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Autor Thema: Eure Erfahrungen: Wie macht ihr das mit dem Feedback in euren Spielrunden?  (Gelesen 9036 mal)

Rugosch

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  • 06. Mai 2019, 09:34:27

Ist ein älteres Thema, aber nachdem das auf der DZ Con diskutiert wurde, vielleicht nicht völlig unsinnig, den Thread zu aktualisieren. Ich mag klassisches Roses and Thorns-Feedback, bei dem jede*r kurz (!) nennt, was "rosig" war und was ihn*sie "gepikst" hat. Wenn man damit durch ist, kann man die Diskussion auch öffnen. Aber die formalisierte Feedback-Runde hat den Vorteil, dass es von jeder Person erstmal nur eine Rose und einen Stachel gibt und es ein gutes Gleichgewicht für die offene Diskussion schafft. Ich habe zu oft beobachtet, dass bei Feedbackrunden eine*r das Gespräch an sich reißt, um sich "auszukotzen". Dadurch bekommen Feedbackgespräche eine einseitige Schieflage und man diskutiert plötzlich lange über ein einziges Thema, das möglicherweise nur eine Person gestört hat. Um diese Vereinnahmung des Feedbacks zu vermeiden, hat sich diese Methode ganz gut bewährt, auch wenn sie etwas stark nach "Schulunterricht" riecht. Aber nicht alles ist schlecht, nur weil es in der Pädagogik und Didaktik entwickelt worden ist ;)
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Loki

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  • 06. Mai 2019, 10:01:15

@Rugosch

Was passiert in deinem Fall, wenn jemandem einfach nichts einfällt, das ihn "gepiekst" hat? Die Aussage "Irgendetwas stört einen IMMER!" finde ich da immer seltsam.

LG
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Rugosch

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  • Beiträge: 548
  • 06. Mai 2019, 10:25:28

@Rugosch
Was passiert in deinem Fall, wenn jemandem einfach nichts einfällt, das ihn "gepiekst" hat? Die Aussage "Irgendetwas stört einen IMMER!" finde ich da immer seltsam.
Guter Punkt. In der Praxis kommt dann oft ein Satz, der mit "Vielleicht hätte man..." beginnt und weniger einen klaren Kritikpunkt vorbringt, als über Alternativen des Spielverlaufs nachdenkt. Manchmal passiert dann das, was Kleist die "Allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" genannt hat und ein Kritikpunkt kristallisiert sich heraus. Aber natürlich: Wenn jemandem partout keine Kritik einfällt, kann man auch passen.
Andersrum würde ich es vielleicht weniger gelten lassen. Keine Runde ist so schlecht, dass einem nicht wenigstens ein guter Punkt einfällt.
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