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  • [D&D 5e] NIght Has Fallen - Verschwundene Späherin - 19:30 Uhr: 20. November 2020
  • [D&D 5e] Night has Fallen - Schergen jagen - 19:30 Uhr: 04. Dezember 2020
  • [D&D 5e] Night has Fallen - Schergen jagen II - 19:30 Uh: 18. Dezember 2020
  • [D&D 5] Night has Fallen - Schergen jagen III - 19:30 Uhr: 28. Dezember 2020
  • [D&D 5] Night Has Fallen - Die Wurzel des Übels - 19:30 Uhr: 08. Januar 2021
  • [D&D 5e] Night Has Fallen - In den Nebelwäldern II - 19: 26. Februar 2021
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Autor Thema: [D&D 5e] Night Has Fallen (4/4)  (Gelesen 3490 mal)

Iskierka

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  • 23. November 2019, 11:09:44
[D&D 5e] Night Has Fallen (4/4)
« am: 23. November 2019, 11:09:44 »

[Platzhalter für ein Titelbild]

Der Tod ist das Ende allen Lebens, und doch gibt der Tod es den Tierkönigen zurück. Macht das Sinn? Nein. Das habe ich nicht vorhergesehen. Was nützt dann noch die Gabe des Sehers, wenn man so oft daneben liegt... Was haben die Zwillinge nur vor, dass die Pfade des Schicksals so verworren sind, dass wir Seher, sie nicht mehr zu erkennen vermögen?
Arvirn Sahez - Magier, Seher und Chronist in finsteren Zeiten (18-3-3997)

System:D&D 5e basierend
Regelwerke:aus allen D&D 5e Publikationen etwas (von Supplements über UA) dazu einiges an Selfmade Material - starke eigene Anpassungen
Technik: Fantasy Grounds (Ultimate Lizenz vorhanden) und TS
Termin:zweiwöchentlich Freitags 19:30 - ca. 23:30 Uhr ungrade Wochen)
Setting:eigene Spielwelt namens Asteria (Apokalyptisches Epic Fantasy Setting)
Spielstil:mystisches Story-Telling Abenteuer
Kampagne:Selbsterstellte; die Helden wollen als Teil der Rebellion einen Weg finden, die Welt aus der Finsternis zu führen und das Regime der dunklen Götter stürzen
Charakterlevel:5
Zuhörer:stille Zuhörer sind gern gesehen, !bitte beachtet die Hinweise in der Channelbeschreibung!

Mitglieder:
Iskierka:   Spielleiterinhat Asteria dieses Schlamassel eingebrockt
Bloodjack:   Zed ArthenPaladinschüler des Shiaton, der jedoch zurzeit der den Schicksalsgöttinnen Eliza & Azile auf den Pfaden der Revolution folgt
Laetificat:   Shari ShakariFuchsgestaltwandlerin, die es schaffte die Kunst des Bladesongs von den Elfen zu erlernen
Slyder:   KarasuRabengestaltwandler, der an einer Akademie der Schattenmönche in der Kunst der Attentate und anderer Schurkischen Künste unterwiesen wurde
Vampirkatze:   Ifera ArdorTiefling Nature Druidin, die aus ihrem überbehüteten Elternhaus floh und die Freiheit der Wildnis genießen wollte

Verbündete NPC
Arvirn Sahez: Magier, Seher und Chronist, zumeist in Begleitung seiner Eule Augustus und einem Buch anzutreffen, gehört zu den Rebellen
Dealvira: Junge Priesterin von Undea und begabte Heilerin, die die Azureiche hütet, hat ihre Magie nahezu vollständig verloren, gehört zu den Rebellen
Marziros Draldak: Kupferfarbener Dragonborn und Quartiermeister der Rebellen der Azureiche
Miwa: Mondfüchsin im Dienste Anius, die ihre Herrin sucht, folgt der Gruppe aus diesem Grund, unterstützt Ifera als Familiar
Jovan Ardor: Iferas älterer Bruder und ein Schmuggler, versuchte Ifera zu finden, um sie vor einem Teufel zu warnen, der es auf ihre Familie abgesehen hat; kehrte als Informant der Rebellen zu den Ticherrá zurück
Takara Sano: Paladin des Shiaton, der jedoch seine Magie verloren hat, aber noch immer ein guter Krieger ist, führt die Rebellen der Azureiche an
Trixie: Halbelfische Späherin (eigentlich Rabengestaltwandlerin), die fast nie jemand auftauchen sieht

Feinde
Akira Sekai: Champion von Ares, Feldherr des Quartetts
Nereza Sephiran: Dunkelelfischer Champion und Priesterin von Vahara
Champion von Loki: männlich, Meister der Spione, aber selten offen zu sehen
Champion von Seth: unbekannt, wahrscheinlich weiblicher Assassine

Bisheriger Abenteuerverlauf:

Prequel: Der KreuzwegLv. 3
Kapitel 1: Hoffnung jenseits des Horizonts
Ein Funken HoffnungRunde 1Lv. 3
Die Verschwundene SpäherinRunde 2Lv. 3
Schergen jagen!Runde 3-5Lv. 4
Die Wurzel des ÜbelsRunde 6-7Lv. 4
Kapitel 2: Licht am Ende der Nacht
In den NebelwäldernRunde 8-?Lv. 5

Frühere Zitate:
Spoiler
Die Dunkelheit währt schon so lange, dass es mir bald schwer fällt die Tage zu zählen. Erneut haben sich einige Freiwillige gefunden, die versuchen wollen, etwas gegen diese Finsternis zu unternehmen. Doch werden wir sie bald wiedersehen? Ihre Zukunft liegt im Nebel und ich bin nicht sicher, ob ich dies als gutes Omen werten soll oder nicht. Oder verliere ich gar meine Gabe?
Arvirn Sahez - Magier, Seher und Chronist in finsteren Zeiten

Vier junge Rekruten wurden ausgeschickt, nun leuchten zwei Sterne wieder am Himmen und sie kehrten zurück mit einem Mondfuchs, obwohl wir dachten die Göttlichen Wesen seien alle fort. Er ist ein Diener Anius, der Göttin der Hoffnung, vielleicht ist noch nicht alles verloren und es ist ein gutes Omen, dass die Göttin der Hoffnung uns weiter in dieser ewigen Nacht führen will. Wir sollten unsere nächsten Schritte mit Bedacht wählen.
Logbuch von Takara Sano (3997-3-3)

Tierkönige werden nun schon ausgestopft und als Trophäen gehandelt. Wie tief ist die Welt nur gesunken? Ich möchte gerne glauben, dass dies das Werk von Dämonen ist, doch die Berichte sagen etwas anderes. Oh Herrin Undea, schenke allen die Einsicht, dass dies der falsche Weg ist und rette diese verlorenen Seelen, die dies taten.
Tagebuch von Dealvira (5-3-3997)

Kaum noch wer hält die Azureiche, alle sind ausgeflogen und suchen, so viele Spuren die ich beobachten soll und hoffend dass sie alle zurückkehren, bevor unsere Aktivitäten auffallen. Ich weiß, das Risiko ist kalkulliert, dennoch sehe ich den Schatten, der naht und vermag noch nicht zu sagen, was seine Intention ist. Ich hoffe sehr, dass es nur ein Schleier über meinen Visionen ist.
Arvirn Sahez - Magier, Seher und Chronist in finsteren Zeiten(9-3-3997)

Aus dem Glauben an finstere Götter heraus jagen sie auf geweihtem Grund heilige Wesen, töten sie und schäden ihre Körper. Wenn Glauben manche dazu bringt solch scheckliche Verbrechen zu begehen, wo ist die Welt dann angekommen? Wo sind wir noch sicher? Wer ist noch sicher? Ich habe Angst, dass dies kein gutes Ende nehmen kann, wenn selbst die unseren nicht davor gefeit sind, sich an Unschuldigen zu vergehen.
Dealvira - Priesterin der Undea (2-4-3997)
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« Letzte Änderung: 24. Februar 2021, 23:57:57 von Iskierka »
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Iskierka

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  • 24. Oktober 2020, 16:48:38
Prequel: Der Kreuzweg
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2020, 16:48:38 »

Es heißt, Helden werden geschaffen, nicht geboren? Doch was, wenn das nur die halbe Wahrheit ist?
Lasst mich euch eine Geschichte aus dem düstersten Kapitel unseres Zeitalters erzählen, der Zeit, als die Finsternis unsere Welt in ihrem festen Griff hatte, und bessere Zeiten oder gar nur die Hoffnung auf diese so weit weg schien, als würden wir sie nie mehr erreichen können. Ich hatte das Glück, auf die Helden jenes Zeitalters zu treffen und kann daher ihre Geschichte erzählen. Doch ich will früher anfangen, als die meisten Chronisten es wohl tun würden - bei jenem Fakt, der mich dazu bringt an der These zu zweifeln, dass die Situation Helden erschafft.
Es heißt, dass unsere Helden schon lange bevor sie zu Helden wurden oder sich überhaupt trafen, sich schon einmal begegnet sind. Doch nicht von Angesicht zu angesicht, sondern in einem viel zu realen Alptraum. Ein Alptraum, der mit ihren innsersten Ängsten spielte und sie darin gefangen hielt. So fand sich Ifera inmitten eines Endlosen Ozeans wieder - weit und breit kein Land zu sehen - der Alptraum brachte sie schließlich dazu, sich in die Fluten zu stürzen. Doch damit entkam sie ihm - teilweise zumindest. Der Paladin Zed fand sich in seinem gebrandschatzten Dorf wieder - unfähig zu helfen und der Alptraum verhöhnte ihn. Er brauchte lange sich diesen Illusionen zu entziehen bis er schließlich die Kraft fand sich dem brennenden Dorf zu entziehen. Der junge Schattenmönch wurde von allen Menschen die ihm einst etwas bedeuteten ignoriert und ihm gelang es durch das Leugnen der Realität die Illusion aufzulösen. Während Shari die Welt in einem finsteren Dauerzustand sah, aber die Ruhe bewahrte und herausfand, dass es eine Illusion mit einer beeindruckenden Realitätsdichte war, der man am besten begegnete, wenn man sich anderes verhielt, als der Schöpfer der Illusion, weshalb sie die Bäume gänzlich niederbrannte.
Aus den Illusionen entkommen, fanden sie sich in einem dunklen von einer kreuzförmigen Brücke durchzogenen Raum wieder, jeder der sich aus seiner Illusion befreite, setzte ein Licht frei, dass einen Teil einer Glyphe vervollständigte. Als alle frei waren, bildete sich ein weißes Licht, dass sie in einen weiteren größeren Raum brachten. Hier war wieder eine Brücke mit 4 Armen und Grüne Kristalle waren die einzige Lichtquelle. Auf der Mitte der Brücke saßen zwei Wesen, eine vage an einen zotteligen Hund erinnernde Gestalt mit glühenden roten Augen und eine vage Canide kleinere Gestalt mit leuchtend blauen Augen. Die beiden Gestalten schienen verfeindet, die schwarze wollte sie zum Aufgeben bringen, da sie den Alptraum nicht besiegen könnten, die weiße wollte ihnen Mut machen.
Sie beschlossen die Räume an den Enden der Brücke einen nach dem anderen abzuklappern.
Zuerst trafen sie auf eine an einen Teufel erinnernde Gestalt, die sie versuchte mit ihren größten Wünschen in Versuchung zu führen. Karasu wurde schwach, weil er sich so sehr seine Familie zurückwünschte, doch die anderen hielten ihn zurück. Der Kampf gegen vier Schatten war jedoch alles andere als einfach. Doch sie konnten sie vernichten. Als nächstes stellten sie sich einem Schatten, der sie zur Macht verführen wollte. Doch keiner von ihnen schien am Herrschen interessiert zu sein und so griff dieser Schatten sie an. Der Nächste Schattens chien etwas mit einer Dunkelelfe gemein zu haben, die sie dazu bringen wollte, sich ihren Wünschen, sich grausam an ihren Feinden und jenen, die ihnen Unrecht getan hatten zu rächen. Ifera wurde kurz schwach und dachte an die Verachtung, die ihr als Tiefling schon oft entgegen geschlagen ist, doch die anderen halfen ihr, sich dem zu entziehen und so besiegten sie auch diesen Diener des Alptraums.
Der letzte war ein eleganter Schatten, der sie dazu brachte in den Schatten in ihrer Umgebung all jene zu sehen, die sie am liebsten töten würden. Zed und Karasu konnten nicht wiederstehen und sahen die vier des Qartetts bzw. andere Personen aus ihrer Vergangenheit, die sie liebend gerne töten würden. Shari stellte sich Zed in den Weg, parrierte seinen Hieb und brachte ihn damit vom Zerschlagen der Schatten ab und wieder zur Besinnung. Ifera versuchte als Panther Karasu zu Boden zu Reißen und aufzuwecken. Doch ihr fehlte etwas die Übung in Panther Gestalt um den flinken Karasu zu erwischen. Der Wieder zu besinnung gekommende Zed schaffte es hingegen Karasu aufzuhalten und gemeinsam rissen sie ihn aus seiner Trance.
Der Schatten löste sich daraufhin auf.
Endlich sahen sie auch einen Ausweg in der Mitte der Brücke und konnten dem Alptraum entkommen.
Später erinnerten sie sich nur noch vage an diese Geschehnisse. Doch wer weiß, vielleicht war es kein Zufall, dass dies passiert ist und es zeigt einmal mehr - es gibt Mächte auf dieser Welt, die sind weit mehr als wir selbst uns vorstellen können. Ein Zufall war dieses Abenteuer bestimmt nicht, vielleicht eher eine Verheißung.

- Unbekannter Chronist -
« Letzte Änderung: 03. Januar 2021, 01:53:49 von Iskierka »
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  • 08. November 2020, 03:12:46
Ein Funken Hoffnung?
« Antwort #2 am: 08. November 2020, 03:12:46 »

Hier beginnen die offiziellen Chroniken zu erzählen. Vier Helden, die damals noch junge Rebellen ohne Rang und Namen waren, wurden ausgeschickt einem Phänomen in einem nahegelegenen Wald nachzugehen und festzustellen, ob es eine Gefahr oder gar eine Hoffnung war. Doch es sollte beides sein.
Erst an diesem Tag als Team zusammengestellt, wurden sie losgeschickt und mussten doch auf dem Weg zu ihrem Ziel noch abklären wer, welche Fähigkeiten hatten, doch es schien, als hätte ihr Rebellenkommandant Takara gewusst, was er tat und mit dem Team vielfältige Fähigkeiten abgedeckt.
Schon nach einigen Stunden der Wanderung traf Takaras Befürchtung ein und die Helden trafen auf eine Patroullie des Quartetts. Doch Karasu und Zed erkannten die Gefahr schnell genug und mithilfe von Karasus Schattenmagie konnten sie sich trotz wenig vorhandener Deckung noch gut verstecken. Die Hunde des Patroullie hörten daher nichteinmal das Klirren von Zeds Kettenhemd. Das Hinabsteigen in das Tal in dem sich der Wald befand war dann schon schwieriger. Bis auf Shari schlitterten alle mehr den Hang hinunter als dass sie liefen.
Doch auch der Nebelverhangene Dunkle Wald barg gefahren. Ifera konnte die Helden sicher durch den Wald navigieren und erkannte einige Gefahren rechtzeig, wie ein Gestrüpp messerschafen Efeus. Dennoch ließen sich die Helden von einem Irrlicht auf eine Lichtung locken, auf der sie von zwei wahnsinnig gewordenen Eulen attackiert wurden. Ifera konnte eine dieser Eulen vom Himmel schießen, während Zed und Shari es mit dem Irrlicht aufnahmen, doch ein Schock des Irrlichts ließ Shari bewusstlos werden, woraufhin Zed es zornig mit göttlicher Macht niederstreckte. Ifera holte dann Shari zurück, die daraufhin selbst die zweite Eule vom Himmel holte.
Nach einer kurzen Pause zogen sie dann weiter und wären fast von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, doch bis auf ein paar Kratzer taten sie sich nichts. Die Baummänner und wild gewordenen Sträucher auf der Lichtung kurz darauf waren etwas anderes. Eine dämonishe Schlange hatte zudem den Baumwächter des Waldes in ihrer Gewalt und brachte ihn dazu die Helden anzugreifen indem er Bernstein auf sie warf, dass die Schlange überall verteilt hatte. Ifera erkannte bald, dass der Baumwächter nicht von sich aus handelte, und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Schlange. Zed half Karasu auf den Bauwächter zu springen, während Ifera und Shari die Schlange mit Zaubern angriffen. Mit vereinten Kräften streckten sie die Schlange nieder, woraufhin die der Baunwächter zusammensackte und sich in unzählige Samen auflöste. Zurück blieb jedoch ein kleiner Setzling.
Unschlüssig was sie mit dem Setzling tun sollten sahen sie sich ein wenig um, wobei ihre Aufmerksamkeit auf einen leuchtenden großen Bernstein fiel, in dem ein kleines Tier eingesperrt war. Nach langem hin und her, wie sie es am besten dort herausbekommen sollten, schmolz Ifera den Bernstein schließlich - was überraschend einfach ging. Heraus kam ein junger Mondfuchs namens Miwa, der zu Ifera, Shari und Zed telepathisch sprach. Die drei konnten auch sehen, dass sie die Markierungen eines Göttlichen Wesens trug, doch Karasu konnte Miwa weder verstehen noch erkennen, dass sie kein gewöhnlicher Fuchs war. Es stellte sich heraus, dass Miwa schon einige Jahre in dem Stein gefangen gewesen war und auf der Suche nach ihrer Herrin Aniu war, die sie an diesem Ort wahrnehmen konnte. Doch der Teich, an dessen Stelle sie Aniu wahrgenommen hatte, war ausgetrocknet. Dann fiel ihr Blick auf den Setzling des Baumhirten, der ihrer Meinung nach Wasser brauchte. Zed tat ihr den Gefallen und wässerte den Setzling mit seinem Trinkschlauch, der daraufhin direkt ein Stückchen wuchs. Doch dem nicht genug: aus dem bisschen Wasser, was Zed dem Baum gegeben hatte, wurde scheinbar auf magische Weise deutlich mehr und in Wellen ergoss sich Wasser in den kleinen Teich, der schon bald wieder gefüllt war. Von dem Baum aus wzrde die Lichtung wieder grün, Gras Blumen und sogar einige kleine Baumschösslinge sprossen wieder aus der toten Erde. Zed war völlig entgeistert, was er da grade ausgelöst hatte und Karasu verstand noch immer kein Wort von dem, was da vor sich ging.
Doch aus dem nun funkelnden Wasser erhoben sich zwei schimmernde Lichtkugeln, die kurz um die Helden schwebten und dann hoch in den Himmel stiegen wo sie zu zwei Sternen wurden.
Fasziniert betrachteten alle das Schauspiel. Die Helden erholten sich noch ein wenig an diesem Ort bevor sie aufbrachen: der Schössling war über Nacht sogar noch weiter gewachsen.
Zurück bei den Rebellen erkannten einige die Mondfüchsin, jedoch nicht alle. Miwa war die Aufmerksamkeit nicht geheuer und sie versteckte sich hinter Ifera.
Takara schien mit dem Bericht zufrieden, doch es gab noch viele Fragen. Für den Tag jedoch entließ Takara sie und die Helden gönnten sich eine Wohlverdiente Auszeit - doch die Frage war wie lange?

- Unbekannter Chronist -


*****Offscreen Szene*****
Eine Frau mit Kapuze redet kniend mit einer nicht zu sehenden Gestalt.
Gestalt: Habt ihr getan, was ich euch aufgetragen habe?
Frau: Ja, sie sind den Hinweisen gefolgt und haben sie gefunden.
Gestalt: Sehr gut, dann sorge dafür, dass sie auch weiter auf Kurs bleiben.
Frau: Natürlich. Ihr könnt euch auf mich verlassen.
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Iskierka

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  • 05. Dezember 2020, 14:20:17
Die Verschwundene Späherin
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2020, 14:20:17 »

Der erste Auftrag der Helden aus diesen Zeiten brachte uns schon ein Stück Hoffnung im wahrsten Sinne des Wortes zurück: wir konnten versuchen Aniu, die Göttin der Hoffnung zu finden in den Seen - vielleicht auch nur in den Seen der Waldwächter, aber das war mehr Information als wir je zuvor hatten. Viele zogen los, um die Gegend auszukundschaften und Arvirn sollte die anderen Orte kontaktieren. Jeder würde die beiden Sterne sehen im Guten wie im Schlechten, wir mussten uns also beeilen.
Doch vorsichtig wie wir alle geworden waren, wollte Takara die Helden noch nicht so weit fortschicken - zu viele vielversprechende Talente hatten wir schon verloren - sie sollten das Schicksal der Rabenspäherin Aora klären. Sie hatte die wichtige Aufgabe gehabt, Ikjin im Auge zu behalten, da sie über das Dorf oft noch Handelsgüter bekamen aber auch Truppen des Quartetts es passierten. Seit einigen Tagen war ihre Nachricht überfällig, irgendetwas stimmte nicht.
Eilig sollten sich die Helden dorthin begeben, doch unterwegs trafen sie auf ein Rudel verdorbener Wölfe, die im Gegensatz zu normalen Wölfen weder Angst noch andere natürliche Instinkte kannten. Auch der Rest der Natur begann selbst hier immer verrückter zu werden: Dämonischer Einfluss veränderte die Bäume und konnte von diesen aus sogar den Geist von anderen in der Nähe beeinflussen und sie mit ihren Ängsten quälen. Die Schrecken die sie dann im Dorf erwarteten waren auch ein Zeugnis von Dämonen: Gnolle hatten es überfallen und bei ihren Plünderzügen in Brand gesteckt und einige lauerten noch in den Gebäuden um sich an den Leichen gütlich zu tun. Die Helden konnten sie bezwingen, doch wurden Zeuge dessen, wie diese Wesen durch dämonische Verderbtheit mehr wurden: einige der Hyänen die mit ihnen kämpften verwandelten sich während des Kampfes selbst in Gnolle. Überlebende konnten sie in den Trümmern des Dorfes keine mehr finden - so sehr sich Zed auch bemühte - und auch von Aora fanden sie nur ihre Leiche. Karasu und Shari begruben, was von ihr noch übrig war, und Karasu nahm ihre Halskette und eine Feder mit. Auch eine Nachricht fanden sie noch bei ihr, in der sie von einer leicht bewachten Karawane berichtete, die das Dorf vor kurzem passiert hatte. Da die Gnolle in dem Dorf nicht alle der Horde waren, folgen sie den Spuren die vom Dorf wegführten. Während sie den Spuren folgten kamen sie auch an einem brodelnden Teich vorbei, an dessen Rand einige verendete Tiere lagen und reichlich der floureszierenden Pilze und anderer Gebilde wuchsen, aber sie hatten wichtigeres zu tun und zogen weiter.
Sie erreichten die Karawane jedoch nicht mehr rechtzeitig: die Gnolle hatten bereits alle getötet und fielen über die Ladung und Leichen her. Erbost griffen die Helden an und versuchten der Dämonenbrut den Gar auszumachen, doch das weit weniger einfach als gedacht: die Gnolle waren flink. Shari tanzte durch ihre Reihen und versuchte zu verhindern, dass sie die Ochsen töteten, da sie ohne sie wohl keine Vorräte für die Rebellen erbeuten konnten. Während Zed versuchte möglichst viele auf sich zu ziehen, während Karus zunächst im Zweikampf versuchte einen auszuschalten. Ifere versuchte zunächst mit ihrem Bogen einen anzugreifen, bevor sie das Mondlicht beschwor. Auch die Kleine Miwa versuchte zu helfen und flitzte durch die Reihen der Gnolle und zwickte sie in die Beine. Letztlich standen noch zwei, doch je weniger sie wurden, desto aggressiver wurden sie. Der Anführer der Gnolle war ein ziemlich großes Exemplar und focht erbittert gegen Zed. Alle waren bereits geschwächt, doch letztlich schafften sie es zu viert auch den Anführer zu überwältigen.
Zumindest die Ladung in den Karren hatten sie sichern können, auch wenn sie für die Sklaven, die sich in ihren Ketten nicht mal hatten verteidigen können zu spät gekommen waren. Sie hatten dennoch ein paar wertvolle Vorräte erbeuten können: Werkzeuge, Stoffe und einiges an Gold. Doch die Ladung hatte auch etwas erschreckendes dabei: zwei ausgestopfte Tiere (Dachs und Fasan), bei denen es sich nicht um gewöhnliche Tiere handelte, sondern wie alle bis auf Karasu anhand der goldenen Zeichnungen erkennen konnten um Tierkönige. Göttliche Wesen, die ihre Arten repräsentierten, laut Ifera könnte ihr Tod das aggressive Verhalten der Tiere erklären. Nachdem Zed die toten Sklaven mit dem einem Karren verbrannte, luden die anderen die noch verwertbaren Dinge auf den zweiten Karren, wobei Karasu es sich nicht nehmen ließ, ein paar Schmuckstücke aus der Kiste zu entwenden.
Zurück bei der Azureichen überließen sie den Karren dem eifrig herbeieilenden Marziros und berichteten Takara und Dealvira, die sich entzetzt auf den Weg zu den toten Tierkönigen machte. Arivrn kam später hinzu und identifizierte den gefundenen magischen Stab als Schlangenstab, den leider wohl nur Druiden und Schwarze Magier führen konnten. Also  erhielt Ifera ihn.
Takara beschloss, dass sie einen Weg finden mussten die Tierkönige wiederzubeleben, doch sie hatten keine Priester mehr, die dazu im Stande waren. Ifera vermutete, dass ihre alte Lehrmeisterin vielleicht fähig genug war. Doch diese lebte jenseits des Teufelsmoores - ein gefährlicher Weg.

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  • 05. Dezember 2020, 15:55:04
Schergen jagen
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2020, 15:55:04 »

"Zwei Tierkönige waren gefunden worden. Laut unseren Berichten befanden sich mindestens fünf weitere in der Obhut eines Adeligen Stadthalters des Quartetts - wo sie zumindest erstmal sicher waren, bis wir die Quelle finden können. Dealvira tobt deswegen, aber die Entscheidung ist logisch sonst geschieht denen, von denen wir noch nichts wissen etwas.
Aus irgendeinem Grund scheint das Quartett grade interesse am Teufelsmoor zu haben, sie haben einige Leute dorthin geschickt. Was auch immer es ist, unsere Neulinge sollen den Versuch unternehmen, sie zur Strecke zu bringen, bestenfalls erfahren was sie dort wollten und Ifera den Versuch unternehmen ihre Lehrmeisterin zu finden. Hoffentlich haben sie auch diesmal Erfolg.
Trixies Berichte beunruhigen mich, sie hätte nicht den Jungen von dort aufgabeln sollen, nun sind uns die Tichérra nicht m
ehr so milde gestimmt und sie scheinen auch bei der Sache ihre Finger im Spiel zu haben... Er scheint zudem genauso diebisch zu sein, wie man es von ihnen erwartet, ich sollte ihn im Auge behalten."

- Auszug aus Takaras Logbuch -

Nach Takaras unterrichtung über den Auftrag mit der Zuchrechtweisung von Karasu, machten sich unsere Helden auf zu der beschwerlichen Reise durch das Teufelsmoor bis hin zur Fuchsinsel. Sie nahmen sich aber auch Takaras Rat zu Herzen, dass es immer gut war zu wissen, an wessen seite man kämpfte.
Doch nur zu bald erreichten sie die Sumpfgebiete und das Dorf am Rande davon. Karasu wollte sich heranschleichen, doch er wurde von einem Hund bemerkt. Grade noch rechtzeitig gelang es ihm, seine Rabengestalt anzunehmen und auf ein Hausdach zu fliegen. Der verwirrte Hund trottete zu seinem Herrechen zurück. So erkundete er als Rabe das Dorf und stellte fest, dass es eine winzige ärmliche Siedlung ohne nennenswerte Verteidigung war. Aber er sah auch seltsame Laternen, in denen kleine Feuermännchen eingesperrt waren. Zurück bei den anderen, berichtete er davon und Ifera erkannte in der Beschreibung Irrlichter, die im Gegesatz ihren Untoten Namensvettern, kleine Feuerelementare waren. Sie beschlossen das Dorf einfach zu passieren, um zu dem Pfad durch das Moor zu kommen. Zed verdeckte das Symbol seiner Göttin auf seinem Schild vorsorglich mit Schlamm. Die Dorfbewohner hatten tatsächlich eher Angst vor ihnen, was Zed noch mal verstärkte indem er sie zurecht wies. Als sie schon fast aus dem Dorf raus waren, drehte Karasu noch mal um, und gab dem nächsten Dörfler eine Goldmünze, ehe auch er das Dorf verließ.
Dank es alten Holzbohlenwegs war der Weg durch das Moor noch recht einfach, doch Nebel und Kälte im Moor setzten ihnen zu. Sodass sie fast alle sehr erschöpft waren, als sie im zweiten Dorf ankamen. Dieses war jedoch verlassen. Erschöpft wie sie waren ruhten sie sich in einem weniger beschädigten Gebäude aus, doch die Ruhe sollte nur kurz währen. Boshafte Irrlichter tauchten auf, doch sie konnte sie mit göttlicher Macht vertreiben und sich etwas Schlaf gönnen. Am nächsten Tag erkundeten sie das Dorf und stellten fest, dass es in großer Eile aufgegeben wurde. Es musste dort Fischer gegeben haben, doch sie fanden kein intaktes Boot mehr.
Daher beschlossen sie, dem Pfad weiter ins Moor zu folgen. Die Brücke nahe des Dorfes war eingestürzt, vermutlich durch die Hand irgendeines riesigen Wesens. Also mussten sie zu Fuß weiter am Rande des Sumpfgewässers entlang. Dort gelangten sie nach einem weiteren Tagesmarsch zu einem weiteren Dorf, dieses muss schon lange verlassen gewesen sein, denn es war bereits zum Großteil eingestürzt. Dennoch versuchten sie ihr glück und wollte ein Boot finden - nur Ifera wollte erstmal schauen, ob sie nicht einen Blick auf das Krokodil werfen konnte, das die Spuren in dem Dorf hinterlassen hatte. Zed und Karas begannen sich umzusehen, doch landeten bald wieder bei Ifera ohne etwas interessantes bemerkt zu haben. Shari hingegen sah sich in der am wenigsten beschädigten Hütte um, und fand eine Kiste deren inhalt noch nicht völlig zerfallen war. Darin ein in Öltücher gewickeltes, doch bereits stark lädiertes Buch und einen Beutel mit Fundstücken. Im angrenzenden Schuppen fand sie dann auch tatsächlich ein altes Boot, dass zwar einige Löcher hatte, aber diese konnte Ifera mit ihrer Magie schließen.
Das Boot war jedoch nur für 2 Personen gedacht und Zed mit seiner Rüstung wog schon beachtlich viel. Ifera wollte ohnehin in kein Boot steigen und verwandelte sich lieber in ein Krokodil und erlaubte Karasu auf ihrem Rücken stehend mitzukommen. Doch das Gewässer entpuppte sich in dem Nebel nicht als Fluss sondern als riesiges Überschwemmungsgebiet, dass größtenteils von scharfem und undurchdringlichem Schilf zugewachsen war. Sie ruderten bis zur Brücke zurück, und folgten ihr. Sie führte viele Kilometer durch das Moor und sie mussten immer mal wieder ausruhen, denn sie kamen nur langsam voran. Schließlich hatten sie wieder festen Grund unter den Füßen - überraschend festen Grund. Die Brücke hatte sie zu dem Beginn eines alten Steinwegs geführt, der unter den vielen Schichten Moos und Schlamm nur noch zu erahnen war. Zed und Shari entdeckten eine alte Wegmarke auf der der Hinweis auf eine Alte Stadt in 30 Meilen Entfernung zu lesen war, doch diese Nachricht konnte Shari nur mithilfe von Magie entziffern, da die Schrift keiner bekannten glich. Zed hingegen fiel auf, dass hier offenbar wer vor kurzem gelagert haben musste und dann weiter in eine andere Richtung - weg von der Straße aufgebrochen ist. Die Gelgenheit eine alte Stadt zu finden, faszinierte jedoch Ifera und Shari so sehr, dass sie auch die anderen Überzeugten nach einer ausgedehnten Rast der alten Straße zu folgen.

Auch wenn es mal eine Straße war, bedeutete das noch lange nicht, dass es einfacher war, auf ihr voranzukommen: immer wieder verschwand der Weg und war vollständig zerstört. Das tobende Gewitter machte es nicht besser. Schlimmer noch als ein Blitz neben ihnen einschlug, erweckte er das ohnehin schon verdorbene Gestrüpp zum Leben und ein Monster aus Ranken, Morast und Unrat griff sie an. Nachdem Zed von dem Ungetüm verschlungen wurde, zerhackte Shari das Ungetüm schließlich. In kopfloser Furcht vor weiteren Sumpfmostern verlor Ifera die Orientierung und führt die Gruppe in ein Sumpfloch statt weiter dem Weg zu folgen. Doch auch das Sumpfloch war nicht unbewohnt: Mephits lebten dort und freuten sich diebisch über die Helden, die sie mit Matsch attackierten. Die kleinen Ungeheuer waren zäher als erwartet und die Helden schließlich ziemlich erschöpft und dreckig. In einem magischen Baumhaus, das Shari erschuf waren sie kurz in Sicherheit und konnten durchatmen, doch zum Schlafen mussten sie sich etwas anderes suchen, denn solange hielt der Zauber nicht. Doch mitten in bösartigen Sümpfen fand man nicht so leicht etwas zum Übernachten zu finden und so wurde es eine durchwachte wenig erholsame Nacht - denn an ein Zelt hatte keiner gedacht. Am nächsten Tag hatten sie endlich die Stadt Atlágua erreicht, doch es stellte sich heraus, dass es eine seit jahrhunderten verlassene Stadt war und schon bald griffen schwarze Drachenjunge sie an. Als sie eines töteten kreischte dieses lauthals und das zweite flüchtete. Das Brüllen, dass darauf antwortete verhieß nichts Gutes und die Helden flohen. Doch Karasu konnte nicht anders und wollte sich Drachenschuppen als Andenken sichern. Aber er kam in Straucheln und konnte sich grade noch verstecken, als ein gewaltiger Schwarzer Drache neben dem Kadaver des Jungtieres landete und zornerfüllt brüllte und einen Teil einer alten Pyramide niederriss.
Als Karasu schließlich wieder zu dem Rest stieß war Zed über dessen Leichtsinn erbost und drohte zu gehen, doch ihm wurde schnell klar, dass niemand von ihnen hier alleine lebend wieder herauskommen würde. Ihre Vorräte waren erschöpft und sie mussten sich dringend ausruhen, wieder fanden sie keine trockene bleibe, aber die Müdigkeit war stärker als der Wunsch nach Annehmlichkeiten. Erst als sich der Nebel am nächsten Morgen etwas lichtete, sahen sie, dass ein Gebäude direkt neben ihnen stand.
Neugierig sahen sie sich darin um. Es war ein schlichter Bau: eine lange schon stark verwitterte Treppe führte hinab zu einem langen Gang, der schließlich in einem Raum mit vier Säulen und einer Art Altar mündete. Der Gang und der Raum waren mit Reliefs verschiedener Szenen geschmückt, doch die Gruppe erkannte nicht alle Arten von Humanoiden, die darauf abgebildet waren. In dem Raum mit den vier Säulen befand sich noch eine Art Altar in dem eine Art dreizackige metallene Stimmgabel steckte. Doch alle Versuche sie zu entfernen scheiterten. Sie war auch kein Hebel. Shari versuchte die verschiedenen Inschriften mittels Magie zu entziffern, denn niemand kannte diese Schrift. Sie enthielt kryptische Hinweise, die sie jedoch auch mittels der Bilder nicht einzuordnen vermochten. Shari fand jedoch heraus, dass der gesamte Raum von Schutzmagie erfüllt war, wahrscheinlich hielt diese Magie, das Sumpfklima draußen. Schließlich entdeckte sie, dass man Portalmagie benötigte, um den Wächter dieser Stätte zu rufen - eine Magie zu der sie noch nicht im Stande war. Aber sie wollte es sich irgendwann noch mal ansehen.
Ihre Vorräte gingen inzwischen zur Neige, sodass sie sich nun auch noch um die Nahrungsbeschaffung in diesem vergifteten Sumpf bemühen mussten. Ifera und Karasu gingen daraufhin jagen, und Ifera nutzte die Gestalt eines Dimetrodon zur Jagd, womit sie Karasu alle erschreckte, denn niemand hatte so ein Wesen je gesehen. Später bat Ifera die anderen darum, dass sie niemandem von diesen Wesen erzählten, weil sie geschworen hatte, diese Kreaturen zu schützen.
Einige Zeit später erreichten sie scheinbar einen noch tieferen Teil des Sumpfes. Ihr Mut sank, doch dann merkten Shari und Zed, dass es nur ein Abwehrzauber und eine Illusion waren, die vor ihnen verbergen sollten, dass der Sumpf hier aufzuhören begann. Die anderen beiden konnten das nicht erkennen und fürchteten die folgenden Tiefen des Sumpfes. Auf Zed und Sharis aufmunterungen hin erkannte Ifera, dann die Druidischen Hinweise, auf die Grenze zur Fuchsinsel und konnte daraufhin auch durch die Illusion blicken und wurde nicht länger von der Magie aufgehalten. Einzig Karasu konnte die Illusion nicht durchschauen und folgte nur dank der Aufmunterungen von Zed und Shari durch den für ihn lebensfeindlichen Teil des Sumpfes. Zed musste Miwa hindurchtragen, da sich die Mondfüchsin zu sehr vor dem Sumpf fürchtete.
Als sie die Illusion endlich durchquert hatten, trauten sie ihren Augen kaum, sie waren auf einer weiten Grasebene gelandet, die in das Licht einer Untergehenden Sonne getaucht war. Seltsame Pflanzen und Tiere bewegten sich hier - Wesen aus lang vergangener Zeit. Einzig Ifera war nicht überrascht.
Doch die Idylle währte nicht lang, schon bald sahen sie die Kadaver von drei dieser seltsamen Wesen, die nicht gefressen sondern einfach zerfleischt wurden, doch sie wirkten nicht verdorben wie andere Tiere. Bald darauf tauchten auch die Verursacher auf: Zwei Raptoren, die deutliche Anzeichen von verdorbenen Tieren zeigten und auch unvermittelt angriffen. Ifera flehte ihre Kameraden an, sie nicht zu töten, sondern nur außer Gefecht zu setzen. Shari und Karasu taten ihr möglichstes. Doch Zed wollte diesen in seinen Augen wütendenden Bestien keine Gnade zeigen und tötete einen der zwei.
Ifera und Miwa zeigten ihm daraufhin die kalte Schulter, doch sonderlich kümmern tat es Zed nicht.
Bald darauf näherte sich ein großes Rudel Säbelzahntiger, dass sie schnell umstellt hatte und der größte der Säbelzahntiger nahm die Gestalt eines elfischen Druiden an. Ifera war noch zu verunsichert, was sie tun sollte und überließ es Shari zu erklären, dass sie auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen das Quartett und Hilfe beim Wiederbeleben von Tiergöttern. Doch als sie das zu erklären versuchte, hatten einige Säbelzahntiger bereits Zed im Viser, der unverwunden zugab, den Raptor getötet zu haben und es auch nicht bereute.
Die Druiden waren sichtlich aufgebracht über Zeds Verhalten, aber waren noch zorniger auf jene, die den Tierkönig getötet und mitgenommen hatten. Bevor sie weiter viel redeten, forderten sie die Gruppe auf, als Wiedergutmachung einen Spähtrupp der Angreifer zu überfallen und den Körper des toten Tierkönigs zurückzuholen.
Also musste die Gruppe erneut zurück in die Moore um der Spur zu folgen. Doch diesmal waren sie leichter einzuholen, denn ihr Ziel hatte schweres Gepäck dabei. Mit Karasus Schattenmagie konnten sie sich ihnen unbemerkt nähern, dennoch wurde es ein knapper Kampf, bei denen Karasu zu Boden ging und auch die anderen zum Teil schwer verletzt wurden, denn mit gegnerischen Magiern hatten sie nicht wirklich gerechnet. Sie konnten jedoch den Tierkönig retten und die Druiden konnten ihn auch zurück ins Leben holen, da von den Schergen des Quartetts Magie auf ihn gewirkt wurde, die nicht nur den Verfall aufhielt sondern auch das Zeitfenster für eine Wiederbelebung erweiterte.
Trotz allem blieben die Druiden gegenüber Zed abweisend, auch wenn ihr Verhalten dem Rest gegenüber nun etwas offener war, was nicht bedeutete, dass der Großteil der Druiden sonderlich Rücksicht darauf nahm, dass sie nicht mit der Geschwindigkeit eines Säbelzahntigers mithalten konnten. Doch eine Druidin wartete auf sie und zeigte ihnen den Weg zu dem Treffpunkt. Die Druiden waren jedoch allgemein nicht gewillt den Rebellen offen zu helfen, oder irgendetwas zu tun, was beinhalten würde, dass ihre Existenz einer zu großen Gruppe bekannt werden könnte. Der Osten hatte schlicht zu viel Eroberungen aus purer Gier gesehen. Zudem waren sie zu sehr mit eigenen Problemen beschäftigt: Die oberste Druidin und eine weitere mächtige Druidin, Iferas Lehrmeisterin, waren von einer Mission nicht zurückgekehrt und es gab keinen Kontakt mehr. Die verbleibenden Druiden brauchten all ihre Kräfte um die Schutzzauber und das magische Licht aufrecht zuerhalten und die Grenzen zu verteidigen. Darüber hinaus hatte das tobende Meer den Kontakt zu einer Seeelfensiedlung unterbrochen, die die Dämonenarche unter Verschluss hielten. Ifera war somit die einzige Druidin der Hüter der Fuchsinsel, die die Rebellen unterstützen konnte. Dennoch gaben die Druiden ihnen einiges mit, was ihnen vielleicht helfen konnte und ihnen vor allem den Weg zurück deutlich erleichterte.

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« Letzte Änderung: 03. Januar 2021, 01:55:08 von Iskierka »
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Iskierka

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  • 05. Februar 2021, 00:19:58
Die Wurzel des Übels
« Antwort #5 am: 05. Februar 2021, 00:19:58 »

Endlich gab es eine Spur, woher die ausgestopften Tierkönige kamen. Trixies Späher hatten eine Bande Schmuggler, die Ticherrá, auf einem Karst nahe von Tsenvi, der ehemaligen Provinzhaupstadt, gesichtet. Darüber hinaus waren Käufer bereits auf dem Weg. Die Helden mussten sich beeilen.
Doch für Karasu war es eine zwiegespaltene Mission: die Ticherrá, die Schmuggler, die die Tierkönige mit ihren Greifenreitern über die Nebelwälder schafften, waren jene zu denen er einst unfreiwillig gehört hatte: sie hielten ihn mit einem Magischen Ring gefangen, bis Trixie ihn aus seiner misslichen Lage befreit hatte. Aber er würde mit der Mission die Chance haben, sich an dem Anführer Rajat zu rächen – wenn er denn dort war. Doch dies erzählte er der Gruppe erst als sie schon unterwegs waren.
Die Reise sollte noch so manche Überraschung bergen: in einem Wald nahe von Tsenvi tauchte wie eine vom Himmel fallende Sternschnuppe eine Hermesfalke auf. Diese Diener des Botengottes überbrachten Nachrichten der Götter an Sterbliche und so hatte Anubis, der Gott der Toten Hermes diese Nachricht übergeben. Doch der Falke sah nicht nur das Äußere der Helden, er konnte sehen, dass an den Händen von Zed und Karasu das Blut unschuldiger klebte und Karasu ihn nichtmal sehen konnte als das was er war. Er hielt daher nur Shari und Ifera für würdig, den Gegenstand der Nachricht zu erhalten. Shari beschloss den in schwarzen Samt gewickelten Gegenstand an sich zu nehmen: es war ein Stab aus schwarz-goldenen Edelsteinen. Die Nachricht dazu war, dass sie nicht in sein Reich gehörten und das Geschenk nur für sie bestimmt war. Die Helden nahmen an, dass er die Tierkönige meinte. Doch sie waren zu überwältigt, um den Falken noch mehr zu fragen. Und so verschwand er mit einigen Schwingenschlägen wieder so wie er gekommen war.
Shari fand heraus, dass der Stab tatsächlich dazu in der Lage war, die Toten mittels eines machtvollen Wiederbelebungszaubers zurück ins Leben zu holen. Doch er hatte nur die Macht insgesamt 10 Tote zu erwecken.
Bald hatten sie die Straße erreicht, die zu dem Karst führen würde. Als sie zu einer Wegkreuzung kamen, sahen sie dort die Trümmer eines kleines Schreines, vermutlich von Ozelia, der Göttin der Liebe und Schönheit. In den Trümmern fanden sie die Bruchstücke einige Flakons (und ein paar intakte), eine kunstvoll verzierte aber zerbrochene Schale und einen Silberspiegel. Shari nahm die Flakons und den Spiegel an sich und sie wollten schon gehen, aber Miwa gab Ifera den Hinweis, dass es vielleicht der Göttin helfen könnte, ihren Schrein zu richten. Daraufhin überzeugte Ifera die anderen, die Sachen etwas zu reparieren und Shari ließ einige Flakons zurück, doch den Spiegel behielt sie. Aus den Augenwinkeln sahen sie dann, wie sich die Schale mit Wasser füllte.

Einige Zeit und einige aufgegebene Dörfer später hörten rasches Hufgetrappel hinter sich. Eine Kutsche näherte sich schnell, sie vermuteten die Käufer der Tierkönigtrophäen, doch auf freiem Feld gab es keine Verstecke und so stellten sie sich ihnen. Vorweg ritten zwei Krieger und zwei Hunde stürmten direkt auf Shari und Karasu vor – und ignorierten den weiter vorne stehenden Zed.
Während sich Shari ein Duell mit dem Magier in der Kutsche lieferte versuchten sich Ifera und Zed der beiden Reiter und Hunde zu erwehren. Karasu entledigte sich des Hundes und versuchte die Kutsche zu übernehmen, indem der sich den Kutscher vorknöpfte. Miwa kam ihm zu Hilfe, doch während des Handgemenges, gerieten die Pferde in Panik und stürmten los, dabei überrollte die Kutsche Zed, der nicht rechtzeitig zur Seite springen konnte. Nachdem der Kutscher tot war, versuchte Karasu irgendwie die Pferde zum Stehen zu bringen, doch die waren völlig in Panik. Irgendwann erschuf er mittels seiner Schattenmagie die Illusion eines Heuhaufens, doch statt fressen zu wollen brachen die Pferde seitlich aus und die Kutsche kippte und überschlug sich. Karasu und Miwa kamen mit leichten Blessuren davon und Ifera konnte die Pferde heilen. Auch eines der Reitpferde erbeuteten sie. In der Kutsche war zudem eine Kiste mit einem ansehnlichem Goldbetrag und einigen Edelsteinen, wobei Karasu, der die öffnete es sich nicht nehmen ließ, einen davon einzustecken.
Mit den Pferden kamen sie schneller voran, aber ließen sie am Fuße des engen Pfades hinauf zum Karst zurück.

Die Schmuggler schienen sie recht schnell zu erspähen und wussten ihre vorteilhafte Position zu nutzen. Die Gruppe musste sich durch einen Bolzenhagel aus der Dunkelheit kämpfen und die verschanzten Schmuggler bekämpfen, die alles nur nicht fair kämpften. Mitten im Kampf ließ einer der Banditen einen Greifen frei, der sich auf die Gruppe stürzte und ihnen gewaltig zusetzte und Zed fast tötete. Nur mit Mühe konnten sie das Ungeheuer besiegen, doch der Kampf hatte auch eine unerwartete Wendung: einer der Schmuggler schien zu zögern, als er Ifera sah. Als diese dann von einem seiner Kameraden bedrängt wurde, wechselte er die Seiten und half ihnen, gegen seine einstigen Kameraden. Es stellte sich heraus, dass es sich um Iferas Bruder Jowan handelte. Auch die Rache an Rajat blieb Karasu verwehrt, denn dieser stürzte sich lieber von der Klippe, als zu ihren Füßen zu sterben. Nach dem Kampf unterhielten sich Jowan und Ifera eine Weile, sie hatten sich viel zu erzählen, doch vorallem wollte Jowan sie vor einem Teufel warnen, der hinter ihr her und möglicherweise die Erklärung für die Tatsache war, dass sie ein Tiefling war. Ihr Vater hatte angeblich eine Abmachung mit dem Teufel geschlossen und nach dem Tod ihres Vaters, wollte er nun ihren ältesten Bruder Milvir ebenfalls dazu überreden. Jowan hatte das Gespräch mitbekommen und war geflohen und hatte schon lange versucht Ifera zu finden. Der Rest der Gruppe wollte Jowan nicht so recht trauen, insbesondere Karasu hegte eine Abneigung gegen ihn, da er die Rechte Hand Rajats gewesen war.
In dem Lager fanden sie eine Kiste in der sich einige magische Dinge befanden sowie drei ausgestopfte Tierkönige: Pfau, Eichhörnchen und Nachtigall.
Nachdem sie sich etwas ausgeruht hatten, brachte Jowan seinen Hippogreifen woanders hin, und die Gruppe nutzte die Gelegenheit seiner Abwesenheit, die Tierkönige wiederzubeleben. Der Stab konnte ihnen tatsächlich ihr Leben zurückgeben, auch wenn sie zunächst sehr geschwächt waren.
Nach einer Mütze voll Schlaf wollten sie noch die andere, ihnen aufgetragene Aufgabe erledigen: Den See in der Nähe untersuchen. Jowan erzählte, dass sie ihn nicht mehr zum Wasserholen genutzt hatten, seit irgendetwas in dem See einen von ihnen hineingezogen hatte. Das selbe gelang dem Monster auch mit Zed, doch dieser gab so schnell nicht auf, und versuchte den Wasserdämon zu töten. Doch der Dämon war nicht alleine, noch zwei weitere kleinere Dämonen in Gestalt von Kröten mit Zähnen tauchten auf und zeigten sich als äußerst widerspenstig. Letztlich erledigten sie die Dämonen, doch der See blieb trübe und spiegelungslos.
Ihnen kam die Idee das Wasser mittels des göttlichen Lichts von Iferas Moonbeam zu reinigen, es zeigte tatsächlich wirkung, das Wasser klarte auf und auch die Pilze und Flechten am Rand des Karstsees verschwanden und wichen richtigen Bäumen und Sträuchern. Als das Mondlicht von Iferas Zauber verschwand glitzerte die Oberfläche des Sees immer noch. Kurz darauf lösten sich vier Sterne aus dem Wasser und schwirrten hinauf zum finsteren Himmel, wo sie neben den anderen Sternen leuchteten. Das Wasser war daraufhin glasklar.

Doch noch immer meinte Miwa die Gegenwart von ihrer Herrin Aniu spüren zu können. Daher liefen sie und Ifera zurück zum Lager wo sie das Zelt der Schmuggler auseinander nahmen. Schließlich fanden sie eine kleine Schatulle mit Glaskristallen, aus denen es wie das Polarlicht funkelte. Doch was sie auch versuchten, es gelang ihnen nicht, das Licht aus den Kristallen zu befreien.
Daher nahmen sie sie mit zurück zur Azureiche. Jowan und die Tierkönige begleiteten sie ebenfalls, auch wenn insbesondere Karasu über Jowans Begleitung alles andere als erfreut war.
Auch bei der Azureiche wusste niemand, wie das Licht in die Kristalle gekommen war. Die Helden würden später Antworten darauf suchen müssen.



Offscreen Szene
Zwei Gestalten stehen auf einem großen Balkon aus dunklem Stein, von dem aus sie einen gigantischen Platz überblicken. Unzählige Fackeln leuchten im Gesamten Stadtgebiet in die Dunkelheit. Beide schauen hinauf zu dem dunklen Himmel, an dem nun 6 Sterne prangen.
Es sind ein dunkelhaariger Mann, mit silbern beschlagener schwarzer Rüstung und eine Dunkelelfe, die mit feinen tuchartigen Gewändern bekleidet ist.
„Mir gefällt dieser Anblick nicht, ich dachte dein Fluch hält sie wo sie sind und verbirgt sie.“
„Sie werden dreister und hatten pures Glück, aber Vaharas Fluch wird sie schon wieder einfangen, da bin ich mir sicher“, sie lächelt spöttisch. „Sie werden es noch bereuen uns angelegt zu haben und sich wünschen, sie hätten es bleiben gelassen.“
„Das will ich hoffen, wenn wir sie sehen können, dann sehen es die Rebellen auch.“ Er schlägt mit einer Faust auf die Balkonbrüstung und man hört es knacken. „Unsere Späher haben die verantwortlichen noch nicht gefunden. Vielleicht solltest du mal deine Magie nutzen, bevor diese jämmerliche Mondwölfin doch noch zurückkommt.“
Die Dunkelelfe lacht. „Sollte dieses Mondhündchen doch aus seinem Loch gekrochen kommen, werde ich es mit Freuden Vahara als Opfer darbieten.“ Sie dreht sich spielerisch um. „Ich gehe dann mal einen Blick in meine Kristallkugel werfen. Sollten wir sie nicht finden, tue was du am besten kannst und hinterlasse verbrannte Erde überall, wo wir Rebellen beobachten, dann kommen sie sich aus ihren Verstecken.“
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  • 25. Februar 2021, 00:13:12
In den Nebelwäldern
« Antwort #6 am: 25. Februar 2021, 00:13:12 »


Es war der Zeitpunkt, ab dem sich etwas änderte. Nun hatten alle bemerkt, dass nicht nur ein kleiner Celestial der Gruppe vertraute, sondern sogar ein Gott beschlossen hatte, in ihnen mehr zu sehen, als nur irgendwelche Rebellen. Doch leider suchte nun auch das Qartett verstärkt nach Rebellen.
Immer mehr durcheinander gebracht von den Ereignissen suchte Karasu während ihrer kurzen Erholungspause nach Rat bei Trixie, von der er hoffte mehr über den Glauben und die Kultur seines Volkes zu erfahren aber insbesondere um überhaupt zu verstehen, warum irgendwer an etwas anderes als das was er sehen konnte glauben sollte. Mithilfe des Stabes von Anubis konnten sie auch die schon zuvor gefundenen Tierkönige von Dachs und Fasan wieder zum Leben erwecken.

Ihre nächste Aufgabe bestand darin, den Nachtigall Tierkönig Vicariti in seine Heimat in den Nebelwäldern zurückzubringen. Angesichts der verstärkten Wachsamkeit des Quartetts sollten sie jedoch unerkannt, aber über die üblichen Wege reisen. Die Helden entschieden sich letztlich dafür, dass Shari mit gefälschten Papieren als Magierin reisen sollte, die von ihrer „Schülerin“ Ifera und Zed und Karasu als Leibwächter begleitet werden sollte. Vicariti erhielt von Arvin ein Amulett, dass ihn wie einen gewöhnlichen Familiar Raben aussehen ließ. Für Miwa hatten sie leider keine Lösung.
So reiste die Gruppe zunächst in Richtung der Provinzhaupstadt Tsenvi, die sie bei ihrer letzten Reise vermieden hatten. Kurz vor dem Erreichen von Tsenvi verabschiedete sich Miwa von der Gruppe um jenseits der Stadt auf sie zu warten.
Nur mühsam konnte sich Zed angesichts der grausamen behandlung der Sklaven auf den Feldern zusammenreißen und die Rolle als Leibwächter aufrecht erhalten. Ifera hingegen war stark abgelenkt von der Abwesenheit Miwas, sodass sie ihre Rolle fast vergaß.
Die Wachen jedoch waren zwar kurz misstrauisch, als Ifera für ihre Schülerin keine Papiere vorlegen konnte, jedoch schienen sie sich der Regeln auch nicht so sicher zu sein, sodass sie sie passieren ließen. Tsenvi war für sie ein ungewohnter Anblick, die Stadt schien ungewöhnlich leer zu sein, und beim genaueren Hinsehen, war zu erkennen, dass lediglich die Hauptstraße gut gepflegt war, die Viertel dahinter waren zum Teil verkommen. Besonders verwirrte sie der immer wieder ertönende Gong, sie hatten schon Angst, dass sie entdeckt worden wären. Doch allmählich wurde ihnen klar, dass der Gong die Uhrzeit anzeigte.
In einer Taverne ruhten sie sich erstmal aus, bevor sie sich auf dem Markt umsahen. Der Marktplatz war zwar groß, doch nur wenige Stände waren dort und das eher weit verteilt. An einem der Stände entdeckten sie jedoch einen Ring, der mit einem Edelstein gleich denen, die sie bei den Schmugglern gefunden hatten, besetzt war. Karasu schaffte es, den Ring für einen Bruchteil des Preises im Tausch gegen den dämonischen Bernstein und einen echten Edelstein einzutauschen. Daraufhin machten sie sich auf den Weg zu ihrem Rebellenkontakt: einer Goldschmiedin. Sie berichtete, dass in der Stadt vor einer Weile auf Aasimare und Gestaltwandler jagt gemacht wurde und dass so ziemlich alle anderen Völker aus der Stadt vertrieben wurden. Dazu hatte sie es geschafft eine kleine Kiste voll mit den Plarlichtkristallen zu bekommen. Sie überließ sie den Helden.
Auf dem Weg raus aus der Stadt bemerkten sei Trubel auf dem Markt: Wachen verjagten eilig die Händler und drängten die Menge an den Rand des Marktes zurück. Eine Gruppe von Gesandten des Quartetts auf Greifen, Hippogreifen und Nightmares war im Anflug. Doch statt den Stadthalter zu begrüßen wandte sich der Mann auf der Nightmare mit sehr lauter Stimme direkt an die Menge und verkündete, dass die Rebellen sich lieber direkt stellen sollten, denn sie würden nun verstärkt Jagd auf sie machen und notfalls verbrannte Erde hinterlassen.
Es fiel ihnen schwer, ruhig zu bleiben und nichts dummes zu tun, ein Junge in der Menge schien fast die Nerven zu verlieren, doch er wurde von einem anderen zurück in die Menge gezogen.
Nachdem sich die Menge auflöste beeilten sie sich aus der Stadt zu kommen.
Zu ihrer aller – und insbesondere Iferas Freude – stürmte ihr außer Sichtweite der Stadt Miwa entgegen.

***** Fortsetzung folgt *****

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