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Autor Thema: Warum gibt es kein Thema wo man schreiben kann, was man gerade schreiben will?  (Gelesen 570423 mal)

Myrmi

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  • 06. April 2016, 10:30:05

Vor Jahren gab es in Frankfurt am Main 4 - 5, inzwischen gibts keinen (reinen Rollenspielladen) mehr...
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11.10.1978 - 26.7.2016

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Atropos247

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  • 06. April 2016, 10:47:24

Wohnst du auch in einer Stadt mit knapp 1 Million Menschen (darunter ein Rudel Studis?)  :)

Aber die Läden werden eh weniger. Früher bekam man Rollenspiele ja sogar noch in "normalen" Spieleläden ...
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Warhammer 40k - where the genocidal, xenocidal, fascist, ultraconservative zealots with a morbid fear of technology and an unhealthy fondness for burning things are the good guys.

Myrmi

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  • 06. April 2016, 10:54:12

An die Zeiten erinnere ich mich noch dunkel, ja... "damals" konnte man auch noch Rabatt bekommen, weil die "Spiele" durch ihre Verpackungsboxen nicht als Bücher galten...
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Atropos247

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  • 06. April 2016, 11:01:57

Vor Jahren gab es in Frankfurt am Main 4 - 5, inzwischen gibts keinen (reinen Rollenspielladen) mehr...

Köln hat anscheinend noch zwei. Aber bei einem davon habe ich immer den Eindruck, dass die Verkäuferinnen lieber mit Bekannten quatschen als Dinge zu tun ... der andere ist teurer aber irgendwie effizienter.
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Saalko

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  • 06. April 2016, 11:10:42

Die Konkurenz von Kickstarter, DriveThruRPG, den Onlineshops der einzelnen Verlage ist nunmal riesig. Da lohnt sich ein reiner Rollenspielladen nimmer.
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War mein Fehler....Saalko und Toolan haben natürlich recht...

Aylaschijian

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  • 06. April 2016, 11:12:51

Dafür gibt es gefühlt nun viel mehr Vereine, die die soziale Komponente eines solches Ladens auffangen. Mal von FB-Gruppen oder andersweilige Foren und Listen abgesehen.
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Astharoshe

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  • 06. April 2016, 11:17:22

Irgendwie hat Köln weniger Rollenspielläden als erwartet ...

Hier in Lübeck haben wir zwei Manga/Rollenspiel und ein Warhammer Läden.

Wieviele sind das den in Köln?
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Weltengeist

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  • 06. April 2016, 11:31:34

Die Konkurenz von Kickstarter, DriveThruRPG, den Onlineshops der einzelnen Verlage ist nunmal riesig. Da lohnt sich ein reiner Rollenspielladen nimmer.

Ich fürchte, der Rollenspielladen lohnt sich zunächst mal nicht mehr, weil die Zahl der Spieler so klein geworden ist. Es gibt einfach nur noch einen Bruchteil so viele Spieler wie Anfang der 90er Jahre. Um mal Zahlen dran zu hängen: von den erfolgreichsten Rollenspielen (auch DSA) werden pro Abenteuer 1000 bis 2000 Exemplare gedruckt, mehr nicht! Da braucht man nicht mehr lange nach Gründen zu suchen, warum es nicht mehr in jeder Stadt einen Rollenspielladen geben kann.

Aber ja, auch der normale Buchhandel hat durch den Onlinehandel (und die sinkende Zahl von Lesern) schon Probleme - natürlich gilt das umso mehr für Läden, die nur einen vergleichsweise winzigen Nischenbereich bedienen.
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Atropos247

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  • 06. April 2016, 11:34:29

Irgendwie hat Köln weniger Rollenspielläden als erwartet ...

Hier in Lübeck haben wir zwei Manga/Rollenspiel und ein Warhammer Läden.

Wieviele sind das den in Köln?

Meines Wissens 2. Den GW-Laden zähle ich nicht. :)
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Saalko

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  • 06. April 2016, 11:39:46

Ich würde nicht behaupten, dass es weniger P&P Rollenspieler geworden sind. nur eben die Käuferzahl einzelner Systeme hat sich reduziert.
So ist DSA in Deutschland wahrscheinlich noch Marktführer. Aber anders als man sich in den 90er noch zwischen Midgard, DSA Rolemaster und D&D im Fantasybereich entscheiden musste ist die Auswahl leicht größer geworden, die Spielerbasis ist stärker gesplittert. Desweiteren gibt DSA nun wesentlich mehr Puplikationen raus als in den 90er Jahren. Da teilt man dann doch mehr.

Aber das ist kein Problem der Läden, sondern eher der Verlage.

Für die Läden werden wohl auch die Rollenspielvereine Problematisch sein, die teilweise ja auch Bibliotheken angelegt haben, so dass Bücher nur ein mal gekauft werden für den Verein.
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Weltengeist

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  • 06. April 2016, 11:57:21

Ich würde nicht behaupten, dass es weniger P&P Rollenspieler geworden sind.

Doch, sind es. Und zwar massiv. Ein Faktor von ca. 10. Gründe waren der Reihe nach das Aufkommen der Computerspiele, das Verschwinden der Rollenspiele aus den Spielwarenläden und dann das allgemein stark gestiegene Freizeitangebot (ist ja nicht so, dass Fußballvereine & Co nicht ebenso über Mitgliederschwund klagen würden).

Zitat
So ist DSA in Deutschland wahrscheinlich noch Marktführer. Aber anders als man sich in den 90er noch zwischen Midgard, DSA Rolemaster und D&D im Fantasybereich entscheiden musste ist die Auswahl leicht größer geworden, die Spielerbasis ist stärker gesplittert.

Red mal mit den Verlagen, die die Zahlen haben. Die sagen dir auch heute noch: Da kommt erstmal DSA. Dann kommt laaaange nichts. Und dann kommen die anderen, die in Deutschland auflagentechnisch bis auf ganz wenige Ausnahmen im dreistelligen (!) Bereich unterwegs sind. Startauflagen von 500 Exemplaren sind für die meisten deutschen Grundregelwerke abseits der 5-6 Marktführer die Norm. Und die werden dann meist auch nicht exklusiv bespielt. Darüber verliert Ulisses keinen Schlaf, glaub mir.
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Farnir

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  • 06. April 2016, 12:38:05

Gründe waren der Reihe nach das Aufkommen der Computerspiele, das Verschwinden der Rollenspiele aus den Spielwarenläden

Magic nicht zu vergessen, obwohl ich da jetzt Probleme hätte, das genau einzusortieren.

Computerspiele waren 2 Wellen, erst daheim und dann nochmal deutlich stärker mit dem schnellen Internet in jedem Haushalt.
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Beo

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  • 06. April 2016, 16:34:50

..., erst daheim und dann nochmal deutlich stärker mit dem schnellen Internet in jedem Haushalt.

Die Aussage deines Satzes versteh ich nicht ^^
Daheim ist einleuchtend, aber "in jedem Haushalt" ist doch auch irgendwie "daheim" ^^
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Aylaschijian

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  • 06. April 2016, 16:45:50

(daheim [offline] ) und dann (INTERNET in [nahezu] JEDEM Haushalt)

so ist die "Klammerung" dieses Satzes.
« Letzte Änderung: 06. April 2016, 16:50:45 von Aylaschijian »
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Saalko

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  • 06. April 2016, 16:48:56

Ich würde nun nicht jeden der sich eine Rollenspielbox in den 90ern gekauft hat auch als Rollenspieler bezeichnen. Aber das ist wieder eine Definitionsfrage. Wieviele von den Damals gekauften Boxen wurden regelmäßig bespielt und wieviele lagen ewig neben anderen Brettspielen?

Dann wird die Auflage durch DriveThruRPG um exakt 0 Verkauften Exemplaren in die Höhe getrieben. Trotzdem verkaufen sie Tausende "Bücher" Nungut ich glaube DriveThruRPG verkauft auch Totholzregelwerke. Aber die ganzen E-Books die sie verkaufen fallen nunmal nicht in der höhe einer Auflage ins Gewicht. Ebenso die E-Books die direkt von den Verlagen betrieben werden.

So groß war die Spielerzahl in den 90ern auch nicht, das man von einem schrumpfen der Szene um den Faktor 10 sprechen könnte.

Ich bin der Meinung Verkaufszahlen der Real Bücher von Verlagen sind keine verläslichen Zahlen, ebenso der Rückgang der Rollenspielläden dafür hat sich die "Szene" zu stark gewandelt. Würde man mit einem schrumpfen der Conventions argumentieren, das würde ich eher als Glaubwürdig erachten. Um die Spielerzahlen zu messen.
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