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Autor Thema: Masks - All is well in Wellville – not!  (Gelesen 3013 mal)

Sensei

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  • 24. Juli 2020, 14:02:54
Masks - All is well in Wellville – not!
« am: 24. Juli 2020, 14:02:54 »

Rollenspielsystem: pbta Masks

Spielleiter: Sensei
Spieler: Timberwere
Spieler: Olibino
Spieler: Bob Morane
Spieler: Alessa


Wir spielen über Teamspeak und roll20.

Wir spielen 2 wöchentlich Donnerstags 20:00 - 23:30.

Thema:
Settingvorschlag für Mask: All is well in Wellville – not!

Ihr seid Teenager in der Kleinstadt Wellville. Ihr besucht hier die High School. Na ja, zumindest eine der beiden. Nicht, dass es da eine große Wahl gegeben hätte – oder überhaupt eine Wahl. Es gibt nur zwei Schulen:
Saint Virgin Mary Girls High School und die Saint Peter & Paul Boys High School.
Beide High Schools liegen nebeneinander, nur durch den gemeinsamen Pausenhof getrennt. Man teilt sich zusätzlich einige Räumlichkeiten, um Geld zu sparen: die naturwissenschaftlichen Trakte (Physik und Chemie) und die Sporthalle. Geteilt wird allerdings sequentiell. Die Unterrichtsstunden sind weiterhin nach Geschlechtern getrennt.
Es gibt aber noch weitere Ausnahmen neben dem Pausenhof; das Auditorium (alle Ansprachen der Direktoren erfolgen immer vor beiden versammelten Schulen) und alle School Clubs sind für Jungs und Mädchen gemischt, so sie denn wollen.
Und als sei die Pubertät nicht schlimm genug, ihr entdeckt nicht nur Neues über euren Körper, ihr habt auch noch unbekannte, ungeahnte oder auch unwillkommene Kräfte an euch.
Einerseits ist das super, andererseits macht es euch auch anders, einsam, entfremdet von allem.

Wem das noch nicht weird genug ist, der sollte sich die Kleinstadt Wellville selbst einmal ansehen.
Es fing ganz klein an. Da sind sich alle sicher. Doch was klein anfängt, das hätte man regeln können, oder?
Aber aus irgendeinem Grund war die Grube niemals klein. Und während des letzten Jahrzehnt wurde sie immer größer – und sie wächst immer weiter. Bis heute wurde das geologische Wunder nie geklärt, und die Untersuchungen haben längst aufgehört. Es gab einfach nie irgendwelche Ergebnisse.
Eine ganze Generation hat nur zugeschaut, wie die Straßen langsam aufgefressen wurden, wie ganze Häuser in den Abgrund fielen, wie das gesamte City Center und die linke Hälfte des Kinos einfach verschwanden. Nur noch leere Luft, wo eigentlich fester Grund hätte sein sollen.

Manchmal gehen die Lichter aus. Meist dauert es nur zwei oder drei Tage bis es wieder Strom gibt. Aber zumindest ein Stadteil läuft seit zwei Jahren auf „Wasser in Flaschen“. Der Weg des Schulbus ist seit letztem Monat um eine halbe Stunde länger geworden, aber wenigstens fährt er überhaupt noch.
Eure Eltern haben sich einfach angepasst. Und ja, wir alle lieben Geschichten. Aber nein, die Grube ist kein Tor zur Hölle – und es gab auch keine monumentale Schlacht Gut gegen Böse im Stadtzentrum. Es ist nur das, was euch eure Eltern hinterlassen haben. Ein Erbe. Eine Altlast. Ein Vermächtnis.
Das ist jetzt die Welt, wir ihr sie vorfindet. Das einzige, worauf ihr euch verlassen könnt: eine Welt, die langsam aber unaufhörlich verschwindet.

Wirtschaftlich ging es auch bergab. Die großen Sägewerke liegen still. Natürlich hat sich Wellville versucht selbst neu zu erfinden. Mehrere Male sogar. Aber alle Versuche waren träge, schwerfällig und uninspiriert. Die Aufteilung der Stadt wurde nie geändert, was zu immer mehr Problemen führte. Zusammen natürlich mit der zunehmenden Knappheit an Wohnraum. Ärmere Familien wohnen am Rand der Grube, direkt neben jenen, die sich weigern, ihre Traumhäuser aufzugeben. Geschäfte und Unternehmen fallen einfach in die Grube undhören einfach auf zu existieren. Ausser noch in der Erinnerung der Menschen. Noch immer reden viele von dem ausserordentlich guten französischen Restaurant, das die Stadt einmal hatte. Was noch werden wir bald vermissen?

Der Rand der Grube frißt sich langsam weiter. Der Prozeß selbst ist kaum wahrnehmbar. Aber man kann die Ergebnisse nicht ignorieren.
Der Rand schiebt sich zum Beispiel langsam und unaufhörlich über das Footballfeld des Stadiums. Heute ist der Fahnenmast abgestürzt.
Woanders, im Park, steht noch der riesige, uralte Baum mit dem LKW-Reifen als Schaukel genau am Rand. Aber wie lange noch?
Boyden Gap ist die schmalste Stelle an einem Ausläufer der Grube. Autos kommen nicht mehr hinüber. Aber es gibt noch eine illegale Fahrradrampe.

Natürlich soll niemand in die Grube hinab klettern. Doch die Cops scheuchen dich nur raus und fahren dich nach Hause. So schlimm kann es also nicht sein. Und dennoch, es kann auch nichts Gutes von da unten kommen, oder?

« Letzte Änderung: 23. Februar 2021, 15:50:31 von Sensei »
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