, da jeder der
Standfestigkeit derselben zu misstrauen scheint. Lediglich Oemer, tollkühn wie er ist, springt über das Loch in der Mitte der Brücke.
Inspiriert von diesem dummen Wagemut beschließt Torgosch es ihm nach zu tun und landet im Bach wo ihn Yarlan, hoch zu Ross, aus dem eiskalten Wasser
rettet. Erneut beschließen wir zu rasten um Torgosch die Gelegenheit zu geben seine nasse Kleidung über einem Lagerfeuer zu trocknen.
Bei dieser Gelegenheit bemerkt Yarlan allerdings auch das Flöhe seine  Kleidung verseuchen. Da ich um die Ausbreitungswilligkeit dieser kleinen Plagegeister
weiß wirke ich einen speziellen Cantus, der uns von diesem Problem befreien soll.
Dieses närrische Ogerweib Jurga greift mich völlig unvermittelt an und verletzt mich schwer. Yarlan erschlägt zum Glück dieses Weib und so kann ich mich mit  Zauberkraft
selber heilen. Der Übergang über den Fluss hatte allerdings auch für mein Schuhwerk üble Folgen, wie ich feststelle als ich sie zum Trocknen ausziehe.

Ragnar verspricht mir vollmundig diese ohne Probleme reparieren zu können, was zur Folge hat das diese hinterher schlimmer aussehen als vorher.
Ich muss Teile meines Lederrucksacks opfern um die Stiefel notdürftig zu reparieren. Was habe ich mir nur dabei gedacht einen Thorwaler um eine
Sache zu bitten, die ich wohl selber besser selbst getan hätte. Ich werde Hesinde und Ingerimm im Garether Tempel um Verzeihung bitten müssen.

Oemer bemerkt das Goblins um unser Lager schleichen. Wahrscheinlich sind sie hinter unseren Vorräten und dem Pferd und den Eseln her.
Als wir uns ihnen nähern nehmen sie Reißaus um sich dann von Neuem zu nähern. Meine Geduld ist erschöpft als sich ein Anführer mit mehreren anderen
Rotfellen  zum wiederholten Male näher kommt. Meine Kenntnisse des Cantus Ignisphaero bereiten dem Herumgeschleiche ein
feuriges Ende und diese kleinen Diebe fliehen, so sie es noch können, in die dunkle Nacht.

3. Phex 1026 nach Bosparans Fall:

Wir haben elf geschlagene Tage und Nächte gebraucht um den Sichelstieg hinter uns zu bringen. Zerschlagen und müde schleppen wir uns dahin.
Was ich erblicke erschüttert mich zutiefst. Die Schönheit Tobriens ist vergangen und der Pesthauch des Schänders der Elemente vergiftet den Boden und die Luft.
Verkrüppelte Bäume, stinkende Nebel und geborstene Steine aus denen Säure quillt, begleiten unsere weitere Reise an den östliche Ausläufern des Gebirges.
Wir erreichen ein abgebranntes Dorf, welches von seinen Bewohner verlassen wurde. Die drückende Stille setzt sich in unseren Gemütern fest und wir
suchen nach einem Haus das uns notdürftigen Schutz bietet.

Yarlan und ich sind unvorsichtig und streichen über eine scheinbar harmlose Pflanze und bereuen dies umgehend. Dieses verdorbene Gewächs sondert einen ätzenden
Absud aus der die betroffenden Haustellen schnell verätzt und auch unsere Kleidung in Mitleidenschaft zieht.
Der Dorfbrunnen ist ausgetrocknet und eingestürzt. Die Nacht ist kurz und ungemütlich ob des Gestanks der allgegenwärtig scheint.
Als wir am nächsten Morgen weiter marschieren entdecken wir abseits des Weges an einem Fluss eine Gestalt. Wir nähern uns vorsichtig um dem möglichen Feind
keine Fluchtmöglichkeit zu gewähren. Es stellt sich heraus das es sich  um einen Efferdpriester namens Drako Efferdan handelt, der  in einem Ritual
den Fluss reinigt und von der Pestilenz des Knechter der Wildnis befreit.

Wir können unsere rasant zur Neige gehenden Wasservorräte auffüllen und begleiten Ihn in das Dorf  Spogelsen, das wir am 4. Phex 1026 nach Bosparans Fall erreichen.





« Letzte Änderung: 10. Juni 2018, 22:39:11 von Frostgeneral »
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  • 10. Juni 2018, 22:38:59
Borbaradianismus
« Antwort #65 am: 10. Juni 2018, 22:38:59 »

Tractatus contra Spiritae Malleum

In diesem Werk möchte ich auf die grundlegenden Fehler, Prämissen und Schlussfolgerungen hinweisen, die in der bethanischen Philosophie des
Sphärenschänders disputiert werden. Die Thesen, die er in seinen Werken propagiert mögen einen Narren täuschen und begeistern, einem philosophisch
bewanderten Menschen aber nur Hohn und Spott abringen.

Unter Freiheit versteht Borbarad im Wesentlichen die persönliche Freiheit des Individuums. Jedwede Einengung derselben behindere die Entwicklung des
Geistes und sei so eklatant gegen Grundbestrebungen und damit gegen die Natur des Menschen gerichtet

Die Idee der unbedingten Freiheit des Bethaniers ist grundlegend falsch.

Es gibt keine unbedingte Freiheit, also Freiheit ohne Zwang. Dies liegt in der deterministischen Natur der Kausalität begründet, dem Zusammenhang
von Ursache und Wirkung. Wenn objektive theoretische Erkenntnis, also Wissenschaft, möglich sein soll, dann müssen es notwendige und
allgemeine Gesetze sein, durch die die Naturerscheinungen zusammenhängen. Es gibt dann keine Erscheinung in der Welt, die nur für sich existiert.
Befreien wir uns von einer kausal determinierten Umwelt ist objektive Erkenntnis unmöglich.
Das unbedingt-freie Wesen ist zur Stagnation seiner Entwicklung verdammt.

Der zweite Punkt in Borbarads Werk besagt, dass jedes Wissen, egal welcher Art, dem Suchenden offenstehen, und dass – im Gegenschluss – der Suchende
auf der Suche nach Wissen keine Grenzen anerkennen soll. Tharsonius von Bethana argumentiert folgendermaßen:

Hesinde gab den Menschen einen freien Geist, Forscherdrang und ein beständiges Verlangen nach der Mehrung von Wissen.
Gleichzeitig steht das Wesen der Götter derart hoch über der Schöpfung, dass sie die Möglichkeiten und Eventualitäten, die aus ihren Gaben erwachsen, abschätzen können.
Daher kann Hesindes Gabe, der forschende Geist nur als Aufforderung verstanden werden, diesen auch einzusetzen

Um den Begriff des Wissens zu erkunden und zu definieren müssen wir die kausale Natur von Erkenntnis und Wissen sowie den Ursprung der Erkenntnis eruiren.
Nicht die Erkenntnis richtet sich nach dem Gegenstand, sondern der Gegenstand nach der Erkenntnis.

Damit ist folgendes gemeint: gewisse Ordnungsprinzipien – in Wahrnehmung wie im Begriff bzw. im Urteil – sind notwendige Voraussetzungen der Möglichkeit von Erkenntnis.
Wenn Wissen ein Produkt der Erkenntnis ist und Erkenntnis Ordnungsprinzipien voraussetzt ist Wissen kausal ordnungsbedingt. Erkenne wir diese Kausalität an so sind wir nicht
unbedingt-frei und unterwerfen uns der determistischen Natur. Als unfreie Wesen können wir nur das erfahren was den Ordnungsprinzipien zufolge denkbar ist.

Demzufolge ist nicht alles machbar, sondern lediglich der Teil der denkbar ist.
Der eigene Wille ist demzufolge nicht die Grenze des Denkbaren – und damit Machbaren -sondern die zugrundeliegenden Ordnungsprinzipien.

Der Bethanier verwechselt die Suche nach Erkenntnis mit dem Begehren zu wissen. Um nicht von diesem Begehren beherrscht zu werden vertraut auf die Vernunft.
Die Vernunft ist die Grundlage des sittlichen Handelns so wie Sittlichkeit in der Befolgung der Vernunftgesetze ist. Im Gegensatz zum sinnlichen "Wollen" werden sie dem Menschen
als ein  "Sollen" bewusst, als die Pflicht, ihr Handeln in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.

Das moralisches Ideal ist eine Gemeinschaft vernünftiger Wesen, die sich nicht als Mittel zum Zweck betrachten, sondern die Würde des Selbstzweckes besitzen.
Der sittliche Mensch ist Glied einer idealen Willensgemeinschaft, die ihr Handeln nach den Gesetzen der praktischen Vernunft selbst bestimmt.
Er ist das Subjekt allgemeingültiger Setzungen, in denen sich Privatzwecke in eine allgemeine Zweckhaftigkeit einfügen.

In diesem Sinn ist der kategorischen Imperativ: Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten
kann. Sittlichkeit bedeutet, so zu handeln, dass man der Glückseligkeit in einer möglichen jenseitigen Welt würdig werde.

Wie jetzt jeder vernunftbegabte Mensch erkennen kann basiert die Philosophie des Bethaniers auf falschen Schlussfolgerungen und falscher Prämissen.
Die Ordnung der Dinge und ihrer grundlegenden Prinzipien sollte die Grundlage der Handlungen aller Menschen sein.

Quod erat demonstrandum !
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  • 23. Juni 2018, 10:13:10
Spogelsen - Yol-Ghurmak
« Antwort #66 am: 23. Juni 2018, 10:13:10 »

Schwarztobrien


4. Phex, später Abend

Dorf Spogelsen, ein trostloser Ort mit grotesk entstellter Landschaft, werden wir begrüßt von gut 20 Dorfbewohnern die auf der Pallisade stehen. Menschen, gehärtet von der verdorbenen Landschaft in der wir uns befinden.
Mit der Hoffnung auf ein ordentliches Bett (und einen neuen Speer für Eisemann) betreten wir hinter dem gefundenen Efferdi Drakodan das Dorf unter wachsamen Blick seiner Bewohner.
Wir kümmern uns um unsere Tiere, binden diese an und betreten dann diese nicht-Taverne in der wir unterkommen sollen. Die Gastfreundschaft lässt zwar zu wünschen übrig, doch einem geschenkten Esel schaut man nicht ins Maul (selbstredend hat Leonardo perfekt gepflegte Zähne).
Es gibt ein zumindest essbares Abendbrot, gelbe fade Kohlsuppe, bei der Yarlan (Yerodin) jedoch ausgelassen wird. Scheinbar sind die Dunkelsteiner nicht so gern gesehen, denn einer von denen ist verantwortlich für den Fall der Festung Kleinwartstein (zu Yarlans entsetzen) und den Tod der Gräfin Spogelsen.
Abelmir (Alricio) lernt wie man Esel striegelt, wir unterhalten uns über eine mögliche Rückkehr eventuell durch das Bornland und Torgosch (Eisemann) ersetzt seinen Speer durch einen angespitzten Holzstab.
Und natürlich gibt es keine Betten, sondern wir schlafen im „Stall“ auf Heu.

5. Phex

Wir brechen nach einer sehr kurzen Nacht in aller frühe auf, wir haben einen extremen Gewaltmarsch vor uns, doch uns bleibt keine andere Wahl.
Wir erreichen schließlich die Überreste der Feste Kleinwartstein und der Anblick ist... ernüchternd. Man kann noch immer die qualvollen Schreie der gefallenen hören und sehen wie die Steine unter dämonischer Magie geschmolzen wurden. Yarlan ist zurecht erschüttert, ist doch die Traumburg seiner Kindheit (mit 8 Türmen!) nun nichts weiter als eine Ruine.
Dort übernachten wir, wohl oder übel. Die Ruine scheint aktuell besetzt zu sein von Rondrianern vom Orden der hohen Wacht (zu Ehren der Heiligen Yppolita).
Rondriane Löwentreu, eine 40 jährige Rondrianerin, empfängt uns und heißt uns willkommen, herzlicher als zu erwarten war und mit mehr Gastfreundschaft als zu hoffen angebracht war. Zumindest unter den Dienern der Zwölve scheint Travia noch geehrt zu sein.
Die Geweihte erzählt von der traurigen Geschichte des Ortes und was sich daraus kristallisieren lässt, dies scheint ein wahrlich besonderer Ort zu sein wenn sowohl Drachen als auch Angroshim sich darauf einigen können die Festung zu verteidigen (zwar nicht gleichzeitig, dennoch etwas besonderes).
Wir können anschließend in einem Klosterflügel unterkommen und machen uns auf die Suche nach etwas essbarem. Dieses mal ist es Schwarzbrot (über dem Feuer geröstet und mit etwas Butter und Speck hervorragend).
Oemer (Abdulon) gibt eine Spende an die Köche, ich selbst biete meine medizinischen Künste an und wir nehmen an dem abendlichen Göttinendienst teil (ohne anschließende Zweikämpfe). Dabei fällt auf das die Leute hier alle sehr kurzatmig sind und die Luft hier wahrlich ungesund ist.
Yarlan (Yerodin) wird erzählt das wir all unser Silber ablegen sollten, der Feind hat Werwölfe die darauf aggressiv reagieren könnten. So werden wir tatsächlich alle unsere Münzen los. Oemer (Abdulon) eher auf... phexische weise.

6. Phex

Am nächsten Morgen überqueren wir den Fluss, geben unsere letzten Silber als Spende ab und laufen direkt in die Stände von zwei Grolmen, die zum einen Geld wechseln und zum anderen überteuert allerlei Kuriositäten verkaufen.
Die Gruppe bedient sich erneut freudig von den Waren. Ein Angroshim namens Gratish Stahlhand kommt dahergelaufen und fragt nach einem Dunkelstein, jedoch scheinbar nach einem anderen als Yerodin, einen Morkosh. Er scheint auf einen Trupp von 10 Mann zu warten die im Norden auf Kundschaft waren.
Die Grolme versuchen uns mit steigenden Preisen immer mehr und mehr auszunehmen, so beschließen wir endlich weiter Richtung Yol-Ghurmak zu reisen.
Das Land ist verpestet, einst stolze Wälder nur noch geschwärztes Holz. Die Luft wird immer schlechter und alle beginnen Probleme mit dem Atmen zu bekommen. Auch Tiere scheint es keine mehr zu geben. Abelmir (Alricio) kann schwarze Streifen aus Asche entdecken und untersucht diese magisch, scheinbar eine gewaltige magische Formation. Vorsichtig überqueren wir diese und reisen weiter. Immer mehr und mehr unheilige Kuriositäten beobachten wir, nur damit diese wieder mit anderen Seltsamkeiten abgewechselt werden.
Wir können an einem Baum hängend sehen einen aufgeknüpften Oger erblicken, aufgespießt und aufgeschlitzt mit einem Schild „ich soll keine Menschen fressen“.
Wir bewegen uns auf eine Befestigung zu, viel zu früh als das es Yol-Ghurmak sein könnte. Wir werden von zwei Kriegern und ihren schwarzen Dämonenhunden mit dem feurigen Vater begrüßt. Sie scheinen uns problemlos hindurch zu lassen nachdem sie das Dunkelstein Wappen von Yarlan sehen.
Schließlich erreichen wir eine Taverne, eine liegengebliebene Dämonenarche die dafür umfunktioniert wurde. Es fühlt sich an als wären wir in eine andere Sphäre getreten, schon lange nicht mehr auf Dere. Ich selbst und Alricio leiden, denn unsere Astralkörper scheinen sich gegen diese Unnatürlichkeit zu wehren. Eines der Beine der alten Arche zuckt, als wir näher kommen.
Ein Karakil, geritten von einem Magier steigt plötzlich auf. Der Limbus scheint sich neben uns aufzutun, doch der Magier interessiert sich nicht weiter für uns und fliegt davon.
Alricio entscheidet sich, sich zu tarnen mit einer Lederrüstung, während ich selbst mich nicht versuche zu verstecken.
Wir betreten die merkwürdige Taverne Algenpfuhl und entdecken zum einen eine Magierin mit Kodex und zum anderen einen Geist, die als Wirtin zu dienen scheint, scheinbar einst eine Söldnerin namens Oglinde. Die Übernachtung kostet eine halbe Dukate und wir sollen unterkommen in den modrigen Kammern lange toter Hummerier. Charmant.

Die halbelfische Magierin stellt sich uns vor als Azaril Scharlachkraut und wir unterhalten uns ein wenig mit ihr. Alricio hält sie für einen Magiediletanten, gefährlich. Sie beginnt zu erzählen von den Lehren von Borbarad. Das ganze artet in eine lautstarke Diskussion aus über Adel und Gleichberechtigung.

7. Phex

Wir haben genächtigt in seltsamen Schleim der tatsächlich irgendwie erholsam war. Am nächsten morgen aufgewacht, bemerkt Yerodin das an seinem Rücken seltsame Algen gewachsen sind und sich verhakt haben. Zwar ist mir das ganze nicht bekannt, doch mit Skalpell und Pinzette reiße ich diese Unpflanzen heraus und spreche danach einen Balsam.
Dort kommt mir jedoch etwas seltsam vor. Der Zauber kostet viel mehr Kraft als er es sollte für die kleine Wirkung. Das ist etwas das ich untersuchen sollte. Sowohl vom Schleim als auch von den Pflanzen habe ich selbstverständlich Proben genommen.
Wir machen uns schließlich wieder auf den Weg und erreichen die Dämonenmetropole Yol-Ghurmak. Viel zu hohe Gebäude, Flammensäulen und brennende Luft. Wir stellen uns in der Schlange an zusammen mit vielen Händlern und werden angesprochen von einer wunderhübschen Frau mit einer Eiskrone. Belshirasha die Giftige. Sie scheint aus dem hohen Norden zu kommen zusammen mit einigen Nivesen (die sie verabscheuend anschaut) und hat eine eiskalte Haut. Eiskristalle bilden sich wo sie Yerodin berührt. Sie bietet Yerodin an seine Mäzenatin zu werden, bietet ihm Waffen und Unterstützung an.
Dann kommt sie auf mich zu, legt mir die Hand auf die Brust und küsst mich tatsächlich! Ich muss zugeben ich war ein wenig sprachlos.
Den beiden Angroshim ist sie ebenfalls mit Interesse begegnet und Abdulon und Alricio begegnet sie nur mit Desinteresse. Sie bietet uns an sie aufzusuchen in dem Hotel Schwarz und Rot.
Schwarze Hetzer begegnen uns zum zweiten mal, wir müssen schnell zur Seite eilen um aus dem Weg zu gehen. Einige andere haben weniger Glück, verlieren Kopf oder Arm, abgebissen. Die Monster hatten eine ältere Frau in ihrer Mitte, sie sah wichtig aus. Yerodin identifiziert sie als die Gräfin von Baliho, die Reichsrichterin Tyakradane (Praiodane).
Nach 3 Stunden kommen wir schließlich ans Tor und werden durchsucht. Alle Flüssigkeiten müssen wir ablegen. Besonders Abdulon trifft es schwer. Aus seinem Gepäck tauchen immer mehr und mehr wertvolle Heiltränke auf und werden gnadenlos auf dem Boden zertrümmert.
Wir betreten die feurige Stadt und sind verpflichtet allesamt Feuer bei uns zu Tragen, sei es eine Fackel, Lampe oder mein Stabfeuer. Wir gehen durch die Straßen der Stadt, über Brücken und kommen dann an um uns bei dem Turnier anzumelden.
Yerodin meldet sich an und verkündigt das er in ALLEN Disziplinen antreten will.
Ob er das wohl noch bereuen wird?
Wir beschließen schließlich das es eine gute Idee ist doch die Eisprinzessin um Hilfe zu bitten und machen uns auf den Weg zu dem Hotel Schwarz und Rot auf dem Platz der Gerichtbarkeit. Die Besitzerin ist eine Halbelfe namens Dunkelklinge. Und ich dachte Halbelfen sind selten.
Innerhalb des Hotels fragen wir nach Belshirasha und während wir warten, tritt mit schweren Schritten der ehemalige Ordensmeister der Golgariten Lucardus vom Kemet ein, in Begleitung von Aluris Mengreyth.
Gemeinsam mit der Eisprinzessin setzt er sich zusammen und „genießt“ ein Glas Theriak während der Rest von uns unzeremoniell heraus geschmissen wird.
Auf uns allein gestellt stehen wir ein wenig verloren auf dem Platz. Wir entscheiden uns schließlich, mit apathischen Tieren im Gefolge, zu der Schenke Ogerhöhle zu gehen. Davor stehen 3 angekettete Oger. Einer davon greift plötzlich aus, greift nach Yarlans Pferd Bisfrabul und beißt diesem den Kopf ab....





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  • 03. Juli 2018, 20:12:18
Yol-Ghurmak
« Antwort #67 am: 03. Juli 2018, 20:12:18 »

Yol-Ghurmak


Gehe niemals nach Yol-Ghurmak da passiert nichts Gutes- Weißheit des Zwergen Torgosch Sohn des Xolmasch/ Neuzeitlich

Allgemeine Informationen:

Taverne der Gruppe: Bierhaus Tobrischer Landhof /1 Silber am Tag/ 10 Tage im vorraus bezahlt( Ignar, Starkard, Oemer, Eiseman)
Taverne der Gruppe: Hotel Schwarz und Rot / Wird bezahlt von der Giftigen / (Yerodin)
Taverne der Gruppe: Blutkrug /Preis unbekannt / (Die beiden Magier)

Informationen: Teriak soll wohl das Lebensblut von Summus sein soll. Freiwillig von Summus geben wird es wohl im Norden "gepumt".(Weiß momentan nur Yarlan)

Es ist der 7 Phex und wir sind der Rettung einen weitern Schritt näher gekommen.  (Ignar, Starkard, Oemer, Eiseman)

Wir sind immernoch in dieser verfluchten Stadt greade wurde das Pferd von Yarlan gefressen von einem der Oger. Diese ganze Reise läuft alles andere als gut.
Der Besitzer der Taverne bietet an den Herrn Dunkelstein zu entschädigen und weißt die andern an das man nicht durch die Mitte laufen kann da dort die verlorne Stadt liegt.
Die Dämonen scheinen dort zu Hausen und töten wohl jeden der dort gefunden wird. Ob die Menschen noch die wahren Bewohner der Stadt sind weiß nichteinmal der Wirt so genau.
Im Blutkrug verkehren wohl nur die Handwerker die noch mit Hand arbeiten anstadt mit Dämonen. Wir brechen in Richtung Blutkrug auf. Besser wir sind unter Handwerkern als Dämonen.
Jedoch bevor wir dort ankommen erfährt Ragnar von einem neuen Gasthaus und betritt dies. Es ist Bierhaus Tobrischer Landhof es scheint mir für  Yol-Ghurmak eine gute Wahl zu sein.
Nachdem wir das Zimmer gemietet haben sitzen wir und reden mit dem Wirt. Die Tage sind 3 Teile aufgeteilt da dort permanete Dunkelheit herrscht. Und zwar in Arbeitszeit, in Ruhezeit und Schlafenszeit.
Wir besprechen unsere nächsten Pläne und stellen fest wir sind uns gar nicht so sicher was wir jetzt tun wollen. Als wir am nächsten Morgen aufwachen lass ich Ignar im Zimmer und der bewacht das Zeug danach befragen wir den Wirt nach den Regeln. Danach brechen wir in Richtung Arena auf um uns dort die Regeln einmal genau anzuschauen. Und mehr Informationen zu erhalten dort treffen wir dann auch Herr Dunkelstein und die beiden Magier wieder auch sie hatten einen gestern einen interessanten Abend gestern.

Es ist der 7 Phex (Yerodin)

Nachdem er schnellen schrittes das Hotel Schwarz und Rot verlässt entdeckt er das sowohl sein Pferd als auch der Rest der Gruppe nicht aufzufinden sind. Nach kurzer Suche findet er die beiden Magier vor der Taverne Ogerhöhle und muss feststellen das die 3 Oger sein Pferd gefressen haben. Er nimmt dies mit wenig begeisterung war und fängt an die Oger zu beleidigen und stellt dann Grolmix zur Rede nachdem er dem Grolm die Beine bricht geht er auch schnell wieder.
Ob er wirklich entschädigt wird müssen wir noch sehen. Aber er scheint motiviert. Er kehrt in das Hotel Schwarz und Rot zurück und verbringt  dort die Nacht.

Es ist der 7 Phex (Die beiden Magier)

Nachdem die beiden Yerodin über das Oger debakel informieren suchen die beiden die Taverne Blutkrug im Handwerkerviertel. Sie stellen fest das der dortige Wirt keinen Schlaf bekommt aber warum finden die beidne nicht herraus.
Nachdem sie Fackeln kaufen kehren sie zum Hotel Schwarz und Rot zurück und treffen auf dem Weg dorthin den Rest der Gruppe wieder.

Es ist der 8 Phex (Gesamte Gruppe)
WIr treffen uns alle an der Arena wieder und versuchen möglichst viel zu erfahren. Ob die entscheidung sich für alles Anzumelden sich noch Rächt werden wir noch sehen. Es scheint hier wird das Tunier mit Scharfen Waffen gekämpft.
Es beginnt alles mit Schwert und Schild danach das Bogenschießen und danach das Wagenrennen danach ......
Die Regeln scheinen im Grund egal zu sein es sei denn man wird von der Gegenpartei verklagt. Allerdings scheint man dafür viel Geld zu brauchen.
Gruppenmitglieder die Mitkämpfen
Yerodin, Eisemann, Starkard: Wagenrennen
Oemer: Bogenschießen
Yerodin: Alles andere

Als wir wieder im Hotel Schwarz und Rot auftauchen sehen wir die Riege des Bösen auf ,Muakim al’Assarbad,Sharizad’chadída saba Bel’halhar,Belshirasha die Giftige und einige Kinder der unbesiegbaren Legion.
Yerodin sagt uns man sollte vor den Kinder fliehen sie scheinen unsterblich zu sein. Außerdem sehen wir den Grünen Ritter er scheint wohl für die Druiden zu kämpfen.

Wir müssen jetzt 4 Tage warten bis das Tunier beginnt wir verbringen die Zeit auf unsern Zimmern um keine Aufmerksamkeit zu erzeugen.
In dieser Zeit verbringen wir unsere Zeit mit verschiedenen Dinge:
Starkard geht in den haupttempel der bobradjaner und er lernt mehr über den fall von Tobrien, Medena war der hauptpunkt und sie haben die Amazonen vertrieben, der beitrisbetrag sind 10 Dukaten sie scheinen sehr reich und sehr gerig zu sein.
Amenalaos trifft 2 magier und sie fragen ob er einen heschtot entschwört und redet mit ihnen. Sie sind enttäuscht das er es nicht macht denn die beiden hatten gewettet.
Alricio redet mit den Leuten von dem Abtolieten er erkennt eine der Autorin aus ihrer Zeit aus dem Mittelreich und sie redet mit ihm über das Tunier.
Wir bekommen einen Streitwagen mit 4 Pferden und ich verbringe meine zeit damit die Pferde kennenzulernen.

Unser neuer Plan ist mit der zu rettenden Person während des Wagenrennens zu reden indem wir seine beiden MItstreiter vom Wagen zu schießen.

Nachdem wir in der Arena sind beginnt ein Blkaratz Priester in der Mitte eine Peraine geweihte zu opfern sie wird verbrannt und schreit bis sie endgültig schweigt und danach beginnt der priester zu ?fluchen? oder was auch immer er in seiner Verfluchten Sprache sagt.

Der Kampf mit Schwert und Schild beginnt damit das Yarlan von Mersing Mordbrennerin herausgefordert wird. Die beiden machen sich bereit und fangen an sich zu Umkreisen.

Doch bevor die beiden die Schwerter kreuzen können taucht ein Drache auf. Ein riesiges Biest mit Löchern in den Flügeln und ein mächtiges Maul. Er sieht aus wie Lerkan der Kaiserdrache der Schwarzen Sichel.






« Letzte Änderung: 08. Juli 2018, 23:18:12 von Frostgeneral »
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  • 08. Juli 2018, 23:17:03
Yol-Ghurmak
« Antwort #68 am: 08. Juli 2018, 23:17:03 »

Yol-Ghurmak


11. Zholvar 5. Jahr seiner dämonischen Erhabenheit
Chronik des Starkad Feueratem, Schreiber derer von Dunkelstein zu Paavi

Die Arena ist warm, ich spüre das dämonische Unleben in dem Gemäuer... es fühlt sich gut an, endlich wieder in den heiligen Hallen des
feurigen Vaters zu wandeln. Die Menge der Schwachen versammeln sich auf den Rängen und unser Dämonenkaiser sitzt gebieterisch am
höchsten Punkt der Arena, rechts und links seine außergewöhnlich intelligenten Berater. Die ersten Duellanten bekämpfen sich bereits im
Namen des jenseitigen Mordbrenners, während mein Herr Yerodin von Dunkelstein sich bereit macht, der Favoritin von Lutisana Varena von
Mersingen gegenüber zu stehen. Sie entscheiden sich beide den Kampf mit Waffe und Schild unterschiedlich anzugehen, Yerodin nimmt zwei
Nahkampfwaffen mit ins Duell und Varena von Mersingen sogar einen Wurfspeer, dem guten Tone entspricht dies nicht, doch die Regeln hier
in Yol-Ghurmak sind anders... blutiger... besser.

1. Duell Yerodin gg. Varena von Mersingen (Schwert und Schild)           
Im Staub der Arena treffen sich Varena und Yerodin auf einem kleinen 8x8 abgesteckten Felde, am Rand des Kampffeldes sitzt ein kleiner
feister Grolm, welcher den Kampf beginnen lässt, während er eine Rechnung schreibt. Es beginnt ein kleiner Tanz umeinander, um die
Schnelligkeit des anderen abzuwägen, bis mein Herr dann zum Xarfaigefälligen ersten Schlag ausholt, doch da Varena von Mersingen ein
eindeutig verzaubertes Schild hat, versucht er dieses erst einmal mit seinem Schilde wegzuschlagen, was ihm nicht gelingen mag.
Varena erwidert mit einem harten Schlag ihrer Ogerschelle, welche die Rüstung meines Herren brechen lässt, doch mein Herr ist
Schlimmeres gewöhnt und steckt diesen Schlag einfach weg. Mit seinem herausragenden Fähigkeiten, schaffte es Yerodin sofort einen
Gegenschlag zu initieren, welcher unglücklicherweise einfach in Varenas Schild stecken blieb und sie ihn boshaft angrinst. Kurz darauf
liegt der Streitkolben außerhalb des Ringes und Yerodin ist gezwungen seine zweite Waffe zu ziehen, einen Anderthalbhänder, welcher
eigentlich nicht in die Kategorie passt. Daraufhin entscheidet sich Varena sich zu ihrem Speer zurückzuziehen, was sie allerdings
mit diesem bewirken hätte können steht in den Niederhöllen, denn mein Herr Yerodin von Dunkelstein zu Paavi schlug ihn einfach fort.
Ihrer Option beraubt kämpfte Varena weiter mit ihrer Ochsenherde, war meinem Herren im Zweikampf aber eindeutig unterlegen und wurde
nach einem kurzen Schlagabtausch besiegt und ergab sich in Schande. Yerodin nahm als Zeichen des gewonnen Kampfes die Ochsenherde von
Varena an sich.

-Sieg-

Nachdem wir diesem epischen Duell von meinem Herren beobachten durften stellte sich heraus, dass sich Yerodin nicht als einziger
gemeldet hatte sondern auch unser Söldner Alricio Nintagiel hatte sich angemeldet, schien dies aber vergessen zu haben oder hatte
Angst als er gesehen hatte, dass er in der ersten Runde gegen den Diener des Götzen kämpfen musste, vielleicht hatte er Angst um seine
Seele. Nachdem er allerdings erkannt wurde, ließ ihn seine Söldnerehre und ein gut gemeinter Rat von Yerodin von Dunkelstein zu Paavi,
dem großen Herren, nicht davon abbringen dieses Duell zu streiten.

2. Duell Alricio gg. Korgeweihten Staubtreter (Schwert und Schild)


Der Kampf begann mit der Verachtung des Götzendieners indem er Alricio den ersten Schlag zuließ, überrascht von der Verachtung des
Staubtreters übernahm sich Alricio in seinem Säbelschwung und stolperte nur ein wenig vorwärts ohne den Götzendiener zu verletzen.
Dieser ließ ihn noch einmal gewähren, aber parierte den zweiten Schlag. Dann entschied sich der Götzendiener Alricio die Macht seines
Götzen zu zeigen und schlug mit so einer Wucht zu, dass Teile des Säbels von Alricio splitterten. Alricio sichtlich erschüttert, kam
nur noch zu einem schwächlich geführten Hieb, nach welchem Staubtreter kurzen Prozess mit ihm machte und seine Eingeweide in der Arena
verteilte nur durch Eingreifen unseres mächtigen Magiers Amenelaos wurde der Tod und die Umarmung der schwarzen Mutter verhindert, ob
dies ihr gefällt?

-Niederlage-

Ich nutzte die Gelegenheit der Zusammenflickung des Söldners um mir ein wenig die anderen Kämpfer zu bewerten, dort erkenne ich vor
allem das Potenzial von
Yelnan von Dunkelstein
Morco von Dunkelstein

Diese beiden entstammen demselben Haus, wie mein Herr Yerodin von Dunkelstein, dementsprechend sind es ebenso professionelle Recken und
ich habe keine Bedenken, dass sie solange sie nicht gegeneinander antreten bis zum Finale kommen.
Außerdem hat mein Interesse ein riesenhafter Trollzacker geweckt, namentlich
Siriom Grim der Schinder
Kein sonderlich geprächiger Mann, er hat aber kurzen Prozess aus seinem Gegner gemacht.
Lutisana aus Perricum
Die Hauptfrau des Dämonenkaisers, sie kämpft taktisch und nicht zu gewagt, definitiv kein Publikumsliebling aber tödlich effizient.

Kurzerhand entscheide ich mich meine letzten Ersparnisse auf das Gewinnen dieser wackeren Männer und Frauen in der nächsten Runde zu
setzen.

Während ich mir weiter die Kämpfe und den Umbau der Arena von Dämonen des Feurigen Vaters ansehe, geht Alricio zurück zur Blutgrube und
ruht sich dort ein wenig aus, um wieder gekräftigt Yerodin in seinen nächsten Kämpfen zu unterstützen. Yerodin und Amenelaos
inspizieren derweil die Akademie, da Amenelaos ein großes Interesse hat, sich die Lehren der Daemonica näher anzueignen, er erzählte
interessierte von irgendwelchen Würmerdämonen, welche sich um den Hals legen und die Kompetenz deutlich erhöhen und Verrat sofort
bestrafen.

2 Stundengläser später versammeln wir uns allesamt wieder in der Arena und schauen uns die neusten Erfindungen des Hofmechanicus
Leonardo von Havena, riesige Schildkröten, welche vom Hofherold Torxes von Freigeist als Landdämonenarchen vorgestellt werden,riesige
hözerne Dämonenschildkröten, damit sind wir der Eroberung der kaiserlosen Lande ein gutes Stück näher gekommen. Danach beginne die
Duelle des Zweikampfes.

3. Duell Yerodin gg. Grolmix den Grolm (Zweihandwaffen)


Grolmix der Grolm, ein geldgeiler Tavernenwirt hat sich ebenfalls zum Turnier angemeldet, wahrscheinlich um irgendwie einen Gewinn zu
machen. Die Erkenntnis lässt nicht lange auf sich warten, er hat bei seinen Grolmenfreunden gegen sich selbst gewettet. Er hat eine
seltsame selbst laufende Rüstung gebaut, welche ihn gegen das Schwert vom Herren von Dunkelstein schützen soll, doch ist die
Handwerkskunst lachhaft und mein Herr sticht mit seinem ersten Angriff einfach durch die Rüstung und trennt das Bein vom Grolm ab, was
zur Bewusstlosigkeit des Grolmes führt, da der Herr von Dunkelstein dem Grolm allerdings versprochen hat ihn am Leben zu lassen und er
ein Mann seines Wortes ist befiehlt er Amenelaos den Grolm zu retten. Dieser wird während der Heilarbeit von einem kleinen komischen
Erzmännchen angegriffen und irgendwann von einem nahen Heshtot gefressen.

-Sieg-

Alricio, welcher bei seinem Duell seine Waffe verloren hatte kauft vor der Arena einen neuen Säbel und stellt sicher, dass das Metall
von feinster Qualität ist. Während er zurück kommt materialisiert sich vor ihm ein korpulenter Mann, welcher sich ihm als Asmodeus von
Andergast vorstellt. Er hat erkannt, dass unser Söldner nicht der ist, der er vorgibt zu sein und hat erkannt, dass er Iribaars Gaben
nutzen kann. Alricio erklärt ihm, dass er der Sohn eines in Ungnade gefallenen Belhankaner sei und nun hier in Yol-Ghurmak sei, da die
inkompetenten Narren in Belhanka ihn mit Schimpf und Schande verjagt hatten, allerdings bat er Asmodeus dem Kaiser höchstselbst nichts
von seiner bescheidenen Anwesenheit zu erzählen, wozu sich Asmodeus nur gegen Beihilfe bei einem Problem bereit erklärte, auf das
Problem ging er allerdings nicht näher ein.

Währenddessen bereiten sich Yerodin, Abdulon und ich darauf vor im kaiserlichen Turnier am Bogenschiessen teilzunehemen. Yerodin erkennt
während der Vorbereitungen eine alte Bekannte Myria von Galahan-Mersingen, keine gute Freundin eher eine ehrenhafte Fehde, die die
beiden führen. Während des Bogenschiessen lebt Yerodin lieber seinen Hass auf die Vertreter der Grolme aus, als sich auf das
Bogenschiessen zu konzentrieren und erschiesst zwei von ihnen. Abulon gewinnt das Bogenschiessen zur Überraschung aller, doch
glücklicherweise hatte Zholvar seine Hände im Spiel und ich und Abdulon hatten vorher auf seinen Sieg gewettet. Nach kurzer Siegesfeier
steht eine Naturgewalt vor uns, von der wir uns nie vorgestellt hätten, dass sie unsere Existenz überhaupt bemerken würde. Arngrimm von
Ehrenstein, ein Riese von einem Mann, und das von mir einem Thorwaler gratulierte Abdulon zu seinem Sieg und wollte ihn im Zeichen
seines Respektes von Yerodin abkaufen, welcher die Verkaufsgespräche auf nach das Turnier verlegte. Danach holen Abdulon und ich unsere
Gewinne ab. Während des Turnier fragte mich ein komischer Grolm, wo denn Yerodin wohnen würde, da ich natürlich wusste, dass der Grolm
nichts Gutes mit ihm vorhatte, da er mir sogar Geld für die Information bot, erzählte ich ihm von den Blutgruben, da dies die einzige
Taverne war, von der ich noch wusste.

Bei der Taverne Blutgruben, wo Amenelaos und Alricio wohnen trafen diese dann auch besagten Grolm mit 3 weiteren und 3 Heshtotim. Nicht
auf einen Konflikt aus, erzählten die beiden den Grolmen, dass Yerodin in einem anderen Gasthaus wohnt.

3 Stundengläser später treffen wir uns alle beim Wagenrennen, welches durch die gesamte Stadt gehen soll. Eiseman ein weiterer Söldner
unterhielt sich mit Yelnan von Dunkelstein ein wenig über die ansässigen Dunkelzwerge und versprach ihm einige Frauen, was Eiseman
allerdings ablehnte, da seine Frau nur aus Xorlosch kommen darf. Nachdem ich mir nocheinmal kurz die Pferde anschaute stellten wir uns
dann auch auf, um das Rennen zu beginnen. Das Rennen begann, als Siriom Grim der Schinder plötzlich einen Streitwagen herbeizauberte und
mit ihm in den Himmel abhob. Dies war das Startsignal und alle Wagen bis auf einer, der der Grolme hatten keine Probleme mit dem Start.
Die Grolme schafften es nur zwei Armbrüste abzufeuern um danach ihren Fahrer durch Yerodins fähige Bogenkünste ausgeschaltet zu
bekommen. Danach begann ein kurzes Gefecht mit Lutisana aus Perricum, welche wir dann durch eine gewagte Notbremsung in eine falsche
Richtung loswurden. Währenddessen schaffte es Abdulon einen weiteren Gegner auszuschalten, um dann Yerodin den Sprung auf den
Streitwagen dieses Feindes zu ermöglichen, Udalbert von Wertlingen. Unglücklicherweise rollten wir genau in dem Moment des Sprunges
über einen sehr großen Stein und Yarlan stolperte und flog vom Wage, woraufhin Eiseman todesmutig den Sprung ebenfalls tat. Nun
sitze ich alleine auf dem Streitwagen und werde das Rennen im Namen der Dunkelsteins gewinnen...






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  • 14. Juli 2018, 14:08:58
Yol-Ghurmak
« Antwort #69 am: 14. Juli 2018, 14:08:58 »

Yol-Ghurmak

Aus den Notitzen von Agent Koschbasalt

Wagenrennen verlief wie erwartet, D. griff gezielt W. an und führte anschließend eine längere Unterhaltung, vermutlich über seine derzeitige Position als Gefangenen an Gs Hof.  Wird ihn vermutlich dazu anstalcheln den Stab anzugehen. Vermutete Ds Identität als Agent Perldrache bestätigt.
Führte anschließend Wagenrennen mit kleineren Querelen mit Grolmen zu Ende, Kontaktaufnahme wird vorbereitet.

Kampf von D. gegen den Geweihten Ereignislos. Kampf gegen Kugres Ereignislos, beide gewonnen.

Kontakt aufgenommen, überbrachte Nachricht wie folgt.
"Informiere dich über Tyakradane - ehemals Praiodane - und Answin von Rabenmund.
das sie nun mit Blakharaz Rache auf Gareth sinnt, sollte nicht verwundern
die schwarze Mutter mit dir, Koschbasalt"

Morgen wieder Wagenrennen, wir vermutlich seinen Plan an W. weitergeben, werde mich vorerst im Hintergrund halten und die weiteren Vorgänge beobachten.



« Letzte Änderung: 21. Juli 2018, 22:40:35 von Frostgeneral »
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  • 21. Juli 2018, 22:39:16
Yol-Ghurmak
« Antwort #70 am: 21. Juli 2018, 22:39:16 »

Yol-Ghurmak

Wachträume, Achaz und die Doppel-Intrige gegen Asmodeus von Andergast

12. PHEx 1026 BF
Es ist der “Abend” des zweiten Tag des Turniers, wobei hier nie die PRAiosscheibe am Himmelsteht und es deswegen auch jede andere Zeit sein könnte.
Amenelaos und Eisemann sind im Hafen bei den Fischern die den Säurehaltigen Yslisee versuchen essbares zu entlocken, es wird für 23 Dukaten ein Schiff gemietet mit Eisenbeschlägen. Ohne Eisenbeschläge am Schiff frisst sich der See sonst in kürzester Zeit durch die Planken, denn Wasser sucht man hier vergebens.
Tionin schreibt einen Brief an Balphemor von Punin mit der gefälschten Unterschrift von Asmodeus von Andergast.
Yerodin muss im Kampf gegen den Grünen Rittern einiges an Feder lassen, denn dieser schickt ihm noch vor beginn des Kampfes Wahnhafte Bilder und Gesichte und nur sein Gardianum Artefakt kann ihn schützen. Der Grüne Ritter wird von Yerodin besiegt, erleidet dabei aber schwerste Verletzungen durch einen tiefen Stoß des Anderhalbhänders in den Bauch, und sorgt dafür das die Kluft zwischen Yarlan und Myria immer größer wird. Vielleicht überlebt der circa 80 Jährige Grüne Ritter seine Verletzungen, wenn er es sollte, so muss Yarlan sich auf Rache gefasst machen, der Hass in seinen Augen war unbeschreiblich.
Danach ist endlich schlafenszeit und alle erholen sich, bei einer Mütze voll Schlaf.

13. PHEx 1026 BF
Eisemann trifft auf dem Weg durch die Stadt auf eine Gruppe Achaz, fordert einen mit Ei heraus, kämpft mit ihm um ihn anschließend zu erschlagen.

Meine Aufgaben sind derweil klar, ich muss mich um die Flucht zu Land und Luft kümmern und um den Kletterweg in die Schwarze Feste.
Die Flucht zu Land, das Stichwort ist hier das nördliche Tor muss offen stehen für uns wenn wir mit unserem Streitwagen hinaus flüchten wollen. Der Ranghöchste der am Tor Wache hat ist ein Oberwaibel der Irrhalkengarde der in den Rängen der Irrhalkengarde weiter aufsteigen will und dafür gerne Vorgesetzte denunziert, dabei kann ich ihm helfen. Da Silbermünzen in Yol-Ghurmak verboten sind organisiere ich mir bei den Grolmen drei Stück und breche bei dem Vorgesetzten ein um sie heimlich in seinem Arbeitsschreibtisch in seiner eigenen kleinen Münzsammlung zu verstecken.
Die Flucht zur Luft benötigt einen Karakil, und ein Traggerüst für diesen, das Gerüst kaufe ich günstig für ein paar Dukaten aus Unholz, aber da ich mich mit Dämonen noch nicht auskenne werde ich diese Aufgabe an unsere Magier weiterleiten.
Tionin spinnt seine intriganten Pläne weiter und verrät den Geierhafenplan von Asmodeus gegen Balphemor von Punin an eben genau diesen und sie Planen eine doppelte Intrige in der Asmodeus dann beschuldigt werden soll das er die Geierhafe angeblich gegen Galotta selbst gerichtet haben soll über die Musik- und Gauklertruppe Saltatio Mortis.
Für den Weg in die Schwarze Feste kaufe ich noch Kletterhandschuhe mit Stahleinlage die geschlagene drei Dukaten kosten, eigentlich soll ich für jeden ein Paar Kaufen, aber ich entscheide mich dazu den anderen zu sagen das sie zehn Dukaten kosten werden, so mache ich noch ein wenig Gewinn daran.
Es ist der Abend des dritten Turniertages und das atmen fällt sichtlich schwerer von Tag zu Tag, morgens huste ich schon schwarze Brocken, ich muss hier bald weg, hoffentlich ist das hier alles bald zu ende.





« Letzte Änderung: 28. Juli 2018, 13:40:31 von Frostgeneral »
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  • 28. Juli 2018, 13:43:10
Lucardus von Kemet
« Antwort #71 am: 28. Juli 2018, 13:43:10 »

Lucardus von Kemet

Auszüge und Notizen des Magiers Amenelaos Sphareïos, dessen Namen und Existenz nach Yol-Ghurmak nie wieder bewiesen werden konnte:

13. Phex – 3. Turniertag – Abend

Die Gruppe sitzt zusammen und wir beginnen über unsere Pläne zu reden, kurz nachdem unser Ritter von seinem Sieg beim Lanzenreiten zurückgekehrt ist.
Oemer beginnt damit, das die Handschuhe einen Wucherpreis kosten werden von 10 Dukaten pro Handschuh. (In Wahrheit kosten sie nur 3 Dukaten, doch der stinkreiche Dieb nimmt gnadenlos seine Begleiter aus, die ihm vertraut haben)
Danach haben wir noch einmal den Plan besprochen, wie wir in den Palast eindringen wollten. Der Zeitpunkt sollte die Siegerehrung sein, während Galottas Rede, wenn der ganze Palast leer sein sollte (sollte ist dabei das Schlüsselwort). Es gab die Überlegung ob wir uns entweder als Wachen oder als Bedienstete verkleiden (Bedienstete mit Waffen würden wohl auffallen).
Durch immer neue Bedenken und Eventualitäten scheint der Plan immer mehr auseinander zu fallen. Die Idee wird immer schlechter und schlechter. Vor allem Stahlmann wird ungeduldig und die Wahrscheinlichkeit das er eine Dummheit begeht ist astronomisch. (Tolles Wort, habe ich in Vinsalt zuerst gehört)
Der Plan beinhaltet nun: Während des Fests die Klippen hinauf klettern und durch das Aquädukt in den Palast eindringen. Verkleiden als Wachen und dann vordringen und den Stab stehlen der alle Gotongi beherrscht. Dann zu Udalbert gehen und ihm das Halsband abnehmen. Mit ihm zusammen aus dem Palast fliehen, mit dem gekauften Fischerboot über den See fahren und dann mit Stahlmann treffen und dem Streitwagen durch das Nordtor fliehen.
Was kann dabei schon schief gehen? (Warum hab ich mich für so etwas freiwillig gemeldet?)

14. Phex– 4. Turniertag

Persönlich habe ich die sogleich verstörende sowohl als auch beeindruckende Magierakademie der Stadt besucht um mich noch einmal in der dortigen Bibliothek umzuschauen. Es war mir möglich Informationen zu finden über Sklavenhalsbänder, Dämonenbeschwörung und auch grob über die Protectiones Formel. (Leider nicht genug um sie eventuell zu rekonstruieren, schade)
Was der Rest der Gruppe getan hat kann ich nur grob aus Erzählungen rekonstruieren. Eisemann sprach von Kletterübungen, Abdulon (Oemer) war wohl die Handschuhe einkaufen und mit dem Hauptmann der Torwache reden, auch hat er Wachen für den Streitwagen organisiert.
Tionin ya Cravetti ( Alricio (Abelmir)) sprach davon seine Intrige weiter zu spinnen um Asmodeus von Punin zu verraten, er wollte den Musikern für das Fest eine Art magische Harfe übergeben wie ich es verstanden habe. Doch wie es halt kommen musste (er und seine Verkleidungen) wurde er von der Irrhalkengarde eingesammelt als einer der ihren um einen Dämonen aufzuhalten, einen wild gewordenen Ghumai-Kalim, ein fünfstöckiges gewaltiges Monsterhaus das einen ganzen Wohnblock auseinandernahm und die Gardisten problemlos bekämpfte.
Yerodin von Dunkelstein trat währenddessen im Turnier an (Leider konnte ich mir die Kämpfe nicht ansehen oder medizinische Hilfe Leisten). Mir wurde erzählt das er gegen seine Rivalin Myria gewonnen hatte. Während eines späteren Gruppenkampfes dann (Ich habe den speziellen Namen vergessen, Ritter haben wahrlich für alles eigene Begriffe) ist er dann erneut gegen Myria und ihre Gruppe angetreten, gemeinsam mit den Dunkelsteins. Selbstverständlich haben Morcan und Yelnan versucht Yerodin zu verraten, was Morcan mit dem Leben bezahlt hatte.

Schließlich hatte ich es geschafft mich aus der Bibliothek zu lösen um baldigst zum Turnierplatz zu kommen, stetig in der Hoffnung das meine medizinischen Kenntnisse nicht von Nöten waren.
Unser werter Ritter stand kurz vor seinem finalen Zweikampf gegen Lucardus von Kemet, ein scheinbar unbesiegbares Monster. Lutisana aus Perricum persönlich kam um Yerodin vor dem Monster zu warnen, nach ihrem eigenen Verlust.
Ich habe unserem Ritter alle Hilfe gegeben die ich konnte, einen Sensattacco und bereit gehaltene Heilung. (Ich habe durchaus theoretisiert ob er schon Dämon genug ist das ein Gardianum Wirkung zeigen könnte, doch ich habe mich dagegen entschieden die Theorie zu testen).
Tionin und Aluris Mengreyth traten gemeinsam in die Mitte um die Bedingungen des Kampfes zu besprechen, die benutzten Waffen. Anschließend wandte sich Aluris an das Publikum um eine Rede zu halten. (Ein wenig dick aufgetragen wenn ihr mich fragt und was sollte das bitte mit der Beleidigung gegen Hosenträger?)
Der Kampf war etwas das man mit eigenen Augen hätte sehen müssen, der Ritter Yerodin hatte lange Zeit die Oberhand und hat den dunklen Paktierer in die Enge getrieben. Doch plötzlich gewann Lucardus neue Kraft (Ob das mit seinem Pakt zusammenhängt) und nutzte eine mir unbekannte Technik.
Yerodin fiel in wache Albträume, bekam einen giftgetränkten Schlag vom Rabenschnabel in den Nacken und war gezwungen aufzugeben. Nur das Eingreifen von Galotta hielt Lucardus davon ab Yerodin zu erschlagen. (Ich hätte einen Fortifex bereithalten sollen!)

Der Ritter zwang sich zitternd noch eine Flasche Theriak zu trinken (ich versuchte ihn aufzuhalten um ihn zu untersuchen, doch Abdulon hielt mich zurück und flößte ihm die Flüssigkeit ein, ohne zu wissen was Yerodin überhaupt getroffen hatte). Der Ritter war erpicht darauf weiterzukämpfen und brüllte aus voller Kehle blutige Rache. (Keine gute Idee, ich beginne mir Sorgen zu machen. Rache brüllen in der Dämonenhauptstadt)
Zurück im Schwarz und Rot wurden wir von Belshirasha aufgesucht und sie berichtete uns davon, das Lucardus wohl sogar einen Kreis tiefer gesunken ist. (Daher also die neuen Kräfte, eine wertvolle Information). Die Eisprinzessin war extrem zufrieden mit der Leistung ihres Ritters im Namen zu Pavi und zeigte sich sehr großzügig. Yerodin durfte alles behalten und gab ihm sogar noch viele Goldmünzen. (Einige würden es wohl als Blutgeld bezeichnen)
Ich versuche Yerodin sobald wir allein sind zur Rede zur stellen und ihn zu warnen das er kurz davor steht selbst den Niederhöllen zu verfallen. Wie es zu erwarten war hat er sofort mit Aggression reagiert und ich beginne mir nur noch mehr Sorgen zu machen (Vielleicht ist seine Seele auch schon verloren).
Überraschend jedoch war es vor allem Abdulon der versucht hat das Verhalten des Ritters zu verteidigen, mir ins Wort und in den Rücken zu fallen. Er bezeichnete meine Sorge über einen Pakt als ein Aufzwingen meiner eigenen Wertigkeiten, als wäre die Wahl eines Paktes etwas positives das es zu erstreben gilt. (Ich befürchte das Oemer bereits einen Pakt eingegangen ist und muss ihn im Auge behalten, es behagt mir nicht einen potentiellen Verräter im Rücken zu haben)

Schließlich machen wir uns auf, den Einbruch in den Palast durchzuziehen. Ich, Yerodin, Eisemann und Abdulon wollen durch das Aquädukt eindringen und lassen Abdulon voraus klettern mit einer Strickleiter auf dem Rücken. Tionin soll, wenn alles nach Plan läuft, bereits im Palast auf uns warten mit Verkleidungen. (Mit einem handlichen Schleier habe ich uns natürlich gegen die Gotongis geschützt)
Wir schaffen es in den Waschraum zu kommen, doch schnell kommen 3 Wachen herbei und verlangen zu wissen, weshalb Tionin den Raum mit der einzigen Wasserquelle hat räumen lassen. Mit Not können sie kurz abgewimmelt werden und wir schaffen es uns zu verkleiden. (also wirklich, dreckige Uniformen! Und wie die stinken!)
Anschließend müssen wir uns noch einmal herausreden, doch scheinbar wurde uns geglaubt. (Ich musste doch tatsächlich meinen von einer Dryade geschaffenen Stab als Besen verkleiden...) Plötzlich taucht Abdulon wieder auf, in einer Magierrobe ausgerechnet, und gibt sich aus als Aggritostos von Yol-Ghurmak. Er schafft es dann sich durch die Wachen und ankommenden Diener zu bedrohen und bringt uns dort hinaus. Dann ging es in Richtung Asservaten-Kammer, wo der Gotongi-Stab liegen soll. Doch auch dieser Raum war reich bewacht von Irrhalkengardisten.
Mit einem Schreiben von Asmodeus von Andergast, einem Freifahrtschein fast schon, gelingt es den Offizier zu täuschen und zutritt zu erlangen. (Sehr praktisch so etwas, den Trick muss ich mir merken)
In dem Raum finden wir verschiedenste Experimente von Galotta, grotesk modifizierte Menschen, dämonisch beeinflusste Tiere und sogar chimärenartige Wesenheiten. (Welch Wissen ich hier wohl mit etwas mehr Zeit sichern könnte?)
Aus weiser Voraussicht wirkt Tionin einen Odem und erkennt das die Tür magisch ist. Mit einem eigenen Occulus konnte ich dann erkennen das die ganze Tür ein Golem ist der unbefugte angreift (Wahrlich eine beeindruckendes Werk), doch mit ein wenig Arbeit gelang es mir problemlos die richtige Lösungsformel zu finden um freie Passage zu bekommen.





« Letzte Änderung: 28. Juli 2018, 13:46:24 von Frostgeneral »
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  • 13. August 2018, 11:30:43
Der Stab der 1000 Augen
« Antwort #72 am: 13. August 2018, 11:30:43 »

Der Stab der 1000 Augen



Perainefurten im freien Weiß-Tobrien am 17.Phex anno Domini Praios 1026 n.BF.

Die Öllampe auf dem Tisch spendete nur soviel Licht das der Mann, der an besagtem Tisch saß, die Pergamente erkennen konnte die er vor sich zu liegen hatte.
Dies war ihm nur recht denn so wurde er nicht von seiner Lektüre abgelenkt. Blatt um Blatt las er sorgfältig und machte hin und wieder kleine Notizen am Rande der
Seiten. Jener Mann war groß und kräftig gebaut, mit einem sorgfältigen geschabten Gesicht und in die auffällige Gewandung eines Obristen der Bannstrahler gehüllt.
<< Soso, ein gesundes Auge. Da habe ich anderes gelesen >> murmelte der Mann zu sich selbst. Er verfasste erneut mit sorgfältiger Handschrift eine Randnotiz und
legte das Blatt zu dem Haufen Papiere, welche er schon gelesen hatte. Ein kurzer Windstoß brachte die Ölllampe zum Flackern und unterbrach den Mann
in seinem Gedankengang. Überrascht blickte er auf, konnte die Ursache des Luftzuges aber nicht erkennen. Irritiert und aus seinen Gedanken gerissen schob er die Pergamente
zu einem Stapel zusammen und stand aus dem schweren Stuhl hinter dem Schreibtisch auf.

Drego von Angenbruch, seines Zeichens Oberst der KGIA, des Geheimdienstes des Neuen Reiches, und rechte Hand des Anführers der Kaiserlich-Garetischen-Informationsagentur war
kein Mann der sich leicht aus der Konzentration reißen ließ. Er durchschritt den Raum mit prüfenden Blick und suchte den Grund dieser Böe.
<< Dieses Gemäuer scheint ja noch zugiger als die Kasernen in Wehrheim zu sein >>
Mit grimmigen Blick maß er den Stapel an Schriftstücken, den der Pfeil des Lichts, Isarun von Spogelsen, angefertigt und auf seinem Schreibtisch deponiert hatte.
Mit einem lauten Schnaufen setzte er sich hinter den Schreibtisch, wohl wissend das die Lektüre dieser Berichte und die anschließende Zusammenfassung für den Baron
ihn noch etliche Stunden an dieses Möbelstück binden würde. Sein erster Blick fiel auf das Dokument, das die Aussage des Zwerges, dieses Torgosch, Sohn von Xolmasch, beinhaltete.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

„ Da stehen wir also vor dieser verdammten Holztür, die den Zugang zum Labor dieses elenden Schwarzmagiers verrammelt. Abelmir meint dann das das Ding magisch sei
und möglicherweise gefährlich. Was denken sich diese Menschlinge so alles aus. Man kann nicht mal `ne einfache Tür aufmachen ohne diesen Drachenhokuspokus.
Der andere Fingerwedler, Iolaus, hat dann bestimmt ein Zwölftel eines Stundenglases auf die gleiche Tür geglotzt und was glaubt ihr was er dann sagte ?
Ich erzähle es euch gleich sonst dauert das noch ewig. Er sagte was von von einem Holzgrolm …. oder so und dass wir ein Wort sagen müssten.
Wie das Wort hieß ? Hmmm …. Habe ich wohl vergessen. Wo war ich noch gleich ? Achja, nachdem Iolaus das Wort gesagt hat bildeten sich so Auswüchse aus dem Holz
und die Tür zog sich selber auf. Bei Angrosch Bart, das sieht man auch nicht alle Tage. Und dahinter war ein dunkler Raum. Naja, nicht völlig dunkel und außerdem wurde der
Raum immer heller nachdem diese elende Tür auf war.

Yarlan ist dann in den Raum rein und gab uns ein Handzeichen das alles sauber sei. Da ist dann der kleine Tulamide, ja genau der Oemer, in den Raum gehuscht.
Guter Mann, stellt sich mutig allen Gefahren trotz all dem Drachenwerk um uns herum. Und wisst ihr was ich entdeckte als ich danach in den Raum kam ?
Ein richtiger Eisenschrank aus bester zwergischer Fertigung. Woher ich das weiß ? Ich erkenne doch Zwergenarbeit wenn ich sie sehe und das war zweifellos von einem
Angehörigen meines Volkes gefertigt und nicht von so einem menschlichen Pfuscher. Da bin ich dann sofort hin. Ein wahres Prachtexemplar. Leider ohne eine Signatur.
Welcher Zwerg versieht sein Werk ohne seinen Namen ? Dieses Schmuckstück war aber leider verschlossen wie ich nach kurzen Rütteln an den Griffen feststellen musste.
Abelmir hat aber dann nach kurzer Suche den Schlüssel unter so einem Eisenkäfig mit irgendwelchen bunten Motten gefunden. Cleveres Bürschen für so einen
Magier. Aber wahrscheinlich verstecken die immer ihre Schlüssel unter ihren Möbeln. Ein Angroscho trägt alle seine Schlüssel an einer Kette um den Hals so wie unsere Väter
und Vorväter. Da kommen sie nicht weg und die Biervorräte sind in Sicherheit. Nachdem der Magier den Schlüssel in das Schloss gesteckt hat und umdrehte erwarte ich
schon irgend so eine Explosion oder anderen magische Firlefanz.

Aber Angrosch zum Dank passierte nix und wir finden den gesuchten Stab in einem Kästchen mit Glasdeckel. Mann, ist das ein hässliches Ding, mit so einem glotzenden Auge
an der Spitze. Der Ritter, Angrosch hat ihn wohl nicht mit Köpfchen beschenkt, fasst das hässliche Ding an und fällt dann erstmal um. Uiuiui … dachte ich so bei mir.
Wie sollen wir das hässliche Ding, also ich meine natürlich den Stab, und den Ritter in seiner Rüstung gleichzeitig hier herausschaffen ?
Der Abelmir holt dann so eine stinkende Ampulle vom Labortisch und hält sie dem Yarlan unter seinen Riechkolben. Der kommt dann nach einer Weile wieder zur Besinnung und
faselt dann was von Augen und das er durch hunderte von ihnen geschaut hat. Das letzte Mal als ich sowas durchgemacht habe war nach dem Selbstgebrannten von
meinem Oheim Abatrox, Sohn des Aboralm. Potzblitz, der macht den Rachen sauber und lässt selbst einem Jüngling die Haare wachsen. Das kann ich euch sagen.
Yarlan sagt dann das draußen vor der Tür ein Haufen Wachen stehen sollen mit diesem verdammten Magier, der Abelmir zu irgend so einem komischen Zeug überreden wollte.
Und diese Kanaille wegen der wir hier sind, dieser Udalbert, ist auch dabei. Dieser Hundsfott hat uns verraten und wir stecken in der Falle.

Na warte, dachte ich mir so … die werden mich nicht so einfach bekommen. Iolaus machte so ein Magierzeugs mit den Eisenstäben vor dem Fenster und diese Dinger
rosten weg wie nix. Beeindruckend ! Wehe der macht das mit meinen Waffen oder gar mit meinem Gold. Oemer schmeißt mit Beutelchen aus denen dann so stinkender Nebel
wabert und da denke ich mir, das kann ich besser. Also erstmal zu dem Regal mit den ollen Schmökern und lasse denen Angroschs Gunst zu kommen. Irgendwie schreien
die Fingerwedler im Hintergrund aber das ist mir egal. Das Drachenwerk brennt wie der gute Zunder meines Cousin aus seinen Hausvorräten. Ich glaube ich habe sogar
Gesichter im Rauch gesehen. Lacht nicht, jawohl ich sage Gesichter. Ein Angroscho bildet sich nichts ein. Und wenn ich sage ich habe Gesichter gesehen dann waren da
Gesichter. Inzwischen haben sich die meisten durch das enge Fenster verdünnisiert und nur ich und Abelmir waren noch da. Da habe ich zu ihm gesagt … Glotz nicht so und kletter
durch dieses Fenster … das im übrigen nicht im mindesten für Angroscho geeignet ist. Zu hoch gebaut und so eng, ich sage euch. Ihr Menschlinge denkt nicht im Geringsten
an eure Mitzwerge und wundert euch warum wir euch dauernd so schlecht gelaunt  erscheinen. Also der Abelmir klettert also aus diesem Fenster und wäre fast abgeschmiert,
hätte ihn nicht sein magisches Seil gerettet. So was brauchen Angroscho nicht. Wir stürzen anständig ab.

Zum Glück ziehe ich mir nur ein paar Kratzer zu, also nichts was einen weitgereisten Helden aufhält, und wir klettern ein Stockwerk höher.
Yarlan ist schon verschwunden und auch mir wird aus einem offenen Fenster eine Hand gereicht. Nachdem ich im Zimmer angekommen bin stelle ich verblüfft fest das die Hand
zu einem anderen Angroscho gehört. Er nannte sich Cratosch Stahlhand. Das ist wohl so ein sippenloser Bursche, dass er nicht mal seine Vorväter im Namen führt.
Und diese Überläuferin Lutisana ist auch da. Yarlan hält mich, glücklicherweise für diese Verräterin, zurück sonst würde ich ihr zeigen was Angrosch erwähltes Volk mit
Verrätern macht. Irgendwie schafft es dieses Frauenzimmer Yarlan zu überreden mit ihr zusammen aus dieser Angrosch-verfluchten Stadt zu fliehen. Sie will nur etwas was
sie Amnesie oder  so nennt. Also nicht mal für ihre Taten gerade stehen. So sind sie halt die Menschlinge.
Also, nicht ihr natürlich. Wie war gleich noch mal euer Name ? Ahja, richtig. Isarun von Spogelsen. Warum habt ihr Menschlinge immer so merkwürdige Namen ?
Wo war ich …. achja bei dem Turmzimmer.

Irgendwie sind sich die Großen dann einig geworden und diese Lutisana dreht oder drückt irgendwas an einer Wand und tada … eine Teil der Wand schwenkt zurück.
Und wir laufen irgend so einen muffigen Gang lang bis zu einer Wendeltreppe. Ich schwöre bei Angroschs Bart, die Treppe war verhext. Ich bin nämlich nur ein
kurzes Stück die Treppe runter und finde mich mehrere Etagen tiefer wieder. Das geht nicht mit Angrosch-gefälligen Dingen zu. Kaum aus dem Gang raus
erschrecke ich mich beinahe zu Tode als so ein hässliches Ding mich anstarrt. Zum Glück ist es nur ein Spiegel in den ich schaue. Lutisana sagt das sich die Augen
hier nicht hereintrauen. Kein Wunder, ich würde hier auch nicht wohnen und trinken wollen. Abelmir zeigt uns dann den Weg zum Aquäduktraum, der Bursche hat sich
zum Glück für uns hier ordentlich umgesehen.

Der Rest ist mir nur noch undeutlich in Erinnerung. Wir sind irgendwie mit dem Streitwagen wie Angroschs Braut Rondra durch die Stadt gedonnert, durchs Tor durch
und flink wie Angroschs Darmwinde durch die Landschaft gezischt. Irgendwo bei so einem verdammten Fluss haben wir dann nach Tagen angehalten.
Es heißt immer von uns Angroscho dass wir Angst vor Wasser haben. Das ist eine faustdicke Lüge, die von diesen spitzohrigen Baumkuschlern verbreitet wird.
Ein Angroschim hat nur vor einer Sache Angst. Naja, vielleicht vor zwei. Die eine Sache ist das der Wirt sagt das das Bier alle ist und das es dauern kann bis neues
Bier da ist. Was … ihr lacht nicht ? Mein Oheim hat damit immer die Großlinge zum Lachen gebracht. Jaja, ich verstehe der Bericht. Wir haben dann aus so Bäumen eine
hervorragende Brücke gebaut, die ich danach gleich wieder kaputt machen musste.
Das schmerzt mich immer sehr, soviel Arbeit für nichts und wieder nichts.

Nach einem halben Tag kamen wir dann vor euren Stadttoren an. Und wer war da … dieser Torben Gerstenkorn. Nichts für ungut, euer Kamerad ist
sicherlich ein feiner Menschling aber Yarlan kannte ihn wohl noch aus Gareth und sie haben sich damals wohl nicht gut miteinander verstanden.
Yarlan hat wohl irgendetwas an sich mit dem seine Mitmenschlinge nicht klarkommen. Sei es wie es sei, dieser Gerstenkorn … was sagt ihr … ääääh sicher Leutnant Gerstenkorn
sagte dann das Ihr uns untersuchen sollt. Er will sicherstellen das wir komfortabel, ich glaube er nannte es so, unterkommen. Sehr feiner Zug von … Leutnant Gerstenkorn.
Yarlan machte dann so ein komisches Gesicht wie damals in Gareth als sich die Beiden kennenlernten.
Was ich über Yarlan weiß ? Och, nichts besonderes aber ….

----- Verweis auf Aussageprotokolle Y-01 bis Y-04, nur für Rangstufe Obsidian
------ Die Protokolle sind beglaubigt und dem Bericht gesondert beigefügt

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Drego lehnt sich in seinem Stuhl zurück und sinnierte über die Ereignisse des gestrigen Tages.
<< Warum hat der Baron so ein starkes Interesse an diesen Gestalten ?
Sicher, es ist immer gut über die Vorgänge in den schwarzen Landen Bescheid zu wissen. Aber warum hält er seine Hand über diese Leute,
insbesondere über diesen Ritter aus Tobrien. Der Einfluss der Niederhöllen ist bei Diesem besonders stark.
Und auch den anderen Personen aus seinem Gefolge ist nicht mehr zu trauen. Ich werde sie vorerst damit betrauen Lutisana nach Gareth zu schaffen,
genauso wie mir befohlen wurde. Wie konnte der Baron wissen das diese Verräterin zum zweiten Male überläuft ? Und warum hat der Herzog Weiß-Tobriens
und sein Kanzler ein so überbordendes Vertrauen das er ihnen eine vertrauliche Nachricht an den Kaiserhof mitgibt in dem der Herzog um Verstärkung für das
gebeutelte Tobrien bittet ?

Dieser kleine Tulamide zieht zudem eine technische Zeichnung aus seinen Beutel als wäre es wie selbstverständlich. Ich muss ein ernstes Wort mit den Wachen wechseln.
Wie konnte er diese Zeichnung vor ihnen verstecken ? Lutisana sagte aus, dass Galotta einen Tunnel durch die Schwarze Sichel graben will
mithilfe seiner Dämonen. Ein beunruhigendes Szenario. Die Verteidigung, die wir an der Ogermauer aufgebaut haben wäre nutzlos und die Truppen befänden sich
in der Gefahr eines Zangenangriffs von beiden Seiten. Bei Praios, dies darf nicht geschehen. Diese sogenannte Heldentruppe weiß auch viel zu viel über die
Splitter der Dämonenkrone. Sicher, sie waren auf einer Dämonenarche in der blutigen See.
Vielleicht hätten wir sie schon damals außer Verkehr ziehen müssen. Doch der Baron hat anders entschieden.

>>Ein Klopfen an der Tür reißt ihn wiederum aus seinen Gedankengängen.
<< Herein >> donnert er sichtlich verärgert. Ein junger Bursche, kaum im Mannesalter, tritt in einer Bannstrahleruniform herein und hält unsicher ein Pergament hoch.
<< Eiiinnne Nachricht für euch, Herr Oberst >> klingt die Stimme verängstigt.
<< So klein und schon bei den Bannstrahlern ? >> denkt Drego von Angenbruch überrascht  über den Jüngling.
<< Na leg sie schon hin und sag dann der diensthabenden Wache dass ich Sie sprechen will >>
<< Jawohl Herr Oberst >> Der Junge salutiert in seiner besten Imitation eines erfahrenen Soldaten und verlässt fast fluchtartig den Raum.
<< Schauen wir einmal was dies nun wieder ist. Bei Praios, ich soll den Prozess, den ich so sorgfältig für Gareth vorbereitet habe, fallen lassen.
Hmmm … warum will der Herzog dies tun und warum lässt der Baron dies zu ? Nun gut, aber ich sollte diese Leute im Auge behalten.
Wache, zu mir !! >>

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Balphemor trat von dem mannshohen Kristall zurück, der in einem geheimen Raum tief unter Yol-Ghurmak sich befand, und war erfreut über die Entwicklung die das
Unternehmen nahm. Er strich mit seiner verholzten Hand über den düster glosenden Kristall und spürte den Schwingungen nach die dieser durch seinen Körper sandte.
Er war der Wind der durch die Ritzen des Domizils fuhr. Er war der Vogel der den Verlauf der Reise dieser Narren überwachte.

<< Bald … sehr bald wird der Plan des HERRN den vorgezeichneten Verlauf nehmen. Die Stücke fügen sich wie der HERR es sagte. Dieser junge Narr mit dem Splitter des
Herrn wird sein Schicksal erfüllen wie ER es vorhersagte. Es war so einfach sein Schicksal zu zeichnen. Der Plazierung des Ogerauges in Selem
und der Fund durch Galotta war ein Kinderspiel. Es war schwieriger dies vor dem anderen Meister in Selem zu verbergen als diesen tölpelhaften ehemaligen Hofmagus
mit leiser Stimme anzuleiten. Beinahe hätte diese tulamidische Rabenhexe alles zunichte gemacht. Aber man kann sich auf den übermäßigen Stolz Galottas verlassen.
Der Zug der Menschenfresser war amüsant aber nicht wichtig. Das Herz des Mittwaldes im Herzen des Kontinents zu vernichten ist entscheidend  für die Pläne meines HERREN.
Die Brache vor Ort und dann der letzte Schlag. >>

Ein Stück Holz brach von seinem Mittelfinger und ging in Flammen auf. Begierig sog der Kristall die Flammen auf und die verschlang die Kuppe des Mittelfingers.
<< Sill al djer ai dscheyyhennach, Schatten des geborsten Berges im Herzen Mhagramaks, du sehnst dich nach meinem Fleisch nicht wahr ?
Mein Fleisch sollst du haben solange du mir dienst. Meine Seele gehört deinem HERRN. >> flüsterte der Magus.
<< Ich brauche bald einen neuen Körper. Dieser ist schwach und welk geworden. Warum hat dieser dumme Magier mein Angebot ausgeschlagen ?
Es sei. Fleisch gibt es genug und sie alle können meinen Verlockungen nicht widerstehen. Da ist doch diese junge Magierin. Ich hatte schon lange nicht mehr eine weibliche Form. >>
Zufrieden mit sich selbst schritt Balphemor mit einem Lächeln aus dem Raum.



 

 




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  • 22. August 2018, 16:59:33
Die Mission des Raspyrriz
« Antwort #73 am: 22. August 2018, 16:59:33 »

Die Mission des Raspyrriz


Wir beginnen am 18. Phex wir sitzen alle zusammen in der Taverne und Unterhalten uns über unsere Albträume.
Ich weiß nicht warum aber wir alle haben wohl Albträume. Kaum haben wir uns hingesetzt da kommt auch schon die neue Magierin herein in ihrem Schlepptau ist der Herr Travialieb er will so ich das Verstanden habe um unser Seelenheil kämpfen.
Oemer scheint sehr besorgt um seine Albträume zu sein ich denke ich lade ihn mal auf ein starkes Bier ein.
Wir essen gutes Brot und gutes Bier zu uns genommen. Kurz nach dem Essen verziehen sich die 3 Magier um irgendeinen komischen Tanz aufzuführen. Naja was kam man dazu noch sagen die Langbeiner und ihre komischen Traditionen.

Aber endlich gibt auch mal wieder gute Nachrichten im Land der Langbeiner ich habe meinen guten Freund Malmor Mugrolosch wiedergetroffen. Er ist einer der erfolgreichsten Drachenjäger in diesem Jahrhundert.
Kaum kommen wir auf das Thema der Drachenjagd erzählt uns Yarlan das er auch schonmal einen Drachen erlegt hat und zwar einen "Perlendrachen".
Malmor ist wenig beindruckt aber ich finde für einen Langbeiner ist Yarlan gar nicht so schlecht wenn auch immernoch ein bisschen zu Arogant. Kurz darauf macht er sich dann aber auf die Reste der Familie Schnattermmor zu finden.Ich hoffe es gelingt ihm denn ohne Familie ist das Leben doch gar sehr Traurig.
Malmor erzählt mir das er im Moment einen Amboss Zwerg Namens Durosch Sohn des Atbrack sucht er kennt das Geheimniss um die Paste gegen den Feuerodem eines Drachen. Außerdem will der Herzog wohl auf Drachenjagd gehen aber genauers weiß Malmor leider nicht.

Ich beginne sofort damit Durosch zu suchen und schon nach kurzer Zeit habe ich ihm besoffen in einem Gasthaus gefunden. Er scheint ein recht freundlicher Gesell zu sein und war bereit mir 5 Portionen von der Drachenpaste zu geben.
Kaum bin ich wieder da und will mich hinsetzen treffen auch schon die andern ein und ich kann Yarlan davon überzeugen das wir mit dem Herzog zusammen auf Drachenjagd gehen sollten.
In der Kammer des Verwalters stellt sich aber leider heraus das es sich nur um einen Auftrag zum Begleitschutz des Herzogs zu seiner Burg Drachenstein handelt. Ich bin am Boden zerstört aber vieleicht treffen auf dem Weg ja doch einen Höhlendrachen.

Als wir wieder in der Taverne sind kläre ich die andern über Drachen auf.
Ich schmeide mit ihnen zusammen einen einfachen Plan:
Schritt 1: In Informationen sammeln
Schritt 2: Die Höhle des Drachen finden
Schritt 3: Versuchen die Bewegung vom Drachen einzuschränken
Schritt 4: Auf die Flügel zielen
Schritt 5: Solange auf den Drachen einprügeln bis er zu schwer Verletzt ist um sich zu bewegen
Schritt 6: Den Kristall im Kopf des Drachen endweder direkt Zerstören oder ihn Rausschneiden und dann Zerstören


Schritt 0: Flucht gegen einen Drachen ist keine Schande man kann nicht immer Gewinnen.(Immer dann nutzen wenn benötigt)

Nachdem Vortrag ziehen Abelmir und Yarlan sich mit einem Geweihten zurück und Yarlan erfährt das einer seiner Ahnen im Schloss vom Garlotta als Untoter schufften muss. Yarlan ist natürlich außer sich vor Wut aber der Geweihte und Abelmir können ihn beruhigen.

Auf der Reise zur Burg passiert leider nichts. Aber kaum sieht man die Burg am Horizont muss selbst ich zugeben sie ist für eine Oberische Burg ein gutes Exemplar.
Es ist der 22 Phex.

Als wir uns greade zum Essen hinsetzen da kommt auf einmal ein schreckliches Gebrüll durch den Raum. Wir machen uns sofot auf nachdraußen und meine Schlimmsten befürchtungen werden war es ist ein Drache. Und scheinbar will einer seiner Anhänger das Tor öffnen ich und Yarlan sprinten direkt los um hin aufzuhalten.
Während wir rennen wird Abelmir von heißer Lava getroffen und hat im Gesicht schwere Verbrennungen. Am Tor angekommen will dieser Verückte der wohl doch nur ein Gehweiter war den Drachen retten. Ich hoffe ich komme noch dazu ihn zu Erschlagen. Es scheint wohl so zu sein das 2 Drachen die Festung angreifen und er nur den einen Retten will.
Egal während ich noch überlege lässt Yarlan den Verückten aus dem Tor und wir rennen ihm nach.




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  • 01. September 2018, 12:29:40
Die Mission des Raspyrriz
« Antwort #74 am: 01. September 2018, 12:29:40 »

Die Mission des Raspyrriz


Bericht an die KGIA über die Ereignisse im Anschluss an den Angrff auf Burg Drachenhaupt.

[...] war es uns nicht möglich den Geweihten Dracodan in die Nacht hinein zu verfolgen.
Mithilfe von ihrer Gnaden Drachentochter war es Möglich die Quelle der merkwürdigen Verwundungen als einen Ausbruch der sogenannten Karfunkelwürmer
zu bestimmen, einer Krankheit die angeblich seit einigen hundert Jahren ausgestorben ist.
Ein Heilmittel für diese existiert angeblich, sei aber um diese Jahreszeit höchstens und mit viel Glück beim Marwart der Drachensteine zu bekommen.

Nach einer Abwägung unseres weiteren Vorgehens entschied ich, dass es das beste sei eine Audienz bei Apep über seinen Gesandten an den Drachensteinrat, seine Gnaden Dracodan, zu ersuchen.
Zu diesem Zweck nahmen wir also die Verfolgung seiner Spur und damit der des zweiten Drachen des gestrigen Angriffs auf.

Den Ort gefunden an dem der Perldrache, dessen Name sich später als Raspyrriz offenbarte, sein Ende fand trafen wir auch Dracodan an, der zu diesem Zeitpunkt daran arbeitete den Karfunkelstein des Drachen zu entfernen.
Bevor es uns möglich war eine genauere Unterhaltung mit ihm zu führen schwang sich die finstere Gestalt des Untoten General Phoboroch am Himmel in unsere Richtung um mit dem Angriff zu beginnen. Nachdem die erste Welle des Angriffs zurück geschlagen wurde
konnten wir erfahren, dass Raspyrriz eine magische Kugel namens Drakundas von Rhazzazor stahl, mit deren Hilfe man wohl Drachen tötet.
Bevor sich eine Strategie zum Rückzug formulieren ließ schickte der untote Drache selbst an, uns den Stein zu entreißen. Nach langem und hartem Kampf, der das Leben unseres zwergischen Kameraden Torgosch forderte konnten wir den schwarzen General zu seiner letzten Ruhe verhelfen und seinen Einfluss aus dieser Welt tilgen.




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