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  • [DSA] Aves' Novizen - 21.00 Uhr [Sturmchronik - G7]: 29. Juni 2021
  • [DSA] Aves' Novizen - 20.30 Uhr [Sturmchronik - G7]: 06. Juli 2021
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Autor Thema: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7  (Gelesen 72378 mal)

Gelron

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  • 14. März 2019, 22:24:31
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #270 am: 14. März 2019, 22:24:31 »

12. Travia, 1018 BF
Chronistin: Yomatar
(265. Runde, G7)

So harren die Freunde im Tal aus und vertreiben sich die Zeit damit, den Eisenmarkt zu besuchen. Bei einem dieser Rundgänge meint Orelio einen Beobachtungsdämonen aus dem Augenwinkel gesehen zu haben und verfolgt diesen zum Tor, wo er den Magier Marnilon dabei belauschen kann, wie er vergebens versucht eine Torwache zu bestechen. Er spricht den Magier darauf an, wird jedoch zügig abgewimmelt. Daraufhin stellt die Gruppe dem Mann bis zu einem verriegelten Alchemieladen nach und erfahren von einer herumstehenden Wache, dass Marnilon schon seit mindestens 20 Jahren in Xorlosch weilt. Dies passt jedoch nicht mit der Aussage Marnilons zusammen, dass er im Dienst der Pfeile des Lichts herkam, um einen Anhänger Borborads zu stellen. Deshalb verschaffen sich die Gefährten heimlich Zutritt zum Laden und entdecken zu ihrem Entsetzen eine Leiche im Keller. Seinem Siegel nach zu urteilen, ist der Tote aus Beilunk und wohl das echte Mitglied der Pfeile des Lichts. Zudem finden Alriko und Orelio Spuren von verbotener Magie und sind sich nun sicher, dass Marnilon der Paktierer ist. Sie wollen ihm und seiner Bettgenossin eine Falle stellen. Dies gelingt leider nicht ganz, weshalb die Gruppe gezwungen ist, Marnilon mit Hilfe Malmars Nase durch das halbe Tal zum grossen Schmelzofen zu verfolgen.
Die Tore des mächtigen Gebäudes sind jedoch verschlossen und können auf Grund der Sicherheitsmerkmale nicht ohne weiteres geöffnet werden. Orelio überwindet dieses Problem, indem er einen Teil des Steintores aufschmilzt und seinen Gefährten den Weg frei macht. Diese stürzen unverzüglich ins Gebäude, denn aus dem Inneren sind Beschwörungsformeln zu hören. Leider kommen die Gefährten zu spät und müssen mit ansehen, wie auf einem von Lavas umströmten Podest ein Karakil erscheint. Alriko, Kalea und Roger nehmen sich so gleich den Karakil vor, während Lika und Orelio Marnilon und seiner Gefährtin entgegentreten. Diese sind nämlich gerade dabei die Stützen der Halle zu zerstören, damit die Decke einstürzt und der Karakil sich in die Lüfte erheben kann. Obwohl Orelio und Lika die beiden empfindlich stören können, müssen sich die vorgestürmten Kämpfer beim Karakil vor herabfallenden Deckenstücken in Acht nehmen. Der beinahe sprichwörtliche Tanz auf der Lava endet allerdings glücklich für die Helden. Sie können den Karakil besiegen und mit einem bewusstlosen Magier das Gebäude vor dessen Einsturz verlassen.
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Gelron

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  • 16. März 2019, 20:24:50
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #271 am: 16. März 2019, 20:24:50 »

13. – 20. Travia, 1018 BF
Chronistin: Yomatar
(266. Runde, G7)

Die herbeigeeilten Stadtwachen sind alles andere als erfreut über das zerstörte Gebäude und wollen der Gruppe ihre Geschichte nicht so recht abkaufen. Sie lassen die Gefährten jedoch vorerst laufen, da sie das Tal ohnehin nicht verlassen können und sich Hüter Gramosch für sie verbürgt. Am nächsten Morgen erfährt die Gruppe dann, dass Bergkönig Tschubax mit der Beweislage zu frieden ist und erstaunlicherweise die Tore der Stadt wieder öffnen lässt. Die Helden mutmassen, dass die Ereignisse den Bergkönig midle gestimmt haben müssen oder Tschubax durch ihr Eingreifen von einem Einflusszauber befreit werden konnte. Auf jeden Fall nutzen sie die Gelegenheit, Xorlosch unverzüglich zu verlassen, denn Kalea hatte nach dem Kampf mit dem Karakil eine Vision, deren Inhalt in Verbindung mit der Praioskirche stehen könnte. Deshalb machen sich die Gefährten auf nach Gareth.
Kurz vor Albenhus werden die Helden jedoch von Bannstrahlern in garethischen Wappenfarben aufgebracht und ins Lager des amtierenden Oberhaupts der Praioskirche verschleppt. Dort erfahren sie, dass Yariell auf einem Protestmarsch nach Elenvina ist, wo sich Hilberian Grim nach einem vermeintlichen Praiosorakel selbst zum Boten des Lichts, also zum Oberhaupt der Praioskirche, ausgerufen hat. Die Gefährten werden nun verdächtigt, Attentäter Hilberians zu sein. Glücklicherweise ist auch Grossinquisitor Da Vania zu gegen und verbürgt sich für die Gruppe. Er geht sogar noch weiter und bittet die Gefährten, verdeckt eine Nachricht zu Hilberian Grim zu bringen. Da Vania möchte auf Geheiss Yariells zwischen den beiden Fronten der Praioskirche vermitteln, damit ein Blutvergissen um die Macht verhindert werden kann. Deshalb sollen die Gefährten nach Elenvina reisen und dort versuchen, Kontakt mit Hilberian aufzunehmen, um ihm persönlich einen Orakelspruch zu übermitteln, welcher Yariell im Traum erhalten hatte. So möchte der amtierende Bote des Lichts prüfen, ob Hilberian tatsächlich von Praios berufen ist und ebenfalls einen echten Orakelspruch erhalten hat. Falls dies zutrifft, sollen die Gefährten ein Treffen zwischen den beiden Widersachern vorverhandeln und Kunde zurückbringen. Da Vania kann den Helden jedoch kein offizielles Zeichen mitgeben, da eine offizielle Verhandlungsbereitschaft Yariells als politischer Einbruch interpretiert werden könnte und damit Hilberians Position gestärkt würde, auch wenn er nicht von Praios berufen wäre.
Etwas erbost über die politischen Machenschaften, erklärt sich die Gruppe doch bereit, zwischen den Fronten zu vermitteln. Wenn auch nur, um die unbeteiligten Bürger des Mittelreiches, die unweigerlich zwischen die Fronten geraten würden, zu schützen.
« Letzte Änderung: 16. März 2019, 20:28:14 von Gelron »
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  • 14. September 2019, 22:42:27
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #272 am: 14. September 2019, 22:42:27 »

21. Travia – 4. Boron, 1018 BF
Chronistin: Yomatar
(267. Runde, G7)

Die Reise nach Elenvina verläuft ereignislos und so finden sich die Gefährten einige Tage später vor den geschäftigen Toren selbiger Stadt wieder. Zu ihrem Erstaunen scheint der Zugang zur Stadt relativ stark reglementiert zu sein. Sie müssen sich mit Angabe ihrer Intentionen bei der Wache anmelden und ihre Waffen abgeben. Ersteres sorgt für einigen Gesprächsstoff unter den Freunden, denn Orelio weigern sich, sich als Söldner anzumelden und Kalea sieht den Vorteil einer gemeinsamen Anmeldung nicht ganz. Schlussendlich melden sich alle separat nach ihren eigenen Vorstellungen an. Auch die Suche nach einer Herberge ist in der überlaufenden Stadt nicht ganz einfach, schliesslich findet sich jedoch im Hafen doch noch eine Bleibe.
In den nächsten Stunden trenne sich die Wege der Freunde erneut. Kalea besorgt Material für eine Kletterexpedition, Roger und Lika besichten die teilweise noch nicht fertig gestellte Mauer um den Praiostempel und besuchen die Söldnerlager ausserhalb der Stadt, denn Roger möchte sich dort einschleichen. Er findet sogar jemandem, der verspricht ihn am kommenden Morgen dem Kommandanten vorzustellen. Indessen besucht Orelio die hiesige Magierakademie und Alriko versucht in den Praiostempel zu gelangen. Dies gelingt ihm allerdings nicht, weil geschätzte tausend andere Personen die selbe Idee haben und sich deshalb auf dem Platz vor der Pforte eine sehr lange Schlange gebildet hat.
Am Abend entbrennt eine heisse Diskussion zwischen den Gefährten, wie sie am besten an Hilberian herankommen könnten. Der Gute scheint aus allen Seite vom Pöbel abgeschirmt zu sein und ein Einbruch würde wohl auch nicht den besten Ersteindruck machen. So beschliessen die Freunde getrennte Versuche zu starten. Roger und Lika werden sich, wie am vorangehenden Tag vorbereitet, unter die Söldner mischen und Alriko wird zusammen mit Kalea versuchen als Bittsteller in den Tempel zu gelangen. Zu diesem Zweck finden sich die zwei letzteren am nächsten Morgen bereits früh vor der Tempelpforte ein und stellen sich in die wachsende Warteschlange.
Ungefähr zur Mittagsstunde schafft es schliesslich Alriko als erster in den Tempel hinein und Phex ist ihm hold. Obwohl die Wachen den Strom an Besuchern sehr sorgsam lenken, gelingt es Alriko sehr nahe an einen abgegitterten Gang zu gelangen, durch welchen Hilberian genau zur richtigen Zeit schreitet. Alriko zögert nicht und rezitiert mit lauter Stimme Yariells Orakel. Leider reagiert Hilberian nicht und der Magier wird zügig von den Wachen hinausbegleitet.
Als Kalea ein Weilchen später den Tempel auch wieder verlässt, wird Alriko von einem Bannstrahler angehalten und gebeten zur vierten Stunde nochmals zum Tempel zu kommen. Dieser Aufforderung kommt die gesamte Gruppe nach und staunt nicht schlecht, als sie ohne Umschweife zu Hilberian gebracht werden. Dieser ist von seinem Recht die Praioskirche anzuführen überzeugt, willigt aber ein, sich vor einer blutigen Auseinandersetzung mit Jariel zu einer letzten Aussprache zu treffen. Die Gruppe bedankt sich und verlässt Elenvina, um die Kunde ins Lager Jariels zu bringen.
Einige Tage später stehen sich die beiden Armeen unmittelbar gegenüber, warten jedoch geduldig bis die zwischen den Anführern organisierte Zusammenkunft auf der Mitte des Schlachtfeldes beendet ist. Die vielen Persönlichkeiten von Rang beider Seiten sowie Kalea offenbaren ihre Teile des Orakels und debattieren über die korrekte Interpretation der Verse. Schlussendlich kommen die Helden zum Schluss, dass die Botschaft Praios Jariel als Boten des Lichts bestätigt und überzeugen die beiden Parteien von ihrer Deutung. Jariel nimmt die Würde natürlich gerne an und auch Hilberian beugt sich dem Konsens.
Der bestätigte Bote des Lichts schreitet daraufhin aus dem weissen Zelt und hält eine brennende Rede vor allen Anwesenden. Danach ziehen die beiden Armeen ab und die Gefährten atmen tief durch, als sie wieder sich selbst überlassen sind. Da die Blätter bereits von den Bäumen fallen und ein kühler Wind weht, entscheiden die Freunde, sich für den Winter zu trennen und anfangs Ingerimm in Likas Siedlung nahe Valusas einen neuen Anlauf zu nehmen.
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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #273 am: 17. September 2019, 00:09:50 »

1. Ingerimm – 14. Rahja, 1018 BF
Chronistin: Yomatar
(268. Runde, G7)

Lika empfängt ihre Freunde an einem warmen Frühlingstag und lädt nach einem Dorfrundgang zum Festessen. Doch bevor das Gelage beginnen kann, trifft am Dorfeingang eine Gruppe von Boroni an. Sie begleiten ein blindes Mädchen, welches die Helden im Namen des Raben von Punin zu einer Audienz beim Erhabenen einlädt. Darüber hinaus ist es allerdings nicht gesprächig und zieht mit seinen Begleitern so gleich weiter.
Die Gefährten fragen sich, was das Oberhaupt des Puniner Boronritus wohl von ihnen will und machen sich am nächsten Morgen so gleich auf die Reise. Auf ihrem Weg fällt ihnen inbesondere in Perricum auf, dass mehr Söldner als üblich in der Hafenstadt unterwegs sind. Gen Punin dünnt sich der Reiseverkehr jedoch aus, wohl auf Grund der geschlossenen Grenze zum Horasreich. Zur Mitte des Rahjamonates erreichen die Helden dann Punin und quartieren sich in Gästezimmer der Heimatakademie Alrikos ein.
Am nächsten Morgen sprechen sie im Borontempel vor und werden vom blinden Mädchen, welches die Einladung ausgesprochen hatte, wortlos begrüsst. Es führt die Helden durch die stillen Hallen des Rads von Boron. Selbst die schweren Türen des Gebäudes öffnen sich wie von Geisterhand absolut lautlos. So erreichen sie das Arbeitszimmer des Raben von Punin in bedächtiger Stille, sind allerdings höchst erstaunt, darin nicht nur Puniner Boroni, sondern auch Gesandte aus Al’Anfa anzutreffen.
Der Erhabene Baram Nasir begrüsst die Helden in tiefer Stimme und übergibt dann das Wort an einen Golgariten. Jarrot von Gersingen holt etwas weit aus und erklärt den Gefährten, dass das Mittelreich seit den Zeiten Kaiser Retos einen Teil seiner Abgaben an die Boronkirche jeweils in Form von Endurium bezahlt. Das magische Metall wird auf Maraskan in der Anri’Amshin Mine gewonnen und dann jährlich ins Mittelreich gebracht. Die letzte Lieferung kam jedoch nicht einmal in Tuzak an. Jarrot zeigt sich besorgt, da bereits die vorletzte Lieferung abhandengekommen ist und die Boronkirche das Metall dringend benötigt, um Waffen im Kampf gegen die Nekromantie zu fertigen. Die Lieferung davor wurde zu den Rebellen verfolgt, konnte aber nicht zurückgewonnen werden. Dieses Mal vermutet man andere Täter, da die zur Untersuchung ausgesandten Agenten des KGIA sowie jene der Hand Borons getötet und ihre Leichen vor dem Borontempel Tuzaks abgelegt wurden. Weitere Informationen sind den Anwesenden nicht bekannt und leider kennen sie auch den Standort der Mine nicht, da dies geheim gehalten wird. Trotzdem nehmen die Gefährten den Auftrag der Boronkirchen an und erhalten zur Identifikation ein Obsidiantäfelchen des Puninerritus sowie einen Siegelring der Kommandanta aus Al’Anfa. Die Helden sollen jedoch nicht in offizieller Mission reisen, sondern werden angehalten, Stillschweigen zu bewahren und sich nur gegenüber Eingeweihten und Amtspersonen zu offenbahren. Sie sollen sich ausserdem zu Beginn des neuen Jahres in Khunchom einfinden, wo sie ein Schmugglerschiff abholen und nach Maraskan bringen wird.
Die Helden verabschieden sich und kehren zu ihren Gästezimmern in der Akademie zurück. Dort besprechen sie das weitere Vorgehen. Alriko wird sich in der Bibliothek über die Flora und Fauna Maraskans belesen, während Orelio Heiltränke und Antidote braut. Kalea, Lika und Roger kümmern sich indessen um angemessene Reisekleidung und geeignetes Expeditionsmaterial für Maraskan.
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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #274 am: 25. November 2019, 23:48:45 »

15. – 30. Rahja, 1018 BF
Chronistin: Yomatar
(269. Runde, G7)

So machen sie sich einige Tage später gut vorbereitet auf den Weg nach Khunchom. Auf halbem Weg in Fasar holt sie ein Bote der Beilunker Reiter ein und übergibt ihnen einen monatealten Brief von Delian von Wiedbrück. Er berichtet, dass er das Verschwinden der ersten gestohlenen Enduriumlieferung zu den Aufständischen, Khunchomer Schmugglern und Echsen verfolgt hat. Dabei hatte er einen Weggefährten, Borotin Almachios, einen Forscher im Bereich der echsischen Kultur, mit dem er zum Amdeggynmassiv gereisst ist und dort Hilbert von Puspereiken beim Studium von Echsenruinen getroffen hat. Nebenbei erwähnt er, dass Borotin mit sechs Fingern an einer Hand gesegnet wurde und lädt die Helden ein, ihn auf Tuzak zu besuchen. Die Helden sind bestürzt, da dies bedeuten würde, dass Delian in der Begleitung Borborads gereist ist und über den ersten Raub bestens im Bilde ist. Deshalb vermuten sie, dass der zweite Raub des magischen Metalls durch Anhänger Borborads vollbracht wurde.
Trotz ihrer nun noch grösseren Eile sind sie in Samra gezwungen, ihre Reise für die Namenlosen Tage zu unterbrechen. Dies gibt Alriko jedoch die Gelegenheit Orelio in die Geheimnisse Zamorrahs und die damit verbundenen Abenteuer der Gefährten einzuweihen.
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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #275 am: 27. November 2019, 17:08:50 »

1. – 7. Praios, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(270. Runde, G7)

Am fünften Tag des Praiosmondes treffen die Gefährten schliesslich in Khunchom ein und stellen erst einmal ihre Pferde bei einer vertrauenswürdigen Kavanserei namens Fliegender Teppich für einen Monat ein. Ebenfalls lagern sie auf der Insel nicht benötigte Gegenstände in der Mada Basari sowie in der Dracheneiakademie ein. Danach erledigen sie letzte Einkäufe und machen sich dann im Hafen auf die Suche nach dem Schmugglerschiff. Da sie allerdings den Namen des Schiffes vergessen haben, gestaltet sich dies schwierig.
Bevor sie sich allerdigs gross im Hafen umsehen können, werden sie von Schreien aufgeschreckt. Vor einer Taverne ist eine schreckliche Kreatur, die Orelio und Alriko als Chimäre bezeichnen, aufgetaucht. Die Helden stürzen sich so gleich ins Gefecht, nur die beiden Magier halten sich zurück und Alriko meint sogar noch, dass man die Chimäre nicht töten soll. Roger hat dafür jedoch kein Gehör und macht der Kreatur schnell ein Ende. Daraufhin untersuchen die beiden Magier das Geschöpf und finden Merkmale von borbaradianischer Zauberei. Doch leider können sie die Spur nur bis zu einer Sackgasse hinter der Taverne verfolgen. Dort ist die Kreatur quasi dem Boden entsprungen. Auch der Wirt der Taverne kann ihnen nicht weiterhelfen, weshalb die Gruppe den nahen Efferd-Tempel aufsuchen, da der verzauberte Mann eine Halskette mit Symbolen Efferds und Phexens trug.
Der Efferdgeweihte kann die Halskette sogar identifizieren. Der Tote war Matrose und hiess Khadil ibn Sahil. Er empfiehlt ihnen beim Hafenmeister nachzufragen. Dieser eröffnet ihnen gegen bare Münze, dass der gute Mann sonst auf der Perlbeisser unterwegs ist. Der Name des Schiffes kommt den Helden bekannt vor und sie erinnern sich schliesslich, dass dies das Schiff ist, welches sie nach Maraskan bringen soll. Erleichtert ninmt die Gruppe noch die Information mit, dass die Perlbeisser erst wieder in ein paar Tagen im Hafen erwartet wird. Da sie ihre Zeit nicht mit Warten am Hafen verbringen wollen, heuern sie einen kleinen Jungen an, ihnen Bescheid zu geben, sobald das Schiff einläuft.
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  • 29. November 2019, 01:16:30
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #276 am: 29. November 2019, 01:16:30 »

8. – 9. Praios, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(271. Runde, G7)

Drei Tage später taucht der Knabe dann in der Unterkunft der Gefährten auf und berichtet von der Ankunft der Perlbeisser. Leider vergisst Kalea den Jungen nach dem Anlegesteg oder dem Namen des Kapitäns zu fragen, weshalb die Gefährten sich im Hafen etwas durchfragen müssen. Doch schliesslich finden sie die Zedrakke, indem Lika ein Streitgespräch mit der 1. Offizierin anfängt. Diese erkennt aber zum Glück die ilustre Gruppe und bittet sie, erst am Abend an Bord zu kommen.
So trifft die Gruppe mit Sack und Pack in der Abenddämmerung ein. Kapitän Haimamud ibn Mhakkadin heisst die Freunde willkommen und verschifft sie umgehend unter Deck, damit das Schiff auslaufen kann. Die See ist sehr wellenreich, womit insbesondere Kalea grösser Mühe hat.
Auch am folgenden Tag bessert sich der Wellengang nicht und gegen Mittag erblickt Lika eine Bireme mit kaiserlicher Flagge. Kapitän Haimamud gibt sich unbeeindruckt und lässt versteckte Ruder ausfahren, mit welchen die Perlbeisser nur so durch die See sticht. Doch die Bireme ist hartnäckig, weshalb Alriko ihnen etwas Gegenwind schickt und Orelio aus der Ferne eine Reihe Ruder zerstört. Damit fällt die Bireme zurück, doch an backboard taucht plötzlich eine zweite Bireme auf, die den Kapitän in Panik versetzt. Die «Blitz» ist dafür bekannt, dass sie keine Gefangenen macht und Schiffe einfach nur versenken. Dies versuchen sie auch, sobald sie in Reichweite sind. Feuergeschosse regnen auf die Perlbeisser ein, doch Orelio kann sie mit unsichtbarer Hand abprallen lassen, während Alriko einen Feuerelementar um Hilfe bittet. Kurz später rudert die Perlbeisser in eiligem Tempo von zwei manövrierunfähigen Biremen weg und Kapitän Haimamud kann den Gefährten gar nicht genug danken.
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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #277 am: 02. Dezember 2019, 00:25:12 »

9. Praios Nachmittag, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(272. Runde, G7)

Einige Stunden später wendet sich das Blatt jedoch. Der Horizont färbt sich plätzlich schwarz und eine Wand aus Blitzen nähert sich der Perlbeisser. Die Matrosen verfallen ob des «Kauka» in Panik, weshalb Lika kurzer Hand das Kommando übernimmt, während Orelio und Kalea für alle Fälle die Ausrüstung der Gruppe in Fässern verstauen. Kurz darauf wird die Zedrakke von der Gewalt des Wirbelsturmes wie ein Spielzeug hin und her geworfen. Dabei löst sich die Verankerung der Fracht und Orelio wie auch Kalea werden beinahe erdrückt. Indessen kämpft Lika tapfer mit dem Steuer, muss aber einsehen, dass das Ruder unter diesen Bedingungen nutzlos ist. Als ein mächtiger Windstoss dann den Hauptmasten fällt und das Schiff droht zu kippen, schwingt sie sich gewandt über das Deck und schlägt den Masten vollends ab, worauf sich das Schiff wiederaufrichtet.
Im Auge des Sturms können sich die Gefährten dann etwas sammeln. Leider bleibt aber zu wenig Zeit, um das Schiff irgendwie in die richtige Position zu bringen und so spült die nächste grosse Welle Lika und Alriko von Bord. Alriko war aber gefasst und hat bereits einen Wassergeist beschworen, der die beiden sicher an die Küste Maraskans bringt. Der Rest der Gruppe springt schliesslich mit samt der Ausrüstung über Bord und kämpfen tapfer gegen die Wellen an, indem sie sich an die Ausrüstungsfässer klammern. Doch schliesslich übermannt sie die See und sie verlieren das Bewusstsein.
In der Abenddämmerung erwachen sie schliesslich am Strand und erblicken das Wrack der Perlbeisser unweit in den Vorläufern der Klippen. Wenig später treffen auch Alriko und Lika ein, welche das Auflaufen des Schiffes vom Strand aus beobachten konnten. Trotz der späten Stunde bauen die Gefährten ein Floss, um zur Perlbeisser hinauszukommen, da sie dort noch Überlebende vermuten. Tatsächlich haben die meisten Mitglieder der Mannschaft überlebt und werden nun in Chargen von Lika an Land gebracht, während Roger und Kalea ein Lager am Strand aufbauen.
Beim kargen Abendessen besprechen die Gefährten dann das weitere Vorgehen. Kapitän Haimamud schätzt die momentane Position auf nördlich von Tuzak und meint, dass er mit seinen Leuten hierbleiben wird, um das Schiff wieder seetüchtig zu machen. Die Gruppe entscheidet sich hingegen am nächsten Morgen nach Tuzak aufzubrechen.
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  • 04. Dezember 2019, 21:11:39
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #278 am: 04. Dezember 2019, 21:11:39 »

10. – 11. Praios, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(273. Runde, G7)

So nehmen die Helden in den frühen Morgenstunden des 10. Praios den Weg gen Süden unter die Füsse. Sie bleiben am Strand, damit sie sich nicht im Dschungel verlaufen. Nach einigen Stunden treffen sie allerdings auf ein mooriges Flussdelta, welches ihnen den Weg abschneidet. Die Gruppe entscheidet etwas davon entfernt ein Nachtlager aufzustellen, um am nächsten Morgen gestärkt den Umweg durch den Dschungel in Angriff zu nehmen.
Sie haben die Rechnung allerdings ohne die Einheimischen gemacht. Im Schein des nächtlichen Feuers umzingeln maraskanische Aufständige das Lager und zwingen die Gefährten auf Grund ihrer Überzahl zur Aufgabe. Die Gefangenen werden daraufhin mit vorgehaltenen Waffen ins Dorf der Wipfeltiger gebracht, wo sie dem Oberhaupt Orsijin vorgeführt werden. Nach einigen Fehlstarts durch Orelio, überzeugen Kalea und Lika ihn schliesslich von ihren ehren Absichten. Orsijin lässt sich die Eckpunkte des Auftrages erzählen und kann im Gegenzug erwähnen, dass die Gruppe, welche den ersten Raub verübt hat, sich das «Haranidad» nennt. Mehr weiss er jedoch auch nicht.
Er lässt die Gruppe aber am nächsten Morgen frei und weist ihnen den Weg zur Strasse nach Tuzak. Die Gefährten bedanken sich und machen sich zügig auf den Weg. Doch das Reisen auf Maraskan ist sehr ungewöhnlich. Manch ein Tier läuft den Freunden über den Weg und auch in den Lüften ist einiges zu hören.
Gegen Mittag überrascht die Gruppe einen Wachposten des Mittelreiches, der in seiner Hast leider zu Tode stürzt. Da sie ihre Präsenz nicht an die grosse Glocke hängen möchten, verzichten sie aber darauf, nach den Kollegen des Verstorbenen zu suchen. Sie laufen allerdings kurz später einer Patroullie in die Arme und können nur mit Mühe und Not eine Einladung ins Lager ausschlagen.
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  • 08. Dezember 2019, 15:41:21
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #279 am: 08. Dezember 2019, 15:41:21 »

11. – 14. Praios, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(274. Runde, G7)

Kurz vor der Abenddämmerung werden sie aber von einem Korporal namens Gehrig eingeholt. Er bittet sie, ihn nach Tuzak mitzunehmen, da er meint, der hiesige Hauptmann sei verrückt und er sei aus Versehen dieser Buschtruppe zugeteilt worden. Die Gruppe will sich nicht der Beihilfe zur Fahnenflucht schuldigt machen, hält den Mann aber nicht davon ab, mit ihnen zu reisen.
Am nächsten Tag freuen sich die Gefährten über einen lauschigen kleinen Weiler, müssen aber kurz darauf feststellen, dass sie einer gefrässigen Pflanze in die Falle gegangen sind. Mit Ausnahme von Roger und Orelio entkommen sie allerdings den Fängen der Pflanze. Müssen dann aber trotzdem eine Rast einlegen, weil die beiden erwähnten Sporen abbekommen haben, die sie gelähmt haben. Kalea schätzt, dass die Sporen nicht tödlich sind und die Lähmungswirkung wieder nachlassen sollte. So verbringen sie den nächsten Tag an Ort und Stelle. Gehrig möchte aber nicht so lange warten und da er ein Dorf in der Nähe kennt, verabschiedet er sich und geht allein weiter.
Das erwähnte Dorf Alrur’Dan erreichen die Gefährten einen Tag später und stellen mit Entsetzen fest, dass ihre Gesichter Steckbriefe zieren. Sie werden von Fürst Herdin von Tuzak gegen eine Belohnung gesucht. Deshalb entscheiden die Freunde, sich getrennt unter die Leute zu mischen. Beim Proviantkauf werden Alriko und Kalea von einer jungen Frau gefragt, ob sie Dharzjinion suchen. Trotz des unbekannten Wortes ist Alrikos Neugierde geweckt und er folgt der Frau zusammen mit Kalea zum hiesigen Rur und Gror Tempel.
Dort werden sie von einer Geweihten erwartet, die ihnen erklärt, dass Dharzjinion der maraskanische Namen Borborads ist. Alriko fragt daraufhin nach dem Überfall auf den Enduriumtransport und wird an Marech, einen Wanderpriester verwiesen. Er soll Verbindungen zu den verschiedenen Rebellengruppen haben und in Kürze im Dorf eintreffen. Sie warnt die beiden aber auch, dass sich die Rebellengruppen zu weilen auch gegenseitig bekämpfen und das Haranidad nicht einfach zu finden sein wird. Alriko und Kalea bedanken sich und treffen sich ausserhalb des Dorfes mit den andern. Sie beschliessen hier ein Lager zu errichten und Marech ausserhalb des Dorfes abzufangen.
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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #280 am: 10. Dezember 2019, 17:05:05 »

15. – 17. Praios, 1019 BF
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Zwei Tage später erspähen die Freunde einen Rur und Gror Priester und halten ihn an. Es ist tatsächlich Marech und er lässt sich überreden, der Gruppe in ihr Lager zu folgen. Dort erklären sie ihm ohne Umschweife, weshalb sie auf Maraskan sind und bitten ihn um Hilfe auf der Suche nach dem Haranidad. Er verspricht ihnen, den Kontakt herzustellen und bittet die Gefährten, am nächsten Morgen auf der Strasse auf ihn zu warten.
Zur Sicherheit verlegen die Freunde ihr Lager, nachdem Marech gegangen ist. Sie trauen ihm zwar, aber möchten trotzdem ganz sicher gehen, dass sie nicht von mittelreichischen Truppen geschnappt werden. Es stellt sich aber heraus, dass ihre Vorsichtsmassnahmen unnötig waren. Die Nacht verläuft ruhig und am nächsten Morgen erwartet sie Marech, wie verabredet, auf der Strasse. Er biegt jedoch relativ schnell in den unwegsamen Duschungel ab und die Gefährten wundern sich etwas über seine Wegfindungsmethode. Er wirft zwischendurch einen Diskus über die Wipfel des Dschungels und entscheidet danach jeweils, wo es lang geht. Da er aber zielstrebig ist, fragt die Gruppe nicht gross nach. Insbesondere auch, weil sie vor allem damit beschäftigt sind, einen Weg durchs Unterholz zu schlagen und dabei nicht zu stark den Mücken zum Opfer zu fallen. Am Abend des ersten Tages muss Kalea dann nicht überraschend einen Parasiten aus Orelios Arm entfernen. Dabei bleibt es aber glücklicherweise auch, da die Gefährten sich vorsorglich mit Sansaropaste eingerieben haben, welche die meisten Viecher fernzuhalten scheint.
Ihr nächstes Hindernis ist eine mittelreichische Patroullie, von welcher sie im Unterholz entdeckt werden. Der anführende Korporal ist sehr misstrauisch und will die Gruppe filzen. Die Magier sind empört ob dieser Forderung und weigern sich. Kalea zückt daraufhin das Obsidiantäfelchen und erklärt dem Offizier, dass sie im Auftrag der Boronkirche unterwegs sind. Der Korporal traut dem Braten zwar nicht ganz, lässt die Gruppe allerdings ziehen.
Am nächsten Morgen straucheln die Gefährten über den Schauplatz eines Kampfes zwischen zwei Rebellengruppierung. Zumindest erwecken die verschiedenen Pfeile diesen Eindruck. Deshalb sind die Freunde nicht erfreut, als Marech sich an einem Fluss von ihnen verabschiedet und sie anweist, dem Strom aufwärts zu folgen.
Sie leisten seiner Aufforderung Folge, da ihnen mitten in unbekannten Gefilden kaum eine andere Wahl bleibt. Kurz vor dem Eindämmern bereuen sie dies allerdings, als ein Hagel aus Pfeilen auf sie niedergeht. Sie sind wohl der falschen Rebelengruppierung in die Arme gelaufen und müssen sich mit Alrikos Hilfe in Nebelschwaden versteckt. Ungesehen mischt sich daraufhin eine andere Gruppierung in den Kampf ein und überwältigt die Angreifer. Der Anführer der Retter stellt sich als Darajidan vom Haranidad vor und bietet der Gruppe an, sie ins Lager mitzunehmen. Mangels Alternativen willigen die Gefährten ein und lassen sich sogar Kopfsäcke überstülpen.
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Gelron

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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #281 am: 17. Dezember 2019, 21:04:30 »

17. – 18. Praios, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(276. Runde, G7)

Das Dorf des Haranidads bietet der Gruppe ein enttäuschendes Bild. Es ist eine kleine Anzahl von erbärmlichen Strohhütten und scheint ziemlich verlassen zu sein. Darajidan bringt die Gefährten in einer Hütte unter und verspricht, sie später zum Haran zu führen. Die Freunde geben sich in ihr Schicksal und beobachten in den nächsten Stunden eine merwürdige Zeremonie. Unweit von ihrer Unterkunft entfernt ist ein Toter aufgebarrt. Dieser wird aber nicht wie im Mittelreich üblich mit einem Gebet geehrt, sondern die Gefährten erleben mit Entsetzen, wie die Anwesenden dem Toten alle Schande sagen. Die Wundernase Orelio mischt sich ein und erfährt, dass der Mann an einem Spinnenbiss gestorben ist und die Angehörigen ihre Seele entlasten, damit sie danach nur noch Gutes vom Verstorbenen denken können.
Gegen Abend erscheint dann Darajidan und geleitet die Gruppe in ein unterirdisches Labyrinth. Den Helden wird klar, dass das oberirdische Dorf wohl nur eine Tarnung ist und sich das aktuelle Lager vollumfänglich im Untergrund befindet. Sie werden mit Hilfe von Leuchtinsekten in Laternen durch die Tunnel geführt und erreichen etwas später eine grössere Kaverne. Dort treffen sie den Haran. Dieser gibt den Diebstahl der ersten Enduriumlieferung ohne Umschweife zu, meint aber auch, dass das Metall ziemlich wertlos ist, da die Suche nach einem Käufer etwas schwierig ist. Trotz diesem Umstand bereut er den Raub nicht. Er bereut jedoch, die Rache des Mittelreiches auf seine Gruppe gelenkt zu haben und meint, dass sie arg geschwächt seien. Deshalb will er für die Führung zur Mine eine Gegenleistung von den Gefährten. Sie sollen in einer nahen Höhle eine Riesenspinne erledigen, welche in letzter Zeit dem Dorf zu schaffen gemacht hat. Die Helden willigen ein und lassen sich am nächsten Morgen die Höhle zeigen.
Die Höhle liegt gut abgeschottet etwas vom Dorf entfernt und selbst die Fauna scheint sich nicht in ihre Nähe zu trauen. So müssen die Helden erst einige Felsen bezwingen, bevor sie vor dem Eingang stehen. Dieser ist ziemlich tief und die dahinter liegenden Gänge liegen komplett im Dunkeln. Selbst Kaleas Sturmlaterne hat Mühe die Tunnel auszuleuchten. Plötzlich werden Lika und Orelio von oben angefallen und entkommen nur Dank Alriko, der die riesige Spinne mit einer hellen Lichtkugel fürs erste in die Flucht schlägt. Lika rappelt sich sofort auf und verfolgt die Kreatur sofort mit Kalea. Die beiden achten dabei zu wenige auf den Boden und fallen durch ein Spinnennetz hindurch in ein Loch im Boden. Diese Gelegenheit lässt sich die Spinne nicht entgehen und attackiert so gleich. Lika wird gebissen und sinkt benommen zu Boden. Während Kalea noch versucht, sie mit dem Schild zu schützen, bedient sich Alriko seiner arkanen Kraft und schleudert die Spinne mit einem mächtigen Windstoss an die nächste Wand.
Daraufhin hilft Roger der Zwergin Lika zu bergen. Alriko untersucht indessen den Spinnenleichnam und Orelio entdeckt an den Wänden Malereien von Spinnen sowie einer Frau mit Spinnentattoo. Die beiden sind sich einig, dass es sich bei der Spinne um das Vertrautentier einer Hexe gehandelt haben muss. Deshalb schleift Orelio die Kreatur mit arkaner Kraft vor den Höhleneingang und fordert die Hexe mit blutiger Schrift auf, ihn zu finden. Der Rest der Gruppe hält dies für unnötig und hilft deshalb lieber den Maraskani ihre Toten zu bergen.
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  • 21. Dezember 2019, 17:03:38
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #282 am: 21. Dezember 2019, 17:03:38 »

19. – 26. Praios, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(277. Runde, G7)

Der Haran bedankt sich und löst sein Versprechen ein, die Gruppe zur Enduriummine zu bringen. So brechen die Gefährten am darauffolgenden Morgen zusammen mit einem kleinen Trupp an Einheimischen in Richtung der Maraskankette auf. Der Marsch ist beschwerlich und bringt die Gruppe in Kontakt mit immer neuen natürlichen Gefahren. Eines nachts müssen sie sogar eiligst ihr Lager verschieben, weil ein Schwarm an Tausenfüsslern im Anflug ist. Eine sehr gefährliche Tierart, die binnen Sekunden ein Lebewesen bis auf die Knochen abnagen kann.
Dank den einheimischen Führern erreichen sie allerdings am nächsten Morgen einen semi-zivilisierten Ort, Hilbert von Puspereikens Lager zum Studium der nahen Achazruinen. Der Magus erzählt ihnen vom Besuch Delian sowie Borotins, bevor diese zu einer weiteren Ausgrabungsstätte nördlichen von Boran weiterreisten; Sel’Atach. Dort vermuten die Gelehrten ein mächtiges Artefakt, das 11. Siegel von Akrabal. Aber leider soll es auf Grund der Einmischung mittelländische Truppen zu einer Katastrophe gekommen sein. Laut von Puspereiken entsandte Fürst Herdin eine Truppe, um die Ausgrabungen zu beschleunigen. Dabei hätten sie allerdings einen Leviathan geweckt, der das Expeditionsteam beinahe vollständig ausgelöscht und den Ausgrabungen ein Ende bereitet habe. Die Gruppe vermutet auch hier wieder die Hand Borborads und reisen deshalb eiligst weiter.
Am Nachmittag erreichen sie die Ufer des Roab, wo sie von Kämpfern des Rurijidas Schwert erwartet werden. Diese wollen die Reisegruppe durch ihr Terretorium begleiten, für eine gewisse Gegenleistung versteht sich. Glücklicherweise fällt den Gefährten in der darauffolgenden Nacht eine handvoll Edelsteine in die Hände.
Sie werden von einem Trio Achaz besucht, die sich als Gesandte der Stadt Akrabal ausgeben. Sie bitten die Helden um Unterstützung bei der Wiederbeschaffung eines Artefakts, dass durch mittelländisch Truppen aus Sel’Atach gestohlen wurde. Die Magier können den Achaz entlocken, dass es sich dabei um ein Szepter, das sogenannte 11. Siegel Akrabals, handelt. Die erstauntlich gut gekleideten Achaz betonen, dass das Siegel ungeheuere Kraft besitzt und unabdingbar für den Schutz Akrabals ist. Akrabals, das sagenumwobene Zentrum echsischen Wissens wäre das Kronjuwel in einer Eroberungswelle Borborads. Die Gefährten willigen deshalb ein, den Achaz behilfich zu sein. Diese versprechen ihrerseits Hilfe, wenn die Gruppe das Szepter gefunden hat und überlassen Orelio ein Tongefäss, dass dieser zerschlagen soll, um sie zu rufen, sowie einige Säcklein mit Edelsteinen.
So geht es am nächsten Tag unter neuer, gut entlöhnter Führung weiter bis zum Gebiet der Uljaykim, eine weitere Rebellengruppierung. Hier wird eine Mutprobe von den Helden für die Hilfe gefordert, der sich Kalea stellt. Aber bevor sie Skorpiondomteurin spielt, kaut sie doch noch etwas Belmart und übersteht deshalb den hochgiftigen Stich unbeschadet. Die Rebellen sind ob der Vorbereitung sowie dem Mut beeindruckt und übernehmen die Leitung zur Amran-Anshi Mine.
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Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #283 am: 26. Dezember 2019, 20:15:07 »

27. Praios, 1019 BF
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(278. Runde, G7)

Diese erreicht die Reisegruppe zwei Tage später, doch Roger ist ob des Anblicks beunruhigt. Die Mine wird von einer massiven Holzpalisade, einem Wassergraben und zwei Wachtürmen beschützt. Mit dem kleinen Trupp an Rebellen wird also ein Frontalangriff nie gelingen. Doch eine Erkundungstour von Lika fördert zu Tage, dass die Wachen, welche von aussen zu sehen sind, aufgebockte Leichen der Drachengarde sind und auch sonst von drinnen kaum ein Ton zu hören ist. Eher ungewöhnlich für eine arbeitende Mine. So nehmen die Gefährten sich ein Herz und marschieren in geschlossener Formation über die schmale Holzbrücke ins Lager hinein.
Was sie in den nächsten Stunden entdecken, ist in höchstem Masse verstörrend. Im gesamten Lager ist keine Menschenseele mehr am Leben. In der Gemeinschaftsbarracke finden die Helden verwesende Leichen mit blauen Augen und Hufen, die auf magische Weise ums Leben gebracht wurden. Ein Haus weiter trifft die Gruppe im Schlafsaal einen stinkenden Leichenhaufen aus Maraskanern sowie Mittelländern an. Dieser verströmt jedoch nicht nur einen unertragbaren Gestank, sondern birgt auch noch Maraskantaranteln, die ihr Gift an Lika und Roger verteilen. Die beiden können allerdings erfolgreich behandelt werden und die Erkundungstour fortsetzen. Diese endet schliesslich in der Wachstube, wo die Helden das Dienstbuch des wachhabenden Offiziers finden.
Er zeichnet ein Bild einer moralisch desolaten Wachtruppe, die anstatt einer bitter nötigen Ablösung, lediglich Verstärkung aus Tuzak erhielt. Die Drachengarde unter dem Kommando von Praiotin von Rallerau traf vor einigen Monden in der Mine ein und übernahm die Leitung mit drakonischer Härte. Von Rallerau bestrafte jegliche Missetöne auf’s Härteste und schreckte sogar vor Folter sowie Exekution von Soldaten nicht zurück. Als er mit seiner Drachengarde und der jährlichen Enduriumausbeute schliesslich das Lager gen Maraskankette verliess, waren die gemeinen Soldaten derart demoralisiert, dass der wachhabende Offizier fürchtete, die Mine nicht mehr adequat schützen zu können. Auch machten ihm die sogenannten Bergbauspezialisten, die von Rallerau mit einigen wenigen Drachengardisten zurückliess, Sorgen. Er zweifelte an ihrer Qualifikation. Sein letzter Eintrag galt aber seiner Angst vor einem Angriff maraskanischer Rebellen. Er hätte sich wohl selbst zu diesem Zeitpunkt nicht ausgemalt, dass er schlussendlich einer vergifteten Suppe zum Opfer fallen sollte.
Da die Helden bisher nur Soldaten und maraskanische Sklaven gefunden haben, sind sie nun überzeugt, dass diese «Bergbauspezialisten» sich in der Mine befinden müssen. So machen sie sich auf zum Mineneingang, wo ihr Grauen nochmals eine neue Dimension annimmt. Der Eingang wurde verbarrikadiert und magische Runen warnen vor Dämonen.
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  • 04. Januar 2020, 16:04:46
Re: [DSA] Aves' Novizen [5/6] - Die Sturmchronik: G7
« Antwort #284 am: 04. Januar 2020, 16:04:46 »

27. Praios Nachmittag, 1019 BF
Chronistin: Yomatar
(279. Runde, G7)

Der Anblick in der Mine verbessert sich kein bisschen. Der Lift in die Tiefen ist übersäät mit Beschwörungssymbolen und an den Schachtwänden klebt eine schleimige Substanz, die offensichtlich nicht natürlichen Ursprungs ist. Die Helden nehmen all ihren Mut zusammen und lassen sich in Begleitung der Maraskanerin Irasijad von den restlichen maraskanischen Rebellen, die zur Bewachung im Lager oben bleiben werden, in die Tiefe hinunterbefördern.
Auf der ersten Sole finden sie ein verschlossenes Gitter, welches Lika aber mit Leichtigkeit knackt. Dahinter verbirgt sich in einer kleinen Kaverne ein weiterer Leichenhaufen, der in der Mitte eines Heptagramms aufgeschichtet wurde. Daneben ist ein kleineres Pentagramm zu sehen. Die Magier gehen davon, dass die Leichen zur Beschöwrung einges Dämonen benutzt wurden, die Beschwörer aber selbst Angst hatten und deshalb wohl im Schutz des Pentagramms standen. Vom Dämon oder den Beschwörern fehlt allerdings jede Spur, weshalb die Gruppe sich zur nächsten Sole hintunterfahren lässt.
Dort finden sie noch mehr von diesem seltsamen Schleim. Orelio vermutet, dass es sich dabei um Rückstände des Dämon handelt. Eine weitere Sole tiefer finden die Gefährten dann ganze Geflechte aus Schleim und merkwürdige Löcher in den Gangwänden. Alriko und Orelio vermuten, dass der Dämon das Endurium quasi aus dem Gestein geschmolzen und dann gesammelt hat. Die Vorstellung bereitet insbesondere Lika Unbehagen und als dann auch noch alle Lichtquellen plötzlich ausgehen, bleibt allen die Spucke weg. Einige Meter vor den Helden erscheint wenige Sekunden später eine schemenhafte Gestalt, die aber immer wieder leicht verblast. Kalea gelingt es dann endlich ihre Sturmlaterne wieder in Betrieb zu nehmen, die Gestalten bewegen sich allerdings mit der Gruppe mit, berühren die Helden und schleichen gespenstisch den Felswänden entlang.
Da sie den Gefährten jedoch nicht schaden, setzen diese ihren Weg fort und bemerken schnell, dass sie in ein Labyrinth aus runden Gängen geraten sind. Der Dämon muss sich kreuz und quer durch die Mine gegraben haben. Selbst Likas sonst so akurater Orientierungssinn versagt und die Helden irren mehrere Stunden durch die Gänge, bevor sie wohl eher zufällig wieder den Liftschacht erreichen. Dort lassen sie sich dann schlussendlich zum Grund der Mine transportieren und sind erleichtert, dass die gespenstischen Schemen ihnen nicht folgen.
Leider lauert dort unten noch etwas viel Schlimmeres. Irasijad ist das erste Opfer, welches vom Dämon blitz schnell durch ein Loch aus der Decke geschnappt und in die Dunkelheit gezerrt wird. Die Gruppe kann ihr leider nicht folgen, da das Loch in der Decke spiegelglatte Wände hat und steil nach oben geht. Deshalb müssen sie den gewöhnlichen Weg entlang den Minengängen nehmen und entdecken einen Raum, der etwas häuslich eingerichtet ist. Wohl das «Quartier» der Beschwörer, denn Orelio entdeckt eine Leiche in einer entsprechenden Robe. Doch ein lautes Rumpeln hält ihn davon ab, diese zu untersuchen.
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