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Verlinkte Ereignisse

  • [D&D 5e] Night Has Fallen - In den Nebelwäldern V - 19:30 Uhr: 09. April 2021
  • [D&D 5e] NIght has Fallen - In den Nebelwäldern VI - 19:30 Uhr: 23. April 2021
  • [D&D 5e] Night Has Fallen - Rückeroberung von Larenshara - 19:30 Uhr: 07. Mai 2021
  • [D&D 5e] Night Has Fallen - Die verlassenen Hallen der Zwerge II - 19:30 Uhr: 11. Juni 2021
  • [D&D 5e] Night Has Fallen - Die verlassenen Hallen der Zwerge III - 19:30 Uhr: 02. Juli 2021
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Autor Thema: [D&D 5e] Night Has Fallen (4/4)  (Gelesen 5981 mal)

Iskierka

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  • 23. November 2019, 11:09:44
[D&D 5e] Night Has Fallen (4/4)
« am: 23. November 2019, 11:09:44 »

[Platzhalter für ein Titelbild]

Ich beobachte so viele, und doch sehe ich nicht alles. So oft entgehen mir wichtige Details. Hätte ich mehr retten können? Hätte ich weitere Provokationen verhindern können? Entscheide ich mich richtig, wenn ich ihr Vergehen nicht melde? Ich wünschte ich wüsste, ob mich die Zukunft betrügt oder einfach nur ich mich selbst.
Arvirn Sahez - Magier und Chronist in Finsteren Zeiten (28-9-3997)

System:D&D 5e basierend
Regelwerke:aus allen D&D 5e Publikationen etwas (von Supplements über UA) dazu einiges an Selfmade Material - starke eigene Anpassungen
Technik: Fantasy Grounds (Ultimate Lizenz vorhanden) und TS, Kanka als Wiki
Termin:zweiwöchentlich Freitags 19:30 - ca. 23:30 Uhr ungrade Wochen)
Setting:eigene Spielwelt namens Asteria (Apokalyptisches Epic Fantasy Setting)
Spielstil:mystisches Story-Telling Abenteuer
Kampagne:Selbsterstellte; die Helden wollen als Teil der Rebellion einen Weg finden, die Welt aus der Finsternis zu führen und das Regime der dunklen Götter stürzen
Charakterlevel:7
Zuhörer:stille Zuhörer sind gern gesehen, !bitte beachtet die Hinweise in der Channelbeschreibung!

Mitglieder:
Iskierka:   Spielleiterinhat Asteria dieses Schlamassel eingebrockt
Bloodjack:   Zed ArthenPaladinschüler des Shiaton, der jedoch zurzeit der den Schicksalsgöttinnen Eliza & Azile auf den Pfaden der Revolution folgt
Krisskross:   Daurin TalathWaldelfischer Naturverbundener Druide aus den Nebelwäldern, der nicht länger mit ansehen will, was mit der Natur geschieht
Laetificat:   Shari ShakariFuchsgestaltwandlerin, die es schaffte die Kunst des Bladesongs von den Elfen zu erlernen
Slyder:   KarasuRabengestaltwandler, der an einer Akademie der Schatten in der Kunst der Attentate unterwiesen wurde. Er wird von einer sehr jungen grünen Drachin Kali begleitet.

Ehemalige Spieler:
Vampirkatze: Ifera Ardor Tiefling Nature Druidin, die aus ihrem überbehüteten Elternhaus floh und die Freiheit der Wildnis genießen wollte.

Verbündete NPC
Arvirn Sahez: Magier, Seher und Chronist, zumeist in Begleitung seiner Eule Augustus und einem Buch anzutreffen, gehört zu den Rebellen
Dealvira: Junge Priesterin von Undea und begabte Heilerin, die die Azureiche hütet, hat ihre Magie nahezu vollständig verloren, gehört zu den Rebellen
Kadoir Forbas: Geist eines Zwergenprinzen, der über die Zwergenstadt Chagan wacht
Kali: sehr junge grüne Drachin, die Karasu begleitet. Sie war lange in einer Statuette gefangen.
Marziros Draldak: Kupferfarbener Dragonborn und Quartiermeister der Rebellen der Azureiche
Miwa: Mondfüchsin im Dienste Anius, die ihre Herrin sucht, folgt der Gruppe aus diesem Grund, unterstützt Ifera als Familiar
Jovan Ardor: Iferas älterer Bruder und ein Schmuggler, versuchte Ifera zu finden, um sie vor einem Teufel zu warnen, der es auf ihre Familie abgesehen hat; kehrte als Informant der Rebellen zu den Ticherrá zurück
Taika Nagao: Junger Hunde Gestaltwandler und zweiter Sohn eines einflussreichen Hundeclans. Lief nach der Rettung von Saru gen Norden davon.
Takara Sano: Paladin des Shiaton, der jedoch seine Magie verloren hat, aber noch immer ein guter Krieger ist, führt die Rebellen der Azureiche an
Trixie: Halbelfische Späherin (eigentlich Rabengestaltwandlerin), die fast nie jemand auftauchen sieht

Feinde
Akira Sekai: Champion von Ares, Feldherr des Quartetts
Nereza Sephiran: Dunkelelfischer Champion und Priesterin von Vahara
Champion von Loki: männlich, Meister der Spione, aber selten offen zu sehen
Champion von Seth: unbekannt, wahrscheinlich weiblicher Assassine
Akai: Magierin im Dienste des Quartetts, überfiel mit einer Söldnergruppe Dörfer im Norden der Flusslande; Zwillingsschwester von Aoi
Aoi: Ares Priesterin im Dienste des Quartetts, überfiel mit einer Söldnergruppe Dörfer im Norden der Flusslande; Zwillingsschwester von Akai
Tenshin Nagao: Hundegestaltwandler und Kommandant der Wache von Sang Sei

Bisheriger Abenteuerverlauf:

Prequel: Der KreuzwegLv. 3
Kapitel 1: Hoffnung jenseits des Horizonts
Ein Funken HoffnungRunde 1Lv. 3
Die Verschwundene SpäherinRunde 2Lv. 3
Schergen jagen!Runde 3-5Lv. 4
Die Wurzel des ÜbelsRunde 6-7Lv. 4
Kapitel 2: Licht am Ende der Nacht
In den NebelwäldernRunde 8-14Lv. 5
Marsch auf LarensharaRunde 15Lv. 6
Die verlassenen Hallen der ZwergeRunde 16 - 23Lv. 6
Rettungsmission in Sang SeiRunde 24- 27Lv. 7
Das Vermächtnis des KlingentänzersRunde 28- ?Lv. 7

Frühere Zitate:
Spoiler
Die Dunkelheit währt schon so lange, dass es mir bald schwer fällt die Tage zu zählen. Erneut haben sich einige Freiwillige gefunden, die versuchen wollen, etwas gegen diese Finsternis zu unternehmen. Doch werden wir sie bald wiedersehen? Ihre Zukunft liegt im Nebel und ich bin nicht sicher, ob ich dies als gutes Omen werten soll oder nicht. Oder verliere ich gar meine Gabe?
Arvirn Sahez - Magier, Seher und Chronist in finsteren Zeiten

Vier junge Rekruten wurden ausgeschickt, nun leuchten zwei Sterne wieder am Himmen und sie kehrten zurück mit einem Mondfuchs, obwohl wir dachten die Göttlichen Wesen seien alle fort. Er ist ein Diener Anius, der Göttin der Hoffnung, vielleicht ist noch nicht alles verloren und es ist ein gutes Omen, dass die Göttin der Hoffnung uns weiter in dieser ewigen Nacht führen will. Wir sollten unsere nächsten Schritte mit Bedacht wählen.
Logbuch von Takara Sano (3997-3-3)

Tierkönige werden nun schon ausgestopft und als Trophäen gehandelt. Wie tief ist die Welt nur gesunken? Ich möchte gerne glauben, dass dies das Werk von Dämonen ist, doch die Berichte sagen etwas anderes. Oh Herrin Undea, schenke allen die Einsicht, dass dies der falsche Weg ist und rette diese verlorenen Seelen, die dies taten.
Tagebuch von Dealvira (5-3-3997)

Kaum noch wer hält die Azureiche, alle sind ausgeflogen und suchen, so viele Spuren die ich beobachten soll und hoffend dass sie alle zurückkehren, bevor unsere Aktivitäten auffallen. Ich weiß, das Risiko ist kalkulliert, dennoch sehe ich den Schatten, der naht und vermag noch nicht zu sagen, was seine Intention ist. Ich hoffe sehr, dass es nur ein Schleier über meinen Visionen ist.
Arvirn Sahez - Magier, Seher und Chronist in finsteren Zeiten(9-3-3997)

Aus dem Glauben an finstere Götter heraus jagen sie auf geweihtem Grund heilige Wesen, töten sie und schäden ihre Körper. Wenn Glauben manche dazu bringt solch scheckliche Verbrechen zu begehen, wo ist die Welt dann angekommen? Wo sind wir noch sicher? Wer ist noch sicher? Ich habe Angst, dass dies kein gutes Ende nehmen kann, wenn selbst die unseren nicht davor gefeit sind, sich an Unschuldigen zu vergehen.
Dealvira - Priesterin der Undea (2-4-3997)

Der Tod ist das Ende allen Lebens, und doch gibt der Tod es den Tierkönigen zurück. Macht das Sinn? Nein. Das habe ich nicht vorhergesehen. Was nützt dann noch die Gabe des Sehers, wenn man so oft daneben liegt... Was haben die Zwillinge nur vor, dass die Pfade des Schicksals so verworren sind, dass wir Seher, sie nicht mehr zu erkennen vermögen?
Arvirn Sahez - Magier, Seher und Chronist in finsteren Zeiten (18-3-3997)

Die Elfen kämpfen in den Nebelwäldern gegen eine massive Dämoneninvasion, warum haben sie nie etwas gesagt, dann hätten wir uns viel früher zusammentun können. So vieles wäre leichter, wenn die Vorbehalte der Völker gegeneinander nicht wären. Ich hoffe wenn diese Finsteren Zeiten ändern, können wir einer versöhnlicheren Zukunft entgegenblicken.
Dealvira - Priesterin von Undea (30-5-3997)

Meine Leute kämpfen an der Seite der Elfen in Larenshara gegen Dämonen und sogar ein Dämonenprinz zeigt sich, doch ich sitze hier fest, nur weil Akira noch immer nicht aufgeben will mich zu jagen. Verflucht seist du, dabei waren wir einst wie Brüder.
Logbuch von Takara Sano (15-8-3997)

Zeiten der Not bringen das Beste und das Schlimmste in den Sterblichen zum Vorscheinen. Manchmal sind unsere Absichten nobel und doch beschreiten wir die Pfade, die in die Finsternis führen. Ich hoffe es gibt eine Erlösung für das Volk der Zwerge.
Dealvira (31-8-3997)
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« Letzte Änderung: 13. November 2021, 17:27:17 von Iskierka »
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Iskierka

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  • 24. Oktober 2020, 16:48:38
Prequel: Der Kreuzweg
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2020, 16:48:38 »

Es heißt, Helden werden geschaffen, nicht geboren? Doch was, wenn das nur die halbe Wahrheit ist?
Lasst mich euch eine Geschichte aus dem düstersten Kapitel unseres Zeitalters erzählen, der Zeit, als die Finsternis unsere Welt in ihrem festen Griff hatte, und bessere Zeiten oder gar nur die Hoffnung auf diese so weit weg schien, als würden wir sie nie mehr erreichen können. Ich hatte das Glück, auf die Helden jenes Zeitalters zu treffen und kann daher ihre Geschichte erzählen. Doch ich will früher anfangen, als die meisten Chronisten es wohl tun würden - bei jenem Fakt, der mich dazu bringt an der These zu zweifeln, dass die Situation Helden erschafft.
Es heißt, dass unsere Helden schon lange bevor sie zu Helden wurden oder sich überhaupt trafen, sich schon einmal begegnet sind. Doch nicht von Angesicht zu angesicht, sondern in einem viel zu realen Alptraum. Ein Alptraum, der mit ihren innsersten Ängsten spielte und sie darin gefangen hielt. So fand sich Ifera inmitten eines Endlosen Ozeans wieder - weit und breit kein Land zu sehen - der Alptraum brachte sie schließlich dazu, sich in die Fluten zu stürzen. Doch damit entkam sie ihm - teilweise zumindest. Der Paladin Zed fand sich in seinem gebrandschatzten Dorf wieder - unfähig zu helfen und der Alptraum verhöhnte ihn. Er brauchte lange sich diesen Illusionen zu entziehen bis er schließlich die Kraft fand sich dem brennenden Dorf zu entziehen. Der junge Schattenmönch wurde von allen Menschen die ihm einst etwas bedeuteten ignoriert und ihm gelang es durch das Leugnen der Realität die Illusion aufzulösen. Während Shari die Welt in einem finsteren Dauerzustand sah, aber die Ruhe bewahrte und herausfand, dass es eine Illusion mit einer beeindruckenden Realitätsdichte war, der man am besten begegnete, wenn man sich anderes verhielt, als der Schöpfer der Illusion, weshalb sie die Bäume gänzlich niederbrannte.
Aus den Illusionen entkommen, fanden sie sich in einem dunklen von einer kreuzförmigen Brücke durchzogenen Raum wieder, jeder der sich aus seiner Illusion befreite, setzte ein Licht frei, dass einen Teil einer Glyphe vervollständigte. Als alle frei waren, bildete sich ein weißes Licht, dass sie in einen weiteren größeren Raum brachten. Hier war wieder eine Brücke mit 4 Armen und Grüne Kristalle waren die einzige Lichtquelle. Auf der Mitte der Brücke saßen zwei Wesen, eine vage an einen zotteligen Hund erinnernde Gestalt mit glühenden roten Augen und eine vage Canide kleinere Gestalt mit leuchtend blauen Augen. Die beiden Gestalten schienen verfeindet, die schwarze wollte sie zum Aufgeben bringen, da sie den Alptraum nicht besiegen könnten, die weiße wollte ihnen Mut machen.
Sie beschlossen die Räume an den Enden der Brücke einen nach dem anderen abzuklappern.
Zuerst trafen sie auf eine an einen Teufel erinnernde Gestalt, die sie versuchte mit ihren größten Wünschen in Versuchung zu führen. Karasu wurde schwach, weil er sich so sehr seine Familie zurückwünschte, doch die anderen hielten ihn zurück. Der Kampf gegen vier Schatten war jedoch alles andere als einfach. Doch sie konnten sie vernichten. Als nächstes stellten sie sich einem Schatten, der sie zur Macht verführen wollte. Doch keiner von ihnen schien am Herrschen interessiert zu sein und so griff dieser Schatten sie an. Der Nächste Schattens chien etwas mit einer Dunkelelfe gemein zu haben, die sie dazu bringen wollte, sich ihren Wünschen, sich grausam an ihren Feinden und jenen, die ihnen Unrecht getan hatten zu rächen. Ifera wurde kurz schwach und dachte an die Verachtung, die ihr als Tiefling schon oft entgegen geschlagen ist, doch die anderen halfen ihr, sich dem zu entziehen und so besiegten sie auch diesen Diener des Alptraums.
Der letzte war ein eleganter Schatten, der sie dazu brachte in den Schatten in ihrer Umgebung all jene zu sehen, die sie am liebsten töten würden. Zed und Karasu konnten nicht wiederstehen und sahen die vier des Qartetts bzw. andere Personen aus ihrer Vergangenheit, die sie liebend gerne töten würden. Shari stellte sich Zed in den Weg, parrierte seinen Hieb und brachte ihn damit vom Zerschlagen der Schatten ab und wieder zur Besinnung. Ifera versuchte als Panther Karasu zu Boden zu Reißen und aufzuwecken. Doch ihr fehlte etwas die Übung in Panther Gestalt um den flinken Karasu zu erwischen. Der Wieder zu besinnung gekommende Zed schaffte es hingegen Karasu aufzuhalten und gemeinsam rissen sie ihn aus seiner Trance.
Der Schatten löste sich daraufhin auf.
Endlich sahen sie auch einen Ausweg in der Mitte der Brücke und konnten dem Alptraum entkommen.
Später erinnerten sie sich nur noch vage an diese Geschehnisse. Doch wer weiß, vielleicht war es kein Zufall, dass dies passiert ist und es zeigt einmal mehr - es gibt Mächte auf dieser Welt, die sind weit mehr als wir selbst uns vorstellen können. Ein Zufall war dieses Abenteuer bestimmt nicht, vielleicht eher eine Verheißung.

- Unbekannter Chronist -
« Letzte Änderung: 03. Januar 2021, 01:53:49 von Iskierka »
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  • 08. November 2020, 03:12:46
Ein Funken Hoffnung?
« Antwort #2 am: 08. November 2020, 03:12:46 »

Hier beginnen die offiziellen Chroniken zu erzählen. Vier Helden, die damals noch junge Rebellen ohne Rang und Namen waren, wurden ausgeschickt einem Phänomen in einem nahegelegenen Wald nachzugehen und festzustellen, ob es eine Gefahr oder gar eine Hoffnung war. Doch es sollte beides sein.
Erst an diesem Tag als Team zusammengestellt, wurden sie losgeschickt und mussten doch auf dem Weg zu ihrem Ziel noch abklären wer, welche Fähigkeiten hatten, doch es schien, als hätte ihr Rebellenkommandant Takara gewusst, was er tat und mit dem Team vielfältige Fähigkeiten abgedeckt.
Schon nach einigen Stunden der Wanderung traf Takaras Befürchtung ein und die Helden trafen auf eine Patroullie des Quartetts. Doch Karasu und Zed erkannten die Gefahr schnell genug und mithilfe von Karasus Schattenmagie konnten sie sich trotz wenig vorhandener Deckung noch gut verstecken. Die Hunde des Patroullie hörten daher nichteinmal das Klirren von Zeds Kettenhemd. Das Hinabsteigen in das Tal in dem sich der Wald befand war dann schon schwieriger. Bis auf Shari schlitterten alle mehr den Hang hinunter als dass sie liefen.
Doch auch der Nebelverhangene Dunkle Wald barg gefahren. Ifera konnte die Helden sicher durch den Wald navigieren und erkannte einige Gefahren rechtzeig, wie ein Gestrüpp messerschafen Efeus. Dennoch ließen sich die Helden von einem Irrlicht auf eine Lichtung locken, auf der sie von zwei wahnsinnig gewordenen Eulen attackiert wurden. Ifera konnte eine dieser Eulen vom Himmel schießen, während Zed und Shari es mit dem Irrlicht aufnahmen, doch ein Schock des Irrlichts ließ Shari bewusstlos werden, woraufhin Zed es zornig mit göttlicher Macht niederstreckte. Ifera holte dann Shari zurück, die daraufhin selbst die zweite Eule vom Himmel holte.
Nach einer kurzen Pause zogen sie dann weiter und wären fast von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, doch bis auf ein paar Kratzer taten sie sich nichts. Die Baummänner und wild gewordenen Sträucher auf der Lichtung kurz darauf waren etwas anderes. Eine dämonishe Schlange hatte zudem den Baumwächter des Waldes in ihrer Gewalt und brachte ihn dazu die Helden anzugreifen indem er Bernstein auf sie warf, dass die Schlange überall verteilt hatte. Ifera erkannte bald, dass der Baumwächter nicht von sich aus handelte, und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Schlange. Zed half Karasu auf den Bauwächter zu springen, während Ifera und Shari die Schlange mit Zaubern angriffen. Mit vereinten Kräften streckten sie die Schlange nieder, woraufhin die der Baunwächter zusammensackte und sich in unzählige Samen auflöste. Zurück blieb jedoch ein kleiner Setzling.
Unschlüssig was sie mit dem Setzling tun sollten sahen sie sich ein wenig um, wobei ihre Aufmerksamkeit auf einen leuchtenden großen Bernstein fiel, in dem ein kleines Tier eingesperrt war. Nach langem hin und her, wie sie es am besten dort herausbekommen sollten, schmolz Ifera den Bernstein schließlich - was überraschend einfach ging. Heraus kam ein junger Mondfuchs namens Miwa, der zu Ifera, Shari und Zed telepathisch sprach. Die drei konnten auch sehen, dass sie die Markierungen eines Göttlichen Wesens trug, doch Karasu konnte Miwa weder verstehen noch erkennen, dass sie kein gewöhnlicher Fuchs war. Es stellte sich heraus, dass Miwa schon einige Jahre in dem Stein gefangen gewesen war und auf der Suche nach ihrer Herrin Aniu war, die sie an diesem Ort wahrnehmen konnte. Doch der Teich, an dessen Stelle sie Aniu wahrgenommen hatte, war ausgetrocknet. Dann fiel ihr Blick auf den Setzling des Baumhirten, der ihrer Meinung nach Wasser brauchte. Zed tat ihr den Gefallen und wässerte den Setzling mit seinem Trinkschlauch, der daraufhin direkt ein Stückchen wuchs. Doch dem nicht genug: aus dem bisschen Wasser, was Zed dem Baum gegeben hatte, wurde scheinbar auf magische Weise deutlich mehr und in Wellen ergoss sich Wasser in den kleinen Teich, der schon bald wieder gefüllt war. Von dem Baum aus wzrde die Lichtung wieder grün, Gras Blumen und sogar einige kleine Baumschösslinge sprossen wieder aus der toten Erde. Zed war völlig entgeistert, was er da grade ausgelöst hatte und Karasu verstand noch immer kein Wort von dem, was da vor sich ging.
Doch aus dem nun funkelnden Wasser erhoben sich zwei schimmernde Lichtkugeln, die kurz um die Helden schwebten und dann hoch in den Himmel stiegen wo sie zu zwei Sternen wurden.
Fasziniert betrachteten alle das Schauspiel. Die Helden erholten sich noch ein wenig an diesem Ort bevor sie aufbrachen: der Schössling war über Nacht sogar noch weiter gewachsen.
Zurück bei den Rebellen erkannten einige die Mondfüchsin, jedoch nicht alle. Miwa war die Aufmerksamkeit nicht geheuer und sie versteckte sich hinter Ifera.
Takara schien mit dem Bericht zufrieden, doch es gab noch viele Fragen. Für den Tag jedoch entließ Takara sie und die Helden gönnten sich eine Wohlverdiente Auszeit - doch die Frage war wie lange?

- Unbekannter Chronist -


*****Offscreen Szene*****
Eine Frau mit Kapuze redet kniend mit einer nicht zu sehenden Gestalt.
Gestalt: Habt ihr getan, was ich euch aufgetragen habe?
Frau: Ja, sie sind den Hinweisen gefolgt und haben sie gefunden.
Gestalt: Sehr gut, dann sorge dafür, dass sie auch weiter auf Kurs bleiben.
Frau: Natürlich. Ihr könnt euch auf mich verlassen.
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  • 05. Dezember 2020, 14:20:17
Die Verschwundene Späherin
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2020, 14:20:17 »

Der erste Auftrag der Helden aus diesen Zeiten brachte uns schon ein Stück Hoffnung im wahrsten Sinne des Wortes zurück: wir konnten versuchen Aniu, die Göttin der Hoffnung zu finden in den Seen - vielleicht auch nur in den Seen der Waldwächter, aber das war mehr Information als wir je zuvor hatten. Viele zogen los, um die Gegend auszukundschaften und Arvirn sollte die anderen Orte kontaktieren. Jeder würde die beiden Sterne sehen im Guten wie im Schlechten, wir mussten uns also beeilen.
Doch vorsichtig wie wir alle geworden waren, wollte Takara die Helden noch nicht so weit fortschicken - zu viele vielversprechende Talente hatten wir schon verloren - sie sollten das Schicksal der Rabenspäherin Aora klären. Sie hatte die wichtige Aufgabe gehabt, Ikjin im Auge zu behalten, da sie über das Dorf oft noch Handelsgüter bekamen aber auch Truppen des Quartetts es passierten. Seit einigen Tagen war ihre Nachricht überfällig, irgendetwas stimmte nicht.
Eilig sollten sich die Helden dorthin begeben, doch unterwegs trafen sie auf ein Rudel verdorbener Wölfe, die im Gegensatz zu normalen Wölfen weder Angst noch andere natürliche Instinkte kannten. Auch der Rest der Natur begann selbst hier immer verrückter zu werden: Dämonischer Einfluss veränderte die Bäume und konnte von diesen aus sogar den Geist von anderen in der Nähe beeinflussen und sie mit ihren Ängsten quälen. Die Schrecken die sie dann im Dorf erwarteten waren auch ein Zeugnis von Dämonen: Gnolle hatten es überfallen und bei ihren Plünderzügen in Brand gesteckt und einige lauerten noch in den Gebäuden um sich an den Leichen gütlich zu tun. Die Helden konnten sie bezwingen, doch wurden Zeuge dessen, wie diese Wesen durch dämonische Verderbtheit mehr wurden: einige der Hyänen die mit ihnen kämpften verwandelten sich während des Kampfes selbst in Gnolle. Überlebende konnten sie in den Trümmern des Dorfes keine mehr finden - so sehr sich Zed auch bemühte - und auch von Aora fanden sie nur ihre Leiche. Karasu und Shari begruben, was von ihr noch übrig war, und Karasu nahm ihre Halskette und eine Feder mit. Auch eine Nachricht fanden sie noch bei ihr, in der sie von einer leicht bewachten Karawane berichtete, die das Dorf vor kurzem passiert hatte. Da die Gnolle in dem Dorf nicht alle der Horde waren, folgen sie den Spuren die vom Dorf wegführten. Während sie den Spuren folgten kamen sie auch an einem brodelnden Teich vorbei, an dessen Rand einige verendete Tiere lagen und reichlich der floureszierenden Pilze und anderer Gebilde wuchsen, aber sie hatten wichtigeres zu tun und zogen weiter.
Sie erreichten die Karawane jedoch nicht mehr rechtzeitig: die Gnolle hatten bereits alle getötet und fielen über die Ladung und Leichen her. Erbost griffen die Helden an und versuchten der Dämonenbrut den Gar auszumachen, doch das weit weniger einfach als gedacht: die Gnolle waren flink. Shari tanzte durch ihre Reihen und versuchte zu verhindern, dass sie die Ochsen töteten, da sie ohne sie wohl keine Vorräte für die Rebellen erbeuten konnten. Während Zed versuchte möglichst viele auf sich zu ziehen, während Karus zunächst im Zweikampf versuchte einen auszuschalten. Ifere versuchte zunächst mit ihrem Bogen einen anzugreifen, bevor sie das Mondlicht beschwor. Auch die Kleine Miwa versuchte zu helfen und flitzte durch die Reihen der Gnolle und zwickte sie in die Beine. Letztlich standen noch zwei, doch je weniger sie wurden, desto aggressiver wurden sie. Der Anführer der Gnolle war ein ziemlich großes Exemplar und focht erbittert gegen Zed. Alle waren bereits geschwächt, doch letztlich schafften sie es zu viert auch den Anführer zu überwältigen.
Zumindest die Ladung in den Karren hatten sie sichern können, auch wenn sie für die Sklaven, die sich in ihren Ketten nicht mal hatten verteidigen können zu spät gekommen waren. Sie hatten dennoch ein paar wertvolle Vorräte erbeuten können: Werkzeuge, Stoffe und einiges an Gold. Doch die Ladung hatte auch etwas erschreckendes dabei: zwei ausgestopfte Tiere (Dachs und Fasan), bei denen es sich nicht um gewöhnliche Tiere handelte, sondern wie alle bis auf Karasu anhand der goldenen Zeichnungen erkennen konnten um Tierkönige. Göttliche Wesen, die ihre Arten repräsentierten, laut Ifera könnte ihr Tod das aggressive Verhalten der Tiere erklären. Nachdem Zed die toten Sklaven mit dem einem Karren verbrannte, luden die anderen die noch verwertbaren Dinge auf den zweiten Karren, wobei Karasu es sich nicht nehmen ließ, ein paar Schmuckstücke aus der Kiste zu entwenden.
Zurück bei der Azureichen überließen sie den Karren dem eifrig herbeieilenden Marziros und berichteten Takara und Dealvira, die sich entzetzt auf den Weg zu den toten Tierkönigen machte. Arivrn kam später hinzu und identifizierte den gefundenen magischen Stab als Schlangenstab, den leider wohl nur Druiden und Schwarze Magier führen konnten. Also  erhielt Ifera ihn.
Takara beschloss, dass sie einen Weg finden mussten die Tierkönige wiederzubeleben, doch sie hatten keine Priester mehr, die dazu im Stande waren. Ifera vermutete, dass ihre alte Lehrmeisterin vielleicht fähig genug war. Doch diese lebte jenseits des Teufelsmoores - ein gefährlicher Weg.

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  • 05. Dezember 2020, 15:55:04
Schergen jagen
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2020, 15:55:04 »

"Zwei Tierkönige waren gefunden worden. Laut unseren Berichten befanden sich mindestens fünf weitere in der Obhut eines Adeligen Stadthalters des Quartetts - wo sie zumindest erstmal sicher waren, bis wir die Quelle finden können. Dealvira tobt deswegen, aber die Entscheidung ist logisch sonst geschieht denen, von denen wir noch nichts wissen etwas.
Aus irgendeinem Grund scheint das Quartett grade interesse am Teufelsmoor zu haben, sie haben einige Leute dorthin geschickt. Was auch immer es ist, unsere Neulinge sollen den Versuch unternehmen, sie zur Strecke zu bringen, bestenfalls erfahren was sie dort wollten und Ifera den Versuch unternehmen ihre Lehrmeisterin zu finden. Hoffentlich haben sie auch diesmal Erfolg.
Trixies Berichte beunruhigen mich, sie hätte nicht den Jungen von dort aufgabeln sollen, nun sind uns die Tichérra nicht m
ehr so milde gestimmt und sie scheinen auch bei der Sache ihre Finger im Spiel zu haben... Er scheint zudem genauso diebisch zu sein, wie man es von ihnen erwartet, ich sollte ihn im Auge behalten."

- Auszug aus Takaras Logbuch -

Nach Takaras unterrichtung über den Auftrag mit der Zuchrechtweisung von Karasu, machten sich unsere Helden auf zu der beschwerlichen Reise durch das Teufelsmoor bis hin zur Fuchsinsel. Sie nahmen sich aber auch Takaras Rat zu Herzen, dass es immer gut war zu wissen, an wessen seite man kämpfte.
Doch nur zu bald erreichten sie die Sumpfgebiete und das Dorf am Rande davon. Karasu wollte sich heranschleichen, doch er wurde von einem Hund bemerkt. Grade noch rechtzeitig gelang es ihm, seine Rabengestalt anzunehmen und auf ein Hausdach zu fliegen. Der verwirrte Hund trottete zu seinem Herrechen zurück. So erkundete er als Rabe das Dorf und stellte fest, dass es eine winzige ärmliche Siedlung ohne nennenswerte Verteidigung war. Aber er sah auch seltsame Laternen, in denen kleine Feuermännchen eingesperrt waren. Zurück bei den anderen, berichtete er davon und Ifera erkannte in der Beschreibung Irrlichter, die im Gegesatz ihren Untoten Namensvettern, kleine Feuerelementare waren. Sie beschlossen das Dorf einfach zu passieren, um zu dem Pfad durch das Moor zu kommen. Zed verdeckte das Symbol seiner Göttin auf seinem Schild vorsorglich mit Schlamm. Die Dorfbewohner hatten tatsächlich eher Angst vor ihnen, was Zed noch mal verstärkte indem er sie zurecht wies. Als sie schon fast aus dem Dorf raus waren, drehte Karasu noch mal um, und gab dem nächsten Dörfler eine Goldmünze, ehe auch er das Dorf verließ.
Dank es alten Holzbohlenwegs war der Weg durch das Moor noch recht einfach, doch Nebel und Kälte im Moor setzten ihnen zu. Sodass sie fast alle sehr erschöpft waren, als sie im zweiten Dorf ankamen. Dieses war jedoch verlassen. Erschöpft wie sie waren ruhten sie sich in einem weniger beschädigten Gebäude aus, doch die Ruhe sollte nur kurz währen. Boshafte Irrlichter tauchten auf, doch sie konnte sie mit göttlicher Macht vertreiben und sich etwas Schlaf gönnen. Am nächsten Tag erkundeten sie das Dorf und stellten fest, dass es in großer Eile aufgegeben wurde. Es musste dort Fischer gegeben haben, doch sie fanden kein intaktes Boot mehr.
Daher beschlossen sie, dem Pfad weiter ins Moor zu folgen. Die Brücke nahe des Dorfes war eingestürzt, vermutlich durch die Hand irgendeines riesigen Wesens. Also mussten sie zu Fuß weiter am Rande des Sumpfgewässers entlang. Dort gelangten sie nach einem weiteren Tagesmarsch zu einem weiteren Dorf, dieses muss schon lange verlassen gewesen sein, denn es war bereits zum Großteil eingestürzt. Dennoch versuchten sie ihr glück und wollte ein Boot finden - nur Ifera wollte erstmal schauen, ob sie nicht einen Blick auf das Krokodil werfen konnte, das die Spuren in dem Dorf hinterlassen hatte. Zed und Karas begannen sich umzusehen, doch landeten bald wieder bei Ifera ohne etwas interessantes bemerkt zu haben. Shari hingegen sah sich in der am wenigsten beschädigten Hütte um, und fand eine Kiste deren inhalt noch nicht völlig zerfallen war. Darin ein in Öltücher gewickeltes, doch bereits stark lädiertes Buch und einen Beutel mit Fundstücken. Im angrenzenden Schuppen fand sie dann auch tatsächlich ein altes Boot, dass zwar einige Löcher hatte, aber diese konnte Ifera mit ihrer Magie schließen.
Das Boot war jedoch nur für 2 Personen gedacht und Zed mit seiner Rüstung wog schon beachtlich viel. Ifera wollte ohnehin in kein Boot steigen und verwandelte sich lieber in ein Krokodil und erlaubte Karasu auf ihrem Rücken stehend mitzukommen. Doch das Gewässer entpuppte sich in dem Nebel nicht als Fluss sondern als riesiges Überschwemmungsgebiet, dass größtenteils von scharfem und undurchdringlichem Schilf zugewachsen war. Sie ruderten bis zur Brücke zurück, und folgten ihr. Sie führte viele Kilometer durch das Moor und sie mussten immer mal wieder ausruhen, denn sie kamen nur langsam voran. Schließlich hatten sie wieder festen Grund unter den Füßen - überraschend festen Grund. Die Brücke hatte sie zu dem Beginn eines alten Steinwegs geführt, der unter den vielen Schichten Moos und Schlamm nur noch zu erahnen war. Zed und Shari entdeckten eine alte Wegmarke auf der der Hinweis auf eine Alte Stadt in 30 Meilen Entfernung zu lesen war, doch diese Nachricht konnte Shari nur mithilfe von Magie entziffern, da die Schrift keiner bekannten glich. Zed hingegen fiel auf, dass hier offenbar wer vor kurzem gelagert haben musste und dann weiter in eine andere Richtung - weg von der Straße aufgebrochen ist. Die Gelgenheit eine alte Stadt zu finden, faszinierte jedoch Ifera und Shari so sehr, dass sie auch die anderen Überzeugten nach einer ausgedehnten Rast der alten Straße zu folgen.

Auch wenn es mal eine Straße war, bedeutete das noch lange nicht, dass es einfacher war, auf ihr voranzukommen: immer wieder verschwand der Weg und war vollständig zerstört. Das tobende Gewitter machte es nicht besser. Schlimmer noch als ein Blitz neben ihnen einschlug, erweckte er das ohnehin schon verdorbene Gestrüpp zum Leben und ein Monster aus Ranken, Morast und Unrat griff sie an. Nachdem Zed von dem Ungetüm verschlungen wurde, zerhackte Shari das Ungetüm schließlich. In kopfloser Furcht vor weiteren Sumpfmostern verlor Ifera die Orientierung und führt die Gruppe in ein Sumpfloch statt weiter dem Weg zu folgen. Doch auch das Sumpfloch war nicht unbewohnt: Mephits lebten dort und freuten sich diebisch über die Helden, die sie mit Matsch attackierten. Die kleinen Ungeheuer waren zäher als erwartet und die Helden schließlich ziemlich erschöpft und dreckig. In einem magischen Baumhaus, das Shari erschuf waren sie kurz in Sicherheit und konnten durchatmen, doch zum Schlafen mussten sie sich etwas anderes suchen, denn solange hielt der Zauber nicht. Doch mitten in bösartigen Sümpfen fand man nicht so leicht etwas zum Übernachten zu finden und so wurde es eine durchwachte wenig erholsame Nacht - denn an ein Zelt hatte keiner gedacht. Am nächsten Tag hatten sie endlich die Stadt Atlágua erreicht, doch es stellte sich heraus, dass es eine seit jahrhunderten verlassene Stadt war und schon bald griffen schwarze Drachenjunge sie an. Als sie eines töteten kreischte dieses lauthals und das zweite flüchtete. Das Brüllen, dass darauf antwortete verhieß nichts Gutes und die Helden flohen. Doch Karasu konnte nicht anders und wollte sich Drachenschuppen als Andenken sichern. Aber er kam in Straucheln und konnte sich grade noch verstecken, als ein gewaltiger Schwarzer Drache neben dem Kadaver des Jungtieres landete und zornerfüllt brüllte und einen Teil einer alten Pyramide niederriss.
Als Karasu schließlich wieder zu dem Rest stieß war Zed über dessen Leichtsinn erbost und drohte zu gehen, doch ihm wurde schnell klar, dass niemand von ihnen hier alleine lebend wieder herauskommen würde. Ihre Vorräte waren erschöpft und sie mussten sich dringend ausruhen, wieder fanden sie keine trockene bleibe, aber die Müdigkeit war stärker als der Wunsch nach Annehmlichkeiten. Erst als sich der Nebel am nächsten Morgen etwas lichtete, sahen sie, dass ein Gebäude direkt neben ihnen stand.
Neugierig sahen sie sich darin um. Es war ein schlichter Bau: eine lange schon stark verwitterte Treppe führte hinab zu einem langen Gang, der schließlich in einem Raum mit vier Säulen und einer Art Altar mündete. Der Gang und der Raum waren mit Reliefs verschiedener Szenen geschmückt, doch die Gruppe erkannte nicht alle Arten von Humanoiden, die darauf abgebildet waren. In dem Raum mit den vier Säulen befand sich noch eine Art Altar in dem eine Art dreizackige metallene Stimmgabel steckte. Doch alle Versuche sie zu entfernen scheiterten. Sie war auch kein Hebel. Shari versuchte die verschiedenen Inschriften mittels Magie zu entziffern, denn niemand kannte diese Schrift. Sie enthielt kryptische Hinweise, die sie jedoch auch mittels der Bilder nicht einzuordnen vermochten. Shari fand jedoch heraus, dass der gesamte Raum von Schutzmagie erfüllt war, wahrscheinlich hielt diese Magie, das Sumpfklima draußen. Schließlich entdeckte sie, dass man Portalmagie benötigte, um den Wächter dieser Stätte zu rufen - eine Magie zu der sie noch nicht im Stande war. Aber sie wollte es sich irgendwann noch mal ansehen.
Ihre Vorräte gingen inzwischen zur Neige, sodass sie sich nun auch noch um die Nahrungsbeschaffung in diesem vergifteten Sumpf bemühen mussten. Ifera und Karasu gingen daraufhin jagen, und Ifera nutzte die Gestalt eines Dimetrodon zur Jagd, womit sie Karasu alle erschreckte, denn niemand hatte so ein Wesen je gesehen. Später bat Ifera die anderen darum, dass sie niemandem von diesen Wesen erzählten, weil sie geschworen hatte, diese Kreaturen zu schützen.
Einige Zeit später erreichten sie scheinbar einen noch tieferen Teil des Sumpfes. Ihr Mut sank, doch dann merkten Shari und Zed, dass es nur ein Abwehrzauber und eine Illusion waren, die vor ihnen verbergen sollten, dass der Sumpf hier aufzuhören begann. Die anderen beiden konnten das nicht erkennen und fürchteten die folgenden Tiefen des Sumpfes. Auf Zed und Sharis aufmunterungen hin erkannte Ifera, dann die Druidischen Hinweise, auf die Grenze zur Fuchsinsel und konnte daraufhin auch durch die Illusion blicken und wurde nicht länger von der Magie aufgehalten. Einzig Karasu konnte die Illusion nicht durchschauen und folgte nur dank der Aufmunterungen von Zed und Shari durch den für ihn lebensfeindlichen Teil des Sumpfes. Zed musste Miwa hindurchtragen, da sich die Mondfüchsin zu sehr vor dem Sumpf fürchtete.
Als sie die Illusion endlich durchquert hatten, trauten sie ihren Augen kaum, sie waren auf einer weiten Grasebene gelandet, die in das Licht einer Untergehenden Sonne getaucht war. Seltsame Pflanzen und Tiere bewegten sich hier - Wesen aus lang vergangener Zeit. Einzig Ifera war nicht überrascht.
Doch die Idylle währte nicht lang, schon bald sahen sie die Kadaver von drei dieser seltsamen Wesen, die nicht gefressen sondern einfach zerfleischt wurden, doch sie wirkten nicht verdorben wie andere Tiere. Bald darauf tauchten auch die Verursacher auf: Zwei Raptoren, die deutliche Anzeichen von verdorbenen Tieren zeigten und auch unvermittelt angriffen. Ifera flehte ihre Kameraden an, sie nicht zu töten, sondern nur außer Gefecht zu setzen. Shari und Karasu taten ihr möglichstes. Doch Zed wollte diesen in seinen Augen wütendenden Bestien keine Gnade zeigen und tötete einen der zwei.
Ifera und Miwa zeigten ihm daraufhin die kalte Schulter, doch sonderlich kümmern tat es Zed nicht.
Bald darauf näherte sich ein großes Rudel Säbelzahntiger, dass sie schnell umstellt hatte und der größte der Säbelzahntiger nahm die Gestalt eines elfischen Druiden an. Ifera war noch zu verunsichert, was sie tun sollte und überließ es Shari zu erklären, dass sie auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen das Quartett und Hilfe beim Wiederbeleben von Tiergöttern. Doch als sie das zu erklären versuchte, hatten einige Säbelzahntiger bereits Zed im Viser, der unverwunden zugab, den Raptor getötet zu haben und es auch nicht bereute.
Die Druiden waren sichtlich aufgebracht über Zeds Verhalten, aber waren noch zorniger auf jene, die den Tierkönig getötet und mitgenommen hatten. Bevor sie weiter viel redeten, forderten sie die Gruppe auf, als Wiedergutmachung einen Spähtrupp der Angreifer zu überfallen und den Körper des toten Tierkönigs zurückzuholen.
Also musste die Gruppe erneut zurück in die Moore um der Spur zu folgen. Doch diesmal waren sie leichter einzuholen, denn ihr Ziel hatte schweres Gepäck dabei. Mit Karasus Schattenmagie konnten sie sich ihnen unbemerkt nähern, dennoch wurde es ein knapper Kampf, bei denen Karasu zu Boden ging und auch die anderen zum Teil schwer verletzt wurden, denn mit gegnerischen Magiern hatten sie nicht wirklich gerechnet. Sie konnten jedoch den Tierkönig retten und die Druiden konnten ihn auch zurück ins Leben holen, da von den Schergen des Quartetts Magie auf ihn gewirkt wurde, die nicht nur den Verfall aufhielt sondern auch das Zeitfenster für eine Wiederbelebung erweiterte.
Trotz allem blieben die Druiden gegenüber Zed abweisend, auch wenn ihr Verhalten dem Rest gegenüber nun etwas offener war, was nicht bedeutete, dass der Großteil der Druiden sonderlich Rücksicht darauf nahm, dass sie nicht mit der Geschwindigkeit eines Säbelzahntigers mithalten konnten. Doch eine Druidin wartete auf sie und zeigte ihnen den Weg zu dem Treffpunkt. Die Druiden waren jedoch allgemein nicht gewillt den Rebellen offen zu helfen, oder irgendetwas zu tun, was beinhalten würde, dass ihre Existenz einer zu großen Gruppe bekannt werden könnte. Der Osten hatte schlicht zu viel Eroberungen aus purer Gier gesehen. Zudem waren sie zu sehr mit eigenen Problemen beschäftigt: Die oberste Druidin und eine weitere mächtige Druidin, Iferas Lehrmeisterin, waren von einer Mission nicht zurückgekehrt und es gab keinen Kontakt mehr. Die verbleibenden Druiden brauchten all ihre Kräfte um die Schutzzauber und das magische Licht aufrecht zuerhalten und die Grenzen zu verteidigen. Darüber hinaus hatte das tobende Meer den Kontakt zu einer Seeelfensiedlung unterbrochen, die die Dämonenarche unter Verschluss hielten. Ifera war somit die einzige Druidin der Hüter der Fuchsinsel, die die Rebellen unterstützen konnte. Dennoch gaben die Druiden ihnen einiges mit, was ihnen vielleicht helfen konnte und ihnen vor allem den Weg zurück deutlich erleichterte.

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« Letzte Änderung: 03. Januar 2021, 01:55:08 von Iskierka »
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  • 05. Februar 2021, 00:19:58
Die Wurzel des Übels
« Antwort #5 am: 05. Februar 2021, 00:19:58 »

Endlich gab es eine Spur, woher die ausgestopften Tierkönige kamen. Trixies Späher hatten eine Bande Schmuggler, die Ticherrá, auf einem Karst nahe von Tsenvi, der ehemaligen Provinzhaupstadt, gesichtet. Darüber hinaus waren Käufer bereits auf dem Weg. Die Helden mussten sich beeilen.
Doch für Karasu war es eine zwiegespaltene Mission: die Ticherrá, die Schmuggler, die die Tierkönige mit ihren Greifenreitern über die Nebelwälder schafften, waren jene zu denen er einst unfreiwillig gehört hatte: sie hielten ihn mit einem Magischen Ring gefangen, bis Trixie ihn aus seiner misslichen Lage befreit hatte. Aber er würde mit der Mission die Chance haben, sich an dem Anführer Rajat zu rächen – wenn er denn dort war. Doch dies erzählte er der Gruppe erst als sie schon unterwegs waren.
Die Reise sollte noch so manche Überraschung bergen: in einem Wald nahe von Tsenvi tauchte wie eine vom Himmel fallende Sternschnuppe eine Hermesfalke auf. Diese Diener des Botengottes überbrachten Nachrichten der Götter an Sterbliche und so hatte Anubis, der Gott der Toten Hermes diese Nachricht übergeben. Doch der Falke sah nicht nur das Äußere der Helden, er konnte sehen, dass an den Händen von Zed und Karasu das Blut unschuldiger klebte und Karasu ihn nichtmal sehen konnte als das was er war. Er hielt daher nur Shari und Ifera für würdig, den Gegenstand der Nachricht zu erhalten. Shari beschloss den in schwarzen Samt gewickelten Gegenstand an sich zu nehmen: es war ein Stab aus schwarz-goldenen Edelsteinen. Die Nachricht dazu war, dass sie nicht in sein Reich gehörten und das Geschenk nur für sie bestimmt war. Die Helden nahmen an, dass er die Tierkönige meinte. Doch sie waren zu überwältigt, um den Falken noch mehr zu fragen. Und so verschwand er mit einigen Schwingenschlägen wieder so wie er gekommen war.
Shari fand heraus, dass der Stab tatsächlich dazu in der Lage war, die Toten mittels eines machtvollen Wiederbelebungszaubers zurück ins Leben zu holen. Doch er hatte nur die Macht insgesamt 10 Tote zu erwecken.
Bald hatten sie die Straße erreicht, die zu dem Karst führen würde. Als sie zu einer Wegkreuzung kamen, sahen sie dort die Trümmer eines kleines Schreines, vermutlich von Ozelia, der Göttin der Liebe und Schönheit. In den Trümmern fanden sie die Bruchstücke einige Flakons (und ein paar intakte), eine kunstvoll verzierte aber zerbrochene Schale und einen Silberspiegel. Shari nahm die Flakons und den Spiegel an sich und sie wollten schon gehen, aber Miwa gab Ifera den Hinweis, dass es vielleicht der Göttin helfen könnte, ihren Schrein zu richten. Daraufhin überzeugte Ifera die anderen, die Sachen etwas zu reparieren und Shari ließ einige Flakons zurück, doch den Spiegel behielt sie. Aus den Augenwinkeln sahen sie dann, wie sich die Schale mit Wasser füllte.

Einige Zeit und einige aufgegebene Dörfer später hörten rasches Hufgetrappel hinter sich. Eine Kutsche näherte sich schnell, sie vermuteten die Käufer der Tierkönigtrophäen, doch auf freiem Feld gab es keine Verstecke und so stellten sie sich ihnen. Vorweg ritten zwei Krieger und zwei Hunde stürmten direkt auf Shari und Karasu vor – und ignorierten den weiter vorne stehenden Zed.
Während sich Shari ein Duell mit dem Magier in der Kutsche lieferte versuchten sich Ifera und Zed der beiden Reiter und Hunde zu erwehren. Karasu entledigte sich des Hundes und versuchte die Kutsche zu übernehmen, indem der sich den Kutscher vorknöpfte. Miwa kam ihm zu Hilfe, doch während des Handgemenges, gerieten die Pferde in Panik und stürmten los, dabei überrollte die Kutsche Zed, der nicht rechtzeitig zur Seite springen konnte. Nachdem der Kutscher tot war, versuchte Karasu irgendwie die Pferde zum Stehen zu bringen, doch die waren völlig in Panik. Irgendwann erschuf er mittels seiner Schattenmagie die Illusion eines Heuhaufens, doch statt fressen zu wollen brachen die Pferde seitlich aus und die Kutsche kippte und überschlug sich. Karasu und Miwa kamen mit leichten Blessuren davon und Ifera konnte die Pferde heilen. Auch eines der Reitpferde erbeuteten sie. In der Kutsche war zudem eine Kiste mit einem ansehnlichem Goldbetrag und einigen Edelsteinen, wobei Karasu, der die öffnete es sich nicht nehmen ließ, einen davon einzustecken.
Mit den Pferden kamen sie schneller voran, aber ließen sie am Fuße des engen Pfades hinauf zum Karst zurück.

Die Schmuggler schienen sie recht schnell zu erspähen und wussten ihre vorteilhafte Position zu nutzen. Die Gruppe musste sich durch einen Bolzenhagel aus der Dunkelheit kämpfen und die verschanzten Schmuggler bekämpfen, die alles nur nicht fair kämpften. Mitten im Kampf ließ einer der Banditen einen Greifen frei, der sich auf die Gruppe stürzte und ihnen gewaltig zusetzte und Zed fast tötete. Nur mit Mühe konnten sie das Ungeheuer besiegen, doch der Kampf hatte auch eine unerwartete Wendung: einer der Schmuggler schien zu zögern, als er Ifera sah. Als diese dann von einem seiner Kameraden bedrängt wurde, wechselte er die Seiten und half ihnen, gegen seine einstigen Kameraden. Es stellte sich heraus, dass es sich um Iferas Bruder Jowan handelte. Auch die Rache an Rajat blieb Karasu verwehrt, denn dieser stürzte sich lieber von der Klippe, als zu ihren Füßen zu sterben. Nach dem Kampf unterhielten sich Jowan und Ifera eine Weile, sie hatten sich viel zu erzählen, doch vorallem wollte Jowan sie vor einem Teufel warnen, der hinter ihr her und möglicherweise die Erklärung für die Tatsache war, dass sie ein Tiefling war. Ihr Vater hatte angeblich eine Abmachung mit dem Teufel geschlossen und nach dem Tod ihres Vaters, wollte er nun ihren ältesten Bruder Milvir ebenfalls dazu überreden. Jowan hatte das Gespräch mitbekommen und war geflohen und hatte schon lange versucht Ifera zu finden. Der Rest der Gruppe wollte Jowan nicht so recht trauen, insbesondere Karasu hegte eine Abneigung gegen ihn, da er die Rechte Hand Rajats gewesen war.
In dem Lager fanden sie eine Kiste in der sich einige magische Dinge befanden sowie drei ausgestopfte Tierkönige: Pfau, Eichhörnchen und Nachtigall.
Nachdem sie sich etwas ausgeruht hatten, brachte Jowan seinen Hippogreifen woanders hin, und die Gruppe nutzte die Gelegenheit seiner Abwesenheit, die Tierkönige wiederzubeleben. Der Stab konnte ihnen tatsächlich ihr Leben zurückgeben, auch wenn sie zunächst sehr geschwächt waren.
Nach einer Mütze voll Schlaf wollten sie noch die andere, ihnen aufgetragene Aufgabe erledigen: Den See in der Nähe untersuchen. Jowan erzählte, dass sie ihn nicht mehr zum Wasserholen genutzt hatten, seit irgendetwas in dem See einen von ihnen hineingezogen hatte. Das selbe gelang dem Monster auch mit Zed, doch dieser gab so schnell nicht auf, und versuchte den Wasserdämon zu töten. Doch der Dämon war nicht alleine, noch zwei weitere kleinere Dämonen in Gestalt von Kröten mit Zähnen tauchten auf und zeigten sich als äußerst widerspenstig. Letztlich erledigten sie die Dämonen, doch der See blieb trübe und spiegelungslos.
Ihnen kam die Idee das Wasser mittels des göttlichen Lichts von Iferas Moonbeam zu reinigen, es zeigte tatsächlich wirkung, das Wasser klarte auf und auch die Pilze und Flechten am Rand des Karstsees verschwanden und wichen richtigen Bäumen und Sträuchern. Als das Mondlicht von Iferas Zauber verschwand glitzerte die Oberfläche des Sees immer noch. Kurz darauf lösten sich vier Sterne aus dem Wasser und schwirrten hinauf zum finsteren Himmel, wo sie neben den anderen Sternen leuchteten. Das Wasser war daraufhin glasklar.

Doch noch immer meinte Miwa die Gegenwart von ihrer Herrin Aniu spüren zu können. Daher liefen sie und Ifera zurück zum Lager wo sie das Zelt der Schmuggler auseinander nahmen. Schließlich fanden sie eine kleine Schatulle mit Glaskristallen, aus denen es wie das Polarlicht funkelte. Doch was sie auch versuchten, es gelang ihnen nicht, das Licht aus den Kristallen zu befreien.
Daher nahmen sie sie mit zurück zur Azureiche. Jowan und die Tierkönige begleiteten sie ebenfalls, auch wenn insbesondere Karasu über Jowans Begleitung alles andere als erfreut war.
Auch bei der Azureiche wusste niemand, wie das Licht in die Kristalle gekommen war. Die Helden würden später Antworten darauf suchen müssen.



Offscreen Szene
Zwei Gestalten stehen auf einem großen Balkon aus dunklem Stein, von dem aus sie einen gigantischen Platz überblicken. Unzählige Fackeln leuchten im Gesamten Stadtgebiet in die Dunkelheit. Beide schauen hinauf zu dem dunklen Himmel, an dem nun 6 Sterne prangen.
Es sind ein dunkelhaariger Mann, mit silbern beschlagener schwarzer Rüstung und eine Dunkelelfe, die mit feinen tuchartigen Gewändern bekleidet ist.
„Mir gefällt dieser Anblick nicht, ich dachte dein Fluch hält sie wo sie sind und verbirgt sie.“
„Sie werden dreister und hatten pures Glück, aber Vaharas Fluch wird sie schon wieder einfangen, da bin ich mir sicher“, sie lächelt spöttisch. „Sie werden es noch bereuen uns angelegt zu haben und sich wünschen, sie hätten es bleiben gelassen.“
„Das will ich hoffen, wenn wir sie sehen können, dann sehen es die Rebellen auch.“ Er schlägt mit einer Faust auf die Balkonbrüstung und man hört es knacken. „Unsere Späher haben die verantwortlichen noch nicht gefunden. Vielleicht solltest du mal deine Magie nutzen, bevor diese jämmerliche Mondwölfin doch noch zurückkommt.“
Die Dunkelelfe lacht. „Sollte dieses Mondhündchen doch aus seinem Loch gekrochen kommen, werde ich es mit Freuden Vahara als Opfer darbieten.“ Sie dreht sich spielerisch um. „Ich gehe dann mal einen Blick in meine Kristallkugel werfen. Sollten wir sie nicht finden, tue was du am besten kannst und hinterlasse verbrannte Erde überall, wo wir Rebellen beobachten, dann kommen sie sich aus ihren Verstecken.“
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  • 25. Februar 2021, 00:13:12
In den Nebelwäldern
« Antwort #6 am: 25. Februar 2021, 00:13:12 »

Es war der Zeitpunkt, ab dem sich etwas änderte. Nun hatten alle bemerkt, dass nicht nur ein kleiner Celestial der Gruppe vertraute, sondern sogar ein Gott beschlossen hatte, in ihnen mehr zu sehen, als nur irgendwelche Rebellen. Doch leider suchte nun auch das Qartett verstärkt nach Rebellen.
Immer mehr durcheinander gebracht von den Ereignissen suchte Karasu während ihrer kurzen Erholungspause nach Rat bei Trixie, von der er hoffte mehr über den Glauben und die Kultur seines Volkes zu erfahren aber insbesondere um überhaupt zu verstehen, warum irgendwer an etwas anderes als das was er sehen konnte glauben sollte. Mithilfe des Stabes von Anubis konnten sie auch die schon zuvor gefundenen Tierkönige von Dachs und Fasan wieder zum Leben erwecken.

Ihre nächste Aufgabe bestand darin, den Nachtigall Tierkönig Vicariti in seine Heimat in den Nebelwäldern zurückzubringen. Angesichts der verstärkten Wachsamkeit des Quartetts sollten sie jedoch unerkannt, aber über die üblichen Wege reisen. Die Helden entschieden sich letztlich dafür, dass Shari mit gefälschten Papieren als Magierin reisen sollte, die von ihrer „Schülerin“ Ifera und Zed und Karasu als Leibwächter begleitet werden sollte. Vicariti erhielt von Arvin ein Amulett, dass ihn wie einen gewöhnlichen Familiar Raben aussehen ließ. Für Miwa hatten sie leider keine Lösung.
So reiste die Gruppe zunächst in Richtung der Provinzhaupstadt Tsenvi, die sie bei ihrer letzten Reise vermieden hatten. Kurz vor dem Erreichen von Tsenvi verabschiedete sich Miwa von der Gruppe um jenseits der Stadt auf sie zu warten.
Nur mühsam konnte sich Zed angesichts der grausamen behandlung der Sklaven auf den Feldern zusammenreißen und die Rolle als Leibwächter aufrecht erhalten. Ifera hingegen war stark abgelenkt von der Abwesenheit Miwas, sodass sie ihre Rolle fast vergaß.
Die Wachen jedoch waren zwar kurz misstrauisch, als Ifera für ihre Schülerin keine Papiere vorlegen konnte, jedoch schienen sie sich der Regeln auch nicht so sicher zu sein, sodass sie sie passieren ließen. Tsenvi war für sie ein ungewohnter Anblick, die Stadt schien ungewöhnlich leer zu sein, und beim genaueren Hinsehen, war zu erkennen, dass lediglich die Hauptstraße gut gepflegt war, die Viertel dahinter waren zum Teil verkommen. Besonders verwirrte sie der immer wieder ertönende Gong, sie hatten schon Angst, dass sie entdeckt worden wären. Doch allmählich wurde ihnen klar, dass der Gong die Uhrzeit anzeigte.
In einer Taverne ruhten sie sich erstmal aus, bevor sie sich auf dem Markt umsahen. Der Marktplatz war zwar groß, doch nur wenige Stände waren dort und das eher weit verteilt. An einem der Stände entdeckten sie jedoch einen Ring, der mit einem Edelstein gleich denen, die sie bei den Schmugglern gefunden hatten, besetzt war. Karasu schaffte es, den Ring für einen Bruchteil des Preises im Tausch gegen den dämonischen Bernstein und einen echten Edelstein einzutauschen. Daraufhin machten sie sich auf den Weg zu ihrem Rebellenkontakt: einer Goldschmiedin. Sie berichtete, dass in der Stadt vor einer Weile auf Aasimare und Gestaltwandler jagt gemacht wurde und dass so ziemlich alle anderen Völker aus der Stadt vertrieben wurden. Dazu hatte sie es geschafft eine kleine Kiste voll mit den Plarlichtkristallen zu bekommen. Sie überließ sie den Helden.
Auf dem Weg raus aus der Stadt bemerkten sei Trubel auf dem Markt: Wachen verjagten eilig die Händler und drängten die Menge an den Rand des Marktes zurück. Eine Gruppe von Gesandten des Quartetts auf Greifen, Hippogreifen und Nightmares war im Anflug. Doch statt den Stadthalter zu begrüßen wandte sich der Mann auf der Nightmare mit sehr lauter Stimme direkt an die Menge und verkündete, dass die Rebellen sich lieber direkt stellen sollten, denn sie würden nun verstärkt Jagd auf sie machen und notfalls verbrannte Erde hinterlassen.
Es fiel ihnen schwer, ruhig zu bleiben und nichts dummes zu tun, ein Junge in der Menge schien fast die Nerven zu verlieren, doch er wurde von einem anderen zurück in die Menge gezogen.
Nachdem sich die Menge auflöste beeilten sie sich aus der Stadt zu kommen.
Zu ihrer aller – und insbesondere Iferas Freude – stürmte ihr außer Sichtweite der Stadt Miwa entgegen.

Wider vollständig zog die Gruppe in Richtung der sagenumwobenen Nebelwälder.
Wie alle anderen Wälder auch, waren sie abgestorben, doch Vicariti schien guten Mutes und flog voran. Schon bald machten die Wälder ihrem Namen alle Ehre: der Boden war mit undurchdringlichem Nebel bedeckt, der es unmöglich machte, zu sehen wohin man trat. Immer mal wieder versuchte etwas aus dem Nebel heraus nach ihnen zu greifen. Bald stellte sich heraus, dass das Wurzeln sind und die Gruppe hatte Angst, dass es etwas mit den rätselhaften Steinskulpturen zu tun hat, die sie immer wieder sahen: Tiere in Angriffshaltung. Ifera überlegte etwas und meinte, dass es sich um Basilisken oder Medusen handeln könnte, die den Tieren das antaten. Sie blieben sehr wachsam. Wenigstens fand Vicariti einige Artgenossen wieder, was die Helden darin bestärkte, dass sie den Tieren helfen konnten, wieder normal zu werden, wenn sie ihre Tierkönige zurückholten.
Vicariti meinte, dass es nicht mehr weit war bis sie die Elfenstadt Meonas erreichen würden.
Kurz darauf tauchte eine Nebelwand vor ihnen auf in der Hoffnung, dass es die Grenze zu Meonas sein würde, gingen sie hindurch, doch der Nebel endete nicht. Stattdessen griff etwas aus dem Nebel heraus sie an. Eine Art Schattenkreaturen tauchten immer wieder aus dem Nebel auf und verschmolzen dann wieder mit ihm. Sharis Mondlichtklinge und Zeds Leuchtkugel zeigten jedoch, dass sie sich in hellem Licht nicht in Nebel auflösen konnten. So konnten sie die Wesen nach einer Weile besiegen, auch wenn sie ziemlich zäh waren. Bei der nächsten Nebelwand waren sie deutlich wachsamer und zogen direkt ihre Waffen, doch statt sie zu passieren fielen sie diesmal sofort in tiefen Schlaf. Vicariti und Miwa weckten sie wieder auf. Vicariti erklärte, dass es der Schutzzauber der Elfen war, der aggressive Eindringlinge sofort in Schlaf zauberte – Elfen waren halt sowieso immun gegen Schlaf. Jenseits der Nebelwand bedeckten nur noch ab und an Nebelfetzen den Boden. Auch hier waren immer wieder versteinerte Tiere zu sehen, allerdings in deutlich geringerer Zahl.
Einige Tage später erreichten sie eine steinerne Markierung mit Runen darauf. Nervös hielten sie kurz inne, doch tatsächlich war dies nur eine weitere Grenzmarkierung, diesmal jene von Meonas. Jenseits dieser Grenze war sogar noch Leben im Wald, da ein schwaches Zwielicht die Region erhellte. Trotzdem wirkte die Vegetation kränklich. Shari und Ifera bemerkten auch, dass einige Bäume sie beobachtetetn. Es waren Treants. Ifera sprach kurz mit einem, er schien müde zu sein, weil ihm das Sonnenlicht fehlte und der Wald allgemein krank war.
Bald darauf sahen sie die mit dem Wald verschmelzenden Mauern von Meonas. Die Elfen am Tor waren überrascht Fremde zu sehen und wollten sie erst nicht passieren lassen, bis Vicariti vorflog und sagte, dass sie seine Gäste seien. Die Elfen lenkten sofort ein und machten eine seltsame Geste zu Vicariti.
So konnten die Helden Meonas betreten, die Stadt war wie alle Elfenstädte von verspielter Architektur und die Straßen waren von vielen Laternen gesäumt, die die Stadt in ein weiches goldenes Licht tauchten. Vicariti führte sie zu einem Gasthaus, wo sich die Helden erstmal ausruhten und er selbst verabschiedete sich zu einem Tempel von Vesrynn. In der Elfenstadt schien noch so weit es ging Normalität zu herrschen, sogar das Gasthaus war besucht und ein Barde spielte auf einer kleinen Bühne. Shari zog Ifera nach einer guten Mahlzeit mit zur Tanzfläche und bald darauf hatten sie auch Gesellschaft von einigen Elfen.
Am nächsten Morgen fragten sie eine der Wachen, die in dem Gasthaus frühstückten zu den Dingen, die sie gesehen hatten. Es stellte sich heraus, dass die Nebelwesen eigentlich Teil der Schutzmagie des Elfenreichs waren, diese jedoch durch die Krankheit der Wälder zunehmend außer Kontrolle gerieten und die Elfen selbst hatten die Tiere versteinert, um sie nicht töten zu müssen. Das bestätigte sich auch, als sie in der Stadt mit versteinerten Tieren beladene Karren sahen. Seltsamerweise wurden diese von Elfenpferden gezogen, die normalerweise nicht für solche Arbeiten eingesetzt wurden, aber die Hirsche der Elfen hatten wie viele andere Tiere den Verstand verloren. Auf dem Weg zum Tempel von Vesrynn rannte ein junges Mädchen auf sie zu und löcherte sie ungestüm mit Fragen, insbesondere Ifera wurde zum Ziel ihrer nicht sonderlich höflichen Neugierde. Schon bald kam jedoch eine Elfenfrau hinzu und wies die junge Elfe zurecht. Die Elfenfrau entschuldigte sich wortreich für das Benehmen des Elfenmädchens, bei dem es sich um Prinzessin Meira handelte, die mal wieder ihrem Lehrer davongelaufen war. Zeternd wurde sie zurück in den Palast gebracht.
Vicariti war tatsächlich im Tempel von Vesrynn und gab dort seine Lieder vor einem recht großen Elfenpublikum zum besten. In dem Tempel war deutlich zu erkenne, dass Vicariti nicht nur wegen seiner Lieder von den Elfen geschätzt wurde, sondern Nachtigallen galten als Symbole des Elfengottes und entsprechend wurde Vicariti auch deswegen von ihnen verehrt. Kurz gaben sich die Helden diesem kurzen Moment der Ausgelassenheit hin und auch wenn er hier zu Hause war, wollte Vicariti sein Versprechen erfüllen und sie weiter bis zu den Druiden begleiten, deren Hain nur noch drei Tagesmärsche entfernt war.

Bevor sie jedoch zum Druidenhain aufbrachen wollten sie noch ein paar Dinge in der Elfenstadt erledigen. Shari zog es in die Bibliothek wo sie hoffte ein paar Antworten auf die Rätselhafte Nachricht zu finden, die sie bei dem Karst gefunden hatten. Ein paar Hinweise fand sie tatsächlich: die zu Sternenbildern gehörenden Punkte auf der ersten Seite ergaben kombiniert mit den Linien auf der zweiten Seite zwei Symbole, auch wenn sie noch nicht wusste zu was. Zudem vermutete sie, dass das zweite Klingentänzer Symbol zu einem Klingentänzer aus Meonas gehörte, da es ähnlichkeit zu dem eines anderen aufwies, der in einer Chronik der Klingentänzer aufgeführt war.
Zed und Karasu wurden leider etwas durch die Elfische Sprache ausgebremst, die hier vorherrschte.
Karasu machte sich danach noch auf den Weg zum Tempel unter dem Vorwand Vicariti bescheid zu geben, dass sie am Folgetag aufbrechen wollten. Aber er war auch darauf auf, mehr über die Götter der Elfen zu erfahren – und allgemein göttliche Lehren. Er wollte auch gerne ein Buch über Götter haben, doch es war nicht günstig an eines zu kommen und so versetzte er einen Trank, den er dabei hatte und nicht zu brauchen meinte.
Die Reise zum Druidenhain war weitaus weniger riskant, als jene bis nach Meonas. Die Elfen schienen in diesem Landstrich tatsächlich noch etwas die Kontrolle zu haben. Aber bald schon merkten sie, dass sie beobachtet wurden, auch wenn es nicht gefährlich zu sein schien. Relativ unvermittelt landeten sie dann auch im Druidenhain: doch kaum, dass sie einen Fuß über dessen Grenze gesetzt hatten, standen auch schon zwei Treants vor ihnen und weigerten sich, sie passieren zu lassen, hinter ihnen stand nun ein kräftiger Tiger im Nebel und versperrte ihnen den Rückweg. Bald tauchte ein Druide auf, der sich erst von Vicariti überzeugen ließ, sie anzuhören.
Der Druide war jedoch zurückhaltend mit Informationen und wollte erst wissen, ob er ihnen trauen konnte. Und so mussten die Helden bald wieder aufbrechen um einen Wächterbaum von einer Koboldplage zu befreien.
Die Kobolde hatten sich in einem Schrein zwischen dessen Wurzeln häuslich eingerichtet und verteidigten ihren „Bau“ erbittert. Immer wieder zogen sie sich durch enge von ihnen gegrabene Tunnel zurück, in denen ihnen nur Miwa oder Shari als Füchsin folgen konnte. Durch die Verfolgungsjagd in den Gängen sah die Gruppe auch zum ersten Mal, dass Shari sich in einen Fuchs verwandeln konnte. Miwas Kräfte und Mut schienen auch deutlich zugenommen zu haben, sodass sie sich traute, sich zwischen die Kobolde und die Gruppe zu stellen, als es eng für Zed und Karasu aussah.
Als sie endlich alle Kobolde getötet oder vertrieben hatten, legten sie das Orb, dass ihnen der Druide mitgegeben hatte in die Schale in der Wurzelhöhle und beeilten sich nach draußen zu kommen. Das Orb löste sich auf und wischte die Spuren der Kobolde hinfort. Gleichzeitig regenerierte sich der Baum rasend schnell. Während sie noch staunend zusahen, löste sich eine geisterhafte, dryadenartige männliche Gestalt aus dem Baum: ein Baumgeist. Er dankte den Helden und erschuf für sie einen Stab, mit dem sie Pflanzen auf ihren Reisen erschaffen konnten.

Auf dem Weg zurück zum Druidenhain trafen sie wieder auf den Tiger, der diesmal keine Anstalten machte, sich zu verbergen. Im Druidenhain nahm er eine Humanoide Tigergestalt an, was insbesondere Karasu und Shari verwirrte. Kurz darauf sahen sie einen Tiefling mit dem Druiden Kailou reden, der sich zu ihrer freudigen Überraschung als Ifera herausstellte. Überschwänglich begrüßten sie Ifera zurück und insbesondere Miwa konnte ihre Freude nicht zurückhalten. Aufgeregt berichteten sie Ifera von ihren Erlebnissen, während der Druide und der Tiger lauschten.
Auf ihre Frage nach Kara antwortete er nur ausweichend, aber enthüllte ihnen, dass Kara eine der ältesten lebenden Druiden war und zusammen mit anderen mächtigen Druiden einem Zirkel im Westen zu Hilfe gekommen war, die einen heiligen Ort schützten. Einem Ort ähnlich wie der den er ihnen kurz darauf zeigte: In dem Hain befand sich hinter dichtem Gebüsch eine weitere Lichtung mit einem Baum, der alle Dimensionen dessen was selbst Shari, die im Thenelian Wald aufgewachsen war, in den Schatten stellte. Darüber hinaus hatte der Baum Blüten und Blätter in allen möglichen und unmöglichen Farben. Doch seine Blätter und Blüten fielen zusehens herab. Kailou erklärte, dass die Dämoneninvasion den Wald schwächte und damit auch den Baum. Sollte der Baum sterben würden die Dämonen und das Quartett das kleinste Problem Asterias sein.
Unter dem Baum lagen einige ebenfalls kränklich aussehende Einhörner, auch sie litten laut Kailou unter dem Zustand des Waldes. Eines davon sah Shari eine ganze Weile an und ihr wurde kalt und hörte Eis zerspringen. Doch das Einhorn ließ den Kopf schon bald wieder müde sinken. Später fragte Shari Kailou nach dem Einhorn, der aber auch nicht wusste was ihre Wahrnehmung zu bedeuten hatte. Doch was es auch war, Einhörner würden meistens nur helfen wollen. Zumal dieses Einhorn das älteste der Gruppe war.
Ifera wollte noch mit der Gruppe reden, als sie sich zurückzogen um sich für den nächsten Tag vorzubereiten. Dabei offenbarte sie der Gruppe, dass sie gehen musste, um ihrer Mutter in Torrine zu Hilfe zu kommen. Ihre Verbindung zur Natur hatte ihr gezeigt, dass sie offenbar in großer Verzweiflung die Götter um Hilfe gebeten hatte und da sie dies im Schatten eines mächtigen Baumes getan hatte, konnten die Naturgeister ihre Botschaft weitergeben. Die Gruppe war traurig, doch wünschte ihr alles Gute. Zed gab ihr auch noch einen Brief für seine Schwester mit. In Gestalt eines Archeopteryx flog Ifera dann in den dunklen Himmel davon. Miwa schien es das Herzu zu zerreißen, doch sie musste ihre Göttin finden und so blieb sie zurück.
Am nächsten Morgen gab Kailou ihnen ein Schreiben für Soira mit, einer Drudin, die den jungen Prinzen Merillien beriet. Zudem erzählt er ihnen von dem Tempel an der Quelle des Kristallwassers, der von Dämonen heimgesucht wurde und dem Wächterbaum nahe des Flusses. Beides wären gute Anahaltspunkte, mit denen sie dem Wald helfen konnten.

Der Tiger führte sie bis zur Elfenstraße, von wo aus sie gradewegs zur Furt gelangen würden, an der das Elfenheer die Dämonen zurückhielt. Auf dem Weg dorthin sahen sie immer wieder die Spuren, die die Dämonen in diesem Teil des Waldes hinterlassen hatten: geschundene Bäume, eine Zerstörte Elfensiedlung und sogar einen verdorbenen Affen. Die Gruppe Elfenspäher auf die sie trafen empfing sie auch alles andere als herzlich und schon bald sahen sie den Grund dafür an der Furt. Die Lage der Elfen war ziemlich verzweifelt, ihre von Magie gestärkte Verteidigung war zwar effektiv, doch sie hatten schon zu viele Verluste erlitten und kamen einfach nicht weiter voran, als dass die Stimmung noch gut wäre. Dank des Schreibens konnten sie jedoch zu Soira, der Druidin, die den Prinzen beriet. Sie schien recht erfreut über das Auftauchen der Helden zu sein und stimmte Kailou zu: es könnte helfen, den Fluss und mit ihm den Tempel zu reinigen. Sie warnte sie jedoch vor dem jungen Prinzen: er war launisch und übermütig. Das bestätigte sich auch in dem Gespräch. Der Prinz stürzte sich sofort auf die Tatsache, dass sie zu den Rebellen gehörten und wollte deren Unterstützung, damit sie endlich Larenshara, die nördliche Elfenstadt der Nebelwälder zurückerobern konnten. Doch seine beiden Berater brachten ihn davon ab, sie zu den Rebellen zu schicken würde mehr Zeit kosten als sie noch hatten. Stattdessen sollten sie besser den Fluss und den Tempel von Sonne und Mond reinigen, damit die Dämonen nicht mehr so leicht über den Fluss kamen und erst dann die Helden zurück zu den Rebellen schicken. Mit der Aussicht auf Verbündete ließ sich der Prinz dazu überreden und wies seine Berater an, dafür zu sorgen, dass der Plan aufging.
So erhielt Zed ein elfisches Schwert, dass es ihm ermöglichte, die Dämonen zu verletzten und damit sie die Eroberung des Tempels zurückmelden konnten, sollte Larrel ihr zeigen, wie sie den Zauber Sending wirken konnte.
Nach einer kurzen Nacht brachen sie dann auf. Unterwegs sollten sie versuchen eine überfällige Einheit zu finden, die am Fluss Portale schließen sollte.
Am Abend erreichten sie diese auch, als vier verbliebene Magier versuchten ein Portal zu schließen während zwei Pestdämonen versuchten, ihre Barriere zu durchdringen. Die zwei Dämonen waren schnell ausgeschaltet, doch der letzte schaffte es noch die Barriere einzureißen, sodass immer mehr Dämonen kamen. Doch die Dämonen aus dem Portal waren klein, vergleichen mit den Zentaurenartigen Dämonen, die aus dem Wald brachen. Ihre Blitzspeere trafen die Gruppe unvermittelt und auch Sharis Feuerball ließ sie ziemlich kalt. Allgemein kämpfte Shari in diesem Kampf viel wilder, als die anderen es von ihr gewohnt waren. Zed versuchte es todesmutig alleine mit einem der beiden Dämonen aufzunehmen und wäre fast zu weit gegangen. Grade so konnte der letzte verbliebene Magier das Portal schließen und die Helden die beiden Dämonen zurück in die Unterwelt schicken.
Erschöpft mussten sie sich etwas Ruhe gönnen und Shari tat ihr rücksichtsloses Verhalten leid, während Miwa Zed zurechtwies, dass er sich gefälligst nichts selbst umbringen sollte.
Die Magier kehrte nach einer kurzen Pause zurück zu den Elfen, während die Helden weiter dem träge und trübe dahinfließenden Kristallwasser folgten. Immer wieder sahen sie Trümmerteile und Reste von Booten. Von einem Wrack jedoch hörten sie Geräusche und der Urheber der Geräusche ließ nicht lange auf sich warten. Dämonenverdorbene Hunde oder Wölfe mit zwei Köpfen stürmten auf sie zu und witterten in ihnen bessere Beute, als die Überreste in dem Wrack. Karasu musste schnell feststellen, dass es gar nicht so leicht war, Wesen mit zwei Köpfen zu betäuben, da die beiden Köpfe sich gegenseitig wieder weckten.
Nach dem Kampf schauten sie sich das Wrack an, ob es darin etwas verwertbares gab. Die erste Kiste die sie fanden enthielt einiges an Gold und Edelsteinen. Zed jedoch fand derlei Tand nutzlos und ließ den halb durchs Öffnen verstreuten Inhalt im Uferschlamm zurück. Während Karasu die Schätze neugierig bäugte, auch wenn es ihm von dem fiesem Atem der Monster noch immer nicht gut ging. Miwa fand jedoch heraus, was Zed übersah, die Wunde hatte ihn krank gemacht. Mit ihrer Magie gelang es Miwa Karasu wieder auf die Beine zu bringen. Shari hatte unterdessen eine stark beschädigte Kiste mit einigen Tränken gefunden, die sich jedoch zum Teil bereits zu einem bedrohlich brodelnden Gemisch vermengt hatten. Dennoch wollte sie einige davon herausziehen. Die ersten Versuche gelangen ihr auch, doch dann entglitt ihr ein Fläschchen und es kam zu einer Explosion, die sie rücklings in das dreckige Wasser warf. Frustriert überließ sie Karasu das Feld, der noch einige weitere Tränke rettete, doch auch er zerbrach irgendwann eines der Fläschchen, das zusammen mit dem Rest des brodelnden Gebräus eine deutlich stärkere Explosion auslöste. Diesmal wurde das komplette Wrack zerstört und auch das Gold unter den Trümmern begraben. Karasu und Shari wollten aber im Gegensatz zu Zed, die Beute nicht zurücklassen und versuchten etwas davon zu retten. Zed erbarmte sich nach einer Weile ihnen zu helfen, als ihm klar wurde, dass die beiden sonst nicht gehen würden. Zwar konnten sie nicht alles bergen, doch zumindest ein wenig davon.
In einiger Entfernung ruhten sie sich aus bevor sie weiterzogen, um den Wächterbaum zu finden.
Bald trafen sie auf ein dichtes Dornendickicht, dass selbst dann noch gefährlich war, wenn man es wie Zed rücksichtslos mit einer Machete beiseite hackte. Bald schon wurde klar, dass böse Kräfte ein Vordringen verhindern wollten. Aus den Ranken lösten sich Kreaturen, die aus ihnen zu bestehen schienen. Doch ob Pflanze oder nicht, sie waren nicht minder gefährlich. Als sie der Monströsen Pflanzenschaar Herr geworden zu sein schienen wurden sie jäh eines besseren Belehrt. Der Riesige Baum, der bislang im Dunkeln verborgen lag schleuderte einen gewaltigen Stein nach Karasu, der sich dem Großteil der Wucht zwar entziehen konnte, aber auch nur  mit Müh und Not. Verzweifelt versuchte er den Baum mittels des Stabes vom anderen Wächterbaum zu reinigen, doch die böse Macht die ihn verdarb war zu mächtig dafür und schleuderte ihn einfach fort.
Shari vermutete dass sie dem Baum nicht helfen konnten, solange er noch kämpfen konnte, daher mussten sie ihn wohl oder übel bezwingen. Daher versuchte sie die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen indem sie ihn nun ihrerseits angriff. Ihre Gewandheit und ihre Magie halfen ihr, sich den Hieben zu entziehen und so konnten ihre Freunde sich ebenfalls wieder in den Kampf begeben. Doch sie alle waren heilfroh, als der Baum endlich aufgab.
Der Stab vermochte tatsächlich dem Baum zu helfen, auch wenn er ihn zerfallen ließ und an seiner Stelle ein neuer Wächterspross mit rasender Geschwindigkeit heranwuchs. Auch das Land in der Nähe wurde von der Verderbtheit befreit und statt dorniger Hecken wuchsen dort wieder blühende Büsche. Über Nacht wuchs der Baum bis auf fünf Meter Höhe und schien konstant (wenn auch langsamer) weiterzuwachsen. Auch ein Stern löste sich mit zunehmender Kraft des Baumes aus dem Teich, der ihn umgab. Doch viel überraschender war, dass er ihnen offenbar etwas zeigen wollte. Sie sahen eine Szenerie, in der zwei Elfen offenbar unter dem Baum rasteten. Einer von ihnen war ein Elf, den Shari als Tavaris erkannte, einem Klingentänzer, der in ihrer Ausbildungszeit auf der Suche nach einem Schüler war, die andere Elfe war ihr unbekannt. Tavaris war in der Szene des Baumes verletzt aber die Elfe drängte ihn weiter zugehen. Ihre Richtung zeigte der Baum ihnen mit leuchtenden Fußspuren, doch sie führten nur vage in die Richtung, in die sie eigentlich wollten. Shari wollte die anderen dennoch überreden ihr zu folgen, Karasu tendierte ebenfalls dazu, den Spuren zu folgen, während Zed zurück zum Fluss wollte um die Mission nicht zu gefährden. Letztlich lenke Zed ein, den Spuren zumindest für eine Weile zu folgen.

Die Spuren führten sie zu einer Felswand, in der durch die absterbenden Pflanzen ein Tunnel sichtbar geworden war. Der Tunnel war sehr schmal und führte tief hinein in den Fels. Da die Spuren hindurchführten, wagten sie sich hinein. Der Tunnel wurde definitiv von Humanoiden angelegt und führte sanft ansteigend durch den Fels. Nach einer Weile stießen sie auf Leichen in dem Tunnel, die offenbar auf der Flucht starben. Der Tunnel endete wegen der Dunkelheit, die drinnen wie draußen herrschte unvermittelt und sie sahen sich den Dämonen am Tempel gegenüber. Es waren viele, wieder die Pestdämonen und einige stinkende kleinere Dämonen, sowie Höllenfledermäuse. Doch das Problem war ein intelligenter Dämon, der die anderen befehligte und mit seiner Magie unterstützte, selbst aber zunächst nicht direkt in den Kampf eingriff. Shari teleportierte sich auf das Dach, auf dem der Dämon lauerte und forderte ihn direkt heraus. Sie musste jedoch feststellen, dass er relativ zäh war. Der Rest versuchte sich der Dämonenhorden zu erwehren und nach einem knappen Kampf, konnte der Rest Shari zu Hilfe eilen, die durch den Dämon stark in Bedrängnis gebracht wurde. Als der Dämon auch endlich besiegt war, waren die Helden sehr erschöpft, aber wollten erst noch die Quelle reinigen. Ihnen fiel ein, dass Kailou sie gewarnt hatte, das Quellental nicht zu betreten, daher warfen sie das Orb von der Felsbrücke direkt in die Quellen. Und tatsächlich reinigte es das Wasser und auch die Zeichen der Verderbnis an dem Tempel: Der Baum, der den Tempel überragte, erwachte wieder zum Leben, die Fäulnis verschwand aus dem Gebäude und der Brunnen und die Mosaike waren wieder deutlich sichtbar.
Shari erkundete noch ein wenig den Tempel und sah wieder die bläulichen Spuren und auf der Brücke auf die Schemenhaften Figuren. Sie konnte wieder deutlich Tavaris und seine Partnerin sehen, die sich gegen eine Gruppe von Gegnern zu wehren versuchten und dabei immer weiter in Richtung des Baumes zurückgedrängt wurden. Die angreifenden Schemen waren kaum mehr zu erkennen, vielleicht waren es Dämonen oder aber auch Humanoide. Sie töteten jedoch Tavaris und seine Partnerin, aber schenkten den Leichen danach keinerlei Aufmerksamkeit. Am Baum angekommen ließ der wieder zum Leben erwachte Baum zwei Wurzelstücke aus dem Boden auftauchen, die vielleich die zu Wurzelholz gewordenen Körper der beiden Klingentänzer darstellten. Tavaris hielt noch immer sein Schwert in der Hand, doch es war eine unnatürliche Pose für eine Leiche und in der anderen Hand hielt er die Überreste eines großen Käfers. Fast hätte Shari das übersehen. Shari nahm das Schwert und den Käfer an sich und versuchte nichts zu vergessen.
Nach einer Rast in dem Tempel erkundeten sie ihn noch ein wenig und stellten fest, dass Miwas Schritte das Muster im Hof zum Leuchten brachten. Sie überlegten, was es damit auf sich hatte und Zed kam in den Sinn, dass insbesondere Anius Priester viele Rituale mit Tänzen ausführten. Also sollte Miwa versuchen ihr Pendant zum Tanzen auf der Fläche auszuführen, halbherzig hüpfte sie herum und Shari versuchte sie mit ihrem Geigenspiel zu motivieren. Dabei konnten Shari und Karasu beobachten, dass manchmal einige Flächen länger leuchteten. Sie folgterten daraus, dass es auf die Reihenfolge der berührten Flächen ankam, die Miwa wegen ihrer geringen Größe nur durch Sprünge erreichen konnte. So lotsten sie die Füchsin über die Fläche und nach einiger Zeit leuchtete sie wieder vollständig und die Energie wanderte zum Brunnen in der Mitte. Aufgeladen von der Energie strahlte die Wolfsfigur in sanftem Mondlicht und Miwa war sich plötzlich sicher, dass sie Aniu im Norden suchen mussten.
Die zweite Figur des Sonnenvogels war jedoch noch immer unauffällig, bis auf die Tatsache, dass sie mit Öl überzogen war und auch in einem Becken aus Öl stand. Karasu kam die Idee, das Öl anzuzünden, also setzten Shari und Zed ihre Schwerter mit ihrer Magie in Flammen und hielten sie ins Becken, dass sofort Feuer fing, das auch auf die Figur übersprang. Von der brennenden Figur ging kurz ein Flammender Strahl in Richtung Nordwesten aus. Vielleicht ein Hinweis, wo sie Arinna finden konnten.
Bald darauf brachen sie auf, in Richtung des Elfenlagers, wo sie dem Prinzen bericht erstatteten. Dieser musste von seinen Beratern gebremst werden, nicht direkt in Richtung Larenshara zu ziehen sondern erst die Unterstützung durch die Rebellen abzuwarten. Shari versuchte diese mittels Magie zu kontaktieren, doch der Zauber scheiterte. In Panik versuchte sie andere bei der Azureiche zu kontaktieren, doch ohne Erfolg. Doch Larrel schien nicht verwundert zu sein und schlussfolgerte, dass sie ihr Versteck wohl mit Magie schützten. Also mussten sie direkt zur Azureiche reisen. Damit dass schneller ging liehen die Elfen ihnen einige Elfenpferde und übergaben ihnen noch einige nützliche Gegenstände als Geschenk.
Schnell wie der Wind trugen die magisch angespornten Pferde sie zurück zur Azureiche.



- Unbekannter Chronist -




Offscreen Szene:
In einer großen mit Säulen versehenen Halle sitzt eine junge Frau leger auf einem steinernen, schwarzen Thron. Sie trägt silbern und rot verzierte schwarze Kleidung und um ihren Hals trägt sie eine Art Halsband mit dem Symbol des flammenden Schwertes von Ares. Neben ihr sitzen zwei tiefschwarze Hunde, die ähnliche Halsbänder tragen, wenn auch nicht ganz so reich verziert.
Vor ihr knien 7 Männer und Frauen, und noch mal ebenso viele Hunde. Sie tragen schwarze Rüstungen, auf denen Ebenfalls das Zeichen Ares zu sehen ist.
„Mir wurde berichtet, dass es noch immer ein paar jämmerliche Rebellen gibt, die nicht aufgeben wollen. Wenn sie hier sind, will ich, dass sie gefunden werden. Sammelt eure Leute, geht von Dorf zu Dorf, treibt diese Maden aus ihren Löchern und sorgt dafür, dass niemand es mehr wagt, sie zu unterstützen. Wenn die Leute nicht reden wollen, statuiert ein Exempel. Lasst sie wissen, dass jegliche Unterstützung der Rebellen mit dem Tod bestraft wird. Wenn ihr Rebellen oder ihre Sympathisanten findet, hinterlasst verbrannte Erde und schafft mir die Rebellen her. Wenn sie keine Unterstützer mehr haben, löst sich das Problem schon von alleine."
„Jawohl!“, antworten die angesprochenen, während die Hunde zustimmend bellen.
Sie krault einen der Hunde, der sie mit leuchtend roten Augen anschaut. "Dann zeigt meinem Bruder, dass wir hier die Kontrolle haben."
« Letzte Änderung: 24. April 2021, 03:41:12 von Iskierka »
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  • 10. Juni 2021, 12:28:03
Marsch auf Larenshara
« Antwort #7 am: 10. Juni 2021, 12:28:03 »

Zurück bei der Azureiche schienen die Rebellen durchaus bereit zu sein, den Elfen der Nebelwälder zu helfen, die Dämonen aus Larenshara zu vertreiben.
Auch wenn sie sich gerne ein wenig mehr ausgeruht hätten und grade Shari gerne mehr Zeit gehabt hätte, sich effektivere Zauber gegen Dämonen anzueignen, so schienen doch alle mit den Vorbereitungen beschäftigt zu sein. Karasu beschäftigte sich mit der Frage, wie er seine Drachenfreundin aus einer Statue befreien konnte. Er wandte sich an Shari, die es schaffte die Magie aufzuheben, die die Drachin zu einer Statue hatte werden lassen. Doch Shari war wie auch viele andere irritiert, eine sehr junge grüne Drachin zu sehen. Karasu war jedoch überglücklich, Kali wiederzusehen und ignorierte, die z.T. argwöhnischen Reaktionen anderer.
Besonders schwierig war die Frage: wie die Rebellen die Nebelwälder erreichen sollten, ohne von den inzwischen vermehrt umherstreifenden Spähern des Quartetts erwischt zu werden.
Zed konnte kurz bevor sie ihre Befehle erhielten eine Unterhaltung mit anhören, bei der Takara von Dealvira und Arvirn davon überzeugt wurde, dass es besser war, wenn er bei der Azureiche bleiben würde, weil sie ansonsten die volle Aufmerksamkeit des Quartetts hätten.
Der Plan der Rebellen sah vor, dass sie in vielen kleineren Gruppen aufbrachen, um so möglichst unbemerkt zu bleiben bzw. zu hoffen, dass sie meisten von ihnen ihr Ziel erreichten.
Die Gruppe sollte mit einigen Reitern reisen. Sie entschieden sich dafür, möglichst unbemerkt zu bleiben, was ihnen zwar die meiste Zeit gelang, doch eine Patroullie bemerkten sie zu spät und bevor sie ihre Feinde gänzlich überwältigen konnten, verloren zwei ihrer Begleiter ihr Leben.
Letztlich schafften es die meisten Rebellen, das Lager der Elfen am Klarwasser zu erreichen und bereiteten sich darauf vor, Larenshara aus dem Griff der Dämonen zu befreien – auch wenn es mehr darum ging die Dämonen an sich zurückzuschlagen, denn für die Stadt und ihre Bewohner gab es keine Hoffnung mehr.
Der Gruppe wurde die Aufgabe zu teil, ein Leuchtfeuer auf einem der Türme zu entzünden, um den sich aus möglichst vielen Richtungen nähernden Elfen und Rebellen das Zeichen zum Angriff zu geben.
Es war gar nicht so leicht, sich zwischen all den Dämonen hindurch einen Weg zur Stadt zu bahnen und die Reste der Mauern zu erklimmen. Doch es gelang ihnen und mit ihrer Magie entzündete die Gruppe das Leuchtfeuer. Auf dieses Signal hin lösten sich mehre Drachen aus dem finsteren Himmel und fielen über die Dämonen her, sodass ein Spektakel aus Blitzen und Feuer am Himmel zu sehen war. Im Schutze dieser Ablenkung näherten sich die Elfen und Rebellen der Stadt und der Kampf um die Stadt, wenn nicht gar die Nebelwälder selbst begann.
Doch auch die Gruppe war bemerkt worden. Ein riesiger Dämon trieb scheinbar eine Elfe vor sich her, die zur Gruppe flüchten wollte, doch schon bald zeigte sich, dass es sich um einen Succubus handelte, der es schaffte kurzzeitig Zed in seinen Bann zu ziehen und auf die Gruppe zu hetzen.
Immer wieder tauchten Dämonen aus dem Portal in der Nähe auf und die Risse in die Unterwelt, die die Stadt durchzogen machten es nicht leichter ihre Position zu halten. Kurz sah es so aus, als ob der riesige Dämon einen tödlichen Treffer gegen Shari landen könnte, doch irgendeine Macht schien sie zu beschützen. Einige Magier kamen zu Hilfe um das Portal zu schließen und nach einer Weile erstarben auch die Kämpfe in der Stadt.
Tatsächlich war von Larenshara kaum mehr als ein paar Ruinen übrig. Von den anderen Erfuhr die Gruppe, dass die Dämonen tatsächlich von einem mächtigen Dämon, wenn nicht gar einem Dämonenprinzen angeführt wurden. Ohne ihn ließen sich die verbleibenden Dämonen nun leichter vertreiben.
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  • 10. Juni 2021, 12:35:36
Die verlassenen Hallen der Zwerge
« Antwort #8 am: 10. Juni 2021, 12:35:36 »

Noch immer war das Problem der toten Tierkönige – vielleicht auch der vielen gefallenen in diesen Kämpfen nicht gelöst. Sie hatten zwar nun einen Druiden gefunden, der fähig war, die Tierkönige wiederzubeleben, doch auch Druiden benötigen dafür Edelsteine. Aber Edelsteine waren rar und schwer zu bekommen, seit die Zwerge verschwunden waren, also wollten sie sich aufmachen und schauen, ob sie in Chagan, der Zwergenstadt des Ostens Edelsteine finden konnten, oder sogar einen Weg durch die Endlosen Tunnel in den Westen.
Sie brachen direkt von Larenshara auf, da es den Weg deutlich verkürzte.
Unterwegs wurden sie von einem Unwetter überrascht und suchten unter einem kleinen Vorsprung Schutz. Doch einige von ihnen hörten in dem Prasselnden Regen, Heulen den Windes und dem Donnern ein seltsames Lied. Neugierig sahen sie nach und entdeckten in einem fast gänzlich zerfallenen Amphitheater einige Geister, die dort scheinbar einem Barden lauschten und applaudierten. Er gab ein Lied von einem Drachen und einem Menschen zum besten. Ihnen allen war das mehr als unheimlich, auch wenn die Geister keine Notiz von ihnen zu nehmen schienen. Als das Unwetter vorbeigezogen war schauten sie sich nochmal dort um, und konnten keine Anzeichen mehr von den Geistern sehen. Bei genauerer Betrachtung der Umgebung musste an der Stelle vor langer Zeit mal ein Dorf oder eine Stadt gestanden haben.
Einige Zeit später trafen sie auf einen Händler, der von Wegelagerern ausgeraubt worden war, die sich in einem ehemaligen Zollposten an einem Fluss verschanzt hatten. Die Gruppe wollte diesen Halunken eine Lektion erteilen und machte sich daran, den Zollposten anzugreifen. Doch dieser war gar nicht so leicht einzunehmen. Shari hatte einen der Türme mit ihrem Zauber in Brand gesetzt, aber der Rest wurde von den Banditen an der Zugbrücke aufgehalten. Als einige der Banditen mit einem Teil der Beute flüchten wollten, ging eine der Kisten zu Bruch. Darin schienen einige der Polarlichtkristalle zu sein, die zerbrachen und ein kleines Polarlicht formten, dass in Richtung Nord-Nord-West verschwand.
Letztlich vertrieben sie die Banditen, rasteten kurz und machten sich dann weiter auf nach Chagan.

Bald darauf brachen sie wieder auf und folgten der Straße gen Osten, wo sie nach einiger Zeit auf ein vollkommen zerstörtes Dorf trafen. Die Bewohner wurden allsamt getötet und die Leichen zur Schau gestellt. Die Gebäude wurden fast durchgängig zerstört und zum Teil niedergebrannt, doch bei genauerem Nachsehen, fanden sie keine Anzeichen von Plünderungen. Als Kali sich an einem erbeuteten Huhn gütlich tat, wurde klar, dass die Tiere des Dorfes noch in der Nähe waren und Karasu schickte Kali los, noch ein Huhn zu erbeuten, aber diesmal lebend in der Hoffnung, dass Daurin das Tier befragen konnte. Dieser war grade mit Spurenlesen am Dorfausgang beschäftigt, als Kali eine Herde aus allen möglichen Tieren auf die Gruppe zutrieb, die sich nach einem Missglückten Versuch sie in einen Pferch zu treiben jedoch wieder zerstreute. Da Daurin sich grade nicht an den Zauber erinnern konnte verfolgten sie die Tiere nicht erneut.
Die Spuren verrieten, dass es nicht sehr viele Angreifer geswesen sein konnten und einige von ihnen waren entweder sehr klein oder sehr jung. Dazu schienen sie von einigen hundeartigen begleitet zu werden.


Offscreenszene
Steine Klicken aufeinander, als sie aus einiger Höhe auf einen Haufen geworfen werden. „Das sollten hoffentlich genug sein“, sagt eine helle Stimme. Staub wirbelt auf und kleine grüne Pranken beginnen die kleinen Steine ihren Farbschattierungen nach zu sortieren und zu fünf sich nach außen hin verjüngenden Linien zu legen.
Die kleine Klaue ballt sich zusammen und ein Tropfen Blut fällt in die Mitte. „Veodyl“, sagt sie mit klarer Stimme und farbiger Rauch ist kurz zu sehen.
„Ich bin endlich aufgewacht. Wir sind im Osten und haben es zu den Rebellen geschafft. Es gibt im Osten auf der Fuchsinsel eine Gruppe Druiden mit seltsamen Tieren, sie wollen sich aber nicht einmischen auch wenn sie wohl die Finsternis dort verhindern konnten. Ein Dämonenheer wurde in den Nebelwäldern durch ein Bündnis der hiesigen Rebellen und der Elfen gestoppt und aktuell wollen sie in die Zwergenreiche Diamanten finden und vielleicht einen Weg in den Westen.“ Sie lässt ein Seufzen hören. „Er ist noch immer kein guter Lügner.“
Nach einer kurzen Pause antwortet die Stimme. „Ich werde wachsam sein.“
Mit einem Hieb werden die Steine wieder verstreut.



Einige Zeit später trafen sie auf ein weiteres Dorf, was jedoch noch bewohnt wurde. Daurin schlich in Gestalt einer Katze hinein und bekam mit, dass die „Söldner“ auch hier durchgekommen waren und scheinbar auf der Suche nach Rebellen waren. Die Dorfbewohner hatten nun Angst, dass noch weitere Rebellen unter ihnen sein könnten. Zudem schien der Zwischenfall einige Tote gefordert zu haben. Die Gruppe wollte mehr erfahren und versuchte sich mit ihren Tarnidentitäten als Schatzsucher ins Dorf zu gelangen. Jedoch waren die Dorfbewohner argwöhnisch und nahmen ihnen die Geschichte nicht ab, sodass sie sie schnell davon jagten.
Frustriert zogen sie weiter und folgten den Spuren der Söldner um zu dem Anwesen der Rylintars zu gelangen, doch es schien auch das Ziel der Söldner zu sein, wie die Spuren verrieten. Das Anwesen war groß und lag an den Berg geschmiegt, die Wache am Tor ließ sie bereitwillig herein, aber wies sie auf die Anwesenheit weiterer Gäste hin.
Eine riesige Hundemeute lag vor dem Haupthaus, zu dem man sie führte. Daurin fiel auf, dass die Hunde ungewöhnlich intelligent wirkten. Sie bellten als die Gruppe sie passierte, die Antwort von drinnen beruhigte sie aber.
Im Gebäude saß eine Gesellschaft von Soldaten zusammen mit der Hausherrin beim Essen. Den Wappen nach zu Urteilen handelte es sich um Soldaten des Quartetts.
Die Hausherrin machte ihre Neutralität deutlich, aber zeigte sich durchaus bereit, das Wissen ihres Hauses über die Zwergenstadt weiterzugeben. Die Gruppe war sichtlich nervös und hoffte, dass die Soldaten noch nicht bemerkt hatten, dass sie Rebellen waren. Doch sie sollten sich irren: Nach einer kurzen Zeit, in der der Anführer noch kurz mit ihnen plaudern wollte, befahl dieser seinen Kameraden den Angriff. Die Lady des Rabenclans zog sich sofort zurück und erklärte, dass sie damit nichts zu tun haben wolle. Ein erbitterter Kampf entbrannte zwischen der Gruppe und dem Schergen des Quartetts, die alles andere als einfache Fußsoldaten waren. Die Nebelwolke die Karasu heraufbeschwor brachte die Kampferfahrenen Krieger nicht aus dem Konzept und auch die beiden Mädchen in der Gruppe der Soldaten waren offenbar Magier und bereits kampferfahren. Sie Sprangen durch ein Fenster und griffen von Draußen an. Daurin versuchte auch aus dem Nahkampf zu entkommen und wollte durch eines der Fenster nach draußen, doch er hatte sich verschätzt und fand sich inmitten der Hundemeute wieder. Er verwandelte sich in einen Wolf und versuchte den ranghöchsten Hund herauszufordern um das Rudel zu übernehmen, doch die Wölfe verstanden nur seine Körpersprache und wirkten irritiert. Der Hund von Drinnen antwortete offenbar auf ihre verwirrten Fragen und brachte sie zum Angriff. Draurin entledigte sich daraufhin der Meute mit einer Flutwelle. Währenddessen versuchte Karasu die Raben zum Eingreifen zu bewegen, indem er sich selbst als Rabe zu erkennen gab, doch die Lady blieb hart und erklärte, dass sie bereit war alles zu tun, um ihren Clan zu schützen und das ihre Neutralität alles war, was sie bisher geschützt habe.
Irgendwie gelang es ihnen dann doch genug von den Kriegern zu töten und die Mädchen zur Flucht zu bewegen, damit auch der Rest versuchte zu entkommen, doch die Gruppe wollte sie so leicht nicht entkommen lassen. Es gelang ihnen alle Hunde der Soldaten zu töten und die Soldaten bis auf die zwei Mädchen und den Anführer. Die Raben waren über den Kampf auf ihrem Land nicht erfreut und erklärten dass alles was sie für sie tun können war, sie von hier gehen zu lassen. Gleichzeitigt schickte sie einige ihrer Leute los, um die geflüchteten Soldaten sicher an ihren Zielort zu eskortieren und zu versuchen, die Wogen zu glätten.
Wütend über diese Haltung zogen die Helden weiter und rasteten draußen geschützt von Daurins Magie.
Einige Tage später erreichten sie endlich Chagan, die Zwergenstadt, bereits die Festungsanlagen außerhalb des Berges waren beeindruckend, doch trotzdem hatte es irgendwer oder etwas geschafft, einen der mächtigen Torflügel der Äußeren Mauer in Trümmer zu sprengen. Shari erkannte die schwachen Spuren längst vergangener Magie. Außerhalb des Berges waren einige Reisterassen angelegt, doch die dazugehörigen Hofstellen waren schon vor langer Zeit geplündert worden. Das eigentliche Haupttor in den Berg war verschlossen, doch jemand hatte eine Passage in das Tor geschmolzen, sodass sie trotzdem hinein konnten. Kurz hinter dem Tor befand sich eine mächtige Statue von Wealdir als Krieger, wie ihn die Zwerge üblicherweise darstellten. Kaum dass sie am Fuße der Statue standen entzündeten sich Feuerschalen und Fackeln in der ganzen Stadt und machten die ganze Schönheit Chagans sichtbar: eine Gewaltige Stadt, die es vermutlich mit den Außmaßen der größten Menschenstädte aufnehmen konnte. Sie war streng geordnet angelegt und wirkte völlig unversehrt. Doch der Eindruck trog. Als sie den riesigen Platz betraten wurden sie sich der zahllosen Leichen gewahr, die überall lagen, stets umgeben von Wertgegenständen. Doch sie fanden keinen einzigen toten Zwerg. Daurin und Zed nahmen vage die Bösartigkeit des Ortes wahr und Zed konnte die undeutliche Anwesenheit von Untoten spüren. Karasu ließ sich davon nicht abhalten, sich die Taschen mit Edelsteinen und Kostbarkeiten zu füllen. Der große Tempel, den sie von oben gesehen hatten, war merkwürdigerweise kein geweihter Grund mehr und die genaue Inspektion des Altars ließ Zed und Shari schaudern, sie konnten sehen, dass die Wealdir Statue Blutrote Tränen weinte – ein Zeichen, dass selbst der Gott Wealdir entsetzt über das Geschehen an diesem Ort war. Dennoch wagten sie sich tiefer in die Stadt vor, fest entschlossen, die Ursache zu finden. Im Nobelviertel der Stadt fanden sie einen weiteren Tempel, kleiner als der erste aber wesentlich edler wirkend. Aber der Tempel war von einer starken Barriere geschützt und sie konnten ihn nicht betreten. Shari jedoch gelang es, die Barriere aufzuheben und sie konnten sich in dem Tempel umsehen. Er wirkte absolut unberührt aber leer. Es kam ihnen Seltsam vor und Shari kombinierte, dass es etwas geben musste, was ihnen verborgen blieb. Unter höchster Konzentration gelang es ihr, den Zauber zu lüften und dabei schreckliches zu enthüllen: in dem Tempel waren die längst zu Staub zerfallenen Überreste unzähliger Zwerge sowie eine Schimmernde Kugel, in der ein sehr alt wirkender zwerg schwebte: in einer Hand hielt er eine Art Zepter und in der anderen eine Tiefschwarze Kugel. Doch das erschreckende waren seine pechschwarzen Augen ohne Iris oder Pupille. Er war kaum zur Konversation bereit und erklärte, dass Zwergenanegelenheiten sie nichts angehen und sie gar nicht wissen, was die Zwerge damit aufgehalten hätten. Danach warf er sie mit einem Schwung seines Zepters aus dem Tempel und schlug die Tür wieder zu.
Beim Palast erhofften sich die Helden mehr Antworten zu finden. Der Tempel war ebenfalls voller toter Plünderer, aber noch immer hatten sie außer dem Zwerg im Tempel niemanden gesehen. Im Thronsaal fiel Karasu das riesige Geschichtsrelief auf, dass bedeutende Ereignisse in der Zwergengeschichte zeigte und es fiel auf, dass die letzten zwei Ereignisse offenbar ausradiert wurden. Zeitlich müssen sie im Zeitalter des großen Krieges stattgefunden haben unmittelbar vor dem Verschwinden der Zwerge.
Zwei Räume führten von dem Thronsaal weg, der eine war zwar noch nicht geplündert worden, aber zu staubig um sich dort wirklich umzusehen. Der andere schien ein Lagerraum zu sein, in dem die dort befindliche Statue mit den Rußspuren davor auffiel: offenbar fehlte ihr ein Gegenstand in der Hand aber ein gewöhnliches Schwert brachte sie nur zum Feuerspeien, wie Karasu feststellen musste. Shari erkannte zudem viele Zauber auf der Statue, die es unmöglich machten sie zu bewegen oder auszutricksen. Es half wohl nichts, als den Gegenstand zu besorgen, der der Statue fehlte.

Der Palast schien vollkommen verlassen, während sie durch die übrigen Gänge streiften. Überall war die dicke Staubschicht zu sehen, wo Besucher vor ihnen sie nicht aufgewirbelt hatten und nicht wenige glücklose Abenteurer hatten in diesem Palast den Tod gefunden. Weiter oben schienen Residenzen für besondere Gäste und ein Versammlungsraum zu sein. Kurz überlegten sie, ob sie Edelsteine aus den Wandverzierungen mitnehmen wollten, doch ließen es in der Aussicht, vielleicht die Schatzkammer zu finden.
Irgendwann fiel ihnen die Abwesenheit von Waffen auf ihrem bisherigem Weg auf – kaum eine der vielen Leichen hatte eine dabei. Daher nutze Karasu seine Magie und suchte damit nach einer Axt, die für ihn die wahrscheinlichste Waffe hielt. Die einzige, die er bemerkte schien ein Stockwerk höher zu sein, also eilten sie dorthin. Der Zauber führte sie in eine Art prunkvolles Büro – wahrscheinlich das Amtszimmer des Königs. Eine Zwerg aus wirbelndem Staub mit einem goldenen Stirnreif und einer Axt in der Hand stand am Fenster und starrte hinaus auf die Stadt. Als Zed versuchte ihn auf zwergisch anzusprechen, doch als er sich umwandte, sahen sie dass seine Augen in boshaftem Rot glühten und seine Worte waren eher abweisend. Er behauptete, dass die Zwerge diese Stadt schützen würden und niemand sie lebend verlassen sollte. Seine zornige Stimme ließ aus dem Staub weitere Zwerge auftauchen und sie griffen auf seinen Befehl hin an. Ihnen fiel auf, dass es sich nicht um Krieger handelte, sondern eher um einfache Bürger, zudem schienen sie sich immer wieder neu aus dem Staub zu formen, egal wie oft sie sie töteten. Seltsamerweise griffen sie weder Zed, Miwa noch Daurin an, ihre Angriffe fokussierten sich mehr auf die anderen drei. Zed rief den anderen zu, dass sie laufen sollten, doch insbesondere Karasu dachte gar nicht daran und es gelang ihm tatsächlich dem Zwergenkönig die Axt abzunehmen und ihn damit zu zerschlagen. Einen Moment hofften sie, dass er Staub bleiben würde. Zed nahm sich die Krone des Zwergenkönigs und zog damit die Aufmerksamkeit der verbleibenden Zwergengeister auf sich, die jedoch auch bald zu Staub zerfielen. Karasu folgte endlich Zeds Aufforderung und rannte davon. Zed folgte ihm, um ihn mit einigem Abstand, um ihn vor etwaigen Verfolgern zu schützen. Kaum dass Karasu auf den Gang abgebogen war, verwandelte er sich in einen Raben und wich so den zahlreichen auftauchenden Staubgeistern aus, doch schon bald waren es zu viele für ihn und Kali und sie wurden aufgehalten. Zed erreichte die beiden und packte den Raben Karasu und Kali, um sie aus der Masse an Staubgeistern zu befreien. Doch Karasu entwand sich ihm wieder und flog weiter Richtung Statue.
Währenddessen versuchten Shari und Daurin den bösartig wirkenden roten Kristall auf dem Schreibtisch des Zwergenkönigs zu zerstören. Daurins Mondlichtzauber schien sehr wirkungsvoll zu sein, und schon bald gab der Kristall eine darunter liegende Rubin-Drachenfigurine frei. Shari nahm sie mit, ein Blick aus dem Fenster verriet jedoch, dass immer mehr Staubgeister sich auf den Palast zu bewegten. Daher verwandelte Daurin sich in einen Elch und ließ Shari und Miwa aufsteigen. Gemeinsam rasten sie die Stockwerke nach unten. Die Geister, die sich ihnen in den Weg stellten rannte Daurin einfach um, und Shari half im Vorbeigalloppieren Zed auf den Rücken des Elchs um ihn aus der Masse an Geistern zu befreien.
Karasu hatte derweil die Statue erreicht, doch der Zwergenkönig materialisierte sich vor ihm. Kurzerhand beschloss er statt gegen ihn zu kämpfen die Axt einfach in die Hand der Statue zu drücken. Die Statue machte auch Platz und gab einen Tunnel nach unten frei. Die anderen erreichten auch endlich die Statue und schafften es den König erneut zu Staub werden zu lassen.
Zed legte die Krone des Zwergenkönigs an den Ort wo er erneut zu Staub zerfallen war und hoffte, dass er Frieden finden würde.
Zusammen mit Daurin folgten sie den anderen beiden hinunter in den Tunnel.
Zu ihrer Überraschung führte er nicht in die Endlosen Tunnel, sondern in die Schatzkammer. Die Freude über all die aufgetürmten Schätze und Juwelen währte jedoch nur kurz. Rumpeln um Rumpeln kündigte sich die Falle an, als ein Felstor nach dem nächsten ihnen den Rückweg versperrte. Als das letzte sich unmittelbar hinter ihnen Schloss begann Gift in die Schatzkammer zu strömen. Karasu und Kali versuchten die Gasventilen zu verstopfen, die sich in den Mündern großer Steinfiguren in den oberen Ecken des Raumes verbargen, doch das Gift kam viel zu schnell nach. Daurin und Shari suchten derweil einen zweiten Ausgang, den sie schließlich an der gegenüberliegenden Seite der Wand vermuteten, doch er war versperrt. Während daurin mit einem Windzauber dafür sorgte, dass nicht zu viel Gift zu ihnen gelangte, versuchte Shari herauszufinden, wie man die Tür öffnete. Bald fiel ihr ein seltsames Mosaik auf, dass sich als Öffner für die Tür entpuppte. Irgendein verborgener Mechanismus reagierte und der hinzugekommene Karasu fand bald ebenfalls ein solches Moasik auf der anderen Seite des Raumes und knackte es einfach. Endlich bewegte sich der Fels vor ihnen und gab einen schmalen Gang frei. Eilig flüchteten sie hinein und schon bald schloss er sich hinter ihnen. Die Luft wirkte abgestanden, als wäre hier schon seit sehr langer Zeit niemand mehr gewesen. Das Herz sank ihnen schon in die Hose, als der Tunnel plötzlich endete, doch der vorauslaufende ZEd bemerkte, dass die Platte über ihnen sich anheben ließ und kletterte durch die dahinter liegende Öffnung. Der Raum in dem er sich nun befand war stockdunkel und nur dank Daurins Magie konnte er etwas erkennen, es wirkte wie ein Grab und der Tunnel war in einem der großen Steinsärge in diesem Raum verborgen gewesen. Seine Sinne verrieten ihm jedoch keine Untoten in der Nähe.
Schnell half er den anderen aus dem Tunnel. Überrascht sahen sie sich um, das Grab wirkte recht prunkvoll und die Zwergischen Runen verrieten ihnen, dass es der Königsfamilie Forbas gehörte. Energisch musste Zed Karasu davon abhalten, etwas aus dem Grab zu entwenden und sie beschlossen, es lieber schnell zu verlassen.
Noch ehe sie die Tür erreichten öffnete sich diese von selbst und eine seltsame Gestalt, die wie eine Mischung aus Zwerg und Mensch wirkte erschien. Sie stellte sich als Harara, die Hüterin dieses Ortes vor, ihr Fokus lag aber schnell auf der immer noch kränkelnden Miwa und Miwas friedliche Reaktion dämpfte das Misstrauen der Gruppe. Harara führte sie zu einem Schrein auf dem Zwergenfriedhof. Dort konnte die Gruppe sich endlich ein wenig erholen und auch Miwa schien es hier besser zu gehen. Selbst der unheimliche Wind wehte hier nicht und die Wealdir Figur in diesem Schrein vergoss keine blutigen Tränen.
Nach etwas Schlaf versuchten sie von Harara mehr zu erfahren, doch sie schien nicht viel von den Vorgängen außerhalb des Friedhofes zu wissen. Sie konnte nur sagen, dass die anderen Wächter dieses Ortes und in der Nähe von den Winden fortgerissen wurden, und dass vor diesem Ereignis immer mehr Krieger hergebracht wurden und oftmals nur ihre Asche. Sie berichtete von vergangenen Abenteurern, Forschern und Plünderern, die ihren Weg hierher fanden, doch sie war der Ansicht, dass ihre Gier sie tötete und dass es keine gute Idee war, von den Toten zu nehmen.
Die Gruppe war sich uneins, ob sie die gefundenen Schätzte behalten sollte oder nicht, sie wollten auch nicht mit leeren Händen zurückkehren und noch immer hatten sie nicht genug Edelsteine, um alle Tierkönige wiederzubeleben.
Zed war der Diskussion irgendwann überdrüssig und begann am Altar zu beten. Daraufhin verschwand Harara und tauchte erst einige Zeit später wieder auf und übergab Zed ein Amulett mit dem Symbol von Wealdir. Überrascht nahm er es entgegen.
Wohl oder übel mussten sie weiter in die Stadt hinein und hoffen einen Weg zu finden, wie sie an den Geistern vorbei kamen, diese schienen sie nicht daran zu hindern, tiefer in die Stadt vorzudringen. Auf der Aktuellen Ebene schienen primär Wohngebäude zu sein, erst eine Ebene tiefer hörten sie wieder etwas: diesmal war es ein Hämmern und sie konnten Rauch aus einem der Schornsteine aufsteigen sehen. Das Gebäude aus dem das Geräusch drang, hatte eine zum Teil eingestürzte Fassade und in seinem Innern stand ein Golem, der auf etwas einhämmerte.


Bald erkannten sie, dass es ein weiteres rotes Kristallfragment war, auf das der Golem einhämmerte. Um ihn herum lagen unzählige zerstörte Waffen herum. Als er sich zu ihnen umdrehte sahen sie jedoch, dass der Rote Kristall bereits begonnen hatte, auf ihn überzugreifen und er schien auch nicht mehr bei Sinnen zu sein, denn kaum dass er sie bemerkt hatte griff er sie an.
Zed und Shari versuchten den Golem im Nahkampf zu bezwingen und dabei den Hieben des gewaltigen Schwerts zu entgehen. Doch nicht das vom roten Kristall überzogene Schwert war die eigentliche Gefahr, die von dem Golem ausging, sondern die Wolken an Kristall, die er speien konnte. Als wäre der Kristall lebendig fraß er sich in den Boden und in Wunden, die er riss. Karasu gelang es nicht, schnell genug auszuweichen und wurde von dieser Wolke getroffen. Mit vereinten Kräften, konnten sie das Ungetüm fällen, und Daurin die Wunde heilen. Dennoch schienen Karasu und auch Kali sich kaum der Faszination für diese roten Kristallen entziehen zu können, allen Versuchen ihrer Kameraden zum Trotz, sie davon zu überzeugen, die Kristalle wieder wegzulegen. Fast hätten sich ihre Wege entzweit, bis sich die anderen ein Herz fassten und den beiden mit die Kristallfragmente wegnahmen. Karasu schien noch immer ziemlich neben sich zu stehen und kümmerte sich um die bewusstlose Kali. Miwa kam hinzu und deutete an, dass noch irgendwer in Hararas Schrein war, doch sie schien der Meinung zu sein, dass sie vielleicht eher die restlichen Teile des Puzzles suchen sollten. Tief unten lag noch die Kaserne der Zwerge, die jedoch schon stark in Mitleidenschaft gezogen wurde durch die Plünderungen.
Der Boden auf dieser Ebene war weitestgehend durch mehrere Spalten gekennzeichnet, neben denen Leitern lagen und man offenbar auf die darunter liegende Ebene sehen konnte.
Der Weg nach unten selbst war durch einen gewaltigen Felsbrocken versperrt. Dennoch zwängte die Gruppe sich an diesem vorbei um zu dem Eingang zu den Mienen bzw. den Endlosen Tunneln zu gelangen. Neben dem gewaltigen Portal waren vier Fächer und eines noch darüber. Neben jedem der seitlichen Fächer stand eine kurze Inschrift und in dem fach selbst war stets eine kleine Aussparung. Karasu hatte die Idee, die Figuren hineinzusetzen, die sie gefunden hatten und tatsächlich hörten sie etwas im inneren der Felswand. Doch sie hatten lediglich 2 Figuren. Also kehrten sie zurück zu Harara um zu überlegen, was sie nun tun sollten.
Der andere Gast Hararas, den Miwa erwähnt hatte, stellte sich als Geist eines Zwergenprinzen heraus, der vor dem Untergang der Zwerge ein Berater des Zwergenkönigs war, doch er wurde wegen seiner Warnungen vor dem rotem Kristall von diesem hingerichtet. Er schien ihnen helfen zu wollen, doch er war nicht bereit, die Tore zu den Tunneln zu öffnen, solange nicht sicher gestellt werden konnte, dass die Schrecken von dort nicht entkommen konnten.
Unschlüssig, was sie tun sollten, versuchte Shari Takara mittels Sending zu erreichen. Dieser sorgte dafür, dass Arvirn es irgendwie schaffte eine richtige Konversation mit Shari zu führen, auch wenn er selber an dieser offenbar nicht direkt teilnehmen konnte. Takara schien die Idee zu gefallen, die Zwergenstadt als Stützpunkt zu nutzen und die vorhandenen Ressourcen dort für die Rebellen zu erhalten. Und so sollten sie die mit Prinz Kadoir den Fluch der Zwergengeister brechen und die Stadt bis zum Eintreffen einiger Rebellen sichern.
Gemeinsam mit Prinz Kadoir machten sie sich auf den Weg zu dem Tempel mit dem Zwergenpriester, Auch als Geistschien Kadoir durchaus noch eine gewisse Magie nutzen zu können und es gelang ihm, den Schutzwall des Priesters zu zerbrechen und dessen Angriff zu blocken, sodass sie die Kugel von ihm erhielten, doch um sie zu zerstören brauchten sie die Axt des Königs. Dieser ließ nicht lange auf sich warten und sammelte sich mit einem Geisterheer vor dem Tempel. Zed, der Geist, Kali und Shari stürmten voran und schlugen sich ihren Weg durch das Heer von Zwergengeistern. Während es Zed und dem Prinzen gelang, den Zwergenkönig zu stellen versuchten Shari und Kali ihnen den Rücken freizuhalten. Endlich gelang es ihnen die Axt abzunehmen, und Kali konnte sie in die Höhe stemmen, sie flog rasch auf Karasu zu, doch sie wurden von zu vielen Geistern bedrängt. Shari stürmte als Fuchs hinterher und schnappte ihrerseits nach den Geistern um Kali den Rücken freizuhalten. Karasu fing die Axt von Kali auf und verwandelte sich in ebendiesem Moment in einen Raben und sauste zurück in den Tempel zu Daurin, der die Geister hinter Karasu mit einem Windzauber aufhielt. Gemeinsam Zerteilten sie die Kugel des Priesters und der Kampf ebbte je ab, als alle Geister nach und nach endgültig zu Staub zerfielen. Zed, der die ganze Zeit versucht hatte, dem Zwergenkönig ins Gewissen zu reden, glaubte dass er kurz vor seinem Ende doch noch eine Spur von Einsicht zeigte.
Mit dem Zerstören der schwarzen Kugel verschwand auch der unheimlich Wind in der Zwergenstadt und der Geist des Zwergenprinzen konnte sich nun auch außerhalb von Zeds Aura aufhalten. Er beschloss jedoch zu bleiben und zu helfen.
So warteten die Helden nun in der verlassenen Zwergenstadt auf das Eintreffen weiterer Rebellen.

- Unbekannter Chronist -



Offscreen Szene:
Ein Mann kniet vor einem Thron aus schwarzem Stein, auf dem eine Frau ihn regungslos mustert. Neben ihr sitzen zwei tiefschwarze Hunde mit roten Augen und fixieren den Mann.
Hinter dem Mann knien zwei junge junge Frauen, die sichtlich nervös wirken.
„Ihr habt versagt.“ Noch ehe die Worte in dem Saal verhallt sind, fällt der Mann tot zu Boden mit einem Messer in der Kehle. Gleichzeitig geben die Schatten den Blick auf eine schlanke Gestalt frei, die in schwarze Kleidung und Rüstung trug. An ihrem Arm, den sie nach dem Messerwurf noch ausgestreckt hielt wandte sich ein silberner Drachenschmuck mit leuchtend roten Augen. Ohne noch einen weiteren Blick zu ihrem Opfer zu werfen schreitet sich auf den Thron zu. „Wäret ihr nicht Akiras Schwester, hätte das Messer euch getroffen.“
Die Augen der Angesprochenen weiten sich vor Furcht und selbst die beiden schwarzen Hunde an ihrer Seite legen sich winselnd flach auf den Boden.
„Ich weiß nicht warum Akira daran festhält, euch als Stadthalterin hier in Nanrao zu belassen, wenn ihr es noch immer nicht geschafft habt, die Rebellen um Takara Sano ausfindig zu machen. Stattdessen gelang es ihnen sogar ein Bündnis mit den Waldelfen zu schließen.“
„Ich habe meine Leute, die gesamte Gegend auf den Kopf stellen lassen, nachdem wir Hinweise auf dieses Vorhaben hatten. Und falls es euch entgangen ist, wir haben einige Rebellen schnappen können.“
„Offenbar war das noch nicht genug.“ Die Frau wendet sich zum gehen um. „Es wird wohl Zeit, dass ich das selbst in die Hand nehme und den Rebellen zeige, dass es töricht ist, mit uns zu spielen.“ Noch ehe sie die großen Torflügel erreicht ist sie verschwunden.
« Letzte Änderung: 22. August 2021, 19:48:58 von Iskierka »
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Iskierka

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  • 13. November 2021, 17:20:06
Rettungsmission in Sang Sei
« Antwort #9 am: 13. November 2021, 17:20:06 »

In den Wochen des Wartens auf eine Ablösung in den Tiefen der Zerstörten Stadt, hatten die Helden viel Zeit sich etwas auszuruhen, aber auch sich mehr mit der fast vergessenen Kultur und das Leben der Zwerge in diesen steinernen Hallen zu befassen. Das Handwerkliche Geschick der Zwerge prägte die Stadt, von einer Ausgeklügelten Wasser und Nahrungsversorgung, einem gut organisierten Nachrichtennetz auf Basis von Läufern in den Tunneln, bis hin zu den strikt in Gilden organisierten Handwerker, die auch die Magie in das Handwerk verwoben. Auch der Zwergenprinz, der nach wie vor die Stadt nicht verlassen konnte, war gerne Bereit, ihnen von seinem Volk zu erzählen. Bei ihren Streifzügen fanden sie auch das Symbol, nachdem Shari schon seit einer ganzen Weile suchte auf einem Regalfach in einer Poststelle. Kadoir konnte ihnen ohne Mühe sagen, dass es zu einer alten Tieflingsstadt gehörte, die sich in den Schwefelfeldern befand, doch der einfachste Weg durch die Tunnel war nun nicht gangbar, wie gut sie auf der Oberfläche zu erreichen war, wusste er nicht, doch die Stadt wurde kurz vor dem Fall von Chagan vom Wüstenreich zerstört.
Da der Klingentänzer dennoch kurz vor seinem Tod etwas zu dieser Stadt mitteilen wollte und vielleicht sogar dorthin wollte, wollen die Helden versuchen irgendwie diese Stadt zu erreichen.

Der Weg dorthin ist jedoch weit und führt viele hundert Meilen durch die Flusslande. Nach einiger Zeit treffen sie auf eine Gruppe Händler, die von einigen Soldaten des Quartetts begleitet werden. Schnell erkennen die Helden, dass die Soldaten verletzt und nicht mehr kampffähig sind. Dennoch entscheiden sie sich, die Soldaten und Händler anzugreifen, auch wenn Shari versucht etwas zu sagen, und Miwa energisch protestiert. Shari schließt sich dennoch ihren Kameraden an, während Miwa zurückbleibt. Tatsächlich war es kein wirklicher Kampf, keiner der Soldaten konnte mehr kämpfen. Shari war sichtlich mitgenommen und Miwa weigerte sich mit irgendwem aus der Gruppe zu reden. Die Männer der Gruppe zeigten sich zunächst wenig beeindruckt von den Geschehnissen. Kurz darauf meldete sich Arvirn bei der Gruppe und wies sie eindringlich zurecht, dass sie die Grenze nicht überschreiten durften, und machte dabei klar, dass er sie dieses mal nicht an Takara verraten würde - wissend dass das für Zed das Ende wäre - weil er scheinbar etwas in der Zukunft gesehen hatte.
Etwas nachdenklich geworden, blieben die Helden zurück und auch Karasu versuchte seinem dreisten kleinem Drachengefährten Kali etwas Manieren beizubringen, die von Moral und dergleichen offensichtlich nichts wusste. Nach einem eindringlichem Gespräch mit ihr, begann sie dann den Rest der Gruppe etwas friedfertiger zu begegnen.
Auf der Suche nach dem Sumpfmoster, dass die Soldaten erwähnt hatte, machten sie sich weiter auf den Weg, die Handelsstraße entlang. Ein wenig hegten sie die Hoffnung, es könnte sich um einen Verbündeten handeln. Doch die Kreatur, die sich ihnen in den Weg stellte, entpuppte sich keineswegs als Verbündeter. Sie war nicht einmal Humanoid, wie sich herausstellte, sondern ein Oni und diese Gestalt rief bald ihr treues Haustier, einen Yeth Hound, der die Gruppe mit seinem Heulen erschreckte, das weit mehr als nur ein Laut war. Gefesselt von der Magie rannten Shari und Miwa dem Oni in die Arme und er versuchte mit den beiden zu entkommen. Die Gruppe versuchte alles die Flucht zu verhindern, doch den Yeth Hound loszuwerden, war alles andere als einfach, denn gewöhnliche Waffen, interessierten die Kreatur nicht. Sie konnten ihn dennoch in die Flucht schlagen, und bei einer Verfolgungsjagt durch den toten Sumpfwald, konnte Karasu Miwa aus dem Klammergriff befreien und später konnte auch Shari ihm entkommen. Allerdings schnappt er sich Miwa erneut und entschwindet fliegend in der Dunkelheit. Doch nun mussten sie einen Weg finden, das Versteck der Monster zu finden, doch leider war die Ganze Gegend in dichten Nebel getaucht. Kali wurde daraufhin losgeschickt, die Gegend auszukundschaften.
Bald darauf kehrte sie zurück, und hatte das Versteck des Monsters gefunden und mehrere andere hässliche Monster. Aufgrund der von ihnen gefundenen Abwehrtotems musste es sich um einen Hag Zirkel handeln.
Gemeinsam schlichen sie sich an diese Ungeheuer heran, und versuchten sie daran zu hindern, Miwa in ihre scheußliche Suppe zu werfen. Sie erwiesen sich als zähe Gegner, doch letztlich konnte die Gruppe die Scheusale bezwingen. Doch nun mussten sie sich überlegen, was sie mit dem anderen Gefangenen der Monster machten. Ein weiterer Soldat des Trupps, den sie einige Zeit zuvor getötet hatten. Miwa stellte sich jedoch energisch zwischen die Gruppe und den jungen Soldaten und machte deutlich, dass sie keine Gewalt gegen ihn dulden würde. Nach einigem hin und her, kam die Gruppe überein, ihn in seine Heimat Sang Sei zurückzubringen. Shari wurde immer neugieriger, als ihr auffiel, dass Taika, obwohl er menschlich aussah, sich nicht wie Zed an der Dunkelheit störte. Generell hielt er sich etwas abseits der Gruppe und nur Miwa schien seine Gesellschaft zu genießen, währen sie noch immer die Helden mied. Nach einer Weile war sich Shari sicher, dass er ein Gestaltwandler sein musste, als sie ihn darauf ansprach, während der Rest außer Hörweite war, gab er das auch zu, aber wunderte sich, warum sie die Gesellschaft eines Siedlers aus dem Westen duldete. Als er erkannte, dass sie wenig über ihr Volk wusste, erzählte er ihr gerne mehr, aber blockte jeden ihrer Versuche, von den Rebellen anzufangen. Es war ihm lieber nichts zu wissen.
Kurz vor Sang Sei, erhielten sie eine gehetzte Nachricht von Arvirn, der sie aufforderte sich nach Sang Sei zu beeilen, und dort ihre drei Informanten zu retten, von denen eine möglicherweise von der Azureiche wusste. Scheinbar musste er an vielen Orten gleichzeitig Aktionen koordinieren und hatte keine Zeit ihnen viele Informationen zu geben.
Eilig versuchten sie unterwegs Pläne zu schmieden, in jedem Fall würden sie sich extrem beeilen müssen. Taika hielt sich immer noch abseits, sodasss sie hastig unterwegs planten. Kurz vor dem Tor ließen sie Miwa zurück, aus Furcht, dass sie als göttliches Wesen erkannt werden würde. Mit Taikas Hilfe kamen sie ohne Probleme in die bereits abgeriegelte Stadt, doch kurz hinter dem Tor wurde Taika von seinem kleinem Bruder erwartet der Taika und den Helden eine Einladung seiner Mutter überbrachte. Völlig perplex ließ sich Shari mitziehen und der Rest der Gruppe beschloss zu folgen. Unterwegs plapperte der kleine fröhlich darüber, dass ihr ältester Bruder Tenshin nun Kommandant der Stadtwache war und seine Mutter längst Taikas Ankunft gesehen hatte.
Es stellte sich heraus, dass Taika einer Adelsfamilie entstammte und sie bereits von weiteren Familienmitgliedern erwartet worden. Während die jüngere Schwester ihn noch spielerisch angriff, meinte es die Ältere offenbar ernst. Wurde jedoch von ihrer Mutter Shiomi zurechtgewiesen, die keinen Zweifel daran ließ, dass sie das Sagen hatte und darüber hinaus auch eine ranghohe Ares Priesterin war. Ihre desinteressiert freundliches Verhalten ließ keinen Widerspruch zu und so sah sich die Gruppe gezwungen der Einladung zu einem Essen folge zu leisten. Doch dass Shiomi andere Pläne hatte wurde bei dem Essen mehr als deutlich: sie wollte sie scheinbar vergiften und nur Daurin und Shari bemerkten Taikas Warnung, den Wein nicht anzurühren. Während des Essens schenkte sie Ihren Gästen keinerlei Beachtung, sondern diskutierte nur mit ihrer ältesten Tochter und wechselte ein Paar Worte mit Taika. Sie ließ durchklingen, dass sie ihren Sohn endlich in die gewünschte Position gebracht hatte, während sie wenig überrascht von Taikas versagen war und dass er Leute anschleppte erinnerte zu sehr an seinen Vater, der auch ein närrischer Freund von allem möglichen war und nur als Krieger irgendetwas taugte.
Sie konnten grade noch entkommen – oder man ließ sie entkommen – nachdem Karasu das Bewusstsein verlor und auch Zed angeschlagen war. Auch Shari und Daurin entschuldigen sich und folgen den beiden. Zed half Karasu mit dem Gift und sie machten, dass sie aus dem Haus verschwanden. Die Wachen am Tor wollten sie wegen der Ausgangssperre nicht rauslassen, aber Karasu ließ sie mit einer Illusion glauben, dass ihre Herrin um Hilfe rief und sie rannten zurück nach drinnen.
Die Straßen waren wie leer gefegt, eine Zeit lang waren sie unschlüssig, wie sie es schaffen sollten ihre Ziele zu finden und wie sie ungesehen zu ihnen gelangen konnten. Aber Karasu fiel ein, dass die Kriminellen der Stadt bestimmt wie überall Markierungen angebracht hatten und so fand er auch welche, die ihnen den Weg zu der Kanalisation zeigten und auch dort gab es Hinweise, wie sie sich durch sie zu den verschiedenen Punkten der Stadt bewegen konnten. Sie versuchten es zuerst beim Markt, in den Hoffnung Suko zu finden. Doch sie stellten fest, dass dort bereits das Quartett Leute zusammentrieb. Verzweifelt rannten sie durch die Straßen, immer den Patrouillen ausweichend und hofften Hinweise auf einen zu ihr gehörenden Laden zu finden. Kali wurde unterdessen zum Kundschaften losgeschickt. In der Nähe des Hafens sahen sie schließlich Menschen, die ein Gebäude plünderten. Erbost packte Zed einen von ihnen und bekam aus dem verängstigen Mann heraus, dass Soldaten die Inhaberin mitgenommen hatten und ihnen erlaubt hatten mit dem Laden zu machen was sie wollten. Hastig eilten sie zum Markt zurück, als Kali zu ihnen stieß und berichtete den Tempel gefunden zu haben, aber es seien Soldaten auf dem Weg dorthin. Karasu folgte Kali als Rabe, während die anderen versuchten Suko auf dem Markt ausfindig zu machen.
Karasu erreichte den Priester rechtzeig und es war nicht schwer, ihn zu überzeugen, ihnen zu folgen. Er bestätigte, dass der zerstörte Laden der von Suko war. Die anderen beobachteten wie scheinbar einige zusammengewürfelte Rebellensympathisanten einen chaotischen Angriff auf den Markt starteten und Zed fiel es schwer, sich zusammenzureißen. Als Karasu sie erreichte berichtete er ihnen von den Verstärkungstruppen die auf dem Flug zu ihnen gesehen hatte und so beschlossen sie, Suko aufzugeben und sich auf den Weg in die Festung zu machen, in der Hoffnung zumindest das Letzte Ziel rechtzeitig zu erreichen. Daurin jedoch ging nicht aus dem Kopf, dass weiter hinten noch einige Gefangene am Leben waren und er wollte als Ratte getarnt nachsehen gehen.
Der Rest kam unterdessen in der Festung an und konnte grade noch mitbekommen, wie Taika scheinbar auch auf dem Weg zu Saru war. Sie standen oben auf dem Tor, von wo aus sie die Vorgänge in der Stadt aus sicherer Entfernung beobachten konnten. Taika schien seinen ebenfalls anwesenden älteren Bruder herausfordern zu wollen. Die Gruppe beschloss die Gelegenheit zu nutzen und mit Nebel, Sharis Schnelligkeit und Magie und der Überraschung stifteten sie Chaos. Sie ahnten jedoch nicht, dass auch Daurin dort war, der auf dem Mark leider weder Suko zwischen den lebenden noch den unzähligen Toten finden konnte.
Als das Chaos perfekt war, flatterte Saru als Kranich zu dem Licht am Brunnen, während Taika sich jedoch in dem Chaos verhedderte. Shari schickte geschickt einige Soldaten über die Brüstung und auch Zed Stieß Tenshin vom Tor eilig flüchteten sie zurück in die Kanäle und raus aus der Stadt. Mit einem Boot verließen sie diese schließlich. Schwieriger war es, Miwa von der anderen Seite der Stadt wieder einzusammeln, doch letztlich waren sie alle in Sicherheit.
Doch Taika schien sich nicht wohl zu fühlen, während Zed Miwa holen war, redete er lange mit Saru und auch Miwa, die den jungen Hund offenbar mochte. Als Zed zurückkehrte verabschiedete sich Taika von der Gruppe und rannte als Hund in die Nacht davon.
Die Gruppe zog es nun weiter nach Süden um den Priester und Saru in Sicherheit zu bringen.

- Unbekannter Chronist -



Offscreen Szene
Nebelfetzen sammeln sich in den Ecken am Boden, wo das Fackellicht sie nicht vertreiben kann. Die mit hinter dem Kopf verschränkten Händen am Boden knienden Menschen zittern vor Kälte. Einige Kinder wimmern. Doch die um sie herumstehenden Bewacher kümmert das nicht. Ein junger Mann schreitet mit gezogenem Schwert die Reihen entlang und schaut immer zum Himmel.
Eine Frau in eleganten, mit schwarzen Federn verzierten Kleidern, die von zwei Soldaten festgehalten wird, fragt ihn zornig. „Wie lange wollt ihr uns noch in der Kälte festhalten. Wir haben keinen Widerstand geleistet, also gibt es keinen Grund für dieses rüde vorgehen!“
Der junge Mann schaut sie mit ausdrucksloser Miene an. „So lauten die Befehle.“
Einige Zeit später ist nähert sich vom Himmel her ein feuriges Leuchten, dass die Soldaten genau wie ihre Gefangenen aufschauen lässt. Ein Tiefschwarzes Pferd, mit bösartig roten Augen und ebenso tiefrot brennender Mähne und Fesseln landet auf dem Hof und lässt die Pferde in den Stallungen ängstlich wiehern. Doch ein Reiter ist nicht auf seinem Rücken. Erst als sie spricht, nehmen die Leute wahr, dass sie bereits vor der Frau steht, die entsetzt etwas murmelt.
Der junge Mann wirkt weniger überrascht. „Herrin, dies sind alle, die wir hier angetroffen haben, sie leisteten keinen Widerstand.“ Als die übrigen Soldaten sie bemerken, neben sie sofort alle Haltung an.
„Wie langweilig.“ Die Angesprochene klingt enttäuscht. „Nun, es hieß ihr versteckt hier einige Rebellen und helft ihnen. Also raus mit der Sprache.“
„hier sind keine Rebellen und wie ich schon oft genug gegenüber Nanrao betont habe, mein Clan verhält sich neutral. Wir unterstützen niemanden und wollen einfach nur unseren Traditionen entsprechend das Wissen bewahren.“
„Nichts als leeres Blabla. Wir wissen längst, dass ein paar von ihnen hier waren. Also erzählt mir etwas, was ich noch nicht weiß.“ Sie fängt an durch die Reihen der gefangenen zu gehen und spielt mit einem ihrer Messer in dem sich das Fackellicht genauso rot spiegelt, wie die Roten Augen des Drachenschmucks an ihrem Arm. Immer wieder schaut sie zu der Frau. „Oh, sein Leben hier interessiert euch.“ Mit einer schnellen Bewegung zieht sie ihn auf die Füße. „Hm, schlecht sieht er nicht aus, aber nicht mein Fall. Vielleicht sieht er als Leiche besser aus.“
„Es waren 4 von ihnen. Sie fragten nach einigen geschichtlichen Fakten und wollten eine Unterkunft.“
„Langweilig.“
„Einer von ihnen war ein Rabe, in menschlicher Gestalt hatte er smaragdgrüne Augen, aber seinem Dialekt nach kam er aus dem Westen. Er hatte einen sehr jungen grünen Drachen bei sich“ Sie macht eine kurze Pause. „Euer Handlanger scheint ihn zu erkennen.“
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