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Autor Thema: phreneticus (12/12)  (Gelesen 20471 mal)

Bryon

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  • 20. September 2013, 17:34:39
phreneticus (12/12)
« am: 20. September 2013, 17:34:39 »


Der Wahnsinn hat viele Gesichter und wer dem Rollenspiel erlegen ist sucht oft gern das besondere, das Etwas das bewegt und mehr gibt als die Schranken und Grenzen des realen Lebens erlauben.

Ob durch die tiefsten Schatten huschend, verborgen vor den wachsamen Augen des gesetztes und der Mächtigen, vom entferntesten Winkel der Galaxis zum hellen Zentrum fliegend durch unzählige Sternensysteme oder auf dunklen Pfaden wandernd durch die Täler und Schluchten des Mittelgebirges um vom ruhigen Eriador in das Schlachtengeplagte Rohan zu gelangen – die Wege der Spieler dieser Gruppe sind mannigfaltig. Manche Pfade sind vom Blut des Bösen getränkt, andere von Ruhm und Ehre geprägt und manchmal geht es nur darum einen dreckigen Job für ein paar Credits zu erledigen.

Wo auch immer es die Gefährten, Agents, Runner hin verschlägt – es wird sicher spannend, lustig und actionreich.

Spieltart: Viel Rollenspiel, kurze Kämpfe, gute Ideen werden belohnt, eher low-play bzw. starke Charaktere die nicht unbedingt in jeder Situation den Superman spielen müssen/wollen, wobei ich gegen gute Magier und starke Kämpfer nichts habe.

Spielprojekte:
Die Gruppe tickt etwas anders als herkömmlich Gruppen da die Zeit relativ fix ist aber nicht das Spielsystem. Mitgenommen werden 4-5 Leute aus der Gruppe und fast immer ein „Gast“. Spielprojekte werden auf Anregung innerhalb oder außerhalb der Gruppe gestartet wenn ein SL Lust hat.

Spielsysteme: WECHSELND
  • Indie (Eigenbau auf Basis Ubiquity): Ragnarök, Star Wars, Engel & Dämonen, Herr der Ringe
  • Ubiquity (AfO, Hex, Leagues of adventure)
  • Seltener: Herr der Ringe Rollenspiel (Decipher), Star Wars WEG, Shadowrun (SR3 und SR5), DSA (4.1), WH40K (Schattenjäger/Deathwatch), Legends of the 5 Rings (L5R), Yggdrasil

Spieler (Feste Mitglieder):
  • Auman
  • Beo
  • Bryon
  • Bernsteinauge
  • Belaiar
  • Clair
  • Farnir
  • Marashar
  • Murky
  • Iona
  • Saalko
  • Severn
  • Yariloira
  • Savena

Vielen Dank für (vorübergehendes) Engagagement an
  • Aniell
  • Asharu
  • Faenwulf
  • Khornan
  • Lule
  • Toril

Spielerpool: In den Pool werden langfristig Bekannte aufgenommen mit denen man sich sehr gut versteht, und welche die o.g. Spielsysteme ebenfalls kennen und gerne zu den genannten Zeiten spielen wollen.

Spielzeiten: Freitags 21:00- max. 01:00

Spiel Projekte:

Ragnarök:
- Alberichs Erbe, Großkampagne - 12-18 Monate abgeschlossen
- Wolfshatz - 1-2 Abende (Dezember) abgeschlossen
- Fimbulwinter, Großkampagne - 12-18 Monate in Konzeption

Star Wars (Ubiquity):
- Sie vergibt nicht sie vergisst nicht .... Großkamapagne 2-4 Monate, SL: Belaiar abgeschlossen
- Elrood's Rebellion Großkamapagne 12-18 Monate, SL: Bryon  laufend
- Legends of the Inasaari Großkamapagne 6-8 Monate  - in Vorbereitung
- War in Paradise... .. Großkampagne ca. 12  Monate, 201X - in Konzeption




« Letzte Änderung: 06. April 2020, 09:29:32 von Bryon »
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Bryon

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  • 24. Oktober 2019, 21:34:31
Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2019, 21:34:31 »

Kampagne: Sie vergibt nicht, sie vergisst nicht ...
SL: Belaiar
Spieler: Bernsteinauge als GrVesh (Defel/Söldner), Bryon als Ben Boxley (Mensch/Pilot), Clair als Chir'Da (Twilek/Abenteurerin), Marashar als Marashar (Mensch/Abenteurerin), Murky als Rhiana (Twilek/Jedi), Savena als Railyn Hawkins alias Patrica Privateer (Mensch/Frachtercaptain)

Spielsitzungen 1 und 2 (10.10 und 17.10)

HELO Station 92

(aus Sicht von Railyn)
  • Rai wartet auf Nachricht über erfolgreiche Betankung in einer gemütlichen Bar auf der HELO Station 92
  • bei Schirmchendrink und guter Musik stört nur beginnende Schlägerei, bei der ein Corellianischer Schlipsträger ordentlich einzustecken hat
  • Sicherheitsleute geben sich nicht sehr motiviert, die Auseinandersetzung zu beenden
  • inmitten des kleinen Aufruhrs entdeckt Railyn Chir'da und macht sich, bewaffnet mit neuem Schirmchendrink, Kaffee und Whiskey, auf den Weg zu ihrem Tisch
  • unterwegs wird sie eines Drinks beraubt, wobei sich der Dieb überraschend als Marashar entpuppt
  • beim anschließenden gemeinsamen Trinken und Plaudern geht es neben Omabesuchen, Lieferungen, Zwangsurlauben und spontaner Einquartierung auf der Providence
    auch um den beschlossenen "fehlerhaften" Republican Act AC 34, der hier gerade Grund für viel Aufruhr ist
       -- das ursprüngliche Ziel, den Wiederaufbau voranzutreiben und mehr soziale Gerechtigkeit und Arbeit zu schaffen, ist nach hinten losgegangen
       -- viele sehen ihre Existenz bedroht oder haben bereits alles verloren und lassen ihren Unmut an denen aus, die Zünglein an der Waage waren ... Corellia
  • aufgrund eines Unglücks irgendwo außerhalb der Station erhöht sich der Zeitpunkt der Betankung von 4 auf 14 Stunden
  • vor der Bar hat sich ein Pulk von Leuten gebildet, die Stimmung scheint angespannt und droht irgendwann zu kippen, ein guter Zeitpunkt, um zu gehen
  • sie treffen am Raumhafen auf Ben, in Begleitung einer unbekannten Twi'lek, die sich als Rhiana vorstellt
  • man beschließt gemeinsam etwaige Gespräche auf das Schiff zu verlegen, das in der Zwischenzeit mit einem Kuckucksaufkleber verunstaltet wurde, verteilt von einem
    republikanischen Amtsangestellten namens Kasimir Hasenfuß, wodurch Railyn die Erlaubnis entzogen wird, das Schiff zu betreiben
  • die Vorstellungen und Erklärungen fallen etwas kürzer als gewohnt aus, da Nachforschungen, wie man von der verdammten Station runterkommt und was eigentlich los ist,
    vorrangig scheinen
  • diverse Hotlines, Warteschleifen und eine hasenfußige Riesenmücke (bitte passende Rasse einfügen) später ist klar, Railyns Bank hat ihren Kredit an die
    Huttian Society Bank verkauft, die wiederum eine notwendige Versicherungsumme (in Höhe von 25.700 Credits <-- das kann übrigens nicht stimmen, außer sind irrelevante
    Hintergrundcredits :p) nicht an Railyns Versicherungsträger gezahlt hat
  • Railyns Versicherung räumt zumindest ein, dass mit der Zahlung von 500 Credits eine vorläufige Betriebserlaubnis ausgestellt werden kann, bis die neue zuständige
    Bank aufgesucht wird für weitere Klärungen
  • das alles, während im Hintergrund eine noch leicht verwirrte Rhiana steht, Ben bereits Pläne zum Stehlen einer Tankladung schmiedet, Marashar vielleicht gedanklich
    schon ihre "Schwerter" wetzt und Chir'da wütende Tiraden über Hellford zum Besten gibt ... irgendwas wegen einer Kaffeemaschine?

(Aus Sicht von GrVesh)
Am Arsch (der Welt(en))

  • GrVesh ist im „Cycledelic Pit“. Hier kann er sich mal wieder richtig ausleben! Endlich mal wieder leben und anderen Spacken auf die Backen hauen! Als er sich zwischen zwei Kämpfen ausruht, und anderen beim Cage Fight zuschaut, bekommt er Besuch von einem alten Freund – soweit GrVesh überhaupt alte Freunde hat. Ruben steckt ihm, dass jemand nach GrVesh sucht und viel, viel Geld für Infos über ihn locker macht! Diese Information und die Betonung des Wortes „viel“ waren besonders beunruhigend, da Ruben als KillContract-Vermittler durchaus mit großen Summen zu tun hat. „Ich habe abgelehnt… der alten Zeiten Willen und weil ich Dich nicht als Feind haben möchte. Aber pass auf dich auf Buddy, die Galaxy ist grausam!“ GrVesh nimmt diese Information ungerührt zur Kenntnis, nickt lachend und klopft Ruben beruhigend auf den Rücken. Aus seiner Vergangenheit weiß er, wie es sich anfühlt, wenn die halbe Galaxis auf der Jagd nach einem ist.
  • Vier Stunden später: Zunächst war es nur ein Rumoren in der Pit, aber man lernt mit der Zeit Bullshit von realen Fakten zu trennen. Und diese Fakten sagen, dass Ruben tot in der Gasse neben einer anderen Bar gefunden wurde. Zufall? Gibt es nicht. Vielleicht sollte ich doch etwas genauer nachhören… Als GrVesh zum Leichenschauhaus geht, kann er unbürokratisch gegen ein paar Creds den Leichnam sehen. Und es ist RubenDie Gewissheit trifft dich wie ein Schlag! Verdammt… er ist es! Als GrVesh die nicht ganz geschlossenen Augen des Leichnams schließt, bemerkt er, dass der Name „Nal Hutta“ in Rubens Unterarm geritzt wurde. Eine genauere Musterung ergibt, dass es wohl keine absichtliche Verstümmelung war. Der Schriftzug war nur ganz leicht vor dem Hintergrund der blasser werdenden Haut zu erkennen. Das sieht eher nach einer selbst zugefügten Wunde aus. Aber für wen? Wer würde nach Ruben schauen? Ich?
  • Im Leichenhaus: GrVesh überlegt einige Zeit… doch seine Gedanken kommen immer wieder zu dem gleichen Ergebnis. Entweder kommt derjenige, für den die Botschaft ist oder dieser gottverdammte Ruben hatte in seiner Sorge recht. Dann wäre die Nachricht für GrVesh bestimmt.
  • In der Stadt: Einige Stunden, die GrVesh an verschiedenen Stellen vor bzw. in der Nähre der Leichenhalle verbringt, bringen weitere Gewissheit. Es kam niemand. Keiner einziger, der nicht zum Leichenhaus gehörte, schien an diesem gottverdammten Gebäude Interesse zu finden. Die Nachricht war also für mich.
  • GrVesh beginnt die auf dem Planeten vorhandenen Kanäle anzuzapfen, um herauszufinden was vor sich geht. Zudem versucht er mehr Informationen über Nal Hutta zu erhalten.
  • Nachdem absehbar ist, dass er vor Ort keine weiteren Informationen erhalten wird, egal wie sehr er auf den Putz haut, packt GrVesh das Ganze auf seine übliche Weise an: Mit Anlauf direkt in die Mitte des Ganzen.
  • Er organisiert sich auf einer Seite für Bounties einen Kill-Kontrakt auf Nal Hutta, welcher ihm als Tarnung dienen kann. Dann schwingt er sich in sein Schiff und fliegt ebendorthin.
  • Während er unauffällig auffällig Informationen über sein Opfer (einen abtrünnigen Ganger-Wookie-Verräter mit imperialen Kontakten) herauszufinden versucht, such er vorrangig nach Hintergründen über die Jagd auf ihn. Nachdem er einige Informationen gesammelt hat und sich des weiteren Vorgehens sicher ist, beschließt er den Kontrakt durchzuführen.
  • Er steigt die Stufen zur Wohnung des Wookies, entledigt sich seiner Kutte und lässt nach der vorsichtigen Öffnung der Tür einen Thermaldetonator in die Wohnung rollen und zieht die Tür wieder zu. Ein kräftiges Krachen später war der Wookie Geschichte und GrVesh auf dem Weg zu seinem neuen Ziel. Parallel tippte er auf seinem Kommunikator, um über Intergalacticfleurop noch Blumen an die Hinterbliebenen zu senden.
  • Vorsichtig, aber nicht wirklich Böses erwartend gelangt er zu seinem Schiff, was er fernab der Stadt  in den Sümpfen geparkt hatte. Nur das ganz kurze Aufstellen seiner Nackenhaare warnte GrVesh vor der Detonation; die Teile des Schiffs flogen ihm förmlich um die Ohren.
  • Noch während er gegen das Fiepen in seinen Ohren kämpfte und versuchte, sich zu orientieren, begann er auszuweichen, um eventuellen Gegner das Zielen zu erschweren. Ebenfalls keine Sekunde zu früh, als schon ein Blasterschuss seine Kutte durchlöcherte, aus der sich gerade gewunden hatte.
  • Nach einem kurzen aber heftigen Kampf, bei dem das Schlachtenglück mehrfach wechselte und der GrVesh einige kleinere sowie eine größere Wunde über den Rippenbogen verschaffte, hatten ihn die drei verbleibenden Gegner vor den Ruinen seines Schiffs eingekesselt. Durch das brennende Wrack im Hintergrund war sein Visor kurz vor der Überlastung und seine Tarnung funktionierte nicht so gut, wie in schattigeren Bereichen. In einem verzweifelten, letzten Aufbäumen sprang GrVesh mit einem großen Satz über das Schiff, dabei die Pilotenkanzel aufreißend, damit ihm das Panzerglas Schutz gegen die Blasterschüsse gewähren würde. Den Fall auf der anderen Seite bremste er mit den Krallen an der Metallunterseite und bremste ihn so über dem Boden und über den nun wirkungslos unter ihm hindurch zischenden Blasterschüssen ab. Über Kopf hängend konnte er zwei weitere Gegner mit gezielten Schüssen aus dem Fallen ausschalten. Der dritte traf ihn erneut, doch im 1 gegen 1 konnte der verletzte Defel seine Routine in Cage Matches ausspielen.
  • Nur kurze Zeit später hatte er seinen Gegner am Genick, eine Kralle auf der Halswirbelsäule. Auf seine Fragen spuckte dieser nur verächtlich aus. Dies besiegelte das Todesurteil des verhinderten Attentäters, als GrVeshs Krallen den lebenswichtigen Nervenstrang durchtrennten und den Wirbel brachen.
  • Nur mit seiner verbrannten Kutte angetan und mit den Blastern und sonstigen Wertgegenständen seiner Gegner beladen, hinkte GrVesh in die Stadt zurück. Nach kurzer Zeit und für einen obszönen Preis hatte er bei einem Jawa-Laden die Waffen gegen eine alte, wenigstens gewaschene Jawa-Kutte eingetauscht, die aber selbst dem kleinen Defel noch deutlich zu kurz war (7/8 Style soll ja in sein).
  • Danach zog sich der Defel mit einiger Nahrung und Getränken in ein Versteck zurück und begann nachzudenken. Kaum Ausrüstung außer Waffen, wenig Geld und nur das Com blieben ihn.
    Verflucht. Ich muss meine … Freunde informieren. Im Gedanken zögernd erkennt GrVesh, dass ihm die verrückte Truppe um Hellford inzwischen ans Herz gewachsen ist. Es machte ihn schwach und angreifbar, aber eigentlich ein ganz nettes Gefühl.
  • Nach kurzem Texten mit Chirda, an Ben usw. waren diese zumindest vorgewarnt:
  • "Aussicht schattig mit Gefahr von Sturm. Alle Nachbarhäuser von Af El weht es weg. Besonders gefährlich ists im Schneckenland. Blau, trinkfest, Kaffeejedi, Kätzchen und Kratzbaum, ihr seid in Gefahr!"
  • Chir'da T'arkona: "Woher weht der Sturm? ist die Kutte heile?"
  • "Kutte im Auge des Sturms; Sturmzentrum nicht lokalisiert; Schiff schrott!"
  • Mit kurzer Verzögerung kommt noch nach: "Pass auf Dich auf."
  • Chir'da T'arkona: "Blau und Kratzbaum fahren (hoffentlich) zu den Orangen... Transport scheint kompliziert... Pass du auch auf dich auf!"
  • Aber wohin nun selbst? Abwarten und Blut trinken. Oder wie der schöne Spruch auch hieß.

Einstieg Ben & Rhiana

Auf dem Weg nach Coruscant ...

Ben
und Rhiana hatten sich auf dem Weg nach Coruscant befunden. Nachdem er sein Shuttle vorzeitig abgegeben hatte. Ben hatte Rhiana zumindest auftragsgemäß nach Hause begleiten wollen. Zu diesem Zweck hatten sie einen öffentlichen Transportkreuzer verwendet. Lucky, Bens Z95 Jäger, hing an einem der Außendocks.

Zu ihrem Schrecken wurde der Kreuzer aus dem Hyperraum gerissen, da er in einen Meteoritenhagel gelandet war.  Ben begab sich mit Rhiana sofort zu Lucky. Die Beschädigungen am Kreuzer waren so gross, dass sie keinerlei Möglichkeit hatten das große Passagierschiff noch zu retten. Ben versuchte den Leuten beim Weg in die Fluchtkapseln so gut es ging zu helfen. Auch Rhiana bemühte sich nach Kräften. Als ihnen die Zeit auslief begaben sie sich zu Bens Jäger. Eigentlich war das Cockpit nur für eine Person gedacht. Entsprechend kuschelig wurde es in Luckys Pilotenkanzel. Ben setzte sich nach unten, Rhiana auf seinen Schoß.

Sie schafften es abzudocken und aus dem Hagel zu fliegen. Ben versuchte noch einigen Rettungskapseln den Weg aus dem Asterodienhagel frei zu schiessen und sie setzten ein Notsignal ab, damit sich jemand um die Leute kümmern würde. Mehr konnten sie nicht mehr tun.

Im Jägert konnten sie nicht all zu lange Reisen. Entsprechend nahmen sie Kurs auf die nächste Station, die Helo 92 genannt wurde. Auf dem Flug hatten sie viel Zeit. Ben fragte Rhiana nach der Jedi-Ausbildung und ihren Erlebnissen im Orden. Anfangs hatte Rhianas Nähe einen bezaubernden Effekt auf Ben, der auch eine gewisse körperliche Reaktion hervorrief, die er nicht vermeiden konnte … mit der Zeit machte sich allerdings der Schmerz in den Beinen bemerkbar. Als sie schließlich ankamen waren beide – auch Ben – froh sich aus dem Cockpit zu schälen. Rhiana gelang das sehr gut, Bens Beine waren durch den ständigen Druck – trotz Lockerungsversuche – wie eingefroren. Er konnte sich kaum bewegen und fiel sogar beim Aussteigen zurück ins Cockpit.

Als sie landeten trafen sie auf Railyn – das wäre ja schön gewesen … wenn nicht diese Chir’Da mit dabei gewesen wäre. Ben war mit der Twilek-Tante an Hellfords Seite nie warm geworden... das Leben hätte so schön sein können ...

Ben hatte während der Reise ständig Textnachrichten bekommen, dass sein Kreditgeber gewechselt hatte, d.h. es gab einen neuen Besitzer der Kredits. Er hatte sich darüber keine Gedanken gemacht bis er nun von diesem Republican Act AC 34 hörte. Ob das auch Auswirkung auf ihn hatte? Vielleicht sollte er den neuen Banker mal kontaktieren …
Railyn schien auf jeden Fall Probleme zu haben… das war für Ben in sofern problematisch, als dass er Rhiana gerade Railyn anvertrauen wollte, damit Ray Rhiana nach Coruscant bringen würde … in Lucky würden sie die Reise nicht durchführen können … .. das hieß er würde noch etwas länger auf die Jedi aufpassen müssen, bis er seinen großen Auftrag endlich abgeschlossen haben würde …

Da Rhiana irgendwie eine Süße war, war es auch nicht so schlimm .. die Zeit allerdings auch mit Chirda verbringen zu müssen war wie exquisite Martesi-Schokohörnchen Essen mit Zahnschmerzen … und da GrVesh sich ankündigte war das noch das Salz in der Schoko-Creme … das würde was werden … - bei der nächsten Gelegenheit würde er sich besser abseilen …- vor allem da die beiden Twilek Damen sich sehr gut zu verstehen schienen - Zeit die Kurve zu kratzen?

Festgesteckt auf der Helo Station 92  ...

Auf Nal Hutta - Teil 2

  • Nach einigen Tagen ist der Defel fast schon ein Wrack. Immer wieder kam es zu Angriffen, die er bislang zwar alle abwehren konnte, doch bis auf sein aktuelles Verstecken konnten sie ihn immer und immer wieder aufspüren. GrVesh 40 Rest 0, aber der immer währende Kampf hatte wirkliche Spuren hinterlassen. Die ersten Wunden wurden zwar langsam schorfig, aber besonders eine Rippen im hinteren Rippenbogen war ausgerenkt, angeknackst oder was sonst noch alles. Besonders das Schlafen war die Pest damit. Aber hey, so blieb er wach und wach heißt lebendig.
  • Dann kam die erlösende aber auch erschreckende Nachricht. "Blau und Kratzbaum konnten nicht hören, wir sind hier, Möglichkeit für ein Treffen." GrVesh musterte ungläubig sein Com und wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Es kam tatsächlich jemand ihn zu retten? Aber das war so unglaublich leichtsinning und unglaublich dumm. Ok, das leichtsinnig passte zu Chirda. Aber dumm nicht. Und Kratzbaum? Ben? Ausgerechnet von ihm würde ich das als Letztes erwarten. Im Geist notierte GrVesh sich, dass hinter dem lockeren Grinsen vielleicht doch eini wenig mehr steckte, als man vermuten konnte, als er sich durch das Kätzchen bespielen ließ. Nach kurzem Zögern antwortet er Chirda.
  • Dann verstaut GrVesh seine Vorräte, die er sich über die letzten Wochen mühsam zusammengestellt hat. Sorgfältig verbirgt er seine Waffen und entledigt sich der Kutte. Mit ungewohnt eckigen Bewegungen schält er sich aus der Dachfalte, die seine Zuflucht der vergangenen Tage darstellte, und lässt sich über die Dachkante in eine dunkle Gasse gleiten. Einige Sekunden horcht er sich um, dann eilt er in die Richtung des Treffpunkts, nur mit Visor angetan.
  • Mit vielen erratischen Manövern und ohne großen Kontakt mit den Einheimischen herzustellen, hetzt der Defel durch die Stadt zum Treffpunkt, nahe einem sehr belebten Platz in der Nähe der Huttian Society Bank. Viele Aliens/Menschen sind der beste Schutz, den ich habe.
  • Nach einem Kontakt mit Chirda und einer anderen Twilek - verborgen hinter den beiden im Schatten - beschließen alle zunächst zum Schiff zu flüchten, damit man eine Pause erhält. Überraschenderweise unbehelligt im Schiff angekommen, erzählt ein gehetzt wirkender über seine letzten Wochen.
  • Doch die Fänge seiner Verfolger reichen weit, das erfährt GrVesh, als ihm Chirda ihr Pad unter die Nase hält mit der Nachricht von einer MCV(?) - wer auch immer das ist: Captain erpresst. Soll bei Kontakt SH Bescheid geben. Hinterhalt oder kein Kontakt? MCV" GrVesh überlegt und denkt laut. "Wer zum Teufel ist SH? Die schwarze Hand? Aber die hier? Naja, wer auch immer, das Spiel geht hier seit Wochen so. Ich habe etwa 40 Assassinen überlebt. Und hab immer noch keine Ahnung, wer hinter uns her ist... "
  • Dann versucht sich GrVesh zu versorgen, endlich diese verfluchte Rippe wieder einzurenken. Mit freundlicher Hilfe von Rhianna gelingt dies auch. Jedoch werden die sehr unterschiedlichen Lebensgestaltungen zwischen GrVesh und Rhianna sichtbar. Heiler und Assassine. Doch die Dankbarkeit und ein Vorschussvertrauen als Chirdas Kampfgefährtin genießt Rhianna. Auch wenn die vielen Informationen und der offene Umgang GrVeshs mit seiner Profession manchen vielleicht überrumpeln...

Log Eintrag - Anfang (Ben Boxley)

Dieser Mist mit dem Rebulic-ACT zog echt üble Kreise. Wir kamen nicht ohne Sprit weg und vor Railyns Frachter sammelten sich die Freaks, die auf Corellia nicht gut zu sprechen waren. Dieser Zollbeamte hat zudem weiter Stunk gemacht und uns einen Strafzettel gegeben. Die Mädels wussten erst nicht was wir tun sollten – vor allem nachdem GrVesh denen geschrieben hatte, dass es in Nal Hutta echt übel aussieht – das machte es doch erst herausfordernd… ! Lieber sich mit den Schnecken (Hutten) anlegen als mit dem Imperium … zumindest wäre das mal eine andere Hausnummer gewesen. Zudem sollte es in Nal Hutta coole Bars geben...

Ich konnte die Damen schließlich überzeugen – es führten ja irgendwie alle unsere Probleme zu den Hutten. Meine Bank hat dort auch eine Niederlassung, Railyns ihren Hauptsitz … Als die Entscheidung endlich gefallen war, hieß es aber erst mal Treibstoff organisieren. Die Tanten waren wieder voll planlos … also manchmal Frage ich mich, wie die ohne Männer auskommen können. Habe mir dann Rhiana geschnappt und bin nach draußen. Unser Zollbeamter hat dort mit den Hangar-Arbeitern zusammengehangen - was die wohl ausgeheckt haben?

Der Ober-Tankwart von der Tankstation war ein echtes Ars#@!-§ … Wollte uns erst gegen eine Unsumme betanken. Und zudem bekamen Rhiana und ich mit, dass er uns betrügen wollte, indem er uns falschen Treibstoff gab … alles um Ray, die von Corellia kam, eins auszuwischen. Ich habe ihn dann mit Hilfe der Macht davon überzeugen können, dass das keine gute Idee ist ... Das war zum ersten Mal, dass ich das angewendet habe ... war gar nicht so schwer … andererseits ist jede Zapfsäule intelligenter als die Dumpfbacke von Ober-Tankwart.

Rhiana hat mich ein bisschen kritisiert – aber was sollten wir tun? Der Typ war hat sich auf Argumente ja kaum eingelassen. Habe dafür gesorgt, dass die Kameras nix aufgenommen haben – oder es zumindest versucht.. hoffentlich hat keine meine Geste eingefangen. Nicht, dass die noch Verdacht schöpfen.

Nachdem die Schiffe getankt hatten sind wir gleich los. Der Flug nach Nal Hutta verlief ereignislos. Ich habe mit Rhiana geübt – auch wieder heimlich. Sie will nicht das sie erfährt dass sie vom Orden ist .. vielleicht sollte sie aber dann mal die Jedi-mäßig überweiten Sachen ablegen und sich ein bisschen anders kleiden.. und den Zylinder sollte sie richtig gut verstecken. Ich denke ich sollte das mit ihr klären …

Railyn ist immer noch ein hübsches Hasi, aber wir hatten so viel zu tun das wir nicht mal zum quatschen gekommen sind die 3 Wochen Reisezeit sind einfach wie nix verflogen … Ob sie eine Typen hat? Also sie muss mal einen gehabt haben, denn ich habe über drei Ecken erfahren, dass sie ein Kind hat ..

Auf Nal Hutta sind wir dann los, um Rays Bank zu besuchen – sie wurde da als „Premium-Kund“ in einem Palast empfangen. Ach du Sch… war das Pomp und Glorie. Ultraschickes Gebäude, tolle Einrichtung, nette Bedienungs-Hasis, tolle Getränke .. Wir wurden dann vorgeladen. Auffällig war dass die angestellten extrem Angst hatten .. wieso nur? Ich habe Railyns „Macker“ gemimt und sie hat mitgemacht.. war lustig. Marashar zog wieder die Bodyguard Nummer durch. Nach ersten Informationen wollte man noch mit Railyn alleine reden. Marashar und ich haben draußen gewartet. Habe leider nix mitbekommen von dem was da drinnen abgegangen. Aber Ray ist heil und unversehrt rausgekommen.

Als wir draußen waren, habe ich erfahren, dass dieser Oberarmleuchter „Siment Hill“ mit Railyn dort drinnen gewesen war. Er hat Ray angeboten, dass sie bekannt geben sollte, wenn sie auf GrVesh trifft und sie dann keine Probleme mehr mit dem Schiff (Schiffsfinazierung) haben würde… üble Nummer. Hill ist ein Mitglied der Schwarzen Hand einer Mega Verbrecherorganisation, die Coruscant erpressen wollte. Wir konnten seine Organisation bei dem Erpressungsversuch vor ein paar Monaten stoppen und er war ziemlich sauer, dass wir ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Ich wundere mich, dass ich lebend von Railyns Bank rausgekommen bin .. der will uns sicher allen an die Wäsche, auch wenn er nur alles aus GrVesh schiebt… mal sehen wie wir mit dem Ding umgehen …

Wir sind weitergezogen zu meiner Bank. Die befand sich in der übelsten Gegend. In solche Viertel geht man normaler Weise nur, wenn man im Rudel ist oder lebensmüde … Im Gegensatz zu Railyns Bank war mein Institut ein echt abgefuckter Laden. Im Eingang sind wir drei Wachen begegnet, die eine fiese Bestie mit Blaster versucht haben im Zaum zu halten. Wir sind hinten an den Typen vorbei zur Theke gekommen. Dort wollte ich mit meinem Berater sprechen als eine alte Twilek rauskam – der rüstigen Oma gehörte diese komische Bestie… ziemlich krass. Wir haben dann noch mitbekommen, dass man ihren Kredit an einen anderen Twilek-Clan verkauft hat und dieser darauf besteht, dass sie ihr Land mitsamt den Waisenkindern, die sie betreut, verlässt. Das hat bei Marashar wieder den Stecker gezogen – sie ist schon eine komische Sith. Immer wenn Kinder mit im Spiel sind fängt sie an  durchzudrehen. Keine Ahnung ob ich da mehr Angst vor dem Monster, der Oma oder Marashar haben soll .. irgendwie fand ich die Situation bemerkenswert, vor allem da mich die alte Dame an Chirda erinnerte. Ich habe gleich mal ein Video von der Oma gemacht und an Chirda geschickt … vielleicht kennt sie die alte Dame ja ..

Log Eintrag - Ende (Ben Boxley)



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Bryon

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  • 14. Januar 2020, 22:09:35
Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #2 am: 14. Januar 2020, 22:09:35 »


15.11.2019 - Vorbereitung der Flucht von Nal Hutta (GrVeshs Sicht)
  • Immer mehr Zufälle. Nun entpuppt sich die sympathische, ältere Twilek mit diesem gruseligen Vieh auch noch als Chirdas Oma. Da ist es Ehrensache, dass wird sofort ausrücken, ihr zu helfen.
  • Dieser Plan wurde durch "Chirdas vernünftigen Vorschlag" (sic!) zunichte gemacht, dass ich mich besser nicht in Gefahr begeben solle. Na großartig. Und ich werde dafür GETÄTSCHELT?! Irgendwas läuft hier schief.
  • Nach einigen Runden durch das Schiff, die der immer noch neben sich stehende Defel dreht, kamen außer kurzen Nachrichten keine neuen Informationen. Waffen, ich brauche Waffen. Ich sollte vielleicht auch die Verteidigung bereit machen. Gesagt getan, nach einer Durchsuchung der frei zugänglichen Räume des Schiffs, war GrVesh enttäuscht aber zumindest bewaffnet mit einem großen Schraubenschlüssel sowie einem leichten Blaster. Zudem waren die Schiffssensoren hochgefahren, die Schiffskanone auf Hab Acht.
  • Als das Rettungskommando wiederkam, erfolgte bei intensivem Kaffeekonsum das große Wiedersehen, das Neu-Bekanntwerden (die Kapitänin war cool und hatte eine traumhafte Kaffeemaschine, fast wie bei Hellford; aber diese kleine Frau schien extrem gefährlich zu sein. Aber solange sie auf seiner Seite zu sein schien...) sowie das Pflegen einer unbekannten Twilek vor allem durch Rhiana und das Verstauen ihres Häschers, einem Nikto, durch Ben und GrVesh. Und dann war da noch Chirdas Oma... Eine vortreffliche ältere Lady. Dieser Schockstock... bei dem Gedanken daran, wie er sich beim experimentieren beinahe das Fell zu Berge stehen ließ, als er die Funktion auslöste, brachte einen kleinen Schauder über seinen Rücken. Und das Urvieh der Oma... ein tolles Tier, aber als GrVesh die gemeinsame Begeisterung des
  • SH, nicht die Schwarze Hand - oder doch, im Endeffekt ja schon - sondern sein verhasster Feind Sament Hill. Eine kalte Wut rast über den Defel, schüttelt die Verwirrung und die Paranoia zumindest kurzfristig ab und macht etwas Platz, was ihm die letzten Wochen fehlte: kalte Wut. Und viel wichtiger: einem Ziel für diese Wut. Und dieser wiederliche Schleimbeutel hatte ihm sogar mit seinem Tarnungsauftrag noch eine Falle gestellt. Und Raylin, wie sich die Kapitänin vorstellte, wurde auch durch ihn erpresst...
  • Chirda hatte leider erwartunggemäß keine Zeit seine Waffen zu holen. Auf der leicht verzweifelten Suche hielt die kleine Frau, welche sich als Marashar vorstellte, ihm zunächst einen leichten Blaster, kaum mehr als ein Kinderspielzeug, hin. Doch sie hatte offensichtlich Verständnis für seinen leicht entsetzten Blick, zog sie doch los und organisierte ihm eine deliziöse Auswahl an Waffen. Offensichtlich ein Profi und eine Ästhetin. Seinen fast schon überschwänglichen Dank schien sie jedoch nicht gewohnt zu sein.
  • Nach kurzem Forschen, Nachdenken kam Ben mit einem fast schon unglaubwürdig altruistischen Plan auf. Er würde sein Schiff opfern, um GrVesh zu retten? Doch es blieb nicht viel Zeit, er achte sich schnell an die Ausführung und schon bald flog sein Schiff besetzt mit dem Quäler der Twilek gen Himmel... bis es nicht mehr war.
  • Grvesh klopfte Ben mitfühlend auf den Rücken. "Danke..." Fühlt es sich so an, Freunde zu haben?
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Bryon

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  • 14. Januar 2020, 22:10:15
Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #3 am: 14. Januar 2020, 22:10:15 »

Log Eintrag Ben Boxley (Anfang)

Die Oma legte echt noch einen mordsmäßigen Auftritt mit ihrer Bestie hin und es war nicht nur irgendeine Oma sondern Chirda’s Oma! Was für ein Zufall – eine Galaxis voller Wesen und wir treffen an einem so versifften Ort eine Familienangerhörige aus Ryloth … schräg ...

Wir haben die Dame nach draußen begleitet und Chirda hat sich mit Rhiana auf den Weg gemacht die alte Dame abzuholen. Auf dem Weg sind die beiden Twilek Damen einer ihrer Art über den Weg gelaufen die gerade gezüchtigt wurde als Sklavin. Das hat die zwei nicht kalt gelassen… Sie sind dazwischen gegangen und haben den Typen – der die Twilek wohl zu einem gewissen Jola bringen sollte unschädlich gemacht. Danach wussten die Damen erst mal nicht was tun … und damit kam ich ins Spiel. Wir (Chirdas Oma, Marashar und ich) haben ein Taxi genommen. Angekommen habe ich mir erst mal den Knilch vorgenommen und mit Marashars Unterstützung in Erfahrung gebracht dass das Halsband am besten nicht zu weit entfernt werden sollte von ihm. Wir nahmen zur Vorsicht den Sklaventreiber und auf jeden Fall die Sklavin mit – bzw. nicht wir sondern das weibliche Twilek-Rudel (irgendwie wurden es immer mehr …).

Marashar begleitete mich zu meinem Kredit-Hai. Wir konnten ihn „überzeugen“ mich fliegen zu lassen, auch wenn das einiges an Geld und ein wenig Nachdruck beim überreden kostete. Soweit zudem Marashar herausbekommen konnte, hatte mein Kredit eine gewisse Reima Marisiel aufgekauft – wer das wohl war …?
Wir sind wieder zurück aufs Schiff und konnten erst losfliegen wenn Ray bereit war ihren Deal einzulösen. Wir organisierten es so, dass ich meine Lucky opferte, wir den Sklaventreiber reinsetzten um etwas aus Fleisch und Blut in dem Schiff zu haben und dann dem guten Siment Hill über Railyn ausrichten ließen das GrVesh meinen Lucky gestohlen hätte und auf der Flucht sei. Siment Hill hat dann angebissen und wir haben uns vom Acker gemacht nach Ryloth um Chirds Oma zu helfen – die hatte nämlich bei dem Kredithai erfahren das ihr Kredit an einen anderen Clan verkauft worden war, der nichts anderes im Sinn hatte als ihr das Grundstück wegzunehmen und dadurch sie und eine Horde Kinder die sie versorgte – obdachlos zu machen. Was für Schweinebacken … und da sagte man immer, dass viele Menschen Alienfeindlich sein. Aber was sich die Twileks untereinander antun ist noch viel heftiger … die eigenen Kinder verkaufen und versklaven … Rhiana muss ja auch etwas übles erlebt haben aber sie will damit nicht rausrücken.

Auf dem Flug haben wir die Twilek versorgt und Chirdas Oma hat ihr das Sklavenhalsband abgenommen – verflucht gute Technikerin die Frau. Die steckt noch ihrer Enkelin in die Tasche. Zumindest vom technischen Können her. Wenn es um das Aussehen geht sind wir im Moment auch ziemlich heftig unterwegs – eine Dame hübscher als die andere .. da ist vorprogrammiert das wir Ärger bekommen, vor allem auf unserem nächsten Ziel – Ryloth…

P.S.: Ich kann immer noch nicht glauben dass ich meinen Lucky für diese Flohdecke Namens GrVesh geopfert habe …

P.P.S.: Ich hätte es wahrscheinlich auch nicht getan wenn ich nicht so eine Versicherung in meinem neuen Vertrag entdeckt hätte … ich werde mir wohl bei nächster Gelegenheit einen X-Wing kaufen können. Auch wenn der Kreditvertrag bestehen bleibt ..

- Log Eintrag Pause -

Der Flug war ziemlich langweilig. Zumindest am Anfang. Die gerettete Twilek-Ex-Sklavin wurde von Rhiana bemuttert. Ich glaub ich muss auch mal krank werden um von Rhiana mehr Aufmerksamkeit zu bekommen … vielleicht eine Floalergie gegen GrVesh? Der hat einen Spielpartner mit Omas XXX bekommen.  Muss mal ein Bällchen holen und in den Laderaum werfen so ein Gummiball der Kaum die Geschwindigkeit verringert und stundenlang hin und her titschen wird … wird die beiden vielleicht ein paar Stunden beschäftigen …

Wir haben alle versucht etwas über Ryloth herauszubekommen aber wir hatten sehr schlechte Verbindungen. Als es einmal besser ging habe ich die News zugeschaltet und wir haben über eine neuen Republic Act erfahren, der wohl dafür sorgen soll, dass Machtanwender „entsorgt“ werden. Da waren drei Senatoren aus der Politik dabei diskutiert haben. Am heftigsten fand ich diese Maio Markesi der Wort wörtlich gemeint hat, dass er die Jedi am liebsten auf einem Planeten absetzen und dann den Schlüssel zum „Zugang“ weg werfen. Marashar hat das ganze mittelmäßig gut aufgenommen und Rhiana hat auch nicht gerade glücklich drein geschaut. GrVesh fand es unproblematisch er wusste aber auch nicht dass die beiden zum „Club“ der Machtanwender gehören. Für mich ist klar, dass ich meine Fähigkeiten wohl lieber nicht offenlege. Diese Diskussion die da gerade im Senat angelaufen war ist ein Grund mehr „undercover“ zu bleiben.

Wir haben uns dann die Zähne ausgebissen einen Ansatzpunkt zu finden, aber nichts … wie wir es drehten und wendeten wir bekamen nur den Namen des Clananführers heraus der Chirdas Oma gerade das Wasser abgräbt. Irgendwie frustrierend .. und als sei das noch nicht genug haben wir erfahren das man unseren Schwindel mit GrVesh sehr schnell aufgedeckt hat und extrem kurze Zeit später wurde Railyns Sohn entführt … Also irgendwie reicht dieser Arm des Siment Hill extrem weit.

Marashar wollte sofort umkehren und Railyns Sohnemann retten aus meiner Sicht eigentlich die richtige Entscheidung .. allerdings hatten wir auch der Oma etwas versprochen … vielleicht lassen wir Chirda das mit der Oma regeln. Ray hat uns hergebracht und alles riskiert damit wir weiter kommen. Soweit ich weiß sind Ray und Mar schon sehr viel länger miteinander bekannt und ihre Prioritäten liegen ganz klar nicht bei Chirdas Oma.

Überhaupt – das mit den Schiffen, die jagt von Siment Hill, irgendwie ist da viel mehr im Gang so dass wir eigentlich keine Zeit haben uns „nur“ um ein paar Kinder auf Ryloth zu kümmern, vor allem da es nach meinen aktuellen Vorstellungen es nur so geregelt werden könnte das wir eine Rebellion auf Ryloth anzetteln und den Planeten befreien .. aber dafür sind wir aus meiner Sicht nicht reif. Die wollen da ja nicht weg und nach den aktuellen Beschreibungen gibt es da „nur“ Feinde. Das ist mir eine Nummer zu groß … - ich mag ja gerne wenn es rund geht, aber das ist lebensmüde … vor allem wenn die Struktur drum herum fehlt. Wenn wir auf Ryloth ankommen und dass wie der Kampf mit dem Zahnstocher gegen den Todesstern aussieht dann werde ich wohl mit Railyn auf die Suche nach ihrem Sohn gehen.

Siment Hill steckt vielleicht hinter dem gesamten Mist mit den Schiffskrediten, damit bedroht er auch mich, so lang wie sein Arm zu reichen scheint wird er uns ständig Knüppel zwischen die Beine werfen und das passt mir gar nicht … und wie sagte Dad immer .. mach eins nach dem anderen …

Ich habe auch noch herausbekommen wer diese Marisel ist ... noch eine Tante, die nichts gutes verheisst. Die war auf dem Planeten wo die Hippies es toll fanden ein paar Einheimische abzuschlachten.. das war voll schräg gewesen. Und sie ist stink reich ... wie soll ich der beikommen ... ich habe jetzt schon laum Kohle und meine Existenz - Lucky - wurde gerade für GrVesh pulverisiert ... - manchmal hat man das Gefühl, dass man sich in einer endlosen See voller Sch... befindet ... noch frustrierender ...

Log Eintrag Ben Boxley (Ende)
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #4 am: 14. Januar 2020, 22:11:14 »

Auf dem Weg nach Ryloth - 20.12.19

* GrVesh und Ben suchen nach Informationen zur schwarzen Hand -> Es treten gehäuft Entführungsfälle auf Coruscant und Corellia auf, ebenso sind auffallend viele Assasinen mit Aufträgen "vom Markt"
* GrVesh stellt die Vermutung in den Raum, dass dies im Zusammenhang mit der Entführung von Rais Sohn zu tun haben könnte, worauf alle an Board laut darüber nachdenken, wie man das möglichst schonend Rai beibringt. Am Ende übernimmt es GrVesh selbst und versucht seine diplomatischen Fähigkeiten zu schulen ;)
* Bei Ankunft am Planeten Ryloth wurden wir von der starken Präsenz des Imperiums überrascht
* der Sternenzerstörer Domination befand sich im Orbit des Planeten und koordinierte die Kontrollen der Schiffe, die auf dem Planeten landen wollten. Nachdem ersten Funkkontakt wurden wir auf eine Parkposition gelotst. Leichte Nervösität stieg auf. Wir stellten fest, dass Schiffe, die nach uns abgefertigt wurden, vor uns starten durften. Nach einer schier endlosen Zeit kam die Rückmeldung von der Domination: sie wollten uns entern und jeden einzelnen kontrollieren. Wir machten uns Gedanken darum, was wir mit GrVesh und dem Twi'lek Mädchen, die wir von Nal Hutta mitgenommen hatten, machen sollten. Wenn das Imperium sie entdecken sollte, gäbe es mit Sicherheit Probleme. Letztendlich entschied sich GrVesh, sich mit der Twi'lek in einem Rohr auf dem Schiff zu verstecken.
* Nachdem alles Verdächtige aus dem Sichtfeld geräumt wurde (nicht nur lebende, sondern auch die Notzien von der Suche nach der Schwarzen Hand etc) warteten Rai, Mar, Ben und Rhiana am Schot auf das Enterkommando. Chir und Oma warteten währenddessen in der Boardküche. Als die Tür zum Schiff sich öffnete,blickten sie in die Gewehrläufe von 6 Soldaten, die sofort alle Anwesenden auf die Knie "schrieen" . In junger imperialer Offizier betrat das Schiff (wir haben seinen Namen leider nicht raus finden können)  Er machte sehr deutlich, was er von uns hielt und insbesondere von Twi'leks. Er wusste auch, was er tun musste, um größtmöglichen Schmerz zu verursachen. Das haben sowohl Rhiana als auch später Chir und Oma über sich ergehen lassen müssen. So packte er Rhiana schroff an den Lekkus und als sie etwas sagte, folgte direkt das Knie in die Rippen. Der Offizier wurde von Rai rumgeführt und alle Papiere wurden gecheckt. GrVesh und die Twi'lek wurden nicht gefunden.
* Am Schluss wurde Rai eine neue Landebox zugewiesen. Diese befand sich - nach den Koordinaten zu urteilen - im Gebiet des Kartom-Clans und JWD (janz weit draussen)
* Wir entschieden uns dennoch zu erst die Farm anzusteuern. Angekommen wurden wir von einer Schar Kinder begrüßt und einem alten Twi'lek (Fos). Wir versammeln uns im Gesellschaftsraum auf der Farm. Die Stimmung ist ausgelassen trotz der schwierigen Situation auf der Farm. Fos berichtet, dass der Kartom Clan bereits da war. Fos hatte ihnen gesagt, dass Oma nicht da ist und der Clan hat angekündigt, dass sie kommen würden, sobald Oma wieder zurück ist. Auf die Frage, warum das Imperium so eine starke Präsenz hat und warum sie (scheinbar) mit dem Kartom-Clan zusammen arbeiten, konnte Fos uns nur berichten, dass der Widerstand zugeschlagen hätte und die Verstärkung des Imperiums die Antwort darauf ist. Sie wollten verhindern, dass der Widerstand auf die Idee kommt einen zweiten Schlag zu führen.
* Nach der Pause lässt sich Rhiana zusammen mit Ben und Rai von Chir die Farm zeigen (OT: Ich bin mir gerade nicht sicher, wer alles dabei war. Das habe ich mir nicht aufgeschrieben). Ein POI ist ein alter Orangenbaum an dessen Fuss ein Grabstein mit folgender Inschrift steht:
„Wenn man als junger Bursche in den Krieg zieht, hat man die große Illusion der Unsterblichkeit. Die anderen werden getötet; man selbst nicht.“

In Gedenken an:

Sergeant Major Bell-Mér
Sergeant Bejo Hans
Sergeant Mace Botja
Private Marl Tolen"

Chirda klärt die Anwesenden auf, dass es mit Hellford zu tun hat.

* In der Nacht erhält Rai einen Anruf von ihrer Mutter. Während die telefonieren, klingelt es bei ihr (der Mutter) an der Tür. Sie legt den Hörer zur Seite und man hört Schritte, einen Schrei und das Knallen der Tür. Endlose Momente vergehen als Rais Mutter weinend ans Telefon geht und sagt, dass "er wieder da ist"
* Rais Sohn ist zurück gekehrt und er hat ein kleines plüschiges Geschenk dabei. Auf einem Foto, welches Rai später erhält, sieht man ein Plüschtier, welches eine frappierende Ähnlichkeit mit einem Defel hat.


Für die Machtanwender:
* Auf der Farm gibt es "Einklang" mit der Macht, sowohl die helle als auch die dunkle Seite ist deutlich fühlbar präsent.
* Die dunkle Seite hat ihren "Kernpunkt" beim alten Orangenbaum und dem Grab
* Die helle Seite hat ihren "Kernpunkt" in der Gemeinschaftshalle, wo die Stimmung ausgelassen, fröhlich und gehoben war.
* In der Nacht werden Rhiana und Ben (im geheimen) eine Lehrstunde machen, wo Rhiana versucht Bens Blick auf diese zwei Aspekte vor Ort zu schulen (wenn er es ohnehin von selbst schon nicht gespürt hat) (OT: Ich hatte das beim letzten Mal nicht explizit angesagt, ich hoffe es ist dennoch okay? )
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #5 am: 14. Januar 2020, 22:11:47 »

27.12.2019 auf Ryloth - Chirdas Sicht der Dinge ...
 
* Die Heldengruppe beriet beim Frühstück, wie es nun weitergehen solle: man kam überein Oma auf der Plantage zurück zu lassen und sich erst einmal den KARTUM CLAN näher anzusehen. Da keiner Oma ihr zurückgelassen werden verklickern wollte, fiel Chir´da diese Aufgabe zu. Sie löste sie einfach, indem sie den Hinterausgang nahm, ohne Oma was zu sagen. Nur Bobby schlich sich noch an Bord.   

* Beim KARTUM CLAN angekommen, fiel als erstes auf, dass die Straßen leer waren, nur 3 kleine Kinder beobachteten vom Dach aus das Geschehen. Via Lekku brachten Rihana und Chri´da in Erfahrung, das sich finsterte Gesellen in der Cantina aufhalten sollen. Marascha hatte Eingebung der Macht auf dem Weg zur Cantina. 

„Du spürst eine Erschütterung in der Macht. 
Etwas verzerrt sie, etwas pervertiert sie. Du schärfst deine Sinne, doch du spürst nur das Echo von etwas, das mit dem Pervertierten in Verbindung war. Was auch immer es war, so etwas hast du noch nie gespürt. Weder in deinem alten Leben, noch in deinem Neuen.

Doch, egal was es ist, es lässt dir einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen!“

 

* In der Cantina brachte Raylin ihr Geschäft zum Abschluss - ein Mr. Melon war ihr Ansprechpartner. Neben ihm saß der Arachnoid Jumbee, der zwei bemitleidenswerte Twilek bei sich hatte. 75% der Bezahlung sollten überwiesen werden, 25% gab es bar in neutraler Währung. Rihana hat auch eine Eingebung in der Macht. 

„Du spürst eine Erschütterung in der Macht.

Etwas möchte dir die Macht sagen, doch du kannst dich nicht richtig auf sie einstimmen. Unruhe ergreift dich, du weißt, dass das genau das Falsche ist! Was hat dich Meisterin Ceylani immer gelehrt?

 

Du wirst eins mit der Macht und die Macht wird eins mit dir. Dein Blick fällt auf ein Data-Pad, das aus der Brust-Tasche von diesem Grobschlächtigen Typen (Jumbee) herausschaut.“

Währenddessen hat sich Chir´da mit der Twilek am Eingang unterhalten und in Erfahrung gebracht, dass diese finsteren Gesellen Mitglieder der MEDUSA sind und sich hier in der Bar niedergelassen haben. Als Mr. Melon Raylin zur Tür begleiten wollte, entdeckte er Ben an der Bar stehen, was in ihm einen Lachflash auslöste. Er schien Ben zu erkennen, dieser zeigte ihm jedoch seine kalte Schulter und ließ ihn stehen.  Die Helden verließen die Cantina um die Lieferung abzuladen.
 
* Beim Ausladen der Ware kam Tol vorbei um sich um die Ware anzusehen. Er wurde aufgefordert ein Transportmittel zu besorgen. In der Zeit, wo er auf dem Weg war es zu holen, diskutierten die Helden, was sie erfahren haben, sie kamen zum Entschluss, dass sich Rihana und Chir´da mit dem Clan-Chef treffen sollten um mehr in Erfahrung zu bringen.   

* Beim Treffen, waren Crul'vewoz und Ivah'febak ins Lager gekommen, sie berichteten Rihana und Chir´da, dass der Clan im Würgegriff des Imperiums sei, MEDUSA ist der Ausdruck dessen. Die Abgabenlast, die auf dem Clan liegt, erhöht sich stetig, sodass man gezwungen ist mehr Waren zu liefern oder mehr Kinder in die Sklaverei zu geben. Doch dann trat Mr. Melon auf den Plan und unterbreitete dem Kartum Clan ein Kaufvertag über die Farm der T´arcona. Denn Alema (Oma) soll wohl in Zahlungsverzug bei der Bank gekommen sein. Mr. Melon soll mit seiner Assistentin im Red Baron abgestiegen sein und sein Verhältnis zu Jumbee ist ambivalent. Als Chir´da an ihren Kampfgeist appellierte, kassierte sie nur Resignation und  ihr wurde offenbart, dass der Wiederstand von Magelan zerschlagen wurde. Die Twilek haben anscheinend aufgegeben. Sie konnten aber überredet werden, dass sie noch einmal einem Treffen zustimmen. Wenn die MEDUSA wieder abgereist ist, kommen Crul und Ivah zur Farm von Oma, um über einen eventuellen Plan zu sprechen. 

* Zurück an der Providence wurde über die Neuigkeiten beraten. Nebenbei wurde eifrig das Holonet durchsucht. Was war mit dem Treibstofflager, das in die Luft geflogen ist? Gibt es vielleicht doch noch einen Widerstand oder müssen wir unseren eigenen aufbauen? Holt die Kanister “Hoffnung” und die Blaster!

Infos zu Magelan, die im Holonetz zu finden sind:
http://www.phreneticus.de/StarWarsWiki/index.php?title=Gro%C3%9Fmoff_Dimitri_Magelan
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #6 am: 14. Januar 2020, 22:12:09 »

Meisterin Ceylani,

Wir befinden uns noch immer auf Ryloth und suchen nach einer Lösung für das Problem mit Omas Farm. Nach und nach tauchen immer neue Fakten auf, die uns in immer tiefer in den politischen und moralischen Sumpf dieses Planeten versacken lassen. Doch bevor ich darauf eingehe, solltet ihr wissen, dass Mar mir ein besorgniserregendes Bild zeigte. Ein Bild, welches sie beim Anblick von Jumbdee hatte. Bei dem Bild handelte es sich um eine Szene in eine OP Raum, der Arzt oder wie auch immer man es nennen möchte, war ein echsenartiger Humanoide. Auf dem OP Tisch lag ein Junge, vielleicht 10 Jahre alt. Ich bin mir nicht sicher, wie ich das Bild deuten soll. Könnte es eine Reflektion von Mars eigener Erinnerung sein? Eine Art Echo? Oder steckt hinter diesem Jumbdee mehr als auf den ersten Blick scheint. Ich hatte bei ihm ebenso ein... Gefühl. Das kann kein Zufall sein.
Wir haben mehrere Ansätze, wie wir weiter vorgehen sollten und haben uns dazu entschieden uns auf den Weg zum "Red baron" zu machen. Eine Art Hotel in der Hauptstadt. Wir hoffen dort mehr Informationen über Medusa heraus zu finden. Insbesondere glauben wir, dass Mr. Melon und seine vermisste Assistentin dort abgestiegen sind. Leider konnte wir nicht direkt in die Hauptstadt fliegen. Auf dem Weg dorthin wurden wir von einer Jägerstaffel abgefangen und zu einer Landebox außerhalb umgeleitet. Die Stadt war nur mit speziellen Rechten anfliegbar.
Nach der Landung haben wir mit dem Hafenmeister gesprochen und er bereitete uns darauf vor, dass die Hauptstadt im Griff des Imperiums war und dort widrige Umstände herrschten. Chirda und ich würden als Twi'lek Probleme bekommen. Auf die Idee, dass wir uns beide als Sklaven tarnen ließ ich mich zähneknirschend ein. Chirda schien damit weniger Probleme als ich zu haben.

Wir setzen unseren Weg in einer Monorail fort. Der Zug wurde zwischenzeitlich angehalten und ein kleiner Trupp Imperiale kontrollierten die Fahrgäste. Mar gab sich als Kurier aus, der aktuell Urlaub in der Stadt machte. Unglücklicher Weise wurde ich auch einer genaueren Kontrolle unterzogen. Meine Identität wurde nicht genauer geprüft - die Tarnung als Sklavin hielt stand - aber die Imperialen machten sehr deutlich welchen Stand eine Twilek für sie hatte. Es war zu tiefst beschämend und entwürdigend.

Wir erreichten die Hauptstadt und fanden schnell das Red Baron. Wir checkten dort ein. Das Red Baron ist kein kleines Hotel, sondern bietet umfangreiche Angebote an und steht dennoch so im Kontrast mit der Realität. Es ist schon bezeichnend, wie vor dem RedBaron schöne und friedliche Bilder zu sehen sind, während in der Straße die Bewohner gequält werden....

Ich muss gestehen, dass ich meine Probleme mit der Situation vor Ort habe. Es scheint so ausweglos und ich weiß nicht recht, wie ich weiter vorgehen soll. Was ist angebracht? Wie viel Hoffnung können wir geben?

Wir beschlossen nach dem Einchecken weitere Informationen zu sammeln, bevor wir uns auf ein konkretes Vorgehen festlegen. Wir stellen fest, dass von den ganzen Etagen nur die untersten 3 für uns zugänglich waren. Die anderen waren als gesperrt markiert. Mar und Chirda gingen in den Spa Bereich, um dort weitere Informationen zu sammeln. Railyn, Ben und ich begaben uns in die Bar.

Über alles Weitere werde ich euch in meinem nächsten Schreiben berichten

Möge die Macht mit euch sein
Rhiana

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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #7 am: 14. Januar 2020, 22:12:53 »

Nach der überstürzten Flucht aus der Monorail joggt GrVesh zunächst quer von den Schienen weg, um sich dann in einem schnellen Dauerlauf in Richtung der Stadt auf zu machen.
Dort angekommen, beobachtet er die bestehenden Posten, die die Randbezirke der Stadt bewachen und schleicht sich an ihnen vorbei; den Visor zwischen seinen Armen und seinem Körper verborgen. Dabei fällt ihm ein überaus arroganter, junger Offizier des ISB auf, der scheinbar Kontrollen durchführt und seine eigenen Leute überaus schlecht und herablassend behandelt. Als der Offizier schließlich die Visite beendet, kann GrVesh ihm folgen.
Zu seiner Überraschung fährt der Offizier nicht zurück in die Stadt, sondern macht recht schnell wieder in einem Motel der Außenbezirke Halt. Nach kurzem Überlegen folgt GrVesh ihm dorthin und findet zu seiner Überraschung ein Hotelzimmer und darin einen gefesselten Twilek vor. Offensichtlich lebt der Offizier seinen sadistischen Neigungen auch an der Bevölkerung des Planeten aus.
Nach kurzem Kampf, den man aufgrund Überraschung und Erfahrungsunterschied kaum mehr als solchen bezeichnen kann, überwältigt GrVesh den Offizier. Gefesselt mit Kabelbindern testet GrVesh das freundlicherweise bereitgestellte Repertoire an verschiedenen Folterinstrumenten an dessen ehemaligen Besitzer. Zeigt dieser sich anfangs noch widerborstig und voller Drohungen, ändert sich dies schnell…
Auf dem Weg hinaus rekapituliert GrVesh die Erkenntnisse:
  • Nichts wirklich Neues waren die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen und die abendliche Ausgangssperre sowie dass Medusa eine inoffizielle Eingreiftruppe der ISB ist.
  • Eine sehr unerfreuliche Überraschung ist jedoch, dass das Red Baron schon seit langer Zeit das Hauptquartier des ISB ist. Das heißt wohl durch und durch verdrahtet, neuste Überwachungstechnologie und verdammt viele kompetente Leute. Und meine Freunde auf dem Weg dorthin. Absolute Funkstille muss notwendig sein.
  • Über einen Melon konnte er mir nichts sagen, aber scheinbar gibt es eine Kataliy – wohl seine Assistentin oder sowas, die sich vor allem durch weibliche Attribute hervortut. Aber Assistentin oder Betthäschen, die wissen mehr als man glauben mag. Es wäre ein Ansatzpunkt. Wenn es sich mal nicht um eine ausgebildete Assassine des Pfads der Verführung handelt… sollten wir ihrer habhaft werden, müssen wir sehr aufpassen. Auf jeden Fall wird sie und Melon wohl im Red Baron abgestiegen sein und somit direkt im Hauptquartier des ISB.
  • Falls es mal einen Widerstand gab – so erwähnte der Offizier in seiner widerborstigen Phase kurz, dass „Magellan den Orthild getötet“ hätte – dann gibt es ihn seit einiger Zeit nicht mehr und das Imperium faket die Anschläge wie zuletzt das Treibstofflager selbst. Warum auch immer. Zeit ihn neu zu gründen.
  • Das Imperium plant wohl wieder groß und braucht unglaubliche Mengen an Credits für ihre Flotte. Und dazu ist Ryloh eine der Gelddruckmaschinen; wird das hier angebaute Spice direkt an die Hutten verschifft.
  • Ich habe nun eine codierte Zutrittskarte zur Hintertür des Red Baron. Zu oft können wir die nicht verwenden, spätestens beim zweiten Mal, wenn der Offizier vermisst wird, löst sie Alarm aus.
GrVesh lässt den jungen Twilek sich noch mit dem Geld des Offiziers einige Gallonen Wasser sowie mehrere Blisterpackungen an Energieriegeln und zwei günstige Wegwerf-Coms organisieren. Der Twilek gehorcht in einer Mischung aus Angst und Dankbarkeit. GrVesh lässt ihn mit den Worten "Orthild lebt" ziehen. Das Bild seines Peinigers und dessen Reste werden sich ihm wohl dauerhaft einbrennen. Die Vorräte verbirgt GrVesh in einer Gasse zwischen Müllcontainern.
Schließlich nimmt er aus dem Wagen des Offiziers noch einige Sprengkörper und einen kleinen Blaster samt einem dunklen Beutel; alles kann er recht gut noch zwischen Fell und Armen verbergen. Auf dem Weg zum Hotel stibitzt er zwei weitere Coms, da seine kryptischen, bildhaften Botschaften offensichtlich nicht so den Anklang finden:
  • Die Höhle des Löwen wird mit einer Taube beantwortet. Marashar als Friedensbringerin?
  • Das Logo der Rockergang an Chirda hatte hoffentlich eine Wirkung.
  • Auf den Sanitäter – gibt es doch kaum ein eindeutigeres Bild für Rhiana – kommen nur Fragezeichen und dann ein Krankenwagen von Mar.
  • Raylin schließlich schickt auf die Pforten der Hölle einen Engel. Sind die denn alle verrückt geworden?
Immer nach dem Ende der Kommunikation zerstört GrVesh das jeweilige Com.
Dann schließlich begibt er sich durch die Hintertür in Chirdas Zimmer zum Warten; die Nummer wurde ihm durch Mar zwischenzeitlich an sein eigenes Com gesendet. Doch was taumelt herein? Ben umschlungen mit einer zugegebenermaßen verdammt heißen Frau. Denkt er mit der Hose? Oder ist das seine Art der Informationsbeschaffung? GrVesh verbirgt sich zunächst im Schrank und lauscht. Doch als sich die Informationsbeschaffung nur auf gehauchte Zustimmung und dergleichen beschränkt, öffnet er den Schrank leicht und versucht unauffällig Bens Aufmerksamkeit zu erhaschen. Dies gelingt ihm jedoch nicht. Kurz darauf kommt Kommunikation von Chirda, bei der über kryptische Zeichen ausgetauscht wird, dass er nun im blauen (Chirdas) Zimmer mit dem Katzenliebchen ist und die anderen im Nebenzimmer sind. GrVesh schleicht sich ins Bad um sich direkt ohne Com mit Mar im Nebenzimmer auszutauschen und soll zunächst über Ben wachen. Dann wiederum wollen sie, dass er ins andere Zimmer kommt. Keiner weiß was sie wollen. Haben sie keinen Plan?
GrVesh wechselt die Zimmer und man tauscht Informationen aus. Dabei erfährt GrVesh, dass es sich bei der heißen Bettsportpartnerin tatsächlich um Melons „Assistentin“ Kataliy handelt. Kurzentschlossen wechselt GrVesh mit Chirdas Hilfe wieder den Raum, damit er Ben bewachen kann. Und erfährt hier von den Fluchtplänen. Als Ben kurz im Bad ist, beobachtet GrVesh Kataliy genau. Die Angst scheint nicht gespielt zu sein und warum sollte sie im leeren Raum so etwas spielen? Oder war sie so gut, dass sie ihn bemerkt hatte und nur für ihn weiter spielte? Wachsam bleiben!
Die Idee mit den Dingen aus ihrem Zimmer klingt jedoch nach einer Falle. GrVesh eilt hinterher, nachdem er Marashar auf dem Flur trifft und sie kurz brieft. Die anderen waren offensichtlich informiert, dass Ben auf das Zimmer der Dame geht.
Während sie auf Ben warten erläutert er mit kurzen Worten seinen Plan zur Flucht. Seine Ablenkung, seine Optionen. Seine Hintergedanken.
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #8 am: 14. Januar 2020, 22:13:00 »

Log-Buch Eintrag von BenBoxley Anfang

Wow – blond, weiblich, wunderschön … ein echter Leckerbissen an der Bar. Ich habe mich sofort von meiner Begleitung (Ray und Rhiana) abgesetzt und Kurs aufgenommen. Wenig später war ich mit ihr, Kataliy, ins Gespräch vertieft. Es war eigenartig – eine Frau auf Ryloth, mitten im imperialen Gebiet, die sich mit dem herablassenden Umgang mit Twileks nicht anfreunden konnte. Volltreffer - ein paar Drinks und einer gelungenen Tanzeinlage später entpuppte sich die Begehrte als die Assistentin von Mr. Melon, die wir gesucht hatten.

Wir haben noch ein wenig gesprochen und Kataliy suchte wohl nach einer Mitfahrgelegenheit – weg von Ryloth. Als dann eine Horde  Imerialer Angestellter in den Bar-Bereich kam sind wir geflüchtet. Ich konnte von Kataliy erfahren, dass sich wohl alle möglichen imperialen hier versammelt hatten. Sie waren hier  um wegen dem Republic Acts 24860289474593 AC 34 zu verhandeln. Der Hammer – dies konnte nur bedeuten, dass die Imperialen in Kooperation mit ein paar mächtigen Gestalten aus der Unterwelt bzgl. der aktuellen Politik der neuen Republik ihre Finger im Spiel hatten.

Indizien dafür könnten die Galaxis wieder an den Rand eines Krieges führen … naja meine Augen hatten im Moment nur Augen für zwei große Indizien unter Kataliys Halsansatz … und diese Indizien sorgten dafür dass ich im FKK Schwimmbad nicht mehr an so  unwichtige Dinge wie Sternenkriege dachte …

Wir haben uns irgendwann auf mein Zimmer zurückgezogen und uns dann noch viel intensiver den Höhepunkten … äh der Politik gewidmet. Während ich mit vollen Einsatz für die Neue Republik und Oma versuchte Informationen zu erkaufen (meiner Meinung nach habe ich bei Chirda jetzt echt was gut …)  haben die vier Damen in unserem Gespann sich sehr passiv verhalten, obwohl das Hotel voller Männer war, aus denen man sicher die Informationen, wie von reifen Fruchtbäumen hätte abpflücken können … irgendwie sind die Mädels alle ziemlich verkniffen. Schade das Voo nicht da ist … mit der kann man manchmal richtig Spaß haben …
Ich habe lange Zeit mit mir gerungen ob Kataliy eine Spionin ist und mich nur „benutzt“ oder echt hier weg will. Nach den Stunden der Gemeinsamkeit bin ich zur Überzeugung gekommen, dass sie es ernst meint und keine miese Imp-Tante ist.  Deswegen habe ich mit ihr einen Deal gemacht – ich bringe sie von dieser staubigen Kugel und sie hilft uns dann gegen Mr. Melon. Der Deal war unter Dach und Fach als Chirda Snacks herein brachte und GrVesh sich dabei reinschleichen wollte. Ich habe das unsichtbare Pelzknäuel reingelassen … ich glaube zwar nicht, dass ich ihn als Backup benötige aber so kann ich die anderen mit ins Bild holen … und lieber den Defel als „Spanner“ dabei als eine der Mädels … obwohl die so vielleicht noch etwas hätten lernen können … vor allem diese Spassbremse Marashar.

Kataliy meinte, dass es wohl das Beste wäre bald aufzubrechen und wir sollten noch etwas aus ihrem Zimmer holen. Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht. GrVesh (sowie auch Marashar) sind gefolgt aber an der Schleuse zu den oberen Stockwerken mussten sie zurückbleiben.

Als wir dann in das sechste Stockwerk, die Chefetage gekommen sind, ist fast alles glatt gegangen bis wir plötzlich Mr. Melon und seine Begleiter aus der Cantina sahen – Kataliy hat sich total verkrampft und auch Mr. Melon sah alles andere als glücklich aus … Zeit für den schnellen Abgang?

Log-Buch Eintrag von BenBoxley Ende

Was Ben nicht erlebt hat
  • Chirda versuchte im Spa Bereich von den Twilek-Dienerinnen etwas herauszubekommen – leider ohne Erfolg.
  • Railyn und Rhiana waren zwar im Bar Bereich, haben aber nichts Besonderes bemerkt und sich später mit Marashar und Chirda ins Zimmer zurückgezogen. Chirda hat sich dort betrunken, Marashar an der Wand gelauscht (Ben und Kataliy waren im Nebenzimmer). Später ist GrVesh dazu gekommen und hat sich ebenfalls mit den Damen unterhalten …
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #9 am: 21. März 2020, 10:41:25 »

Spieltag - 31.01.2020

Logbucheintrag Chirda:

Oben im Hotel:
Ben und Kataly haben Melon, Jumby und einen weiteren Mann auf dem Flur getroffen. Nach einem kurzen Wortwechsel zwischen Melon und Kataly, dass sie ja sehr wohl wisse, wer Ben sei, entbrennt ein Kampf zwischen den Männern, wobei Ben ein Lichtschwert zieht. In der Folge des Kampfes wird Kataly tödlich von einem Giftpfeil aus Melons Stock getroffen. Außer Ben gibt es keine Überlebenden dieses Kampfes. Anschließend birgt Ben noch ein Tagebuch aus Katalys Zimmer.

Unten am Fahrstuhl:
Grvesh und Marashar nutzen den Fahrstuhl mithilfe der Karte, die Grvesh "gefunden" hat. Grvesh zündet Bomben, die in der Lobby versteckt waren und brüllt ins Com: "der Tanz geht los! Macht euch auf den Weg- wir schauen, ob wir Kataly rausbekommen. Wir schauen, dass wir rauskommen...". Sie stoßen zu Ben, als dieser wieder aus dem Zimmer in den Flur getreten ist. Melon wird durchsucht, sein Pad sichergestellt und es entbrennt eine kurze Diskussion, ob und wohin man das Schiff für eine Flucht bekommen könnte.

Unten im Hotelzimmer:
Chi + Rhi + Ray flüchten mit den anderen Gästen nach draußen und legen in einem Zimmer noch Feuer. Ben und Mara mischen sich ebenfalls unter die flüchtenden Gäste und die Gruppe findet sich auf einem Sammelplatz vor dem Hotel wieder. Knapp entwischen sie von dort, bevor die Imperialen den Platz verriegeln. Grvesh taucht abseits unter und stößt später in einer Bar voller Tw’ilek wieder zur Gruppe.

In der Bar:
Rhi erfährt von den ansässigen Tw’ilek, dass diese fest mit einer Durchsuchung der Stadt rechnen. Die Gruppe beschließt, nach einem schnellen Kaffee die Bar wieder zu verlassen und in die Kanalisation zu flüchten.

In der Kanalisation:
Auch hier unten sind imperiale Suchtrupps unterwegs, welche die Gruppe jedoch durch Tricks und Kniffe umgehen kann. Sie verlässt somit ungesehen die Stadt, während draußen die Sonne für einen neuen Tag aufgeht.
« Letzte Änderung: 21. März 2020, 10:43:42 von Bryon »
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #10 am: 21. März 2020, 10:43:17 »

Spieltag 07.02.2020

Voo,

sind noch auf Ryloth. Nach 20 Stunden in der Kanalistation erreichen wir den Stadtrand. Stimmung ist schlecht - Kanalisation stinkt, ist nass und dunkel, Leute sind müde. Nur dem Defel gefällt’s. Vor kurzem gab es starke Vibrationen - Ben geht während einer Pause checken: Imperialer Sternzerstörer “Eye of Terror” (mit großem rotem Auge auf der Unterseite zur einfachen Erkennung) - bekannt für Brutalität - schwebt über der Stadt. Wir sind uns uneinig, ob das Auftauchen Reaktion auf den Hotelvorfall oder unabhängig ist (unklar, wo die “Dominion” ist - war bei Ankunft im Orbit).

Bei der Providence ist niemand in der Nähe - totale Ausgangssperre ist noch in Effekt. Keine Anzeichen von Manipulation an Bord, nur ein verärgerter Bobby. Chir’da rastet aus & geht (verbal) auf Gr’Vesh los (beeindruckend), Rhiana unterstützt mit kontrollierterer Anklage (am Ende emotional für ihre Seite, aber mit Übung Senatspotential) - vielleicht nicht alle Argumente meine, aber bin hier bei ihr. Gr’Vesh verteidigt, ist von der Richtigkeit seiner Aktion überzeugt. Verliere kurz die Fassung. Allgemeine Beschimpfungen führen zu keinem Ergebnis. Schulde Raj danach neuen Frachtcontainer.

Ausgangssperre wird fünf Stunden später temporär gelockert, Einkaufen und Flüge sind (mit ausreichender Begründung) für kurze Zeit möglich. Ben, Rhiana und ich gehen Vorräte für “Oma” und die Kinder kaufen - wir brauchen Vorwand für den Trip. Raj verhandelt mit der Abflugkontrolle & kann uns Flugerlaubnis besorgen. Der Rückflug verläuft problemlos. Rhiana hat Jumbee’s Datapad mitgenommen, das aber verschlüsselt ist - keiner an Bord hat entsprechende Kompetenzen.

Oma’s Landeplatz wird von Cpt. Hellford’s “Sundance” belegt, die Kinder spiele lustlos draußen, obwohl Essenszeit ist. Schon bei Betreten ist wütend Oma’s Stimme zu hören - Cpt. Hellford scheint unbeliebt. Chir’da versucht, Bobby vorzuschicken, aber Bobby weigert sich - Ben geht vor (mutig oder dumm?). Auf dem Tisch steht eine Whiskey-Flasche mit “Vergiss mich nicht!” in Chir’da’s Schrift, Space-Cowboy (Cpt. Hellford?) sitzt da mit Stiefeln auf dem Tisch, Oma überzeugt, dass Chir’da “das nie tun würde” - technisch korrekt, wenn die Explosion im Red Baron gemeint war.

Raj fällt strategisch korrekte Entscheidung zum Rückzug (folge ihr mit Rhiana) & schlägt die Tür zu - Ben und Gr’Vesh sind Kollateralschäden (mit Chir’da, Cpt. Hellford und Oma im Raum gefangen). Nachfolgende Diskussion ist nur partiell zu hören & verwirrend - alle im Raum scheinen alte Bekannte.

[OT - hier bin ich teilweise wirklich nicht mitgekommen]

Oma ist sehr erleichtert, dass Chirda nicht die Explosion im Hotel ausgelöst hat (scheint aber allgemein als Möglichkeit akzeptiert - werde bei ihr vorsichtig sein). Cpt. Hellford bringt Oma bewußt zur Weißglut - bin mir nicht sicher, was der Flaschenzettel bedeutet. Ben teilt uns mit, dass “die Kinder jetzt wieder rein dürfen” (hoffe für seine Gesundheit, dass wirklich Kinder gemeint waren).

In der Küche flammt Diskussion zwischen Rhiana und Gr’Vesh wieder auf: Rhiana verurteilt Massenmord, Planlosigkeit und vor allem Entscheidungsfindung ohne Rücksprache mit Beteiligten, wirft Gr’Vesh vor, sich als Gott zu gebaren, & fragt nach seiner Kindheit - Gr’Vesh ist nach wie vor überzeugt, dass seine Entscheidungen korrekt waren, argumentiert mit wirtschaftlichem Schaden für das Imperium und Destabilisierung als Auslöser für Widerstand und Revolution. (Persönliche Meinung: Aktion war zu schlecht vorbereitet und nicht ausreichend effektiv dafür.)

Cpt. Hellford musste drei Tage im Orbit warten, dann kam die “Eye of Terror” - die Timeline ist irgendwie unklar. Er ist hier, um Chir’da abzuholen. Alle bis auf Chir’da, Cpt. Hellford und Gr’Vesh gehen schlafen.

[Chir’da folgt kurze Zeit später, da Hellford sein Schweigeversprechen gegenüber Oma nicht brechen und Chir’da erzählen will, was sie über sie gesagt haben. Hellford und Gr’Vesh gehen auf die “Sundance” und diskutieren den Verlust der Kaffeemasschiene - am Ende bauen sie aus Schnapspralinen-Verpackungen eine Ersatzkaffeemaschiene.]

Raj kommt zum Morgentraining dazu - Aufwärmübungen im Stockkampf, dann Selbstverteidigung - sie will lernen, wie man Arme auf den Rücken dreht? Rhiana und Ben sehen nicht erholt aus, obwohl sie gefrühstückt haben - habe versucht, mit Ben zu reden, aber keine Gelegenheit gefunden. Weiß nicht, ob Rhiana was tut (Gr’Vesh’s Mangel an Gewissen scheint sie zu belasten), aber Tod von Kataliy muss thematisiert werden, bevor sich unkontrollierte Grundlagen festsetzen.

Ben recherchiert im Netz: Die Ausgangssperre wird immer weiter gelockert, bislang sind keine direkten Vergeltungsmaßnahmen in den Nachrichten. Gr’vesh schmiert in der Küche Paiolo-Creme-Stullen - keiner hilft, aber Ben und Chirda filmen. Rhiana fragt Fos, seit wann er stottert (Jedi-Helfer-Syndrom oder Neugier der Heilerin?) - die Frage ist unangenehm für ihn (sogar mir klar!), er versucht, die Unterhaltung mit “schon seit seiner Kindheit” zu beenden. Zufälliges Auftauchen von Oma rettet ihn.

Oma (kompetente und hilfsbereite Hackerin - unklar, woher die Kenntnisse stammen) bindet das Entschlüsseln des Pads in der Unterricht ein. Gute Erklärungen, Kinder scheinen kompetent betreut - müssen auf jeden Fall Zerstörung der Schule verhindern. Auf dem Pad sind auf den ersten Blick Pornos, aber in einem Unterordner “Lyric” noch eine hochverschlüsselte Datei. Oma schickt Kinder Blätter für Photosynthesestudie suchen, während sie entschlüsselt (Rhiana beweist Kompetenz mit Kindern beim Schlichten von Streitereien - meine Methode, Streitobjekte einfach zu entfernen, führt zu wechselndem Erfolg. Ben ebenfalls da, aber wieder keine Gelegenheit zum Reden). Rhiana und GrVesh diskutieren wieder (gleiches Thema) - Gr’Vesh will wissen, was er im Kampf von Rhiana erwarten kann (vernünftige Frage, aber bin mir nicht sicher, ob beide am Ende weiter waren). Rhiana redet noch einmal mit Fos & erfährt, dass das Stottern von einem “Erlebnis in seiner Kindheit” ausgelöst ist, kommt aber sonst nicht weiter.

In der entschlüsselten Datei ist eine Art Einkausliste - Raj’s Ladung ist aufgeführt, inkl. Schiffskennung und geänderten Landekoordinaten. Am Ende ist vermerkt: “Bezahlung erfolgt über Möbius wie immer.” - Möbius zu identifizieren wird wohl unser nächstes anstehendes Problem sein. Halte Dich auf dem Laufenden.

Marashar

PS: Habe auf Wunsch von Rhiana MEHR WORTE eingefügt. Bitte Weitschweifigkeit zu entschuldigen.
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Bryon

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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #11 am: 21. März 2020, 11:14:05 »

Spieltag 14.02.2020


Nachricht an Meiserin Ceylani von Rhiana

Meisterin Ceylani,

wir befinden uns noch immer auf Omis Farm. Die Kinder hier sind wirklich Zucker. Voss hat eine Unterrichtsstunde zum Thema Photosynthese gegeben und selbst Marashar hat sich mit den Kindern beschäftigt. Auf ihre Art.. Aber es war doch irgendwie schön anzusehen.
Oma hatte uns geholfen das Pad von Jumdee zu entschlüsseln. Es war eine Art von Einkaufsliste und unter anderem war dort auch die geladene Lauge von Raylin aufgeführt mit einem interessanten Vermerk.

Die Ware soll zu den Koordinaten: XXX gebracht werden( .  Bezahlung erfolgt über Möbius wie immer.

Wir haben zusammen einige Nachforschungen angestellt. Wir alle sind zwar Experten auf unserem Gebiet, aber Chemie bzw Biologie scheint bei keinem hoch im Kurs zu stehen. Neben der Möglichkeit die Lauge zum Strecken von Spice zu nutzen, kam der Gedanke (mit Hilfe von Voss) auf, dass die Sachen auf der Liste für DNA Experimente genutzt werden können. Aufspalten, Kombinieren... auflösen. Es eröffneten sich eine Reihe düsterer Gedankengänge. Chirda hat heraus gefunden, dass es sich bei Möbius um einen Doktor handelt, der für DNA Experimente bekannt war. Aber er ist schon eine Weile nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetaucht. Ich fühlte mich an das Bild erinnert, welches Marashar vor ein paar Tagen gemalt hatte. Darauf war auch ein Arzt zu sehen, der offensichtlich Experimente an Humanoiden vollzog. Ein Zusammenhang? So oder so hilft uns das in unserer aktuellen Lage nicht.

Später - nach dem Essen - waren wir alle versammelt und zwischen Chirda und Oma entbrannte ein Streit. Chir schien wütend darüber zu sein, dass Oma offensichtlich etwas verbarg. Letzteres hatte ich auch im Gefühl, konnte nur nicht mit den Finger drauf deuten. Bei diesem Streit offenbarte Oma, dass sie einst selbst zusammen mit Voss im Widerstand gekämpft hatte. Sie sind untergetaucht nachdem Magellan fast alle getötet hatte. Ebenso berichtete Oma, dass auch ihre Tochter (Chirdas Mutter) unter den Toten ist. Ich kann verstehen, warum sie sich auf die Idylle der Farm zurück gezogen hat und ihre verbleibende Kraft auf die Kinder konzentriert hat. Hellford ist übrigens auch da.

Wir haben unsere weiteren Schritte überlegt. Wir sind uns einig, dass die Kinder das wichtigste sind. Daher reift der Plan sie irgendwie vom Planeten zu schmuggeln. Das Thema Widerstand ist jedoch nicht vom Tisch. Chirda wirkt auf mich sehr entschlossen und fand in Hellford einen Verbündeten? Ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist. Jedenfalls löste dies bei Oma etwas aus. Sie begann Hellford wütend anzugehen und zu schütteln. Hätte nicht gedacht, dass sie so viel Kraft entwickeln konnte. Natürlich konnte es nicht gelassen werden, dass diese Szene filmisch festgehalten wurde. Warum hat man den Drang solche ... Momente aufzunehmen? Erpressung? Schadensfreude? Es ist für mich befremdlich. ich habe das einzige für mich sinnvolle getan und habe Oma beruhigt. Sie weinte bitterlich und ich glaube sie hat einfach nur Angst um Chirda. Nachdem ich sie zusammen mit Voss ins Bett gebracht habe, haben wir unsere Überlegungen, wie wir die Kinder vom Planeten bekommen, fortgesetzt.

Ich erspare euch die genauen Details, wie wir zum Plan gekommen ist. Vom Defel kam der übliche "wir sprengen einfach was in die Luft" Einwurf. Aber zumindest hat seine Idee in der Gruppe geteilt.. vielleicht waren meine Worte doch nicht ganz umsonst? Jedenfalls erhärtete sich der Plan, dass wir die Kinder im Schiff heraus schmuggeln und in Absprache mit Hellford, der dort 'Erfahrung' mitbringt, ist der Weg über Spice der vielversprechendste. Quasi schmuggeln wir semi offiziell Spice, drücken einen gewissen Prozentsatz an der Kontrolle an die Imperialen ab und hoffen so, dass sie darauf das Schiff nicht durchsuchen und wir mit den Kindern fliehen können. Hellford und GrVesh sind gerade dabei Kontakte aufzubauen und die Sache in trockene Tücher zu packen. Währenddessen hat Chirda den Kartum Clan für morgen einbestellt. Wir wissen, dass sie im Spice-Geschäft sind (sie wollen Omas Farm, um dort Spice anbauen zu können) und wir werden mit ihnen in Verhandlung gehen, ob sie uns Spice zur Verfügung stellen können. Sie sprachen selbst davon, dass sie Kinder haben, die leiden. Ich sehe da eine Möglichkeit, wie wir mit ihnen verhandeln können.

Kommen wir aber zum eigentlichen Punkt. Das Ziel für die Kinder. Ich habe eine Idee und habe den anderen gesagt, dass ich einen Ort kennen würde, wo die Kinder untergebracht werden können. Noch habe ich diesen Ort nicht genannt und ich bin überzeugt, dass es Sinn macht, nicht jeden davon zu erzählen. Je weniger davon wissen, desto besser. Ich werde aber nicht umhin kommen, es der Crew zu sagen. Der Knackpunkt an der Sache.. Ich dachte an Tython .. Ich erinnere mich an eine Twilek Siedlung dort.. im Gebirge.. Die Nähe zur Republik und auch zu uns würde den Kindern Sicherheit geben. Meisterin, ich bin mir bewusst, dass ich im Begriff bin viel zu riskieren. Doch wohin sollen die Kinder sonst? Gibt es überhaupt noch einen Ort, wo sie ungestört groß werden können ohne in Sklaverei und Dunkelheit zu landen? Ist es nicht unsere Pflicht die Unschuldigen zu schützen? Natürlich werde ich diese Angelegenheit so diskret, wie es mir möglich ist, behandeln.

Und ich wollte mit Ben sowieso nach Tython zurück kehren. Es wird Zeit, dass er sich für einen Weg entscheidet.

Möge die Macht mit euch sein
Rhiana
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #12 am: 21. März 2020, 11:14:57 »

Spieltag: 21.02.2020

Persönliches Logbuch

Gab gestern endlich den großen Krach und sowas wie eine Aussprache zwischen Chirda und ihrer Oma, auch wenn sie sich am Ende noch nicht so ganz einig schienen. Hat sich lange genug angebahnt. Wurde Zeit, dass das Fass endlich überläuft. Würden hier sonst noch ewig festsitzen. So langsam würde ich aber doch gerne wieder nach Hause. Schlimm genug, dass wir dank des verrückten Defels keinerlei Kommunikation nach außen haben und ich keine Ahnung habe, wie es meiner eigenen Familie geht. Ich … kann da jetzt nur nicht zu sehr dran denken, muss bei der Sache bleiben. Zumindest solange, wie ich daran ohnehin nichts ändern kann? Oder? Macht mich sonst verrückt…

Also, der Streit. Stellt sich heraus die Oma war eine über Ryloth hinaus bekannte und für tot geglaubte Widerstandskämpferin? Und Voss war auch Teil des Widerstands? Die ganzen Einzelheiten habe ich jetzt nicht behalten, schwer die Geschichte des Widerstands hier in ein einzelnes Gespräch zu quetschen, ohne ein wenig den Überblick zu verlieren. Nach dem, was wir so mitbekommen haben die letzten Tage, zumindest kein Wunder, dass sie nicht drüber sprechen wollte oder Chirda nicht denselben Pfad beschreiten sehen will. Chirda scheint aber die Widerstandskämpferin in sich entdeckt zu haben und ist fest überzeugt, was zu ändern.

Heute fand das Treffen mit dem Katum-Clan statt. Sind skeptisch, einem Wiederaufblühen des Widerstandes aber wohl nicht abgeneigt und wirkten ganz sicher nicht enttäuscht, dass Jumbee das Zeitliche gesegnet hat. Haben die Geschichte über Chirdas „Abstammung“ natürlich nicht sofort geglaubt. Wollen einen Beweis. Kann ich verstehen. Müssen das Kali … Cahli … Kahlikori-was-auch-immer-Dings der Familie als Beweis finden – eine Art Familienwappen, Clanzeichen? - um sie zu überzeugen. Befindet sich irgendwo in der Wüste an einem heiligen Ort. Mal sehen, wie es danach weitergeht. Vielleicht können wir uns ja doch irgendwann demnächst, bald, zeitnah auf den Rückweg machen.


PS: Wer hätte gedacht, dass es sich auszahlen würde, das Zeug aufzubewahren, das vom letzten ungeplanten Wüstenausflug auf Tatooine übergeblieben ist. Haben sogar noch ein paar Sachen gefunden, die Voo wohl hiergelassen hat. Hoffe ihr geht’s gut.
Die Wüste wird sich doch bestimmt nicht als so gefährlich präsentieren wie die letzte, in der ich … wir … uns rumgetrieben haben? Ach, wem mache ich etwas vor. Seit wann läuft irgendetwas ruhig ab oder nach Plan.

PPS: Ach ja, habe irgendwie das Gefühl, beim gestrigen spontanen Training mit Marashar einen unausgesprochenen Vertrag unterschrieben zu haben, der mich verpflichtet dem jetzt täglich beizuwohnen? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie das passiert ist oder an welcher Stelle ich ja gesagt habe. Haben wir überhaupt geredet? Aber ihr Blick heute sagte eindeutig „Wo warst Du!?“ Sollte ich Angst haben?
Naaaah. Es ist Marashar, kein Grund zur Sorge. Morgen dann also? Kann ja nicht schaden, richtig? Hoffe nur dann tut nicht mehr alles weh.

PPPS: Oh, fast vergessen, Rhiana ist möglicherweise mehr, als sie zu sein scheint. Wieso würde es mich nicht einmal wundern, wenn das der Fall wäre? Und sagt das etwas über mich aus?
Sie macht auf jeden Fall einen ruhigen und vernünftigen Eindruck und scheint wohl nicht zu der Sorte zu gehören, die gleich losschießt … schießen oder was anderes … eher anderes wohl? Wie auch immer, ihre Geduld ist bemerkenswert, selbst ich würde inzwischen gerne auf etwas schießen wollen… oder so.
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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #13 am: 21. März 2020, 11:15:45 »

Spieltag 28.02.2020

Logbuch Ben Boxley

Was geht jetzt schon wieder ab … da ist man mal mehr mit den Chassis von Railyn, Chrida und Rhiana beschäftigt und passt nicht auf und schon ergibt sich eine total neue Situation und man muss diese Klari, Kari … Kalirokis ach … das dieses Twilek-Dings eben besorgen, damit Chirdas Oma eine Verhandlungsposition mit dem anderen Clan hat.
Dieses Kali-Ding ist dann noch mitten in der Walachei … also anscheinend dürfen wir nicht mal mit dem Schiff hin und dann hat Oma gesagt ohne Waffen … hahaha die beiden Gesichter von Marashar und GrVesh hätte man fotografieren müssen bei der Ansage … als ob man GrVeshs Lieblings Pudeldame in `ne andere Hundezucht gegeben hätte …

GrVesh hat dann seine Waffen doch mitgenommen – Marashar wollte erst da bleiben … war wohl besser dass wir sie mitgenommen haben. So wie sie manchmal drauf ist hätte sie die Kinder zum still sitzen sonst sicher an die Stühle genagelt …

Ich habe nicht verstanden wieso wir mitkommen sollten … vor allem da wir weder kämpfen sollten noch dieses Kaschli-Gedöns für uns ist. Bei Chirda konnte ich es noch verstehen – nun positiv war, dass Rhiana mit mir gefahren ist. Da habe ich dann mit einem heißen Ofen hinter einen kessen Slide mit dem Speeder-bike hinlegen können… *seufz* das war schon schön diese Nähe … Rhiana hat zudem sehr viel Sand in die Kleider bekommen … ich war echt versucht ihr beim „abstauben“ zu helfen … aber sie ist ja eine … .. Respektsperson … und da ich noch was von ihr will – ich meine was andere als das Übliche … oder eher zusätzlich … ach egal … ich habe mich eben benommen.

Nach einiger Zeit sind wir an diesen Tempel gekommen. Da sind dann diese Bobby-Monster aufgetaucht und Oma hat ihren Ryloth-Tiger diesen Bips-Dings gegen sie geschickt. Wir sind einfach nur zum Tempel gerannt … Im Tempel haben wir dann wieder diese Komische Sternenzerstörerzeichen ich glaube „Eye of Terror“ oder so gesehen und dann am Ende eine Priesterin … die hat Oma dann feierlich das Kraliklops überreicht und wir sind wieder aus dem Tempel raus.

Omas-Fifi war draußen heftig am kämpfen – hat mir echt leid getan dass er den Pelz für uns hingehalten hat. Ehrlich gesagt hätte ich diesen Bips-Katzen gerne mal die eigenen Krallen gezeigt, in Form von meinem Blaster aber … ich durfte nicht. Omas Befehl … also sind wir zurückgefahren … wieder das angenehmste der ganzen Reise mit Rhiana als Beifahrerin … was das betrifft hätten wir ruhig noch 2 Stunden weiter fahren können …

Abgesehen davon weiß ich nicht was ich beim Tempel zu suchen hatte –  das trifft sicher auch für GrVesh, Marashar und Railyn zu …
Andererseits war es sicher gesünder (für die Leber) als bei Hellford zu bleiben … Aber mit Rhiana hätte ich durchaus auch interessantere Dinge anfangen können als mehrere Stunden auf einem Speeder-Bike zu sitzen … Mal sehen was uns in den verstaubten Tempeln auf Tython erwartet …

Das mit dem Kaaligs-Rogi hat dann auch geklappt mit dem anderen Clan zu reden – und die sind zu einer Übereinkunft gekommen. Hellford hat dann noch einen Händler organisiert – einen echt fetten Hutten Namens Heluk. Mit dem hat Chirda dann auch verhandelt und wohl den Grundstein für ihre Rebellion gelegt – Waffentausch und so … und man hat geregelt wie die Kinder rauskommen. Alles eine Menge Gemauschel … aber so kennen wir die Kollegen.

Ich bin dann auch noch mit Hellford in Kontakt getreten und habe ihm offenbart wo ich mich hinbegeben werde … er hat überraschend kurz nur gemault … dann war das Thema gegessen … und damit haben wir den trostlosen Ort verlassen …

Hier bringt mich nichts mehr hin … der einzige Lichtblick hier war Kataliy gewesen .. ja dafür würde ich vielleicht zurückkehren … um den verdammten Imperialen alle Lichter aus zu blasen, denn was ich hier erleben musste hat meine Abneigung gegen diese Bastarde nur verstärkt … zum Glück bin ich kein Jedi …
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Bryon

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Re: phreneticus (12/12)
« Antwort #14 am: 21. März 2020, 11:45:23 »

STAR WARS
Shattered Galaxy

Großkampagne - Elrood’s Rebellion

Mitspieler (wechselnd):
  • Asharu - als Techniker
  • Belaiar - als Captain Hellford (Schmuggler-Captain)
  • Bernsteinauge - als GrVesh (Defel / Assasine)
  • Bryon - als SL & NSC - Ben Boxley
  • Clair - als Chirda (Twilek / Revolverheldin)
  • Marashar - als Marshar (Sölnderin)
  • Mira - als Voo die grüne (Mirialanerin/Revolverheldin) 
  • Murky - als Rhiana (Twilek/Heilerin)
  • Savena - als Railyn Hawkins (Frachterpilotin)
  • Severn - als Düdelfieps Astromech Droide oder Miraluka/Heilerin
  • Special Guests ... geheim ...

Dauer:geschätzt ca. 18 Monate ...

Prolog

Wir schreiben das Jahr 21 ABY. Die Galaxis wird immer noch von immensen Inneren  Spannungen heimgesucht. Die Neue Republik wird durch verschiedenen Gesetzesinitiativen hart auf die Probe gestellt. Einige der besonders eifrigen Friedensfanatiker streben zum Beispiel eine Quarantäne für die Machtanwender an, die ihrer Meinung nach der Kern des Übels vieler vergangener Kriege sind.
Die 5 Protektorate, die sich aus den verblieben Streitern des Imperiums gebildet haben scheinen hingegen geeint und werden mit jedem Tag stärker.

Im erstarkenden Elrood Sektor bahnt sich ein neuer Konflikt an … die Zone ist offiziell neutral. Entsprechend ergeht von der Neuen Republik ein Ruf an einige ausgewählte Helden, die sich in der Vergangenheit verdient gemacht haben und nicht den offiziellen Streitkräften angehören …
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